Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob45/62 6Ob253/63 8Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021058

Geschäftszahl

1Ob45/62; 6Ob253/63; 8Ob147/66; 6Ob251/66; 6Ob247/64; 5Ob291/66; 6Ob145/67; 6Ob345/68; 7Ob156/71; 4Ob594/71; 1Ob182/72; 5Ob167/74; 3Ob576/85; 7Ob704/86; 1Ob550/88; 1Ob562/94; 10Ob4/15h; 7Ob200/19s; 8Ob53/20g

Entscheidungsdatum

28.02.1962

Norm

ABGB §1118 C
ABGB §1295 III
MG §19 Abs2 Z4 Aa
MRG §30 Abs2 Z3 A

Rechtssatz

Die Abmahnung ist dann ein Erfordernis redlicher Rechtsausübung, wenn dem Bestandnehmer die Schädlichkeit des Gebrauches nicht ohne weiteres erkennbar ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 45/62
    Entscheidungstext OGH 28.02.1962 1 Ob 45/62
    Veröff: JBl 1963,477 = ImmZ 1963,318 = MietSlg 9624
  • 6 Ob 253/63
    Entscheidungstext OGH 22.01.1964 6 Ob 253/63
    Veröff: MietSlg 16156
  • 8 Ob 147/66
    Entscheidungstext OGH 21.06.1966 8 Ob 147/66
    Veröff: MietSlg 18211
  • 6 Ob 251/66
    Entscheidungstext OGH 07.09.1966 6 Ob 251/66
    Veröff: MietSlg 18382
  • 6 Ob 247/64
    Entscheidungstext OGH 13.01.1965 6 Ob 247/64
    Veröff: MietSlg 17397
  • 5 Ob 291/66
    Entscheidungstext OGH 24.11.1966 5 Ob 291/66
    Veröff: MietSlg 18379
  • 6 Ob 145/67
    Entscheidungstext OGH 16.06.1967 6 Ob 145/67
    Veröff: MietSlg 19300
  • 6 Ob 345/68
    Entscheidungstext OGH 15.01.1969 6 Ob 345/68
    Veröff: MietSlg 21432
  • 7 Ob 156/71
    Entscheidungstext OGH 22.09.1971 7 Ob 156/71
    Veröff: MietSlg 23186
  • 4 Ob 594/71
    Entscheidungstext OGH 12.10.1971 4 Ob 594/71
    Veröff: MietSlg 23184
  • 1 Ob 182/72
    Entscheidungstext OGH 04.10.1972 1 Ob 182/72
    Veröff: MietSlg 24167
  • 5 Ob 167/74
    Entscheidungstext OGH 11.09.1974 5 Ob 167/74
    Beisatz: Keine analoge Anwendung auf Bankverträge. (T1) Veröff: EvBl 1975/184 S 396 = QuHGZ 1975 1/124
  • 3 Ob 576/85
    Entscheidungstext OGH 03.07.1985 3 Ob 576/85
    Beisatz: Von einem Geisteskranken kann nicht ohne weiteres erwartet werden, dass ihm sein störendes Verhalten bewusst ist, so dass es hier angezeigt ist, dass der Vermieter den Mieter zuvor abmahnt, soweit dies nicht aussichtslos ist. (T2)
  • 7 Ob 704/86
    Entscheidungstext OGH 26.11.1986 7 Ob 704/86
  • 1 Ob 550/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 1 Ob 550/88
  • 1 Ob 562/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 562/94
    Beisatz: Oder erkennbar sein muss. (T3)
  • 10 Ob 4/15h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 4/15h
    Vgl auch
  • 7 Ob 200/19s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 200/19s
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0021058

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2020

Dokumentnummer

JJR_19620228_OGH0002_0010OB00045_6200000_001

Rechtssatz für 3Ob38/64 8Ob212/67 4Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0105354

Geschäftszahl

3Ob38/64; 8Ob212/67; 4Ob594/71; 5Ob683/82; 2Ob560/82; 6Ob858/82; 7Ob585/86; 7Ob538/89; 2Ob538/89; 7Ob702/89; 3Ob7/91; 1Ob685/90; 6Ob589/91; 5Ob18/93; 6Ob572/94 (6Ob573/94, 6Ob574/94); 3Ob176/94; 4Ob2307/96k; 7Ob207/97k; 3Ob28/99k; 8Ob47/03z; 3Ob24/04g; 10Ob62/04x; 3Ob202/06m; 8Ob96/08p; 1Ob29/09k; 6Ob269/09s; 6Ob50/10m; 2Ob164/11y; 1Ob39/12k; 1Ob166/12m; 5Ob71/15z; 3Ob191/15g; 1Ob33/16h; 3Ob37/18i; 4Ob99/18i; 5Ob100/19w; 8Ob53/20g; 3Ob64/21i

