Landesverwaltungsgerichte (LVwG)

Rechtssatz für LVwG-AV-479/001-2015

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

LVwG-AV-479/001-2015

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

07.01.2016

Norm

WRG 1959, §31

Rechtssatz

Dem Gesetz ist eine generelle („automatische“) Haftung der zur Vertretung nach außen befugten Personen (für den Fall, dass der Verursacher einer Kontamination bzw. der Grundeigentümer eine juristische Person ist) nicht zu entnehmen.

Schlagworte

Geschäftsführerhaftung; subsidiäre Haftungsverpflichtungen;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2016:LVwG.AV.479.001.2015

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2016

Dokumentnummer

LVWGR_NI_20160107_LVwG_AV_479_001_2015_01

Rechtssatz für LVwG-AV-479/001-2015

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

LVwG-AV-479/001-2015

Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

07.01.2016

Norm

WRG 1959, §31

Rechtssatz

Dass ein Geschäftsführer neben (und nicht anstelle) der Gesellschaft, die er vertritt, nach Paragraph 31, Absatz 3, WRG 1959 herangezogen werden kann,  ist Ausfluss des Grundsatzes, dass auch mehrere Personen nebeneinander eine gesetzliche Verpflichtung treffen kann vergleiche VwGH 11.12.1990, 89/07/0186, 26.3.2015, Ra 2014/07/0067). Dies setzt aber voraus, dass die Kriterien für die primäre Verpflichtung, nämlich das Resultieren einer Gewässergefährdung aus seinen Anlagen, Maßnahmen oder Unterlassungen im Sinne des Paragraph 31, Absatz eins, WRG 1959, auf jeden der in Betracht kommenden für sich selbst zutrifft.

Schlagworte

Geschäftsführerhaftung; subsidiäre Haftungsverpflichtungen;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2016:LVwG.AV.479.001.2015

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2016

Dokumentnummer

LVWGR_NI_20160107_LVwG_AV_479_001_2015_02

Rechtssatz für LVwG-AV-479/001-2015

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Erkenntnis

Geschäftszahl

LVwG-AV-479/001-2015

Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

07.01.2016

Norm

WRG 1959, §31

Rechtssatz

Die Handlungspflichten von Liegenschaftseigentümer und Rechtsnachfolger – anders als die des primär Verpflichteten – entstehen erst mit dem behördlichen Auftrag (arg: Paragraph 31, Absatz 4, WRG 1959: …kann an seiner Stelle … der Auftrag erteilt …), sodass Untätigkeit bis zur Auftragserteilung kein (verfahrenskostenrelevantes) Verschulden begründet.

Schlagworte

Geschäftsführerhaftung; subsidiäre Haftungsverpflichtungen;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2016:LVwG.AV.479.001.2015

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2016

Dokumentnummer

LVWGR_NI_20160107_LVwG_AV_479_001_2015_03