Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

30.01.2013

Geschäftszahl

2012/17/0469

Rechtssatz

Der in § 4 Abs. 7 EAVG angeführte Vorbehalt ist dahingehend zu verstehen, dass es für das Inkrafttreten des § 2 nur auf das Vorliegen der "Genehmigung" ankommt. Da die bereits im Juli 2008 erlassene AGVO u.a. Umweltsteuerermäßigungen nach Maßgabe der Richtlinie 2003/96/EG allgemein im Sinne von Art. 107 Abs. 3 AEUV mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar erklärt und von der Anmeldepflicht gemäß Art. 108 Abs. 3 AEUV freistellt (Art. 25 Abs. 1 AGVO), kann es dem Gesetzgeber nicht auf ein förmliches Anmeldeverfahren nach Art. 108 Abs. 3 AEUV angekommen sein. Vielmehr sollten alle im Hinblick auf die Vereinbarkeit der Beihilfe mit dem Gemeinsamen Markt erforderlichen Schritte gesetzt werden, sodass die Kommission in die Lage versetzt werde, darauf entsprechend zu reagieren.

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn):

2013/15/0085 E 26. Februar 2013

2013/15/0083 E 26. Februar 2013

2013/15/0084 E 26. Februar 2013

2012/15/0219 E 26. Februar 2013

2012/15/0222 E 26. Februar 2013

2013/15/0063 E 19. März 2013

2013/15/0068 E 26. Februar 2013

2013/15/0054 E 19. März 2013

2013/15/0082 E 19. März 2013

2013/15/0041 E 19. März 2013

2013/15/0067 E 26. Februar 2013