Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob239/71 1Ob77/73 6Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042173

Geschäftszahl

1Ob239/71; 1Ob77/73; 6Ob262/74; 4Ob543/75; 6Ob724/78; 3Ob525/79; 7Ob677/79; 6Ob654/81; 1Ob720/81; 7Ob635/81; 9ObA166/90; 1Ob548/90; 6Ob653/90; 3Ob1565/91; 3Ob1018/92; 4Ob1568/95; 9ObA88/98a; 6Ob205/97h; 10Ob295/00f; 8Ob19/02f; 5Ob266/01f; 6Ob82/02f; 9ObA119/03w; 8Ob42/04s; 10ObS38/05v; 10ObS41/05k; 6Ob72/05i; 8Ob121/07p; 9ObA73/08p; 9Ob50/08f; 17Ob21/09a; 7Ob45/10h; 3Ob217/11z; 3Ob126/13w; 7Ob238/13w; 5Ob113/14z; 8ObA79/14x; 1Ob43/15b; 6Ob85/16t; 9ObA101/16t; 9ObA139/17g; 5Ob78/18h

Entscheidungsdatum

16.09.1971

Norm

ZPO §499
ZPO §503 Z2 C2c

Rechtssatz

Das Berufungsgericht ist zwar an seine in einem Aufhebungsbeschluss ausgesprochene Rechtsansicht gebunden, jedoch kann eine Abweichung von einer in einem Aufhebungsbeschluss ausgesprochenen Rechtsansicht niemals einen Revisionsgrund bilden, weil die Bindungsvorschrift des § 499 Abs 2 ZPO nur in Bezug auf die rechtliche Beurteilung besteht, die rechtliche Beurteilung aber letztlich dem Revisionsgericht zusteht, so dass es gleichgültig ist, ob das BerG von seiner ursprünglichen Rechtsabsicht abgegangen ist, wenn nur die Rechtsansicht in der zweiten Berufungsentscheidung die richtige ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 239/71
    Entscheidungstext OGH 16.09.1971 1 Ob 239/71
  • 1 Ob 77/73
    Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 77/73
  • 6 Ob 262/74
    Entscheidungstext OGH 30.01.1975 6 Ob 262/74
    Auch
  • 4 Ob 543/75
    Entscheidungstext OGH 09.09.1975 4 Ob 543/75
  • 6 Ob 724/78
    Entscheidungstext OGH 23.11.1978 6 Ob 724/78
    Auch; Beisatz: Selbst wenn der OGH der in der zweiten Entscheidung des Berufungsgerichtes zum Ausdruck gebrachten Rechtsansicht nicht beitritt. (T1)
  • 3 Ob 525/79
    Entscheidungstext OGH 07.03.1979 3 Ob 525/79
  • 7 Ob 677/79
    Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 677/79
  • 6 Ob 654/81
    Entscheidungstext OGH 23.12.1981 6 Ob 654/81
  • 1 Ob 720/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 1 Ob 720/81
  • 7 Ob 635/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 7 Ob 635/81
  • 9 ObA 166/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 9 ObA 166/90
    Beis wie T1
  • 1 Ob 548/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 548/90
  • 6 Ob 653/90
    Entscheidungstext OGH 06.09.1990 6 Ob 653/90
  • 3 Ob 1565/91
    Entscheidungstext OGH 22.01.1992 3 Ob 1565/91
  • 3 Ob 1018/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 1018/92
    Auch
  • 4 Ob 1568/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 1568/95
    Auch
  • 9 ObA 88/98a
    Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 ObA 88/98a
    Auch; nur: Weil die Bindungsvorschrift des § 499 Abs 2 ZPO nur in Bezug auf die rechtliche Beurteilung besteht, die rechtliche Beurteilung aber letztlich dem Revisionsgericht zusteht, so dass es gleichgültig ist, ob das BerG von seiner ursprünglichen Rechtsabsicht abgegangen ist, wenn nur die Rechtsansicht in der zweiten Berufungsentscheidung die richtige ist. (T2)
  • 6 Ob 205/97h
    Entscheidungstext OGH 23.04.1998 6 Ob 205/97h
  • 10 Ob 295/00f
    Entscheidungstext OGH 14.11.2000 10 Ob 295/00f
  • 8 Ob 19/02f
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 8 Ob 19/02f
    Auch
  • 5 Ob 266/01f
    Entscheidungstext OGH 11.12.2002 5 Ob 266/01f
    Auch
  • 6 Ob 82/02f
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 82/02f
    Auch
  • 9 ObA 119/03w
    Entscheidungstext OGH 05.11.2003 9 ObA 119/03w
    Auch
  • 8 Ob 42/04s
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 Ob 42/04s
  • 10 ObS 38/05v
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 10 ObS 38/05v
    Auch; Beisatz: Daraus und aus dem Umstand, dass die dritte Instanz an die Rechtsansicht eines unbekämpft gebliebenen oder unbekämpfbaren Aufhebungsbeschlusses der zweiten Instanz nicht gebunden ist, folgt, dass die Rechtskraft eines Aufhebungs- und Zurückverweisungsbeschlusses eine Selbstbindung nicht zu begründen vermag. (T3)
  • 10 ObS 41/05k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2005 10 ObS 41/05k
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 72/05i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 72/05i
    Ähnlich; Beisatz: Ein Abgehen des Rekursgerichts von dieser Rechtsansicht bei einer neuerlichen Entscheidung ist unerheblich, weil die Rechtsfrage vom Obersten Gerichtshof unabhängig von der Entscheidung des Rekursgerichts zu lösen ist. (T4)
  • 8 Ob 121/07p
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 121/07p
    Vgl auch; Beisatz: Selbst eine Abweichung des Berufungsgerichts von seiner im ersten Rechtsgang zum Ausdruck gebrachten Rechtsansicht stellte keinen Revisionsgrund dar, weil die Rechtsfrage vom Obersten Gerichtshof unabhängig von der Entscheidung des Berufungsgerichts zu lösen ist. (T5)
  • 9 ObA 73/08p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 ObA 73/08p
  • 9 Ob 50/08f
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 50/08f
    Vgl auch; Beisatz: Daher kann im zweiten Rechtsgang die im Aufhebungsbeschluss im ersten Rechtsgang zugrunde gelegte Rechtsansicht vor dem Obersten Gerichtshof bekämpft werden. (T6)
  • 17 Ob 21/09a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 17 Ob 21/09a
    Auch
  • 7 Ob 45/10h
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 7 Ob 45/10h
  • 3 Ob 217/11z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 217/11z
    Auch
  • 3 Ob 126/13w
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 126/13w
    Auch
  • 7 Ob 238/13w
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 238/13w
    Auch; Beisatz: Auch wenn das Rekursgericht an seine in einem Aufhebungsbeschluss ausgesprochene Rechtsansicht gebunden ist, ist das Abgehen davon ohne Bedeutung, wenn die Rechtsansicht, die der vom Obersten Gerichtshof zu prüfenden Entscheidung zu Grunde liegt, die richtige ist. (T7); Veröff: SZ 2014/25
  • 5 Ob 113/14z
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 113/14z
    Auch
  • 8 ObA 79/14x
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 ObA 79/14x
    Auch
  • 1 Ob 43/15b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 43/15b
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 85/16t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 85/16t
    Auch; nur: Das Berufungsgericht ist zwar an seine in einem Aufhebungsbeschluss ausgesprochene Rechtsansicht gebunden, jedoch kann eine Abweichung von einer in einem Aufhebungsbeschluss ausgesprochenen Rechtsansicht niemals einen Revisionsgrund bilden, weil die Bindungsvorschrift des § 499 Abs 2 ZPO nur in Bezug auf die rechtliche Beurteilung besteht, die rechtliche Beurteilung aber letztlich dem Revisionsgericht zusteht. (T8)
  • 9 ObA 101/16t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 101/16t
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 139/17g
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 ObA 139/17g
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0042173

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19710916_OGH0002_0010OB00239_7100000_002

Rechtssatz für 3Ob641/78 7Ob507/86 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037915

Geschäftszahl

3Ob641/78; 7Ob507/86; 8Ob16/86; 7Ob683/88; 9ObA225/93 (9ObA226/93); 1Ob16/93; 9ObA288/98p; 3Ob280/01z; 9Ob213/02t; 9ObA242/02g; 9Ob25/05z; 2Ob141/06h; 9ObA122/06s; 4Ob149/06z; 2Ob237/06a; 1Ob239/07i; 7Ob148/08b; 7Ob268/08z; 1Ob132/09g; 4Ob221/09t; 5Ob214/10x; 5Ob224/10t; 9ObA131/10w; 5Ob219/10g; 8Ob31/11h; 3Ob53/12h; 9ObA43/12g; 6Ob97/13b; 8Ob64/13i; 3Ob243/13a; 3Ob244/13y; 1Ob112/14y; 2Ob8/14m; 7Ob206/14s; 9Ob88/14b; 8ObA55/15v; 1Ob253/15k; 5Ob12/16z; 10Ob110/15x; 8ObA17/16g; 9ObA159/15w; 3Ob250/16k; 8ObA17/17h; 6Ob41/18z; 5Ob78/18h; 3Ob28/19t; 5Ob46/19d; 4Ob23/19i

