Bundesrecht konsolidiert

Lehrpläne - Handelsakademie und Handelsschule Anl. 1/01

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Handelsakademie und Handelsschule

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 895/1994 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 283/2006

Typ

V

§/Artikel/Anlage

Anl. 1/01

Inkrafttretensdatum

01.09.2006

Außerkrafttretensdatum

04.05.2009

Index

64/02 Bundeslehrer
70/02 Schulorganisation
70/07 Schule und Kirche

Beachte

Zum Inkrafttreten vgl. Art. I § 4 Abs. 5 und 6.

Text

                                                           Anlage A1

 

                     LEHRPLAN DER HANDELSAKADEMIE

 

                          I. STUNDENTAFEL *1)

           (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

                        Unterrichtsgegenstände)

____________________________________________________________________

                                   Wochenstunden               Lehr-

  A. Pflichtgegenstände              Jahrgang                   ver-

                              I.  II.  III.  IV.  V.  Summe  pflich-

                                                              tungs-

                                                              gruppe

____________________________________________________________________

     Kernbereich

  1. Religion ...............  2    2    2    2    2    10     (III)

  2. Deutsch ................  3    3    3    2    3    14      (I)

  3. Englisch einschließlich

     Wirtschaftssprache .....  2    3    3    3    3    14       I

  4. Lebende Fremdsprache *2)  3    2    3    3    3    14      (I)

  5. Geschichte (Wirtschafts-

     und Sozialgeschichte) ..  -    -    3    2    -     5      III

  6. Geografie

     (Wirtschaftsgeografie) .  2    3    -    -    -     5      III

  7. Internationale

     Wirtschafts- und

     Kulturräume ............  -    -    -    -    2     2      III

  8. Chemie .................  3    -    -    -    -     3      III

  9. Physik .................  -    3    -    -    -     3      III

10. Biologie, Ökologie und

     Warenlehre .............  -    -    2    2    2     6      III

11. Mathematik und

     angewandte Mathematik ..  -    3    2    3    2    10       I

12. Betriebswirtschaft .....  3    3    3    2    2    13       I

13. – 14. Betriebswirt

          schaftliche

          Übungen und

          Projektmanagement

          *3)

13. Persönlichkeitsbildung

     und soziale Kompetenz ..  2    -    -    -    -     2      III

14. Businesstraining,

     Projekt- und

     Qualitätsmanagement,

     Übungsfirma und Case

     Studies ................  -    2    2    3    1     8       I

15. Rechnungswesen und

     Controlling *3) ........  4    3    3    2    2    14       I

16. Wirtschaftsinformatik ..  2    2    2    -    -     6       I

17. Informations- und

     Officemanagement *4) ...  3    2    2    -    -     7      III

18. Politische Bildung und

     Recht ..................  -    -    -    3    -     3      III

19. Volkswirtschaft ........  -    -    -    -    3     3      III

20. Bewegung und Sport .....  2    2    2    1    1     8     (IVa)

____________________________________________________________________

Summe Kernbereich            31   33   32   28   26   150

Rahmen für schulautonome

Lehrplanbestimmungen .......28-  30-  23-  20-  20-  140-

                             34   36   34   34   34   150

____________________________________________________________________

     Fachbereich *5)

21. Projektmanagement und

     Projektarbeit *3) ......  -    -    -    1    1     2       I

22. Seminare *6) *7) .......  -    -    -    -    -    0-10   I-IV

                                                                *8)

23. Ausbildungsschwerpunkt

     *3) *5) *9) oder

     Fachrichtung *3) *5)

     *10) ...................  -    -    2    2    2    6-16     I

____________________________________________________________________

Gesamtwochenstundenzahl      31   33   34   31   29   158

Rahmen für schulautonome

Lehrplanbestimmungen .......28-  30-  30-  30-  28-   158

                             34   36   36   36   36

____________________________________________________________________

23A Ausbildungsschwerpunkt

A.1 Controlling und

     Jahresabschluss ......................................      I

A.2 Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing ......      I

A.3 Entrepreneurship und Management ......................      I

A.4 Multimedia und Webdesign .............................      I

A.5 Netzwerkmanagement ...................................      I

A.6 Softwareentwicklung ..................................      I

A.7 Digital Business .....................................      I

A.8 Transportmanagement ..................................      I

A.9 Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt *11) ...........      I

____________________________________________________________________

23B Fachrichtung

B.1 Fachrichtung Controlling und Accounting ..............      I

B.2 Fachrichtung Internationale Wirtschaft mit

     Fremdsprache(n) und Kultur ...........................      I

B.3 Fachrichtung Entrepreneurship und Management mit

     autonomem Geschäftsfeld ..............................      I

B.4 Fachrichtung Informationsmanagement und

     Informationstechnologie ..............................      I

B.5 Fachrichtung Logistikmanagement und

     Speditionswirtschaft .................................      I

B.6 Schulautonome Fachrichtung *12).......................      I

____________________________________________________________________

         Freigegenstände, unverbindliche Übungen, freiwilliges

                 Betriebpraktikum, Förderunterricht

____________________________________________________________________

   B. Freigegenstände

   1. Lebende Fremdsprache *2) ............................      I

   2. Latein *13) .........................................      I

   3. Philosophischer Einführungsunterricht ...............     III

   4. Darstellende Geometrie *14) .........................     (II)

   5. Geografie (Wirtschaftsgeografie) ....................     III

   6. Wirtschaftsinformatik ...............................      I

   7. Besondere Betriebswirtschaft *15) ...................      I

   8. Fremdsprachiges Informations- und Officemanagement

      *4) .................................................     III

   9. Politische Bildung ..................................     III

  10. Psychologie (Betriebspsychologie) ...................     III

  11. Stenotypie ..........................................     (V)

____________________________________________________________________

   C. Unverbindliche Übungen

   1. Begabungsförderung ..................................     III

   2. Zeitgenössische Kultur ..............................     IVa

   3. Darstellendes Spiel .................................      V

   4. Kreatives Gestalten .................................      V

   5. Bewegung und Sport ..................................    (IVa)

   6. Unterstützendes Sprachtraining Deutsch ..............     III

   7. Rhetorik ............................................      IV

   8. Einführung in die Praxis des wissenschaftlichen

      Arbeitens ...........................................     III

____________________________________________________________________

   D. Freiwilliges Betriebspraktikum   Während der Ferien nach

                                       Möglichkeit vier Wochen vor

                                       Eintritt in den V. Jahrgang.

____________________________________________________________________

   E. Förderunterricht *16)

   1. Deutsch .............................................     (I)

   2. Englisch einschließlich Wirtschaftssprache ..........      I

   3. Lebende Fremdsprache ................................      I

   4. Mathematik einschließlich angewandte Mathematik .....      I

   5. Betriebswirtschaft ..................................      I

   6. Rechnungswesen und Controlling *3) ..................      I

   7. Wirtschaftsinformatik ...............................      I

   8. Informations- und Officemanagement *4) ..............     III

____________________________________________________________________

*1) Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des IV. Abschnittes schulautonom abgeändert werden.

*2) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

*3) Mit Computerunterstützung.

*4) Mit computerunterstützter Textverarbeitung.

*5) Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des IV. Abschnittes.

*6) In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen. *7) Der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten wählbaren Seminare ist jeweils für drei Wochenstunden konzipiert. *8) Schulautonom geschaffene Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind grundsätzlich in Lehrverpflichtungsgruppe I einzustufen, sprachliche Seminare, welche jedoch die kommunikative Kompetenz erweitern, sind in Lehrverpflichtungsgruppe II, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III, Praxisseminare in Lehrverpflichtungsgruppe IV einzustufen.

*9) Bei einer Gesamtstundenanzahl von sechs bis acht Wochenstunden ist ein Ausbildungsschwerpunkt gegeben. Der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Jahrgang für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert. *10) Bei einer Gesamtstundenanzahl von neun bis 16 Wochenstunden ist eine Fachrichtung gegeben. Der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten Pflichtgegenstände der Fachrichtung ist pro Jahrgang für jeweils drei Wochenstunden konzipiert.

*11) In Amtsschriften ist die Bezeichnung des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes anzuführen.

*12) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der schulautonomen Fachrichtung anzuführen.

*13) Entweder in vier Jahrgängen mit je drei Wochenstunden oder in drei Jahrgängen mit je vier Wochenstunden.

*14) Im III. und IV. oder im IV. und V. Jahrgang jeweils zwei Wochenstunden.

*15) Im Rahmen des Freigegenstandes können ua. folgende Bereiche angeboten werden: Banken und Versicherungen oder Industrie oder Tourismus oder Öffentliche Verwaltung.

*16) Als Kurs für einen oder mehrere Jahrgänge - jedoch nur für dieselbe Schulstufe - gemeinsam durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf je Unterrichtsjahr und Jahrgang höchstens insgesamt zweimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 16 Unterrichtsstunden eingerichtet werden. Eine Schülerin bzw. ein Schüler kann je Unterrichtsjahr in Kurse für höchstens zwei Unterrichtsgegenstände aufgenommen werden.

_____________________________________________________________________

 

II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

 

Gesetzlicher Auftrag der Schulart:

Die Handelsakademie vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung, die zur Berufsausübung in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung qualifizieren. Die Ausbildung an der Handelsakademie wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet.

Die Handelsakademie hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes in umfassender Weise an der Entwicklung junger Menschen mitzuwirken.

 

Leitziele:

Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsakademie sollen grundlegend dazu befähigt sein,

-

für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten und sich für die Bewahrung einer menschengerechten Umwelt und Zukunft für alle einzusetzen,

-

die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten in ihren historischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten zu kennen,

-

die Bedeutung der Zusammenarbeit der Staaten der Europäischen Union mit anderen Staaten Europas und der übrigen Welt zu erkennen,

-

im Sinne einer interkulturellen Bildung Verständnis und Achtung für andere und deren Arbeit und Standpunkte aufzubringen und in Konfliktsituationen nach konstruktiven Lösungen zu suchen,

-

die Wirtschaft als Teil der Gesellschaft und Kultur zu verstehen,

-

die Gesellschaft und den Staat mit zu gestalten,

-

für Freiheit und demokratische Prinzipien einzutreten,

-

sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten wie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,

-

als verantwortungsbewusste Menschen die Folgen ihres eigenen Verhaltens und des Verhaltens anderer für die Gesellschaft zu überblicken und sich ein selbstständiges Urteil bilden zu können sowie

-

die Bedeutung von Bildung und Ausbildung zu verstehen sowie die Notwendigkeit der eigenen Weiterbildung zu erkennen, um sich in einer sich ständig ändernden Welt entfalten zu können.

 

Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsakademie sollen über die zur Erfüllung der an sie gestellten Aufgaben erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen verfügen. Sie sollen auf ihre Aufgabe als verantwortliche Mitgestalter in Staat und Gesellschaft, vor allem auf ihre Rolle als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. Unternehmerinnen und Unternehmer und als Konsumentinnen bzw. Konsumenten vorbereitet sein; insbesondere sollen sie

-

Neues mit Interesse verfolgen und aufnehmen, mit Selbstvertrauen an die Arbeit herangehen und an ihrer eigenen Arbeit und Leistung Freude empfinden,

-

Arbeit erkennen und zielorientiert erledigen können,

-

Schlüsselqualifikationen entwickeln und zum logischen, kreativen und vernetzten Denken fähig sein,

-

zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, in der Lage sein,

-

zum verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte motiviert sein,

-

zur Kommunikation in der Unterrichtssprache und in den erlernten Fremdsprachen fähig sein,

-

zur Zusammenarbeit bereit und fähig sein, dh.

Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenzen erwerben und anwenden,

-

die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen erkennen,

-

die durch Gesetze, andere Normen oder Usancen festgelegten Erfordernisse der Berufspraxis kennen und beachten,

-

die in den Unternehmungen auftretenden kaufmännischen Probleme erkennen und effizient unter fachgerechter Verwendung der eingesetzten Anlagen und sonstigen Hilfsmittel lösen,

-

die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen beschaffen können,

-

die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie kennen und diese situationsgerecht einsetzen können,

-

Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden und vom Partikulären zum größeren Ganzen weiterdenken können,

-

die Notwendigkeit des berufsbegleitenden Lernens erkennen und durch Selbstlernphasen zu eigenständigem Weiterlernen unter Verwendung neuer Technologien befähigt sein und

-

sich mit Religionen und Weltanschauungen als möglicher Erweiterung und Vertiefung der angeführten Kompetenzen auseinander setzen,

-

für den Umweltschutz und den Konsumentenschutz eintreten und

-

ihre Persönlichkeit finden (Personalisation) und in die Gesellschaft hinein wachsen (Sozialisation) sowie individuelle berufsbezogene Werthaltungen entwickeln und Aspekte des Gemeinwohls erkennen und umsetzen.

 

III. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

 

Dem Lehrplan kommt die Bedeutung eines Rahmenlehrplanes zu. Dieser ermöglicht es, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten.

Das Unterrichtsprinzip Entrepreneurship Education (Erziehung zu Unternehmergeist) beinhaltet das Erarbeiten einer speziellen Haltung unternehmerischen Denkens und Handelns und zieht sich als Aufgabe quer durch alle Unterrichtsgegenstände und berücksichtigt dabei allgemein gültige Werte.

Im Hinblick auf die angestrebte Veränderung hin zum unternehmerischen Denken und Handeln der Schülerinnen und Schüler muss auf die Integration entsprechender Lehr- und Lernmethoden bei der Vermittlung fachlicher Inhalte besonderer Wert gelegt werden. Bei der Auswahl der Stoffgebiete ist neben einem allgemeinen Überblick möglichst nach exemplarischen Grundsätzen vorzugehen. An vorhandene Kenntnisse soll angeknüpft und diese zur Steigerung des Unterrichtsertrages eingesetzt werden. Das Anbieten, Erproben und Reflektieren verschiedener Praxisbeispiele trägt zur Entwicklung eigenständiger Umsetzungsstrategien bei.

Die handlungsorientierte Abstimmung von Zielen, Inhalten und Methoden als didaktisches Prinzip ist im Sinne der Entrepreneurship Education besonders zu berücksichtigen. Insbesondere sollen Unterrichtsmethoden wie Fallstudien, Rollenspiele, Planspiele, projektorientierte Ansätze und Projekte zum Einsatz kommen, wobei einerseits auf die selbstständige Mitarbeit, andererseits auf Formen des sozialen Lernens und die Umsetzbarkeit in der Wirtschaftspraxis besonderer Wert zu legen ist.

Neben der Vermittlung von Fachwissen, der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen ist die Förderung von Schlüsselqualifikationen von besonderer Bedeutung. Dabei sind im Sinne einer ganzheitlichen Orientierung fachübergreifende Aspekte in allen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen und in jedem Unterrichtsgegenstand eine Wissensbasis für andere auf diesen Inhalten aufbauende Unterrichtsgegenstände zu schaffen.

Die Auswahl des Lehrstoffes bzw. die Einbeziehung anderer Bildungsinhalte ist von den Lehrerinnen und Lehrern mit großer Verantwortung wahrzunehmen und hat unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe nach folgenden Kriterien zu erfolgen:

-

Anwendbarkeit in der beruflichen Praxis,

-

Aktualität,

-

Verflechtung mit Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler,

-

Vorstellungen der Wirtschaft und außerschulischer Institutionen,

-

Erziehung zu Humanität und Toleranz,

-

Nachhaltigkeit von Maßnahmen für die Gesellschaft sowie

-

dem Beitrag zur Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zu künftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bzw. Unternehmerinnen und Unternehmern.

Der gründlichen Erarbeitung in der notwendigen Beschränkung und dem Training grundlegender Funktionen ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.

