Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob371/52 3Ob277/61 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041067

Geschäftszahl

1Ob371/52; 3Ob277/61; 6Ob309/64 (6Ob310/64); 6Ob95/72; 6Ob142/75; 1Ob547/80; 6Ob807/80; 1Ob20/85; 1Ob579/86; 4Ob516/87; 8Ob627/89; 1Ob618/91; 1Ob523/92; 3Ob58/08p; 2Ob221/08a; 4Ob178/12y; 2Ob173/14a; 4Ob86/15y; 4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

30.04.1952

Norm

ZPO §405 E

Rechtssatz

Die Verurteilung Zug um Zug ist kein aliud sondern ein minus.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 371/52
    Entscheidungstext OGH 30.04.1952 1 Ob 371/52
  • 3 Ob 277/61
    Entscheidungstext OGH 25.10.1961 3 Ob 277/61
  • 6 Ob 309/64
    Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 309/64
    Vgl aber; Veröff: JBl 1965,420
  • 6 Ob 95/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 6 Ob 95/72
  • 6 Ob 142/75
    Entscheidungstext OGH 19.12.1975 6 Ob 142/75
    Veröff: SZ 48/140 = EvBl 1976/140 S 268
  • 1 Ob 547/80
    Entscheidungstext OGH 30.04.1980 1 Ob 547/80
  • 6 Ob 807/80
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 6 Ob 807/80
  • 1 Ob 20/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 20/85
    Veröff: NZ 1986,188
  • 1 Ob 579/86
    Entscheidungstext OGH 25.06.1986 1 Ob 579/86
  • 4 Ob 516/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 516/87
  • 8 Ob 627/89
    Entscheidungstext OGH 30.10.1990 8 Ob 627/89
    Vgl auch
  • 1 Ob 618/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 618/91
    Veröff: WoBl 1992,121 (Call)
  • 1 Ob 523/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 523/92
    Veröff: JBl 1992,590
  • 3 Ob 58/08p
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 58/08p
    Beisatz: Dies gilt auch im Exekutionsverfahren. (T1)
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
  • 4 Ob 178/12y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 178/12y
    Auch
  • 2 Ob 173/14a
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 173/14a
  • 4 Ob 86/15y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 86/15y
    Auch
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0041067

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19520430_OGH0002_0010OB00371_5200000_001

Rechtssatz für 1Ob45/54 2Ob661/56 6Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016321

Geschäftszahl

1Ob45/54; 2Ob661/56; 6Ob309/64 (6Ob310/64); 6Ob123/67; 1Ob237/68; 2Ob138/68; 6Ob95/72; 6Ob242/74 (6Ob243/74); 7Ob802/76 (7Ob803/76 -7Ob807/76); 1Ob699/76; 1Ob686/78; 7Ob520/80; 6Ob714/80; 3Ob551/81; 3Ob660/82; 4Ob583/82; 3Ob612/83; 8Ob635/85; 3Ob75/87; 7Ob669/87; 3Ob105/88; 6Ob683/89; 1Ob634/90; 1Ob687/90; 6Ob507/93; 6Ob651/93; 7Ob541/95 (7Ob542/95); 3Ob345/99b; 1Ob104/00a; 6Ob265/01s; 8Ob139/04f; 9Ob98/04h; 3Ob99/06i; 5Ob44/08v; 8Ob150/08d; 2Ob10/11a; 10Ob10/12m; 4Ob97/13p; 8ObA5/13p; 4Ob70/18z; 3Ob113/19t

