Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2009/09/0084

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2009/09/0084

Entscheidungsdatum

14.10.2011

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
60/04 Arbeitsrecht allgemein
62 Arbeitsmarktverwaltung

Norm

AuslBG §26 Abs1 idF 2005/I/103;
AuslBG §26 Abs4 idF 2005/I/103;
AuslBG §26 Abs4a idF 2005/I/103;
AuslBG §28 Abs1 Z2 litf;
VwGG §42 Abs2 Z1;

Rechtssatz

Gemäß § 28 Abs. 1 Z 2 lit. f AuslBG ist zu bestrafen, wer "entgegen dem § 26 Abs. 4 und 4a die Durchführung der Amtshandlungen beeinträchtigt". Hier handelt es sich nicht - wie in § 26 Abs. 1 letzter Satz AuslBG - um eine Verpflichtung des Arbeitgebers in bestimmter Weise für etwas Vorsorge zu treffen, sondern um ein schlichtes Verbot der Beeinträchtigung bestimmter Amtshandlungen. Eine dem § 26 Abs. 1 letzter Satz AuslBG vergleichbare Verpflichtung des Arbeitgebers für etwas Vorsorge zu treffen ist mit Bezug auf die Normen der § 26 Abs. 4 oder § 26 Abs. 4a iVm § 28 Abs. 1 Z. 2 lit. f legcit jedoch nicht vorgesehen.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2009090084.X02

Im RIS seit

30.11.2011

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2009090084_20111014X02

Rechtssatz für Ra 2019/09/0032

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2019/09/0032

Entscheidungsdatum

20.03.2019

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
60/04 Arbeitsrecht allgemein
62 Arbeitsmarktverwaltung

Norm

AuslBG §26 Abs1;
AuslBG §26 Abs4;
AuslBG §26 Abs4a;
AuslBG §28 Abs1 Z2 litf;
B-VG Art133 Abs4;
VwGG §34 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2009/09/0084 E 14. Oktober 2011 RS 2 (hier ohne den letzten Satz)

Stammrechtssatz

Gemäß § 28 Abs. 1 Z 2 lit. f AuslBG ist zu bestrafen, wer "entgegen dem § 26 Abs. 4 und 4a die Durchführung der Amtshandlungen beeinträchtigt". Hier handelt es sich nicht - wie in § 26 Abs. 1 letzter Satz AuslBG - um eine Verpflichtung des Arbeitgebers in bestimmter Weise für etwas Vorsorge zu treffen, sondern um ein schlichtes Verbot der Beeinträchtigung bestimmter Amtshandlungen. Eine dem § 26 Abs. 1 letzter Satz AuslBG vergleichbare Verpflichtung des Arbeitgebers für etwas Vorsorge zu treffen ist mit Bezug auf die Normen der § 26 Abs. 4 oder § 26 Abs. 4a iVm § 28 Abs. 1 Z. 2 lit. f legcit jedoch nicht vorgesehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2019:RA2019090032.L01

Im RIS seit

11.04.2019

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2019090032_20190320L01