Die raschen Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur erfordern, dass die Lehrerinnen und Lehrer die ihr Fachgebiet betreffenden Entwicklungen ständig beobachten und den Unterricht sowie ihre Unterrichtsmethoden, deren Wahl und Anwendung unter Beachtung der Erreichung des Bildungszieles grundsätzlich freigestellt sind, dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Praxis anpassen. Außerdem können besondere thematische Schwerpunkte in Abstimmung mit Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden.

Die Arbeit in allen Unterrichtsgegenständen ist auf das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auszurichten; dazu ist die enge Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig, zB durch zeitgerechte Bereitstellung von Vorkenntnissen, der Vermeidung unerwünschter Doppelgleisigkeiten, die Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Projekte, die Vorbereitung und Auswertung des Betriebspraktikums. Diese notwendige Zusammenarbeit soll durch pädagogische Beratungen, durch Ausarbeitung schriftlicher Lehrstoffverteilungspläne, durch Aufzeichnungen über deren Umsetzung sowie durch sonstige geeignete Maßnahmen sichergestellt werden.

Neue Lernformen befähigen die Schülerinnen und Schüler zur Lösung von Problemen. Auf Kooperation der Schülerinnen und Schüler miteinander und rechtzeitige Aufgabenerfüllung ist zu achten. Zum Beispiel kann im Sinne der Methodenfreiheit kooperatives, offenes Lernen eingesetzt werden.

Ziele des kooperativen, offenen Lernens sind

-

die Schülerinnen und Schüler vermehrt zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise zu erziehen,

-

sie für Einzel- und besonders für Teamarbeit zu befähigen und

-

sie durch gegenseitiges Tutoring zu sozialem und solidarischem Handeln und Lernen zu motivieren.

Kooperatives, offenes Lernen kann

-

arbeitsteilig in der Gruppe,

-

mit fachspezifischen und fächerübergreifenden Themen- und Aufgabenstellungen,

-

unter Verwendung von spezifischen, problemorientierten Unterrichtsmitteln (zB Aufgabenblättern, Fallstudien, Übungsbeispielen und -einheiten),

-

weiters nach Möglichkeit mit Softwareunterstützung oder unter Verwendung moderner informations- und kommunikationstechnologischer Hilfsmittel

stattfinden.

Im Sinne einer umfassenden Ausbildung sind der Handelsakademie auch Aufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern fächerübergreifend zu bewältigen sind.

Als besondere Bildungsaufgaben (Unterrichtsprinzipien) sind aufzufassen:

Entrepreneurship Education (Erziehung zu Unternehmergeist), Gesundheitserziehung, Lese- und Sprecherziehung, Medienerziehung, Politische Bildung (einschließlich staatsbürgerlicher Erziehung und Friedenserziehung), Erziehung zum europäischen Denken und Handeln, Erziehung zum interkulturellen Denken und Handeln, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Sexualerziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt sowie Wirtschafts- und Konsumentenerziehung. Um den Herausforderungen im Bereich der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter zu entsprechen, sind die Lehrerinnen und Lehrer im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und Gleichstellung der Geschlechter angehalten, sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen. Eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Bildern und Vorurteilen ist zu führen.

Durch das Kennenlernen der unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen sollen den Schülerinnen und Schülern umfassende Orientierungshilfen für ihr berufliches und privates Leben, aber auch für die Gestaltung der Gesellschaft angeboten werden.

Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände unter Ausnützung aller Querverbindungen. Unterrichtsprinzipien sind auch dann zu beachten, wenn zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände oder Lehrstoffinhalte vorgesehen sind.

Die für die weitere Arbeit im Unterricht und die für die Schülerinnen und Schüler wesentlichen Teilbereiche des Lehrstoffes sind zu ihrer Festigung besonders zu üben und gezielt zu wiederholen. Dabei sind nach Möglichkeit Computertrainingsprogramme einzusetzen; unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind ebenso wie unterschiedliche Begabungen zu berücksichtigen.

Auf den korrekten Gebrauch der Standardsprache und der Fachterminologie ist zu achten. Die sprachliche Komponente (Sprach- und Schreibrichtigkeit) ist in allen Unterrichtsgegenständen ein von der fachlichen Komponente untrennbarer Teil.

Auf die Anwendung der in den Unterrichtsgegenständen „Wirtschaftsinformatik“ und „Informations- und Officemanagement“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten ist in allen anderen Unterrichtsgegenständen großer Wert zu legen.

Wörterbücher und andere Korrekturhilfen, Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen im Unterricht verwendet werden.

Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, in allen Unterrichtsgegenständen jede Gelegenheit wahrzunehmen, um die im allgemeinen Bildungsziel formulierten Erziehungsziele zu erreichen.

Praxisorientierte Aufgabenstellungen und handlungsorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zum logischen, kreativen und vernetzten Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. Die Übungsfirma ermöglicht Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen.

Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Einblick in die komplexen Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben. Der Besuch kultureller Veranstaltungen und kultureller Institutionen motiviert die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit der Kultur.

Die Schülerinnen und Schüler sollen das Betriebspraktikum in den Ferien spätestens vor Eintritt in den fünften Jahrgang absolvieren. Dadurch wird die Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblichorganisatorische Zusammenhänge weiter gefördert und den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für persönliche Situationen in der Arbeitswelt vermittelt. Auf die Vorbereitung und die Auswertung des Betriebspraktikums ist besonderer Wert zu legen.

Verschiedene Teile des Lehrstoffes eines Unterrichtsgegenstandes können auch durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer entsprechend ihrer Qualifikation unterrichtet werden, ohne dass dabei mehrere Lehrerinnen und Lehrer gleichzeitig in einer Klasse unterrichten.

Der bei jedem Unterrichtsgegenstand angeführte Basislehrstoff ist zu vermitteln. Je nach Leistungsniveau der Klasse unterliegen die Auswahl und der Umfang des zu vermittelnden Erweiterungslehrstoffes der pädagogischen Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer.

In jedem Unterrichtsgegenstand sind der Übungsfirmen-Konnex und der IT-Bezug neben dem fächerübergreifenden Aspekt besonders zu berücksichtigen.

Im Ausbildungsschwerpunkt bzw. in der Fachrichtung ist weiters ständig die Querverbindung zu dem im Kernbereich Erlernten herzustellen und dieses Fachwissen in die praktischen Aufgabenstellungen einzubinden.

 

IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

 

Allgemeine Bestimmungen

Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lehr-, Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Region bzw. an einem bestimmten Schulort von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung schulautonomer Freiräume soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern sie soll sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der anderen Schulpartner sowie des schulischen Umfeldes und am spezifischen Schulprofil für den gesamten Ausbildungszeitraum orientieren.

Die Freiräume durch die Schulautonomie bieten den Schulen die Möglichkeit, dem Bildungsangebot für die Schule insgesamt oder für einzelne Jahrgänge unter Beachtung des Bildungszieles der Handelsakademie ein spezifisches Profil (Schulprofil) zu geben. Ein derartiges Schulprofil kann seine Begründung in der Interessens- und Begabungslage der Schülerinnen und Schüler, in besonderen räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Ressourcen am Schulort, in bestimmten Gegebenheiten im wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen Umfeld usw. finden. Seine spezielle Ausprägung erhält das Schulprofil durch entsprechende inhaltliche Erweiterungen, Ergänzungen und Spezialisierungen auf der Grundlage der disponiblen Unterrichtsstunden im Rahmen der Stundentafel für die schulautonomen Lehrplanbestimmungen.

Auf das Bildungsziel der Handelsakademie, auf deren ausgewogenes Bildungsangebot sowie auf die Erhaltung der Übertrittsmöglichkeiten ist Bedacht zu nehmen.

Im Rahmen der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist ein fünfjähriger Ausbildungsplan zu erstellen, der erforderlichenfalls auch die Lehrstoffverteilung auf die einzelnen Jahrgänge festlegt und für die Dauer des Ausbildungsgangs verbindlich ist. Bei parallel geführten Jahrgängen soll der Kernbereich für alle gleich gestaltet werden.

Zur Optimierung dieses Ausbildungsplanes kann die in der Stundentafel enthaltene Verteilung der Wochenstunden aller Pflichtgegenstände des Kernbereiches auf die Jahrgänge unter Berücksichtigung der Bandbreite pro Jahrgang abgeändert werden.

Im Rahmen des Fachbereiches ist ab dem dritten Jahrgang ein (im Lehrplan vorgesehener) Ausbildungsschwerpunkt bzw. eine (im Lehrplan vorgesehene) Fachrichtung oder ein schulautonomer (nicht im Lehrplan vorgesehener) Ausbildungsschwerpunkt bzw. eine schulautonome Fachrichtung festzulegen.

Die Ausbildungsschwerpunkte sind Bereiche, die zu einer betriebswirtschaftlichen berufsbezogenen Differenzierung führen. Fachrichtungen sind tiefergehende Spezialisierungen in einem betriebswirtschaftlichen Bereich.

Im Verlauf der gesamten Ausbildung ist zumindest ein Ausbildungsschwerpunkt im Ausmaß von sechs Wochenstunden zu führen. Ein Ausbildungsschwerpunkt kann höchstens mit acht Wochenstunden, eine Fachrichtung ist mit mindestens neun und höchstens 16 Wochenstunden festzulegen. Im Rahmen der Fachrichtung können höchstens vier Pflichtgegenstände festgelegt werden. Im Rahmen des Ausbildungsschwerpunktes können maximal zwei Pflichtgegenstände festgelegt werden.

Bei der Schaffung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes (23.A.9. der Stundentafel) oder einer schulautonomen Fachrichtung (23.B.6. der Stundentafel) kommt der Einordnung der inhaltlichen Angebote unter das Bildungsziel der Handelsakademie besondere Bedeutung zu. Jeder schulautonome Ausbildungsschwerpunkt bzw. jede schulautonome Fachrichtung muss einen betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt haben.

Seminare ergänzen den gewählten oder schulautonom geschaffenen Ausbildungsschwerpunkt bzw. die gewählte oder schulautonom geschaffene Fachrichtung. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können auch Praxisseminare geschaffen werden; diese haben der praktischen Anwendung und Festigung der in einem anderen Unterrichtsgegenstand vermittelten Lehrstoffinhalte zu dienen. Bei Schaffung eines schulautonomen Seminars ist jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff festzulegen.

Die in der Stundentafel vorgesehenen Wochenstunden können teilweise oder ganz, sofern es pädagogisch zweckmäßig erscheint, in Form von Blockunterricht und nach Maßgabe schulautonomer Teilungen durch Lern-, Leistungs-, Interessens- und Begabungsdifferenzierungen erfüllt werden.

Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeit der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.

 

Besondere Bestimmungen:

Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Kernbereich (2. – 20.) - ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“ - Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:

-

Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann unter Beachtung des Stundenrahmens der einzelnen Jahrgänge verändert werden.

-

Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtstundenzahl von bis zu vier Wochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtwochenstunden um höchstens drei Wochenstunden verändert werden dürfen.

-

Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ bezieht sich auf eine lebende Fremdsprache. Dieser kann auf bis zu sechs Gesamtwochenstunden reduziert werden. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können bis zu zwei weitere lebende Fremdsprachen vorgesehen werden.

-

Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projekt- und Qualitätsmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf im vierten und fünften Jahrgang nicht vermindert werden.

-

Wird das Wochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.

Im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen ein geändertes Stundenausmaß der im Lehrplan vorgesehenen Pflichtgegenstände des Ausbildungsschwerpunktes bzw. der Fachrichtung sowie der Seminare innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten vorgesehen werden. Diesfalls sind schulautonom die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.

Ferner können im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden schulautonome Seminare, schulautonome Ausbildungsschwerpunkte oder schulautonome Fachrichtungen geschaffen werden. Für diese sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bezeichnung des Seminars, des Ausbildungsschwerpunktes und der Fachrichtung und deren Pflichtgegenstände, Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.

Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Projektmanagement und Projektarbeit“ ist nicht verschiebbar und mit insgesamt maximal drei Wochenstunden festzulegen.

Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Leibesübungen“ im vierten und fünften Jahrgang hat in Summe mindestens zwei Wochenstunden zu betragen.

Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.

 

V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)

 

1.

Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 283/2004.

2.

Evangelischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 515/1991.

3.

Altkatholischer Religionsunterricht

Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemein bildenden höheren Schulen zu verwenden.

4.

Islamischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983.

5.

Israelitischer Religionsunterricht

Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.

6.

Neuapostolischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.

7.

Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage

Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.

8.

Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.

9.

Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991.

10.

Buddhistischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 255/1992.

 

VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

 

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

 

2. DEUTSCH

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen im persönlichen und beruflichen Bereich bewältigen können,

-

sich mündlich und schriftlich normgerecht ausdrücken können,

-

die eigene sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern,

-

Informationen aus Nachschlagewerken und elektronischen Medien gezielt erschließen, kritisch prüfen und aufgabengerecht nutzen können,

-

durch aktive Erprobung von Kommunikationsformen Erfahrungen und Erkenntnisse über sich selbst, ihre Verhaltensweisen sowie über das Verhalten anderer gewinnen,

-

Sachverhalte adressatenadäquat und situationsgerecht dokumentieren und präsentieren sowie mit Gebrauchstexten der Berufspraxis selbstständig und kritisch umgehen können,

-

zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in sprachlich angemessener Form Stellung nehmen können,

-

zu kreativem Gestalten bereit und befähigt sein,

-

Einsicht in Struktur und Funktion der Sprache gewinnen sowie sprachliche Äußerungen in ihrem Handlungszusammenhang und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfassen können,

-

selbstständig und kritisch mit literarischen und nichtliterarischen Texten umgehen können, die inhaltlichen und formalen Qualitäten eines Textes erfassen, über persönliches Leseverhalten reflektieren und die eigene Wertung als abhängig von Standpunkt und Perspektive begreifen können,

-

in kulturelle und literarische Entwicklungen Einblick gewinnen und durch exemplarisches Befassen mit literarischen Werken Interesse an der Literatur entwickeln,

-

Medien als Institution und Wirtschaftsfaktor sowie deren Bildungs-, Unterhaltungs- und Informationsfunktionen verstehen können, und in ihrem Lebensbereich zu bewusstem, kritischem und mitbestimmendem Umgang mit Medien befähig sein sowie mögliche Manipulationen durchschauen können und

-

eigene Medienschöpfungen produzieren und präsentieren können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Sprechen in der Standardsprache (Formulierung von Sachverhalten, Erfahrungen und Stellungnahmen).

 

Normative Sprachrichtigkeit:

Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Fachterminologie), sichere und praxisorientierte Anwendung der Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln, wenn möglich mit Computerunterstützung.

Schreibung und Erklärung häufiger Fremdwörter.

Gebrauch des Österreichischen Wörterbuches und anderer

Nachschlagewerke.

 

Ausdruck:

Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung des Ausdrucks (zB bezogen auf Situation, Intention, Adressaten).

 

Schriftliche Kommunikation:

Zusammenfassen (Exzerpt, Inhaltsangabe), Beschreiben, Berichten, Erzählen und freies Gestalten.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Verfeinerung der Technik des stillen sinnerfassenden und lauten

sinnvermittelnden Lesens.

Literaturbetrachtung (Beschreiben von Texten).

 

Arbeitstechniken:

Sammeln von Informationen (Benützen von Bibliotheken, Infotheken, elektronischen Medien); Kreativitätstechniken.

 

Medien:

Mündiger Umgang mit Medien (Eigenheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede; Stellenwert in der Gesellschaft).

Kulturportfolio.