Entscheidungsdatum

15.04.1964

Norm

ABGB §1118 A1

Rechtssatz

Die Aufhebung eines Bestandverhältnisses nach § 1118 ABGB erfolgt schon durch die Aufhebungserklärung. Eine Klage nach dieser Gesetzesstelle ist als Aufhebungserklärung zu werten. Eine derartige Aufhebungserklärung kann im Wege der Vereinbarung wieder rückgängig gemacht und der Bestandvertrag einverständlich mit oder ohne Änderung fortgesetzt werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 38/64
    Entscheidungstext OGH 15.04.1964 3 Ob 38/64
    Veröff: MietSlg 16153
  • 8 Ob 212/67
    Entscheidungstext OGH 01.09.1967 8 Ob 212/67
    nur: Die Aufhebung eines Bestandverhältnisses nach § 1118 ABGB erfolgt schon durch die Aufhebungserklärung. (T1)
    Beisatz: Zugehen der Erklärung an den Vertragspartner (empfangsbedürftige Willenserklärung!). (T2)
    Veröff: MietSlg 19155
  • 4 Ob 594/71
    Entscheidungstext OGH 12.10.1971 4 Ob 594/71
    nur T1; Veröff: MietSlg 23184
  • 5 Ob 683/82
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 5 Ob 683/82
    nur: Die Aufhebung eines Bestandverhältnisses nach § 1118 ABGB erfolgt schon durch die Aufhebungserklärung. Eine Klage nach dieser Gesetzesstelle ist als Aufhebungserklärung zu werten. (T3)
    Beis wie T2
  • 2 Ob 560/82
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 2 Ob 560/82
    nur T3
  • 6 Ob 858/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 858/82
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 585/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 585/86
    Auch; Beisatz: Hat der Vermieter berechtigt nach § 1118 ABGB seinen Rücktritt vom Vertrag erklärt, so ist das Vertragsverhältnis mit dieser Rücktrittserklärung beendet, und er kann es nicht durch einseitige Erklärung wieder in Kraft setzen. (T4)
    Veröff: SZ 59/127 = JBl 1987,180 = MietSlg XXXVIII/31
  • 7 Ob 538/89
    Entscheidungstext OGH 09.03.1989 7 Ob 538/89
    nur T3; Beisatz: Wird also die Auflösungserklärung in der Räumungsklage abgegeben, so tritt die Auflösung des Bestandverhältnisses mit der Zustellung der Klage ein. (T5)
  • 2 Ob 538/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 538/89
    nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Eine Auflösungserklärung kann jedoch einvernehmlich zurückgenommen werden. (T6)
  • 7 Ob 702/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 702/89
    nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Die Rücknahme der Auflösungserklärung und die Rückziehung einer auf sie gestützten Räumungsklage käme in Wahrheit einer Neubegründung des Bestandverhältnisses gleich. (T7)
  • 3 Ob 7/91
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 3 Ob 7/91
    nur T3
  • 1 Ob 685/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 685/90
    Auch; nur: Eine Klage nach dieser Gesetzesstelle ist als Aufhebungserklärung zu werten. (T8)
  • 6 Ob 589/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 589/91
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1992,143
  • 5 Ob 18/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 5 Ob 18/93
    nur T3; Beisatz: Das wegen § 1118 zweiter Fall ABGB anhängige Räumungsverfahren nimmt dem Antragsteller nicht die Legitimation, seine vermeintlichen Mieterrechte geltend zu machen. (T9)
    Veröff: ImmZ 1993,242
  • 6 Ob 572/94
    Entscheidungstext OGH 10.11.1994 6 Ob 572/94
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Eine dasselbe Bestandverhältnis betreffende spätere Räumungsklage ist abzuweisen. (T10)
  • 3 Ob 176/94
    Entscheidungstext OGH 25.01.1995 3 Ob 176/94
    nur T3; Beis wie T5
  • 4 Ob 2307/96k
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2307/96k
    nur T8
  • 7 Ob 207/97k
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 207/97k
    nur T1; Beisatz: Dementsprechend ist eine spätere Besserung des Verhaltens des Bestandnehmers rechtlich bedeutungslos. (T11)
  • 3 Ob 28/99k
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 28/99k
    nur T1; Beisatz: Bei Vorliegen eines zureichenden Auflösungsgrundes. (T12)
    Veröff: SZ 72/108
  • 8 Ob 47/03z
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 47/03z
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 24/04g
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 24/04g
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T11
  • 10 Ob 62/04x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 10 Ob 62/04x
    nur T1; Beis wie T11
  • 3 Ob 202/06m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 202/06m
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 96/08p
    Entscheidungstext OGH 05.08.2008 8 Ob 96/08p
    Auch; Beisatz: Hat der Vermieter vor Einbringung der Räumungsklage die Mietzinsrückstände zwar gemahnt, aber keine außergerichtliche Auflösungserklärung gemäß § 1118 zweiter Fall ABGB abgegeben, ersetzt die Räumungsklage die Auflösungserklärung. (T13)
  • 1 Ob 29/09k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2009 1 Ob 29/09k
    Auch; Beis wie T13
  • 6 Ob 269/09s
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 269/09s
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 6 Ob 50/10m
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 50/10m
    Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Ebenso wie dann, wenn die Auflösungserklärung bereits in der Räumungsklage abgegeben wird, die Auflösung des Bestandverhältnisses mit der Zustellung der Klage eintritt gilt gleiches auch für eine später vorgenommene Klagsausdehnung, geht es doch hier lediglich um die materiellen Wirkungen der Auflösungserklärung nach § 1118 ABGB, nicht hingegen um die Frage, ob derartiges bloß schriftliches Vorbringen im Hinblick auf den Mündlichkeitsgrundsatz des § 176 ZPO im Rahmen der Entscheidung berücksichtigt werden kann. (T14)
  • 2 Ob 164/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 164/11y
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 1 Ob 39/12k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 39/12k
    Auch; nur T3; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 1 Ob 166/12m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 166/12m
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 71/15z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 71/15z
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 191/15g
    Entscheidungstext OGH 14.10.2015 3 Ob 191/15g
    Auch
  • 1 Ob 33/16h
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 33/16h
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 3 Ob 37/18i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 37/18i
    Auch
  • 4 Ob 99/18i
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 99/18i
    Auch
  • 5 Ob 100/19w
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 100/19w
    Vgl
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Vgl; Beisatz: Deshalb ist eine spätere Besserung des Verhaltens des Bestandnehmers (hier nachdem der Beklagte Kenntnis von dem Räumungsverfahren erlangt hatte) rechtlich bedeutungslos. (T15)
  • 3 Ob 64/21i
    Entscheidungstext OGH 20.05.2021 3 Ob 64/21i
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0105354

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19640415_OGH0002_0030OB00038_6400000_001

