Bundesrecht konsolidiert: Abfallverzeichnisverordnung § 3, Fassung vom 05.12.2019

Abfallverzeichnisverordnung § 3

Kurztitel

Abfallverzeichnisverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 570/2003 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 498/2008

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 3

Inkrafttretensdatum

31.12.2008

Außerkrafttretensdatum

Index

83 Natur- und Umweltschutz

Text

Begriffsbestimmungen

§ 3.

Im Sinne dieser Verordnung ist

1.

„Aushubmaterial“ Material, welches durch Ausheben oder Abräumen des Bodens oder des Untergrundes anfällt.

2.

„Bodenaushubmaterial“ Material, das durch Ausheben oder Abräumen von im Wesentlichen natürlich gewachsenem Boden oder Untergrund – auch nach Umlagerung – anfällt. Der Anteil an bodenfremden Bestandteilen, zB mineralischen Baurestmassen, darf nicht mehr als fünf Volumsprozent betragen und es dürfen auch keine mehr als geringfügigen Verunreinigungen, insbesondere mit organischen Abfällen (Kunststoffe, Holz, Papier usw.) vorliegen; diese bodenfremden Bestandteile müssen bereits vor der Aushub- oder Abräumtätigkeit im Boden oder Untergrund vorhanden sein. Das Bodenaushubmaterial kann von einem oder mehreren Standorten stammen, wenn das Vermischungsverbot eingehalten wird.

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2017

Gesetzesnummer

20003077

Dokumentnummer

NOR40103634