Entscheidungsdatum

19.09.1979

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §272 A
ZPO §292
ZPO §503 C6

Rechtssatz

Urkunden sind Beweismittel; sie stellen kein Prozessvorbringen dar und können solches nicht ersetzen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 641/78
    Entscheidungstext OGH 19.09.1979 3 Ob 641/78
  • 7 Ob 507/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 507/86
  • 8 Ob 16/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 8 Ob 16/86
  • 7 Ob 683/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 683/88
    Veröff: MietSlg XL/32
  • 9 ObA 225/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 225/93
    Auch
  • 1 Ob 16/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 16/93
    Auch
  • 9 ObA 288/98p
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 9 ObA 288/98p
    Auch
  • 3 Ob 280/01z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 280/01z
  • 9 Ob 213/02t
    Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 Ob 213/02t
  • 9 ObA 242/02g
    Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 ObA 242/02g
    Auch
  • 9 Ob 25/05z
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 9 Ob 25/05z
  • 2 Ob 141/06h
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 141/06h
    Auch
  • 9 ObA 122/06s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2006 9 ObA 122/06s
  • 4 Ob 149/06z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 149/06z
    Veröff: SZ 2006/168
  • 2 Ob 237/06a
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 237/06a
  • 1 Ob 239/07i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 239/07i
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
  • 7 Ob 268/08z
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 268/08z
    Auch
  • 1 Ob 132/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 132/09g
    Auch
  • 4 Ob 221/09t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 221/09t
    Auch
  • 5 Ob 214/10x
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 5 Ob 214/10x
    Beisatz: Der Verweis auf Urkunden und Beweisergebnisse ersetzt fehlendes Prozessvorbringen nicht. (T1)
  • 5 Ob 224/10t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 224/10t
    Vgl; Beisatz: Beweisergebnisse sind grundsätzlich nicht geeignet, fehlendes Prozessvorbringen zu ersetzen bzw unzureichendes Vorbringen zu konkretisieren. (T2)
  • 9 ObA 131/10w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 131/10w
  • 5 Ob 219/10g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 219/10g
    Auch
  • 8 Ob 31/11h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 Ob 31/11h
    Vgl
  • 3 Ob 53/12h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 53/12h
  • 9 ObA 43/12g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 ObA 43/12g
    Auch
  • 6 Ob 97/13b
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 97/13b
  • 8 Ob 64/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 64/13i
  • 3 Ob 243/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 243/13a
  • 3 Ob 244/13y
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 244/13y
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Urkunden, die erkennbar dem Klagevorbringen zuzuordnende Berechnungen in Tabellenform enthalten. (T3)
  • 1 Ob 112/14y
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 112/14y
    Auch
  • 2 Ob 8/14m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 8/14m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 206/14s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 206/14s
    Vgl; Beis wie T1
  • 9 Ob 88/14b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 88/14b
  • 8 ObA 55/15v
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 ObA 55/15v
    Auch
  • 1 Ob 253/15k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 253/15k
    Vgl aber; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Verweis auf die vorgelegten Urkunden (Honorarnoten eines Rechtsanwalts) im Vorbringen reicht; die einzelnen Positionen und die ihnen zugeordneten Beträge müssen nicht in der Klageerzählung ziffernmäßig angeführt werden. (T4)
  • 5 Ob 12/16z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 12/16z
    Auch
  • 10 Ob 110/15x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2016 10 Ob 110/15x
    Beisatz: Hier: Kindesunterhaltsverfahren. (T5)
  • 8 ObA 17/16g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2016 8 ObA 17/16g
  • 9 ObA 159/15w
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 9 ObA 159/15w
    Auch; Beisatz: Prozessvorbringen wird nicht durch einen bloßen Verweis auf Urkunden ersetzt. (T6)
  • 3 Ob 250/16k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 250/16k
  • 8 ObA 17/17h
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 ObA 17/17h
  • 6 Ob 41/18z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2018 6 Ob 41/18z
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl; Beis wie T4
  • 3 Ob 28/19t
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 28/19t
    Vgl; Beis wie T2
  • 5 Ob 46/19d
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 46/19d
  • 4 Ob 23/19i
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 23/19i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0037915

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19790919_OGH0002_0030OB00641_7800000_001

Rechtssatz für 5Ob533/88 4Ob512/90 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022700

Geschäftszahl

5Ob533/88; 4Ob512/90; 8Ob555/91; 2Ob2422/96g; 6Ob226/97x; 1Ob333/98x; 6Ob262/99v; 5Ob1/00h; 9Ob76/00t; 1Ob278/99k; 6Ob292/00k; 1Ob151/01i; 7Ob274/01x; 7Ob316/01y; 4Ob83/02p; 1Ob218/02v; 9Ob116/03d; 6Ob131/03p; 3Ob286/03k; 6Ob34/04z; 6Ob12/05s; 7Ob23/06t; 2Ob133/06g; 2Ob170/06y; 6Ob185/07k; 1Ob233/07g; 3Ob134/08i; 4Ob197/08m; 9Ob22/08p; 5Ob38/05g; 4Ob28/09k; 2Ob266/08v; 1Ob213/09v; 9Ob7/10k; 4Ob36/10p; 4Ob71/10k; 3Ob39/11y; 6Ob245/10p; 17Ob11/11h; 4Ob137/11t; 4Ob145/11v; 7Ob61/12i; 4Ob67/12z; 1Ob172/12v; 4Ob201/12f; 10Ob13/13d; 8Ob125/13k; 3Ob191/13d; 1Ob199/14t; 9Ob26/14k; 7Ob59/15z; 9Ob22/15y; 2Ob36/15f; 8Ob140/15v; 7Ob197/16w; 5Ob176/16t; 6Ob39/17d; 6Ob59/17w; 5Ob182/17a; 5Ob9/18m; 3Ob191/17k; 5Ob78/18h; 5Ob91/18w; 1Ob63/18y; 8Ob136/18k; 7Ob164/18w; 4Ob118/19k

Entscheidungsdatum

26.04.1988

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1295 IIf2
ABGB §1299 C
ABGB §1299 E