Rechtssatz für 8Ob168/66 5Ob275/67 (5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020981

Geschäftszahl

8Ob168/66; 5Ob275/67 (5Ob276/67); 7Ob113/68; 1Ob19/71; 4Ob594/71; 7Ob198/72; 7Ob808/79; 2Ob573/80; 1Ob737/81; 1Ob590/82; 1Ob675/87; 8Ob580/87; 1Ob550/88; 5Ob599/88; 1Ob587/89; 1Ob628/90; 6Ob589/91; 1Ob550/95; 10Ob2073/96t; 1Ob1504/96; 1Ob2315/96i; 3Ob367/97k; 3Ob33/97t; 7Ob51/99x; 3Ob65/99a; 10Ob17/00y; 7Ob321/99b; 1Ob254/00k; 7Ob225/00i; 3Ob151/02f; 7Ob17/03f; 3Ob164/02t; 3Ob268/02m; 9Ob51/06z; 5Ob235/07f; 8Ob86/08t; 7Ob174/08a; 3Ob108/09t; 3Ob20/09a; 6Ob269/09s; 3Ob4/10z; 2Ob165/11w; 2Ob164/11y; 7Ob199/11g; 1Ob39/12k; 7Ob228/12y; 2Ob23/13s; 10Ob26/15v; 4Ob225/15i; 3Ob5/17g; 7Ob99/17k; 8Ob123/17x; 7Ob198/17v; 7Ob53/18x; 5Ob84/19t; 7Ob200/19s; 8Ob53/20g

Entscheidungsdatum

21.06.1966

Norm

ABGB §1118 C
MG §19 Abs2 Z4 Aa
MRG §30 Abs2 Z3 B
MRG §30 Abs2 Z3 E

Rechtssatz

1./ Zur Herstellung des Auflösungsgrundes nach § 1118 ABGB ist in subjektiver Hinsicht kein Verschulden des Vertragspartners notwendig; es genügt vielmehr, dass sich der Mieter der Nachteiligkeit seines Gebrauches bewusst war (1 Ob 45/62 = MietSlg 9624).

2./ Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen, wobei es darauf ankommt, ob wichtige Interessen des Vermieters verkürzt werden oder ob eine erhebliche Verletzung des Bestandgegenstands vorgekommen ist oder auch nur droht (6 Ob 64/64 = MietSlg 16323; vgl auch MietSlg 15285). Eine physische Schädigung des Bestandgegenstands oder eines Teiles davon ist also nicht erforderlich.

