Bundesrecht konsolidiert: Eignungsprüfungsverordnung § 12, Fassung vom 31.08.1991

Eignungsprüfungsverordnung § 12

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Eignungsprüfungsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 634/1989 aufgehoben durch BGBl. Nr. 366/1991

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 12

Inkrafttretensdatum

01.01.1990

Außerkrafttretensdatum

31.08.1991

Abkürzung

EPV

Index

63/08 Sonstiges Allgemeines Dienst- und Besoldungsrecht

Text

Dokumentation

§ 12. (1) Über die Eignungsprüfung sind schriftliche Aufzeichnungen zu führen. Diese haben zu enthalten:

1.

den Namen, allfällige frühere Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort, das Geschlecht und den Schulabschluß des geprüften Bewerbers sowie seine allfälligen Behinderungen, auf die gemäß § 9 Abs. 4 Rücksicht zu nehmen ist,

2.

den Ort und den Tag der Eignungsprüfung,

3.

den Gegenstand der Eignungsprüfung (die Testgruppe),

4.

das Ergebnis der Eignungsprüfung in Form der im § 23 Abs. 1 AusG angeführten Kalkülstufen,

5.

die Namen der von einer Gewerkschaft gemäß § 23 Abs. 2 AusG oder vom Begutachtungsausschuß gemäß § 22a Abs. 4 PVG zur Auswertung entsendeten Beobachter,

6.

allfällige Unterbrechungen der Eignungsprüfung mit den Namen der betreffenden Bewerber,

7.

allfällige besondere Ereignisse, die Einfluß auf das Ergebnis der Eignungsprüfung haben konnten, und

8.

allfällige Feststellungen der in Z 5 angeführten Beobachter, in denen das Vorliegen von Ereignissen im Sinne der Z 7 behauptet wird.

(2) Die Aufzeichnungen sind durch vier Jahre unter Verschluß aufzubewahren und anschließend zu vernichten.

Gesetzesnummer

10008679

Dokumentnummer

NOR12103978

Alte Dokumentnummer

N6198910359J

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1989/634/P12/NOR12103978