Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil (das auch einen rechtskräftigen Teilfreispruch des Angeklagten Wolfgang Otto B***** vom Vorwurf des Vergehens der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z 2 StGB gemäß § 259 Z 2 StPO enthält) wurden die Angeklagten Wolfgang Otto B*****, Dorothea Manuela B***** und Mag. Wolfgang E***** vom Anklagevorwurf gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen, es habeMit dem angefochtenen Urteil (das auch einen rechtskräftigen Teilfreispruch des Angeklagten Wolfgang Otto B***** vom Vorwurf des Vergehens der fahrlässigen Krida nach Paragraph 159, Absatz eins, Ziffer 2, StGB gemäß Paragraph 259, Ziffer 2, StPO enthält) wurden die Angeklagten Wolfgang Otto B*****, Dorothea Manuela B***** und Mag. Wolfgang E***** vom Anklagevorwurf gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO freigesprochen, es habe
Wolfgang Otto B***** zu folgenden Zeiten in Ried im Innkreis, Peuerbach, Schladming und anderen Orten als Schuldner mehrerer
Gläubiger
I. teils durch Anerkennen einer nicht bestehenden Verbindlichkeit, teils durch Veräußerung von Vermögensbestandteilen sein Vermögen wirklich verringert und dadurch die Befriedigung seiner Gläubiger oder wenigstens eines von ihnen vereitelt oder geschmälert, wobei der Schaden 500.000 S überstiegen habe, und zwar dadurch, dass errömisch eins. teils durch Anerkennen einer nicht bestehenden Verbindlichkeit, teils durch Veräußerung von Vermögensbestandteilen sein Vermögen wirklich verringert und dadurch die Befriedigung seiner Gläubiger oder wenigstens eines von ihnen vereitelt oder geschmälert, wobei der Schaden 500.000 S überstiegen habe, und zwar dadurch, dass er
1. mit dem Schuldschein vom 13. Dezember 1996 in Hallein bestätigte und anerkannte, Mag. Wolfgang E***** einen Betrag von 4 Mio Schilling zu schulden, und zu dessen Gunsten in die Einverleibung des Pfandrechtes zur Sicherstellung dieser "vermeintlichen" (gemeint: nicht bestehenden) Forderung in die ihm gehörige Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 11210 (richtig: 44210) Neunkirchen, einwilligte, obwohl eine solche Verbindlichkeit gegenüber Mag. Wolfgang E***** nie bestand;
2. mit Schenkungsvertrag vom 3. Jänner 1997 in Ried im Innkreis seiner Ehegattin Dorothea Manuela B***** den in seinem Eigentum stehenden Hälfteanteil an der (insgesamt 98.059 m2 großen) Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, schenkte und zu deren Gunsten in die Einverleibung des Eigentumsrechtes auf diesem Liegenschaftsanteil einwilligte, ohne dass es je zur grundbücherlichen Durchführung dieses Vertrages gekommen wäre;
II. am 20. Juni 1997 in Schladming die ihm durch Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, wissentlich missbraucht und dadurch einem anderen einen 500.000 S übersteigenden Vermögensnachteil zugefügt, dass er am 20. Juni 1997 als Geschäftsführer der Firma I*****, Produktions- und Handels GmbH (I*****) die Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen im Wert von 3 Mio S um insgesamt 5,200.000 S für diese Firma erworben hat, wodurch dieser ein Schaden in der Höhe von 2,200.000 S entstand;römisch zwei. am 20. Juni 1997 in Schladming die ihm durch Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, wissentlich missbraucht und dadurch einem anderen einen 500.000 S übersteigenden Vermögensnachteil zugefügt, dass er am 20. Juni 1997 als Geschäftsführer der Firma I*****, Produktions- und Handels GmbH (I*****) die Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen im Wert von 3 Mio S um insgesamt 5,200.000 S für diese Firma erworben hat, wodurch dieser ein Schaden in der Höhe von 2,200.000 S entstand;
III. am 13. Dezember 1996 gemeinsam mit Mag. Wolfgang E***** und im Zusammenwirken mit Dr. Wolfgang E***** eine Urkunde unwahren Inhalts, nämlich einen Schuldschein mit der inhaltlich unrichtigen Behauptung "Herr Wolfgang B*****, geboren am 8. November 1964, Techniker, *****, in der Folge meist Schuldner genannt, bestätigt und anerkennt hiermit, Herrn Mag. Wolfgang E*****, geboren am 7. Jänner 1957, Steuerberater, *****, in der Folge meist Gläubiger genannt, einen Betrag in der höhe von ATS 4 Mio (wörtlich: Schilling vier Millionen) aufrecht und ohne jede Einwendungen zu schulden. Herr Wolfgang B***** bestätigt hiermit per contractum, diesen Betrag in voller Höhe erhalten zu haben" mit dem Vorsatz hergestellt, dass diese Urkunde in einem Gerichtsverfahren, nämlich im Grundbuchsverfahren, gebraucht werde und tatsächlich gebraucht wurde;römisch drei. am 13. Dezember 1996 gemeinsam