Rechtssatz

Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 533/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 5 Ob 533/88
  • 4 Ob 512/90
    Entscheidungstext OGH 08.05.1990 4 Ob 512/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kausalität der Versagung der ausländergrundverkehrsbehördlichen Genehmigung. (T1)
  • 8 Ob 555/91
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 555/91
    Auch
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Auch
  • 6 Ob 226/97x
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 226/97x
  • 1 Ob 333/98x
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 333/98x
  • 6 Ob 262/99v
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 262/99v
    Vgl auch
  • 5 Ob 1/00h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 1/00h
    Auch; nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre. (T2)
  • 9 Ob 76/00t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 Ob 76/00t
    Auch; Beisatz: Der Kläger ist beweispflichtig, dass der Schaden bei Erfüllung der die Beklagte treffenden Warnpflicht und Aufklärungspflicht nicht eingetreten wäre. (T3)
  • 1 Ob 278/99k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
  • 6 Ob 292/00k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
    Beisatz: Bei erwiesenem schuldhaften Unterlassen einer Belehrung wird ein Anwalt dem Mandanten gegenüber nur schadenersatzpflichtig, wenn dieser beweisen kann, dass das schuldhafte rechtswidrige Verhalten des Rechtsanwaltes kausal für den eingetretenen Schaden war (so bereits 2 Ob 224/97y). (T4)
  • 1 Ob 151/01i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
    Auch; Beisatz: Den Kläger trifft die Behauptungslast und Beweislast dafür, dass der Schaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten wäre. (T5)
    Veröff: SZ 74/159
  • 7 Ob 274/01x
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 274/01x
  • 7 Ob 316/01y
    Entscheidungstext OGH 11.02.2002 7 Ob 316/01y
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 83/02p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 83/02p
    nur T2; Beisatz: Der Rechtsanwalt hat keinen Anspruch auf Honorar, wenn der Mandant beweist, dass und aus welchen Gründen die Leistung wertlos ist. Weist der Mandant nach, dass der Rechtsanwalt eine für den Prozessausgang wesentliche Weisung nicht befolgt hat, so ist bereits damit die einer Nichterfüllung des Anwaltsvertrags gleichkommende Schlechterfüllung bewiesen, weil es zu den Hauptpflichten des Rechtsanwalts gehört, (gesetzmäßige) Weisungen seines Mandanten zu befolgen. In einem solchen Fall verliert der Rechtsanwalt seinen Honoraranspruch, wenn er nicht beweist, dass sein weisungswidriges Handeln für den Prozesserfolg unschädlich war. (T6)
    Veröff: SZ 2002/46
  • 1 Ob 218/02v
    Entscheidungstext OGH 28.10.2002 1 Ob 218/02v
  • 9 Ob 116/03d
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 116/03d
  • 6 Ob 131/03p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 131/03p
  • 3 Ob 286/03k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 286/03k
    nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln nicht eingetreten wäre. (T7)
  • 6 Ob 34/04z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 34/04z
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
  • 7 Ob 23/06t
    Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 23/06t
  • 2 Ob 133/06g
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 2 Ob 133/06g
    Auch
  • 2 Ob 170/06y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 170/06y
  • 6 Ob 185/07k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 185/07k
  • 1 Ob 233/07g
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 233/07g
    Beisatz: Hier: Steuerberater. (T8)
  • 3 Ob 134/08i
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 134/08i
    Auch
  • 4 Ob 197/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 197/08m
  • 9 Ob 22/08p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 22/08p
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 38/05g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
    Vgl; Beisatz: Bei pflichtwidriger Unterlassung eines Rechtsanwalts wird dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden zugemutet. (T9)
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/48
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
  • 9 Ob 7/10k
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 7/10k
    Vgl auch
  • 4 Ob 36/10p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 36/10p
    Auch; Veröff: SZ 2010/52
  • 4 Ob 71/10k
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 71/10k
    Auch; nur T7
  • 3 Ob 39/11y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 39/11y
    Auch
  • 6 Ob 245/10p
    Entscheidungstext OGH 14.04.2011 6 Ob 245/10p
  • 17 Ob 11/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2011/105
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Vgl auch; nur T7; Beisatz: Hier: Unterlassene Warnung des Werkunternehmers (trotz vertraglich übernommener Prüfpflicht) bei Untauglichkeit der vom Werkbesteller beigestellten Pläne. (T10)
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Auch; nur T7; Beis wie T5
  • 7 Ob 61/12i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 61/12i
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: fehlerhafte Anlageberatung. (T11)
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Vgl
  • 4 Ob 201/12f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 201/12f
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Ähnlich; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Dieses Kriterium liegt unter dem Regelbeweismaß der ZPO, wonach für eine (Positiv‑)Feststellung eine „hohe“ Wahrscheinlichkeit erforderlich ist. (T12)
  • 8 Ob 125/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 125/13k
    Auch; Beisatz: Auch im Rahmen der Anwaltshaftung muss die Pflichtverletzung sowie der Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und schadensbegründendem Prozessverlust vom Geschädigten dargelegt und bewiesen werden. (T13)
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Auch; nur T7; Beis wie T5
  • 1 Ob 199/14t
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 199/14t
    Auch; Beis wie T13
  • 9 Ob 26/14k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 26/14k
    Auch; nur T7; Beisatz: Es müsste daher nach dem Beweismaß der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen, dass dem Kläger der Inhalt der unterlassenen Ad-hoc-Meldung bei Publikation zur Kenntnis gelangt wäre. (T14)
    Beis wie T5
  • 7 Ob 59/15z
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 59/15z
  • 9 Ob 22/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 22/15y
  • 2 Ob 36/15f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 2 Ob 36/15f
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 140/15v
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 140/15v
    Auch; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T15)
  • 7 Ob 197/16w
    Entscheidungstext OGH 30.11.2016 7 Ob 197/16w
    Auch
  • 5 Ob 176/16t
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
    nur T7
  • 6 Ob 39/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 39/17d
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T15
  • 6 Ob 59/17w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 59/17w
    Vgl auch; Beisatz: Bei einer unterlassenen oder unrichtigen Ad-Hoc-Meldung stellt sich die Kausalitätsprüfung so dar, dass zu fragen ist, ob der Kläger 1. bei Einhaltung der gebotenen Ad-Hoc-Meldepflicht vom Inhalt der Meldung erfahren hätte und 2. dann eine andere (oder keine) Veranlagungsentscheidung getroffen hätte. Beide Fragen sind auf der Tatsachenebene zu beantworten. (T16)
    Beisatz: Dafür, dass fehlende oder unrichtige Ad-Hoc-Meldungen ganz grundsätzlich nur für Anlegerentscheidungen kausal sein könnten, die binnen sechs Monaten getroffen werden, bestehen keine gesetzlichen Grundlagen. Auch die Frage, wie lange eine Ad-Hoc-Meldung auf der Website des Emittenten abrufbar sein muss, sagt noch nichts darüber aus, wie lange sie für die Investitionsentscheidung des Anlegers relevant sein kann. (T17)
  • 5 Ob 182/17a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2017 5 Ob 182/17a
  • 5 Ob 9/18m
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 5 Ob 9/18m
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 191/17k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 191/17k
    Auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl; Beis wie T6
  • 5 Ob 91/18w
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 91/18w
    Vgl auch
  • 1 Ob 63/18y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 63/18y
    Beis wie T13; Beisatz: Hier: Unterlassung der Ablehnung eines Auftrags bzw der Geltendmachung von Ansprüchen durch einen Rechtsanwalt. (T18)
  • 8 Ob 136/18k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 136/18k
  • 7 Ob 164/18w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 164/18w
    nur T7
  • 4 Ob 118/19k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 4 Ob 118/19k
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Der Beklagte hatte der Klägerin ein heißes Getränk übergeben. Der Becher fiel um, die Klägerin wurde von der auslaufenden Flüssigkeit am Bein verbrüht. Sie war vor der Gefahr eines heißen Getränks jedoch bereits von einer Dritten gewarnt worden und gab durch ihr Verhalten (Zurückstellen des heißen Bechers vor dem Umfallen) zu erkennen, die Gefahr erkannt zu haben. (T19)

Schlagworte

RA, hypothetischer Inzidentprozess

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022700

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19880426_OGH0002_0050OB00533_8800000_001

Rechtssatz für 4Ob1009/88 1Ob666/90 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037780

Geschäftszahl

4Ob1009/88; 1Ob666/90; 6Ob1550/91; 5Ob52/91; 8Ob1625/92; 8Ob611/93; 7Ob517/95; 8Ob512/95; 7Ob523/95; 1Ob2063/96f; 8Ob341/97y; 4Ob302/98k; 8Ob7/99h; 8Ob205/99a; 4Ob190/00w; 9ObA307/00p; 10Ob303/00g; 6Ob319/00f; 10Ob24/01d; 10Ob29/01i; 7Ob88/01v; 8ObA126/01i; 8ObA4/02z; 3Ob246/02a; 1Ob83/03t (1Ob84/03i); 1Ob8/04i; 6Ob291/05w; 6Ob5/06p; 6Ob15/06h; 8ObA18/06i; 2Ob8/06z; 9Ob83/06f; 9Ob27/07x; 8Ob136/07v; 5Ob110/08z; 7Ob81/08z; 1Ob141/08d; 2Ob196/08z; 7Ob1/09m; 3Ob13/09x; 1Ob68/09w; 8Ob11/09i; 1Ob213/09v; 3Ob258/09a; 3Ob204/09k; 3Ob228/09i; 6Ob258/09y (6Ob259/09w); 2Ob215/09w; 17Ob12/10d; 3Ob159/10v; 3Ob207/10b; 6Ob173/10z; 1Ob182/10m; 2Ob138/10y; 9ObA41/11m; 10Ob49/11w; 8Ob17/12a; 6Ob21/12z; 4Ob207/11m; 8Ob80/11i; 3Ob1/12m; 4Ob64/12h; 3Ob99/12y; 1Ob51/12z; 4Ob5/13h; 1Ob97/13s; 4Ob30/14m; 8Ob81/13i; 4Ob91/14g; 4Ob193/14g; 7Ob88/14p; 8ObA14/15i; 9ObA14/15x; 9ObA149/14x; 8ObA22/15s; 1Ob3/15w; 9ObA47/15z; 4Ob159/15h; 9ObA93/15i; 7Ob118/15a; 9ObA100/15v; 6Ob85/16t; 9ObA39/16z; 1Ob60/16d; 4Ob214/16y; 7Ob171/16x; 1Ob7/17m; 9ObA101/16t; 9ObA10/17m; 6Ob38/17g; 2Ob68/17i; 1Ob140/17w; 3Ob227/17d; 3Ob26/18x; 1Ob12/18y; 1Ob18/18f; 7Ob28/18w; 2Ob80/18f; 1Ob88/18z; 5Ob78/18h; 1Ob110/18k; 1Ob87/18b; 3Ob121/18t; 8ObA69/18g; 8Ob41/19s; 9ObA52/19s; 5Ob99/19y; 9ObA78/19i; 3Ob170/19z