 

Erweiterungslehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Abbau und Überwindung von Kommunikationsbarrieren (Rollenspiel, nonverbale Kommunikation), Zusammenfassen und Präsentieren. Atem- und Sprechtechnik, Körpersprache. Referat. Telefonieren.

 

Schriftliche Kommunikation:

Kommentieren.

 

Arbeitstechniken:

Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte. Lern-, Merk- und Konzentrationstechniken.

 

Medien:

Gestalten von Beiträgen für Medien. Werbung.

 

IT-Bezug:

Sammeln von Informationen aus dem Internet, kritischer Umgang mit diesen Informationen. Benützen interaktiver elektronischer Trainingsprogramme für den normativen Bereich. E-Mail als Textsorte.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Präsentieren, Zusammenfassen.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Gespräch (rollen- und situationsgemäßes Verhalten).

 

Normative Sprachrichtigkeit:

Festigung, Sicherung, praxisorientierte Anwendung von Sprach- und Schreibnormen; Schreibung und Erklärung von Fremdwörtern, besonders der Wirtschaftssprache.

 

Schriftliche Kommunikation:

Praxisnahe Textformen.

Analysieren und Dokumentieren (informationsverarbeitende Textformen), Argumentieren, freies Gestalten, kreatives Schreiben.

Verbalisieren von grafischen Darstellungen (zB von Diagrammen).

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Erweiterung der Lesefähigkeit, Steigerung der Lesegeschwindigkeit. Beschreiben und Analysieren.

Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus Bibliotheken, Infotheken und elektronischen Medien.

 

Arbeitstechniken:

Lesetechniken.

 

Literatur, Kunst und Gesellschaft:

Behandlung von Themenkreisen aus dem Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler, gesellschaftsrelevante Themen im Spiegel von Literatur und Kunst (literarische Gattungen, formale Aspekte).

 

Medien:

Printmedien (Arten, Funktionen, Gestaltungskriterien).

Kritische Auseinandersetzung mit Informationen aus den Massenmedien.

Kulturportfolio.

 

Erweiterungslehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Präsentieren. Kommunikationsmodelle. Diskussion und Debatte.

 

Schriftliche Kommunikation:

Journalistische Textsorten. Appellieren.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Reflektieren über sprachliche Kommunikationsformen der elektronischen Medien, Netiquette, Sachtexte.

 

Medien:

Gestalten von Beiträgen für Medien.

 

IT-Bezug:

Printmedien online. Kritische Auseinandersetzung mit Informationen aus den Massenmedien, auch aus elektronischen Medien. Benützen interaktiver elektronischer Trainingsprogramme für den normativen Bereich.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Präsentieren, Zusammenfassen.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Gesprächsformen.

Kommunikationsmittel und Kommunikationsmodelle.

 

Normative Sprachrichtigkeit:

Sicherung der Sprach- und Schreibrichtigkeit nach individuellen Erfordernissen.

 

Schriftliche Kommunikation:

Begriffe definieren.

Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren, freies

Gestalten, kreatives Schreiben.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Analysieren und Kommentieren von Texten.

Formen populärer Literatur.

Aufbereitung von Informationen aus dem Internet. Analyse der Sprache in den neuen Medien.

Sprachformen, Sprachschichten.

Sprachgeschichte.

 

Arbeitstechniken:

Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte.

 

Literatur, Kunst und Gesellschaft:

Gesellschaftsrelevante Themen im Spiegel von Literatur und Kunst (Motive, kulturgeschichtliche Orientierung).

 

Medien:

Fernsehen, Rundfunk, Internet (Analyse und kritische Bewertung; Erkennen von Mechanismen); Analyse kommerzieller und politischer Werbung.

Kulturportfolio.

 

Erweiterungslehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen, medialen, choreografischen, körpersprachlichen Komponenten.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Sprachmuster, Sprachklischees, Besonderheiten der Sprache in den

neuen Medien.

Gestalten von Beiträgen für Medien.

 

IT-Bezug:

Internet: Analyse und kritische Bewertung (einzelner Websites, Artikel, Referate).

 

Übungsfirmen-Konnex:

Korrigieren und Redigieren; Verbesserung der normativen Kompetenz. Präsentation. Gesprächsformen (zB Argumentieren, Verhandlungstechniken).

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Redetechniken, Formen mündlicher Kommunikation.

 

Schriftliche Kommunikation:

Argumentieren und Stellung nehmen, Reflektieren, Interpretieren.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Analysieren und Interpretieren von Sachtexten und literarischen Texten.

 

Literatur, Kunst und Gesellschaft:

Kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlichkulturellen Umfeld der Zeit).

 

Medien:

Massenmedien (gesellschaftliche Funktionen: Information, Bildung

und Unterhaltung; Formen der Manipulation).

Film, Video.

Kulturportfolio.

 

Erweiterungslehrstoff:

Schriftliche Kommunikation:

Freies Gestalten, kreatives Schreiben.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Analyse von Reden.

 

Medien:

Gestalten von Beiträgen für Medien.

Nutzen von fachspezifischen Foren.

 

IT-Bezug:

Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Nutzen von fachspezifischen Foren.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Rhetorik, Kommunikationstechniken.

 

Schularbeiten:

Zwei zweistündige Schularbeiten.

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Mündliche Kommunikation:

Situationsgerechte Anwendung von Kommunikations- und Präsentationstechniken.

 

Schriftliche Kommunikation:

Hinführen zur Praxis wissenschaftlichen Arbeitens. Interpretieren, Werten, Reflektieren.

 

Sprachbetrachtung und Textverstehen:

Methoden der Interpretation. Textkritik und Wertung. Reflexion über Sprache.

 

Literatur, Kunst und Gesellschaft:

Vertiefte kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlich-kulturellen Umfeld der Zeit).

Zeitgenössisches Kulturschaffen. Verlagswesen und Kulturbetrieb.

 

Medien:

Beeinflussung des individuellen Weltbildes, Rückwirkungen der Massenmedien auf die Gesellschaft und auf politische Entscheidungen.

Auseinandersetzung mit virtueller Realität.

Kulturportfolio.

 

Erweiterungslehrstoff:

Schriftliche Kommunikation:

Essay, Feature, Rezension. Freies Gestalten, kreatives Schreiben.

Literatur, Kunst und Kultur: Kulturmanagement.

 

IT-Bezug:

Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet.

 

Schularbeiten:

Zwei dreistündige Schularbeiten (bei Bedarf vierstündig).

 

3.

ENGLISCH EINSCHLIESSLICH WIRTSCHAFTSSPRACHE

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

kommunikative Sprachkompetenz auf dem Niveau des Independent Users B2 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen, wobei in einzelnen Bereichen das Niveau des Proficient Users C1 erreicht werden soll, dh. die Schülerinnen und Schüler können zumindest

-

die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen und im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen führen,

-

sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachigen ohne Anstrengungen auf beiden Seiten möglich ist,

-

sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,

-

die Fertigkeiten des Hörverstehens, Sprechens, Lesens und Schreibens im Kommunikationsprozess in der lebenden Fremdsprache situationsgerecht einsetzen und dabei auch technische Kommunikationsmittel sowie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse einsetzen können,

-

die Zielsprache in allgemeinsprachlichen und berufsspezifischen Situationen adäquat mündlich und schriftlich verwenden können,

-

das nach einem gegebenen Kriterium Wesentliche eines berufsrelevanten fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache wiedergeben und einen berufsrelevanten deutschsprachigen Text in der Fremdsprache zusammenfassen und kommentieren können,

-

wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Gegebenheiten jener Länder kennen, in denen die Zielsprache gesprochen wird, soweit sie für die Kommunikation im Alltags- und Berufsleben relevant sind,

-

österreichische Verhältnisse in der Zielsprache darstellen und mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können,

-

Wirtschaftsvokabular und -phraseologie der Zielsprache situationsgerecht mündlich und schriftlich anwenden können,

-

Geschäftskorrespondenz in der Zielsprache erledigen können,

-

bei Verwendung der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben und Informationen selbstständig einholen können,

-

im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens und der Kulturen des Sprachraumes der Zielsprache verstehen und respektieren,

-

Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitsdisziplin und eine positive Arbeitshaltung entwickeln sowie

-

im Bereich Business English in der Lage sein,

-

ein Produkt und seine Funktionen zu präsentieren und zu erklären,

-

die eigene Firma (Geschäftsbereiche, Struktur, Zahlen) zu präsentieren,

-

die für Geschäftsreisen notwendigen mündlichen und schriftlichen Anfragen, Reservierungen, Buchungen, Absagen, Beschwerden durchzuführen,

-

an Besprechungen teilzunehmen, die Tagesordnung zu präsentieren, das Protokoll zu verstehen und den eigenen Standpunkt zu vertreten,

-

am Telefon Standardsituationen zu bewältigen, Nachrichten zu verfassen, Zahlen und Daten korrekt zu übermitteln, Termine zu vereinbaren und abzuändern, Auskünfte über Produkte, Firma, Lieferstatus ua. zu geben,

-

neben der Standardkorrespondenz eine Bewerbung, einen Lebenslauf und einfache Berichte in englischer Sprache zu verfassen,

-

ein Bewerbungsgespräch in englischer Sprache abzuwickeln und

-

im Front-Office Bereich typisch anfallende Tätigkeiten sprachlich zu bewältigen (Betreuung und Unterhaltung von Kunden).

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Situationen aus dem Alltag (zB Körper, Familie, Ernährung, Kleidung, Haus, Einkauf, Geld, Schule, Beruf, Freizeit, Urlaub, Zeit, Wetter).

 

Sprachfertigkeiten:

Hörverständnis - Verstehen von Unterrichtsanweisungen und von einfachen Standarddialogen in Alltagssituationen.

Sprechfähigkeit - Einfache Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele, Kurzpräsentationen.

Leseverständnis - Verstehen von Anweisungen und Aufgabenstellungen, von kurzen Texten (Fiction) und authentischen Gebrauchstexten (zB Zeitungen, Fahrplänen, Prospekten).

Schreibfertigkeit - Schreiben von Übungssätzen und -texten, von einfachen Berichten; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben (zB Geschichten, Dialoge); private Briefe; Notizen.

 

Sprachstrukturen:

Beherrschen von grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen (zB tenses, passive voice, modal verbs, adjective/adverb, word order, question and negation).

 

Spracherwerbsstrategien:

  Lerntechniken, Partner- und Gruppenarbeit, selbstständiges

Vokabellernen und Aneignen von Informationen, Lesetechniken (zB

reading for gist = sinnerfassendes Lesen), Brainstorming und

Mindmapping, offenes und selbst gesteuertes Lernen (learner

independence = autonomes Lernen), heuristisches Lernen (learning by

doing = handlungsorientiertes Lernen), fächerübergreifendes Lernen

und Denken.

 

Erweiterungslehrstoff:

Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, entsprechend der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher Begabung (= mixed ability groups).

 

IT-Bezug:

Verfassen von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Kurzpräsentationen, Briefe, Notizen, Telefonate zur Vorbereitung der Mitarbeit in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Situationen aus dem erweiterten Umfeld der Schülerinnen und Schüler; berufsnahe Themen (zB Office Management, Telekommunikation, Banking, Tourismus); interkulturelle Beziehungen; aktuelle Themen.

 

Sprachfertigkeiten:

Hörverständnis - Berichte, Dialoge und Telefongespräche aus Alltag und Beruf, leicht verständliche Werbespots und Nachrichten.

Sprechfähigkeit – berufsbezogene Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele; einfache Präsentationen.

Leseverständnis - Fortgeschrittene Lesetechniken (skimming, reading for gist), kurze wirtschaftlich relevante Texte, Texte zu aktuellen Themen und einfaches literarisches Textmaterial.

Schreibfertigkeit - einfache Berichte; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben; Technik der Zusammenfassung; Notizen sowie Texte aus Notizen.

 

Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung der grundlegenden sprachlichen Strukturen; Erwerb von komplexen kommunikationsrelevanten Strukturen (zB gerund, infinitive constructions, reported speech, if-clauses).

 

Spracherwerbsstrategien:

Vertiefung und Erweiterung der Spracherwerbstechniken;

selbstständiges Aneignen von Information; Brainstorming und Mindmapping; Hörverständnistechniken (zB listening for gist);

Schreibtechniken (zB Berichte und Zusammenfassungen).

 

Erweiterungslehrstoff:

Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, entsprechend der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

 

IT-Bezug:

Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Gebrauch von Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Präsentationen, Briefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche als Vorbereitung für die Mitarbeit in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Wirtschaft (zB Firmenprofile, Handel und Transport), Politik und Gesellschaft, aktuelle Themen, interkulturelle Beziehungen.

 

Sprachfertigkeiten:

Hörverständnis - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten;

Verstehen von authentischen Hörtexten.

Sprechfähigkeit - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten;

Feinheiten der Präsentationstechnik, Präsentieren von Grafiken;

Kundengespräche; Argumentation und Darstellung von komplexen Sachverhalten.

Leseverständnis - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten;

Lesen und Zusammenfassen komplexer authentischer Texte, Lesen als Informationsquelle für selbstständige Projekte.

Schreibfertigkeit - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verfassen von komplexen Texten (zB project reports, newspaper articles).

 

Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung der grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen; stilistische Feinheiten, regionale und soziale Varianten.

 

Geschäftskommunikation:

Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate;

adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails;

professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Anfrage, Angebot, Bestellung); geschäftliche Fallstudien.

 

Spracherwerbsstrategien:

Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken.

 

Erweiterungslehrstoff:

Komplexe Fallstudien und Simulationen; Miniprojekte; Vorbereitung auf internationale Zertifikate.

 

IT-Bezug:

Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche als Vorbereitung für die Mitarbeit in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen,

aktuelle Themen.

 

Sprachfertigkeiten:

Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter zunehmender Betonung der Eigenständigkeit.

 

Sprachstrukturen:

Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen.

Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmenarbeit:

Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate;

adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails;

professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Mängelrüge, Mahnung, Zahlung); geschäftliche Fallstudien.

 

Spracherwerbsstrategien:

Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken.

Kommunikation im Team.

Selbstständige Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten.

 

Erweiterungslehrstoff:

Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten (auch fächerübergreifend); Vorbereitung auf Praktika im Ausland.

 

IT-Bezug:

Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Mitarbeit in der Übungsfirma: Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Geschäftsbesprechungen, Kundengespräche; Vorbereitung und Teilnahme an Übungsfirmenmessen; Kontakte zu Übungsfirmen auf internationaler Ebene.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen,

aktuelle Themen.

 

Sprachfertigkeiten:

Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter besonderer Betonung der Eigenständigkeit.

 

Sprachstrukturen:

Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen.

 

Geschäftskommunikation:

Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Geschäftskommunikation; Anwendung auf berufsbezogene Situationen (zB Stellenbewerbung, Geschäftsreisen); komplexe geschäftliche Fallstudien.

 

Spracherwerbsstrategien:

Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifende Kommunikation.

Arbeit an Projekten im Team; Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten.

 

Erweiterungslehrstoff:

Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten und Verfassung der Projektarbeit (auch fächerübergreifend); Vorbereitung auf Praktika im Ausland.

 

IT-Bezug:

Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zwei- oder dreistündig).

 

4. LEBENDE FREMDSPRACHE

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

das Niveau des Independent Users B1 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen, wobei in einzelnen Bereichen das Niveau des Independent Users B2 erreicht werden soll, dh. die Schülerinnen und Schüler können zumindest

-

die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge des Lebens geht,

-

die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet,

-

sich zusammenhängend über vertraute Themen und Interessensgebiete äußern,

-

über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten Begründungen und Erklärungen geben.

