Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 83/09/0158

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

83/09/0158

Entscheidungsdatum

11.01.1984

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

AVG §45 Abs3 impl;
DVG 1958 §8 Abs2;
DVG 1958 §9;
VwGG §41 Abs1;

Rechtssatz

Es kann eine Partei, die im Verwaltungsverfahren der ihr obliegenden Verpflichtung zur Mitwirkung an der Sachverhaltsfeststellung nicht nachkommt, untätig bleibt und ihr Tatsachenvorbringen auf das verwaltungsgerichtliche Verfahren beschränkt, im Verfahren vor dem VwGH einen in dieser Hinsicht unterlaufenen Verfahrensmangel nicht mehr mit Erfolg geltend machen (Hinweis E 26.6.1959, 2496/56, VwSlg 5007 A/1959). Mangels eines Verfahrensfehlers hat in einem solchen Falle der VwGH gemäß dem Paragraph 41, Absatz eins, VwGG 1965 von dem von der belangten Behörde festgestellten Sachverhalt auszugehen.

Schlagworte

Parteiengehör Unmittelbarkeit Teilnahme an Beweisaufnahmen Sachverhalt Mitwirkungspflicht Verschweigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1983090158.X02

Im RIS seit

15.11.2004

Dokumentnummer

JWR_1983090158_19840111X02