Entscheidungsdatum

12.07.1988

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §502 Abs4 Z1 HII

Rechtssatz

Die Schlüssigkeit einer Klage kann nur anhand der konkreten Behauptungen im Einzelfall geprüft werden; ob eine Klage schlüssig ist, sich also der Anspruch aus dem behaupteten Sachverhalt ergibt, kann daher nie eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO sein.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 1009/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 4 Ob 1009/88
  • 1 Ob 666/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 666/90
  • 6 Ob 1550/91
    Entscheidungstext OGH 11.04.1991 6 Ob 1550/91
  • 5 Ob 52/91
    Entscheidungstext OGH 25.06.1991 5 Ob 52/91
    nur: Die Schlüssigkeit einer Klage kann nur anhand der konkreten Behauptungen im Einzelfall geprüft werden. (T1)
  • 8 Ob 1625/92
    Entscheidungstext OGH 08.10.1992 8 Ob 1625/92
    nur T1; Beisatz: Wurde die Schlüssigkeit der Klage im Sinn der ständigen Rechtsprechung verneint und konnte die Revisionswerberin auch in der außerordentlichen Revision keinen Verstoß gegen die Denkgesetze aufzeigen und nicht schlüssig darlegen, wie sich der geltend gemachte Anspruch aus dem behaupteten Sachverhalt ergeben könnte, liegt keine vom Obersten Gerichtshof überprüfbare Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO vor. (T2)
  • 8 Ob 611/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 8 Ob 611/93
    Abweichend; Beisatz: Beruht die Annahme der Unschlüssigkeit einer Klage auf einem erheblichen Rechtsirrtum, kann die Zulässigkeit der Revision nicht mit dem Argument verneint werden, dass die Schlüssigkeit einer Klage nur anhand der konkreten Behauptungen im Einzelfall geprüft werden kann. (T3)
  • 7 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 08.02.1995 7 Ob 517/95
    Abweichend; Beis wie T3
  • 8 Ob 512/95
    Entscheidungstext OGH 27.04.1995 8 Ob 512/95
    Abweichend; Beis wie T3
  • 7 Ob 523/95
    Entscheidungstext OGH 31.05.1995 7 Ob 523/95
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Schlüssigkeitsfrage kann grundsätzlich keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO sein. (T4)
  • 1 Ob 2063/96f
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2063/96f
  • 8 Ob 341/97y
    Entscheidungstext OGH 16.04.1998 8 Ob 341/97y
  • 4 Ob 302/98k
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 4 Ob 302/98k
    Auch; Beis wie T4
  • 8 Ob 7/99h
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 8 Ob 7/99h
    nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Dessen ungeachtet kann eine krasse Fehlbeurteilung der Schlüssigkeit durch das Berufungsgericht die Zulässigkeit der Revision begründen. (T5)
  • 8 Ob 205/99a
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 8 Ob 205/99a
    Auch; nur T1; Beis wie T5
  • 4 Ob 190/00w
    Entscheidungstext OGH 17.08.2000 4 Ob 190/00w
    Auch
  • 9 ObA 307/00p
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 9 ObA 307/00p
  • 10 Ob 303/00g
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 303/00g
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 319/00f
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 319/00f
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 24/01d
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 24/01d
    Vgl aber; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Ein ursprünglich schlüssiges Klagsvorbringen kann durch eine unsubstanziierte Klagseinschränkung, auf Grund derer die geltend gemachten mehreren Ansprüche nicht mehr im Einzelnen ziffernmäßig bestimmt und individualisiert sind, unschlüssig werden. (T6)
  • 10 Ob 29/01i
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 29/01i
    Vgl aber; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 7 Ob 88/01v
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 88/01v
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 8 ObA 126/01i
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 126/01i
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 46 Abs 1 ASGG. (T7)
  • 8 ObA 4/02z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 8 ObA 4/02z
    Beisatz: Hier: Schlüssigkeit einer Saldoklage verneint. (T8)
  • 3 Ob 246/02a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 3 Ob 246/02a
    Auch
  • 1 Ob 83/03t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 83/03t
    Auch; Beisatz: Hier: Schlüssigkeit eines Antrages auf Einstweilige Verfügung. (T9)
  • 1 Ob 8/04i
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 8/04i
    Vgl; Beisatz: Die Schlüssigkeit von Prozessbehauptungen kann nur anhand des konkreten Vorbringens im Einzelfall geprüft werden; daher ist deren Beurteilung regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T10)
  • 6 Ob 291/05w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 291/05w
    Beisatz: Hier: Die Auffassung des Berufungsgerichts, die Beklagte habe Baumängel nicht konkretisiert und über die (bloße) Behauptung von Baumängeln hinaus weder Preisminderung noch eine in irgendeiner Weise konkretisierte Gegenforderung geltend gemacht, bedeutet keine im Rahmen eines außerordentlichen Rechtsmittels aufzugreifende Fehlbeurteilung. (T11)
  • 6 Ob 5/06p
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 5/06p
    Beisatz: Dass eine bestimmte Formulierung in einer Vielzahl von Fällen gebraucht wird, berührt für sich allein - vom Fall grober Fehlbeurteilung abgesehen - noch keine Rechtsfrage erheblicher Bedeutung. (T12)
  • 6 Ob 15/06h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 15/06h
  • 8 ObA 18/06i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 ObA 18/06i
    Auch; Beisatz: Fehlendes Vorbringen kann weder durch Verweis auf eine Urkunde noch durch eigene Berechnungen des Gerichtes noch durch die - vom Kläger in erster Instanz beantragte - Einholung eines Sachverständigengutachtens ersetzt werden. (T13)
  • 2 Ob 8/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 2 Ob 8/06z
    Beisatz: Dies gilt auch für die Prüfung der Schlüssigkeit einer Wiederaufnahmsklage (6 Ob 319/00f). (T14)
  • 9 Ob 83/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 9 Ob 83/06f
    nur T1
  • 9 Ob 27/07x
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 9 Ob 27/07x
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung des Parteivorbringens. (T15)
  • 8 Ob 136/07v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 136/07v
    Auch; Beisatz: Der Frage, ob eine Klage schlüssig ist, kommt im Allgemeinen keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T16)
    Beisatz: Hier: Der Verweis auf von der Beklagten angestellte angebliche Wirtschaftlichkeitsberechnungen ersetzt ein Vorbringen über den bei der Klägerin tatsächlich eingetretenen Verdienstentgang nicht. (T17)
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    nur T1
  • 7 Ob 81/08z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 81/08z
    Auch
  • 1 Ob 141/08d
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 141/08d
    Auch
  • 2 Ob 196/08z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 196/08z
    Auch
  • 7 Ob 1/09m
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 1/09m
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 3 Ob 13/09x
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 13/09x
    Vgl
  • 1 Ob 68/09w
    Entscheidungstext OGH 06.07.2009 1 Ob 68/09w
    Auch
  • 8 Ob 11/09i
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 11/09i
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    Vgl; Beis wie T10
  • 3 Ob 258/09a
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 258/09a
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 204/09k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 204/09k
    Auch; Beis wie T14
  • 3 Ob 228/09i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 228/09i
    Auch; Beis wie T17
  • 6 Ob 258/09y
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 258/09y
    Vgl aber; Beis wie T5
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Auch
  • 17 Ob 12/10d
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 17 Ob 12/10d
    Auch
  • 3 Ob 159/10v
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 159/10v
    Auch
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Auch; Beis wie T16
  • 6 Ob 173/10z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 173/10z
    Vgl
  • 1 Ob 182/10m
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 182/10m
    nur T1
  • 2 Ob 138/10y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 138/10y
  • 9 ObA 41/11m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 41/11m
    nur T1
  • 10 Ob 49/11w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 Ob 49/11w
    Auch; Beis wie T6
  • 8 Ob 17/12a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 17/12a
  • 6 Ob 21/12z
    Entscheidungstext OGH 16.02.2012 6 Ob 21/12z
    Auch; Beis wie T13
  • 4 Ob 207/11m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 207/11m
    Auch; Beisatz: Hier: Schlüssigkeit als Voraussetzung für die Erlassung eines Versäumungsurteils. (T18)
  • 8 Ob 80/11i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 Ob 80/11i
    Auch
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 1/12m
    Auch
  • 4 Ob 64/12h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 4 Ob 64/12h
    Auch
  • 3 Ob 99/12y
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 99/12y
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Auch
  • 4 Ob 5/13h
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 5/13h
    Auch
  • 1 Ob 97/13s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 97/13s
    Vgl; Beis wie T14
  • 4 Ob 30/14m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 30/14m
    Auch
  • 8 Ob 81/13i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2014 8 Ob 81/13i
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 91/14g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 91/14g
    Vgl auch
  • 4 Ob 193/14g
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 193/14g
  • 7 Ob 88/14p
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 88/14p
    Auch; Veröff: SZ 2014/103
  • 8 ObA 14/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 ObA 14/15i
  • 9 ObA 14/15x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 14/15x
    Beis wie T5
  • 9 ObA 149/14x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 149/14x
  • 8 ObA 22/15s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 ObA 22/15s
  • 1 Ob 3/15w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 3/15w
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 47/15z
    Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 ObA 47/15z
  • 4 Ob 159/15h
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 159/15h
  • 9 ObA 93/15i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 93/15i
  • 7 Ob 118/15a
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 118/15a
  • 9 ObA 100/15v
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 100/15v
  • 6 Ob 85/16t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 85/16t
  • 9 ObA 39/16z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 39/16z
    Auch
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
  • 4 Ob 214/16y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 214/16y
  • 7 Ob 171/16x
    Entscheidungstext OGH 30.11.2016 7 Ob 171/16x
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
  • 9 ObA 101/16t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 101/16t
  • 9 ObA 10/17m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 10/17m
    Beis wie T13
  • 6 Ob 38/17g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 38/17g
    Auch; Beisatz: Fehlendes Vorbringen kann nicht durch den Verweis auf Urkunden ersetzt werden. (T19)
  • 2 Ob 68/17i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 68/17i
    Beis wie T14
  • 1 Ob 140/17w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 140/17w
    Beis wie T14
  • 3 Ob 227/17d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 227/17d
    Beis wie T14
  • 3 Ob 26/18x
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 26/18x
    Beis wie T14
  • 1 Ob 12/18y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 12/18y
    Beis wie T14
  • 1 Ob 18/18f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 18/18f
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Auch
  • 2 Ob 80/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 2 Ob 80/18f
    Auch
  • 1 Ob 88/18z
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 88/18z
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T14; Beis ähnlich wie T16
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl; Beis wie T13
  • 1 Ob 110/18k
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 110/18k
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Dies gilt auch für die Prüfung, ob die neuen Tatsachen und Beweismittel (abstrakt) geeignet sind, eine Änderung der Entscheidung des Vorprozesses zu bewirken. (T20)
  • 1 Ob 87/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 87/18b
    Beis wie T14; Beis wie T16
  • 3 Ob 121/18t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 121/18t
    Beis wie T14
  • 8 ObA 69/18g
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 ObA 69/18g
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 41/19s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 41/19s
  • 9 ObA 52/19s
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 52/19s
    Beis wie T14
  • 5 Ob 99/19y
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 99/19y
  • 9 ObA 78/19i
    Entscheidungstext OGH 27.08.2019 9 ObA 78/19i
  • 3 Ob 170/19z
    Entscheidungstext OGH 11.09.2019 3 Ob 170/19z
    Beis wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0037780

