Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob131/73 2Ob231/74 (2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008775

Geschäftszahl

8Ob131/73; 2Ob231/74 (2Ob232/74); 8Ob4/75; 7Ob632/76; 8Ob133/78; 8Ob220/78; 8Ob242/78; 1Ob35/80; 8Ob76/81; 1Ob571/82; 2Ob10/83; 8Ob135/83; 8Ob192/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 1Ob22/84; 1Ob5/86; 2Ob53/86; 8Ob76/86; 8Ob74/86; 2Ob14/87; 2Ob29/87; 8Ob71/87; 2Ob141/89; 1Ob44/89; 2Ob11/91; 1Ob22/92; 2Ob46/94; 2Ob75/94; 4Ob2079/96f; 2Ob2028/96s; 2Ob90/95; 1Ob214/98x; 2Ob143/99i; 2Ob246/99m; 2Ob351/99b; 1Ob257/00a; 4Ob236/02p; 2Ob17/03v; 3Ob70/03w; 6Ob39/06p; 7Ob258/05z; 2Ob279/05a; 2Ob39/06h; 2Ob183/06k; 2Ob7/07d; 2Ob174/06m; 2Ob278/06f; 2Ob86/08y; 2Ob219/08g; 2Ob64/09i; 4Ob93/09v; 1Ob34/10x; 2Ob112/10z; 2Ob140/11v; 6Ob118/12i; 3Ob102/14t; 1Ob103/14z; 6Ob142/16z; 6Ob118/18y; 9Ob64/18d; 2Ob185/17w

Entscheidungsdatum

11.09.1973

Norm

ABGB §6
ABGB §7
ABGB §1311 IIa
StVO §43
StVO §44

Rechtssatz

Der Schutzzweck der Norm ergibt sich aus ihrem Inhalt. Das Gericht hat das anzuwendende Schutzgesetz teleologisch zu interpretieren, um herauszufinden, ob die jeweilige Vorschrift, die übertreten wurde, den in einem konkreten Fall eingetretenen Schaden verhüten wollte. Für den Schutzzweck der übertretenen Norm ist das innere Vorhaben der die Aufstellung eines Verkehrszeichens anordnenden Behörde unbeachtlich.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 131/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 131/73
    Veröff: ZVR 1974/265 S 376
  • 2 Ob 231/74
    Entscheidungstext OGH 07.11.1974 2 Ob 231/74
  • 8 Ob 4/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 8 Ob 4/75
    Veröff: ZVR 1976/64 S 74
  • 7 Ob 632/76
    Entscheidungstext OGH 26.08.1976 7 Ob 632/76
    Veröff: SZ 49/102 = EvBl 1977/28 S 74 = JBl 1977,205
  • 8 Ob 133/78
    Entscheidungstext OGH 27.09.1978 8 Ob 133/78
    nur: Der Schutzzweck der Norm ergibt sich aus ihrem Inhalt. Das Gericht hat das anzuwendende Schutzgesetz teleologisch zu interpretieren, um herauszufinden, ob die jeweilige Vorschrift, die übertreten wurde, den in einem konkreten Fall eingetretenen Schaden verhüten wollte. (T1) Veröff: ZVR 1979/283 S 340
  • 8 Ob 220/78
    Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 220/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/254 S 306
  • 8 Ob 242/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 242/78
    nur T1; Veröff: SZ 52/20 = ZVR 1980/45 S 49
  • 1 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 35/80
    nur T1; Veröff: SZ 54/108 = EUGRZ 1981,573 = JBl 1982,259
  • 8 Ob 76/81
    Entscheidungstext OGH 25.02.1982 8 Ob 76/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1983/35 S 46
  • 1 Ob 571/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 571/82
    nur T1
  • 2 Ob 10/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 10/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/214 S 222
  • 8 Ob 135/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 135/83
    nur T1
  • 8 Ob 192/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 192/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1985/340 S 370
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 1 Ob 22/84
    Entscheidungstext OGH 08.10.1984 1 Ob 22/84
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 57/149 = EvBl 1985/21 S 81
  • 1 Ob 5/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1986 1 Ob 5/86
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 53/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 53/86
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/44 S 109
  • 8 Ob 76/86
    Entscheidungstext OGH 19.11.1986 8 Ob 76/86
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/44 S 109
  • 8 Ob 74/86
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 8 Ob 74/86
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/29 S 83 = ZVR 1988/41 S 106
  • 2 Ob 14/87
    Entscheidungstext OGH 10.03.1987 2 Ob 14/87
    nur T1
  • 2 Ob 29/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 2 Ob 29/87
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/94 S 216
  • 8 Ob 71/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 71/87
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/85 S 206
  • 2 Ob 141/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 141/89
    nur T1; Veröff: ZVR 1990/119 S 310
  • 1 Ob 44/89
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 44/89
    nur T1; Veröff: SZ 63/166
  • 2 Ob 11/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 11/91
    nur T1; Veröff: ZVR 1991/130 S 337
  • 1 Ob 22/92
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 22/92
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 66/77
  • 2 Ob 46/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 46/94
    nur T1
  • 2 Ob 75/94
    Entscheidungstext OGH 10.11.1994 2 Ob 75/94
    nur T1; Beisatz: Dabei genügt es, dass die Verhinderung des Schadens bloß mitbezweckt ist. (T2) Veröff: SZ 67/198
  • 4 Ob 2079/96f
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2079/96f
    Auch; Beisatz: Hier: Die auf einer Baustelle aus der Explosion einer Handgranate entstandenen Schäden sind vom Schutzzweck des § 54 Abs 3 OÖ Bauordnung nicht umfasst. (T3)
  • 2 Ob 2028/96s
    Entscheidungstext OGH 28.03.1996 2 Ob 2028/96s
    Beis wie T2; Beisatz: Die Norm muss aber die Verhinderung eines Schadens wie des später eingetretenen intendiert haben. (T4)
  • 2 Ob 90/95
    Entscheidungstext OGH 13.08.1996 2 Ob 90/95
    nur T1
  • 1 Ob 214/98x
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 214/98x
    nur: Der Schutzzweck der Norm ergibt sich aus ihrem Inhalt. (T5); Beisatz: Dazu ist der Normzweck zu erfragen, der sich aus der wertenden Beurteilung des Sinns der Vorschrift ergibt. (T6); Veröff: SZ 72/4
  • 2 Ob 143/99i
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 143/99i
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 246/99m
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 246/99m
    Vgl auch
  • 2 Ob 351/99b
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 351/99b
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 16 Abs 2 lit a StVO. (T7)
  • 1 Ob 257/00a
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 257/00a
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus versehen mit der Kennzeichnung T8 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T1 wurde gelöscht. - Dezember 2018 (T8); Beisatz: Hier: Bestimmungen des AMSG 1994: Aufgabe des AMS (Arbeitsmarktservice) ist die Verhütung und Beseitigung der Arbeitslosigkeit unter Wahrung sozialer und ökonomischer Grundsätze im Sinne einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. (T9)
  • 4 Ob 236/02p
    Entscheidungstext OGH 05.11.2002 4 Ob 236/02p
    nur T1
  • 2 Ob 17/03v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 2 Ob 17/03v
    nur T1; Beisatz: Hier: § 16 Abs 1 lit b StVO. (T10)
  • 3 Ob 70/03w
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 70/03w
    nur T8; Veröff: SZ 2003/154
  • 6 Ob 39/06p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 39/06p
    Beisatz: Die Prüfung der Sacheinlage dient nur den Interessen der Gesellschaft, deren Gläubiger und allenfalls Dritter, nicht aber auch derjenigen des Einbringers. Aus diesem Grund kommt auch eine Haftung des Sacheinlageprüfers gegenüber dem Sacheinleger nicht in Betracht. (T11); Beisatz: Hier: § 150 Abs 3 AktG, § 275 HGB. (T12); Veröff: SZ 2006/35
  • 7 Ob 258/05z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 258/05z
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 279/05a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 279/05a
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 39/06h
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 39/06h
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: § 16 Abs 2 lit a StVO. (T13)
  • 2 Ob 183/06k
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 183/06k
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 7/07d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 7/07d
    Auch
  • 2 Ob 174/06m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 174/06m
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 278/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 278/06f
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 86/08y
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 86/08y
    Vgl; nur T5
  • 2 Ob 219/08g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 219/08g
    nur T1
  • 2 Ob 64/09i
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 64/09i
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 4 Ob 93/09v
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 93/09v
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 34/10x
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 34/10x
    nur: Das Gericht hat das anzuwendende Schutzgesetz teleologisch zu interpretieren, um herauszufinden, ob die jeweilige Vorschrift, die übertreten wurde, den in einem konkreten Fall eingetretenen Schaden verhüten wollte. (T14); Beisatz: Hier: Schutzzweck des nöGVG 2007. (T15)
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
    Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 140/11v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 140/11v
    nur T1
  • 6 Ob 118/12i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2013 6 Ob 118/12i
    Auch; Beisatz: Hier: Die Bestimmung des § 3 GSpG 1989 verfolgt den Schutz der (Vermögens-)Interessen der einzelnen Spieler jedenfalls dann zumindest mit, wenn die Ausspielung mittels Spielautomaten mangels Erfüllung der kumulativen Voraussetzungen der Z 1 und 2 des § 4 Abs 2 GSpG 1989 in das Glücksspielmonopol eingriffe. (T16)
  • 3 Ob 102/14t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 102/14t
    Auch; Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus versehen mit der Kennzeichnung T17 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T1 wurde gelöscht. - Dezember 2018 (T17)
    Beisatz: Hier die Abrechnungsverpflichtung des Hausverwalters nach § 20 Abs 3 bzw § 31 Abs 3 WEG 2002. (T18);
    Veröff: SZ 2014/97
  • 1 Ob 103/14z
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 103/14z
    nur T1; Veröff: SZ 2015/3
  • 6 Ob 142/16z
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 142/16z
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 6 Ob 118/18y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 118/18y
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 9 Ob 64/18d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 64/18d
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
    nur T14; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T6; Beisatz: § 30 Abs 2 Salzburger Landessicherheitsgesetz (S.LSG). (T19)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0008775

