Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2256/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2256/78

Entscheidungsdatum

12.10.1978

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2 idF 1972/214;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2335/74 E 22. Mai 1975 RS 2

Stammrechtssatz

Die Bewertung eines Dienstpostens ist nur dafür maßgebend, welche Dienstklasse ein Beamter auf demselben erreichen kann (Hinweis E 31.1.1974 1438/73).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1978002256.X01

Im RIS seit

15.09.2003

Dokumentnummer

JWR_1978002256_19781012X01

Rechtssatz für 2256/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2256/78

Entscheidungsdatum

12.10.1978

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2;
GehG 1956 §30a Abs2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1133/75 E 6. Mai 1976 VwSlg 9050 A/1976 RS 1

Stammrechtssatz

Grundsätzlich ist die Zulage nach Paragraph 30 a, Absatz eins, Ziffer 2, GG 1956 derart zu bemessen, dass für den Unterschied der Leistung zur unmittelbar nächsthöheren Dienstklasse ein halber Vorrückungsbetrag gebührt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1978002256.X02

Im RIS seit

15.09.2003

Dokumentnummer

JWR_1978002256_19781012X02

Rechtssatz für 2256/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2256/78

Entscheidungsdatum

12.10.1978

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z1;
GehG 1956 §30a Abs2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1133/75 E 6. Mai 1976 VwSlg 9050 A/1976 RS 2

Stammrechtssatz

Nach dem System der Besoldung der öffentl-rechtl Bediensteten muss der sogenannte "Dienstklassenunterschied" (Paragraph 30 a, Absatz eins, Ziffer 2, GehG) offensichtlich bei Bemessung einer Verwendungszulage in geringerem Maß honoriert werden als ein sogenannter "Verwendungsgruppenunterschied" (Paragraph 30 a, Absatz eins, Ziffer eins, GehG 1956). Die Verrichtung eines Dienstes, der der nächsthöheren Verwendungsgruppe zuzuordnen ist, kann aber mit Rücksicht darauf, dass auch für die Verwendungszulage nach Paragraph 30 a, Absatz eins, Z1 GehG 1956 die Höchstgrenze mit drei Vorrückungsbeträgen gezogen ist, nur zum Anspruch auf eine Zulage im Ausmaß eines Vorrückungsbetrages führen, damit die angemessene Abgeltung jedes möglichen "Verwendungsgruppenunterschiedes" (mit Ausnahme außer Betracht zu lassender Extremfälle von Unterschieden zwischen Verwendungsgruppe E und A) sichergestellt ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1978002256.X03

Im RIS seit

15.09.2003

Dokumentnummer

JWR_1978002256_19781012X03