Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 83/15/0034

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 5850 F/1984;

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

83/15/0034

Entscheidungsdatum

19.01.1984

Index

32/04 Steuern vom Umsatz

Norm

UStG 1972 §1 Abs1 Z1 idF 1975/636;
UStG 1972 §12 Abs1 idF 1977/645;
UStG 1972 §12 Abs3 letzter Satz idF 1977/645;
UStG 1972 §2 Abs4 Z1 idF 1975/636;
UStG 1972 §4 Abs1 idF 1975/636;
UStG 1972 §4 Abs3 idF 1975/636;
UStG 1972 §6 Z6 idF 1975/636;

Rechtssatz

Gibt der Apotheker das Medikament nicht unmittelbar an den Patienten, sondern an einen (keine Hausapotheke führenden) Arzt ab, damit dieser es bei Bedarf an seine Patienten ausfolgt, und geschieht dies in der Weise, daß der Arzt anläßlich der Abgabe der Medikamente an seine Patienten nur die Rezeptgebühr einhebt und diese zusammen mit dem anläßlich der Medikamentenausgabe ausgeschriebenen Rezept dem Apotheker zur Verrechnung mit dem Sozialversicherungsträger übergibt, so kann mangels Entgeltes keine steuerbare Lieferung des ARZTES unterstellt werden; die Rezeptgebühr bildet bei ihm lediglich einen durchlaufenden Posten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1983150034.X02

Im RIS seit

12.12.2000

Dokumentnummer

JWR_1983150034_19840119X02

Rechtssatz für 88/14/0010

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6372 F/1989

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

88/14/0010

Entscheidungsdatum

17.01.1989

Index

32/04 Steuern vom Umsatz

Norm

UStG 1972 §1 Abs1 Z1 idF 1975/636;
UStG 1972 §12 Abs1 idF 1977/645;
UStG 1972 §12 Abs3 letzter Satz idF 1977/645;
UStG 1972 §2 Abs4 Z1 idF 1975/636;
UStG 1972 §4 Abs1 idF 1975/636;
UStG 1972 §4 Abs3 idF 1975/636;
UStG 1972 §6 Z6 idF 1975/636;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 278;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 83/15/0034 E 19. Jänner 1984 VwSlg 5850 F/1984; RS 2 (betreffend Rezeptgebühren als durchlaufende Posten)

Stammrechtssatz

Gibt der Apotheker das Medikament nicht unmittelbar an den Patienten, sondern an einen (keine Hausapotheke führenden) Arzt ab, damit dieser es bei Bedarf an seine Patienten ausfolgt, und geschieht dies in der Weise, daß der Arzt anläßlich der Abgabe der Medikamente an seine Patienten nur die Rezeptgebühr einhebt und diese zusammen mit dem anläßlich der Medikamentenausgabe ausgeschriebenen Rezept dem Apotheker zur Verrechnung mit dem Sozialversicherungsträger übergibt, so kann mangels Entgeltes keine steuerbare Lieferung des ARZTES unterstellt werden; die Rezeptgebühr bildet bei ihm lediglich einen durchlaufenden Posten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988140010.X01

Im RIS seit

17.01.1989

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2017

Dokumentnummer

JWR_1988140010_19890117X01