Bundesrecht konsolidiert: Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch § 162c, Fassung vom 30.04.1995

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch § 162c

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Kundmachungsorgan

JGS Nr. 946/1811 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 566/1983

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 162c

Inkrafttretensdatum

01.01.1984

Außerkrafttretensdatum

30.04.1995

Abkürzung

ABGB

Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Text

§ 162c. (1) Führt ein Kind des Legitimierten einen von diesem allein abgeleiteten Familiennamen, so geht der vom Legitimierten erworbene Familienname (Geschlechtsname) auf das Kind über.

(2) Ist das Kind des Legitimierten im Zeitpunkt der Legitimation bereits mündig, so gilt der Abs. 1 nur, wenn das Kind der Namensänderung zustimmt.

(3) Leitet das Kind aber seinen Familiennamen auch vom Ehegatten oder einem noch lebenden früheren Ehegatten des Legitimierten ab, so tritt der Übergang nur ein, wenn der Ehegatte dem Übergang zugestimmt hat.

Anmerkung

ÜR: Art. X Z 2 BGBl. Nr. 566/1983

Gesetzesnummer

10001622

Dokumentnummer

NOR12017863

Alte Dokumentnummer

N2181110343Z

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/jgs/1811/946/P162c/NOR12017863