Bundesrecht konsolidiert: Deaktivierungsverordnung § 1, Fassung vom 01.10.2012

Deaktivierungsverordnung § 1

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Deaktivierungsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 316/2012 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 77/2016

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 1

Inkrafttretensdatum

01.10.2012

Außerkrafttretensdatum

07.04.2016

Abkürzung

DeaktV

Index

41/04 Sprengmittel, Waffen, Munition

Text

Technische Richtlinien und Deaktivierungskennzeichnung

§ 1.

(1) Schusswaffen, ausgenommen Kriegsmaterial gemäß der Verordnung der Bundesregierung vom 22. November 1977 betreffend Kriegsmaterial, BGBl. Nr. 624/1977, gelten im Sinne des § 42b WaffG als deaktiviert, wenn diese gemäß den in dieser Verordnung festgelegten technischen Richtlinien (Anlage 1) umgebaut und als deaktiviert gekennzeichnet (Anlage 2) worden sind.

(2) Die Buchstaben- und Ziffernkombination gemäß Anlage 2, die den ermächtigten Gewerbetreibenden (§ 42b Abs. 3 WaffG) eindeutig bezeichnet, vergibt der Bundesminister für Inneres.

(3) Die Deaktivierungskennzeichnung hat mittels Schlagstempel, Rollstempel oder Lasergravur mit entsprechender Einbrenntiefe, die eine deutliche Sichtbarkeit zu gewährleisten hat, zu erfolgen.

(4) Das Deaktivierungskennzeichen (Rautestempel) ist auf Lauf und Verschluss der deaktivierten Schusswaffe anzubringen. Im Falle besonderer konstruktiver Eigenheiten der deaktivierten Schusswaffe, kann dieses auch am Griffstück (bei Schusswaffen der Kategorie B), an der Verschlusshülse oder am Verschlussgehäuse (bei Schusswaffen der Kategorie C) zusätzlich gestempelt werden.

(5) Zumindest ein Deaktivierungskennzeichen ist sichtbar an der deaktivierten Schusswaffe anzubringen und darf nicht mehr als zu 50% von Bauteilen der Schusswaffe (zB Griffschalen, Bedienungselemente) verdeckt werden.

Schlagworte

Buchstabenkombination

Im RIS seit

01.10.2012

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2016

Gesetzesnummer

20008001

Dokumentnummer

NOR40142550