Entscheidungsdatum

19.05.1954

Norm

ABGB §877
ABGB §1052 B2
ZPO §405 E

Rechtssatz

Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden. Der Anspruch steht dem Leistenden auch dann zu, wenn er nicht Eigentümer des geleisteten Gegenstandes ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 45/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 1 Ob 45/54
    Veröff: EvBl 1954/273 S 395 = ImmZ 1954,316
  • 2 Ob 661/56
    Entscheidungstext OGH 19.12.1956 2 Ob 661/56
  • 6 Ob 309/64
    Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 309/64
    Veröff: JBl 1965,420
  • 6 Ob 123/67
    Entscheidungstext OGH 12.07.1967 6 Ob 123/67
    nur: Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden. (T1)
  • 1 Ob 237/68
    Entscheidungstext OGH 03.10.1968 1 Ob 237/68
    nur T1; Beisatz: Der geschäftsunfähige Leistungsempfänger ist auch dann nicht schlechthin zum Rückersatz verbunden, wenn der andere Teil den Mangel der Geschäftsfähigkeit weder kannte noch kennen musste (Gschnitzer in Klang 2 Auflage IV/1 S 158). (T2)
  • 2 Ob 138/68
    Entscheidungstext OGH 12.12.1968 2 Ob 138/68
    nur T1
  • 6 Ob 95/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 6 Ob 95/72
    nur T1
  • 6 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 20.02.1975 6 Ob 242/74
    nur T1; Beisatz: Der Anspruch auf Rückstellung des Vorteils gründet sich auf die Tatsache des Empfanges einer des rechtlichen Grundes entbehrenden Leistung. (T3)
  • 7 Ob 802/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 802/76
    nur T1; Beis wie T3; Veröff: NZ 1980,37
  • 1 Ob 699/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 699/76
  • 1 Ob 686/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 1 Ob 686/78
    nur T1, Veröff: EvBl 1979/848 S 267
  • 7 Ob 520/80
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 7 Ob 520/80
    nur T1; Beisatz: Kann der Empfänger (Käufer) den erhaltenen Vorteil nicht mehr zurückstellen, so hat er dessen Wert zu vergüten. (T4)
  • 6 Ob 714/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 6 Ob 714/80
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: JBl 1984,200 (zust Reidinger, JBl 1984,190)
  • 3 Ob 551/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 551/81
    nur: Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. (T5)
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 54/156
  • 3 Ob 660/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 3 Ob 660/82
    Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Vereinbarte Vertragsaufhebung (T6)
  • 4 Ob 583/82
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 583/82
    nur T5; Beisatz: Hier: Irrtumsanfechtung (T7)
    Veröff: RZ 1983/3 S 16
  • 3 Ob 612/83
    Entscheidungstext OGH 13.06.1984 3 Ob 612/83
    nur T5; Beisatz: Dabei handelt es sich um eine bereicherungsrechtliche Rückabwicklung (condictio sine causa), nicht jedoch um einen Schadenersatzanspruch. (T8)
    Veröff: SZ 57/108 = JBl 1985,677
  • 8 Ob 635/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 635/85
    nur T5; Beis wie T3
  • 3 Ob 75/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 3 Ob 75/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/129 = EvBl 1988/9 S 84 = JBl 1988,172 (P Bydlinski)
  • 7 Ob 669/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 669/87
    nur T1; Veröff: JBl 1988,250 (M Karollus)
  • 3 Ob 105/88
    Entscheidungstext OGH 05.10.1988 3 Ob 105/88
    nur T1; Veröff: RZ 1988/69 S 284
  • 6 Ob 683/89
    Entscheidungstext OGH 30.10.1989 6 Ob 683/89
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 634/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 1 Ob 634/90
    Auch
  • 1 Ob 687/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 687/90
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Rückabwicklung des Rechtsgeschäftes wegen Nichtigkeit infolge Verstoßes gegen das TirGVG, das einer Zug-um-Zug-Leistung nicht entgegensteht. (T9)
    Veröff: JBl 1992,594
  • 6 Ob 507/93
    Entscheidungstext OGH 15.04.1993 6 Ob 507/93
    nur T1; Veröff: JBl 1994,171
  • 6 Ob 651/93
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 651/93
    nur T1; Beisatz: Hier: Zug - um - Zug - Einrede gegenüber Löschungsklage (T10)
  • 7 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 541/95
    nur T1; Beisatz: Hier: Auflösung des Vertrages durch Wandlung gem § 932 ABGB. (T11)
  • 3 Ob 345/99b
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 345/99b
  • 1 Ob 104/00a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 104/00a
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Ist die Rückgabe in Natur unmöglich oder untunlich, etwa bei Arbeitsleistungen, so schuldet der Empfänger Wertersatz nach Maßgabe seines Nutzens im Zeitpunkt der Leistung und nicht nach dem Schaden des Leistenden. (T12)
  • 6 Ob 265/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
    Auch; Beisatz: Unterbleiben der Zustimmung der Grundverkehrsbehörde zu einem Liegenschaftskauf. (T13)
    Beis wie T12
  • 8 Ob 139/04f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 139/04f
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 9 Ob 98/04h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 Ob 98/04h
    nur T5; Veröff: SZ 2005/168
  • 3 Ob 99/06i
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 99/06i
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 5 Ob 44/08v
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 44/08v
    nur T5
  • 8 Ob 150/08d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 150/08d
    Beisatz: Der Kondiktionsanspruch ist gegen den Empfängergerichtet, dem der Zurückfordernde die Leistung mittelbar oder unmittelbar erbracht hat. Er setzt nicht voraus, dass der Zurückfordernde Eigentümer der geleisteten Sache war oder gegenwärtig ist. Bei Vorliegen eines Rechtsmangels kann jedoch die Eigentumsklage des wahren Eigentümers mit der Leistungskondiktion des Verkäufers nach Wandlung konkurrieren: In diesem Fall trifft den Übernehmer, der die Sache dem Eigentümer ausgefolgt hat, keine Rückstellungspflicht gegenüber dem Übergeber. Der Übernehmer ist von seiner Herausgabepflicht jedoch (nur) dann befreit, wenn er die Sache dem Eigentümer ausfolgt oder zumindest für diesen bereit hält. (T14)
  • 2 Ob 10/11a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 10/11a
    Vgl auch; Vgl Beis wie T12
  • 10 Ob 10/12m
    Entscheidungstext OGH 13.03.2012 10 Ob 10/12m
    Auch
  • 4 Ob 97/13p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 97/13p
    Vgl auch; nur T5
  • 8 ObA 5/13p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 ObA 5/13p
    Vgl; Beisatz: Hier Rückabwicklung eines Tankstellenpachtvertrags wegen Wuchers. (T15)
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch
  • 3 Ob 113/19t
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 113/19t
    Vgl; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0016321

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0010OB00045_5400000_001

Rechtssatz für 7Ob152/57 5Ob8/63 6Ob77...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016253

Geschäftszahl

7Ob152/57; 5Ob8/63; 6Ob771/81; 6Ob868/82; 8Ob202/83; 2Ob3/84; 3Ob1509/86; 1Ob655/86; 7Ob731/86; 1Ob606/88; 6Ob691/89; 9ObA243/91; 8Ob514/94; 3Ob20/97f; 9Ob308/99f; 8Ob132/02y; 9Ob213/02t; 3Ob216/06w; 4Ob174/11h; 4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

02.10.1957

Norm

ABGB §871 F
ABGB §1487

Rechtssatz

Gemäß §§ 877, 1487 ABGB muss das Anfechtungsrecht seitens des Irrenden gerichtlich geltend gemacht werden, doch kann dies auch in der Form geschehen, dass der Irrende unter der Behauptung der Ungültigkeit des Geschäftes auf Rückstellung der von ihm bewirkten Leistung klagt oder gegen die Leistungsklage des anderen Teiles die Einrede der Ungültigkeit erhebt. Schon die im Prozess abgegebene Erklärung des Irrenden, sobald sie dem Prozessgegner zugegangen ist, führt die Rechtsänderung herbei; es ist daher ein Begehren an das Gericht, eine solche Rechtsänderung durch seinen Spruch zu bewirken, gar nicht mehr möglich.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 152/57
    Entscheidungstext OGH 02.10.1957 7 Ob 152/57
  • 5 Ob 8/63
    Entscheidungstext OGH 07.02.1963 5 Ob 8/63
  • 6 Ob 771/81
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 6 Ob 771/81
    nur: Gemäß §§ 877, 1487 ABGB muss das Anfechtungsrecht seitens des Irrenden gerichtlich geltend gemacht werden, doch kann dies auch in der Form geschehen, dass der Irrende unter der Behauptung der Ungültigkeit des Geschäftes auf Rückstellung der von ihm bewirkten Leistung klagt. (T1)
  • 6 Ob 868/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 6 Ob 868/82
    Auch; Beisatz: Das Vorbringen der die Arglist begründenden Tatsachen in der Klage auf Rückabwicklung und Schadenersatz reicht zur Anfechtung iSd §§ 870 ff ABGB aus. (T2)
  • 8 Ob 202/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 202/83
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Anfechtung eines Vergleiches: Die bloße Geltendmachung von Verdienstentgang, ohne mit irgendeinem Wort dazu Stellung zu nehmen, dass eine dem Begehren allenfalls entgegenstehende Vereinbarung auf einem Irrtum beruht, oder zumindest ungültig sein kann nicht als eine Irrtumsanfechtung im Sinne des § 1487 ABGB angesehen werden. (T3)
  • 2 Ob 3/84
    Entscheidungstext OGH 29.02.1984 2 Ob 3/84
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Anfechtung eines Verzichtes wegen Motivirrtums. (T4)
  • 3 Ob 1509/86
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 3 Ob 1509/86
    Auch; Beisatz: Geltendmachen des Irrtumstatbestandes im Vorbringen gegen Klage reicht. (T5)
  • 1 Ob 655/86
    Entscheidungstext OGH 03.12.1986 1 Ob 655/86
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 59/216 = WBl 1987,74 = EvBl 1987/104 S 366 = RdW 1987,126 (zust Wilhelm)
  • 7 Ob 731/86
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 731/86
    Auch
  • 1 Ob 606/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 606/88
    Auch
  • 6 Ob 691/89
    Entscheidungstext OGH 18.01.1990 6 Ob 691/89
    Auch
  • 9 ObA 243/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 9 ObA 243/91
    Vgl auch; Beisatz: Adressat einer Streitverkündigung ist nicht der Prozessgegner, sondern der potentielle Nebenintervenient; wird dort Irrtum erwähnt, ist dies keine gerichtliche Geltendmachung. (T6)
  • 8 Ob 514/94
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 8 Ob 514/94
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 20/97f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 20/97f
    nur: Gemäß §§ 877, 1487 ABGB muss das Anfechtungsrecht seitens des Irrenden gerichtlich geltend gemacht werden. (T7)
  • 9 Ob 308/99f
    Entscheidungstext OGH 12.01.2000 9 Ob 308/99f
    nur T7
  • 8 Ob 132/02y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 132/02y
    Vgl auch; nur T1
  • 9 Ob 213/02t
    Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 Ob 213/02t
    nur T1
  • 3 Ob 216/06w
    Entscheidungstext OGH 25.04.2007 3 Ob 216/06w
  • 4 Ob 174/11h
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 174/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T5
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch; Beisatz: Der Kläger kann ein Anfechtungs- oder Wandlungsrecht in Bezug auf einen Vertrag auch in der Form geltend machen, dass er unter Behauptung der Unwirksamkeit des Rechtsgeschäfts auf Rückstellung der von ihm bewirkten Leistung klagt. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0016253

