Bundesrecht konsolidiert

Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 § 55

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Kriegsopferversorgungsgesetz 1957

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 152/1957 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 628/1991

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 55

Inkrafttretensdatum

01.03.1992

Außerkrafttretensdatum

30.06.1994

Abkürzung

KOVG 1957

Index

67 Versorgungsrecht

Text

ABSCHNITT XIV

Pfändung, Verpfändung und Abtretung von

Versorgungsleistungen

 

§ 55. (1) Inwieweit Leistungsansprüche nach diesem Bundesgesetz pfändbar sind, wird durch die Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896, geregelt.

(2) Mit Zustimmung des Landesinvalidenamtes kann der Versorgungsberechtigte beim Vorliegen berücksichtigungswürdiger Gründe seine Versorgungsgebühren ganz oder zum Teil abtreten oder verpfänden. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn das Landesinvalidenamt binnen drei Monaten nicht abschlägig entschieden hat und dem Abtretungsbegehren entsprochen wurde.

Anmerkung

ÜR: Art. XXXIV, BGBl. Nr. 628/1991

Die Novellierungsanordnung Art. I Z 26, BGBl. Nr. 687/1991 konnte
in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden.

Gesetzesnummer

10008166

Dokumentnummer

NOR12105771

Alte Dokumentnummer

N6199117751J

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1957/152/P55/NOR12105771