Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 90/16/0232

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6597 F/1991

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

90/16/0232

Entscheidungsdatum

11.04.1991

Index

35/02 Zollgesetz

Norm

ZollG 1988 §48 Abs1;
ZollG 1988 §73 Abs3;
ZollG 1988 §93 Abs2 lita Z1;
ZollG 1988 §93 Abs4;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1992, 79;

Rechtssatz

Hat eine Person ihren gewöhnlichen Wohnsitz iSd Paragraph 93, Absatz 4, ZollG 1988 im Zollgebiet, so kann für ein ausländisches unverzolltes Beförderungsmittel das formlose Vormerkverfahren mangels Vorliegens der Voraussetzungen des Paragraph 93, Absatz 2, Litera a, Ziffer eins, ZollG 1988 nicht in Anspruch genommen werden. Diese zollrechtlich relevante Tatsache ist daher vom Reisenden in der mündlichen Anmeldung nach Paragraph 73, Absatz 3, ZollG 1988 anläßlich der Stellung des Fahrzeuges (Paragraph 48, Absatz eins, ZollG 1988) dem die Zollabfertigung durchführenden Organwalter von sich aus zu erklären, und zwar auch dann, wenn das Zollorgan einen für die Zollbehandlung maßgebenden Umstand übersehen haben sollte (Hinweis E 27.10.1988, 88/16/0068).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1990160232.X05

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1990160232_19910411X05

Rechtssatz für 91/16/0092

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6685 F/1992

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

91/16/0092

Entscheidungsdatum

25.06.1992

Index

35/02 Zollgesetz

Norm

ZollG 1988 §48 Abs1;
ZollG 1988 §73 Abs3;
ZollG 1988 §93 Abs2 lita Z1;
ZollG 1988 §93 Abs4;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1991/04/11 90/16/0232 5

Stammrechtssatz

Hat eine Person ihren gewöhnlichen Wohnsitz iSd

Paragraph 93, Absatz 4, ZollG 1988 im Zollgebiet, so kann für ein ausländisches unverzolltes Beförderungsmittel das formlose Vormerkverfahren mangels Vorliegens der Voraussetzungen des Paragraph 93, Absatz 2, Litera a, Ziffer eins, ZollG 1988 nicht in Anspruch genommen werden. Diese zollrechtlich relevante Tatsache ist daher vom Reisenden in der mündlichen Anmeldung nach Paragraph 73, Absatz 3, ZollG 1988 anläßlich der Stellung des Fahrzeuges (Paragraph 48, Absatz eins, ZollG 1988) dem die Zollabfertigung durchführenden Organwalter von sich aus zu erklären, und zwar auch dann, wenn das Zollorgan einen für die Zollbehandlung maßgebenden Umstand übersehen haben sollte (Hinweis E 27.10.1988, 88/16/0068).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1992:1991160092.X06

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1991160092_19920625X06

Rechtssatz für 93/16/0001

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

93/16/0001

Entscheidungsdatum

27.06.1994

Index

35/02 Zollgesetz

Norm

ZollG 1988 §48 Abs1;
ZollG 1988 §73 Abs3;
ZollG 1988 §93 Abs2 lita Z1;
ZollG 1988 §93 Abs4;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1991/04/11 90/16/0232 5

Stammrechtssatz

Hat eine Person ihren gewöhnlichen Wohnsitz iSd

Paragraph 93, Absatz 4, ZollG 1988 im Zollgebiet, so kann für ein ausländisches unverzolltes Beförderungsmittel das formlose Vormerkverfahren mangels Vorliegens der Voraussetzungen des Paragraph 93, Absatz 2, Litera a, Ziffer eins, ZollG 1988 nicht in Anspruch genommen werden. Diese zollrechtlich relevante Tatsache ist daher vom Reisenden in der mündlichen Anmeldung nach Paragraph 73, Absatz 3, ZollG 1988 anläßlich der Stellung des Fahrzeuges (Paragraph 48, Absatz eins, ZollG 1988) dem die Zollabfertigung durchführenden Organwalter von sich aus zu erklären, und zwar auch dann, wenn das Zollorgan einen für die Zollbehandlung maßgebenden Umstand übersehen haben sollte (Hinweis E 27.10.1988, 88/16/0068).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1994:1993160001.X02

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWR_1993160001_19940627X02