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19571002_OGH0002_0070OB00152_5700000_001

Rechtssatz für 5Ob106/72 3Ob78/74 (3Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019850

Geschäftszahl

5Ob106/72; 3Ob78/74 (3Ob79/74); 3Ob226/74; 7Ob580/77; 3Ob575/78; 1Ob754/78; 7Ob585/79; 1Ob578/80; 4Ob525/81; 7Ob574/81; 4Ob406/81; 3Ob71/86; 1Ob516/92; 2Ob218/97s; 3Ob54/98g; 9ObA43/01s; 4Ob114/02x; 1Ob39/03x; 2Ob95/06v; 5Ob168/08d; 2Ob248/08x; 1Ob191/10k; 8Ob74/13k; 3Ob109/16z; 4Ob70/18z; 7Ob48/18m; 2Ob102/18s; 6Ob52/19v

Entscheidungsdatum

28.06.1972

Norm

ABGB §1041 C1

Rechtssatz

Der Benützer hat gemäß § 1041 ABGB ein dem verschafften Nutzen angemessenes Entgelt zu entrichten, wobei es in erster Linie nicht etwa auf die Nachteile des Anspruchsberechtigten, sondern auf den Nutzen des Benützers, insbesondere auf die von ihm durch die Benützung der fremden Sache ersparten Auslagen ankommt (so auch schon RZ 1971,194).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 106/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 5 Ob 106/72
    Veröff: MietSlg 24106 = JBl 1973,257
  • 3 Ob 78/74
    Entscheidungstext OGH 14.05.1974 3 Ob 78/74
    Veröff: ImmZ 1975,43
  • 3 Ob 226/74
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 3 Ob 226/74
    Beisatz: Immaterieller Schaden hat unberücksichtigt zu bleiben. (T1)
  • 7 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 580/77
  • 3 Ob 575/78
    Entscheidungstext OGH 23.05.1978 3 Ob 575/78
  • 1 Ob 754/78
    Entscheidungstext OGH 06.12.1978 1 Ob 754/78
  • 7 Ob 585/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 585/79
    nur: Der Benützer hat gemäß § 1041 ABGB ein dem verschafften Nutzen angemessenes Entgelt zu entrichten. (T2)
  • 1 Ob 578/80
    Entscheidungstext OGH 16.04.1980 1 Ob 578/80
    nur T2
  • 4 Ob 525/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 525/81
    Veröff: MietSlg 33129
  • 7 Ob 574/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 574/81
    Auch; Beisatz: Bei rückwirkender Beseitigung eines Benützungstitels gebührt aber demjenigen, dessen Sache benützt worden ist, ein angemessenes Benützungsentgelt. (T3)
    Veröff: MietSlg 33128
  • 4 Ob 406/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 4 Ob 406/81
    nur T2; nur: Insbesondere auf die von ihm durch die Benützung der fremden Sache ersparten Auslagen ankommt. (T4)
    Beisatz: Bild eines Fußballers zu Werbezwecken. (T5)
    Veröff: SZ 55/12 = EvBl 1983/66 S 242 = ÖBl 1983,118 = GRURInt 1984,367 (siehe auch Nowakowski in ÖBl 1983,97)
  • 3 Ob 71/86
    Entscheidungstext OGH 19.11.1986 3 Ob 71/86
    Auch; nur T2; Veröff: JBl 1987,445
  • 1 Ob 516/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 516/92
    Auch; nur T2; Veröff: JBl 1992,456
  • 2 Ob 218/97s
    Entscheidungstext OGH 25.09.1997 2 Ob 218/97s
    Auch
  • 3 Ob 54/98g
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 54/98g
    Vgl auch; Beisatz: Der Verwendungsschuldner muss selbst bei Unredlichkeit nicht alle Vorteile herausgeben, die er ohne die Verwendung nicht erzielt hätte. (T6)
    Veröff: SZ 72/125
  • 9 ObA 43/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 9 ObA 43/01s
    Vgl auch; Beisatz: Bei bloßem Gebrauch einer fremden Sache ist der dem Verwender entstandene Nutzen regelmäßig mit jenem Betrag zu bemessen, den er sich durch diese Verwendung erspart hat, sodass der Eigentümer in einem solchen Fall die Zahlung eines entsprechenden Benützungsentgelts verlangen kann. (T7)
  • 4 Ob 114/02x
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 4 Ob 114/02x
    Vgl auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 2002/75
  • 1 Ob 39/03x
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 39/03x
    Beisatz: Es kommt dabei nicht auf die Nachteile des Eigentümers an. (T8)
    Beisatz: Hier hat der Kläger dadurch, dass er noch einzelne Gegenstände in der Wohnung beließ, weder die Verwertungsmöglichkeit durch die beklagte Partei beschränkt, noch sich einen über die Ersparung mit einer anderweitigen Einlagerung verbundener Aufwendungen hinausgehenden Vermögensvorteil verschafft. (T9)
  • 2 Ob 95/06v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 2 Ob 95/06v
    nur T2; Veröff: SZ 2007/109
  • 5 Ob 168/08d
    Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 168/08d
  • 2 Ob 248/08x
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 248/08x
    Vgl; Beisatz: Hier: Verwendungsanspruch gemäß § 1041 ABGB des Eigentümers eines Bestandobjekts gegen den titellosen Benützer. (T10)
    Veröff: SZ 2009/86
  • 1 Ob 191/10k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 191/10k
    nur T2; Beisatz: Hier: Fruchtgenuss. (T11)
  • 8 Ob 74/13k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 Ob 74/13k
  • 3 Ob 109/16z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2016 3 Ob 109/16z
    Auch
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch; Beisatz: Das Begehren auf angemessenes Benützungsentgelt bei bereicherungsrechtlicher Rückabwicklung ist grundsätzlich als Gegenforderung geltend zu machen. Zieht es der Kläger aber schon von sich aus vom geltend gemachten Zahlungsanspruch ab, so rechnet er mit einem Teil seiner Kapitalforderung gegen eine (von ihm erwartete und akzeptierte) Gegenforderung des Beklagten auf. (T12)
  • 7 Ob 48/18m
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 48/18m
    Auch
  • 2 Ob 102/18s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 102/18s
    Auch
  • 6 Ob 52/19v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 6 Ob 52/19v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0019850