3./ Bei der Beurteilung der Interessengefährdung bei einer Auflösungsklage nach § 1118 ABGB ist kein strengerer Maßstab anzulegen als bei einer Kündigung nach § 19 Abs 2 Z 4 MG.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 168/66
    Entscheidungstext OGH 21.06.1966 8 Ob 168/66
    Veröff: MietSlg 18210
  • 5 Ob 275/67
    Entscheidungstext OGH 10.01.1968 5 Ob 275/67
    nur: Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen, wobei es darauf ankommt, ob wichtige Interessen des Vermieters verkürzt werden oder ob eine erhebliche Verletzung des Bestandgegenstands vorgekommen ist oder auch nur droht (6 Ob 64/64 = MietSlg 16323; vgl auch MietSlg 15285). Eine physische Schädigung des Bestandgegenstands oder eines Teiles davon ist also nicht erforderlich. (T1)
    Veröff: MietSlg 20183
  • 7 Ob 113/68
    Entscheidungstext OGH 22.05.1968 7 Ob 113/68
    nur: Zur Herstellung des Auflösungsgrundes nach § 1118 ABGB ist in subjektiver Hinsicht kein Verschulden des Vertragspartners notwendig; es genügt vielmehr, dass sich der Mieter der Nachteiligkeit seines Gebrauches bewusst war (1 Ob 45/62 = MietSlg 9624). Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen. (T2)
    Beisatz: Abreißen (= einmaliges Entfernen) eines schadhaften, wenngleich wertvollen Barockofens genügt nicht. (T3)
    Veröff: MietSlg 20382
  • 1 Ob 19/71
    Entscheidungstext OGH 28.01.1971 1 Ob 19/71
    Veröff: MietSlg 23183
  • 4 Ob 594/71
    Entscheidungstext OGH 12.10.1971 4 Ob 594/71
    nur T2; nur T1; Veröff: MietSlg 23184
  • 7 Ob 198/72
    Entscheidungstext OGH 13.09.1972 7 Ob 198/72
    nur T1; Beisatz: Hier: § 19 (2) Z 12 MG. (T4)
    Veröff: MietSlg 24342
  • 7 Ob 808/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 7 Ob 808/79
    nur T1; Beisatz: Oder die Schädigung des Rufes des Bestandgebers oder - bei Unternehmensverpachtung - seines Unternehmens droht. (T5)
  • 2 Ob 573/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 573/80
    nur T1; Beisatz: Die Form der Gestaltung des Betriebes ist zwar dem Pächter anheimgestellt, doch muss in völliger Unterlassung des Betriebes eines Schiliftes durch einen langen Zeitraum ein erheblich nachteiliger Gebrauch und damit eine gröbliche Verletzung der im Vertrag vereinbarten Betriebspflicht erblickt werden. (T6)
    Veröff: MietSlg 33202
  • 1 Ob 737/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 1 Ob 737/81
    Auch; nur: Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen, wobei es darauf ankommt, ob wichtige Interessen des Vermieters verkürzt werden oder ob eine erhebliche Verletzung des Bestandgegenstands vorgekommen ist oder auch nur droht. (T7)
    Veröff: MietSlg 33197
  • 1 Ob 590/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 1 Ob 590/82
    nur T1
  • 1 Ob 675/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 1 Ob 675/87
    nur: Zur Herstellung des Auflösungsgrundes nach § 1118 ABGB ist in subjektiver Hinsicht kein Verschulden des Vertragspartners notwendig; es genügt vielmehr, dass sich der Mieter der Nachteiligkeit seines Gebrauches bewusst war (1 Ob 45/62 = MietSlg 9624). Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen, wobei es darauf ankommt, ob wichtige Interessen des Vermieters verkürzt werden oder ob eine erhebliche Verletzung des Bestandgegenstands vorgekommen ist oder auch nur droht (6 Ob 64/64 = MietSlg 16323; vgl auch MietSlg 15285). Eine physische Schädigung des Bestandgegenstands oder eines Teiles davon ist also nicht erforderlich. (T8)
  • 8 Ob 580/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 8 Ob 580/87
    nur T2; Beisatz: Oder durch Unterlassung notwendiger Vorkehrungen wichtige Interessen des Bestandgebers verletzt werden oder wenn eine erhebliche Verletzung der Substanz des Bestandgegenstands erfolgt ist oder zumindest droht. (T9)
  • 1 Ob 550/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 1 Ob 550/88
    nur T8; Beis wie T9
  • 5 Ob 599/88
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 5 Ob 599/88
    nur T1; Beisatz: Dabei kommt es auf die Umstände des Einzelfalles an, die in ihrer Gesamtheit zu betrachten sind. (T10)
  • 1 Ob 587/89
    Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 587/89
    nur T8; Beis wie T9
  • 1 Ob 628/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 628/90
    nur T8; Veröff: WoBl 1991,136 f = MietSlg XLII/7
  • 6 Ob 589/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 589/91
    nur T1; Beisatz: Gegen andere Eigenmächtigkeiten des Mieters ist der Vermieter nicht schutzlos; er kann die Unterlassung beziehungsweise Wiederherstellung des vorigen Zustandes begehren. (T11)
    Veröff: WoBl 1992,143
  • 1 Ob 550/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 1 Ob 550/95
    nur: Zur Herstellung des Auflösungsgrundes nach § 1118 ABGB ist in subjektiver Hinsicht kein Verschulden des Vertragspartners notwendig; es genügt vielmehr, dass sich der Mieter der Nachteiligkeit seines Gebrauches bewusst war (1 Ob 45/62 = MietSlg 9624). (T12)
  • 10 Ob 2073/96t
    Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 Ob 2073/96t
    nur T12; nur T7; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Radikaler Schnitt von zwei Bäumen durch den Mieter in dem von ihm mit einer Wohnung mitgemieteten Gartenteil, den der Mieter zu pflegen hatte - kein "erheblich nachteiliger Gebrauch". (T13)
  • 1 Ob 1504/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1504/96
    nur T12
  • 1 Ob 2315/96i
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2315/96i
    nur T2, Beis wie T10
  • 3 Ob 367/97k
    Entscheidungstext OGH 15.04.1998 3 Ob 367/97k
    nur T7
  • 3 Ob 33/97t
    Entscheidungstext OGH 16.09.1998 3 Ob 33/97t
    Beis wie T8
  • 7 Ob 51/99x
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 51/99x
    nur T12; Beisatz: Die ratio des § 1118 erster Fall ABGB stellt neben einem objektiven Nachweis der Substanzgefährdung des Hauses auf den Verlust der Vertrauenswürdigkeit des Bestandnehmers ab. (T14)
  • 3 Ob 65/99a
    Entscheidungstext OGH 28.10.1999 3 Ob 65/99a
    Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Die nicht einmal bewusst fahrlässige Verursachung eines Wasserschadens und die eigenmächtige - wenn auch nicht mutwillige - Anbringung eines Stützbalkens zusammen, können nicht als lang dauernde beziehungsweise wiederholte vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes qualifiziert werden, selbst wenn man außer Acht lässt, dass nach den Feststellungen der Voreigentümer das Haus bereits vor diesen Vorfällen als Abbruchhaus angesehen hatte, was ebenfalls geeignet wäre, die Schwere der Vorfälle weiter zu relativieren. (T15)
