Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1219/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10513 A/1981

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1219/79

Entscheidungsdatum

06.07.1981

Index

L80405 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Salzburg
L81705 Baulärm Umgebungslärm Salzburg
L82005 Bauordnung Salzburg

Norm

AltstadterhaltungsG Salzburg 1967 §3 Abs1;
BauPolG Slbg 1973 §9 Abs1 litg;
BebauungsgrundlagenG Slbg 1968 §12 Abs1;

Rechtssatz

Paragraph 3, Absatz eins, Altstadterhaltungsgesetz und Paragraph 12, Absatz eins, Bebauungsgrundlagengesetz begründen keine subjektiven öffentlichen Nachbarrechte iSd Paragraph 9, Absatz eins, Litera g, Baupolizeigesetz.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1981:1979001219.X01

Im RIS seit

10.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

05.08.2009

Dokumentnummer

JWR_1979001219_19810706X01

Rechtssatz für 1219/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10513 A/1981

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1219/79

Entscheidungsdatum

06.07.1981

Index

L82000 Bauordnung
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §63 Abs1;
AVG §66 Abs4;
BauRallg impl;
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 3112/79 E VS 3. Dezember 1980 VwSlg 10317 A/1980 RS 2

Stammrechtssatz

Die Bestimmung des Paragraph 66, Absatz 4, AVG bedeutet hinsichtlich der Befugnis, den Spruch des bei ihr angefochtenen Bescheides abzuändern, vornehmlich eine Absage an die Möglichkeit einer bloßen Kassation statt einer Reformation und eine Absage an das Verbot einer "reformatio in peius". Paragraph 66, Absatz 4, AVG besagt nicht, dass in Fällen eines eingeschränkten Mitspracherechtes einer Partei auf Grund der von ihr eingebrachten Berufung über den Themenkreis hinausgegangen werden kann, indem sie mitzuwirken berechtigt ist. Sache im Sinne des Paragraph 66, Absatz 4, AVG ist ausschließlich jener Bereich, in welchem dem Berufungswerber ein Mitspracherecht zusteht (Abkehr von dem Rechtsatz des VS E 8.7.1958, 1381/56 VwSlg 4725 A/1958).

Schlagworte

Inhalt der Berufungsentscheidung Voraussetzungen der meritorischen Erledigung Zurückweisung (siehe auch §63 Abs1, 3 und 5 AVG) Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Besondere Rechtsprobleme Verfahrensrechtliche Entscheidung der Vorinstanz (siehe auch Inhalt der Berufungsentscheidung Anspruch auf meritorische Erledigung) Voraussetzungen des Berufungsrechtes Berufungsrecht und Präklusion (AVG §42 Abs1) Bauverfahren (siehe auch Behörden Vorstellung Nachbarrecht Diverses) Berufungsverfahren BauRallg11/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1981:1979001219.X02

Im RIS seit

10.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

05.08.2009

Dokumentnummer

JWR_1979001219_19810706X02