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19730911_OGH0002_0080OB00131_7300000_001

Rechtssatz für 8Ob66/75 8Ob168/76 5Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0032045

Geschäftszahl

8Ob66/75; 8Ob168/76; 5Ob676/76; 7Ob811/76; 2Ob246/76; 7Ob639/77; 8Ob198/78; 7Ob19/80; 7Ob557/81; 7Ob601/81; 3Ob679/80; 8Ob298/81; 5Ob565/81; 8Ob263/81 (8Ob264/81); 1Ob527/82; 8Ob275/82; 8Ob154/83; 1Ob784/83; 8Ob180/83; 8Ob216/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 7Ob576/84; 8Ob559/84; 8Ob50/85; 8Ob57/85; 7Ob603/86; 4Ob547/87; 7Ob56/87; 2Ob36/88; 5Ob622/88; 2Ob139/88; 2Ob35/89; 2Ob57/89; 2Ob28/89; 2Ob566/89; 1Ob602/89; 2Ob45/91; 4Ob561/91; 1Ob1/92; 8Ob647/92; 7Ob564/94; 1Ob32/94; 3Ob509/95; 1Ob620/95; 4Ob578/95; 1Ob16/98d; 1Ob17/98a; 1Ob391/97z; 6Ob288/98s; 1Ob269/00s; 6Ob19/02s; 1Ob169/02p; 7Ob247/02b; 7Ob201/03i; 2Ob86/06w; 2Ob188/07x; 1Ob190/10p; 2Ob211/10h; 1Ob62/11s; 1Ob188/12x; 7Ob55/13h; 8Ob60/14b; 7Ob68/15y; 8Ob93/14f; 7Ob195/15z; 2Ob148/15a; 2Ob99/16x; 7Ob44/17x; 7Ob95/17x; 2Ob167/17y; 5Ob11/18f; 2Ob185/17w; 9Ob94/18s; 1Ob78/19f

Entscheidungsdatum

16.04.1975

Norm

ABGB §1304 A
EKHG §7 Abs1

Rechtssatz

Das Mitverschulden des Geschädigten an der Herbeiführung seines eigenen Schadens im Sinne des § 1304 ABGB (§ 7 Abs 1 EKHG) setzt nicht die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens voraus, sondern nur die Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 66/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 8 Ob 66/75
    Veröff: ZVR 1976/105 S 116
  • 8 Ob 168/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 168/76
    Beisatz: Doch darf der anlegende Sorgfaltsmaßstab nicht überspannt werden (EvBl 1976/104). (T1)
    Veröff: EvBl 1977/110 S 238
  • 5 Ob 676/76
    Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 676/76
    Beisatz: Beschädigung einer Ölleitung, deren genaue Lage dem Beschädigten nicht bekannt ist. (T2)
  • 7 Ob 811/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 811/76
    Veröff: ZVR 1978/111 S 181
  • 2 Ob 246/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 2 Ob 246/76
  • 7 Ob 639/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 639/77
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 198/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 198/78
    Veröff: ZVR 1979/282 S 338
  • 7 Ob 19/80
    Entscheidungstext OGH 13.11.1980 7 Ob 19/80
    Vgl; Veröff: JBl 1982,213
  • 7 Ob 557/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 7 Ob 557/81
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Sorglosigkeit gegenüber bissigen Hund. (T3)
  • 7 Ob 601/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 7 Ob 601/81
    Beisatz: Diese führt dazu, daß der Geschädigte weniger schutzwürdig erscheint und daher dem Schädiger nicht mehr der Ersatz des ganzen Schadens auferlegt werden kann. (T4)
    Veröff: SZ 54/85
  • 3 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 679/80
    Auch
  • 8 Ob 298/81
    Entscheidungstext OGH 17.12.1981 8 Ob 298/81
  • 5 Ob 565/81
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 565/81
    Auch; Beis wie T4
  • 8 Ob 263/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 263/81
    Auch; Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 3 : 1 zu Lasten des unaufmerksamen und mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Autolenkers gegenüber gegen die Bestimmung des § 76 Abs 1 StVO kraß verstoßendem Fußgeher. (T5)
  • 1 Ob 527/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 527/82
    Auch
  • 8 Ob 275/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 275/82
  • 8 Ob 154/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 154/83
    Veröff: ZVR 1984/320 S 341
  • 1 Ob 784/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 784/83
    Beis wie T4; Veröff: ZVR 1984/122 S 116
  • 8 Ob 180/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 180/83
    Veröff: ZVR 1984/207 S 219
  • 8 Ob 216/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 216/83
    Veröff: ZVR 1985/28 S 47
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 7 Ob 576/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 576/84
    Beis wie T4
  • 8 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 559/84
  • 8 Ob 50/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 50/85
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Umstürzen eines Faschingwagens auf Grund für den Mitfahrer nicht vorhersehbarer fahrlässiger Fahrweise. (T6)
  • 8 Ob 57/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 57/85
  • 7 Ob 603/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 603/86
    Beis wie T4; Beisatz: Beurteilung des Mitverschuldens unter Zugrundelegung des in § 1297 ABGB beschriebenen objektiven Sorgfaltsmaßstabes. (T7)
  • 4 Ob 547/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 4 Ob 547/87
    Beisatz: Hier: Mitverschulden bei Stromabschaltung. (T8)
    Veröff: SZ 60/190
  • 7 Ob 56/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 56/87
    Auch; Veröff: VersRdSch 1989,55
  • 2 Ob 36/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 2 Ob 36/88
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Beifahrer, der sich nach dem unmittelbar vorher erfolgten Unfall nur mit Schwierigkeiten aus dem Personenkraftwagen befreien konnte und dem nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug bis zum Anstoß eines Personenkraftwagens nur zwei Sekunden blieben, trifft kein für eine Schadensteilung hinreichendes Mitverschulden. (T9)
  • 5 Ob 622/88
    Entscheidungstext OGH 08.11.1988 5 Ob 622/88
    Veröff: GesRZ 1989,102
  • 2 Ob 139/88
    Entscheidungstext OGH 22.11.1988 2 Ob 139/88
    Veröff: ZVR 1989/130 S 220
  • 2 Ob 35/89
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 35/89
    Beis wie T1
  • 2 Ob 57/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 57/89
    Beis wie T4
  • 2 Ob 28/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 28/89
    Beis wie T7
  • 2 Ob 566/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 566/89
  • 1 Ob 602/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 602/89
    Beis wie T4
  • 2 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 45/91
  • 4 Ob 561/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 4 Ob 561/91
    Veröff: SZ 64/144 = ecolex 1992,16
  • 1 Ob 1/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 1/92
    Auch
  • 8 Ob 647/92
    Entscheidungstext OGH 12.11.1992 8 Ob 647/92
    Beis wie T1; Beisatz: Sturz eines Rauchfangkehrers in einen offenen - infolge Abdeckung mit Kunststoffisolierplatten - nicht sichtbaren Schacht. (T10)
  • 7 Ob 564/94
    Entscheidungstext OGH 05.10.1994 7 Ob 564/94
    Auch
  • 1 Ob 32/94
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 1 Ob 32/94
    Auch
  • 3 Ob 509/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 3 Ob 509/95
  • 1 Ob 620/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 620/95
    Auch; Veröff: SZ 68/230
  • 4 Ob 578/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 578/95
    Auch
  • 1 Ob 16/98d
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 16/98d
    Vgl auch; Beisatz: Anlehnen eines Grundwehrdieners an den Schlagbaum einer Schrankenanlage, bei welcher die bergabseitige untere Hälfte der Halbschale am Schrankensteher fehlte. (T11)
  • 1 Ob 17/98a
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 17/98a
    Auch; nur: Das Mitverschulden des Geschädigten an der Herbeiführung seines eigenen Schadens im Sinne des § 1304 ABGB setzt die Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern voraus. (T12)
  • 1 Ob 391/97z
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 391/97z
    Auch; nur T12; Beisatz: Diese kann auch derart überwiegen, daß sie den Anspruch zum Erlöschen bringt. (T13)
    Veröff: SZ 71/98
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; nur T12; Beisatz: Diese Gesetzesbestimmung erfordert keine Rechtswidrigkeit im technischen Sinn. (T14)
  • 1 Ob 269/00s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 269/00s
    Beisatz: Hier: Kostümierung von Krampus in hohem Maß latent brandgefährlich, sodass sein Kostüm durch den Gasofen Feuer fing. (T15)
  • 6 Ob 19/02s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 19/02s
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 169/02p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 169/02p
    Ähnlich; Beis wie T13; Beisatz: Hier: § 11 PHG. (T16)
    Beisatz: Ein solcher krasser Fall eines Eigenverschuldens des Klägers liegt hier nicht vor. (T17)
  • 7 Ob 247/02b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 247/02b
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 201/03i
    Entscheidungstext OGH 01.10.2003 7 Ob 201/03i
    Beis wie T16
  • 2 Ob 86/06w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 86/06w
    Auch
  • 2 Ob 188/07x
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 188/07x
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 190/10p
  • 2 Ob 211/10h
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 211/10h
    Beis wie T1
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
  • 1 Ob 188/12x
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 188/12x
    Auch
  • 7 Ob 55/13h
    Entscheidungstext OGH 17.09.2013 7 Ob 55/13h
    Vgl auch
  • 8 Ob 60/14b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 Ob 60/14b
    Auch; nur T12
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
    Auch
  • 8 Ob 93/14f
    Entscheidungstext OGH 29.09.2015 8 Ob 93/14f
    Auch; nur T12; Veröff: SZ 2015/105
  • 7 Ob 195/15z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 195/15z
    Beis wie T13
  • 2 Ob 148/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 2 Ob 148/15a
    Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T18); Veröff: SZ 2016/85
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; nur T12; Veröff: SZ 2017/53
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
    Auch
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch
  • 2 Ob 167/17y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 167/17y
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
    Auch
  • 9 Ob 94/18s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 94/18s
    Vgl auch
  • 1 Ob 78/19f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 78/19f
    Auch

