Asylgerichtshof (AsylGH)

Rechtssatz für D3 409509-2/2009

Gericht

Asylgerichtshof

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

D3 409509-2/2009

Entscheidungsdatum

04.10.2011

Norm

AVG §71 Abs1
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Rechtssatz 1

Einer staatlichen Einrichtung, wie einer Bezirkshauptmannschaft, insbesondere an die mit der gesetzlichen Vertretung Minderjähriger betrauten Jugendwohlfahrtsbehörde, muss naturgemäß ein höherer Sorgfaltsmaßstab als an Rechtsunkundige oder bisher noch nie an Verfahren beteiligten Personen angelegt werden.

Schlagworte

gesetzlicher Vertreter, Wiedereinsetzung, zumutbare Sorgfalt

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2011

Dokumentnummer

ASYLGHR_20111004_D3_409_509_2_2009_01

Rechtssatz für D3 409509-2/2009

Gericht

Asylgerichtshof

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

D3 409509-2/2009

Entscheidungsdatum

04.10.2011

Norm

AVG §71 Abs1
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Rechtssatz 2

Wie im Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand glaubwürdig dargelegt und aus dem Akt ersichtlich, wurde der Familienname des Beschwerdeführers geändert, ohne dies der Jugendwohlfahrtsbehörde als gesetzlicher Vertretung des Beschwerdeführers ausdrücklich mitzuteilen. Da der Bescheid betreffend den Beschwerdeführer einzig auf den wesentlich abgeänderten Nachnamen des Beschwerdeführers lautet, der Akt betreffend den Beschwerdeführer jedoch vom gesetzlichen Vertreter geführt wird, kann (gerade noch) ein den minderen Grad des Versehens übersteigendes Verschulden des gesetzlichen Vertreters in der nicht zeitgerechten Zuordnung nicht erkannt werden.

Schlagworte

minderer Grad eines Versehens, Namensgebung, Wiedereinsetzung

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2011

Dokumentnummer

ASYLGHR_20111004_D3_409_509_2_2009_02