Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2012/17/0469

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 8784 F/2013

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2012/17/0469

Entscheidungsdatum

30.01.2013

Index

E1E
E3R E08600000
32/05 Verbrauchsteuern
59/04 EU - EWR

Norm

12010E107 AEUV Art107 Abs3;
12010E108 AEUV Art108 Abs3;
32008R0800 AGVO Art25 Abs1;
EnergieabgabenvergütungsG 1996 §2 idF 2010/I/111;
EnergieabgabenvergütungsG 1996 §4 Abs7 idF 2010/I/111;

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2013/15/0085 E 26. Februar 2013 2013/15/0083 E 26. Februar 2013 2013/15/0084 E 26. Februar 2013 2012/15/0219 E 26. Februar 2013 2012/15/0222 E 26. Februar 2013 2013/15/0063 E 19. März 2013 2013/15/0068 E 26. Februar 2013 2013/15/0054 E 19. März 2013 2013/15/0082 E 19. März 2013 2013/15/0041 E 19. März 2013 2013/15/0067 E 26. Februar 2013

Rechtssatz

Der in Paragraph 4, Absatz 7, EAVG angeführte Vorbehalt ist dahingehend zu verstehen, dass es für das Inkrafttreten des Paragraph 2, nur auf das Vorliegen der "Genehmigung" ankommt. Da die bereits im Juli 2008 erlassene AGVO u.a. Umweltsteuerermäßigungen nach Maßgabe der Richtlinie 2003/96/EG allgemein im Sinne von Artikel 107, Absatz 3, AEUV mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar erklärt und von der Anmeldepflicht gemäß Artikel 108, Absatz 3, AEUV freistellt (Artikel 25, Absatz eins, AGVO), kann es dem Gesetzgeber nicht auf ein förmliches Anmeldeverfahren nach Artikel 108, Absatz 3, AEUV angekommen sein. Vielmehr sollten alle im Hinblick auf die Vereinbarkeit der Beihilfe mit dem Gemeinsamen Markt erforderlichen Schritte gesetzt werden, sodass die Kommission in die Lage versetzt werde, darauf entsprechend zu reagieren.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012170469.X01

Im RIS seit

22.02.2013

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2017

Dokumentnummer

JWR_2012170469_20130130X01