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19880712_OGH0002_0040OB01009_8800000_001

Rechtssatz für 1Ob520/90 9Ob157/99z 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044401

Geschäftszahl

1Ob520/90; 9Ob157/99z; 6Ob77/06a; 5Ob78/18h

Entscheidungsdatum

02.05.1990

Norm

ZPO §530 E1

Rechtssatz

Im Eheverfahren ist zwischen der nach §§ 57, 59 EheG fristgebundenen Ergänzungsklage - sie betrifft Fälle, in denen es der Kläger bei der im Vorprozess ausgesprochenen Ehescheidung belassen, das Urteil des Vorprozesses aber durch einen Verschuldensausspruch oder Mitverschuldensausspruch ergänzt haben will - und der nach § 534 Abs 1 und 2 ZPO fristgebundenen Wiederaufnahmsklage zu unterscheiden. Werden Tatsachen geltend gemacht, die vor Schluss der mündlichen Verhandlung entstanden sind, und Beweismittel, die zum Nachweis solcher Tatsachen dienen, dann ist Wiederaufnahmsklage gemäß § 530 Abs 1 Z 7 ZPO zu erheben, soferne diese Tatsachen und Beweismittel dem Wiederaufnahmskläger im Vorprozess nicht bekannt oder nicht benützbar waren. Auf Grund von Tatsachen und Beweismitteln, die dem Kläger im Vorprozess bereits bekannt waren und mit denen er nun einen bisher unterbliebenen Schuldausspruch oder Mitschuldausspruch beziehungsweise eine Änderung des Schuldausspruchs erreichen will, ist dagegen Ergänzungsklage zu erheben.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 520/90
    Entscheidungstext OGH 02.05.1990 1 Ob 520/90
    Veröff: JBl 1991,50
  • 9 Ob 157/99z
    Entscheidungstext OGH 09.07.1999 9 Ob 157/99z
    Vgl auch; Beisatz: Die Ergänzungsklage hindert nicht die Geltendmachung "weiterer" Verschuldensgründe nach bereits erfolgter Ehescheidung mit selbständiger Klage. Verschuldensgründen, die aber bereits im Scheidungsverfahren - wenn auch ohne Stellung eines Mitverschuldensantrages - in der erkennbaren Absicht, die sittliche Rechtfertigung des Scheidungsbegehrens in Frage zu stellen, geltend gemacht wurden, ist jedoch die Eignung, eine Ergänzungsklage als "weitere" Verschuldensgründe zu tragen, abzusprechen. Es würde damit nicht nur die Rechtskraftwirkung in unzulässiger Weise ausgehöhlt. (T1)
  • 6 Ob 77/06a
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 6 Ob 77/06a
    Auch
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0044401

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19900502_OGH0002_0010OB00520_9000000_001

Rechtssatz für 10Ob516/94 9ObA2040/96g...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042828

Geschäftszahl

10Ob516/94; 9ObA2040/96g; 7Ob2229/96m; 5Ob21/97t; 4Ob67/98a; 4Ob92/98b; 4Ob127/98z; 2Ob260/98v; 7Ob360/98m; 1Ob83/99h; 9Ob191/99z; 8ObS249/99x; 1Ob228/99g; 1Ob340/99b; 7Ob343/99p; 3Ob125/99z; 1Ob214/99y; 10Ob63/00p; 10Ob41/00b; 10Ob66/00d; 9Ob21/00d; 2Ob205/00m; 4Ob190/00w; 9Ob148/00f; 7Ob185/00g; 8Ob6/00s; 9Ob274/00k; 7Ob254/00d; 7Ob322/00d; 7Ob314/00b; 6Ob292/00k; 10Ob222/00w; 9Ob20/01h; 8Ob57/01t; 7Ob91/01k; 7Ob146/01y; 3Ob122/01i; 9Ob248/01p; 2Ob319/01b; 9Ob66/02z; 9Ob136/02v; 7Ob117/02k; 7Ob135/02g; 1Ob162/02h; 8Ob139/02b; 8ObA78/02g; 8Ob169/02i; 8Ob215/02d; 8Ob224/02b; 7Ob246/02f; 1Ob71/02a; 2Ob19/03p; 5Ob307/02m; 2Ob136/03v; 3Ob210/03h; 8ObA44/03h; 8Ob28/04g; 7Ob262/03k; 7Ob228/04m; 7Ob163/04b; 7Ob73/05v; 10Ob110/05g; 9Ob43/05x; 6Ob291/05w; 6Ob289/05a; 6Ob74/06k; 10Ob15/06p; 7Ob84/06p; 9ObA63/06i; 6Ob181/06w; 9ObA70/06v; 3Ob241/06x; 2Ob3/07s; 2Ob170/06y; 10Ob46/07y; 9Ob43/07z; 9Ob17/07a; 2Ob30/07m; 9Ob27/07x; 7Ob186/07i; 1Ob126/07x; 9ObA6/08k; 2Ob207/07s; 8Ob129/07i; 8ObA5/08f; 2Ob58/08f; 8Ob27/08s; 1Ob126/08y; 4Ob68/08s; 7Ob81/08z; 10ObS46/08z; 1Ob141/08d; 10Ob79/08b; 1Ob204/08v; 9ObA128/08a; 8Ob114/08k; 8Ob148/08k; 2Ob219/08g; 8Ob166/08g; 9Ob9/09b; 9ObA24/08g; 3Ob13/09x; 6Ob44/09b; 5Ob67/09b; 4Ob55/09f; 1Ob197/08i; 5Ob108/09g; 9Ob88/08v; 1Ob51/09w; 6Ob185/09p; 6Ob213/09f; 2Ob200/09i; 3Ob9/10k; 1Ob255/09w; 6Ob237/09k; 4Ob9/10t; 8ObA7/10b; 7Ob243/09z; 1Ob61/10t; 3Ob69/10h; 2Ob163/09y; 9Ob75/09h; 1Ob119/10x; 8Ob62/10s; 9ObA2/10z; 9Ob65/10i; 2Ob40/10m; 1Ob180/10t; 9ObA123/10v; 4Ob187/10v; 3Ob238/10m; 4Ob176/10a; 3Ob214/10g; 1Ob2/11t; 1Ob31/11g; 6Ob18/11g; 8Ob45/11t; 9Ob55/10v; 10Ob55/11b; 9ObA99/10i; 9Ob77/10d; 4Ob111/11v; 6Ob81/11x; 9ObA110/10g; 1Ob229/11z; 10Ob95/11k; 3Ob126/11t; 1Ob234/11k; 10Ob103/11m; 8Ob17/12a; 9ObA9/12g; 9Ob6/11i; 5Ob235/11m; 5Ob30/12s; 5Ob244/11k; 1Ob207/11i; 4Ob207/11m; 4Ob62/12i; 5Ob77/12b; 9ObA48/12t; 1Ob107/12k; 1Ob51/12z; 4Ob183/12h; 9Ob3/13a; 9Ob52/12f; 5Ob16/13h; 2Ob187/12g; 7Ob77/13v; 7Ob70/13i; 9Ob12/13z; 4Ob97/13p; 1Ob96/13v; 9ObA48/13v; 3Ob95/13m; 5Ob31/13i; 9Ob62/13b; 7Ob226/13f; 1Ob38/14s; 7Ob39/14g; 5Ob174/13v; 7Ob116/14f; 5Ob86/14d; 1Ob172/14x; 3Ob178/14v; 1Ob210/14k; 7Ob4/15m; 1Ob211/14g; 10Ob36/15i; 6Ob50/15v; 1Ob58/15h; 1Ob110/15f; 1Ob226/15i; 5Ob143/15p; 3Ob248/15i; 9ObA29/16d; 2Ob109/16t; 1Ob60/16d; 4Ob108/17m; 9ObA63/17f; 8ObA5/17v; 2Ob130/16f; 7Ob37/17t; 1Ob166/17v; 1Ob204/17g; 1Ob185/17p; 3Ob234/17h; 1Ob7/18p; 1Ob31/18t; 7Ob38/18s; 7Ob28/18w; 2Ob80/18f; 7Ob53/18x; 1Ob50/18m; 7Ob63/18t; 3Ob87/18t; 7Ob50/18f; 5Ob78/18h; 9ObA61/18p; 1Ob91/18s; 5Ob111/18m; 2Ob144/18t; 2Ob110/18t; 7Ob140/18s; 3Ob146/18v; 8Ob23/18t; 5Ob196/18m; 8Ob11/19d; 5Ob46/19d; 5Ob224/18d; 5Ob99/19y

Entscheidungsdatum

04.10.1994

Norm

AußStrG §14 Abs1 C2b
AußStrG §14 Abs1 C2c
ZPO §502 HI2
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1b
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1c
ASGG §46 Abs1
AußStrG 2005 §62 Abs1