-

Standardsituationen in der beruflichen Kommunikation schriftlich und mündlich beherrschen (Anfragen, Angebote, Bestellung, Lieferung, Reklamationen, Terminvereinbarungen, Hotelanfragen und -reservierungen, Telefonate, Begrüßung und Betreuung von Kunden oder Gästen),

-

österreichische Verhältnisse in der Zielsprache darstellen und mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können,

-

bei Verwendung der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben und Informationen selbstständig einholen können,

-

im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens und der Kulturen des Sprachraumes der Zielsprache verstehen und respektieren sowie

-

Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitsdisziplin und eine positive Arbeitshaltung entwickeln.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Einfache Situationen aus dem Alltag; der Mensch und seine Umwelt (zB Familie, Ernährung, Kleidung, Körper, Wohnen, Einkauf, Schule, Freizeit, Beruf, Zeit, Wetter, Geld).

 

Kommunikationsformen:

Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden mündlichen und schriftlichen Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail).

 

Sprachkompetenz:

Erarbeitung der für die Kommunikationsthemen und -formen notwendigen Strukturen (Formen- und Satzlehre).

 

Erweiterungslehrstoff:

Rollenspiele.

 

IT-Bezug:

Internet-Nutzung. Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Einfache Telefonate und einfache schriftliche Kommunikation.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kommunikationsthemen:

Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache.

 

Kommunikationsformen:

Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail, Zusammenfassung kürzerer erzählender Texte sowie schriftliche und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte).

 

Sprachkompetenz:

Erarbeitung weiterer für die Kommunikationsthemen notwendiger Strukturen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Rollenspiele.

 

IT-Bezug:

Internet-Nutzung. Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Telefongespräche und einfache schriftliche Kommunikation

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Themen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus den Ländern der Zielsprache, auch mit Bezug auf Österreich.

Aktuelle Themen.

 

Beruflich relevante Kommunikationsthemen:

Einführung in die Fachsprache, ausgehend von allgemeinsprachlichen Kommunikationsformen.

 

Sprachkompetenz:

Erarbeitung, Festigung und schwerpunktmäßige Vertiefung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Rollenspiele.

 

IT-Bezug:

Internet-Nutzung. Lernsoftware. Hinführung zu einer selbstständigen Informationsbeschaffung aus dem Internet.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Einführung in die mündliche und schriftliche betriebliche Kommunikation.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen aus den Ländern der Zielsprache, auch in Bezug auf Österreich; Aktuelle Themen.

 

Beruflich relevante Kommunikationsthemen:

Standardsituationen der kaufmännischen Praxis in schriftlicher und mündlicher Form: Kaufvertrag, Kundenbetreuung im persönlichen Kontakt und unter Verwendung technischer Kommunikationsmittel, Firmen- und Produktpräsentation, Stellenbewerbung.

Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmenarbeit.

 

Sprachkompetenz:

Erarbeitung, Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation

notwendigen Strukturen.

Intensivtraining der Grundfertigkeiten.

 

Erweiterungslehrstoff:

Betriebswirtschaftlich relevante Themen. Organisation von Geschäftsreisen. Zusätzliche landes- und kulturkundliche Themen in Hinblick auf die Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Code-Switching. Hinführung auf die Inhalte der internationalen Zertifikate.

 

IT-Bezug:

Internet- und Intranet-Nutzung. Lernsoftware.

Informationsbeschaffung.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Mitarbeit in der Übungsfirma. Vorbereitung und Teilnahme an Messen. Präsentation der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Allgemeine Kommunikationsthemen:

Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen von internationaler Bedeutung; aktuelle Themen.

 

Beruflich relevante Kommunikationsthemen:

Differenzierte Situationen der kaufmännischen Praxis, die

individuelle Problemlösungen erfordern.

Fallbeispiele aus der kaufmännischen Praxis.

Betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich relevante Themen.

 

Sprachkompetenz:

Schwerpunktmäßige Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen.

Training einer differenzierten und komplexen Ausdrucksweise

(mündlich und schriftlich).

Wortschatzvertiefung.

 

Erweiterungslehrstoff:

Zusätzliche landes- und kulturkundliche Themen in Hinblick auf die Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Code-Switching (Wechsel der Sprachvarietät innerhalb des Gespräches). Inhalte internationaler Zertifikate.

 

IT-Bezug:

Internet- und Intranet-Nutzung. Informationsbeschaffung.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zwei- oder dreistündig).

 

5.

GESCHICHTE (WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE)

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

Themen der Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kunst aufbauend auf ihrem historischen und sozialkundlichen Grundwissen und der Kenntnis historischer Methoden analysieren können und verstehen, wie sich Vergangenheit und Geschichte auf Gegenwart und Zukunft beziehen, um gesellschaftlich und politisch verantwortungsbewusst in Beruf und Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben, handeln zu können (Gegenwartsbezug und Handlungskompetenz),

-

systematisches und sachadäquates, längerfristig verfügbares Wissen von bedeutsamen Geschehnissen der Vergangenheit und Deutungsachsen der Geschichte, historischen Begriffen, Theorien, Zusammenhängen und ihren Erklärungsmodellen und -konzepten aufbauen können (Sachkompetenz),

-

das historische Werden Österreichs im synchronen und diachronen Kontext der Zeit und des Raumes darlegen können (Europakompetenz),

-

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Beziehung setzen, Kontinuitätsvorstellungen entwickeln und ihr Geschichtsbewusstsein sowie ihr Verständnis gegenwärtiger Entwicklungen reflektieren können (Orientierungskompetenz),

-

Fragen zur Vergangenheit und zur Geschichte selbstständig formulieren und beantworten können, um sich aus der Selbstverständlichkeit der Historizität zu lösen und selbstreflexiv mit Vergangenheit und Geschichte umgehen können (Fragekompetenz),

-

Informationen recherchieren und analytische Instrumente und Verfahren anwenden können (Methodenkompetenz) sowie Quellen (Texte, Bilder, Filme usw.) als Grundlage der Rekonstruktion von Vergangenheit in ihrer Vielschichtigkeit erkennen und in angemessene historische Kontexte stellen können (Rekonstruktionskompetenz),

-

die Instrumentalisierung und die Deutungskonzepte von Geschichte erkennen, um die entsprechend der Eigenlogik der Darstellungsform konstruierte Einheit auflösen können (Dekonstruktionskompetenz) sowie

-

im Sinne der politischen Bildung demokratische, den Werten der Menschenrechte verpflichtete, Grundhaltung lernen, zu aktiver Teilnahme am öffentlichen Geschehen fähig werden und auf der Basis von reflektierter Identität die Bereitschaft zur unvoreingenommenen Begegnung und Auseinandersetzung mit Fremden und Fremdem entwickeln sowie Missbrauch von Macht, Rechtsnormen und politischen Institutionen erkennen und diesem begegnen können.

 

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Einführung:

Forschungsmethoden; Periodisierungen; Quellenkritik, Text- und Bildanalyse.

(Re- und De-)Konstruktion von Geschichten; Sinnbildung von Geschichte und Orientierung in der Gegenwart.

 

Ur- und Frühgeschichte:

Entwicklung des Menschen; Gesellschaftsformen; Aneignungs- und Vorratswirtschaft.

Der österreichische Raum.

 

Frühe Hochkulturen:

Herrschaft, Gesellschaft; Wirtschaft, Kultur und Kunst.

 

Antike:

Gesellschaft, Wirtschaft und Alltag; Kultur und Kunst; Ägäischer Kulturkreis; die Polis; Rom, Republik, Imperium; Romanisierung des österreichischen Raumes.

Spätantike Wanderbewegungen.

 

Mittelalter:

Kulturelles Erbe der Antike, römische, jüdisch-christliche und germanische Grundlagen des Abendlandes; Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kunst.

Lehenswesen und Feudalismus; Reichsgedanke und kirchlicher Weltherrschaftsanspruch; der Orient und Europa; Österreich, Babenberger, Habsburger; Romanik, Gotik.

 

Frühe Neuzeit:

Erfindungen, Entdeckungen außereuropäischer Reiche und Kulturen; die Osmanen und Europa.

Frühkapitalismus und sozialrevolutionäre Bewegungen; Reformation und katholische Erneuerung.

Humanismus und Renaissance; Europa zur Zeit des 30-jährigen Krieges.

 

Absolutismus und Aufklärung:

Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kunst;

Staatsideen, der absolutistische Staat am Beispiel Frankreichs;

aufgeklärter Absolutismus am Beispiel Österreichs und Preußens;

Barock, Rokoko.

 

Revolution und Restauration:

Gründung der USA; französische Revolution und deren Folgen; Wiener Kongress.

 

Aufstieg des Bürgertums:

Industrialisierung und soziale Frage; revolutionäre Bewegungen, Revolutionen; Ideologien und politische Parteien; Alltagskultur, Kunst und Wissenschaften.

Nationalismus, Kolonialismus und Imperialismus; wirtschafts- und machtpolitische Interessenssphären; Europa vor dem Ersten Weltkrieg

Das habsburgische Vielvölkerreich.

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen.

 

Zwischenkriegszeit:

Territoriale und politische Neuordnung; Gesellschaft, Wirtschaft,

Kultur und Kunst.

Österreich - die Erste Republik.

Kommunismus in der Sowjetunion.

Faschismus, Nationalsozialismus; Gesellschaft, Wirtschaft, das Dritte Reich.

Der Zweite Weltkrieg.

Holocaust, Kriegsverbrechen.

Österreich und der Nationalsozialismus, Täter, Opfer; Kooperation,

Anpassung und Widerstand.

 

Erweiterungslehrstoff:

Prähistorische Fundstätten, Archäologie, die Stadt in den Frühen Hochkulturen, Entwicklung der Schrift, Minoische Kultur, Griechische Philosophie, die Stadt Rom, Religion und Gesellschaft. Staatsideen und Utopien der Aufklärung, Kultur des Biedermeier, Erfindungen, hochindustrielle Produktionsbedingungen, Arbeiterbewegung und Gewerkschaften, Moderne Kunst in Europa, Flucht, Vertreibung und Exil, Stadtentwicklung und Stadterweiterungen, Welthandel, individuelles und kollektives Geschichtsbewusstsein.

 

IT-Bezug:

Planung und Auswertung von Museums- und Ausstellungsbesuchen (Internet-Recherche, virtuelle Museen); Mechanisierung und Automatisierung. Informationssammlung, Katalogisierung, computerunterstütztes Analyseverfahren.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Neue Weltordnung:

Vereinte Nationen und internationale Organisationen; Ost-West-Konflikt, Blockbildung und Kalter Krieg; Krisenherde; die Supermächte; Entkolonialisierung und ihre Folgen; Zeitgeschichte Afrikas, Amerikas, Asiens, Australiens.

 

Österreich:

Die Zweite Republik; Veränderungen im politischen System, politische Partizipation; Außenpolitik, Österreichs Auseinandersetzung mit seiner Geschichte.

Veränderungen in der Gesellschaft, Volksgruppen, Minderheiten, Migration, Wirtschaftliche Entwicklung, Wiederaufbau, Binnenmarkt, Rolle der Medien, Kultur und Kunst.

 

Europa:

Teilung Europas, Blockbildung, Europäische Integration, Europarat, EU, OSZE; politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den Staaten Europas; Kriege in Südosteuropa.

 

Jüngste Entwicklungen und Tendenzen:

Demokratie, Menschenrechte, Sicherung des Weltfriedens, Friedens- und Konfliktforschung; internationale Konferenzen und Abkommen;

Migration und ihre Folgen; Minderheiten und Volksgruppen;

Entwicklungstendenzen der Weltwirtschaft, Globalisierung, gesellschaftlicher und kultureller Wertewandel, Emanzipation, offene Gesellschaft, Fundamentalismus.

Wissenschaft und Wissenschafter sowie Wirtschaft und Technik und deren Akteure im 20. und 21. Jahrhundert, Kultur und Kunst; Arbeit, Freizeit.

 

Erweiterungslehrstoff:

Verstädterung, urbane Gesellschaft, Geopolitik, Global Governance, internationale Staatengemeinschaft, Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungspolitik, neue Familienformen, Internationale Gerichtshöfe (Nürnberg, Den Haag), Formen der gesellschaftlichen Bearbeitung des Erbes von Unrechtsregimen zB in Südafrika, indigene Völker, Genozide

 

IT-Bezug:

Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken.

 

6.

GEOGRAFIE (WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE)

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

über eine grundlegende topografische Raumorientierung verfügen, diese weiterentwickeln und anwenden können,

-

traditionelle und neue geografische Arbeitstechniken beherrschen und diese anwenden können,

-

Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen und erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden können,

-

globale und regionale ökologische Zusammenhänge erkennen und ihre Bedeutung im Rahmen lebensweltrelevanter Fragestellungen einschätzen können,

-

bevölkerungsgeografische Prozesse im regionalen und globalen Kontext verstehen, beschreiben und in ihren Auswirkungen beurteilen können,

-

die Notwendigkeit der Raumordnung und Raumplanung erkennen und die Konsequenzen raumbezogener Entscheidungen für alltagsrelevante Fragestellungen abschätzen können,

-

weltweite wirtschaftliche und politische Zusammenschlüsse unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und deren dynamische Weiterentwicklung in ihrer globalen und regionalen Bedeutung beurteilen können,

-

Verständnis für andere Kulturen entwickeln und die so erworbene tolerante Einstellung in alltäglichen Handlungen umsetzen können,

-

die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt kennen und daraus Möglichkeiten des persönlichen Handelns entwickeln und deren Grenzen erkennen können und

-

wirtschafts- und sozialgeografisches Wissen mit den Inhalten anderer Unterrichtsgegenstände vernetzen und in alltagsrelevanten Situationen anwenden können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Geografische Arbeitstechniken:

Arbeiten mit Karten, digitalen Orientierungshilfen und

geografischen Informationssystemen.

Räumliche Orientierung auf der Basis topografischer Grundkenntnisse (naturräumliche und politische Strukturen).

 

Geofaktoren und Ökosysteme:

Raumbezogene ökologische Fragestellungen im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontext; Klima und Wetter.

 

Bevölkerungsgeografie:

Demografische Strukturen und Prozesse und ihre sozioökonomischen

Wechselwirkungen.

Weltweite Migrationsströme, Ursachen und Ziele.

 

Die globalisierte Welt:

Zentrum-Peripherie-Strukturen; Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten.

 

Entwicklungsprobleme der Dritten Welt:

Verfügbarkeit und Sicherung von Ressourcen, wirtschaftliche und soziale Perspektiven; Ferntourismus und seine Auswirkungen, Verstädterung und Stadt-Land-Beziehungen.

Entwicklungspolitik und internationale Zusammenarbeit.

 

Erweiterungslehrstoff:

Interkultureller Vergleich von Ländern und Regionen. Wirtschafts- und sozialgeografische Analysen ausgewählter Länder der Dritten Welt; regionale Fallbeispiele.

 

IT-Bezug:

Nutzung des Internets und geografischer Informationssysteme (GIS).

 

Übungsfirmen-Konnex:

Erstellung von Länderprofilen unter Berücksichtigung potenzieller Handelsbeziehungen.

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Räumliche Struktur und Dynamik der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft:

Naturräumliche, wirtschaftsgeografische und geopolitische Faktoren; Grundlagen der Industrialisierung, Wandlung des Agrarsektors, aktuelle Dynamik der Dienstleistungsgesellschaft.

Geopolitische und sozioökonomische Ursachen und Folgen der Migration, Konflikte und Lösungsversuche.

 

Zentren der Weltwirtschaft:

Grundlagen der Dynamik, Steuerungszentralen und abhängige Peripherien, Dialektik zwischen Globalisierung und Regionalisierung, wirtschaftliche und politische Zusammenschlüsse und Verflechtungen; Entwicklungsstrategien und internationale Zusammenarbeit.