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19720628_OGH0002_0050OB00106_7200000_002

Rechtssatz für 4Ob516/87 3Ob580/90 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041069

Geschäftszahl

4Ob516/87; 3Ob580/90; 8Ob1610/90; 1Ob618/91; 6Ob263/00w; 3Ob58/08p; 2Ob221/08a; 4Ob178/12y; 6Ob25/12p; 4Ob86/15y; 9Ob5/15y; 4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

16.06.1987

Norm

ZPO §405 E

Rechtssatz

Die Beifügung einer Zug - um - Zug - Leistung des Klägers ist eine Beschränkung seines Begehrens, die auch dann, wenn er sie nicht selbst angeboten hat, zulässig ist, weil sie gegenüber seinem Begehren ein Minus bedeutet.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 516/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 516/87
  • 3 Ob 580/90
    Entscheidungstext OGH 17.10.1990 3 Ob 580/90
  • 8 Ob 1610/90
    Entscheidungstext OGH 21.02.1991 8 Ob 1610/90
    Vgl aber; Beisatz: Die Aufnahme der Zug - um - Zug - Verpflichtung in den Urteilsspruch erfordert ein ausdrücklich darauf gerichtetes Begehren. (T1)
  • 1 Ob 618/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 618/91
    Auch; Veröff: WoBl 1992,121 (Call)
  • 6 Ob 263/00w
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 263/00w
    Vgl; Beisatz: Die Aufnahme einer Zug-um-Zug-Verpflichtung in den Urteilsspruch kommt bei gegenseitigen Geldforderungen nicht in Betracht. (T2)
  • 3 Ob 58/08p
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 58/08p
    Auch
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
    Auch
  • 4 Ob 178/12y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 178/12y
    Auch
  • 6 Ob 25/12p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 25/12p
    Beisatz: Diese Rechtsprechung ist nicht nur unter dem Gesichtspunkt des § 405 ZPO zu beachten, sondern auch im Zusammenhang mit Präklusions‑ und Verjährungsfristen. (T3)
  • 4 Ob 86/15y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 86/15y
    Auch
  • 9 Ob 5/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 5/15y
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0041069

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19870616_OGH0002_0040OB00516_8700000_001

Rechtssatz für 4Ob629/88 2Ob539/94 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018806

Geschäftszahl

4Ob629/88; 2Ob539/94; 2Ob179/14h; 7Ob111/16y; 2Ob52/16k; 9Ob67/17v; 4Ob70/18z; 5Ob29/19d

Entscheidungsdatum

10.01.1989

Norm

ABGB §934
ZPO §500 IIA2

Rechtssatz

Der Streitwert in einem Verfahren über einen Rechtsgestaltungsanspruch auf Aufhebung eines Kaufvertrages wegen Verkürzung über die Hälfte und über das damit verbundene Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises bestimmt sich allein nach dem Leistungsbegehren, weil die Entscheidung über den Rechtsgestaltungsanspruch in einem solchen Fall keine über das betreffende Verfahren hinausgehende Bedeutung hat.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 629/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 629/88
    Veröff: RZ 1989/43 S 119
  • 2 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 26.05.1994 2 Ob 539/94
  • 2 Ob 179/14h
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 179/14h
  • 7 Ob 111/16y
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 111/16y
    Vgl aber; Beisatz: Anders bei Dauerschuldverhältnis mit laufenden Zahlungen. (T1)
  • 2 Ob 52/16k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 52/16k
    Vgl; Veröff: SZ 2017/52
  • 9 Ob 67/17v
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 Ob 67/17v
    Auch
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch; Beisatz: In einem Verfahren über einen Rechtsgestaltungsanspruch auf Aufhebung eines Kaufvertrags und über das damit verbundene Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises bestimmt sich der Streitwert nur nach dem Leistungsbegehen. (T2)
    Beisatz: Zieht der Kläger von sich aus in der Klage ein Benützungsentgelt von seinem Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises ab, so ist dies eine Beschränkung des Begehrens, weshalb sich der Streitwert entsprechend reduziert. (T3)
  • 5 Ob 29/19d
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 5 Ob 29/19d
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0018806

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19890110_OGH0002_0040OB00629_8800000_001

Rechtssatz für 1Ob501/95 2Ob563/95 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044536

Geschäftszahl

1Ob501/95; 2Ob563/95; 6Ob292/99f; 9Ob48/01a; 3Ob212/02a; 8Ob18/03k; 4Ob238/03h; 9ObA128/03v; 7Ob27/04b; 9ObA85/05y; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 9ObA3/06s; 9Ob75/06d; 7Ob189/06d; 9ObA133/06h; 4Ob91/07x; 1Ob140/07f; 8Ob86/07s; 10Ob102/07h; 3Ob268/07v (3Ob282/07b, 3Ob31/08t); 8Ob35/08t; 8Ob28/08p; 8ObA21/08h; 9ObA137/08z; 6Ob189/08z; 9Ob29/09v; 4Ob10/09p; 17Ob27/09h; 17Ob26/09m; 8Ob133/09f; 4Ob116/10b; 8Ob93/10z; 9ObA35/11d; 4Ob90/11f; 4Ob97/11k; 3Ob163/11h; 2Ob187/11f; 5Ob107/12i; 9ObA86/12f; 4Ob126/12a; 4Ob186/12z; 1Ob149/12m; 1Ob256/12x; 2Ob51/13h; 2Ob3/13z; 7Ob160/13z; 10ObS150/13a; 4Ob84/14b; 7Ob46/15p; 4Ob92/15f; 1Ob89/15t; 10ObS75/15z; 9Ob46/15b; 3Ob160/15y; 4Ob33/16f; 9ObA72/15a; 3Ob79/16p; 7Ob111/16y; 6Ob186/16w; 8Ob47/17w; 4Ob70/18z; 9ObA98/18d; 1Ob187/18h; 1Ob188/18f; 3Ob1/19x; 7Ob4/19t