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032045

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19750416_OGH0002_0080OB00066_7500000_001

Rechtssatz für 7Ob626/81 7Ob757/81 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022681

Geschäftszahl

7Ob626/81; 7Ob757/81; 1Ob784/83; 1Ob2/84 (1Ob3/84); 7Ob624/88; 6Ob714/88; 1Ob583/89; 1Ob39/89; 7Ob526/91; 1Ob33/91; 1Ob38/90; 1Ob37/93; 1Ob505/94; 1Ob32/94; 1Ob43/95; 1Ob620/95; 4Ob578/95; 1Ob55/95; 1Ob2192/96a; 1Ob6/97g; 2Ob351/99b; 1Ob9/00f; 6Ob19/02s; 1Ob24/02i; 6Ob48/02f; 1Ob234/04z; 6Ob77/05z; 9Ob3/06s; 6Ob31/08i; 8Ob27/09t; 9ObA179/08a; 1Ob190/10p; 2Ob211/10h; 2Ob219/10k; 1Ob62/11s; 4Ob191/11h; 4Ob16/12z; 5Ob246/11d; 9Ob16/12m; 1Ob154/12x; 1Ob188/12x; 2Ob74/12i; 1Ob97/13s; 6Ob183/13z; 1Ob144/14d; 6Ob22/14z; 7Ob68/15y; 8Ob106/15v; 7Ob195/15z; 4Ob167/15k; 6Ob183/15b; 5Ob252/15t; 9Ob76/15i; 7Ob59/16a; 2Ob148/15a; 9Ob24/17w; 7Ob44/17x; 9ObA89/17d; 2Ob167/17y; 5Ob11/18f; 10Ob6/18g; 4Ob120/18b; 1Ob130/18a; 4Ob59/18g; 7Ob132/18i; 2Ob185/17w; 9Ob94/18s; 1Ob78/19f; 1Ob112/19f

Entscheidungsdatum

25.06.1981

Norm

ABGB §1295 Ia4
ABGB §1304 A

Rechtssatz

Das Mitverschulden im Sinne des § 1304 ABGB setzt kein Verschulden im technischen Sinne voraus. Auch Rechtswidrigkeit des Verhaltens ist nicht erforderlich. Es genügt vielmehr eine Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern, worunter auch die Gesundheit fällt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 626/81
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 626/81
  • 7 Ob 757/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 757/81
  • 1 Ob 784/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 784/83
    Auch; Veröff: ZVR 1984/122 S 116
  • 1 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1984 1 Ob 2/84
    Auch
  • 7 Ob 624/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 624/88
  • 6 Ob 714/88
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 6 Ob 714/88
    Veröff: RZ 1980/75 S 214
  • 1 Ob 583/89
    Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 583/89
  • 1 Ob 39/89
    Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 39/89
    nur: Das Mitverschulden im Sinne des § 1304 ABGB setzt kein Verschulden im technischen Sinne voraus. Auch Rechtswidrigkeit des Verhaltens ist nicht erforderlich. Es genügt vielmehr eine Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern. (T1)
  • 7 Ob 526/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 526/91
    Auch; nur T1; Beisatz: Soferne sie für den Schaden causal ist. (T2)
  • 1 Ob 33/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 33/91
    nur T1; Veröff: ZVR 1992/57 S 119
  • 1 Ob 38/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 38/90
    Veröff: SZ 64/126 = EvBl 1992/14 S 56 = JBl 1992,327
  • 1 Ob 37/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 37/93
  • 1 Ob 505/94
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 1 Ob 505/94
    Veröff: SZ 67/126
  • 1 Ob 32/94
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 1 Ob 32/94
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 43/95
    Auch
  • 1 Ob 620/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 620/95
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/230
  • 4 Ob 578/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 578/95
    nur T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 55/95
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 55/95
    nur T1; Veröff: SZ 69/145
  • 1 Ob 2192/96a
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2192/96a
    Veröff: SZ 69/148
  • 1 Ob 6/97g
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 6/97g
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Mitverschulden kann auch in vorwerfbarer Untätigkeit liegen. (T3)
    Veröff: SZ 70/95
  • 2 Ob 351/99b
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 351/99b
    nur T1
  • 1 Ob 9/00f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 9/00f
    Beis wie T3
  • 6 Ob 19/02s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 19/02s
  • 1 Ob 24/02i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 24/02i
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Der Geschädigte verletzt seine Schadensminderungspflicht, wenn er schuldhaft Handlungen unterlässt, die von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden und geeignet wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern. Was zugemutet werden kann, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile im Einzelfall und nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T4)
  • 6 Ob 48/02f
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 48/02f
  • 1 Ob 234/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 234/04z
    Vgl auch; nur T4
  • 6 Ob 77/05z
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 77/05z
    Auch; Beisatz: Hier: Mitverschulden des Kunden einer Bank, wenn er durch sein unvorsichtiges Verhalten in den Geschäftsräumlichkeiten der Bank dem Beobachter (Komplize der Räuber) ausreichend Gelegenheit gab, sich über die Geldauszahlung Klarheit zu verschaffen. (T5)
  • 9 Ob 3/06s
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 Ob 3/06s
    Beisatz: Im Sinn des herrschenden Verständnisses handelt es sich bei diesem „(Mit-)Verschulden" mangels Rechtspflicht, eigene Güter (zB Gesundheit) zu schützen, um kein Verschulden im technischen Sinn, sondern um eine Obliegenheitsverletzung. (T6)
  • 6 Ob 31/08i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 31/08i
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Welche Maßnahmen der Geschädigte aufgrund der ihn treffenden Schadensminderungspflicht treffen muss, ist regelmäßig nur aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls zu beurteilen und ist daher, soweit keine auffallende Fehlbeurteilung durch die Vorinstanzen vorliegt, keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T7)
  • 8 Ob 27/09t
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 27/09t
    Vgl; Beis wie T7
  • 9 ObA 179/08a
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 179/08a
    Auch; nur T1; Beisatz: Beim Vorwurf des Mitverschuldens handelt es sich stets um eine Frage der subjektiven Vorwerfbarkeit, die nicht losgelöst vom Wissensstand und den (intellektuellen) Fähigkeiten des einzelnen Geschädigten beantwortet werden kann. Das Ausmaß eines allfälligen Mitverschuldens des Geschädigten kann daher wegen seiner Einzelfallbezogenheit nicht als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO gewertet werden. (T8)
    Beisatz: Hier: Zur Frage eines allfälligen Mitverschuldens von Pensionisten beim Umstieg auf ein - für sie in der Folge nachteiliges - Pensionskassenmodell bei nicht ausreichender Aufklärung durch den (ehemaligen) Arbeitgeber. (T9)
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 190/10p
    nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8 nur: Das Ausmaß eines Mitverschuldens des Geschädigten kann daher wegen seiner Einzelfallbezogenheit nicht als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO gewertet werden. (T10)
  • 2 Ob 211/10h
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 211/10h
    Beis wie T8 nur: Das Ausmaß eines allfälligen Mitverschuldens des Geschädigten kann daher wegen seiner Einzelfallbezogenheit nicht als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO gewertet werden. (T11)
  • 2 Ob 219/10k
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 219/10k
    Auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 2011/76
    Bem: Zum 2. Rechtsgang siehe 2 Ob 148/15a. (T11a)
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
    nur T1; Beis wie T10
  • 4 Ob 191/11h
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 191/11h
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 16/12z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 16/12z
    Vgl auch; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Anlageberatung. (T12)
  • 5 Ob 246/11d
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 246/11d
    Auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 16/12m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 Ob 16/12m
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 154/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 154/12x
    Auch; Beis wie T6
  • 1 Ob 188/12x
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 188/12x
    nur T1
  • 2 Ob 74/12i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 74/12i
    Vgl auch; Auch Beis wie T4
    Veröff: SZ 2013/42
  • 1 Ob 97/13s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 97/13s
    Vgl; Beis wie T4
  • 6 Ob 183/13z
    Entscheidungstext OGH 20.02.2014 6 Ob 183/13z
    Vgl; Beisatz: Hier: Von einer Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten kann bei einer Gesellschafterin keine Rede sein, weil sie Dritten gegenüber grundsätzlich nicht zur Kontrolle des Geschäftsführers verpflichtet ist und mangels gegenteiliger Anhaltspunkte auf den Jahresabschluss vertrauen durfte. (T13)
  • 1 Ob 144/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 144/14d
    Vgl; Beis wie T4
  • 6 Ob 22/14z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 22/14z
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
  • 8 Ob 106/15v
    Entscheidungstext OGH 29.10.2015 8 Ob 106/15v
    Auch; nur T1; Beisatz: Schon Sorglosigkeit gegenüber eigenen Gütern führt dazu, dass der Geschädigte wenig schutzwürdig erscheint, weshalb dem Schädiger nicht mehr der Ersatz des gesamten Schadens aufzuerlegen ist. (T14)
  • 7 Ob 195/15z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 195/15z
    Beis wie T10
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 6 Ob 183/15b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2016 6 Ob 183/15b
    Auch; nur T6; Beisatz: Bei der Beurteilung des Fehlverhaltens des Verletzten steht die Frage im Vordergrund, ob er jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Teilnehmer in seiner Lage angewandt hätte, um eine Schädigung zu verhindern oder abzuwenden. (T15)
    Beisatz: Hier: Ausführung eines Sprungs mit Freestyle-Ski auf einer Schanze in einem „Snowpark“ trotz Konzentrations-, Erfahrungs- und Übungsmangel. (T16)
  • 5 Ob 252/15t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 252/15t
    Auch
  • 9 Ob 76/15i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 9 Ob 76/15i
    Veröff: SZ 2016/24
  • 7 Ob 59/16a
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 59/16a
    Beisatz: Hier: Sabrieren einer Champagnerflasche. (T17)
  • 2 Ob 148/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 2 Ob 148/15a
    Auch; Beisatz: Hier: Schadensminderungspflicht. (T18)
    Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T19); Veröff: SZ 2016/85
  • 9 Ob 24/17w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 Ob 24/17w
    Auch; nur T1; Beis wie T15
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 89/17d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 89/17d
  • 2 Ob 167/17y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 167/17y
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
    Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T15
  • 10 Ob 6/18g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 6/18g
    Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 4 Ob 120/18b
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 120/18b
    Auch
  • 1 Ob 130/18a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 130/18a
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Kein relevantes Mitverschulden der auf einem markierten und nicht wegen Forstarbeiten gesperrten Weg wandernden Klägerin. (T20)
  • 4 Ob 59/18g
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 59/18g
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 132/18i
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 132/18i
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
  • 9 Ob 94/18s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 94/18s
    Vgl auch
  • 1 Ob 78/19f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 78/19f
    Auch
  • 1 Ob 112/19f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 112/19f
    Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0022681

