In der außerordentlichen Revision wird vom Kläger keine erhebliche Rechtsfrage dargestellt. Vielmehr zeigt sich in seinem Rechtsmittelvorbringen besonders deutlich die Einzelfallbezogenheit der angefochtenen Entscheidung.
1. Ein schadenersatzrechtlicher Herausgabean-spruch des Klägers als „Erstkäufer“ setzt voraus, dass er selbst ebenfalls einen Titel zum Erwerb der Liegenschaft gehabt hätte (vgl Reischauer in Rummel3 § 1332 Rz 20). Eine - rechtsgeschäftlich verbindliche - Punktation iSd § 885 ABGB liegt allerdings nicht vor. Zwar wurde eine Einigung über die essentialia negotii (Kaufobjekt und Kaufpreis) erzielt, doch bestand noch Uneinigkeit über Nebenpunkte (siehe 6 Ob 639/76 = RIS-Justiz RS0038573 [T4]), insbesondere über die Zahlungsmodalitäten (siehe dazu 2 Ob 87/73 = RIS-Justiz RS0013948).1. Ein schadenersatzrechtlicher Herausgabean-spruch des Klägers als „Erstkäufer“ setzt voraus, dass er selbst ebenfalls einen Titel zum Erwerb der Liegenschaft gehabt hätte vergleiche Reischauer in Rummel3 Paragraph 1332, Rz 20). Eine - rechtsgeschäftlich verbindliche - Punktation iSd Paragraph 885, ABGB liegt allerdings nicht vor. Zwar wurde eine Einigung über die essentialia negotii (Kaufobjekt und Kaufpreis) erzielt, doch bestand noch Uneinigkeit über Nebenpunkte (siehe 6 Ob 639/76 = RIS-Justiz RS0038573 [T4]), insbesondere über die Zahlungsmodalitäten (siehe dazu 2 Ob 87/73 = RIS-Justiz RS0013948).
2. Zutreffend haben die Vorinstanzen auch darauf hingewiesen, dass selbst dann, wenn zwischen dem Kläger und dem Nebenintervenienten bereits ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen sein sollte, die von der Rechtsprechung aufgestellten Voraussetzungen für einen schadenersatzrechtlichen Herausgabeanspruch gegen den Kläger als „Zweitkäufer“ (RIS-Justiz RS0022852, RS0025920, RS0113118) nicht vorliegen würden. Die Rechtsprechung fordert grundsätzlich ein wissentliches Handeln des „Zweitkäufers“ zum Nachteil des Erstkäufers (RIS-Justiz RS0022852 [T1 und T2]). Eine Nachforschungspflicht des „Zweitkäufers“ wird nur ausnahmsweise angenommen, vor allem dann, wenn das fremde Forderungsrecht durch den Besitz einer Sache verstärkt ist (RIS-Justiz RS0022852 [T9 und T12]).
3. Somit liegen beide genannten Voraussetzungen für den geltend gemachten Schadenersatzanspruch nicht vor. Die angefochtene Entscheidung hält sich ganz im Rahmen der bisherigen Rechtsprechung; auf die vom Kläger kritisierte zusätzliche Begründung durch das Berufungsgericht, das dem Kläger auch sein langes Zuwarten bis zur Klageführung vorwarf, kommt es nicht mehr an.