Bundesrecht konsolidiert: Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch § 278, Fassung vom 30.06.2001

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch § 278

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Kundmachungsorgan

JGS Nr. 946/1811 zuletzt geändert durch dRGBl. I S 1186/1939

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 278

Inkrafttretensdatum

15.07.1939

Außerkrafttretensdatum

30.06.2007

Abkürzung

ABGB

Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Beachte

Nach § 55 Abs. 2 lit. a, dRGBl. I S 1186/1939, ist § 278 erster
Satz aufgehoben; nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes
vom 21.5.1952, Juristische Blätter 1953, S. 99, bezieht sich diese
Aufhebung nur auf den ersten Satzteil des ersten Satzes.

Text

Paragraph 278, Der Tag, an welchem eine Todeserklärung ihre Rechtskraft erlangt hat, wird für den rechtlichen Sterbetag eines Abwesenden gehalten, doch schließt eine Todeserklärung den Beweis nicht aus, daß der Abwesende früher oder später gestorben; oder, daß er noch am Leben sey. Kommt ein solcher Beweis zu Stande, so ist derjenige, welcher auf den Grund der gerichtlichen Todeserklärung ein Vermögen in Besitz genommen hat, wie ein anderer redlicher Besitzer zu behandeln.

Anmerkung

Zur Aufhebung und Berichtichtigung der Todeserklärung oder der
Beweisführung des Todes siehe §§ 23 bis 25 Todeserklärungsgesetz
1950, BGBl. Nr. 23/1951.

Gesetzesnummer

10001622

Dokumentnummer

NOR12018004

Alte Dokumentnummer

N2181110484Z

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/jgs/1811/946/P278/NOR12018004