 

Europa im Wandel:

Struktur und Grundlagen der europäischen Wirtschaft; wirtschaftsgeografische und geopolitische Veränderungen unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und ihrer Erweiterungstendenzen.

 

Österreich im europäischen und globalen Kontext:

Natur- und wirtschaftsräumliche Strukturen; demografische Strukturen und Prozesse mit ihren sozioökonomischen Wechselwirkungen; zentrale und periphere Räume.

Struktur und Entwicklung der Wirtschaftssektoren; Qualität und Defizite des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Regionale und überregionale verkehrsgeografische Verflechtungen und ihre ökologischen Auswirkungen in Europa (EU sowie mittel- und osteuropäische Länder).

Raumordnung, Raumplanung und Landschaftsschutz; Nutzungskonflikte.

 

Strukturen und Prozesse im Tourismus:

Wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Wechselwirkungen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Wirtschafts- und sozialgeografische Analysen ausgewählter Industrie- und Dienstleistungsstaaten; regionale Fallbeispiele.

 

IT-Bezug:

Nutzung des Internets und geografischer Informationssysteme (GIS).

 

Übungsfirmen-Konnex:

Erstellung von Länderprofilen unter Berücksichtigung potenzieller Handelsbeziehungen.

Standortfaktoren für die Errichtung von Betrieben. Präsentations- und Moderationstechniken in wirtschaftsgeografischen Analysen. Verkehrsgeografie und Logistik auf der Basis topografischer Grundkenntnisse und geografischer Arbeitstechniken.

 

7.

INTERNATIONALE WIRTSCHAFTS- UND KULTURRÄUME

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

die in den einschlägigen Unterrichtsgegenständen insbesondere in „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und diese in eigenständigen Analysen anwenden,

-

Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur analysieren und verstehen, um politisch, sozial und ökologisch verantwortungsbewusst in Beruf und Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben handeln zu können,

-

die Kenntnis der wirtschafts- und sozialräumlichen Struktur der globalisierten Welt vertiefen und in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,

-

kulturelle Traditionen und deren Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beschreiben,

-

die Chancen und Risken der globalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verflechtungen beurteilen können,

-

kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verstehen und bewerten,

-

aus der Kenntnis der Vielfalt der Kulturen, Lebens- und Wirtschaftsweisen Toleranz und Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen vertiefen und diese zur Grundlage alltagsrelevanten Handelns machen können und

-

Informationen, Daten und Quellen selbstständig recherchieren, diese aufgabengerecht aufbereiten und präsentieren können.

 

Lehrstoff:

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Wirtschafts- und Kulturräume:

Grundlagen und Begriffe

 

Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung:

Wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge; historische Bezüge.

 

Akteure der Weltwirtschaft, Entstehung der Weltwirtschaft und Weltpolitik:

Überblick und aktuelle Fallbeispiele.

Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre

historischen Wurzeln.

Globale Perspektiven lokalen Handelns.

Nachhaltigkeit, globale Verantwortung, Konsumentscheidungen und ihre Auswirkungen, Konfliktbewältigung, Partizipation in der Zivilgesellschaft.

 

Internationale Wirtschaft und Kultur:

Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz; Kulturräume und ihre historische Entwicklung.

 

Erweiterungslehrstoff:

Sektorale oder regionale Fallstudien:

Analyse der wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Zusammenhänge; historische Bezüge. Einsatz von fremdsprachigen Informationen und Quellen zu aktuellen Themen der Wirtschaft, Politik und Kultur.

 

IT-Bezug:

Multimediaeinsatz; Internetrecherche.

 

8. CHEMIE

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

die Chemie als Teil des naturwissenschaftlichen Weltbildes begreifen und die chemische Arbeitsweise als Methode zur Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen,

-

Verständnis für den Aufbau der Materie aus Atomen entwickeln,

-

mit der chemischen Fachsprache vertraut werden und das Periodensystem als wichtige Informationsquelle nutzen können,

-

mit Fachleuten auf dem Gebiet der Chemie erfolgreich kommunizieren können,

-

Eigenschaften und Reaktionsverhalten der Stoffe beobachten und beschreiben und mit Modellen erklären können,

-

wichtige chemische Reaktionen kennen und chemische Reaktionen als Stoffartumwandlungen begreifen,

-

die Gefahrensymbole kennen, Gefahren von chemischen Stoffen einschätzen und mit diesen Stoffen entsprechend umgehen können,

-

chemische Substanzen und Begriffe aus dem Alltag und der beruflichen Praxis kennen und von der Bedeutung der Chemie im täglichen Leben wissen,

-

Grundlagen der organischen Chemie als spätere Basis für die Biochemie und die Genetik erlernen,

-

Zusammenhänge zwischen chemischer Industrie und Ökologie verstehen und die Bedeutung der Chemie bei der Lösung von Umweltfragen begreifen und

-

die Kenntnisse über chemische Prozesse in Hinblick auf ökologische Fragen, Fragen der persönlichen und betrieblichen Sicherheit und bei der Auswahl von Waren in ihre persönliche Entscheidungsfindung integrieren können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Stellung der Chemie innerhalb der Naturwissenschaften.

 

Aufbau der Materie:

Bau des Atoms, Elemente, Periodensystem, Isotope, chemische Formeln.

 

Grundlegende Eigenschaften von Stoffen:

Schmelzpunkt, Siedepunkt, Aggregatzustände, Leitfähigkeit, Farbe, Geruch, Gefahren von Stoffen, Brennbarkeit.

 

Stoffe mit besonderen Eigenschaften:

Halbleiter, Flüssigkristalle, Supraleiter.

 

Chemische Bindung:

Ursache von chemischen Bindungen, Atombindung, Ionenbindung, Metallbindung, Zusammenhänge zwischen Bindungsart und Eigenschaften.

 

Wasser:

Chemische Verbindung, Trinkwasser, Gemische, Lösungen, Konzentration, Analyse, Stofftrennung.

 

Chemische Reaktionen:

Energie bei chemischen Reaktionen.

Redoxreaktionen, Gewinnung und Verarbeitung von Metallen, geschichtliche und wirtschaftliche Bedeutung der Metalle; Säure – Basen – Reaktionen, pH-Wert, Indikator, Salze, Mineralien.

 

Kohlenwasserstoffe und Kohlenwasserstoffderivate:

Gewinnung, wirtschaftliche Bedeutung von Erdöl und Erdgas, Struktur und Vielfalt organischer Verbindungen, Nomenklatur, funktionelle Gruppen; Alkohol, Karbonsäuren.

Kunststoffe, Polymerisation, wirtschaftliche Bedeutung der Kunststoffe, Wiederverwertung.

Luft, Luftschadstoffe, Emission, Immission, MAK-Wert.

 

Erweiterungslehrstoff:

Stöchiometrie, chemisches Gleichgewicht, Elektrochemie, Batterie. Anorganische Verbrauchsgüter, anorganische Grundstoffindustrie. Fette, Seifen, Waschmittel, Kosmetik. Fotografie. Farbstoffe. Drogen.

 

IT-Bezug:

Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten Materialien.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen, Grundlageninformation zu den Waren.

 

9. PHYSIK

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

Vorgänge und Erscheinungen in der Natur beobachten und beschreiben und Modellvorstellungen aus der Physik zu deren Erklärung anwenden können,

-

die Denk- und Arbeitsweise der klassischen und modernen Physik kennen und sich der physikalischen Modellvorstellungen und ihrer Grenzen bewusst sein,

-

kausale Zusammenhänge verbal unter Verwendung der naturwissenschaftlichen Fachsprache, grafisch in Form von Diagrammen sowie mathematisch in Form von Tabellen und Formeln beschreiben können,

-

Größenordnungen abschätzen und Ergebnisse von Berechnungen sinnvoll interpretieren können,

-

Formen der Energie kennen, die Energieerhaltung als grundlegendes physikalisches, aber auch ökologisches Prinzip begreifen und die Bedeutung von Energieumwandlungen für die wirtschaftliche und private Energienutzung verstehen,

-

physikalisches Grundlagenwissen, das für die Herstellung und Verwendung von im Berufsleben und privat eingesetzten technischen Geräten bedeutsam ist, erwerben,

-

den Dialog über physikalische und technische Probleme mit Expertinnen und Experten führen können,

-

sich der historischen Relativierbarkeit aller naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bewusst sein und Mut zu eigenem Zweifeln und zur eigenen Fragestellung entwickeln und

-

ihre physikalischen Kenntnisse und Fertigkeiten in verantwortungsvolles Handeln umsetzen können.

 

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Einführung in Arbeitsweise und Arbeitsgebiete der Physik:

Größen und Einheiten.

 

Weltbilder der Physik und ihre Entwicklung:

Aufbau des Universums (Urknallhypothese, Entstehung des Sonnensystems, Gravitation, Planetenbahnen);

Mikrokosmos (Elementarteilchen, Quanten).

 

Grundlagen der Mechanik:

Bewegungsarten, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft.

 

Energie:

Erhaltung, Umwandlung, technische Möglichkeiten der Energienutzung, Wirkungsgrad.

Wärme, Temperatur, Hauptsätze der Wärmelehre, Entropie, Wärmetransport.

 

Elektrizität und Magnetismus:

Elektrostatik (Feldbegriff, Ladung); Gleichstrom und Wechselstrom (Spannung, Stromstärke, Widerstand, Ohmsches Gesetz, Serien- und Parallelschaltung), Stromleitung in Metallen, Halbleitern und Lösungen (Elektrolyse, Galvanische Elemente, Akkumulatoren, Brennstoffzelle).

Permanent- und Elektromagnet.

Induktion (Generator, Elektromotor, Transformator).

 

Schwingungen und Wellen:

Ausbreitung, Reflexion, Brechung, Beugung, Interferenz, Resonanz; elektromagnetische Schwingungen und Wellen, Informationsübertragung.

 

Erweiterungslehrstoff:

Relativitätstheorie. Rotationsbewegung. Impuls, Impulserhaltung, Stoßgesetze. Hydro- und Aeromechanik. Akustik und Optik. Gasgesetze. Elektronische Bauelemente. Schwingkreis. Laser. Klima, Wetter, Treibhauseffekt. Aufbau und Funktionsweise einiger technischer Geräte.

 

IT-Bezug:

Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten technischen Geräten und von Methoden der Informationsspeicherung und -übertragung.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Kenntnis der Funktionsweise der in den Übungsfirmen eingesetzten technischen Geräte.

 

10.

BIOLOGIE, ÖKOLOGIE UND WARENLEHRE

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

zum Erfassen komplexer Systeme befähigt werden,

-

das Zusammenspiel von ökologischen, ökonomischen und sozialen Mechanismen verstehen,

-

durch Einsicht in diese Systeme Handlungskompetenz und Bereitschaft zur Innovation entwickeln,

-

die Begrenztheit der Natur in Hinblick auf Rohstoffentnahme und Belastbarkeit erkennen und dadurch verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln,

-

über Reflexionen und Zusammenschau physischer, psychischer und sozialer Bedingungen eine reife und gefestigte Persönlichkeit entwickeln,

-

den Aufbau der Welt als Zusammenspiel von ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Systemen begreifen,

-

den Menschen aus dem Verständnis eines naturwissenschaftlichen Weltbildes als Bestandteil dieser Systeme erkennen,

-

den Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen der biologischen, ökologischen und ökonomischen Systeme erkennen und

-

Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Körper sowie der belebten und unbelebten Umwelt entwickeln.

 

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Stellung der Teildisziplinen:

Grundlagen, Selbstverständnis und Zusammenhänge von Biologie,

Ökologie und Warenlehre.

 

Allgemeine Biologie:

Merkmale des Lebendigen; Zelle, Gewebe, Organ.

Grundlagen der Biochemie (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Nucleinsäuren, Enzyme, Vitamine, Hormone).

Botanik; Landbau, pflanzliche Lebensmittel (zB Obst, Gemüse, Zucker, Getreide, Pflanzenöle).

Zoologie; Viehhaltung, tierische Lebensmittel (zB Fleisch- und Milchwirtschaft).

 

Humanbiologie:

Organisationsstruktur der menschlichen Organe im Überblick. Stoffwechsel, Verdauung, Ausscheidung; Ernährungslehre.

Bewegungsapparat; Ergonomie; Bionik.

 

Körperpflege und Hygiene:

Haut, Seifen, Waschmittel, Kosmetik. Bekleidung (Natur- und Kunstmaterialien).

 

Erweiterungslehrstoff:

Grundlagen der Mineralogie und Geologie (Ressourcenlehre).

 

IT-Bezug:

Ergonomie (zB Computerarbeitsplatz). Internetrecherchen.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Waren und Dienstleistungen der Übungsfirmen.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Struktur der Zelle.

Genetik und Gentechnologie.

Mikrobiologie, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie.

 

Entwicklungslehre:

Phylogenie, Evolution, Ethologie.

Steuerungs- und Regelungsmechanismen in der Biologie (Kybernetik);

Hormon- und Nervensystem; Biokybernetik.

 

Humanökologie (Körperbewusstsein):

Lernbiologie. Sexualhygiene, Familienplanung.

Psychohygiene; Stress und seine Bewältigung.

Immunsystem; Krankheiten, Vorbeugung und Bekämpfung.

Suchtstoffe und Abhängigkeitsproblematik.

 

Der mündige Konsument (zB Werbung, Motivationsforschung).

Nahrungs- und Genussmittel:

Genussmittel (zB Tee, Kaffee, Kakao, Tabak, Erzeugnisse der Gärungsindustrie), Lebensmittelqualität, Lebensmittelkontrolle und Lebensmittelrecht; Qualitätsbeeinflussung durch Bearbeitung, Functional food, Konservierung und Verpackung.

 

Warenlehre:

Lebenszyklus von Waren (Rohstoff, Planung und Produktion, Ge- und Verbrauch, Warenkennzeichnung; Abfall anhand ausgewählter Beispiele).

 

Wald- und Forstwirtschaft:

Holz verarbeitende Industrie; Papierindustrie.

Kunststoffindustrie.

 

Erweiterungslehrstoff:

Bodenbiologie, Landbau; Schädlingsbekämpfung.

 

IT-Bezug:

Planung- und Produktion von Waren. Abhängigkeitsproblematik (Suchtverhalten) bei Internetnutzung. Steuerungsmechanismen in der Biologie und Informatik.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Lebenszyklus von Waren.

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Ökologie, Ökonomie:

Grundlagen.

 

Natürliche und künstliche Systeme:

Abiotische und biotische Faktoren.

 

Systemtheorie:

Energie-, Materie- und Informationsflüsse.

Vernetzung von Boden, Wasser, Luft als Bereiche der Ökosphäre. Regulationsmechanismen, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität.

 

Problemfelder Wirtschaft, Natur:

„Lifescience“ für die Wirtschaft (Biostrategien).

Ökobilanzen, ökologische Wirtschaft, Umwelttechnologien, Ökodesign, Ökoaudit, ökologisches Management, Umwegrentabilität. Prinzip der Nachhaltigkeit. Umwelt- und sozial verträgliche Wirtschaftsformen, Ethik des Wirtschaftens.

 

Baubiologie:

Baustoffe, Energie.

Metalle, Tonwaren, Glas.

 

Abfallwirtschaft:

Stoffrückgewinnung, Wiederverwertung, Entsorgung; Recycling, Downcycling.

 

Energiewirtschaft:

Zusammenhang ökologischer und ökonomischer Aspekte.

 

Erweiterungslehrstoff:

Kunststoffe. Schmuckindustrie. Mobilität (zB Verkehrsplanung, Transportformen, Alternativantriebe).