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19810625_OGH0002_0070OB00626_8100000_001

Rechtssatz für 5Ob105/90 4Ob1047/92 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042656

Geschäftszahl

5Ob105/90; 4Ob1047/92; 5Ob1063/92; 3Ob1622/92; 9ObA1004/93; 3Ob64/92 (3Ob65/92); 4Ob1084/93; 4Ob1542/94; 7Ob1547/94; 4Ob1077/94; 4Ob1074/94; 3Ob1117/94; 6Ob1620/94; 2Ob1026/95; 6Ob1685/95; 3Ob2088/96x; 4Ob86/97v; 9Ob238/97h; 8Ob259/97i; 8Ob293/97i; 9ObA37/98a; 8ObA296/97f; 5Ob322/98h; 4Ob87/99v; 7Ob106/99k; 9ObA311/99x; 8ObA132/00w; 8ObS200/01x; 9ObA32/01y (9ObA33/01w); 5Ob85/02i; 1Ob155/02d; 10Ob313/02f; 7Ob116/03i; 9ObA74/03b; 5Ob150/03z; 7Ob191/03v; 8ObA6/04x; 3Ob20/04v; 3Ob7/04g; 9Ob110/04y; 10ObS112/04z; 8Ob25/05t; 6Ob135/05d; 6Ob76/06d; 3Ob90/06s; 8Ob82/06a; 6Ob212/06d; 8Ob150/06a; 4Ob223/06g; 9Ob26/07z; 7Ob148/07a; 5Ob7/08b; 8Ob141/07d; 9ObA9/07z; 1Ob137/08s; 5Ob221/08y; 2Ob166/08p; 8ObA80/08k; 2Ob242/08i; 5Ob38/09p; 7Ob282/08h; 2Ob221/08a; 4Ob40/09z; 7Ob106/09b; 3Ob166/09x; 9ObA2/09y; 3Ob203/09p; 4Ob70/09m; 8ObA34/09x; 2Ob162/09a; 3Ob25/10p; 6Ob40/10s; 2Ob59/10f; 4Ob46/10h; 5Ob193/09g; 10ObS38/10a; 6Ob111/10g; 6Ob86/10f; 5Ob69/10y; 1Ob36/10s; 8ObA12/10p; 3Ob200/10y; 8ObS5/10h; 9ObA123/10v; 17Ob18/10m; 8ObA22/10h; 9ObA109/10k; 6Ob221/10h; 6Ob10/11f; 7Ob257/10k; 5Ob16/11f; 8ObS7/11d; 9ObA46/11x; 10Ob36/11h; 4Ob148/11k; 1Ob39/11h; 1Ob228/11b; 10ObS11/12h; 9ObA62/11z; 1Ob24/12d; 1Ob232/11s; 5Ob96/12x; 7Ob66/12z; 10ObS117/12x; 4Ob110/12y; 9ObA154/12f; 4Ob31/13g; 4Ob34/13y; 1Ob44/13x; 4Ob9/13x; 1Ob34/13a; 5Ob209/12i; 10Ob36/13m; 10Ob43/13s (10Ob44/13p); 9ObA88/13a; 1Ob189/13w; 4Ob166/13k; 9ObA135/13p; 5Ob175/13s; 5Ob150/13i; 4Ob200/13k; 4Ob4/14p; 3Ob252/13z; 9Ob3/14b; 1Ob65/14m; 10Ob18/14s; 5Ob77/14f; 1Ob104/14x; 9ObA62/14d; 2Ob137/14g; 6Ob146/14k; 4Ob219/14f; 1Ob238/14b; 4Ob29/15s; 9ObA38/15a; 2Ob101/15i; 10ObS67/15y; 4Ob179/15z; 5Ob88/15z; 7Ob171/15w; 4Ob207/15t; 1Ob208/15t; 1Ob242/15t; 3Ob42/16x; 7Ob161/16a; 8ObS1/16d; 5Ob162/16h; 10ObS20/17i; 8ObA49/16p; 1Ob98/17v; 1Ob75/17m; 2Ob123/17b; 4Ob118/17g; 3Ob126/17a; 4Ob235/17p; 4Ob222/17a; 9ObA117/17x; 8ObS11/17a; 1Ob29/18y; 9ObA35/18i; 7Ob63/18t; 5Ob11/18f; 5Ob179/17k; 7Ob34/18b; 2Ob185/17w; 5Ob179/18m; 4Ob5/19t; 9Ob17/19v; 3Ob111/19y; 8ObA51/19m; 4Ob230/19f