Entscheidungsdatum

27.01.1995

Norm

ZPO §528 Abs2 Z2 K

Rechtssatz

Die Anfechtbarkeit von Konformatbeschlüssen ist nur für die definitive Versagung des Rechtsschutzes, also für die Verweigerung des Zuganges zu Gericht, vorgesehen (vergleiche RZ 1995/5).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 501/95
    Entscheidungstext OGH 27.01.1995 1 Ob 501/95
  • 2 Ob 563/95
    Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 563/95
  • 6 Ob 292/99f
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 292/99f
    Vgl; Beisatz: Die Verweigerung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ist einer Zurückweisung der Klage nicht gleichzuhalten. (T1)
  • 9 Ob 48/01a
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 48/01a
  • 3 Ob 212/02a
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 212/02a
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 18/03k
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 8 Ob 18/03k
  • 4 Ob 238/03h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 238/03h
    Beisatz: Ein solcher Fall der Verweigerung des Zugangs zu Gericht liegt nicht vor, wenn die Entscheidungen der Vorinstanzen die inländische Gerichtsbarkeit und die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts bejahen. (T2)
  • 9 ObA 128/03v
    Entscheidungstext OGH 11.02.2004 9 ObA 128/03v
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 27/04b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 27/04b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 85/05y
    Entscheidungstext OGH 29.06.2005 9 ObA 85/05y
    Auch; Beisatz: Die Überweisung gemäß § 38 Abs 2 ASGG, die allein die örtliche Zuständigkeit betraf, ist nicht der Zurückweisung der Klage im Sinn des § 528 Abs 2 Z 2 ZPO gleichzuhalten. (T3)
  • 6 Ob 63/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 63/05s
    Beisatz: Dem ist die vom Rekursgericht bestätigte Zurückweisung eines Rekurses nicht gleichzuhalten, gleichfalls auch nicht die Verweigerung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. (T4)
  • 9 ObA 3/06s
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 ObA 3/06s
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 9 Ob 75/06d
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 Ob 75/06d
    Beis wie T2; Beisatz: Ein solcher Sachverhalt (oder ein ihm wertungsmäßig gleichzuhaltender Fall) liegt im vorliegenden Streitfall nicht vor, weil die Entscheidungen der Vorinstanzen die inländische Gerichtsbarkeit, die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts sowie die Zulässigkeit des Rechtswegs gerade bejahen. (T5)
  • 7 Ob 189/06d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 7 Ob 189/06d
    Beis wie T2; Beisatz: Beide Vorinstanzen bejahen die internationale Zuständigkeit - Revisionsrekurs ist absolut unzulässig. (T6)
  • 9 ObA 133/06h
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 133/06h
    Vgl auch
  • 4 Ob 91/07x
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 91/07x
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 1 Ob 140/07f
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 140/07f
  • 8 Ob 86/07s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 86/07s
    Beis wie T2
  • 10 Ob 102/07h
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 10 Ob 102/07h
    Beis wie T2
  • 3 Ob 268/07v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2008 3 Ob 268/07v
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4 nur: Dem ist die vom Rekursgericht bestätigte Zurückweisung eines Rekurses nicht gleichzuhalten. (T7)
  • 8 Ob 35/08t
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 35/08t
    Beis wie T2
  • 8 Ob 28/08p
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 28/08p
    Beis wie T7
  • 8 ObA 21/08h
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 ObA 21/08h
    Auch; Beisatz: Es muss sich dabei um Entscheidungen handeln, die im Ergebnis auf eine endgültige Verweigerung der Sachentscheidung über das Rechtsschutzbegehren hinauslaufen. (T8)
    Beisatz: Ein einer solchen Zurückweisung einer Klage vergleichbarer Fall liegt beim Ausspruch über die Unzulässigkeit einer Klagsrückziehung nicht vor. (T9)
  • 9 ObA 137/08z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 137/08z
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 189/08z
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 189/08z
    Vgl; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Da die Vorinstanzen - wenn auch zum Teil lediglich in der Begründung ihrer Entscheidungen - übereinstimmend die Zulässigkeit des Rechtswegs für den hier geltend gemachten Anspruch Streitigkeit aus dem Vereinsverhältnis nach § 8 Abs 1 VerG bejaht haben, ist es dem Obersten Gerichtshof verwehrt, die vom Beklagten in seiner außerordentlichen Revision einzig als erheblich bezeichnete Rechtsfrage einer Beurteilung zu unterziehen. (T10)
  • 9 Ob 29/09v
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 9 Ob 29/09v
    Vgl auch; Beisatz: Konformatsentscheidungen sind gemäß § 528 Abs 2 Z 2 ZPO mit Ausnahme der hier nicht vorliegenden, im Gesetz vorgesehenen besonderen Fälle unanfechtbar. Dies gilt auch für die Bestätigung der Zurückweisung eines Rechtsmittels. (T11)
  • 4 Ob 10/09p
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 10/09p
    Vgl; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des Revisionsrekurses gegen Aussprüche über die Verwerfung der Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs. (T12)
  • 17 Ob 27/09h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 17 Ob 27/09h
    Vgl; Beis wie T2
  • 17 Ob 26/09m
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 17 Ob 26/09m
    Auch; Beis wie T6
  • 8 Ob 133/09f
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 Ob 133/09f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Die Bestätigung der Abweisung eines Antrags auf Aufhebung der Bestätigung der Vollstreckbarkeit, der Abweisung eines Antrags auf Aufhebung der Bestätigung der Rechtskraft und der Abweisung eines Antrags auf neuerliche Zustellung des Zahlungsbefehls sind einer Zurückweisung der Klage nicht gleichzuhalten. (T13)
  • 4 Ob 116/10b
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 116/10b
    Vgl
  • 8 Ob 93/10z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 93/10z
    Auch
  • 9 ObA 35/11d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 ObA 35/11d
    Beisatz: Die Bestätigung der Abweisung eines Antrags auf Ausfertigung eines vollstreckbaren Zahlungsbefehls ist einer Zurückweisung der Klage nicht gleichzuhalten. (T14)
  • 4 Ob 90/11f
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 90/11f
    Auch; Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Keine Anfechtbarkeit von Konformatsbeschlüssen über die Erteilung oder Aufhebung einer Vollstreckbarkeitsbestätigung. (T15)
  • 4 Ob 97/11k
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 97/11k
    Auch; Beisatz: Hier: Antrag dem Rekurs hemmende Wirkung zuzuerkennen. (T16)
  • 3 Ob 163/11h
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 163/11h
  • 2 Ob 187/11f
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 187/11f
    Beisatz: Der Rechtsschutzanspruch wurde nicht verneint, wenn die Klage nicht zurückgewiesen, sondern in ein anderes gerichtliches Verfahren überwiesen wurde. (T17)
  • 5 Ob 107/12i
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 5 Ob 107/12i
  • 9 ObA 86/12f
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 ObA 86/12f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 126/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 126/12a
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 4 Ob 186/12z
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 186/12z
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 1 Ob 149/12m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 149/12m
    Auch
  • 1 Ob 256/12x
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 256/12x
    Vgl; Beis wie T12
  • 2 Ob 51/13h
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 2 Ob 51/13h
    Beis wie T6
  • 2 Ob 3/13z
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 3/13z
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Die Unzulässigkeit des Rechtswegs kann in dritter Instanz nicht mehr geltend gemacht werden, weil die Zulässigkeit von beiden Vorinstanzen übereinstimmend bejaht wurde. (T18)
  • 7 Ob 160/13z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 160/13z
    Vgl; Beisatz: Hier: Bestätigung der Zurückweisung eines Antrags gemäß § 508 Abs 1 ZPO. (T19)
  • 10 ObS 150/13a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 150/13a
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Versäumung der Klagefrist im Rahmen der sukzessiven Kompetenz nach § 67 Abs 2 ASGG. (T20)
  • 4 Ob 84/14b
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 84/14b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 46/15p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 46/15p
    Auch
  • 4 Ob 92/15f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 92/15f
    Beis wie T6
  • 1 Ob 89/15t
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 89/15t
    Vgl; Beisatz: Hier: Aussetzung eines Scheidungsverfahrens gemäß Art 19 Brüssel IIa‑VO bis zur Klärung der Zuständigkeit eines maltesischen Gerichts. (T21)
  • 10 ObS 75/15z
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 75/15z
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 46/15b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 46/15b
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 160/15y
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 160/15y
    Auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 33/16f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 33/16f
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 72/15a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 72/15a
    Beis wie T12; Beis wie T18
  • 3 Ob 79/16p
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 79/16p
    Auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 111/16y
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 111/16y
    Auch
  • 6 Ob 186/16w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 6 Ob 186/16w
    Vgl; Beisatz: Die Abweisung eines Antrags auf neuerliche Urteilszustellung ist der Zurückweisung einer Klage ohne Sachentscheidung nicht gleichzuhalten. (T22)
  • 8 Ob 47/17w
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 47/17w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Die Vorinstanzen haben die Einrede der fehlenden inländischen Gerichtsbarkeit verworfen. (T23)
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch
  • 9 ObA 98/18d
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 98/18d
    Beisatz: Hier: Bloße Entscheidung über die Besetzung des Spruchkörpers. (T24)
  • 1 Ob 187/18h
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 187/18h
    Beis wie T4
  • 1 Ob 188/18f
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 188/18f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x
    Auch
  • 7 Ob 4/19t
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 4/19t
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: (Nicht-)Zustellung der Klage im Anwendungsbereich des LGVÜ 2007. (T25)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0044536

