Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2022/01/0220

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

11

Geschäftszahl

Ra 2022/01/0220

Entscheidungsdatum

26.01.2023

Index

10/04 Wahlen
10/06 Direkte Demokratie

Norm

NRWO 1992 §58 Abs1
NRWO 1992 §58 Abs3
VBegG 2018 §12

Rechtssatz

Es sind die Tatbestandselemente des Paragraph 58, Absatz eins, NRWO 1992, somit auch der Begriff der Wahlwerbung nach dieser Bestimmung, gemäß Paragraph 12, VBegG 2018 sinngemäß auf das Eintragungsverfahren nach dem VBegG 2018 zu übertragen. Damit ist Paragraph 58, Absatz eins, NRWO 1992 im Kontext der Verweisnorm des Paragraph 12, VBegG 2018 zu verstehen und kommt damit auch eine Strafbarkeit im Sinne des Paragraph 58, Absatz 3, NRWO 1992 in Betracht. Dies bedeutet zunächst, dass ein Verbot der "Wahlwerbung" im Eintragungsverfahren nach dem VBegG 2018 schon begrifflich nicht in Frage kommt. Im Kontext des Paragraph 12, VBegG 2018 ist in sinngemäßer Anwendung die Wortfolge des Paragraph 58, Absatz eins, NRWO 1992 "jede Art der Wahlwerbung" somit dahingehend auszulegen, dass im Eintragungszeitraum in der Verbotszone "jede Art" der Werbung im Hinblick auf "Volksbegehren" verboten ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RA2022010220.L14

Im RIS seit

24.02.2023

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2023

Dokumentnummer

JWR_2022010220_20230126L11