Rechtssatz

Ob im Hinblick auf den Inhalt der Prozessbehauptungen eine bestimmte Tatsache als vorgebracht anzusehen ist, ist jedoch eine Frage des Einzelfalls, der zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung keine erhebliche Bedeutung zukommt. Auch ob das bisher erstattete Vorbringen so weit spezifiziert ist, dass es als Anspruchsgrundlage hinreicht beziehungsweise wie weit ein bestimmtes Vorbringen einer Konkretisierung zugänglich ist, ist eine Frage des Einzelfalls.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 516/94
    Entscheidungstext OGH 04.10.1994 10 Ob 516/94
  • 9 ObA 2040/96g
    Entscheidungstext OGH 10.04.1996 9 ObA 2040/96g
    nur: Ob im Hinblick auf den Inhalt der Prozessbehauptungen eine bestimmte Tatsache als vorgebracht anzusehen ist, ist jedoch eine Frage des Einzelfalles, der zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung keine erhebliche Bedeutung zukommt. (T1)
  • 7 Ob 2229/96m
    Entscheidungstext OGH 18.09.1996 7 Ob 2229/96m
    Ähnlich; Beisatz: Die Frage, ob in einem konkreten Einzelfall zur Höhe einer Forderung ein ausreichendes Bestreitungsvorbringen erstattet wurde, berührt keine erhebliche Rechtsfrage. (T2)
  • 5 Ob 21/97t
    Entscheidungstext OGH 23.10.1997 5 Ob 21/97t
    Ähnlich; Beisatz: Der Frage, wie ein bestimmtes Vorbringen zu verstehen ist, kommt grundsätzlich keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T3)
  • 4 Ob 67/98a
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 4 Ob 67/98a
    Auch
  • 4 Ob 92/98b
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 4 Ob 92/98b
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 127/98z
    Entscheidungstext OGH 26.05.1998 4 Ob 127/98z
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 260/98v
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 260/98v
    Auch; nur: Ob im Hinblick auf den Inhalt der Prozessbehauptungen eine bestimmte Tatsache als vorgebracht anzusehen ist, ist jedoch eine Frage des Einzelfalles. (T4)
    Beisatz: Ob ein in erster Instanz erstattetes konkretes Sachvorbringen ausreicht, um einen erstmals im Berufungsverfahren geltend gemachten Verschuldensvorwurf begründen zu können, kann lediglich anhand der konkreten Umstände des Einzelfalles beurteilt werden. (T5)
  • 7 Ob 360/98m
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 7 Ob 360/98m
    Ähnlich; Beisatz: Der Frage der Auslegung einzelner Klagsbehauptungen auf ihre Behauptungstauglichkeit in Bezug auf den geltend gemachten Anspruch kommt keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T6)
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    Auch; Beisatz: Gegenteiliges gilt im Interesse der Wahrung der Rechtssicherheit nur dann, wenn die Auslegung des Parteivorbringens mit seinem Wortlaut unvereinbar ist. (T7)
  • 9 Ob 191/99z
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 191/99z
    Auch; Beis wie T3
  • 8 ObS 249/99x
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 8 ObS 249/99x
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Auslegung einer Anmeldung (Parteierklärung) beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen ist regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 46 Abs 1 ASGG, soferne die Berufungsinstanz zu einem vertretbaren Auslegungsergebnis gelangt ist. (T8)
  • 1 Ob 228/99g
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 228/99g
    Auch
  • 1 Ob 340/99b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 340/99b
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 343/99p
    Entscheidungstext OGH 11.01.2000 7 Ob 343/99p
    auch; nur T4
  • 3 Ob 125/99z
    Entscheidungstext OGH 12.01.2000 3 Ob 125/99z
    nur T1
  • 1 Ob 214/99y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 1 Ob 214/99y
    Auch
  • 10 Ob 63/00p
    Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 Ob 63/00p
    nur: Auch ob das bisher erstattete Vorbringen so weit spezifiziert ist, dass es als Anspruchsgrundlage hinreicht beziehungsweise wie weit ein bestimmtes Vorbringen einer Konkretisierung zugänglich ist, ist eine Frage des Einzelfalles. (T9)
    Beis wie T7
  • 10 Ob 41/00b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2000 10 Ob 41/00b
  • 10 Ob 66/00d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2000 10 Ob 66/00d
    nur T1; Beis wie T7
  • 9 Ob 21/00d
    Entscheidungstext OGH 31.05.2000 9 Ob 21/00d
    Beis wie T7
  • 2 Ob 205/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 205/00m
    nur T1
  • 4 Ob 190/00w
    Entscheidungstext OGH 17.08.2000 4 Ob 190/00w
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 148/00f
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 9 Ob 148/00f
  • 7 Ob 185/00g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 185/00g
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 6/00s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 Ob 6/00s
    Auch
  • 9 Ob 274/00k
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 274/00k
    Beis wie T7
  • 7 Ob 254/00d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 254/00d
    nur T4; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 7 Ob 322/00d
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 322/00d
    Beis wie T7
  • 7 Ob 314/00b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 314/00b
    Auch; Beis wie T7
  • 6 Ob 292/00k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
    Auch; Beis wie T7
  • 10 Ob 222/00w
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 222/00w
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, welchen Sachverhalt und welches Begehren ein Antrag enthält und wie der Antrag zu verstehen ist, ist von den Umständen des Einzelfalles abhängig und bildet keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 14 Abs 1 AußStrG. (T10)
  • 9 Ob 20/01h
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 20/01h
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 57/01t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 8 Ob 57/01t
    nur T1
  • 7 Ob 91/01k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 91/01k
    Auch
  • 7 Ob 146/01y
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 146/01y
    nur T1; Beis wie T7
  • 3 Ob 122/01i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 3 Ob 122/01i
  • 9 Ob 248/01p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 248/01p
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 319/01b
    Entscheidungstext OGH 10.01.2002 2 Ob 319/01b
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 66/02z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 66/02z
    nur T1; Beis wie T5
  • 9 Ob 136/02v
    Entscheidungstext OGH 05.06.2002 9 Ob 136/02v
    Auch
  • 7 Ob 117/02k
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 117/02k
    Auch
  • 7 Ob 135/02g
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 135/02g
    Beis wie T6; Beisatz: Gegenteiliges gilt im Interesse der Wahrung der Rechtssicherheit nur dann, wenn die Auslegung des Parteivorbringens mit seinem Wortlaut unvereinbar ist oder gegen die Denkgesetze verstieße. (T11)
  • 1 Ob 162/02h
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 162/02h
  • 8 Ob 139/02b
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 139/02b
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 78/02g
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 ObA 78/02g
    Auch
  • 8 Ob 169/02i
    Entscheidungstext OGH 17.10.2002 8 Ob 169/02i
    Auch; Beisatz: Hier: Forderungsanmeldung gemäß § 103 KO. (T12)
  • 8 Ob 215/02d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2002 8 Ob 215/02d
    Auch; Beis wie T12
  • 8 Ob 224/02b
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 8 Ob 224/02b
    Auch
  • 7 Ob 246/02f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 7 Ob 246/02f
    nur T9
  • 1 Ob 71/02a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 71/02a
    Beis wie T3
  • 2 Ob 19/03p
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 2 Ob 19/03p
    Auch; nur T4; nur T9
  • 5 Ob 307/02m
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 5 Ob 307/02m
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, wie ein Vorbringen einer Partei zu beurteilen ist, ist für sich keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung. (T13)
  • 2 Ob 136/03v
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 2 Ob 136/03v
    nur T1; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob hinreichend substantiiertes Vorbringen für eine prozessuale Gegenforderung erstattet wurde. (T14)
  • 3 Ob 210/03h
    Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 210/03h
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Dies gilt jedoch nur, solange eine grobe Fehlbeurteilung nicht vorliegt. (T15)
  • 8 ObA 44/03h
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 8 ObA 44/03h
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 28/04g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 28/04g
    Ähnlich; Beisatz: Die einzelfallbezogene Auslegung von Prozesserklärungen bildet keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T16)
  • 7 Ob 262/03k
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 262/03k
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 228/04m
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 228/04m
    Beis wie T11
  • 7 Ob 163/04b
    Entscheidungstext OGH 30.03.2005 7 Ob 163/04b
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 7 Ob 73/05v
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 7 Ob 73/05v
    Beis wie T11
  • 10 Ob 110/05g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2005 10 Ob 110/05g
    Auch
  • 9 Ob 43/05x
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 Ob 43/05x
  • 6 Ob 291/05w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 291/05w
    Beis wie T14
  • 6 Ob 289/05a
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 289/05a
  • 6 Ob 74/06k
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 74/06k
  • 10 Ob 15/06p
    Entscheidungstext OGH 25.04.2006 10 Ob 15/06p
    Auch
  • 7 Ob 84/06p
    Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 84/06p
  • 9 ObA 63/06i
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 ObA 63/06i
    Ähnlich; Beis wie T3
  • 6 Ob 181/06w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 181/06w
    Beisatz: Hier: Vorbringen einer Partei zu einem Zwischenfeststellungsantrag. (T17)
  • 9 ObA 70/06v
    Entscheidungstext OGH 11.08.2006 9 ObA 70/06v
    Beis wie T16; Beisatz: Hier: Auslegung des Umfangs der Rekurserklärung. (T18)
  • 3 Ob 241/06x
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 241/06x
    Auch; Beis wie T13
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung der Schlüssigkeit und die Auslegung von Prozessbehauptungen wirft regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 528 Abs 1 ZPO auf. (T19)
  • 2 Ob 170/06y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 170/06y
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T13; Beis wie T16
  • 10 Ob 46/07y
    Entscheidungstext OGH 11.05.2007 10 Ob 46/07y
    Auch; nur T9
  • 9 Ob 43/07z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 43/07z
  • 9 Ob 17/07a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 Ob 17/07a
    nur T1; Beisatz: Die Frage, ob ein ausreichendes Vorbringen zu den begehrten Zinsen erstattet wurde, kann nur jeweils nach den konkreten Umständen im Einzelfall beurteilt werden und stellt demgemäß regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T20)
  • 2 Ob 30/07m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 30/07m
    Vgl; Beisatz: Hier: Beurteilung, ob das Vorbringen der Beklagten im Sinne des Entlastungsbeweises nach § 9 EKHG ausreichend ist. (T21)
  • 9 Ob 27/07x
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 9 Ob 27/07x
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 186/07i
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 186/07i
    nur T1
  • 1 Ob 126/07x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 126/07x
    Auch
  • 9 ObA 6/08k
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 9 ObA 6/08k
    nur T1
  • 2 Ob 207/07s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 207/07s
    Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 8 Ob 129/07i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 129/07i
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob Feststellungen sich im Rahmen des geltend gemachten Klagegrundes oder der erhobenen Einwendungen halten, hat regelmäßig keine über den vorliegenden Rechtsstreit hinausgehende Bedeutung im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T22)
  • 8 ObA 5/08f
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 ObA 5/08f
    Auch; Beisatz: Ob ein Vorbringen als erstattet anzusehen ist, hängt nach ständiger Rechtsprechung von den Umständen des Einzelfalls ab und stellt, soweit es sich um keine aus Gründen der Rechtssicherheit aufzugreifende Fehlbeurteilung handelt, regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T23)
  • 2 Ob 58/08f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 58/08f
    Auch
  • 8 Ob 27/08s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 27/08s
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Die Frage, wie ein Vorbringen einer Partei zu beurteilen ist und auf welchen Titel ein Anspruch gestützt wird, stellt für sich keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung dar. (T24)
  • 1 Ob 126/08y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 126/08y
    Vgl auch; Beisatz: Wie ein bestimmtes Klagebegehren beziehungsweise das dazu erstattete Prozessvorbringen zu verstehen ist, ist regelmäßig von den Umständen des Einzelfalls abhängig, sodass sich eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO grundsätzlich nicht stellt. (T25)
  • 4 Ob 68/08s
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 68/08s
    Auch; Beisatz: Der Frage der Auslegung einzelner Prozessbehauptungen in Bezug auf den konkret tatsächlich geltend gemachten Anspruch kommt keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu (hier: Zeitraum für eine begehrte Rechnungslegung). (T26)
  • 7 Ob 81/08z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 81/08z
  • 10 ObS 46/08z
    Entscheidungstext OGH 24.07.2008 10 ObS 46/08z
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob im Hinblick auf den Inhalt der Prozessbehauptungen eine bestimmte Tatsache als vorgebracht anzusehen ist beziehungsweise wie ein bestimmtes Vorbringen zu verstehen ist, stellt regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO dar, sofern das Berufungsgericht zu einem vertretbaren Auslegungsergebnis gelangt ist. (T27)
  • 1 Ob 141/08d
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 141/08d
    nur T9
  • 10 Ob 79/08b
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 10 Ob 79/08b
    Auch
  • 1 Ob 204/08v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 204/08v
    Auch
  • 9 ObA 128/08a
    Entscheidungstext OGH 29.10.2008 9 ObA 128/08a
    Auch; Beisatz: Hier: Die Frage, ob das ausdrücklich zwei Punkte umfassende Begehren des Klägers (1. Aufhebung der Entlassung, 2. Feststellung des Bestehens des Dienstverhältnisses) zwei selbständige Begehren oder nur ein „einheitliches" Begehren darstellt. (T28)
