Bundesrecht konsolidiert: Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung § 8, Fassung vom 31.12.2009

Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung § 8

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 451/2005

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 8

Inkrafttretensdatum

01.01.2006

Außerkrafttretensdatum

31.12.2009

Abkürzung

NAG-DV

Index

41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht

Text

Weitere Urkunden und Nachweise für Aufenthaltsbewilligungen

§ 8.

Zusätzlich zu den in § 7 genannten Urkunden und Nachweisen sind dem Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung weitere Urkunden und Nachweise anzuschließen:

1.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Rotationsarbeitskraft“:

Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Rotationsarbeitskraft;

2.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Betriebsentsandter“:

Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Betriebsentsandter;

3.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Selbständiger“:

schriftlicher Werkvertrag über die Leistung einer bestimmten selbständigen Tätigkeit, die länger als sechs Monate bestehen wird;

4.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Künstler“:

a)

im Fall einer unselbständigen künstlerischen Tätigkeit:

Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Künstler;

b)

im Fall einer selbständigen künstlerischen Tätigkeit: der dieser Tätigkeit zugrunde liegende schriftliche Vertrag;

c)

Nachweis über die künstlerische Ausbildung oder Beschreibung der bisherigen künstlerischen Tätigkeit;

5.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit“:

a)

der dieser Tätigkeit zugrunde liegende Dienstvertrag;

b)

erforderlichenfalls die Anzeigebestätigung des Arbeitsmarktservice nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz;

6.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Schüler“:

a)

schriftliche Bestätigung der Schule oder der nichtschulischen Bildungseinrichtung über die Aufnahme des Schülers, sofern der Schüler nicht eine Pflichtschule besucht;

b)

bei minderjährigen Schülern ein Nachweis über die Pflege und Erziehung des Schülers durch eine volljährige, in Österreich wohnhafte natürliche Person;

c)

im Fall eines Verlängerungsantrages ein schriftlicher Nachweis der Schule oder der nichtschulischen Bildungseinrichtung über den Schulerfolg im vorangegangenen Schuljahr;

7.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Studierender“:

a)

Aufnahmebestätigung der Universität, der Fachhochschule, der akkreditierten Privatuniversität oder des Universitätslehrganges;

b)

im Fall eines Verlängerungsantrages ein schriftlicher Nachweis der Universität, Fachhochschule, akkreditierten Privatuniversität oder des Universitätslehrganges über den Studienerfolg im vorangegangenen Studienjahr, insbesondere ein Studienerfolgsnachweis gemäß § 75 Abs. 6 des Universitätsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 120;

8.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Sozialdienstleistender“:

a)

schriftliche Erklärung der Organisation über ihre Überparteilichkeit und Gemeinnützigkeit;

b)

schriftliche Erklärung des Antragstellers, dass der zu erbringende Dienst nicht dem Ausländerbeschäftigungsgesetz unterliegt und bei einer überparteilichen und gemeinnützigen Organisation erbracht wird, die selbst keine Erwerbszwecke verfolgt;

c)

Beschreibung der vom Antragsteller zu erbringenden Tätigkeit;

d)

Haftungserklärung der Organisation.

9.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Forscher“:

Aufnahmevereinbarung der zertifizierten Forschungseinrichtung;

10.

für eine „Aufenthaltsbewilligung – Familiengemeinschaft“:

Nachweis des Bestehens der Familiengemeinschaft im Herkunftsstaat.

Zuletzt aktualisiert am

04.03.2010

Gesetzesnummer

20004470

Dokumentnummer

NOR40073047