Bundesrecht konsolidiert: Allgemeines Sozialversicherungsgesetz § 269, Fassung vom 30.06.2000

Allgemeines Sozialversicherungsgesetz § 269

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 189/1955

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 269

Inkrafttretensdatum

Außerkrafttretensdatum

31.12.2009

Abkürzung

ASVG

Index

66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Beachte


Das Inkrafttreten, die Fassung der jeweiligen Bestimmung sowie die
Hinweise auf etwaige Übergangsbestimmungen sind aus den
Textanmerkungen ersichtlich.

Text

Abfindung

Paragraph 269,
  1. Absatz einsAnspruch auf Abfindung haben im Falle des Todes des (der) Versicherten
    1. Ziffer eins
      sofern Hinterbliebenenpensionen nur mangels Erfüllung der Wartezeit (Paragraph 236,) nicht gebühren, jedoch mindestens ein Beitragsmonat vorliegt, die Witwe (der Witwer) und zu gleichen Teilen die Kinder (Paragraph 252,); Bundesgesetzblatt Nr. 484 aus 1984,, Art. römisch II Ziffer 23, Litera a und Ü.Art. römisch IV Absatz 2,) – 1.1.1985; Bundesgesetzblatt Nr. 253 aus 1986,, Kdm. des Bundeskanzlers) – 1.1.1987.
    2. Ziffer 2
      wenn die Wartezeit für den Anspruch auf Hinterbliebenenpensionen erfüllt ist, aber anspruchsberechtigte Hinterbliebene nicht vorhanden sind, der Reihe nach die Kinder, die Mutter, der Vater, die Geschwister des oder der Versicherten, wenn sie mit dem (der) Versicherten zur Zeit seines (ihres) Todes ständig in Hausgemeinschaft gelebt haben, unversorgt sind und überwiegend von ihm (ihr) erhalten worden sind. Eine vorübergehende Unterbrechung der Hausgemeinschaft oder deren Unterbrechung wegen schulmäßiger (beruflicher) Ausbildung oder wegen Heilbehandlung bleibt außer Betracht. Kindern und Geschwistern gebührt die Abfindung zu gleichen Teilen. Bundesgesetzblatt Nr. 13 aus 1962,, Art. römisch IV Ziffer 32,, Ü. Art. römisch VI Absatz 16,) – 1.1.1962; Bundesgesetzblatt Nr. 282 aus 1981,, Art. römisch eins Ziffer 20, Litera a,, Ü.Art. römisch II Absatz 7,) – 1.6.1981; Bundesgesetzblatt Nr. 484 aus 1984,, Art. römisch II Ziffer 23, Litera a und Ü.Art. römisch IV Absatz 2,) – 1.1.1985; Bundesgesetzblatt Nr. 609 aus 1987,, Art. römisch IV Ziffer 17 und Ü.Art. römisch VI Absatz 9,) – 1.1.1988.
  2. Absatz 2Die Abfindung beträgt im Falle des Absatz eins, Ziffer eins, das Sechsfache der Bemessungsgrundlage (Paragraph 238,), wenn aber weniger als sechs Versicherungsmonate vorliegen, die Summe der Monatsbeitragsgrundlagen (Paragraph 242, Absatz eins,) in diesen Versicherungsmonaten. Im Falle des Absatz eins, Ziffer 2, beträgt die Abfindung das Dreifache der Bemessungsgrundlage (Paragraph 238,). Bundesgesetzblatt Nr. 162 aus 1972,, Art. römisch eins Ziffer 13,, Ü. Art. römisch II Absatz eins,) – 1.1.1972; Bundesgesetzblatt Nr. 484 aus 1984,, Art. römisch II Ziffer 23, Litera b und Ü.Art. römisch IV Absatz 2,) – 1.1.1985; Bundesgesetzblatt Nr. 335 aus 1993,, Art. römisch eins Ziffer 98,) – 1.7.1993.
  3. Absatz 3Die Witwe (Der Witwer) hat keinen Anspruch auf Abfindung, wenn für sie (ihn) ein Witwen(Witwer)pensionsanspruch aus früherer Ehe nach Paragraph 265, Absatz 2, wieder auflebt. Bundesgesetzblatt Nr. 282 aus 1981,, Art. römisch eins Ziffer 20, Litera b,, Ü.Art. römisch II Absatz 7,) – 1.6.1981.

Anmerkung

Ressorttext (Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2018

Gesetzesnummer

10008147

Dokumentnummer

NOR12093786

Alte Dokumentnummer

N6195545776L

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1955/189/P269/NOR12093786