Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2022/01/0007

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2022/01/0007

Entscheidungsdatum

30.03.2022

Index

10/16 Sonstiges Verfassungsrecht

Norm

AdelsaufhG 1919 §1
AdelsaufhV 1919 §2 Z1

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des VfGH ist eine Führung des durch Paragraph 2, Ziffer eins, der AdelsaufhV 1919 als Namensbestandteil verbotenen Wortes "von" grundsätzlich geeignet, den Anschein einer adeligen Herkunft und damit entsprechender Vorrechte hervorzurufen, ohne dass es darauf ankommt, ob die konkrete Namens- oder Familiengeschichte tatsächlich einen historischen Adelsbezug aufweist (VfGH 1.3.2018, E 4354/2017 = VfSlg. 20.234). Die Führung des Namenszusatzes "von" ist daher, unabhängig davon, ob die im Einzelfall konkrete Namens- oder Familiengeschichte tatsächlich einen historischen Adelsbezug aufweist, durch Paragraph eins, AdelsaufhG 1919 untersagt vergleiche VfGH 10.3.2020, E 4591/2019, mit Hinweis auf VfSlg. 20.234). Der VwGH hat sich im Hinblick auf das im Verfassungsrang stehende AdelsaufhG 1919 diesen Erwägungen angeschlossen vergleiche VwGH 15.10.2019, Ra 2019/01/0375-0378, mit Verweis auf das zitierte Erkenntnis Ra 2019/01/0216-0218, dieses mit Verweis auf VwGH 28.2.2019, Ra 2019/01/0028; vergleiche weiters VwGH 2.7.2021, Ra 2021/01/0220).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2022010007.L03

Im RIS seit

01.06.2022

Zuletzt aktualisiert am

01.06.2022

Dokumentnummer

JWR_2022010007_20220330L01

Rechtssatz für Ro 2020/01/0002

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ro 2020/01/0002

Entscheidungsdatum

26.01.2023

Index

10/16 Sonstiges Verfassungsrecht

Norm

AdelsaufhG 1919 §1
AdelsaufhV 1919 §2 Z1

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2022/01/0007 E 30. März 2022 RS 1

Stammrechtssatz

Nach der Rechtsprechung des VfGH ist eine Führung des durch Paragraph 2, Ziffer eins, der AdelsaufhV 1919 als Namensbestandteil verbotenen Wortes "von" grundsätzlich geeignet, den Anschein einer adeligen Herkunft und damit entsprechender Vorrechte hervorzurufen, ohne dass es darauf ankommt, ob die konkrete Namens- oder Familiengeschichte tatsächlich einen historischen Adelsbezug aufweist (VfGH 1.3.2018, E 4354/2017 = VfSlg. 20.234). Die Führung des Namenszusatzes "von" ist daher, unabhängig davon, ob die im Einzelfall konkrete Namens- oder Familiengeschichte tatsächlich einen historischen Adelsbezug aufweist, durch Paragraph eins, AdelsaufhG 1919 untersagt vergleiche VfGH 10.3.2020, E 4591/2019, mit Hinweis auf VfSlg. 20.234). Der VwGH hat sich im Hinblick auf das im Verfassungsrang stehende AdelsaufhG 1919 diesen Erwägungen angeschlossen vergleiche VwGH 15.10.2019, Ra 2019/01/0375-0378, mit Verweis auf das zitierte Erkenntnis Ra 2019/01/0216-0218, dieses mit Verweis auf VwGH 28.2.2019, Ra 2019/01/0028; vergleiche weiters VwGH 2.7.2021, Ra 2021/01/0220).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RO2020010002.J02

Im RIS seit

11.05.2023

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2023

Dokumentnummer

JWR_2020010002_20230126J02