Bundesrecht konsolidiert

Personenstandsgesetz § 48

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Personenstandsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 60/1983 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 16/2013

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 48

Inkrafttretensdatum

01.01.1984

Außerkrafttretensdatum

31.10.2013

Abkürzung

PStG

Index

41/03 Personenstandsrecht

Text

DRITTER TEIL

SONSTIGE BESTIMMUNGEN

Sprache und Schrift

§ 48. Die Eintragung in die Personenstandsbücher und die Ausstellung von Urkunden hat in deutscher Sprache unter Verwendung lateinischer Schriftzeichen und arabischer Ziffern zu erfolgen. Bestimmungen in zwischenstaatlichen Übereinkommen über die Ausstellung mehrsprachiger Urkunden und die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Rechtsstellung von Volksgruppen in Österreich (Volksgruppengesetz), BGBl. Nr. 396/1976, bleiben unberührt.

Anmerkung

Zum Volksgruppengesetz siehe auch V, BGBl. Nr. 307/1977.
Zu zwischenstaatlichen Übereinkommen: Die den Minderheiten
eingeräumten Rechte, betreffend die Verwendung ihrer eigenen
Sprache an Stelle der Staatssprache (Art. 8 B-VG) werden
verfassungsgesetzlich in Art. 66 Abs. 3 und 4 Staatsvertrag von
St. Germain, StGBl. Nr. 303/1920, und in Art. 7 Z 3 Staatsvertrag von
Wien, BGBl. Nr. 152/1955, geregelt.

Schlagworte

Staatsvertrag, Minderheitenrecht

Zuletzt aktualisiert am

01.02.2013

Gesetzesnummer

10005556

Dokumentnummer

NOR12061087

Alte Dokumentnummer

N4198314254S

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1983/60/P48/NOR12061087