Rechtssatz für 2Ob160/71 2Ob148/76 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075563

Geschäftszahl

2Ob160/71; 2Ob148/76; 8Ob79/78; 8Ob203/81; 2Ob127/89

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Norm

StVO 1960 §76 Abs1 IIa
  1. StVO 1960 § 76 heute
  2. StVO 1960 § 76 gültig ab 01.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2022
  3. StVO 1960 § 76 gültig von 01.07.2021 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  4. StVO 1960 § 76 gültig von 05.04.2020 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  5. StVO 1960 § 76 gültig von 24.11.1984 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 450/1984

Rechtssatz

Ein Fußgänger ist nicht verpflichtet, einen nicht befestigten Straßenstreifen von unterschiedlicher Breite zwischen fünfundzwanzig bis fünfzig Zentimeter zu benützen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 160/71
    Entscheidungstext OGH 08.07.1971 2 Ob 160/71
    Veröff: ZVR 1972/93 S 169
  • 2 Ob 148/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 2 Ob 148/76
    Auch; Veröff: ZVR 1977/183 S 231
  • 8 Ob 79/78
    Entscheidungstext OGH 19.04.1978 8 Ob 79/78
    Veröff: ZVR 1978/316 S 369
  • 8 Ob 203/81
    Entscheidungstext OGH 05.11.1981 8 Ob 203/81
    Vgl; Beisatz: Und Rigol. (T1) Veröff: ZVR 1982/210 S 203
  • 2 Ob 127/89
    Entscheidungstext OGH 28.11.1989 2 Ob 127/89

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0075563

Dokumentnummer

JJR_19710708_OGH0002_0020OB00160_7100000_001

Rechtssatz für 2Ob127/89 7Ob32/93

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075780

Geschäftszahl

2Ob127/89; 7Ob32/93

Entscheidungsdatum

10.11.1993

Norm

StVO §76 Abs1 IIa

Rechtssatz

Der Regelungsgehalt des Paragraph 76, Absatz eins, zweiter Satz StVO geht nur dahin, daß ein Fußgänger auf einer Freilandstraße ohne Gehsteig oder Gehweg, wenn Bankette vorhanden sind, im Fall der Zumutbarkeit das linke Straßenbankett zu benützen hat und, wenn er infolge Fehlens von Banketten zur Benützung der Fahrbahn genötigt ist, den linken Fahrbahnrand. Eine Anordnung in dem Sinn, daß der Fußgänger unter diesen Umständen einen an die Fahrbahn anschließenden (nicht als Bankett zu qualifizierenden) Geländeteil nicht benützen dürfte oder einen solchen neben der Fahrbahn links liegenden Geländeteil benützen müßte, ist dieser Gesetzesbestimmung nicht zu entnehmen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 127/89
    Entscheidungstext OGH 28.11.1989 2 Ob 127/89
    Veröff: ZVR 1990/152 S 368
  • 7 Ob 32/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 32/93
    nur: Der Regelungsgehalt des § 76 Abs 1 zweiter Satz StVO geht nur dahin, daß ein Fußgänger auf einer Freilandstraße ohne Gehsteig oder Gehweg, wenn Bankette vorhanden sind, im Fall der Zumutbarkeit das linke Straßenbankett zu benützen hat und, wenn er infolge Fehlens von Banketten zur Benützung der Fahrbahn genötigt ist, den linken Fahrbahnrand. (T1) Beisatz: Fußgänger haben bei Benützung der Fahrbahn in erster Linie selbst auf den Fahrverkehr zu achten und sich gegen dessen Gefahren zu schützen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0075780

Dokumentnummer

JJR_19891128_OGH0002_0020OB00127_8900000_001