Bundesrecht konsolidiert: Universitätsgesetz 2002 § 3, Fassung vom 03.01.2018

Universitätsgesetz 2002 § 3

Kurztitel

Universitätsgesetz 2002

Kundmachungsorgan

BGBl. I Nr. 120/2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2013

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 3

Inkrafttretensdatum

12.07.2013

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

UG

Index

72/01 Hochschulorganisation

Text

Aufgaben

§ 3. Die Universitäten erfüllen im Rahmen ihres Wirkungsbereichs folgende Aufgaben:

1.

Entwicklung der Wissenschaften (Forschung und Lehre), Entwicklung und Erschließung der Kunst sowie Lehre der Kunst;

2.

Bildung durch Wissenschaft und durch die Entwicklung und Erschließung der Künste;

3.

wissenschaftliche, künstlerische, künstlerisch-pädagogische und künstlerisch-wissenschaftliche Berufsvorbildung, Qualifizierung für berufliche Tätigkeiten, die eine Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern, sowie Ausbildung der künstlerischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten bis zur höchsten Stufe;

4.

Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses;

5.

Weiterbildung, insbesondere der Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und von Pädagoginnen und Pädagogen;

6.

Koordinierung der wissenschaftlichen Forschung (Entwicklung und Erschließung der Künste) und der Lehre innerhalb der Universität;

7.

Unterstützung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Lehre sowie der Kunst;

8.

Unterstützung der Nutzung und Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse in der Praxis und Unterstützung der gesellschaftlichen Einbindung von Ergebnissen der Entwicklung und Erschließung der Künste;

9.

Gleichstellung von Frauen und Männern und Frauenförderung;

10.

Pflege der Kontakte zu den Absolventinnen und Absolventen;

11.

Information der Öffentlichkeit über die Erfüllung der Aufgaben der Universitäten.

Im RIS seit

22.07.2013

Zuletzt aktualisiert am

10.06.2015

Gesetzesnummer

20002128

Dokumentnummer

NOR40153051