  • 10 Ob 17/00y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 10 Ob 17/00y
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 321/99b
    Entscheidungstext OGH 16.02.2000 7 Ob 321/99b
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 73/29
  • 1 Ob 254/00k
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 254/00k
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 225/00i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 225/00i
    Auch; nur T12
  • 3 Ob 151/02f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 151/02f
    Auch; nur T12; Beisatz: Die Aufhebung des Vertrages setzt nur die nach gewöhnlichen Fähigkeiten zu bestimmende Erkennbarkeit der Nachteiligkeit des Verhaltens für Bestandgeberinteressen und Bestandobjekt voraus. (T16)
    Beisatz: Die wichtigen Gründe in der Person des Bestandnehmers müssen die Interessen des Bestandgebers soweit nachteilig berühren, dass sie bei objektiver Betrachtungsweise einen verständigen Bestandgeber zur Vertragsauflösung veranlassen würden und diese als gerechte, dem Sachverhalt adäquate Maßnahme erscheinen lassen. (T17)
  • 7 Ob 17/03f
    Entscheidungstext OGH 12.02.2003 7 Ob 17/03f
    Auch; nur T2; Beis wie T9; Beis wie T14
  • 3 Ob 164/02t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 3 Ob 164/02t
    Auch; nur T2; Beis wie T9; Beisatz: Die Schädlichkeit seines Verhaltens muss dem Mieter nicht subjektiv erkennbar sein, vielmehr wird nur die nach einem generellen Maßstab von einem durchschnittlichen Mieter zu erwartende Erkennbarkeit der Schädlichkeit eines bestimmten Verhaltens gefordert. (T18)
  • 3 Ob 268/02m
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 268/02m
    Vgl auch; Beisatz: Der erhebliche Nachteil kann in jeder erheblichen Verletzung ideeller oder wirtschaftlicher Interessen des Vermieters liegen. Es genügt unter anderem bereits die drohende Schädigung der Substanz des Mietgegenstands. (T19)
  • 9 Ob 51/06z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 Ob 51/06z
    nur T7
  • 5 Ob 235/07f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 235/07f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T17; Beis wie T18; Beisatz: Die in ihrer Gesamtheit zu betrachtenden Umstände sind nicht in Einzelfakten zu zerlegen. (T20)
    Beisatz: Wenn der Bestandnehmer einem Familienangehörigen des Bestandgebers im Rahmen einer Besichtigung des Bestandobjekts einen Schlag ins Gesicht versetzt (5 mm lange Rissquetschwunde, geringfügige Zahnverletzung), dann stellt dies auch dann eine inakzeptable Belastung des Verhältnisses der Vertragspartner dar, wenn es sich beim Angehörigen um keinen „Mitbewohner" handelt. (T21)
  • 8 Ob 86/08t
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 86/08t
    Auch; nur T12; Beis wie T9; Beisatz: Ein Verschulden des Mieters ist nicht erforderlich. (T22)
  • 7 Ob 174/08a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 174/08a
    Auch; nur: Unter dem erheblichen nachteiligen Gebrauch ist eine länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjekts zu verstehen. (T23)
  • 3 Ob 108/09t
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 108/09t
    nur T12; Beis wie T18
  • 3 Ob 20/09a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 20/09a
    Auch; nur T1; nur T12; Beisatz: Hier: Sorgloser Umgang mit Wasser, wenn dadurch Wasserschäden drohen, stellt nachteiligen Gebrauch dar. (T24)
    Veröff: SZ 2009/70
  • 6 Ob 269/09s
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 269/09s
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T16; Beis wie T22
  • 3 Ob 4/10z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 4/10z
    Auch; nur T8; nur T12; Beis wie T16
  • 2 Ob 165/11w
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 165/11w
    Auch; Auch Beis wie T9
  • 2 Ob 164/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 164/11y
    Auch; nur T7; nur T12
  • 7 Ob 199/11g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 199/11g
    Auch; nur ähnlich T1; Beisatz: Hier: Besonders rücksichtslose Durchsetzung von Sanierungsplänen unter Missachtung einer einstweiligen Vorkehrung und Begehung von Besitzstörungen. (T25)
  • 1 Ob 39/12k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 39/12k
    nur: Zur Herstellung des Auflösungsgrundes nach § 1118 ABGB ist in subjektiver Hinsicht kein Verschulden des Vertragspartners notwendig; es genügt vielmehr, dass sich der Mieter der Nachteiligkeit seines Gebrauches bewusst war. Unter "erheblich nachteiligem Gebrauch" ist auch nur eine wiederholte länger anhaltende vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes zu verstehen, wobei es darauf ankommt, ob wichtige Interessen des Vermieters verkürzt werden oder ob eine erhebliche Verletzung des Bestandgegenstands vorgekommen ist oder auch nur droht. (T26)
    Beis wie T9; Beis wie T17; Beis wie T19 nur: Der erhebliche Nachteil kann in jeder erheblichen Verletzung ideeller oder wirtschaftlicher Interessen des Vermieters liegen. (T27)
    Beis wie T20; Beis wie T22
  • 7 Ob 228/12y
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 228/12y
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 2 Ob 23/13s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 23/13s
    Auch; nur T7; Vgl Beis wie T24
  • 10 Ob 26/15v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 Ob 26/15v
    Auch; Beis wie T17
  • 4 Ob 225/15i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 225/15i
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 5/17g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 5/17g
    Vgl auch; Beis wie T24
  • 7 Ob 99/17k
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 99/17k
    Vgl auch
  • 8 Ob 123/17x
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 123/17x
  • 7 Ob 198/17v
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 198/17v
    Auch
  • 7 Ob 53/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 53/18x
    Auch
  • 5 Ob 84/19t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 84/19t
    Auch
  • 7 Ob 200/19s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 200/19s
    Beisatz: Einbau einer Be‑ und Entlüftungsanlage ohne Bewilligung nach dem Stmk BauG und dem DMSG, unter Inanspruchnahme von allgemeinen Teilen des Hauses und insbesondere durch eine Änderung des denkmalgeschützen Erscheinungsbilds des Hauses. (T28)
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Vgl; Beisatz: Hier: Messi-Syndrom. (T29)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0020981

