Asylgerichtshof (AsylGH)

Rechtssatz für E7 421291-2/2011

Gericht

Asylgerichtshof

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

E7 421291-2/2011

Entscheidungsdatum

30.01.2012

Norm

AVG §71 Abs1
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Rechtssatz 1

Feststellbar war, dass der BF lediglich eine leicht abweichende Hausnummer ("XXXX" statt "XXXX") vor dem Hintergrund der im Übrigen korrekten Bezeichnung der zuständigen Behörde sowie deren Postadresse verwendete. Ihm ist angesichts dessen zuzubilligen, dass es sich bei dieser Abweichung um einen auf einem offenkundigen Versehen beruhenden Fehler handelt, der noch keine Qualifikation als "auffallend sorgloses" Verhalten erlaubt, welches einem einen minderen Grad des Versehens übersteigenden Verschulden gleichkäme vergleiche Walter-Thienel, Verwaltungsverfahren, 2.Auflage, 1998; S.

1566, E 113: "Die ungenaue Adressbezeichnung ... ist kein den

minderen Grad des Versehens übersteigendes Verschulden ...).

Schlagworte

minderer Grad eines Versehens, Wiedereinsetzung

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2012

Dokumentnummer

ASYLGHR_20120130_E7_421_291_2_2011_01