Entscheidungsdatum

22.03.1992

Norm

ZPO §502 HI1
ZPO §502 Abs4 Z1 HI2
ZPO idF WGN 1989 §502 Abs1
ZPO §528 K

Rechtssatz

Trotz Fehlens einer ausdrücklichen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu einer konkreten Fallgestaltung liegt dann keine erhebliche Rechtsfrage vor, wenn das Gesetz selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 105/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1992 5 Ob 105/90
  • 4 Ob 1047/92
    Entscheidungstext OGH 01.09.1992 4 Ob 1047/92
    nur: Keine erhebliche Rechtsfrage, wenn das Gesetz selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft. (T1)
  • 5 Ob 1063/92
    Entscheidungstext OGH 15.09.1992 5 Ob 1063/92
    Vgl auch; Veröff: WoBl 1993,140
  • 3 Ob 1622/92
    Entscheidungstext OGH 20.01.1993 3 Ob 1622/92
    Auch; Veröff: RZ 1994/45 S 138
  • 9 ObA 1004/93
    Entscheidungstext OGH 17.03.1993 9 ObA 1004/93
  • 3 Ob 64/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1993 3 Ob 64/92
    nur T1
  • 4 Ob 1084/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 1084/93
  • 4 Ob 1542/94
    Entscheidungstext OGH 12.04.1994 4 Ob 1542/94
  • 7 Ob 1547/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1994 7 Ob 1547/94
    nur T1
  • 4 Ob 1077/94
    Entscheidungstext OGH 19.09.1994 4 Ob 1077/94
    nur T1
  • 4 Ob 1074/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1074/94
    nur T1
  • 3 Ob 1117/94
    Entscheidungstext OGH 30.11.1994 3 Ob 1117/94
  • 6 Ob 1620/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 6 Ob 1620/94
    nur T1
  • 2 Ob 1026/95
    Entscheidungstext OGH 23.02.1995 2 Ob 1026/95
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 2 KHVG 1987 (T2)
  • 6 Ob 1685/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 6 Ob 1685/95
    nur T1
  • 3 Ob 2088/96x
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2088/96x
  • 4 Ob 86/97v
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 4 Ob 86/97v
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Art 54 LGVÜ. (T3)
  • 9 Ob 238/97h
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 Ob 238/97h
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 259/97i
    Entscheidungstext OGH 18.09.1997 8 Ob 259/97i
  • 8 Ob 293/97i
    Entscheidungstext OGH 22.12.1997 8 Ob 293/97i
    Beisatz: Hier: § 70 Abs 1 KO (idF vor dem IRÄG 1997). (T4)
  • 9 ObA 37/98a
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 ObA 37/98a
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 1 lit b in Verbindung mit § 7 Kärntner Nebenbeschäftigungsgesetz. (T5)
  • 8 ObA 296/97f
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 296/97f
    Beisatz: Hier: § 3 Z 3 Mindestlohntarif (MLT) für private Bildungseinrichtungen. (T6)
  • 5 Ob 322/98h
    Entscheidungstext OGH 22.12.1998 5 Ob 322/98h
    Auch; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 18 Abs 5 MRG idF 3. WÄG (T7)
    Beisatz: So, wenn eine Rechtsfrage im Gesetz so eindeutig gelöst ist, dass nur eine Auslegungsmöglichkeit ernstlich in Betracht zu ziehen ist und Zweifel nicht entstehen können. (T8)
  • 4 Ob 87/99v
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 87/99v
  • 7 Ob 106/99k
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 106/99k
    Beisatz: Hier: § 148 ABGB. (T9)
  • 9 ObA 311/99x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2000 9 ObA 311/99x
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 4 Abs 2 VBO. (T10)
  • 8 ObA 132/00w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 ObA 132/00w
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: §§ 2, 2a GlbG. (T11)
  • 8 ObS 200/01x
    Entscheidungstext OGH 16.08.2001 8 ObS 200/01x
    nur T1; Beisatz: Hier: Keine Anwendung des § 1 Abs 6 Z 3 IESG, wenn Ansprüche bereits nach § 1 Abs 6 Z 2 IESG ausgeschlossen. (T12)
  • 9 ObA 32/01y
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 32/01y
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Ersatz der Ausbildungskosten nach einer einverständlichen Lösung des Dienstverhältnisses kann nicht dem § 1162d ABGB unterliegen. (T13)
  • 5 Ob 85/02i
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 5 Ob 85/02i
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 155/02d
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 155/02d
    Beisatz: Hier: § 25a LMG. (T14)
  • 10 Ob 313/02f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 313/02f
  • 7 Ob 116/03i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 116/03i
    nur T1
  • 9 ObA 74/03b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 9 ObA 74/03b
    Beisatz: Dies gilt gleichermaßen für Kollektivverträge. (T15)
    Beisatz: Hier: Kollektivvertrag Theatererhalterverband/Bühnenmitglieder. (T16)
  • 5 Ob 150/03z
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 5 Ob 150/03z
    Auch; Beisatz: Hier: § 15a ForstG. (T17)
  • 7 Ob 191/03v
    Entscheidungstext OGH 10.09.2003 7 Ob 191/03v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 12 VersVG. (T18)
  • 8 ObA 6/04x
    Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 ObA 6/04x
    nur T1; Beisatz: Nicht geäußerte Gedanken werden keinesfalls vom Gesetzeswortlaut des § 27 Z 1 AngG (3. Tatbestand) erfasst. (T19)
  • 3 Ob 20/04v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 20/04v
  • 3 Ob 7/04g
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 7/04g
  • 9 Ob 110/04y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2004 9 Ob 110/04y
    Vgl; Beisatz: Ist nun ganz unzweifelhaft, dass der zu beurteilende Sachverhalt jener Norm nicht entspricht, die eine Partei angewendet wissen will, und legt diese Partei auch nicht (nachvollziehbar) dar, aus welchem Grund vernünftiger Weise eine sinngemäße Anwendung der Vorschrift in Betracht kommen könnte, liegt auch dann keine erhebliche Rechtsfrage vor, wenn höchstgerichtliche Entscheidungen zur betreffenden Vorschrift fehlen. (T20)
  • 10 ObS 112/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 ObS 112/04z
    Beisatz: Hier: § 261a Abs 2 ASVG idF vor dem ASRÄG 1997. (T21)
  • 8 Ob 25/05t
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 Ob 25/05t
    Beisatz: Hier: § 52 erster Satz AußStrG 2005. (T22)
  • 6 Ob 135/05d
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 135/05d
    Auch; Beisatz: Hier: Nach dem klaren Gesetzeswortlaut und Gesetzeszweck stellt § 1 KSchG auf den Abschluss der Rechtsgeschäfte ab. (T23)
  • 6 Ob 76/06d
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 76/06d
  • 3 Ob 90/06s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2006 3 Ob 90/06s
    Auch; Beisatz: Einer Sachentscheidung des Obersten Gerichtshofs bedarf es dann nicht, wenn die aufgeworfene Rechtsfrage bereits nach dem Wortlaut der anzuwendenden Norm so eindeutig gelöst ist, dass nur die in der angefochtenen Entscheidung erstmals vorgenommene - im Schrifttum nicht in Zweifel gezogene - Auslegung ernsthaft in Betracht zu ziehen ist. (T24)
  • 8 Ob 82/06a
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 82/06a
    Beisatz: Hier: Antrag auf einstweiligen Unterhalt nach dem Recht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Unterhaltsberechtigten (gemäß Art 4 des Haager Übereinkommens über das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht vom 2. 10. 1973). (T25)
  • 6 Ob 212/06d
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 212/06d
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T24
  • 8 Ob 150/06a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 150/06a
    Beisatz: Hier: § 2 Z 5 ZustellG. (T26)
  • 4 Ob 223/06g
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 223/06g
    Beisatz: Hier: § 2 Abs 1 UVG. (T27)
  • 9 Ob 26/07z
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 26/07z
    Beisatz: Hier: § 582 Abs 1 ZPO idF vor dem SchiedsRÄG 2006. (T28)
  • 7 Ob 148/07a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 148/07a
    Beis wie T28; Beisatz: Hier: § 595 Abs 1 Z 1 ZPO idF vor dem SchiedsRÄG 2006. (T29)
  • 5 Ob 7/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 5 Ob 7/08b
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Auslegung des § 49d Abs 2 MRG. (T30)
  • 8 Ob 141/07d
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 141/07d
    Beisatz: Hier: Auslegung von Punkt 2.13.2. der Ö-Norm A 2060 idF vom 1.1.1983. (T31)
  • 9 ObA 9/07z
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 9/07z
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 137/08s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 137/08s
    Vgl auch; Beisatz: Keine erhebliche Rechtsfrage, wenn im Auslegungsweg ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen ist. (T32)
    Beisatz: Hier: § 95 Abs 1 LFG. (T33)
  • 5 Ob 221/08y
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 221/08y
    Bem: Eindeutige Regelung durch § 17 Abs 1a in Verbindung mit § 17 Abs 1 MRG und durch § 21 Abs 1 Z 1a MRG. (T34)
  • 2 Ob 166/08p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 166/08p
    Vgl; Vgl Beis wie T32
  • 8 ObA 80/08k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 ObA 80/08k
    Beisatz: Hier: Fristenlauf bei einer Kündigungsanfechtungsklage, die an das unzuständige Gericht adressiert worden war (§ 169 ArbVG iVm § 33 AVG und § 89 Abs 1 GOG). (T35)
  • 2 Ob 242/08i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 242/08i
    Auch
  • 5 Ob 38/09p
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 38/09p
    Bem: Hier: Anwendbarkeit des § 16 Abs 8 dritter Satz MRG auf den Fall der Auflösung eines befristeten Hauptmietverhältnisses. (T36)
  • 7 Ob 282/08h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 282/08h
    Beisatz: Hier: Allgemeine Versicherungsbedingungen. (T37)
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
    Auch
  • 4 Ob 40/09z
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 40/09z
    Vgl auch; Beisatz: Nimmt das Gericht zweiter Instanz eine unvertretbare Rechtsansicht iSd Rechtsprechung zur lauterkeitsrechtlichen Fallgruppe „Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch" an, so liegt eine erhebliche Rechtsfrage schon dann vor, wenn einschlägige Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs oder - bei einem behaupteten Verstoß gegen verwaltungsrechtliche Normen - des Verwaltungsgerichtshofs fehlt und das Gesetz nicht selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft. (T38)
    Beisatz: Nur wenn die (zumindest implizite) Annahme der objektiven Rechtswidrigkeit von höchstgerichtlicher Rechtsprechung oder dem eindeutigen Gesetzeswortlaut gedeckt ist, fällt die (weitere) Frage, ob die Auslegung durch den Beklagten (nicht nur objektiv unrichtig, sondern auch) unvertretbar war, in den Ermessensspielraum des Gerichts zweiter Instanz. (T39)
  • 7 Ob 106/09b
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 106/09b
  • 3 Ob 166/09x
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 166/09x
    Beis wie T24; Beisatz: Hier: § 11 HVertrG iVm § 8 Abs 4 HVertrG. (T40)
  • 9 ObA 2/09y
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 2/09y
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: § 37i Abs 1 Z 2 DO.A für Verwaltungsangestellte, Pflegepersonal und zahntechnische Angestellte bei den Sozialversicherungsträgern Österreichs. (T41)
  • 3 Ob 203/09p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 203/09p
    Beisatz: Hier: Keine Rekurslegitimation des Leiters der Einrichtung gegen die Zulässigerklärung einer Freiheitsbeschränkung (§ 16 HeimAufG). (T42)
  • 4 Ob 70/09m
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 4 Ob 70/09m
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T39
  • 8 ObA 34/09x
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 34/09x