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2020

Dokumentnummer

JJR_19660621_OGH0002_0080OB00168_6600000_001

Rechtssatz für 8Ob60/67 6Ob145/67 5Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0067957

Geschäftszahl

8Ob60/67; 6Ob145/67; 5Ob233/70; 1Ob210/70; 5Ob20/71; 6Ob260/72; 4Ob602/74; 1Ob608/78; 6Ob714/78; 1Ob523/80; 6Ob509/83; 8Ob567/90; 1Ob562/94; 8Ob505/95; 3Ob164/02t; 8Ob96/04g; 8Ob36/09s; 8Ob137/10w; 5Ob142/11k; 2Ob164/11y; 7Ob199/11g; 1Ob39/12k; 6Ob15/13v; 2Ob23/13s; 8Ob67/14g; 7Ob99/17k; 6Ob170/18w; 5Ob211/18t; 4Ob107/19t; 5Ob84/19t; 1Ob26/20k; 7Ob200/19s; 8Ob53/20g

Entscheidungsdatum

11.04.1967

Norm

ABGB §1118 C
MG §19 Abs2 Z4 Aa
MRG §30 Abs2 Z3 B
MRG §30 Abs2 Z3 E

Rechtssatz

Dem Mieter muss die erhebliche Nachteiligkeit des Gebrauches bewusst gewesen sein und er muss ihn dennoch fortgesetzt haben (MietSlg 9627 ua).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 60/67
    Entscheidungstext OGH 11.04.1967 8 Ob 60/67
    Veröff: MietSlg 19299
  • 6 Ob 145/67
    Entscheidungstext OGH 16.06.1967 6 Ob 145/67
    Veröff: MietSlg 19300
  • 5 Ob 233/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 5 Ob 233/70
    Veröff: MietSlg 22344
  • 1 Ob 210/70
    Entscheidungstext OGH 15.10.1970 1 Ob 210/70
    Veröff: MietSlg 22343
  • 5 Ob 20/71
    Entscheidungstext OGH 03.03.1971 5 Ob 20/71
    Vgl aber; Beisatz: Verschulden ist nicht Voraussetzung; es genügt, wenn dem Mieter die Schädlichkeit des Gebrauches erkennbar war oder hätte erkennbar sein müssen. (T1) Veröff: MietSlg 23348
  • 6 Ob 260/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 6 Ob 260/72
    Auch
  • 4 Ob 602/74
    Entscheidungstext OGH 12.11.1974 4 Ob 602/74
    Vgl aber; Beis wie T1
  • 1 Ob 608/78
    Entscheidungstext OGH 07.07.1978 1 Ob 608/78
    Vgl aber; Beis wie T1
  • 6 Ob 714/78
    Entscheidungstext OGH 23.11.1978 6 Ob 714/78
    Vgl aber; Beis wie T1
  • 1 Ob 523/80
    Entscheidungstext OGH 20.02.1980 1 Ob 523/80
    Vgl aber; Beisatz: Nachteiligkeit des Gebrauches durch den Untermieter. (T2); Beis wie T1
  • 6 Ob 509/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 6 Ob 509/83
    Vgl auch; Beisatz: Auf ein Verschulden kommt es nicht an. (T3)
  • 8 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 567/90
    Beis wie T1
  • 1 Ob 562/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 562/94
    Vgl; Beisatz: Es reicht, dass dem Mieter das nachteilige Verhalten bewusst war oder bewusst sein musste. (T4)
  • 8 Ob 505/95
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 8 Ob 505/95
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 164/02t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 3 Ob 164/02t
    Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Die Schädlichkeit seines Verhaltens muss dem Mieter nicht subjektiv erkennbar sein, vielmehr wird nur die nach einem generellen Maßstab von einem durchschnittlichen Mieter zu erwartende Erkennbarkeit der Schädlichkeit eines bestimmten Verhaltens gefordert. (T5)
  • 8 Ob 96/04g
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 96/04g
    Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Dabei ist gerade bei der unsachgemäßen Installation von Duschen oder Badewannen durch nichtbefugte Gewerbsleute davon auszugehen, dass es einen erheblichen nachteiligen Gebrauch darstellt, wenn bei Auftreten von Schäden nicht sofort Abhilfe geschaffen wird. (T6)
  • 8 Ob 36/09s
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 8 Ob 36/09s
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Für die Verwirklichung des Kündigungsgrundes des erheblich nachteiligen Gebrauchs ist es auch erforderlich, dass sich der Mieter der erheblichen Nachteiligkeit seines Gebrauchs bewusst oder dieser ihm erkennbar ist und er den Gebrauch dennoch fortsetzt. (T7)
  • 8 Ob 137/10w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 137/10w
    Auch
  • 5 Ob 142/11k
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 142/11k
    Auch; Beis auch wie T5; Beis auch wie T6
  • 2 Ob 164/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 164/11y
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T3; Vgl Beis wie T5
  • 7 Ob 199/11g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 199/11g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 39/12k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 39/12k
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 6 Ob 15/13v
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 15/13v
    Beis wie T6
  • 2 Ob 23/13s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 23/13s
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 8 Ob 67/14g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 67/14g
    Auch; Beis wie T1, Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 7 Ob 99/17k
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 99/17k
    Auch
  • 6 Ob 170/18w
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 170/18w
    Beis wie T5; Beis wie T7
  • 5 Ob 211/18t
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 211/18t
    Beis wie T5; Beis wie T7
  • 4 Ob 107/19t
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 107/19t
  • 5 Ob 84/19t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 84/19t
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 26/20k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 1 Ob 26/20k
  • 7 Ob 200/19s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 200/19s
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Beisatz: Hier: Messi-Syndrom. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0067957

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2020

Dokumentnummer

JJR_19670411_OGH0002_0080OB00060_6700000_002

Rechtssatz für 4Ob1502/85 8Ob1599/92 9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0070243

Geschäftszahl

4Ob1502/85; 8Ob1599/92; 9Ob1611/94; 9Ob510/94; 1Ob550/95; 8Ob521/95; 1Ob1504/96; 4Ob2054/96d; 10Ob2159/96i; 1Ob52/97x; 3Ob20/98g; 9Ob212/99p; 7Ob225/00i; 8Ob119/01k; 6Ob179/01v; 9Ob11/04i; 5Ob291/07s; 5Ob235/07f; 5Ob242/08m; 5Ob226/09k; 5Ob227/09g; 8Ob23/11g; 8Ob53/11v; 8Ob94/11y; 2Ob164/11y; 7Ob199/11g; 2Ob23/13s; 9Ob71/13a; 8Ob67/14g; 10Ob4/15h; 10Ob26/15v; 1Ob30/15s; 10Ob83/15a; 7Ob144/15z; 7Ob99/17k; 8Ob119/17h; 3Ob214/17t; 1Ob82/18t; 10Ob19/19w; 4Ob107/19t; 5Ob84/19t; 8Ob53/20g; 8Ob54/21f