mit Mag. Wolfgang E***** und im Zusammenwirken mit Dr. Wolfgang E***** eine Urkunde unwahren Inhalts, nämlich einen Schuldschein mit der inhaltlich unrichtigen Behauptung "Herr Wolfgang B*****, geboren am 8. November 1964, Techniker, *****, in der Folge meist Schuldner genannt, bestätigt und anerkennt hiermit, Herrn Mag. Wolfgang E*****, geboren am 7. Jänner 1957, Steuerberater, *****, in der Folge meist Gläubiger genannt, einen Betrag in der höhe von ATS 4 Mio (wörtlich: Schilling vier Millionen) aufrecht und ohne jede Einwendungen zu schulden. Herr Wolfgang B***** bestätigt hiermit per contractum, diesen Betrag in voller Höhe erhalten zu haben" mit dem Vorsatz hergestellt, dass diese Urkunde in einem Gerichtsverfahren, nämlich im Grundbuchsverfahren, gebraucht werde und tatsächlich gebraucht wurde;
Dorothea Manuela B***** zur Ausführung der Tathandlungen des Wolfgang Otto B***** durch Mitwirkung an den angeführten Verträgen und durch Zustimmung zu diesen beigetragen, und zwar zu jener unter I. 2. geschilderten Tathandlung, durch welche Wolfgang Otto B***** mit Schenkungsvertrag vom 3. Jänner 1997 in Ried im Innkreis ihr den in seinem Eigentum stehenden Hälfteanteil an der (insgesamt 98.059 m2 großen) Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, geschenkt und sie zu ihren Gunsten in die Einverleibung des Eigentums auf diesen Liegenschaftsanteil eingewilligt habe, ohne dass es je zur grundbücherlichen Durchführung dieses Vertrages gekommen wäre; Mag. Wolfgang E*****Dorothea Manuela B***** zur Ausführung der Tathandlungen des Wolfgang Otto B***** durch Mitwirkung an den angeführten Verträgen und durch Zustimmung zu diesen beigetragen, und zwar zu jener unter römisch eins. 2. geschilderten Tathandlung, durch welche Wolfgang Otto B***** mit Schenkungsvertrag vom 3. Jänner 1997 in Ried im Innkreis ihr den in seinem Eigentum stehenden Hälfteanteil an der (insgesamt 98.059 m2 großen) Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, geschenkt und sie zu ihren Gunsten in die Einverleibung des Eigentums auf diesen Liegenschaftsanteil eingewilligt habe, ohne dass es je zur grundbücherlichen Durchführung dieses Vertrages gekommen wäre; Mag. Wolfgang E*****
1. zur Ausführung der Taten des Wolfgang Otto B***** (I.) durch Mitwirkung an den angeführten Verträgen und Zustimmung zu diesen Verträgen beigetragen, und zwar zu der Tat, dass Wolfgang Otto B***** mit Schuldschein vom 13. Dezember 1996 in Hallein bestätigt und anerkannt habe, ihm einen Betrag von 4 Mio Schilling zu schulden, und zu seinen Gunsten in die Einverleibung des Pfandrechtes zur Sicherstellung dieser (vorgeblichen) Forderung in die ihm gehörige Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, einwilligte, obwohl eine solche Verbindlichkeit gegenüber Mag. Wolfgang E***** nie bestanden habe;1. zur Ausführung der Taten des Wolfgang Otto B***** (römisch eins.) durch Mitwirkung an den angeführten Verträgen und Zustimmung zu diesen Verträgen beigetragen, und zwar zu der Tat, dass Wolfgang Otto B***** mit Schuldschein vom 13. Dezember 1996 in Hallein bestätigt und anerkannt habe, ihm einen Betrag von 4 Mio Schilling zu schulden, und zu seinen Gunsten in die Einverleibung des Pfandrechtes zur Sicherstellung dieser (vorgeblichen) Forderung in die ihm gehörige Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, einwilligte, obwohl eine solche Verbindlichkeit gegenüber Mag. Wolfgang E***** nie bestanden habe;
2. am 20. Juni 1997 zur Untreuehandlung des Wolfgang Otto B***** dadurch beigetragen, dass er als Gründungsgesellschafter der I***** über den Ankauf der Liegenschaft EZ 11, Grundbuch 44210 Neunkirchen, beratend tätig wurde und seine Zustimmung zum inkriminierten Ankauf durch die I***** zum Preis von ca 5,2 Mio S zustimmte, während sich der Wert dieser Liegenschaft maximal auf 3 Mio Schilling belief;
3. (zusammengefasst wiedergegeben) am 13. Dezember 1996 gemeinsam mit Wolfgang Otto B***** und im Zusammenwirken mit Dr. Wolfgang E***** eine Urkunde des oben (III.) bezeichneten unwahren Inhalts mit dem Vorsatz hergestellt, dass diese Urkunde in einem Gerichtsverfahren, nämlich im Grundbuchsverfahren, gebraucht werde und tatsächlich gebraucht wurde;3. (zusammengefasst wiedergegeben) am 13. Dezember 1996 gemeinsam mit Wolfgang Otto B***** und im Zusammenwirken mit Dr. Wolfgang E***** eine Urkunde des oben (römisch drei.) bezeichneten unwahren Inhalts mit dem Vorsatz hergestellt, dass diese Urkunde in einem Gerichtsverfahren, nämlich im Grundbuchsverfahren, gebraucht werde und tatsächlich gebraucht wurde;