    Auch
  • 2 Ob 162/09a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 162/09a
  • 3 Ob 25/10p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 25/10p
    Auch; nur T1; Beisatz: Überdies hat sich der Oberste Gerichtshof mit dem Erfordernis von Vollstreckbarkeitsbestätigungen für Schiedssprüche eines inländischen Schiedsgerichts ohnehin bereits auseinandergesetzt, ohne dass dies in der Lehre auf Kritik gestoßen wäre. (T43)
  • 6 Ob 40/10s
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 40/10s
  • 2 Ob 59/10f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 59/10f
  • 4 Ob 46/10h
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 46/10h
  • 5 Ob 193/09g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 193/09g
  • 10 ObS 38/10a
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 10 ObS 38/10a
    Beisatz: Hier: § 26a KBGG. (T44)
  • 6 Ob 111/10g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 111/10g
    Vgl
  • 6 Ob 86/10f
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 86/10f
    Beisatz: Hier: § 19 Abs 1 FBG. (T45)
  • 5 Ob 69/10y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 69/10y
    Vgl
  • 1 Ob 36/10s
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 36/10s
    nur T1; Beisatz: Hier: § 9 AußStrG 2005, welcher mangels spezifischer sondergesetzlicher Regelungen auch in einem außerstreitigen Wasserrechtsverfahren anzuwenden ist. (T46)
  • 8 ObA 12/10p
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 ObA 12/10p
  • 3 Ob 200/10y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 200/10y
  • 8 ObS 5/10h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObS 5/10h
  • 9 ObA 123/10v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 123/10v
  • 17 Ob 18/10m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2010 17 Ob 18/10m
  • 8 ObA 22/10h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 ObA 22/10h
  • 9 ObA 109/10k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 109/10k
    Auch
  • 6 Ob 221/10h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 221/10h
    Beisatz: Hier: § 11 Abs 2 WAG aF. (T47)
  • 6 Ob 10/11f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 10/11f
  • 7 Ob 257/10k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 257/10k
  • 5 Ob 16/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 16/11f
  • 8 ObS 7/11d
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObS 7/11d
  • 9 ObA 46/11x
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 46/11x
    nur T1
  • 10 Ob 36/11h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 Ob 36/11h
    Auch
  • 4 Ob 148/11k
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 148/11k
    Beisatz: Oder ein Streitfall trotz neuer Sachverhaltselemente bereits mit Hilfe vorhandener Leitlinien höchstgerichtlicher Rechtsprechung gelöst werden kann. (T48)
  • 1 Ob 39/11h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 39/11h
    Vgl; Beis wie T20; Beisatz: Hier: § 8 Abs 2a und § 8a Abs 1 KMG. (T49)
  • 1 Ob 228/11b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 228/11b
    Auch
  • 10 ObS 11/12h
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 11/12h
    Auch
  • 9 ObA 62/11z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 62/11z
  • 1 Ob 24/12d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 24/12d
    Beis wie T32
  • 1 Ob 232/11s
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 232/11s
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Vlbg RaumplanungsG 2006. (T50)
  • 5 Ob 96/12x
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 5 Ob 96/12x
    Auch; Beis auch wie T32; Beis auch wie T48
  • 7 Ob 66/12z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 66/12z
    Vgl auch
  • 10 ObS 117/12x
    Entscheidungstext OGH 02.10.2012 10 ObS 117/12x
    Auch
  • 4 Ob 110/12y
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 110/12y
    Beis wie T48
  • 9 ObA 154/12f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 154/12f
  • 4 Ob 31/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 31/13g
    Auch
  • 4 Ob 34/13y
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 34/13y
    Beis wie T48
  • 1 Ob 44/13x
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 44/13x
    Beis wie T48
  • 4 Ob 9/13x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 9/13x
  • 1 Ob 34/13a
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 34/13a
    Auch; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Keine gesetzliche Grundlage im österreichischen Recht, die Schadenersatzansprüche geschädigter Aktienerwerber bzw -verkäufer in der Insolvenz der Gesellschaft den vorrangigen Ansprüchen der Fremdkapitalgeber nachordnet. Die Schaffung weiterer Fallgruppen von nachrangigen Forderungen ist dem Gesetzgeber vorbehalten. (T51)
  • 5 Ob 209/12i
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 209/12i
  • 10 Ob 36/13m
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 36/13m
    nur T1; Beis wie T8
  • 10 Ob 43/13s
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 43/13s
    Beis wie T32; Beisatz: Hier: § 7 Abs 1 Z 1 UVG. (T52)
  • 9 ObA 88/13a
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 88/13a
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 189/13w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 189/13w
    Auch
  • 4 Ob 166/13k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 166/13k
    Auch; Beisatz: Hier: § 4 Abs 3 Z 4a ZÄG. (T53)
  • 9 ObA 135/13p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 ObA 135/13p
  • 5 Ob 175/13s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 5 Ob 175/13s
    Auch; Beisatz: Lassen sich die relevierten Rechtsfragen somit unmittelbar aufgrund des Gesetzes und seiner Materialien zweifelsfrei lösen, stellt sich insoweit keine Rechtsfrage im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG. (T54)
  • 5 Ob 150/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 150/13i
    Auch; Beisatz: Hier: Entschädigungsfondsgesetz. (T55)
  • 4 Ob 200/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 200/13k
    Auch; Beis wie T48
  • 4 Ob 4/14p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 4/14p
    Auch; Beis wie T48
  • 3 Ob 252/13z
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 252/13z
    Auch; Beisatz: Hier: KSÜ. (T56)
  • 9 Ob 3/14b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 3/14b
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch
  • 10 Ob 18/14s
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 18/14s
    Beis wie T8
  • 5 Ob 77/14f
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 77/14f
    Beisatz: Hier: § 14 Abs 3 Satz 2 WEG 2002. (T57)
  • 1 Ob 104/14x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2014 1 Ob 104/14x
    Vgl
  • 9 ObA 62/14d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 62/14d
  • 2 Ob 137/14g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 2 Ob 137/14g
    Beisatz: Hier: Im TKG 2003 (§ 117 Z 1 iVm § 6) ist die konkrete Entscheidung klar der Telekom-Control-Kommission im Verwaltungsverfahren zugewiesen. (T58)
  • 6 Ob 146/14k
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 146/14k
  • 4 Ob 219/14f
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 219/14f
    Beisatz: Hier: § 8 Abs 2 JN. (T59)
  • 1 Ob 238/14b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 238/14b
    Vgl auch
  • 4 Ob 29/15s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 29/15s
    Beisatz: Hier: Gesetz über die burgenländischen Landessymbole. (T60)
  • 9 ObA 38/15a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 38/15a
    Beisatz: Hier: Begriff der „Lehrzeit“ nach § 15a BAG. (T61)
  • 2 Ob 101/15i
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 101/15i
    Vgl auch; Beis wie T48
  • 10 ObS 67/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 67/15y
    Auch
  • 4 Ob 179/15z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 179/15z
    Beisatz: Hier: § 16a Abs 1 iVm Abs 6 PatAnwG. (T62)
  • 5 Ob 88/15z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 88/15z
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 171/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 171/15w
  • 4 Ob 207/15t
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 207/15t
    Beisatz: Wenn sich für die vom Rechtsmittelwerber vertretene Rechtsansicht keine Anhaltspunkte aus den von ihm herangezogenen Normen finden. (T63)
  • 1 Ob 208/15t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 208/15t
    Beis wie T48
  • 1 Ob 242/15t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 242/15t
    Beis wie T32
  • 3 Ob 42/16x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 42/16x
    Auch; Beisatz: Hier: Geltendmachung von Wildschäden nach dem nöJagdG. (T64)
  • 7 Ob 161/16a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 161/16a
  • 8 ObS 1/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 8 ObS 1/16d
  • 5 Ob 162/16h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 162/16h
    Auch; Beisatz: Hier: "Eindeutigkeit" iSd § 5 Abs 3 dritter Satz WEG 2002. (T65)
  • 10 ObS 20/17i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 ObS 20/17i
    Beisatz: Hier: Zu § 60 Abs 1 Z 2 GSVG. (T66)
  • 8 ObA 49/16p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 ObA 49/16p
    Beisatz: Tiroler LBedG. (T67)
  • 1 Ob 98/17v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 98/17v
  • 1 Ob 75/17m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 75/17m
  • 2 Ob 123/17b
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 2 Ob 123/17b
    Beis wie T48
  • 4 Ob 118/17g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 118/17g
    Auch; Beis wie T20
  • 3 Ob 126/17a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 126/17a
  • 4 Ob 235/17p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 235/17p
    Auch; Beis wie T20
  • 4 Ob 222/17a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 222/17a
  • 9 ObA 117/17x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 117/17x
    Auch; Beis wie T20
  • 8 ObS 11/17a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 ObS 11/17a
    Beis wie T54
  • 1 Ob 29/18y
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 29/18y
    Beis wie T54
  • 9 ObA 35/18i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 35/18i
    Auch; Beis wie T63
  • 7 Ob 63/18t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 63/18t
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
    Beis wie T15; Beis wie T31; Beis wie T37
  • 5 Ob 179/17k
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 179/17k
    Beis wie T32; Beis wie T48
  • 7 Ob 34/18b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 34/18b
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
    Beis wie T32
  • 5 Ob 179/18m
    Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 179/18m
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 1 iVm § 5 Abs 2 HeizKG. (T68)
  • 4 Ob 5/19t
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t
  • 9 Ob 17/19v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 17/19v
  • 3 Ob 111/19y
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 111/19y
    Beis wie T48
  • 8 ObA 51/19m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 ObA 51/19m
    Vgl; Beisatz: Hier: § 176c PatentG. (T68)
  • 4 Ob 230/19f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 4 Ob 230/19f
    Beisatz: Hier: Aus dem AMG und dem ÄrzteG ergibt sich eindeutig, dass es bei der Qualifikation als Arzneimittel nicht auf den formalen Umstand einer ärztlichen Verordnung, sondern auf die Eigenschaften des Stoffes ankommt. (T69)