Entscheidungsdatum

05.02.1985

Norm

MRG §30 Abs2 Z3 E

Rechtssatz

Der Kündigungsgrund des § 30 Abs 2 Z 3 MRG (früher: § 19 Abs 2 Z 3 MG) setzt regelmäßig kein Verschulden des Mieters voraus; dies entspricht der ständigen Judikatur des OGH.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 1502/85
    Entscheidungstext OGH 05.02.1985 4 Ob 1502/85
    Veröff: MietSlg 37412
  • 8 Ob 1599/92
    Entscheidungstext OGH 31.08.1992 8 Ob 1599/92
  • 9 Ob 1611/94
    Entscheidungstext OGH 21.11.1994 9 Ob 1611/94
  • 9 Ob 510/94
    Entscheidungstext OGH 21.11.1994 9 Ob 510/94
    Veröff: SZ 67/236
  • 1 Ob 550/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 1 Ob 550/95
    Auch
  • 8 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 20.09.1995 8 Ob 521/95
  • 1 Ob 1504/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1504/96
    Auch
  • 4 Ob 2054/96d
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2054/96d
  • 10 Ob 2159/96i
    Entscheidungstext OGH 27.03.1997 10 Ob 2159/96i
  • 1 Ob 52/97x
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 52/97x
  • 3 Ob 20/98g
    Entscheidungstext OGH 25.03.1998 3 Ob 20/98g
  • 9 Ob 212/99p
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 212/99p
  • 7 Ob 225/00i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 225/00i
    Auch
  • 8 Ob 119/01k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2001 8 Ob 119/01k
  • 6 Ob 179/01v
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 179/01v
  • 9 Ob 11/04i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 9 Ob 11/04i
  • 5 Ob 291/07s
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 5 Ob 291/07s
    Auch; Beisatz: Es reicht aus, dass dem Mieter das nachteilige Verhalten bewusst war oder bewusst sein musste, wobei der Maßstab eines durchschnittlichen Mieters anzulegen ist. (T1)
  • 5 Ob 235/07f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 235/07f
    Auch; Beisatz: Hier: § 1118 1. Fall ABGB. (T2)
  • 5 Ob 242/08m
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 242/08m
    Auch
  • 5 Ob 226/09k
    Entscheidungstext OGH 10.11.2009 5 Ob 226/09k
    Beisatz: Hier: Kein Verschulden des Störers. (T3)
  • 5 Ob 227/09g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 227/09g
  • 8 Ob 23/11g
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 23/11g
  • 8 Ob 53/11v
    Entscheidungstext OGH 15.07.2011 8 Ob 53/11v
    Auch
  • 8 Ob 94/11y
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 94/11y
  • 2 Ob 164/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 164/11y
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Der Maßstab eines durchschnittlichen Mieters ist zugrunde zu legen. (T4)
  • 7 Ob 199/11g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 199/11g
    Auch
  • 2 Ob 23/13s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 23/13s
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 71/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 9 Ob 71/13a
  • 8 Ob 67/14g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 67/14g
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 10 Ob 4/15h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 4/15h
  • 10 Ob 26/15v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 Ob 26/15v
  • 1 Ob 30/15s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 30/15s
    Auch
  • 10 Ob 83/15a
    Entscheidungstext OGH 01.10.2015 10 Ob 83/15a
  • 7 Ob 144/15z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 144/15z
  • 7 Ob 99/17k
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 99/17k
    Auch
  • 8 Ob 119/17h
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 119/17h
    Beis wie T1
  • 3 Ob 214/17t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 3 Ob 214/17t
  • 1 Ob 82/18t
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 82/18t
    Beis wie T1
  • 10 Ob 19/19w
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 10 Ob 19/19w
  • 4 Ob 107/19t
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 107/19t
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 5 Ob 84/19t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 84/19t
    Beis wie T1
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Beisatz: Hier: Messi-Syndrom. (T5)
  • 8 Ob 54/21f
    Entscheidungstext OGH 29.04.2021 8 Ob 54/21f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0070243

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2021

Dokumentnummer

JJR_19850205_OGH0002_0040OB01502_8500000_001

Rechtssatz für 5Ob658/89 6Ob589/91 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020867

Geschäftszahl

5Ob658/89; 6Ob589/91; 1Ob550/95; 10Ob2073/96t; 1Ob1504/96; 7Ob51/99x; 8Ob58/99h; 10Ob17/00y; 7Ob17/03f; 7Ob174/08a; 3Ob20/09a; 2Ob165/11w; 2Ob164/11y; 7Ob199/11g; 5Ob45/15a; 1Ob112/15z; 1Ob33/16h; 3Ob5/17g; 7Ob99/17k; 8Ob123/17x; 7Ob198/17v; 4Ob107/19t; 5Ob84/19t; 1Ob26/20k; 7Ob200/19s; 8Ob53/20g; 8Ob84/20s; 1Ob29/21b