 

IT-Bezug:

Energie- und Informationsflüsse. Internetrecherche.

 

11.

MATHEMATIK UND ANGEWANDTE MATHEMATIK

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

zur eigenständigen Wissenskonstruktion angeleitet werden,

-

eine aktive Lernposition einnehmen,

-

sich in allen Jahrgängen mit wirtschaftlichen Problemstellungen auseinander setzen,

-

Einsichten in die Möglichkeiten der Anwendung mathematischer Verfahren auf die berufliche Praxis gewinnen,

-

ein grundlegendes Verständnis für mathematische Theorien und Konzepte entwickeln können,

-

mathematische Methoden auf Problemstellungen anwenden, diese mit geeigneten mathematischen Modellen beschreiben, Lösungen abschätzen und interpretieren können,

-

eigenständig und im Team arbeiten können,

-

Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner in allen Jahrgängen einsetzen und mathematische Problemstellungen damit lösen können.

 

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Zahlensysteme, Zahlenmengen, Terme und Potenzen.

Funktionen, Umkehrfunktionen.

Gleichungen und Ungleichungen, Gleichungssysteme, numerische

Lösungen.

Matrizen.

Beschreibende Statistik (Einführung und Trendlinie) und deren

grafischen Darstellungsformen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Ungleichungssysteme. Vektoren. Aussagenlogik. Boolsche Algebra.

 

IT-Bezug:

Gesamter Lehrstoff. Computereinsatz mit entsprechender Software (CAS und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Trigonometrische Funktionen, Anwendungen.

Wachstums- und Abnahmeprozesse.

Rekursive Darstellung von Folgen, Differenzengleichungen. Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung, Schuldtilgung. Komplexe Aufgabenstellungen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Simulation dynamischer Systeme. Kryptografie, Codierungstheorie.

 

IT-Bezug:

Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).

 

Übungsfirmen-Konnex:

Finanzmathematik.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Grundlagen der Differenzialrechnung, Kosten- und Preistheorie. Integralbegriff.

Kurs- und Rentabilitätsrechnung; Investitionsrechnung. Komplexe Aufgabenstellungen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Weitere Anwendungen der Differenzialrechnung. Integralrechung. Aktienanalyse.

 

IT-Bezug:

Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).

 

Übungsfirmen-Konnex:

Investitionsrechnung.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Beurteilende Statistik.

Wahrscheinlichkeits- und Verteilungsfunktionen,

Regressionsrechnung, Korrelation; Kontingenz.

Komplexe Aufgabenstellungen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Kombinatorische Hilfsmittel, Wahrscheinlichkeitsrechnung. Simulation wirtschaftlicher Modelle. Vertiefung und Verknüpfung von Lehrstoffinhalten aller Jahrgänge. Schließende Statistik. Lineare Optimierung. Aktienanalyse.

 

IT-Bezug:

Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

12. BETRIEBSWIRTSCHAFT

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

unternehmerisch denken und handeln können,

-

den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des gesetzlichen und sozialen Umfeldes kennen,

-

innerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen,

-

Einsicht in die Stellung des Betriebes im Spannungsfeld des nationalen und internationalen Marktes und der Interessensgruppen gewinnen,

-

Methoden kennen, die der Realisierung der betrieblichen Zielvorstellungen, der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Humanisierung der menschlichen Arbeit dienen,

-

betriebswirtschaftliche Probleme erkennen, analysieren, verbal, rechnerisch und grafisch lösen und darstellen können,

-

zur Kommunikation, Kooperation und zur Arbeit im Team fähig und bereit sein und

-

ihr Wissen laufend aktualisieren und erweitern.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Beziehungen zwischen Betrieb und Gesellschaft:

Grundlagen der Wirtschaft und des Wirtschaftens. Der Betrieb, seine Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche im Überblick in Verschränkung zur Bilanz im Rechnungswesen.

 

Der Betrieb und sein Umfeld:

Markt; Sozialpartner und Interessensvertretungen; Behörden.

 

Beziehungen zwischen Kunden und Lieferanten:

Zeitgemäße Kommunikationsformen und -techniken.

Kaufvertrag; rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrages einschließlich Korrespondenz.

Ordnungsgemäße Kaufvertragserfüllung (Lieferung, Annahme, Zahlung) und vertragswidriges Verhalten (Liefermängel, Lieferverzug, Annahmeverzug, Zahlungsverzug) einschließlich Korrespondenz und Belege im Rechnungswesen.

Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Werkvertrag. Der Kunde als Konsument. Fernabsatz. E-Payment.

 

IT-Bezug:

Elektronischer Zahlungsverkehr, Digitale Unterschrift. Kaufvertrag im Internet.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Inhalte sind Grundlagen für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Gründung einer Unternehmung.

 

Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung:

Rechtsformen der Unternehmung; Kaufmann; Firma und Firmenbuch; Vollmachten.

 

Einfacher Businessplan:

Geschäftsidee, Unternehmensziele, Gründungsplanung im Überblick. Betriebliche Leistungsbereiche.

 

Material- und Warenwirtschaft:

Aufgaben, Supply-Chain-Management; Beschaffungsmarketing, Organisation und Planung (Bedarfsplanung, Bestellmenge, Lagerarten, Vorratssicherung); Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zur Waren- und Materialbewertung im Rechnungswesen.

 

Leistungserstellung:

Aufgaben; Leistungsfaktoren (Know-how, menschliche Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe, Umweltressourcen); Entwicklungstendenzen; Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen.

 

Marketing und E-Marketing:

Bedeutung der Marktorientierung; Ziele.

Marketingplanung; Marktforschung und Marktanalyse;

Käuferverhalten; Instrumente der Marktforschung.

Marketinginstrumente.

Konsument und Marketing; ethische und soziale Probleme des Marketings; Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Franchising. Voraussetzungen für E-Marketing. Planungsszenarien für E-Marketing. Grundlagen der Fragebogentechnik.

 

IT-Bezug:

Businessplan, Internetzugang zu diversen Webseiten zB Gründerservice der Kammern, der Interessensvertretungen, Institut für Handels- und Gewerbeforschung.

Internetrecherche für die Marktanalysen, Auswertungen von Marktforschungsdaten und Kennzahlen anhand aktueller Software, Marketing-Unternehmensplanspiel.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Inhalte sind Grundlagen für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Unternehmensführung und Entrepreneurship:

Management- und Führungsprozess; Vision, Unternehmensleitbild;

Unternehmensziele, Strategische Planung, Organisation, Kontrolle,

Führungsstile.

Managementtechniken und Managementkonzepte.

 

Personalmanagement mit Verschränkung zur Personalverrechnung:

Personalplanung; Arbeitsmarkt, Personalauswahl, Personalbeschaffung. Personalverwaltung; Mitarbeiterführung. Grundlagen des Arbeitsrechts, Kollektivvertrag, Arbeitsstudien, Bewertung, Personalentwicklung, Personalkennzahlen, Humanisierung der Arbeitswelt.

 

Finanzmanagement:

Investitionsplanung und Investitionsentscheidung. Finanzplanung und Finanzierungsentscheidung.

 

Kostenmanagement mit Verschränkung zur Kostenrechnung und Controlling:

Kostenrechnung als Planungs-, Entscheidungs- und Kontrollinstrument.

Preismanagement.

Qualitätsmanagement.

Ökomanagement.

Managementtraining anhand eines computerunterstützten

Unternehmensplanspieles.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Leitbildentwicklung; Organisationsentwicklung.

 

IT-Bezug:

Computerunterstützte Personalanalyse (CPA). Computerunterstützte Unternehmensplanspiele. Finanzplan, Investitionsrechnung. Internetzugang zu diversen Webseiten zB Jobbörsen.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Internationale Geschäftstätigkeit:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Risiken; Besonderheiten des Kaufvertrages, des Zahlungsausgleichs

und der Finanzierung; Absatzwege; Exportförderung.

Verzollung.

 

Kreditinstitute:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäfte. Abrechnung von Giro- und Kontokorrentkonten; Spareinlagen; Wertpapierabrechnungen; Berechnung von Renditen; Beurteilung von Abrechnungskonditionen.

 

Portfolio-Management:

Wertpapiere und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung.

Kapitalmarkt.

Wertpapierbörse.

Net-Banking; Kauf- und Verkaufsabrechnung, Renditeberechnung.

 

Versicherungen:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Arten der Versicherungen; Inhalt und Abschluss des Versicherungsvertrages; Schadensabwicklung.

 

Handelsbetriebe:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Betriebsformen. Handelsvermittler.

Entwicklungstendenzen unter besonderer Berücksichtung des E-Commerce.

Besondere Organisationsformen des Marktes (Börsen, Messen, öffentliche Konkurrenzaufrufe).

 

Industrie und Gewerbe:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Forschung und Entwicklung.

Leistungserstellung.

Qualitätsmanagement.

Ökologische Aspekte.

 

Transportwirtschaft:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Transportbetriebe und Transportvermittler.

Transportdokumente.

Ökologische Aspekte.

 

Tourismus:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Zeitgemäße Kommunikationstechniken und -formen.

Kennzahlen.

Entwicklungstendenzen.

Ökologische Aspekte.

 

Öffentliche Verwaltung:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.

Leistungserstellung der öffentlichen Verwaltung.

Sonstige Dienstleistungsbetriebe.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Ökologische Aspekte (Verpackungsverordnung, Transport). Shop- und Messestandgestaltung. Zertifizierungen. Allfinanz bei Versicherungen und Kreditinstituten. Sonstige Dienstleistungsbetriebe: Call-Center, Personal-Leasing, Unternehmensberatung.

 

IT-Bezug:

Online-Auktionen. Virtuelle Messen. Virtueller Marktplatz. Net-Banking.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Studien- und Berufsorientierung.

Bildungsmarkt; Arbeitsmarkt; Bewerbung; Pflichten und Rechte des Arbeitgebers und Arbeitnehmers, Berufsbilder.

 

Berufspädagogik:

Ausbildungsziele; Verbreitung. Durchführung und Kontrolle von Auszubildenden.

 

Steuerung einer Unternehmung:

Controlling.

Übernahme eines Unternehmens; Businessplan.

Unternehmenskooperation und -konzentration.

 

Riskmanagement:

Risiko und Risikopolitik.

Krisenmanagement.

Auflösung einer Unternehmung.

 

Vertiefende Wiederholung:

Themenübergreifende Aufgabenstellungen unter Einbindung des Lehrstoffes aller Jahrgänge.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Privatkonkurs.

 

IT-Bezug:

Businessplan, Unternehmensplanung, Internetzugang zu diversen Webseiten multinationaler Konzerne.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Auswertungen von Daten der Übungsfirmen.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

13.

- 14. BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ÜBUNGEN UND PROJEKTMANAGEMENT

 

13.

PERSÖNLICHKEITSBILDUNG UND SOZIALE KOMPETENZ

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

soziale Kompetenz erwerben (Umgehen mit anderen und Rücksichtnahme auf andere, Toleranz und situationsangepasstes Verhalten),

-

Einsicht in die Konsequenzen des eigenen Verhaltens gewinnen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen,

-

Bereitschaft zur Verhaltensänderung entwickeln,

-

sich selbst Ziele setzen und ihr Leben selbstständig organisieren können,

-

mit Zeitdruck und Stress umgehen können,

-

konsequent ihre Ziele verfolgen (Durchhaltvermögen, Selbstüberwindung),

-

zur selbstständigen Problemlösung fähig sein,

-

Eigeninitiative ergreifen und praxisorientierte Aufgabenstellungen allein und gemeinsam mit anderen erfolgreich bearbeiten und lösen,

-

Gruppenprozesse erkennen und Konfliktlösungskompetenz erwerben können und

-

Teamfähigkeit erwerben und umsetzen können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Organisation des Lernprozesses:

Erkennen des eigenen Lerntypus und praktische Konsequenzen, Formulierung von Arbeitszielen, Planung der Umsetzung, Kalenderführung, Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes, Umgang mit Unterrichts- und Arbeitsmaterialien, Ablagetechniken.

 

Lern- und kreative Arbeitstechniken:

Erstellen und Gestalten von Arbeitsunterlagen, Führen systematischer Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- und Übungstechniken.

Neue Lehr- und Lernformen.

Lebensbegleitendes Lernen (Weiterbildungswege).

 

Leistungsförderung und Selbstorganisation:

Selbstmotivation, Konzentrationstraining, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken; Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen.

Kommunikationsarten (verbale, nonverbale, Einweg-, Mehrweg-, einstufige, mehrstufige, symmetrische, asymmetrische Kommunikation) und Gruppenprozesse; Feed-back.

 

Grundlagen der Präsentation:

Einfache Präsentationstechniken und Medieneinsatz.

Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung (Fragetechniken, Zuhören und Argumentieren, Führen von Telefongesprächen, Verhaltensweisen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Behörden).

Grundlagen der Rhetorik und Sprechtechnik.

 

Situationsadäquates Verhalten, Business Behaviour:

Bedeutung von Umgangsformen im Geschäftsleben; Verhaltensweisen gegenüber anderen und deren Konsequenzen; Persönlichkeitsbild; Bewerbungs- und Vorstellungstraining; Auseinandersetzung mit Kulturstandards, Gesprächs- und Sprachkultur.

 

Sozialpsychologische Grundlagen:

Eigen- und Fremdwahrnehmung, Stärken- und Schwächenanalyse, soziale Rollen; Verhalten in der Gruppe, Umgang mit Konflikten. Einbringen von Ideen und Anliegen. Gesunde Lebensführung als Grundlage der persönlichen Leistungsfähigkeit.

 

IT-Bezug:

Einsatz der in im Unterrichtsgegenstand „Informations- und Officemanagement“ gelernten Programme bei der Erstellung von Arbeitsunterlagen. Einsatz von Präsentationssoftware bei der Gestaltung von Präsentationsunterlagen. Organisation von Speichermedien, Sicherungsarbeiten.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Situationsadäquates Verhalten, Business Behaviour.

 

14.

BUSINESSTRAINING, PROJEKT- UND QUALITÄTSMANAGEMENT, ÜBUNGSFIRMA

UND CASE STUDIES

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

Kommunikations- und Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen können,

-

sich im betrieblichen Alltag situationsadäquat verhalten und ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen können,

-

kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln,

-

ihre persönlichen Erfahrungen und ihre in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und auf praxisorientierte Aufgabenstellungen (zB Fallstudien) anwenden können,

-

grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen genau, formal richtig, termingerecht, zielorientiert und in Eigenverantwortung bearbeiten können,

-

an Hand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen treffen sowie präsentieren können,

-

durch Simulation der betrieblichen Situation betriebswirtschaftliche Ziele, organisatorische Strukturen und Zusammenhänge sowie Arbeitsabläufe kennen lernen, durchschauen, bewerten und entsprechend zielorientiert handeln können,

-

im laufenden Übungsfirmenbetrieb die aktuelle Informationstechnologie anwenden und die Kenntnisse erweitern und vertiefen,

-

durch Teilnahme am nationalen und internationalen Übungsfirmenmarkt Geschäfte anbahnen und selbstständig abwickeln,

-

ihre in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen und Controlling erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten umfassend wiederholen und aktualisieren,

-

die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren können,

-

problemorientierte, fächerübergreifende Fallbeispiele und Fallstudien unter Einhaltung der jeweils geltenden Normen, Vorschriften und Regeln selbstständig bearbeiten,

-

vernetztes Denken bei der Bearbeitung von einfachen und komplexen Fällen zeigen und

-

Software zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können.

