Mangelnde Rechtskenntnis oder ein Rechtsirrtum sind nicht als ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis iSd § 71 Abs 1 lit a AVG bzw des § 46 Abs 1 VwGG (und damit auch nicht iSd § 240 Abs 1 LAO Wr) zu werdten (Hinweis B 26.11.1980, 2508/80, VwSlg 10309 A/1980; E 26.6.1985, 84/11/0284, E 13.2.1986, 85/06/0171). Anders könnte es sich nur dann verhalten, wenn der Irrtum unverschuldet, etwa durch Behördenverhalten veranlaßt wäre.Mangelnde Rechtskenntnis oder ein Rechtsirrtum sind nicht als ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis iSd Paragraph 71, Absatz eins, Litera a, AVG bzw des Paragraph 46, Absatz eins, VwGG (und damit auch nicht iSd Paragraph 240, Absatz eins, LAO Wr) zu werdten (Hinweis B 26.11.1980, 2508/80, VwSlg 10309 A/1980; E 26.6.1985, 84/11/0284, E 13.2.1986, 85/06/0171). Anders könnte es sich nur dann verhalten, wenn der Irrtum unverschuldet, etwa durch Behördenverhalten veranlaßt wäre.