Bundesrecht konsolidiert: Bildschirmarbeitsverordnung § 12, tagesaktuelle Fassung

Bildschirmarbeitsverordnung § 12

Kurztitel

Bildschirmarbeitsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 124/1998

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 12

Inkrafttretensdatum

01.05.1998

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

BS-V

Index

60/02 Arbeitnehmerschutz

Text

Sehhilfen

Paragraph 12,
  1. Absatz einsArbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen sind spezielle Sehhilfen zur Verfügung zu stellen, wenn die Ergebnisse der Untersuchungen nach Paragraph 11, Absatz eins und 4 ergeben, daß diese notwendig sind, weil normale Sehhilfen nicht verwendet werden können. Spezielle Sehhilfen müssen folgenden Anforderungen entsprechen:
    1. Ziffer eins
      Abstimmung auf eine Arbeitsdistanz zum Bildschirm und zu den Belegen,
    2. Ziffer 2
      Abstimmung auf die physiologischen Gegebenheiten und pathologischen Befunde des/der Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin,
    3. Ziffer 3
      die Gläser müssen entspiegelt, dürfen aber nicht getönt sein.
  2. Absatz 2Hinsichtlich der Brillenglasqualität sind unter Berücksichtigung des Absatz eins, Ziffer 2, zu verwenden:
    1. Ziffer eins
      Einstärkengläser für die Arbeitsdistanz zum Bildschirm,
    2. Ziffer 2
      Mehrstärkengläser, entweder hohe Bifokalgläser für die Arbeitsdistanz zum Bildschirm und Beleg oder Trifokal- oder Multifokalgläser mit besonders breitem Korridor für die Arbeitsdistanz zum Bildschirm.
  3. Absatz 3Die Kosten für Sehhilfen, die ausschließlich durch den notwendigen Schutz bei Bildschirmarbeit unter Beachtung der Absatz eins und 2 entstehen, sind von den Arbeitgebern/Arbeitgeberinnen zu tragen, sofern nicht die Träger der Sozialversicherung diese übernehmen.

Schlagworte

Trifokalglas


Zuletzt aktualisiert am

21.09.2022

Gesetzesnummer

10009121

Dokumentnummer

NOR12115563

Alte Dokumentnummer

N6199851781L

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1998/124/P12/NOR12115563