Bundesrecht konsolidiert: Grenzwerteverordnung 2018 § 33, Fassung vom 23.11.2019

Grenzwerteverordnung 2018 § 33

Kurztitel

Grenzwerteverordnung 2018

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 253/2001 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 254/2018

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 33

Inkrafttretensdatum

25.09.2018

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

GKV 2018

Index

60/02 Arbeitnehmerschutz

Text

6. Abschnitt

Übergangs- und Schlussbestimmungen

Übergangsbestimmungen

§ 33. (1) Bescheidmäßige Vorschreibungen über Messungen bleiben unberührt.

(2) Vor dem 1. Januar 2012 bereits genehmigte Absauganlagen, Entstauber und Arbeitsmittel mit integrierter Absaugung dürfen bis 1. Januar 2020 weiterverwendet werden, auch wenn sie die Bedingungen des § 15 Abs. 3 erster Satz iVm § 15 Abs. 2 Z 1 nicht erfüllen. Soweit es sich dabei jedoch um Reinluftanlagen (Unterdruckanlagen), Entstauber und Arbeitsmittel mit integrierter Absaugung handelt, darf die Konzentration des Holzstaubes in der rückgeführten Luft ein Zehntel des TRK-Wertes nicht überschreiten.

(3) Vor dem 1. Januar 2012 bereits genehmigte Absauganlagen dürfen bis 1. Januar 2020 weiterverwendet werden, auch wenn sie die Bedingungen des § 17 Abs. 1 Z 2, 3 und 5 nicht erfüllen.

(4) Abweichend von Anhang I/2018 (Stoffliste) gelten bis zum 21. August 2023 in Arbeitsstätten im Untertagebau und im Tunnelbau für die folgenden Arbeitsstoffe folgende MAK-Werte:

1.

Stickstoffmonoxid: als Tagesmittelwert 25 ppm (30mg/m³).

2.

Stickstoffdioxid:

a)

als Tagesmittelwert 3 ppm (6mg/m³),

b)

als Kurzzeitwert 6 ppm (12 mg/m³), 5 Min (Mow) und 8x pro Schicht

3.

Kohlenstoffmonoxid:

a)

als Tagesmittelwert 30 ppm (33mg/m³),

b)

als Kurzzeitwert 60 ppm (66mg/m³), 15 Min (Miw) und 4x pro Schicht.

Schlagworte

Sandgewinnung, Kiesgewinnung, Sandaufbereitung, Kiesaufbereitung, Schotteraufbereitung

Im RIS seit

26.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2018

Gesetzesnummer

20001418

Dokumentnummer

NOR40208133