Entscheidungsart
Erkenntnis
Rechtssatznummer
3
Geschäftszahl
Ra 2024/07/0218
Entscheidungsdatum
24.06.2025
Index
40/01 Verwaltungsverfahren
82/02 Gesundheitsrecht allgemein
Norm
AVG §66 Abs4
EpidemieG 1950 §40 Abs1 lita idF 2022/I/006
EpidemieG 1950 §5 Abs1 idF 2022/I/006
EpidemieG 1950 §5 Abs3 idF 2022/I/006
VStG §44a Z1
VwGVG 2014 §27
VwGVG 2014 §42
Hinweis auf Stammrechtssatz
GRS wie Ra 2021/17/0068 E 27. Mai 2024 RS 1
Stammrechtssatz
Eine Unterstellung des vorgeworfenen Verhaltens unter eine andere Strafbestimmung durch das VwG ist zulässig (bzw. geboten), wenn es sich dabei lediglich um eine Konkretisierung des Tatvorwurfs bzw. die rechtlich richtige Subsumtion des der Bestrafung zu Grunde gelegten Verhaltens handelt und somit keine Auswechslung der vorgeworfenen Tat vorliegt. Eine (unzulässige) Auswechslung der Tat liegt dann nicht vor, wenn lediglich die rechtliche Beurteilung des vorgeworfenen Verhaltens geändert wird (VwGH 10.12.2008, 2004/17/0228; VwGH 17.2.2022, Ra 2021/07/0089).
Schlagworte
Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Besondere Rechtsprobleme Verwaltungsstrafrecht "Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Umfang der Konkretisierung (siehe auch Tatbild)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2025:RA2024070218.L04
Im RIS seit
17.07.2025
Zuletzt aktualisiert am
22.07.2025
Dokumentnummer
JWR_2024070218_20250624L03