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19950127_OGH0002_0010OB00501_9500000_001

Rechtssatz für 7Ob541/95 (7Ob542/95) 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0086350

Geschäftszahl

7Ob541/95 (7Ob542/95); 6Ob265/01s; 7Ob40/05s; 6Ob143/07h; 2Ob95/06v; 8Ob150/08d; 9Ob85/09d; 3Ob202/12w; 1Ob106/13i; 5Ob49/13m; 8Ob59/16h; 4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

08.11.1995

Norm

ABGB §877
ABGB §932 IIIe
ABGB §1052 B2
ABGB §1435

Rechtssatz

Aus § 1435 ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach § 932 ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. Die beiderseitigen Leistungen sind in analoger Anwendung des § 877 ABGB Zug um Zug zurückzuerstatten. Aus der Anwendung des § 1052 ABGB auf die bei Auflösung eines Vertrages beiden Teilen obliegenden Rückleistungsverpflichtungen ergibt sich, dass die Rückabwicklung Zug um Zug nur auf Einrede, nicht jedoch von Amts wegen zu beachten ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 541/95
  • 6 Ob 265/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
  • 7 Ob 40/05s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2005 7 Ob 40/05s
    Auch
  • 6 Ob 143/07h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 143/07h
    Auch; nur: Aus § 1435 ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach § 932 ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. Die beiderseitigen Leistungen sind in analoger Anwendung des § 877 ABGB Zug um Zug zurückzuerstatten. (T1)
  • 2 Ob 95/06v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 2 Ob 95/06v
    Auch; nur: Aus § 1435 ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach § 932 ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. (T2)
    Veröff: SZ 2007/109
  • 8 Ob 150/08d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 150/08d
    Beisatz: Voraussetzung für die Aufnahme einer Zug-um-Zug-Verpflichtung in den Urteilsspruch durch das Gericht ist entweder ein entsprechendes Klagebegehren oder zumindest eine entsprechende, im Klagevorbringen zum Ausdruck kommende Bereitschaft des Klägers zur Erbringung der Gegenleistung oder aber ein entsprechendes Einwendungsvorbringen des Beklagten. (T3)
    Beisatz: Nach Wandlung hat eine Zug-um-Zug-Verurteilung über Einwand des Beklagten auch dann stattzufinden, wenn der Wandlungskläger bereits außergerichtlich vergeblich gegenseitige Rückabwicklung angeboten hatte. (T4)
    Bem: Siehe auch RS0124557. (T5)
  • 9 Ob 85/09d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 85/09d
    Vgl auch; Beisatz: Eine bereicherungsrechtliche Rückabwicklung ist nur über Einwand des Beklagten beachtlich. (T6)
    Veröff: SZ 2010/53
  • 3 Ob 202/12w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 202/12w
    Auch; nur ähnlich T1
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 49/13m
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 49/13m
    Vgl auch
  • 8 Ob 59/16h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 59/16h
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086350

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19951108_OGH0002_0070OB00541_9500000_002

Rechtssatz für 7Ob70/97p (7Ob71/97k) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0106998

Geschäftszahl

7Ob70/97p (7Ob71/97k); 4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

19.03.1997

Norm

JN §55 Abs3

Rechtssatz

Diese Bestimmung ist dahin zu lesen, als ob sie lauten würde: "Begehrt der Kläger nur einen Teil einer ihm zustehenden Kapitalsforderung....". Rechnet der Kläger mit einem Teil seiner Kapitalsforderung gegen eine Gegenforderung des Beklagten auf, dann steht sie ihm nicht mehr zu, weshalb § 55 Abs 3 JN nicht anwendbar ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 70/97p
    Entscheidungstext OGH 19.03.1997 7 Ob 70/97p
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106998

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19970319_OGH0002_0070OB00070_97P0000_001

Rechtssatz für 4Ob70/18z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0132104

Geschäftszahl

4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

19.04.2018

Norm

JN §56
ZPO §226

Rechtssatz

In einem Verfahren  über einen Rechtsgestaltungsanspruch auf Aufhebung eines Kaufvertrags und über das damit verbundene Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises bestimmt sich der Streitwert nur nach dem Leistungsbegehen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Beisatz: Zieht der Kläger von sich aus in der Klage ein Benützungsentgelt von seinem Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises ab, so ist dies eine Beschränkung des Begehrens, weshalb sich der Streitwert entsprechend reduziert. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132104

Im RIS seit

02.08.2018

Zuletzt aktualisiert am

02.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20180419_OGH0002_0040OB00070_18Z0000_001

