Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0048/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 8564 A/1974

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0048/74

Entscheidungsdatum

07.03.1974

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3;

Rechtssatz

Die Verwendungszulage nach Paragraph 30, a Absatz eins, Ziffer 3, GG 1956 stellt einen einheitlichen Anspruch dar. Eine gesonderte der Rechtskraft fähige Entscheidung über einzelne Komponenten des Anspruches (z. B. wie viele Vorrückungsbeträge für die qualitative bzw. für die quantitative Leistungskomponente gebühren) ist nicht zulässig.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1974000048.X01

Im RIS seit

09.12.2002

Dokumentnummer

JWR_1974000048_19740307X01

Rechtssatz für 0048/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 8564 A/1974

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0048/74

Entscheidungsdatum

07.03.1974

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3;

Rechtssatz

Die Bemessung einer nach Paragraph 30, a Absatz eins, Ziffer 3, GG zuerkannten Verwendungszulage hat nach dem Grad der höheren Verantwortung und unter entsprechender Bedachtnahme auf die vom Beamten in zeitlicher oder mengenmäßiger Hinsicht zu erbringenden Mehrleistungen zu erfolgen, weiters gleich wie E vom 20.9.1973, Zl. 1115/73.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1974000048.X02

Im RIS seit

09.12.2002

Dokumentnummer

JWR_1974000048_19740307X02

Rechtssatz für 0048/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 8564 A/1974

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0048/74

Entscheidungsdatum

07.03.1974

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3 idF 1972/214;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1115/73 E 20. September 1973 VwSlg 8464 A/1973 RS 2

Stammrechtssatz

Der Gesetzestext bietet keinen Anhaltspunkt dafür, aus dem Höchstausmaß von vier Vorrückungsbeträgen abzuleiten, daß selbst für den höchsten Grad höhere Verantwortung allein nur zwei und für das höchste zeitliche und mengenmäßige Ausmaß von Mehrleistungen allein gleichfalls nur zwei Vorrückungsbeträge gewährt werden dürfen. Es wird nur eine globale Höchstgrenze für die Verwendungszulage bestimmt und festgestellt, auf welche Momente im Einzelfall bei der Bemessung Bedacht zu nehmen ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1974000048.X03

Im RIS seit

09.12.2002

Dokumentnummer

JWR_1974000048_19740307X03