 

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Techniken der Kommunikation und Präsentation (Wiederholung und Vertiefung):

Arten der Kommunikation, Gruppenprozesse, Teamentwicklung, Feed-back; Präsentation und Medieneinsatz.

Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen im betrieblichen Alltag.

 

Betriebliche Kommunikation:

Gesprächsführung mit Vor- und Nachbereitung, Argumentationstechniken, Verkaufstechniken und Verhandlungstechniken, einfache Verkaufsgespräche mit Feed-back und Videoeinsatz, kundenorientiertes Telefonieren, Führen von Gesprächsnotizen, Standardsituationen im Call-Center, Präsentationstechniken (softwareunterstützt).

Praktische Geschäftsfälle unter Bezugnahme auf dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im Hinblick auf die Übungsfirma unter Einsatz moderner Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologie. Selbstständige Informationsbeschaffung für betriebliche Zwecke.

Kunden- und Lieferantenkontakte, Stammkundenpflege.

 

Büroorganisation:

Ergonomie und Büroplanung, Ablagesysteme (auch softwareunterstützt).

 

Erweiterungslehrstoff:

Formularbearbeitung. Miniprojekte. Umgang mit Kundendatenbanken. Der Konsument als Kunde.

Einfache Unternehmensplanspiele. Vorbereitung des Betriebspraktikums.

 

IT-Bezug:

Suchmaschinen, E-Mail, Büroplanungsprogramme, Electronic Banking. Einsatz von Präsentationsprogrammen, Kundendatenbanken, Tabellenkalkulation, Textverarbeitungssoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Betriebliche Kommunikation:

Verkaufstechniken in anspruchsvollen Kundensituationen und Verhandlungstaktik, Verkauf von Dienstleistungen,

Umgang mit Kundenkonflikten (auch am Telefon mit Aufzeichnungen).

Übung schwieriger Call-Center-Situationen.

Konfliktmanagement.

Organisation und Leitung von Besprechungen, Moderationstechniken.

Präsentation mit Multimediaeinsatz.

Kreativitätstechniken.

 

Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements:

Projekte (zB Unternehmensgründung, Börsespiel)

 

Bewerbung:

Schriftlich und mündlich, Bewerbungstraining.

Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von

Projekt- und Qualitätsmanagementmethoden.

Komplexe Geschäftsfälle auf dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen. Aufbau- und Ablauforganisation.

 

Erweiterungslehrstoff:

Sales Management. Protokollführung und Protokollgestaltung. Erstellung und Auswertung von einfachen Fragebögen. Customer-Relationship-Management. Nachbereitung des Betriebspraktikums.

 

IT-Bezug:

Auswertung von Fragebögen. Protokollgestaltung.

Datenbankverwaltung.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Arbeiten im betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie zB Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Software (zB EBusiness).

Präsentation der Übungsfirma in der Öffentlichkeit.

Situationsadäquates Verhalten im Bereich der betrieblichen Kommunikation.

Übernahme mehrerer Funktionen im Rahmen der Jobrotation. Dienstzeugnis.

 

Erweiterungslehrstoff:

Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache. Erstellen eines Businessplans. Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management. Implementierung eines anerkannten Qualitätsmanagementsystems. Durchführung des Jahresabschlusses und Erstellen der Steuererklärungen.

 

IT-Bezug:

Internet, Mailprogramm, Homepagebetreuung, E-Business, anwendungsorientierter Einsatz aktueller Software.

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:

Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“ und „Rechnungswesen und Controlling“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.

 

Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele und Fallstudien:

Fallbeispiele mit integrierten Aufgabenstellungen und steigendem Schwierigkeitsgrad.

 

IT-Bezug:

Datenbankverwaltung. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Unternehmensplanspiele.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Einbeziehung und Weiterentwicklung der Erfahrungen aus der Arbeit in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).

 

15.

RECHNUNGSWESEN UND CONTROLLING

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Durchführung von Arbeiten in wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens erlangen,

-

die typischen Rechenabläufe des wirtschaftlichen Rechnens für die Lösung betriebswirtschaftlicher Aufgaben anwenden können,

-

Kenntnisse über die Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens erwerben und die Folgen von Rechtswidrigkeiten erkennen können,

-

laufende Geschäftsfälle verbuchen und die damit zusammenhängenden steuerlichen Probleme lösen können,

-

grundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie die Kostenrechnung zur Preisbildung, als Entscheidungs- und Planungsinstrument sowie für die Ergebnisrechnung einsetzen können,

-

Aufgaben der Personalverrechnung (einschließlich Verbuchung und Schriftverkehr) lösen können,

-

Jahresabschlüsse, im Besonderen einer kleinen GmbH, in einfacher Form erstellen und interpretieren können,

-

laufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen und interpretieren können,

-

sich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes (einschließlich Schriftverkehr) aneignen und in allen Teilbereichen des Rechnungswesens anwenden können,

-

Belege datenverarbeitungsgerecht kontieren und die Daten sicher und rasch erfassen können,

-

Computerausdrucke lesen, kontrollieren und interpretieren können,

-

die Notwendigkeit der laufenden Datensicherung und des Datenschutzes verstehen und beachten,

-

die Ergebnisse auswerten, darstellen und präsentieren können sowie

-

die Bedeutung eines funktionsfähigen Rechnungswesens und Controllings für das einzelne Unternehmen und für die Gesamtwirtschaft erkennen.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens; Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen).

 

Grundlagen des Rechnungswesens:

Begriff; Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens; Buchführungssysteme.

 

System der doppelten Buchführung:

Begriff und Merkmale; Bilanz; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss in Verschränkung zum Betrieb in Betriebswirtschaft.

Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan.

Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft.

Schlussrechnung, Prozentrechnung.

 

Umsatzsteuer:

Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich; formale Bestimmungen; Verbuchung; Verrechnung mit dem Finanzamt.

Zinsenrechnung von hundert.

 

Bücher der doppelten Buchführung (nach Möglichkeit computerunterstützt):

Arten der Bücher.

Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch mit Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft (Erfassung der Warenein- und Warenverkäufe; Bezugs- und Versandkosten; Rücksendungen;

Preisnachlässe; Skonto; Zahlung; Steuern; Löhne und Gehälter ua.);

Summen- und Saldenbilanz.

Abschluss des Hauptbuches.

Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).

 

Buchführungsorganisation:

Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften.

 

Zusammenhängende Geschäftsfälle:

Verbuchung einfacher Geschäftsfälle anhand von Belegen (nach Möglichkeit computerunterstützt inklusive Summen- und Saldenbilanz).

Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Zinsenrechnung auf hundert und in hundert. Verbuchung von Wareneinkäufen in der Klasse 1.

Organisationsformen der Buchführung in Klein- und Mittelbetrieben.

 

IT-Bezug:

Schlussrechnung, Prozentrechnung, Zinsenrechnung. Verbuchung laufender Geschäftsfälle.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Vier einstündige Schularbeiten.

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Grundzüge der Bewertung:

Allgemeine Bewertungsvorschriften.

Waren- und Materialbewertung (Abfassungsprinzipien).

 

Anlagenbewertung:

Anschaffung von Anlagegegenständen.

Begriff und Ursachen der Anlagenabschreibung; Berechnung und Verbuchung inklusive Anlagenbuchführung.

Sonderfälle der Anlagenbewertung, zB Erhaltungs- und Herstellungsaufwand, Ausscheiden von Anlagen.

Rechnungsabgrenzung.

Rückstellungen.

Forderungsbewertung.

Abschluss von Einzelunternehmen (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Verschränkung zu Rechtsformen der Unternehmung im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“.

Um- und Nachbuchungen mit außerbücherlicher Erfolgsermittlung; Abschlusstabelle; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.

Buchungsübungen.

 

Computerunterstütztes Rechnungswesen:

Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit des computerunterstützten Rechnungswesens; Organisation des Rechnungswesens bei Einsatz einer Datenverarbeitungsanlage.

Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung (Eröffnung, laufende Buchungen, Fakturierung und Verwaltung offener Posten) anhand einer Belegsammlung; einfache Abschlussbuchungen; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung; laufende Datensicherung.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Verbuchung der Abschreibung nach der indirekten Methode. Vertiefende Abschlussbuchungen.

 

IT-Bezug:

Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Drei einstündige Schularbeiten, eine davon im Teilbereich computerunterstütztes Rechnungswesen.

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Kostenrechnung:

Grundbegriffe; Kostenrechnungssysteme im Überblick; Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.

 

Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:

Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Kostenartenrechnung;

Kostenstellenrechnung; Kostenträgerrechnung;

Kostenträgererfolgsrechnung; Absatz- und Differenzkalkulation.

 

Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument mit Verschränkung zu Kostenmanagement im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“:

Istkostenrechnung zu Teilkosten; Anwendungsbereiche des Direct Costing.

 

Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:

Betriebserfolgsermittlung.

Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.

Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung in Handelsbetrieben, im Tourismus, in der Industrie und im Gewerbe.

 

Personalverrechnung mit Verschränkung zu Personalmanagement in Betriebswirtschaft:

Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen; Sonderfälle der Personalverrechnung; Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde; Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.

 

Personalverrechnung (computerunterstützt):

Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge, Auswertung, Stammdatenwartung und laufende Datensicherung.

 

Vertiefende Wiederholung computerunterstützt:

Buchungsübungen (laufende Geschäftsfälle, einfache Abschlussbuchungen, Kontierung von Belegen).

Betriebswirtschaftliche Fallstudien (Fallbeispiel Kostenrechnung).

 

Erweiterungslehrstoff:

Kostenrechnung als Planungsinstrument. Prozesskostenrechnung, Zielkostenrechnung.

 

Kostenrechnung (computerunterstützt):

Ausarbeitung eines Geschäftsfalles der Finanzbuchführung (inklusive Lager- und Anlagenbuchführung) einschließlich Kostenrechnung anhand einer Belegsammlung; erforderliche Auswertungen mit Kontrolle und Interpretation.

Stammdatenpflege und laufende Datensicherung (Blockung möglich).

 

IT-Bezug:

Tabellenkalkulation.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung. Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument.

 

Schularbeiten:

Drei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (nach Möglichkeit computerunterstützt):

Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen, Erfolgsermittlung.

Erfassung von laufenden Geschäftsfällen anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.

 

Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft:

Abrechnung von Valuten und Devisen; Verbuchung von Auslandsgeschäften, Bewertung.

 

Rücklagen:

Begriff und Einteilung; Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle; Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.

 

Steuerlehre (einschließlich Schriftverkehr):

Gliederung der Steuern.

Ertragsteuern.

Abgabenverfahrensrecht.

 

Bilanzlehre:

Begriff, Zweck und Arten der Bilanz; gesetzliche Vorschriften; Bilanzierungsgrundsätze; Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (Handels- und Steuerrecht); Errechnung des handels- und steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung).

 

Jahresabschlüsse (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Bezug zur Unternehmensführung in Betriebswirtschaft:

Abschluss von Personengesellschaften und der GmbH, insbesondere Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen; Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang und Lagebericht).

Berufe in Rechnungswesen und Controlling.

Buchungsübungen.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien.

 

Erweiterungslehrstoff:

Branchenbezogene Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Vertiefende Abschlussbuchungen.

 

IT-Bezug:

Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens für unternehmerische Entscheidungen (nach Möglichkeit computerunterstützt).

Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik); Errechnung und Interpretation von Kennzahlen; laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).

 

Controlling:

Berufsbild des Controllers, Aufgaben und Einsatzbereiche.

 

Besondere Geschäftsfälle:

Verbuchung von Reisekosten, Leasinggeschäften, Wertpapieren ua.

 

Steuerlehre:

Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben; Grundzüge des Beihilfenrechtes.

Internationale Rechnungslegung; alternative Kontenrahmen.

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge; Aktualisierung.

 

Erweiterungslehrstoff:

Planung und Planungsrechnung (Finanzplanung, Budgetierung, Abweichungsanalyse), nach Möglichkeit computerunterstützt.

 

IT-Bezug:

Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Auswertung von Jahresabschlüssen der Übungsfirmen.

 

Schularbeiten:

Zwei zweistündige Schularbeiten (bei Bedarf dreistündig).

 

16.

WIRTSCHAFTSINFORMATIK

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von Anlagen der elektronischen Informationsverarbeitung kennen und diese bedienen können,

-

den Aufbau, die Funktionsweise, Netzwerkkomponenten und die Einsatzmöglichkeiten von Netzwerken kennen und organisatorische Strukturen in Netzwerken identifizieren können,

-

Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen, einsetzen und die gestellten Aufgaben damit selbstständig lösen können,

-

unter Verwendung moderner Techniken Informationen beschaffen, verwerten und weitergeben können,

-

zur Lösung von Teilaufgaben Programmmodule erstellen und testen können,

-

ihre Arbeiten dokumentieren,

-

Datensicherungen durchführen und die Sicherheit von EDV-Systemen analysieren können sowie

-

die Auswirkungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikationstechnik auf Mitarbeiter, Betrieb, Gesellschaft und Kultur erkennen und dazu fundiert Stellung nehmen können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Grundlagen:

Daten; Hardware; Software.

 

Gerätebedienung:

Basiseinheit; Peripherie.

Betriebssystem und Benutzeroberfläche; Arten und Verwaltung von

Dateien.

 

Tabellenkalkulation und Grafik:

Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.

 

Datenstrukturen und Datenspeicherung:

Identifikation von Datenobjekten; Datenelemente und Datenstrukturierung; Datentypen.

 

Datenbanken:

Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.

 

Datenübertragung und Netzwerke:

Datenübertragungssysteme; Übertragungsverfahren; Betriebsarten. Local Area Network; Wide Area Network; Internet, Recherchen.

 

Erweiterungslehrstoff:

Einsatz der Tabellenkalkulation zur Lösung von Aufgaben aus dem Unterrichtsgegenstand „Rechnungswesen und Controlling“.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Arbeit in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

II. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Hardware:

Anschaffungsentscheidung; Einbau, Austausch und Konfiguration von

Hardwareelementen.

 

Netzwerke:

Grundlagen von Rechnernetzen; technische Komponenten; organisatorische Komponenten; Netzmanagement; Netzwerksicherheit.

 

Tabellenkalkulation und Grafik:

Erweiterte Funktionen. Betriebswirtschaftliche Anwendungen.

 

Datenbanken:

Erweiterte Funktionen. Betriebswirtschaftliche Anwendungen.

Datentransfer.

Telekommunikation.

 

Rechtliche Aspekte der Informationsverarbeitung:

Datenschutz; Authentifikation; Schutz geistigen Eigentums.

 

Erweiterungslehrstoff:

Einsatz von Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben aus den Unterrichtsgegenständen „Rechnungswesen und Controlling“ sowie „Betriebswirtschaft“.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Tabellenkalkulation; Datenbanken, Datentransfer, Telekommunikation in der Übungsfirma.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Programmierung:

Systematik der Problemlösung; Strukturen und Algorithmen. Umsetzung in einer höheren Programmiersprache. Dokumentation.

Grundsätze der Objektorientierung.

 

Datenbankdesign:

Entwicklung von Datenmodellen; Realisierung in einem Datenbanksystem.

 

IT-Sicherheit:

Hardware, Software, Organisation.

Datensicherung, Einzelmaßnahmen; IT-Sicherheit in Netzen.

 

Kryptografie:

Verschlüsselungsverfahren; Anwendungen; Digitale Signaturen.

Auswirkungen der Informationsverarbeitung auf Individuum, Gesellschaft und Umwelt.

 

Erweiterungslehrstoff:

Für die Fachrichtung Informationsmanagement und Informationstechnologie sind folgende Inhalte wesentlich:

Mathematische Grundlagen der Kryptografie. Visualisierung von Datenmodellen und Abläufen mit Hilfe von Tools.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Netzwerke, Web- und FTP-Server im Übungsfirmenbereich. Weiterführende Beispiele mit komplexerem Inhalt.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

17.