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0042656

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2020

Dokumentnummer

JJR_19920322_OGH0002_0050OB00105_9000000_001

Rechtssatz für 1Ob8/95 2Ob246/99m 1Ob4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0082346

Geschäftszahl

1Ob8/95; 2Ob246/99m; 1Ob48/00s; 1Ob34/05i; 2Ob279/05a; 2Ob39/06h; 2Ob278/06f; 2Ob219/08g; 2Ob64/09i; 1Ob34/10x; 2Ob156/10w; 2Ob112/10z; 1Ob232/11s; 9ObA17/16i; 1Ob183/18w; 2Ob185/17w

Entscheidungsdatum

17.10.1995

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1295 Ia9
ABGB §1311 IIa

Rechtssatz

Wieweit der Normzweck (Rechtswidrigkeitszusammenhang) reicht, ist Auslegungsfrage im Einzelfall.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 8/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 8/95
    Veröff: SZ 68/191
  • 2 Ob 246/99m
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 246/99m
  • 1 Ob 48/00s
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 1 Ob 48/00s
    Veröff: SZ 73/90
  • 1 Ob 34/05i
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 34/05i
  • 2 Ob 279/05a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 279/05a
  • 2 Ob 39/06h
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 39/06h
  • 2 Ob 278/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 278/06f
  • 2 Ob 219/08g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 219/08g
  • 2 Ob 64/09i
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 64/09i
  • 1 Ob 34/10x
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 34/10x
  • 2 Ob 156/10w
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 156/10w
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
  • 1 Ob 232/11s
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 232/11s
  • 9 ObA 17/16i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 9 ObA 17/16i
    Auch
  • 1 Ob 183/18w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 183/18w
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0082346

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19951017_OGH0002_0010OB00008_9500000_012

Rechtssatz für 2Ob167/17y 2Ob185/17w 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0132048

Geschäftszahl

2Ob167/17y; 2Ob185/17w; 2Ob226/18a

Entscheidungsdatum

22.03.2018

Norm

ABGB §1304

Rechtssatz

Das Mitverschulden kann auch aus der Verletzung eines Schutzgesetzes resultieren. In diesem Fall ist danach zu fragen, ob die übertretene Norm ein Schadensereignis wie das eingetretene verhindern wollte, ob also ein „Mitverschuldenszusammenhang“ besteht (so bereits 2 Ob 19/12a und 1 Ob 154/12x).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 167/17y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 167/17y
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
  • 2 Ob 226/18a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 2 Ob 226/18a
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132048

Im RIS seit

09.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2019

Dokumentnummer

JJR_20180322_OGH0002_0020OB00167_17Y0000_001

Entscheidungstext 2Ob185/17w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

Zak 2019/26 S 18 - Zak 2019,18 = ZVR 2019/57 S 134 (Kathrein) - ZVR 2019,134 (Kathrein) = ZVR 2019/44 S 75 (Danzl, tabellarische Übersicht) - ZVR 2019,75 (Danzl, tabellarische Übersicht) = ZfG 2019,24

Geschäftszahl

2Ob185/17w

Entscheidungsdatum

29.11.2018

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Hofrat Dr.

 Musger als Vorsitzenden und den Senatspräsidenten Dr. Veith, die Hofrätin Dr. E. Solé sowie die Hofräte Dr. Nowotny und Mag. Pertmayr als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Salzburger Gebietskrankenkasse, Salzburg, Engelbert-Weiß-Weg 10, vertreten durch Mag. Albert Reiterer, Rechtsanwalt in Salzburg, gegen die beklagte Partei P***** L*****, vertreten durch Pallauf Meißnitzer Staindl & Partner, Rechtsanwälte in Salzburg, und die Nebenintervenientin auf Seiten der beklagten Partei K***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Harald Schwendinger und Dr. Brigitte Piber, Rechtsanwälte in Salzburg, wegen 12.542,54 EUR sA und Feststellung (Streitwert 1.000 EUR), über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichts Salzburg als Berufungsgericht vom 10. August 2017, GZ 53 R 85/17g-26, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Bezirksgerichts Salzburg vom 6. Februar 2017, GZ 31 C 992/16x-20, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 501,91 EUR (darin 83,65 EUR USt) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Begründung:

Am 24. Jänner 2015 ereignete sich kurz nach Mitternacht auf einer Schipiste ein Unfall, bei dem ein bei der klagenden Partei Versicherter schwere Verletzungen erlitt.

Der Geschädigte fuhr nach einer Feier, die auf einer Almhütte stattgefunden hatte, gemeinsam mit zwei weiteren Personen auf einer Rodel talwärts. Der mit einem Schidoo nachfolgende Beklagte, der ebenfalls an der Feier teilgenommen hatte, fuhr wegen Einhaltung einer für die Sichtverhältnisse überhöhten Geschwindigkeit auf die Rodel auf. Er benützte den Schidoo ohne Genehmigung seines Dienstgebers (der Nebenintervenientin) für die Auf- und Abfahrt zur Hütte und um weitere Gäste zu transportieren.

Aufgrund einer Verordnung der Ortsgemeinde S***** war das Befahren und Betreten der Schipiste von 17:00 Uhr bis 8:00 Uhr morgens verboten. Die Verordnung war ordnungsgemäß kundgemacht.

Die klagende Partei begehrte, gestützt auf die Legalzession nach § 332 ASVG und das Verschulden des Beklagten, den Ersatz der von ihr an den Versicherten erbrachten Leistungen in Höhe von 12.542,54 EUR sA. Zusätzlich stellte sie ein Feststellungsbegehren.

Der Beklagte wandte das alleinige, zumindest aber überwiegende Verschulden des Geschädigten ein. Dieser hätte die aufgrund der erwähnten Verordnung gesperrte Piste nicht benützen dürfen.

Das Erstgericht gab dem Klagebegehren zu zwei Dritteln statt und wies das Mehrbegehren ab.

Zum Mitverschulden des Klägers vertrat es die Ansicht, der Schutzzweck der Verordnung liege darin, dass die Gefährlichkeit der Anwesenheit von Personen bei Dunkelheit im Pistenbereich hintangehalten werden solle. Da sich diese Gefahr verwirklicht habe, sei der Rechtswidrigkeitszusammenhang zu bejahen.

Der stattgebende Teil der Entscheidung erwuchs unbekämpft in Rechtskraft.

Das im Übrigen vom Kläger angerufene Berufungsgericht änderte das angefochtene Urteil im Sinne einer gänzlichen Stattgebung des Klagebegehrens ab. Es sprach aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 5.000 EUR, nicht aber 30.000 EUR übersteige und die ordentliche Revision zulässig sei.