Entscheidungsdatum

16.01.1990

Norm

ABGB §1118 A
ABGB §1118 C

Rechtssatz

Der Mieter muss sich so verhalten haben, dass er nicht mehr vertrauenswürdig ist. Dies setzt aber voraus, dass sein Verhalten zwar nicht schuldhaft sein muss, ihm aber doch bewusst werden hätte können, wobei von dem Bewusstseinkönnen eines durchschnittlichen Mieters auszugehen ist. Verhält sich dagegen der Mieter so, wie man dies von einem vertrauenswürdigen Durchschnittsmieter erwarten kann, so wird dies keinesfalls eine Auflösung des Mietverhältnisses nach § 1118 ABGB rechtfertigen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 658/89
    Entscheidungstext OGH 16.01.1990 5 Ob 658/89
    Veröff: WoBl 1992,76
  • 6 Ob 589/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 589/91
    Veröff: WoBl 1992,143
  • 1 Ob 550/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 1 Ob 550/95
    Vgl; nur: Der Mieter muss sich so verhalten haben, dass er nicht mehr vertrauenswürdig ist. Dies setzt aber voraus, dass sein Verhalten zwar nicht schuldhaft sein muss, ihm aber doch bewusst werden hätte können. (T1)
  • 10 Ob 2073/96t
    Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 Ob 2073/96t
    nur T1; nur: Wobei von dem Bewusstseinkönnen eines durchschnittlichen Mieters auszugehen ist. (T2)
  • 1 Ob 1504/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1504/96
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 51/99x
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 51/99x
    nur T1; nur T2
  • 8 Ob 58/99h
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 58/99h
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 17/00y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 10 Ob 17/00y
    nur T1; nur T2
  • 7 Ob 17/03f
    Entscheidungstext OGH 12.02.2003 7 Ob 17/03f
    nur: Der Mieter muss sich so verhalten haben, dass er nicht mehr vertrauenswürdig ist. Dies setzt aber voraus, dass sein Verhalten zwar nicht schuldhaft sein muss, ihm aber doch bewusst werden hätte können, wobei von dem Bewusstseinkönnen eines durchschnittlichen Mieters auszugehen ist. (T3)
    Beisatz: Es ist also kein Verschulden des Mieters erforderlich, wohl aber das Bewusstsein der Vertragswidrigkeit, wie es von einem vertrauenswürdigen Durchschnittsmieter erwartet werden kann. (T4)
  • 7 Ob 174/08a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 174/08a
    Auch; nur: Der Mieter muss sich so verhalten haben, dass er nicht mehr vertrauenswürdig ist. (T5)
  • 3 Ob 20/09a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 20/09a
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2009/70
  • 2 Ob 165/11w
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 165/11w
    Auch; nur T3; Beisatz: Dass einem durchschnittlichen Mieter die Schädlichkeit langjähriger Schimmelbildung sowohl für die eigene Gesundheit als auch für den Mietgegenstand bewusst sein muss, bedarf keiner näheren Begründung und entspricht der Lebenserfahrung. (T6)
  • 2 Ob 164/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 164/11y
    nur T3; Beisatz: Grundlage für einen Auflösungsanspruch ist immer ein vertragswidriges Verhalten. (T7)
  • 7 Ob 199/11g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 199/11g
    nur T3
  • 5 Ob 45/15a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 45/15a
    Auch
  • 1 Ob 112/15z
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 112/15z
    Auch
  • 1 Ob 33/16h
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 33/16h
    nur T1; Beisatz: Hier: Umsatzrückgänge, bei einem umsatzabhängig vereinbarten Bestandzins. (T8)
  • 3 Ob 5/17g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 5/17g
    Auch
  • 7 Ob 99/17k
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 99/17k
    Vgl auch
  • 8 Ob 123/17x
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 123/17x
    nur T5
  • 7 Ob 198/17v
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 198/17v
    Auch
  • 4 Ob 107/19t
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 107/19t
    nur T3
  • 5 Ob 84/19t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 84/19t
  • 1 Ob 26/20k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 1 Ob 26/20k
  • 7 Ob 200/19s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 200/19s
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
    Beisatz: Hier: Messi-Syndrom. (T9)
  • 8 Ob 84/20s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2020 8 Ob 84/20s
    nur T5
  • 1 Ob 29/21b
    Entscheidungstext OGH 02.03.2021 1 Ob 29/21b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0020867

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19900116_OGH0002_0050OB00658_8900000_001

Rechtssatz für 2Ob30/08p 1Ob157/08g 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123405

Geschäftszahl

2Ob30/08p; 1Ob157/08g; 9Ob19/09y; 6Ob162/10g; 10ObS100/11w; 10Ob44/12m; 5Ob3/14y; 5Ob239/13b; 1Ob3/15w; 5Ob30/15w; 1Ob228/15h; 5Ob248/15d; 9Ob12/17f; 4Ob102/17d; 5Ob199/17a; 6Ob18/18t; 1Ob50/18m; 3Ob216/19i; 8Ob53/20g; 8Ob84/20s

Entscheidungsdatum

27.03.2008

Norm

ZPO §505 Abs4
ZPO §508 Abs1

Rechtssatz

Ein fälschlicherweise gestellter Antrag einer Partei auf Abänderung des Ausspruchs über die Unzulässigkeit der Revision, verbunden mit der ordentlichen Revision, ist in eine außerordentliche Revision nach § 505 Abs 4 ZPO umzudeuten (so schon 2 Ob 194/01w; 2 Ob 38/02f).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
  • 1 Ob 157/08g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 157/08g
    Auch; Beisatz: Hier: Revisionsrekurs. (T1)
  • 9 Ob 19/09y
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 19/09y
  • 6 Ob 162/10g
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 162/10g
  • 10 ObS 100/11w
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 ObS 100/11w
    Auch
  • 10 Ob 44/12m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 Ob 44/12m
  • 5 Ob 3/14y
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 3/14y
  • 5 Ob 239/13b
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 239/13b
    Auch
  • 1 Ob 3/15w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 3/15w
    Beis wie T1
  • 5 Ob 30/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 30/15w
    Beisatz: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T2)
  • 1 Ob 228/15h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 228/15h
  • 5 Ob 248/15d
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 248/15d
  • 9 Ob 12/17f
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 12/17f
    Auch
  • 4 Ob 102/17d
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 102/17d
  • 5 Ob 199/17a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 5 Ob 199/17a
    Beis wie T2
  • 6 Ob 18/18t
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 18/18t
  • 1 Ob 50/18m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 50/18m
    Beis wie T1
  • 3 Ob 216/19i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2019 3 Ob 216/19i
  • 8 Ob 53/20g
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 53/20g
  • 8 Ob 84/20s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2020 8 Ob 84/20s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123405

Im RIS seit

26.04.2008

Zuletzt aktualisiert am

07.12.2020

Dokumentnummer

JJR_20080327_OGH0002_0020OB00030_08P0000_001