Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2014/03/0051

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2014/03/0051

Entscheidungsdatum

21.01.2015

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1996 §21 Abs2;
WaffG 1996 §22 Abs2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ro 2014/03/0039 E 26. März 2014 RS 1 (hier: dies gilt auch für die Bejagung durch die Baujagd)

Stammrechtssatz

Von einem Jagdausübenden muss die jagdliche Fertigkeit erwartet werden, die Nachsuche nach Wild (auch Schwarzwild) auch in unwegsamem Gelände mit einer Jagdwaffe vorzunehmen, ohne eine Waffe der Kategorie B zu benötigen. Gleiches gilt für die Bejagung von Schwarzwild auch sonst (Hinweis E vom 6. September 2006, 2005/03/0065, und E vom 23. April 2008, 2006/03/0171).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014030051.L01

Im RIS seit

20.03.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2015

Dokumentnummer

JWR_2014030051_20150121L01

Rechtssatz für Ra 2014/03/0051

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2014/03/0051

Entscheidungsdatum

21.01.2015

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1996 §21 Abs2;
WaffG 1996 §22 Abs2;

Rechtssatz

Auf dem Boden der Rechtsprechung wird im Zusammenhang mit der Abgabe von Fangschüssen keine besondere Gefahrenlage geltend gemacht, die einen Bedarf iSd Paragraph 22, Absatz 2, WaffG 1996 begründen würde (Hinweis E vom 28. November 2013, 2013/03/0130, mwH), zumal es auch diesbezüglich nicht ausreicht, dass in bestimmten jagdlichen Situationen das Führen einer genehmigungspflichtigen Schusswaffe (etwa einer Faustfeuerwaffe der Kategorie B) zweckmäßig sein kann.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014030051.L02

Im RIS seit

20.03.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2015

Dokumentnummer

JWR_2014030051_20150121L02