Bundesrecht konsolidiert: Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz § 5, Fassung vom 31.12.2001

Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz § 5

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 560/1978 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/1999

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 5

Inkrafttretensdatum

01.01.1998

Außerkrafttretensdatum

31.12.2003

Abkürzung

GSVG

Index

66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Beachte

Das Inkrafttreten, die Fassung der jeweiligen Bestimmung sowie die
Hinweise auf etwaige Übergangsbestimmungen sind aus den
Textanmerkungen ersichtlich.

Text

Ausnahmen von der Pflichtversicherung

für einzelne Berufsgruppen

Paragraph 5, (1) Von der Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung oder in der Kranken- oder Pensionsversicherung sind Personen ausgenommen, wenn diese Personen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einer gesetzlichen beruflichen Vertretung (Kammer) und auf Grund der Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit im Sinne des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 4, Anspruch auf Leistungen haben, die den Leistungen nach diesem Bundesgesetz gleichartig oder zumindest annähernd gleichwertig sind, und zwar

  1. Ziffer eins
    für die Kranken- und/oder Pensionsversicherung gegenüber einer Einrichtung dieser gesetzlichen beruflichen Vertretung oder
  2. Ziffer 2
    für die Krankenversicherung aus einer verpflichtend abgeschlossenen Selbstversicherung in der Krankenversicherung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz oder diesem Bundesgesetz
und die für das Bundesgebiet jeweils in Betracht kommende gesetzliche berufliche Vertretung (falls die gesetzliche berufliche Vertretung auf Grund eines Landesgesetzes eingerichtet ist, diese Vertretung) die Ausnahme von der Pflichtversicherung beantragt. Hinsichtlich der Pensionsversicherung gilt dies nur dann, wenn die Berufsgruppe am 1. Jänner 1998 nicht in die Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung einbezogen war. Die Feststellung der Gleichartigkeit oder annähernden Gleichwertigkeit obliegt dem Bundesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales. (23. Nov., Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 1998,, Ziffer 6,) - 1. 1. 1998; Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 86 aus 1999,, Ziffer eins und 2) - 1. 1. 1998.
  1. Absatz 2Der Antrag im Sinne des Absatz eins, ist bis zum 1. Oktober 1999 zu stellen. Über einen solchen Antrag ist vor dem 1. Jänner 2000 zu entscheiden. Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 86 aus 1999,, Ziffer 3,) - 1. 1. 1998.
  2. Absatz 3Die Gleichwertigkeit im Sinne des Absatz eins, Ziffer eins, ist jedenfalls dann als gegeben anzunehmen, wenn die Leistungsansprüche (Anwartschaften) auf einer bundesgesetzlichen oder einer der bundesgesetzlichen Regelung gleichartigen landesgesetzlichen Regelung über die kranken- oder pensionsrechtliche Versorgung beruhen.

(3. Nov., Bundesgesetzblatt Nr. 586 aus 1980,, Art. I Ziffer 3,) - 1. 1. 1981; (22. Nov., Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 1997,, Artikel 8,, Abschn. I, Ziffer 8,) - 1. 1. 1998; (22. Nov., Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 1997,, Artikel 8,, Abschn. I, Ü: Paragraph 273, Absatz 4,) - 30. 12. 1997.

Anmerkung

Ressorttext (Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

Gesetzesnummer

10008422

Dokumentnummer

NOR12117248

Alte Dokumentnummer

N6199960281L

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1978/560/P5/NOR12117248