  • 8 Ob 114/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 Ob 114/08k
    Auch
  • 8 Ob 148/08k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 148/08k
  • 2 Ob 219/08g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 219/08g
    nur T1
  • 8 Ob 166/08g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 166/08g
  • 9 Ob 9/09b
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 9/09b
    Auch
  • 9 ObA 24/08g
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 24/08g
    Auch; Beisatz: Ob das Parteivorbringen hinreichend bestimmt ist, ist eine Frage des Einzelfalls, die keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn der § 502 Abs 1, § 519 Abs 2 ZPO begründet. (T29)
  • 3 Ob 13/09x
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 13/09x
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 44/09b
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 44/09b
    Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T23
  • 5 Ob 67/09b
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 67/09b
    Vgl aber; Beisatz: Die Auslegung von Parteivorbringen und Antrag gegen den erklärten Willen der Partei ist unvertretbar und daher aufzugreifen. (T30)
  • 4 Ob 55/09f
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 4 Ob 55/09f
    Vgl; Beisatz: Die Auslegung des Parteienvorbringens im Einzelfall wirft aber - abgesehen von Verstößen gegen Denkgesetze oder Unvereinbarkeit mit dem Wortlaut - keine erheblichen Rechtsfragen im Sinn des § 502 Abs 1 oder § 528 Abs 1 ZPO auf. (T31)
  • 1 Ob 197/08i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2009 1 Ob 197/08i
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 108/09g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 108/09g
    Vgl; Beis ähnlich wie T10; Bem: Hier: Außerstreitiges Wohnrechtsverfahren. (T32)
  • 9 Ob 88/08v
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 Ob 88/08v
    Auch
  • 1 Ob 51/09w
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 51/09w
    Auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 185/09p
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 185/09p
    Vgl; Beisatz: Ob die Behauptungen für die Zulässigkeit einer Schmerzengeldnachforderung ausreichend konkret sind, ist grundsätzlich eine Frage des Einzelfalls. (T33)
  • 6 Ob 213/09f
    Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 213/09f
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 2 Ob 200/09i
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 200/09i
    Auch; nur T9; Auch Beis wie T31
  • 3 Ob 9/10k
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 9/10k
    Auch
  • 1 Ob 255/09w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 255/09w
    Auch; nur T4; Beis ähnlich wie T22
  • 6 Ob 237/09k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 237/09k
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T13; Bem: Hier: Ob ein Antrag auf Anberaumung einer mündlichen Berufungsverhandlung bloß bedingt gestellt wurde. (T34)
  • 4 Ob 9/10t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 9/10t
    Vgl
  • 8 ObA 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 7/10b
    Auch
  • 7 Ob 243/09z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 243/09z
    Auch
  • 1 Ob 61/10t
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 1 Ob 61/10t
    nur T1
  • 3 Ob 69/10h
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 69/10h
    nur T1
  • 2 Ob 163/09y
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 2 Ob 163/09y
    Auch; Beisatz: Die Beantwortung der Frage, ob eine im Berufungsverfahren unzulässige Neuerung vorliegt, geht in ihrer Bedeutung über den Einzelfall nicht hinaus. (T35)
  • 9 Ob 75/09h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 75/09h
    nur T1
  • 1 Ob 119/10x
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 119/10x
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Erklärungen über das „Nichtwissen“ können auf (noch) vertretbare Weise als schlüssiges Tatsachengeständnis iSd § 267 Abs 2 ZPO gewertet werden. (T36)
  • 8 Ob 62/10s
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 Ob 62/10s
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 2/10z
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 2/10z
    Ähnlich; Beis wie T16
  • 9 Ob 65/10i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 Ob 65/10i
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 40/10m
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 40/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T20
  • 1 Ob 180/10t
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 180/10t
    Auch; nur T1; Beis wie T15
  • 9 ObA 123/10v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 123/10v
    Auch
  • 4 Ob 187/10v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 187/10v
    Auch
  • 3 Ob 238/10m
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 238/10m
    nur T9
  • 4 Ob 176/10a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 176/10a
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 214/10g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 214/10g
    nur T1; Beis ähnlich wie T13
  • 1 Ob 2/11t
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 2/11t
    Vgl auch; Beis wie T3; vgl Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T24; Beis wie T25
  • 1 Ob 31/11g
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 31/11g
    nur T1; Beis wie T15
  • 6 Ob 18/11g
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 6 Ob 18/11g
  • 8 Ob 45/11t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 45/11t
  • 9 Ob 55/10v
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 55/10v
    Auch
  • 10 Ob 55/11b
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 55/11b
    Auch
  • 9 ObA 99/10i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 99/10i
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 Ob 77/10d
    Auch
  • 4 Ob 111/11v
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 111/11v
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 6 Ob 81/11x
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 81/11x
    Auch; Beis wie T15
  • 9 ObA 110/10g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 110/10g
    Auch
  • 1 Ob 229/11z
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 229/11z
    nur T4
  • 10 Ob 95/11k
    Entscheidungstext OGH 06.12.2011 10 Ob 95/11k
    Auch
  • 3 Ob 126/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
    Vgl; Beis wie T15
  • 1 Ob 234/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 234/11k
    Auch
  • 10 Ob 103/11m
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 103/11m
    Auch; Beisatz: Hier: Vorschussgrund nach UVG. (T37)
  • 8 Ob 17/12a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 17/12a
    nur T1
  • 9 ObA 9/12g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 9/12g
    Auch
  • 9 Ob 6/11i
    Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 6/11i
    Auch
  • 5 Ob 235/11m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 235/11m
    Vgl auch; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Zeitlicher Umfang des Schlichtungsstellenantrags. (T38)
  • 5 Ob 30/12s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 30/12s
    Vgl auch
  • 5 Ob 244/11k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 244/11k
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 207/11i
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 207/11i
    Auch; nur T1; Beis wie T7
  • 4 Ob 207/11m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 207/11m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Schlüssigkeit als Voraussetzung für die Erlassung eines Versäumungsurteils. (T39)
  • 4 Ob 62/12i
    Entscheidungstext OGH 11.05.2012 4 Ob 62/12i
    Auch; Beisatz: Hier: Vorbringen nach Richterwechsel. (T40)
  • 5 Ob 77/12b
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 77/12b
    Auch; nur T3
  • 9 ObA 48/12t
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 ObA 48/12t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ob ein Vorbringen als Geständnis iSd § 266 ZPO zu werten gewesen wäre. (T41)
  • 1 Ob 107/12k
    Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 107/12k
    Auch
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Vgl; Beis wie T31
  • 4 Ob 183/12h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 183/12h
    Vgl auch; Beis wie T24; Beis wie T25
  • 9 Ob 3/13a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 Ob 3/13a
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 52/12f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 9 Ob 52/12f
    nur T1
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch; Auch Beis wie T15; Auch Beis wie T23
  • 2 Ob 187/12g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 187/12g
    nur T1
  • 7 Ob 77/13v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 77/13v
  • 7 Ob 70/13i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 70/13i
  • 9 Ob 12/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 12/13z
    Auch
  • 4 Ob 97/13p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 97/13p
    Auch
  • 1 Ob 96/13v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 96/13v
    Auch; nur T1; Beis wie T15; Beis wie T23
  • 9 ObA 48/13v
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 ObA 48/13v
    Auch; nur T1; Beis wie T13
  • 3 Ob 95/13m
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 95/13m
    nur T1
  • 5 Ob 31/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 31/13i
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 9 Ob 62/13b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 62/13b
    Auch; nur T1; Beis wie T11
  • 7 Ob 226/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 226/13f
    Auch; Beisatz: Die Auslegung des Prozessvorbringens ist eine Frage des Einzelfalls. (T42)
  • 1 Ob 38/14s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 38/14s
    Auch
  • 7 Ob 39/14g
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 39/14g
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 174/13v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 174/13v
    Auch
  • 7 Ob 116/14f
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 7 Ob 116/14f
    Auch; Beis wie T42
  • 5 Ob 86/14d
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 86/14d
    Vgl auch
  • 1 Ob 172/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 172/14x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T31
  • 3 Ob 178/14v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 178/14v
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 210/14k
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 210/14k
    Auch; Beis wie T3; nur T9; Beis wie T10; Beis wie T26
  • 7 Ob 4/15m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 4/15m
    Auch
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T23
  • 10 Ob 36/15i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 Ob 36/15i
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 50/15v
    Entscheidungstext OGH 27.04.2015 6 Ob 50/15v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T41
  • 1 Ob 58/15h
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 58/15h
    Auch; Beis wie T23
  • 1 Ob 110/15f
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 110/15f
    Auch
  • 1 Ob 226/15i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 226/15i
  • 5 Ob 143/15p
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 143/15p
    Auch
  • 3 Ob 248/15i
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 248/15i
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T23
  • 9 ObA 29/16d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 29/16d
    nur T4
  • 2 Ob 109/16t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 2 Ob 109/16t
    Beis wie T19
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
    Vgl auch
  • 4 Ob 108/17m
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 108/17m
    Auch
  • 9 ObA 63/17f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 ObA 63/17f
    Auch
  • 8 ObA 5/17v
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 5/17v
  • 2 Ob 130/16f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 130/16f
    Vgl; nur T9
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
    Auch
  • 1 Ob 166/17v
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 1 Ob 166/17v
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    nur T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 185/17p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 185/17p
    Beis wie T19
  • 3 Ob 234/17h
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 234/17h
    Auch; Beis wie T23
  • 1 Ob 7/18p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 7/18p
    Beis wie T16; Beis wie T19; Beis wie T24; Beis wie T25; Beis wie T42
  • 1 Ob 31/18t
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 31/18t
  • 7 Ob 38/18s
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 38/18s
    Auch; Beis wie T35
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Auch
  • 2 Ob 80/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 2 Ob 80/18f
    Auch
  • 7 Ob 53/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 53/18x
  • 1 Ob 50/18m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 50/18m
    Auch
  • 7 Ob 63/18t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 63/18t
  • 3 Ob 87/18t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 87/18t
    Beis wie T19
  • 7 Ob 50/18f
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 50/18f
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Auch
  • 9 ObA 61/18p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 ObA 61/18p
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T42
  • 1 Ob 91/18s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 91/18s
  • 5 Ob 111/18m
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 111/18m
    Auch; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für das Grundbuchsverfahren. (T43)
  • 2 Ob 144/18t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2018 2 Ob 144/18t
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 110/18t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 2 Ob 110/18t
    Vgl; Beis wie T35
  • 7 Ob 140/18s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 140/18s
    Auch; Beis wie T35
  • 3 Ob 146/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 146/18v
    Auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 23/18t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 23/18t
  • 5 Ob 196/18m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 196/18m
    Beis wie T11
  • 8 Ob 11/19d
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 11/19d
    nur T1
  • 5 Ob 46/19d
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 46/19d
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T31; Beis wie T32
  • 5 Ob 224/18d
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 224/18d
    Beis wie T11
  • 5 Ob 99/19y
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 99/19y
    Beis wie T11