Das Berufungsgericht führte aus, § 30 Abs 2 des Salzburger Landessicherheitsgesetzes, auf dem die Verordnung der Ortsgemeinde beruhe, lege den Normzweck ausdrücklich dahin fest, dass (nur) Gefahren hintangehalten werden sollten, die sich beim Präparieren der Piste mit schwer wahrnehmbaren Gegenständen in der Dunkelheit ergäben. Eine solche Gefahr habe sich nicht verwirklicht. Der Beklagte habe selbst gegen das Verbot verstoßen und nichts mit der Präparierung der Piste zu tun gehabt.

Die ordentliche Revision sei zulässig, weil der Rechtsfrage des Rechtswidrigkeitszusammenhangs und der Reichweite eines Fahrverbots auf Pisten aufgrund einer nach dem Salzburger Landessicherheitsgesetz erlassenen Verordnung über den Anlassfall hinaus erhebliche Bedeutung zukomme.

Rechtliche Beurteilung

Die vom Beklagten erhobene Revision ist entgegen dem den Obersten Gerichtshof gemäß § 508a Abs 1 ZPO nicht bindenden Ausspruch des Berufungsgerichts wegen Fehlens einer erheblichen Rechtsfrage nicht zulässig. Auch in der Revision werden keine Rechtsfragen iSd § 502 Abs 1 ZPO dargetan.

1. Strittig ist nur noch das Mitverschulden des Geschädigten. Dieses setzt grundsätzlich weder ein Verschulden im technischen Sinn noch Rechtswidrigkeit voraus. Es genügt Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern, worunter auch die Gesundheit fällt (RIS-Justiz RS0022681, RS0032045). Das Mitverschulden kann aber auch aus der Verletzung eines Schutzgesetzes resultieren. In diesem Fall ist danach zu fragen, ob die übertretene Norm ein Schadensereignis wie das eingetretene verhindern wollte, ob also der – dem Rechtswidrigkeitszusammenhang auf der Seite des Schädigers entsprechende – „Mitverschuldens-zusammenhang“ besteht (2 Ob 167/17y mwN = RIS-Justiz RS0132048).

2. Um dies herauszufinden, ist das anzuwendende Schutzgesetz teleologisch zu interpretieren. Dazu ist der Normzweck zu erfragen, der sich aus der wertenden Beurteilung des Sinns der Vorschrift ergibt. Es genügt, dass die Verhinderung des Schadens bloß mitbezweckt ist, die Norm muss aber die Verhinderung eines Schadens wie des später eingetretenen intendiert haben (2 Ob 135/13m mwN; 6 Ob 118/18y; RIS-Justiz RS0008775). Wie weit der Normzweck reicht, ist Ergebnis der Auslegung im Einzelfall (2 Ob 213/13g mwN; RIS-Justiz RS0082346). Trifft das Gesetz eine eindeutige Regelung oder lässt sich im Wege einfacher Auslegung ein eindeutiges Ergebnis erzielen, begründet der Umstand, dass höchstgerichtliche Rechtsprechung zu einer konkreten Fallgestaltung fehlt, für sich allein genommen noch nicht das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage (1 Ob 232/11s; RIS-Justiz RS0042656 [T32]).

3. Der Beklagte hat das Mitverschulden des Geschädigten ausschließlich auf eine Verletzung der das Befahren und Betreten der Schipiste während der Nachtstunden verbietenden Verordnung der Ortsgemeinde gestützt. Die gesetzliche Grundlage dieser Verordnung
findet sich in § 30 Abs 2 des Salzburger Landessicherheitsgesetzes – S.LSG, die bereits mit der Novelle LGBl 114/2006 als § 3e in das damalige Salzburger Landes-Polizeistrafgesetz eingefügt worden war und im Zuge der Wiederverlautbarung als S.LSG mit LGBl 57/2009 mit identischem Wortlaut erhalten blieb. Die Bestimmung lautet (Hervorhebung durch den Senat):

Die Gemeinde kann zur Vermeidung von Gefährdungen für Leben und Gesundheit von Menschen durch Verordnung das Befahren und Begehen von Schipisten oder Schipistenabschnitten, die mit Hilfe von in der Dunkelheit schwer wahrnehmbaren Gegenständen präpariert werden, im örtlich und zeitlich notwendigen Ausmaß ab frühestens einer halben Stunde nach Betriebsschluss der für die betreffende Schipiste oder den betreffenden Schipistenabschnitt in Betracht kommenden Aufstiegshilfen, frühestens jedoch ab 17:00 Uhr, verbieten. Besteht ein Tourismusverband, ist dieser vor Erlassung der Verordnung zu hören.

Zwischen den Parteien ist zu Recht unstrittig, dass diese Bestimmung ebenso wie die darauf gegründete Verordnung der Ortsgemeinde den Charakter einer Schutznorm iSd § 1311 ABGB hat.

4. Nach Ansicht des Berufungsgerichts legt das Gesetz selbst den Normzweck fest. Danach sollen nicht schlechthin die mit dem nächtlichen Befahren der Piste im Zusammenhang stehenden Gefahren hintangehalten werden, sondern nur jene, die sich beim Präparieren mit in der Dunkelheit schwer wahrnehmbaren Gegenständen ergeben können. Diese Auslegung entspricht dem insoweit eindeutigen Inhalt der Norm und wirft schon deshalb keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO auf.

5. Unterstützt wird die Auslegung des Berufungsgerichts überdies durch die aus den Gesetzesmaterialien (RV 86 Blg LT 13. GP 4. Session) ersichtlichen Erwägungen des Gesetzgebers:

Um der Gefahr von Unfällen mit Schifahrern zu begegnen, die nach Betriebsschluss der Liftanlagen und während der Pistenpräparierung die Pisten abfahren, soll der Gemeinde die Möglichkeit eingeräumt werden, per Verordnung das Befahren sowie Betreten bestimmter Pisten(abschnitte) zu bestimmten Zeiten zu untersagen. Diese Möglichkeit soll angesichts des besonderen Gefährdungspotenzials insoweit bestehen, als die Piste mit Hilfe von in der Dunkelheit schwer wahrnehmbaren Gegenständen präpariert wird. Gemeint sind damit in erster Linie Winden, aber auch etwa Schläuche von Beschneiungsanlagen, nicht jedoch sich mit entsprechenden Warnleuchten und Warnton fortbewegenden Raupen (ohne Winden).

Diese Erwägungen haben in Form des oben hervorgehobenen Halbsatzes in den Gesetzestext Eingang gefunden.

6. Dem Berufungsgericht ist auf dieser gesetzlichen Grundlage keine vom Obersten Gerichtshof wahrzunehmende Fehlbeurteilung unterlaufen, wenn es zu dem Ergebnis gelangte, dass sich eine Gefahr, der durch § 30 Abs 2 S.SLG und den darauf beruhenden Verordnungen vorgebeugt werden soll, im vorliegenden Fall nicht verwirklicht hat und der eingetretene Schaden daher auch nicht vom Schutzzweck der Norm erfasst ist.

Die vom Beklagten ins Treffen geführte Entscheidung 2 Ob 223/15f vermag seinen gegenteiligen Standpunkt nicht zu stützen, weil sich nach dem damals zu beurteilenden Sachverhalt genau jene Gefahr realisiert hatte, mit der bei einer unbefugten Benützung der gesperrten Piste in der Pause eines Schirennens zu rechnen war.

7. Die in der Revision erstmals zu einer Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheit angestellten Überlegungen des Beklagten verstoßen gegen das Neuerungsverbot (§ 504 Abs 2 ZPO).

Der Oberste Gerichtshof hat sich in zahlreichen Entscheidungen zu den Risiken nächtlichen Rodelns geäußert, die jedoch von den konkreten Umständen des jeweiligen Falles abhängig sind (vgl etwa 3 Ob 2295/96p; 1 Ob 75/02i; 2 Ob 162/05w; 2 Ob 132/15y). Welche konkreten Verhaltensweisen im Hinblick auf die örtlichen Gegebenheiten, die Witterungs- und Sichtverhältnisse sowie das Fahrkönnen einem Rodler jeweils zumutbar und geboten sind, entzieht sich deshalb genereller Aussagen (1 Ob 104/10s mwN). Der Beklagte hat zu den genannten Umständen und deren möglicher Kausalität für den Unfall in erster Instanz weder Tatsachenvorbringen erstattet noch seinen Mitverschuldenseinwand darauf gestützt. Seine Revisionsbehauptung, der Geschädigte sei durch Ungeschicklichkeit mit der Rodel zu Sturz gekommen, findet überdies keine Deckung im festgestellten Sachverhalt.

8. Da es der Lösung von Rechtsfragen iSd § 502 Abs 1 ZPO nicht bedarf, ist die Revision zurückzuweisen.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf die §§ 41, 50 ZPO. Die klagende Partei hat auf die Unzulässigkeit der Revision hingewiesen.

Textnummer

E123474

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:0020OB00185.17W.1129.000

Im RIS seit

13.12.2018

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2019

Dokumentnummer

JJT_20181129_OGH0002_0020OB00185_17W0000_000