Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1753/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1753/74

Entscheidungsdatum

21.05.1976

Index

32/06 Verkehrsteuern

Norm

GrEStG 1955 §7 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0680/63 E VS 25. Juni 1964 VwSlg 3108 F/1964; RS 1

Stammrechtssatz

Die Grunderwerbsteuerfreiheit nach Paragraph 7, Absatz eins, GrEStG 1955 kommt nur für Fälle in Betracht, in denen eine einzige wirtschaftliche Einheit (Untereinheit) unter mehreren Miteigentümern der Fläche nach aufgeteilt wird.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1974001753.X01

Im RIS seit

21.05.1976

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2011

Dokumentnummer

JWR_1974001753_19760521X01

Rechtssatz für 1753/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1753/74

Entscheidungsdatum

21.05.1976

Index

33 Bewertungsrecht

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0755/71 E 30. November 1972 RS 1

Stammrechtssatz

Werden auf einem Grundstück (Grundbuchskörper) von denselben Miteigentümern in geschlossener Bauweise drei mehrgeschossige städtische Gebäude mit Wohnungen, Büros und Geschäftslokalen errichtet, so bilden die drei Gebäude samt zugehöriger Grundfläche drei wirtschaftliche Einheiten im Sinne des Paragraph 2, Absatz eins, BewG 1955, wenn die Gebäude nach ihrer baulichen Gestaltung (Trennung durch doppelte Feuermauern, Vorhandensein eigener Stiegenhäuser) selbständig verwertbar und veräußerbar sind.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1974001753.X02

Im RIS seit

21.05.1976

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2011

Dokumentnummer

JWR_1974001753_19760521X02

Rechtssatz für 1753/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1753/74

Entscheidungsdatum

21.05.1976

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Rechtssatz

Die Tatbestände des Grunderwerbsteuergesetzes knüpfen in der Hauptsache an die äußere zivilrechtliche bzw formalrechtliche Gestaltung an und leiten daraus abgabenrechtliche Folgen ab. Bei solchen Tatbeständen ist daher schon aus dem Tatbestandsmerkmal heraus bei der Beantwortung der Frage, ob der Sachverhalt unter eine Norm subsumiert werden kann, die entsprechende formalrechtliche Beurteilung geboten und nur in diesem tatbestandsmäßig vorbestimmten Rahmen für die wirtschaftliche Betrachtungsweise Raum gegeben (Hinweis E 30.3.1967, 1734/66 und E 5.7.1973, 1264/72).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1974001753.X03

Im RIS seit

21.05.1976

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2011

Dokumentnummer

JWR_1974001753_19760521X03