INFORMATIONS- UND OFFICEMANAGEMENT

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

den Zeichensatz der Multifunktionstastatur nach der Zehn-Finger-Tastschreibmethode beherrschen und auf der Rechnertastatur rationell arbeiten können,

-

anspruchsvolle Briefe und Schriftstücke unter Berücksichtigung der ÖNORMEN und typografischer Grundsätze fehlerfrei erstellen und gestalten können,

-

die Gestaltungs- und Rationalisierungsmöglichkeiten eines Textverarbeitungsprogramms beherrschen und mit Daten aus anderen Softwareprodukten verknüpfen können,

-

Publikationen und Präsentationen erstellen können,

-

mit Arbeitsmitteln verantwortungsvoll und umweltbewusst umgehen,

-

umfangreiche Dokumente erstellen können,

-

Hilfsmittel der Büroorganisation praxisgerecht einsetzen können,

-

Online-Inhalte erstellen und bearbeiten können,

-

das Intranet bzw. Internet zur Informationsbeschaffung nützen,

-

Adressen, Termine und Aufgaben planen bzw. verwalten können und

-

Grafiken für den Print- und Screenbereich bearbeiten können.

 

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Textverarbeitung:

Zehn-Finger-Tastschreiben inklusive Rechnertastatur. Schreibfertigkeit von 150 Anschlägen/Minute, 40 Silben nach Diktat. Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Benutzeroberfläche der computerunterstützten Textverarbeitung. Strukturierte Dateiablage, Datensicherung. Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes. Formale Gestaltung nach ÖNORM.

Briefgestaltung nach Vorlagen, Direktdiktaten, Tonträgern. Tabulatoren und Tabellen.

 

Informationsmanagement (Office Management):

Informationsbeschaffung im Internet, E-Mail. Office Management (Termin- und Aufgabenplanung, Postbearbeitung, Archivierungssysteme).

 

Publishing:

Typografie und Lay-out. Grundlagen des Textdesign. Importieren und Bearbeiten von Grafiken. Standardfunktionen einer Präsentationssoftware.

 

Erweiterungslehrstoff:

Korrekturregeln. Spracheingabe.

 

IT-Bezug:

Einsatz von Lernsoftware.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

II. Jahrgang:

 

Basislehrstoff:

Textverarbeitung:

Schreibfertigkeit von etwa 190 Anschlägen/Minute bzw. 50 Silben nach Diktat. Erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes zur professionellen Gestaltung von Schriftstücken (zB Auto-Text, Dokumentvorlagen, Formatvorlagen, Formulare). Korrespondenz laut ÖNORM, Seriendruck, Einbinden von Daten aus anderen Programmen, Scannen.

 

Informationsmanagement (Office Management):

Gezielte Suche von Informationen im Internet und deren Bearbeitung. Organisieren und Verwaltenvon E-Mails und Internetadressen.

 

Publishing:

Erstellen von Präsentationsunterlagen. Standardfunktionen eines Web-Editors. Aufbereitung von Texten, Präsentationen, Grafiken und Bildern für das Web. Web-Publishing und Screendesign.

 

Erweiterungslehrstoff:

Computerunterstütztes Lernen (Computer Based Training). Formulieren.

 

IT-Bezug:

Online-Formulare. Web-Publishing. Einsatz von e-Learning Sequenzen.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

III. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Textverarbeitung:

Schreibfertigkeit von etwa 220 Anschlägen/Minute bzw. 60 Silben

nach Diktat.

Stellenbewerbung.

Seriendruck mit Bedingungen und Selektionen.

Erstellen und Gestalten umfassender Dokumente.

 

Informationsmanagement (Office Management):

Informationsrecherche und -analyse.

 

Publishing:

Erstellen und Layouten von Publikationen mit einem DTP-Programm. Importieren und Bearbeiten von Bildern für den Printbereich. Anwendungsbeispiele (Präsentationen und Web-Publishing).

 

Erweiterungslehrstoff:

Computerunterstütztes Lernen (Computer Based Training). Protokoll. Makros.

 

IT-Bezug:

Einsatz von e-Learning Sequenzen. Erstellen von Web-Sites in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkadministrator.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.

 

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

 

18.

POLITISCHE BILDUNG UND RECHT

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

wesentliche rechtliche Informationsquellen unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen können,

-

ihre Kenntnisse über österreichisches und europäisches Recht aktualisieren, erweitern und in die Praxis umsetzen können,

-

Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch und umweltbewusst handeln,

-

ihre Rechte und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger, insbesondere als Unionsbürger, im öffentlichen Bereich und in der Gesellschaft kennen und verantwortungsbewusst wahrnehmen können,

-

rechtliche Kenntnisse erwerben, die sie befähigen, in einfachen Rechtsangelegenheiten eigenständig tätig zu werden bzw. über die Wege der Rechtsdurchsetzung Bescheid zu wissen und

-

mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können.

 

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Rechtsordnung und internationale Organisationen:

Arten des Rechts, Auslegung und Auslegungshilfsmittel, Rechtssubjekte, Zugang zum Recht; Grund- und Freiheitsrechte, Funktionen der wichtigsten internationalen Organisationen und Systeme der kollektiven Sicherheit.

 

Europäisches Recht:

Grundstrukturen der EU, Grundsätze des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, kollektive Sicherheit in Europa; Reform und Weiterentwicklung der EU.

 

Österreichisches Recht:

Rechtliche und politische Grundbegriffe: Rolle des Einzelnen im politischen und rechtlichen Umfeld; Parteien und Ideologien, Sozialpartner.

 

Grundstrukturen des Staates:

Staatselemente, Staats- und Regierungsformen; Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung Bund und Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation.

 

Rechtsanwendung im Alltag:

Regelungen des ABGB und seiner Nebengesetze, Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts; Sachenrecht und Schuldrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht; Wohnungseigentums- und Mietrecht; Konsumentenschutzrecht; E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzgesetz; Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, Wirtschaftsdelikte).

 

Rechtsdurchsetzung:

Verwaltungsverfahren (insbesondere Verwaltungsstrafverfahren), Überblick über Zivilgerichts- und Strafverfahren; Besonderheiten des arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahrens, Zwangsvollstreckung, Insolvenzverfahren.

 

Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:

Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes (unter Berücksichtigung von Rechtsproblemen im Internet); Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz; arbeitsrechtliches Normensystem, typische und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Funktionen des Betriebsrats, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigste Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes. Berufsausbildungsgesetz.

 

Erweiterungslehrstoff:

Besonderes Verwaltungsrecht, zB Jugendschutz, Baurecht;

Verkehrsrecht. Einfache Schriftsätze im Verwaltungsverfahren, Fallstudien zum Verwaltungsverfahren sowie Verwaltungsstrafverfahren (einschließlich Kurzverfahren). Haftpflichtversicherungsrecht;

einfache Schriftsätze im Gerichtsverfahren; Fälle zum Konsumentenschutzrecht; Fallstudien zum Gerichtsverfahren;

Persönlichkeitsrechte; Grundsätze des Medienrechts, Umgang mit Medien; wichtigste Bestimmungen des Sozialrechts.

 

IT-Bezug:

Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Kenntnisse im Umgang mit Rechtsinformationssystemen und E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Homepages von Behörden, Körperschaften, Anwälten, Notaren und Interessensvertretungen. Homepages von internationalen Organisationen. Herunterladen von Antragsformularen, Eingaben. Firmenbuch, Grundbuch, Gewerberegister. Einsatz des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Beschaffung von Formularen und Anträgen. Schriftsätze im Verwaltungsverfahren. Grundlagen der Vertragsgestaltung. Konsumentenschutzfälle. Grundbuchsauszüge. Elektronische Signatur, E-Commerce, elektronischer Zahlungsverkehr. Gewerberecht und Gewerbeverfahren. Schriftsätze im Gerichts- und Gewerbeverfahren. Datenschutz- und Urheberrechtsangelegenheiten. Firmenbuchauszüge, Auszüge aus dem Gewerberegister. Arbeitsvertrag, Kündigung, Entlassung und Austritt. Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren. Verfassen von Mahn- und Mandatsklagen.

 

19. VOLKSWIRTSCHAFT

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

sich der ethischen Verantwortung in der globalen Wirtschaft bewusst sein und die Stellung Österreichs als Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft sowie der EU und die sich daraus ergebenden Konsequenzen erkennen und beurteilen können (Schlüsselqualifikation Europakompetenz),

-

andere Kulturen achten und die Zusammenhänge von Frieden, politischer und volkswirtschaftlicher Stabilität als Basis für Wohlstand und Wohlfahrt erkennen,

-

wesentliche Informationsquellen und Statistiken der Volkswirtschaft unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen und umsetzen können,

-

ihrer Rolle als verantwortungsbewusste Unionsbürger in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden können,

-

ihr Wissen über die Rolle Österreichs als Wirtschaftsfaktor aktualisieren, erweitern und in die Praxis umsetzen können,

-

Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch und umweltbewusst handeln und

-

mit Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können.

 

Lehrstoff:

V. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Volkswirtschaftliche Grundlagen:

Grundprobleme der Volkswirtschaft, Mikro- und Makroökonomie;

Grundlagen der Wirtschaftspolitik; Konjunktur und Wirtschaftswachstum, Konjunktur- und Wachstumspolitik; Angebot und Nachfrage, Marktformenlehre, Preismechanismus und Preispolitik;

Produktionsfaktoren und deren Zusammenwirken; wichtigste Lehrmeinungen; Überblick über volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Wirtschaftskreislauf.

 

Österreichische Volkswirtschaft:

Rolle des Staates in der Wirtschaft (zB Bundesfinanzgesetz und Finanzausgleich); Sozialpartner; Konjunktur-, Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; Einkommensverteilung und -umverteilung; Budget und Budgetpolitik.

 

Europäische Wirtschaft:

Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftspolitik; Zusammenspiel der EU-Institutionen, Budgetpolitik, Struktur- und Regionalpolitik in der EU; Finanzinstitutionen der EU; Binnenmarkt; Außenhandel und Zahlungsbilanz; Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft; Wechselkursbildung, Europäisches Währungssystem; europäischer Verbraucherpreisindex (HVPI), Konsum und Konsumpolitik.

 

Globale Wirtschaft:

Internationale Wirtschaft, Globalisierung, Rolle der multinationalen Unternehmen; Wohlstandsmessung und Wohlstandsvergleiche; Strukturwandel; Außenhandel, internationale Wirtschaftsorganisationen und Wirtschaftsabkommen; Währungsarten, Währungspolitik, Wechselkursbildung, internationale Währungssysteme;

Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen; aktuelle Wirtschaftstheorien und entsprechende Steuerungsinstrumente;

internationale Verschuldung, Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe.

 

Geld und Finanzen:

Geldlehre (Geldfunktionen, Geldarten, Quantitätsgleichungen); Inflation, Deflation, Stagflation; Maßnahmen der Geldpolitik; Zinsen und Zinspolitik; Budgetpolitik.

 

Ausgewählte Kapitel österreichischer, europäischer und weltweiter Wirtschaftspolitik:

Energie, Industrie, Umwelt, Tourismus, Transportwirtschaft, Agrarbereich.

 

Erweiterungslehrstoff:

Raumordnungspolitik, Standortpolitik, Wohnbaupolitik; Forschungs- und Innovationspolitik. Sozialer Wandel und ökonomische Probleme der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Armutsbekämpfung; Migrationsproblematik; Bevölkerungsentwicklung und Pensionsproblematik.

 

IT- Bezug:

Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Homepages von internationalen Organisationen. Kenntnisse im Umgang mit den E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Einsatz des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Innovationspolitik. Lohn-, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Investitions- und Standortpolitik. Preispolitik. Humanisierung der Arbeitswelt.

 

20.

BEWEGUNG UND SPORT

 

Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.

 

21.

PROJEKTMANAGEMENT UND PROJEKTARBEIT

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

fachliche und soziale Kompetenz erwerben und praxisorientierte Aufgabenstellungen lösen können,

-

betriebswirtschaftliche bzw. fachrichtungsspezifische Aufgaben selbstständig bearbeiten, eigene Lösungen entwickeln und diese gegenüber anderen vertreten können,

-

Projektmanagementmethoden einsetzen können,

-

vernetztes Denken bei der Bearbeitung von einfachen und komplexen Fällen zeigen,

-

Software zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können,

-

in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Durchführung der Projektarbeit anwenden können sowie

-

gemäß den persönlichen Erfahrungen, Interessen und Fähigkeiten ein Projekt mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt initiieren und im Team oder einzeln (im Ausnahmefall) durchführen und abschließen, dokumentieren und präsentieren können.

 

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Projektmanagement:

Definitionen (Projekt, Projektmanagement, Projektarten). Personen und Rollen im Projekt. Projektmanager als Berufsbild.

Projektmanagementphasen (Start, Durchführung, Abschluss). Projektmanagementinstrumente und -methoden.

Themenfindung, Projekt-Würdigkeitsanalyse, Projektantrag, Projekt-Kontextanalyse, Projekt-Abgrenzung, Projekt-Auftrag.

Hinführen zu wissenschaftlichem Arbeiten.

Projektmanagementinstrumente und -methoden:

Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Arbeitspakete, Meilensteine, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Funktionendiagramm.

Planung eines Musterprojektes unter Einsatz von Methoden des Projektmanagements.

Projektorganisation (Kompetenz- und Verantwortungsverteilung im Projekt auch im Verhältnis zur Stammorganisation).

Dokumentation und Berichtswesen im Projektteam und Kommunikation

zum Umfeld (auch fremdsprachig).

Projektkultur.

Projektmarketing.

 

Projektmanagementprozesse:

Projektstartprozess (zB Zielklarheit und -akzeptanz), Projektdurchführungsprozesse (laufende Sicherung des Projektfortschrittes, Controlling, Krisen- und Chancenmanagement), Projektabschlussprozess (zB Projektauswertung).

Projektpräsentation unter Berücksichtigung der Zielgruppe. Reflexion der Ergebnisse und Prozesse.

 

Erweiterungslehrstoff:

Qualitätsmanagement in Projekten. Projektorientierte Unternehmen. Programm- und Portfoliomanagement. Auswertung von Datenmaterial.

 

IT-Bezug:

Informationsbeschaffung und -auswertung. Protokollführung. Projekt- und Qualitätsmanagementinstrumente.

 

Übungsfirmen-Konnex:

Anwendung von Projekt- und Qualitätsmanagementmethoden in der Übungsfirma.

 

IV. Jahrgang:

Basislehrstoff:

Projektarbeit mit facheinschlägigem oder fächerübergreifendem Thema mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt.

Planung und Umsetzung nach Projektmanagementmethoden mit Projektauftrag und Präsentation vor dem Auftraggeber.

Zielsetzung, Planung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Präsentation der Projektarbeit.

 

Erweiterungslehrstoff:

Präsentation der Projektarbeit in einer Fremdsprache.

 

IT-Bezug:

Datenbankverwaltung, softwareunterstützte Projektplanung, -koordination, -controlling. Präsentationssoftware. Methoden der Statistik.

 

22. Seminare

WIRTSCHAFTSINFORMATIK

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen

-

ihre Kenntnisse aus dem Unterrichtsgegenstand „Wirtschaftsinformatik“ vertiefen, erweitern, aktualisieren und fächerübergreifend einsetzen können,

-

bei der Planung und Erweiterung von Informations- und Kommunikationssystemen mitwirken,

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2009

Gesetzesnummer

10008944

Dokumentnummer

NOR40080518

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/895/ANL1/NOR40080518