Landesverwaltungsgerichte (LVwG)

Rechtssatz für 405-2/472/2/2-2025

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Beschluss

Geschäftszahl

405-2/472/2/2-2025

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

22.05.2025

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Norm

VwGVG 2014 §13 Abs1
VwGVG 2014 §22 Abs2
GewO 1994 §360 Abs5

Rechtssatz

Aus Paragraph 360, Absatz 5, GewO 1994 ergibt sich eindeutig, dass der Bescheid der belangten Behörde vom 09.04.2025, der sich auf Paragraph 360, Absatz eins, GewO 1994 stützt, sofort vollstreckbar ist. Der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kommt (abweichend von Paragraph 13, Absatz eins, VwGVG) ex lege keine aufschiebende Wirkung zu vergleiche Stolzlechner/Müller/Seider/Vogelsang/Höllbacher, Kommentar zur Gewerbeordnung4 2020 Rz 49 zu Paragraph 360,).

Schlagworte

Verfahren, Gewerberecht; Antrag auf Aufschiebung der Vollstreckbarkeit bzw Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung; mangelnde Rechtsgrundlage

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGSA:2025:405.2.472.2.2.2025

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2025

Dokumentnummer

LVWGR_SA_20250522_405_2_472_2_2_2025_01

Rechtssatz für 405-2/472/2/2-2025

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Beschluss

Geschäftszahl

405-2/472/2/2-2025

Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

22.05.2025

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Norm

VwGVG 2014 §13 Abs1
VwGVG 2014 §22 Abs2
GewO 1994 §360 Abs5

Rechtssatz

Weder aus der GewO 1994 noch aus dem VwGVG ist eine Rechtsgrundlage abzuleiten, im Fall eines gesetzlichen Ausschlusses der aufschiebenden Wirkung die Vollstreckbarkeit des Bescheides aufzuschieben. Sowohl das Verwaltungsgericht vergleiche LVwG Salzburg 08.11.2023, 405-2/417/2/6-2023 zu Paragraph 360, Absatz 5, GewO 1994) als auch der Verwaltungsgerichtshof vergleiche VwGH 11.03.2016, Ra 2016/11/0027; 29.05.2018, Ra 2018/02/0172; 12.03.2021, Ra 2021/06/0016; 18.08.2017, Ro 2017/04/0006) halten fest, dass eine „Zuerkennung“ der aufschiebenden Wirkung im Fall eines gesetzlichen Ausschlusses der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde schon von Vornherein nicht in Betracht kommt (und zwar unabhängig davon, ob – wie vorliegend – sprachlich die Aufschiebung der Vollstreckbarkeit des auf Paragraph 360, Absatz eins, GewO 1994 basierenden Bescheides beantragt wird oder beantragt wird, der gegen den Bescheid erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen).

Schlagworte

Verfahren, Gewerberecht; Antrag auf Aufschiebung der Vollstreckbarkeit bzw Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung; mangelnde Rechtsgrundlage

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGSA:2025:405.2.472.2.2.2025

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2025

Dokumentnummer

LVWGR_SA_20250522_405_2_472_2_2_2025_02