Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0266/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9161 A/1976

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0266/75

Entscheidungsdatum

21.10.1976

Index

77 Kunst Kultur

Norm

DSchG 1923 §1;
DSchG 1923 §3;

Rechtssatz

Die horizontale Teilung einer Gebäudefassade in einen unter Denkmalschutz zu stellenden und einen nicht unter Denkmalschutz zu stellenden Teil ist - abgesehen von der Frage ihrer grundsätzlichen Zulässigkeit (Hinweis E 14.9.1972, 770/72, VwSlg 8283 A/1972) - jedenfalls schon von der Natur der Sache her dann undenkbar, wenn die höher gelegene Zone der schutzwürdige Teil ist, weil dann die tiefer gelegene Zone schon wegen ihrer Funktion als tragendes Element des schutzwürdigen Gegenstandes von dem Denkmalschutz, der diesem zuteil wird, miterfasst sein muss. Änderungen in einer solchen unteren Zone ohne künstlerischen Eigenwert können nur Gegenstand eines allenfalls nach der Unterschutzstellung angestrengten Verfahrens nach Paragraph 5, DSchG sein.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975000266.X01

Im RIS seit

16.01.2003

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2008

Dokumentnummer

JWR_1975000266_19761021X01

Rechtssatz für 0266/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9161 A/1976

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0266/75

Entscheidungsdatum

21.10.1976

Index

77 Kunst Kultur

Norm

DSchG 1923 §1;
DSchG 1923 §3;

Rechtssatz

Von wem, aus welchem Aspekt oder ob überhaupt die Gegenstände, an deren Erhaltung nach Paragraph eins, DSchG qualifiziertes öffentliches Interesse besteht, dort, wo sie sich jetzt befinden, betrachtet werden können, ist für die Maßnahme nach Paragraph eins, DSchG gleichgültig (Hinweis E 10.3.1973, VwSlg 8413 A/1973).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975000266.X02

Im RIS seit

16.01.2003

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2008

Dokumentnummer

JWR_1975000266_19761021X02