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0042828

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19941004_OGH0002_0100OB00516_9400000_002

Rechtssatz für 4Ob127/97y 1Ob210/06y 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108035

Geschäftszahl

4Ob127/97y; 1Ob210/06y; 8Ob85/06t; 6Ob31/08i; 1Ob114/10m; 5Ob78/18h

Entscheidungsdatum

10.06.1997

Norm

ABGB §1304
AHG §2 Abs2

Rechtssatz

Während im Anwendungsbereich des § 2 Abs 2 AHG bei Verschulden des Geschädigten keine Verschuldensteilung im Sinn des § 1304 ABGB eintritt, sondern der Anspruch gegen den Rechtsträger insoweit erlischt, als das Rechtsmittel hätte Abhilfe schaffen können (SZ 58/156 mwN), führt das Nichtergreifen eines Rechtsmittels außerhalb dieses Bereiches nicht in jedem Fall dazu, dass der Geschädigte den nicht verhinderten Schaden allein zu tragen hat. Ergreift der Geschädigte kein Rechtsmittel, obwohl es geeignet gewesen wäre, den Schaden ganz oder teilweise abzuwenden, so handelt er sorglos in eigenen Angelegenheiten und verletzt die ihm obliegende Rettungspflicht. Trifft ihn ein Verschulden, so ist der Schaden nach § 1304 ABGB zu teilen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 127/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 127/97y
    Veröff: SZ 70/108
  • 1 Ob 210/06y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 1 Ob 210/06y
    Auch
  • 8 Ob 85/06t
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 85/06t
    Beisatz: Das Gleiche gilt bei der Unterlassung einer an sich erfolgsversprechenden Prozessführung. (T1)
  • 6 Ob 31/08i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 31/08i
    Vgl; Beisatz: Der Geschädigte ist nicht zu Verfahrensschritten verpflichtet, die mit einem bedeutenden Kostenrisiko verbunden sind oder geringe Aussicht auf Erfolg haben. (T2); Beisatz: Ist die Rechtslage nicht unproblematisch, so ist es keine Verletzung der Schadensminderungspflicht, wenn der Rechtsweg nicht beschritten wird. (T3)
  • 1 Ob 114/10m
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 114/10m
    Vgl aber; Beisatz: Das Unterlassen einer Schubhaftbeschwerde, die zu einer Verkürzung der Haft geführt hätte, mindert nicht den Schadenersatzanspruch des Inhaftierten nach Art 5 Abs 5 EMRK, wenn die Haft von Anfang an rechtswidrig war (hier: fehlende Rechtskraft des abweisenden Asylbescheids mangels ordnungsgemäßer Zustellung). (T4); Bem: Siehe RS126114. (T5)
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108035

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19970610_OGH0002_0040OB00127_97Y0000_003

Rechtssatz für 4Ob83/02p 2Ob152/04y 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116278

Geschäftszahl

4Ob83/02p; 2Ob152/04y; 8Ob162/08v; 4Ob130/16w; 5Ob78/18h

Entscheidungsdatum

09.04.2002

Norm

ABGB §1009

Rechtssatz

Der Rechtsanwalt hat keinen Anspruch auf Honorar, wenn der Mandant beweist, dass und aus welchen Gründen die Leistung wertlos ist. Weist der Mandant nach, dass der Rechtsanwalt eine für den Prozessausgang wesentliche Weisung nicht befolgt hat, so ist bereits damit die einer Nichterfüllung des Anwaltsvertrags gleichkommende Schlechterfüllung bewiesen, weil es zu den Hauptpflichten des Rechtsanwalts gehört, (gesetzmäßige) Weisungen seines Mandanten zu befolgen. In einem solchen Fall verliert der Rechtsanwalt seinen Honoraranspruch, wenn er nicht beweist, dass sein weisungswidriges Handeln für den Prozesserfolg unschädlich war.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 83/02p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 83/02p
    Veröff: SZ 2002/46
  • 2 Ob 152/04y
    Entscheidungstext OGH 05.08.2004 2 Ob 152/04y
    Auch; Beisatz: Unter welchen Voraussetzungen aber ein Rechtsanwalt infolge völliger Wertlosigkeit seiner Tätigkeit seinen Honoraranspruch "verwirkt" hat, kann nur auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles beurteilt werden. (T1)
  • 8 Ob 162/08v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 162/08v
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Ob die Voraussetzungen für die Bejahung einer Anwaltshaftung für Vertretungshandlungen vorliegen, kann immer nur aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls beurteilt werden und begründet daher keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T2)
  • 4 Ob 130/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 130/16w
    Auch
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116278

Im RIS seit

09.05.2002

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20020409_OGH0002_0040OB00083_02P0000_001