Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2016/01/0164

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2016/01/0164

Entscheidungsdatum

28.02.2017

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §62 Abs2;
VwGVG 2014 §17;
VwGVG 2014 §29;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2016/01/0165

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Fr 2015/03/0007 B 13. Oktober 2015 RS 4 hier: ohne den letzten Satz

Stammrechtssatz

Für die Frage, ob und mit welchem Inhalt ein mündlicher Bescheid erlassen wurde, ist nicht die Ausfertigung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung, sondern jene Urkunde entscheidend, die über den Entscheidungsinhalt und die Tatsache der Verkündung nach dem auch betreffend Paragraph 29, VwGVG 2014 einschlägigen Paragraph 62, Absatz 2, AVG angefertigt wurde vergleiche Paragraph 17, VwGVG 2014; siehe dazu E 26. Februar 2003, 2002/03/0158; E 16. September 2009, 2008/09/0218, mwH). Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass die gemäß Paragraph 62, Absatz 2, AVG zu erstellende Niederschrift nach den Regelungen des Paragraph 14, Absatz 5, AVG unterschrieben wird vergleiche idS E vom 30. September 2010, 2007/09/0315 (VwSlg 17.968A/2010)).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016010164.L01

Im RIS seit

13.04.2017

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2017

Dokumentnummer

JWR_2016010164_20170228L01

Rechtssatz für Ra 2016/01/0164

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2016/01/0164

Entscheidungsdatum

28.02.2017

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VwGVG 2014 §29;
VwGVG 2014 §32 Abs1 Z4;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2016/01/0165

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2015/04/0039 E 23. November 2016 RS 1

Stammrechtssatz

Mit der Verkündung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung steht einer neuerlichen im Wesentlichen gleichen Entscheidung der Einwand der entschiedenen Sache entgegen vergleiche Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 4, VwGVG 2014). An die Verkündung dieser Entscheidung knüpft daher auch ihre Unwiderrufbarkeit an, weshalb die schriftliche Entscheidungsausfertigung nicht in einem wesentlichen Spruchelement von der verkündeten Entscheidung abweichen darf (Hinweis B vom 13. Oktober 2015, Fr 2015/03/0007, mit Verweis auf die Erkenntnisse vom 18. November 1998, 98/03/0207 (VwSlg 15.026 A/1998), und vom 16. September 2009, 2008/09/0218).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016010164.L02

Im RIS seit

13.04.2017

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2017

Dokumentnummer

JWR_2016010164_20170228L02