Entscheidungstext 4Ob70/18z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

EvBl‑LS 2018/128 = Zak 2018/451 S 239 - Zak 2018,239 = ecolex 2018/355 S 825 - ecolex 2018,825 = Jus-Extra OGH-Z 6447

Geschäftszahl

4Ob70/18z

Entscheidungsdatum

19.04.2018

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsrekursgericht durch den Senatspräsidenten Dr. Vogel als Vorsitzenden und die Hofräte Dr. Schwarzenbacher, Hon.-Prof. Dr. Brenn, Dr. Rassi und MMag. Matzka als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. P***** S*****, vertreten durch Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH in Linz, gegen die beklagte Partei A***** GmbH, *****, wegen 14.464 EUR sA, über den Revisionsrekurs der klagenden Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts St. Pölten als Rekursgericht vom 24. Jänner 2018, GZ 21 R 8/18m-5, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Amstetten vom 13. Dezember 2017, GZ 40 C 871/17x-2, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Die Beschlüsse der Vorinstanzen werden aufgehoben. Dem Erstgericht wird die Einleitung des gesetzmäßigen Verfahrens über die Klage unter Abstandnahme vom herangezogenen Zurückweisungsgrund aufgetragen.

Die Kosten des Revisionsrekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Text

Begründung:

Der Kläger stellt das Hauptbegehren,

1. den zwischen ihm und der Beklagten abgeschlossenen Kaufvertrag vom 23. 3. 2012 über den Ankauf eines (näher bezeichneten) Diesel-Fahrzeugs um 22.600 EUR ex tunc aufzuheben, und

2. die Beklagte schuldig zu erkennen, ihm 14.464 EUR samt 4 % Zinsen aus 22.600 EUR seit 23. 3. 2012 Zug um Zug gegen Rückgabe des Diesel-Fahrzeugs zu bezahlen.

Er stützt seine Ansprüche auf Irrtum, Arglist und Gewährleistung. Den Streitwert gibt er in Höhe des Leistungsbegehrens mit 14.464 EUR sA an. Dazu bringt er vor, dass vom Kaufpreis in Höhe von 22.600 EUR ein Benützungsentgelt von 8.136 EUR abzuziehen sei, das er sich aufgrund der bisherigen Verwendung des Fahrzeugs anrechnen lasse.

Das Erstgericht wies die Klage a limine wegen sachlicher Unzuständigkeit zurück. Gemäß § 56 Abs 3 JN seien dem Kläger obliegende Gegenleistungen bei der Bewertung des Streitgegenstands nicht in Abzug zu bringen. Der Wert des Streitgegenstands der auf Unwirksamerklärung des Vertrags und auf Rückabwicklung des Kaufvertrags gerichteten Klage sei daher mit dem vollen Kaufpreis von 22.600 EUR anzusetzen.

Das Rekursgericht bestätigte diese Entscheidung. Für die Gerichtszuständigkeit sei der bezifferbare Grundanspruch ausschlaggebend, ohne dass darauf Rücksicht zu nehmen sei, inwieweit sich dieser durch entgegenstehende Ansprüche mindern könne. Dabei mache es keinen Unterschied, ob der Gegenanspruch vom Beklagten im Zuge des Verfahrens eingewendet werde oder der Kläger selbst eine Gegenforderung oder sonstige Gegenleistung in Abzug bringe. Diese Überlegungen gelangten auch in der Entscheidung 7 Ob 111/16y zum Ausdruck. Bei Verbindung eines Begehrens auf Aufhebung eines Vertrags mit einem Leistungsbegehren auf Rückabwicklung sei auch das Aufhebungsbegehren zu bewerten. Unterlasse der Kläger die Bewertung, so komme der Zweifelsstreitwert nach § 56 Abs 2 JN zum Tragen. Der ordentliche Revisionsrekurs sei zulässig, weil nicht auszuschließen sei, dass das Rekursgericht von der höchstgerichtlichen Rechtsprechung abweiche.

Gegen diese Entscheidung richtet sich der Revisionsrekurs des Klägers mit dem Antrag, den Beschluss des Erstgerichts ersatzlos aufzuheben und diesem die Einleitung des gesetzmäßigen Verfahrens unter Abstandnahme vom gebrauchten Zurückweisungsgrund aufzutragen.

Der Revisionsrekurs ist zulässig, weil die Vorinstanzen von der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs abgewichen sind; er ist auch berechtigt.

Rechtliche Beurteilung

1. Konformatsbeschlüsse sind gemäß § 528 Abs 2 Z 2 ZPO grundsätzlich unanfechtbar, es sei denn, dass die Klage – wie im vorliegenden Fall – ohne Sachentscheidung aus formellen Gründen zurückgewiesen wurde (RIS-Justiz RS0044536). Das (Revisions-)Rekursverfahren gegen eine a limine-Zurückweisung der Klage ist einseitig (7 Ob 111/16y).

2.1 Nach ständiger Rechtsprechung kann der Kläger ein Anfechtungs- oder Wandlungsrecht in Bezug auf einen Vertrag auch in der Form geltend machen, dass er unter Behauptung der Unwirksamkeit des Rechtsgeschäfts auf Rückstellung der von ihm bewirkten Leistung klagt (RIS-Justiz RS0016253; 10 Ob 35/17w). Wird also ein Vertrag angefochten und im Zusammenhang damit der Zahlungsanspruch aus der Rückabwicklung geltend gemacht, so kann der Kläger auch nur eine auf die Rückabwicklung gerichtete Leistungsklage erheben.

Stellt der Kläger zusätzlich zum Zahlungsbegehren ausdrücklich auch das Begehren auf Aufhebung des Vertrags, so ändert sich durch diese Klarstellung der Streitgegenstand nicht. Die Vertragsaufhebung ist nur Vorfrage für die Beurteilung, ob das Leistungsbegehren berechtigt ist. Dem Vertragsaufhebungsbegehren kommt kein eigenständiger Wert zu (3 Ob 2/11g). Es entspricht daher der ständigen Rechtsprechung, dass sich der Streitwert in einem Verfahren über einen Rechtsgestaltungsanspruch auf Aufhebung eines Kaufvertrags und über das damit verbundene Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises allein nach dem Leistungsbegehren bestimmt, weil die Entscheidung über den Rechtsgestaltungsanspruch in einem solchen Fall keine über das betreffende Verfahren hinausgehende Bedeutung hat (RIS-Justiz RS0018806).

2.2 Für einen Kaufvertrag hat auch die vom Rekursgericht für seine abweichende Rechtsmeinung herangezogene Entscheidung zu 7 Ob 111/16y an diesem Grundsatz festgehalten. Nach dieser Entscheidung ist eine gesonderte Bewertung des Rechtsgestaltungsbegehrens nur dann zulässig, wenn der Kläger das Rechtsgestaltungsbegehren mit einem Begehren auf Rückzahlung in der Vergangenheit erbrachter Zahlungen verbindet und behauptet, im Rahmen eines Dauerschuldverhältnisses (konkret zur Vermeidung von Verzugsfolgen unter Rückzahlungsvorbehalt) laufend weitere Leistungen zu erbringen. Dies wurde damit begründet, dass das begehrte Urteil Beurteilungsgrundlage auch für künftige Zahlungsansprüche sein soll.

Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Die vom Rekursgericht angestellten Erwägungen tragen daher nicht. Da kein Grund besteht, von der bisherigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs abzugehen, ist für die Bestimmung des Streitwerts in einem Fall wie dem vorliegenden allein das Zahlungsbegehren maßgebend.

3.1 Das Rekursgericht wirft mit seinen Überlegungen vordergründig die Frage auf, ob für die Bewertung des Rückabwicklungsbegehrens (Leistungs-
begehrens) das – hier vom Kläger schon vorweg abgezogene – Benützungsentgelt zu berücksichtigen ist, oder ob sich der Streitwert nach dem zurückverlangten Kaufpreis bestimmt. Dazu verweist das Rekursgericht auf § 56 Abs 3 JN.

3.2 Nach Auflösung eines Vertrags durch Anfechtung oder Wandlung hat gemäß § 877 (bei Gewährleistung iVm § 932 ABGB) iVm §§ 1435 ff ABGB jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden (RIS-Justiz RS0016321; 8 Ob 59/16h). Bei einem Kaufvertrag ist der primäre Bereicherungsanspruch des beklagten Verkäufers auf die Rückgabe der vom Käufer empfangenen Leistung, also auf Rückgabe der Sache in Natur gerichtet (6 Ob 265/01s).

Aus der Anwendung des § 1052 ABGB auf die bei Auflösung eines Vertrags beiden Teilen obliegenden Rückleistungsverpflichtungen ergibt sich, dass die Rückabwicklung Zug um Zug nur auf Einrede zu beachten ist (6 Ob 265/01s). Grundsätzlich muss der Bereicherungs-
anspruch des Beklagten iSd § 877 ABGB somit von diesem durch Zug-um-Zug-Einrede geltend gemacht werden (RIS-Justiz RS0086350; 8 Ob 59/16h).

Der Kläger kann die Zug-um-Zug-Verpflichtung allerdings auch selbst durch entsprechende Beifügung in der Klage anbieten; dabei handelt es sich um eine Beschränkung des Begehrens (RIS-Justiz RS0041069; RS0041067; 9 Ob 5/15y).

3.3 Bereicherungsansprüche des Beklagten können auch in Geld bestehen. Im Fall der Einwendung müssen sie konkretisiert und beziffert werden, damit sie das Gericht – im Weg der prozessualen Aufrechnung – berücksichtigen kann (6 Ob 265/01s). Derartige Ansprüche des Beklagten sind somit grundsätzlich als Gegenforderungen einzuwenden (vgl dazu 8 Ob 74/13k; 10 Ob 32/15a; 2 Ob 78/15g).

3.4 Zur Rückstellungsverpflichtung des mit dem Aufhebungs- oder Wandlungsbegehren durchdringenden Klägers als von diesem zurückzugebender Vorteil nach Bereicherungsrecht gehört auch, dass er im Fall der fortgesetzten Benützung der Sache ein dem verschafften Nutzen angemessenes Entgelt entrichten muss (RIS-Justiz RS0019850), wobei er jenen (Gebrauchs-)Vorteil zu vergüten hat, der ihm nach seinen subjektiven Verhältnissen tatsächlich entstanden ist, weil er sich den Aufwand für eine Ersatzbeschaffung erspart hat (4 Ob 286/04v; 8 Ob 59/16h). Bei der Festsetzung des Benützungsentgelts kommt es in erster Linie auf die durch die Benützung der fremden Sache ersparten Auslagen bzw Kosten an (RIS-Justiz RS0019850; 8 Ob 74/13k).

4. Für die hier relevante Streitwertfrage ergibt sich aus den dargelegten Grundsätzen, dass der Berücksichtigung des Benützungsentgelts im Rahmen eines Rückabwicklungsbegehrens grundsätzlich die Qualifikation als Gegenforderung zugrunde liegt. Eine Gegenforderung, die der Beklagte im Laufe des Verfahrens einwendet, ist eine Gegenleistung iSd § 56 Abs 3 JN, über die im Urteil abzusprechen ist. Eine solche eingewendete Gegenberechtigung des Beklagten hat auf die Bewertung des Streitgegenstands keinen Einfluss (vgl Mayr in Rechberger4 § 56 JN Rz 7).

Zieht der Kläger das Benützungsentgelt aber schon von sich aus in der Klage vom geltend gemachten Zahlungsanspruch ab, so rechnet er mit einem Teil seiner Kapitalforderung gegen eine (von ihm erwartete und akzeptierte) Gegenforderung des Beklagten auf; insoweit steht ihm die Kapitalforderung nicht mehr zu (vgl zu § 55 Abs 3 JN RIS-Justiz RS0106998). Prozessual handelt es sich bei dieser Vorgangsweise um eine (anfängliche) Beschränkung des Begehrens (vgl zum Zug-um-Zug-Begehren 9 Ob 5/15y). Eine Ausdehnung aufgrund allfälliger zusätzlicher Benützungsentgelte für weitere Perioden scheidet hier aus. Selbst wenn sich das Benützungsentgelt, wie das Rekursgericht meint, im Lauf des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens (siehe dazu 8 Ob 126/15k) noch ändert, kann dies nur zu einer (weiteren) Reduktion des geltend gemachten Zahlungsanspruchs des Klägers führen.

5.1 Als Ergebnis ist somit festzuhalten, dass sich in einem Verfahren über einen Rechtsgestaltungsanspruch auf Aufhebung eines Kaufvertrags und über das damit verbundene Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises der Streitwert weiterhin nur nach dem Leistungsbegehren bestimmt. Zieht der Kläger von sich aus in der Klage ein Benützungsentgelt von seinem Leistungsbegehren auf Rückzahlung des Kaufpreises ab, so ist dies eine Beschränkung des Begehrens, weshalb sich der Streitwert entsprechend reduziert.

5.2 Die Entscheidungen der Vorinstanzen halten der Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof damit nicht stand. Für den Anlassfall ist nach dem Wert des Streitgegenstands das Erstgericht sachlich zuständig.

In Stattgebung des Revisionsrekurses waren die Entscheidungen der Vorinstanzen aufzuheben; dem Erstgericht ist die Einleitung des gesetzmäßigen Verfahrens über die Klage unter Abstandnahme vom gebrauchten Zurückweisungsgrund aufzutragen.

Der Kostenvorbehalt beruht auf § 52 ZPO.

Textnummer

E121982

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:0040OB00070.18Z.0419.000

Im RIS seit

12.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

28.12.2018

Dokumentnummer

JJT_20180419_OGH0002_0040OB00070_18Z0000_000