Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob271/48 3Ob788/52 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036933

Geschäftszahl

1Ob271/48; 3Ob788/52; 3Ob519/55; 3Ob599/55; 3Ob142/57; 1Ob326/60; 2Ob237/64; 6Ob214/65; 6Ob270/65; 2Ob36/67; 5Ob300/66; 8Ob196/67 (8Ob197/67); 6Ob316/67; 8Ob343/67; 6Ob257/68; 5Ob342/68; 5Ob142/69; 2Ob367/69; 2Ob364/69; 2Ob390/69; 7Ob159/70; 7Ob97/70; 5Ob240/70; 2Ob380/70; 7Ob3/71; 8Ob21/71; 5Ob4/71 (5Ob5/71); 2Ob76/71; 8Ob183/71; 2Ob214/71; 7Ob15/72; 2Ob105/71; 3Ob76/72; 2Ob17/72; 8Ob25/73; 2Ob60/73; 5Ob153/73; 2Ob196/73; 7Ob246/73; 2Ob45/74; 3Ob51/74; 2Ob126/74; 1Ob118/74; 3Ob184/74; 8Ob65/75; 3Ob120/75; 5Ob217/75; 7Ob506/76; 7Ob5/76; 3Ob259/75; 4Ob527/77; 2Ob10/78; 1Ob575/78 (1Ob576/78); 6Ob703/78; 2Ob141/78; 7Ob47/78; 5Ob763/78; 6Ob550/79; 2Ob541/79; 8Ob132/79 (8Ob133/79); 5Ob701/79; 7Ob801/79; 3Ob526/80; 8Ob514/80; 3Ob641/80; 7Ob67/80; 2Ob53/81; 2Ob90/81; 2Ob556/81; 7Ob802/81; 5Ob625/82; 7Ob639/82; 8Ob529/82; 2Ob25/82; 2Ob54/83; 6Ob650/85; 2Ob580/86; 7Ob690/86; 7Ob560/87; 2Ob23/87; 6Ob575/88 (6Ob576/88 -6Ob578/88); 4Ob534/89; 8Ob1545/89; 7Ob635/89; 8Ob11/89; 9Ob901/91; 7Ob555/93; 4Ob169/93; 7Ob543/94; 7Ob2022/96w; 5Ob2090/96f; 4Ob2338/96v; 7Ob135/99z; 3Ob127/99v; 6Ob76/04a; 7Ob51/05h; 2Ob179/06x; 2Ob123/06m; 1Ob113/08m; 5Ob223/08t; 2Ob41/10h; 7Ob9/11s; 5Ob32/11h; 6Ob69/12h; 1Ob229/14d; 7Ob226/14g; 7Ob112/15v; 7Ob139/15i; 1Ob93/16g; 9ObA139/16f; 7Ob174/17i

Entscheidungsdatum

08.09.1948

Norm

ZPO §182
ZPO §272 E
ZPO §503 Z2 C6

Rechtssatz

Der Umstand, dass die Untergerichte über das Parteivorbringen hinausgehende Beweisergebnisse berücksichtigt haben, kann nicht mit dem Revisionsgrund des § 503 Z 2 ZPO gerügt werden. Die Gerichte sind berechtigt, auch über das Parteivorbringen hinausgehende Beweisergebnisse zu beachten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 271/48
    Entscheidungstext OGH 08.09.1948 1 Ob 271/48
    Veröff: SZ 21/123
  • 3 Ob 788/52
    Entscheidungstext OGH 07.01.1953 3 Ob 788/52
  • 3 Ob 519/55
    Entscheidungstext OGH 30.11.1955 3 Ob 519/55
  • 3 Ob 599/55
    Entscheidungstext OGH 04.01.1956 3 Ob 599/55
  • 3 Ob 142/57
    Entscheidungstext OGH 20.03.1957 3 Ob 142/57
  • 1 Ob 326/60
    Entscheidungstext OGH 12.10.1960 1 Ob 326/60
    Beisatz: Abweichend zu: Die Gerichte sind berechtigt, auch über das Parteivorbringen hinausgehende Beweisergebnisse zu beachten. (T1)
    Beisatz: Bei der Beweisaufnahme hervorgekommene Umstände sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie in einem entsprechenden Parteienvorbringen Deckung finden. (T2)
    Veröff: JBl 1961,123
  • 2 Ob 237/64
    Entscheidungstext OGH 17.09.1964 2 Ob 237/64
  • 6 Ob 214/65
    Entscheidungstext OGH 23.09.1965 6 Ob 214/65
  • 6 Ob 270/65
    Entscheidungstext OGH 12.01.1966 6 Ob 270/65
  • 2 Ob 36/67
    Entscheidungstext OGH 16.02.1967 2 Ob 36/67
  • 5 Ob 300/66
    Entscheidungstext OGH 24.11.1966 5 Ob 300/66
    nur: Die Gerichte sind berechtigt, auch über das Parteivorbringen hinausgehende Beweisergebnisse zu beachten. (T3)
    Veröff: RZ 1967,105
  • 8 Ob 196/67
    Entscheidungstext OGH 26.09.1967 8 Ob 196/67
  • 6 Ob 316/67
    Entscheidungstext OGH 22.11.1967 6 Ob 316/67
    nur T3
  • 8 Ob 343/67
    Entscheidungstext OGH 19.12.1967 8 Ob 343/67
    nur T3
  • 6 Ob 257/68
    Entscheidungstext OGH 09.10.1968 6 Ob 257/68
  • 5 Ob 342/68
    Entscheidungstext OGH 19.02.1969 5 Ob 342/68
  • 5 Ob 142/69
    Entscheidungstext OGH 10.09.1969 5 Ob 142/69
    nur T3
  • 2 Ob 367/69
    Entscheidungstext OGH 12.12.1969 2 Ob 367/69
  • 2 Ob 364/69
    Entscheidungstext OGH 18.12.1969 2 Ob 364/69
  • 2 Ob 390/69
    Entscheidungstext OGH 22.01.1970 2 Ob 390/69
  • 7 Ob 159/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 7 Ob 159/70
  • 7 Ob 97/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 7 Ob 97/70
    Veröff: ZVR 1971/106 S 134
  • 5 Ob 240/70
    Entscheidungstext OGH 16.11.1970 5 Ob 240/70
    Beis wie T1; Beisatz: In diesem Falle ist der Prozessrichter nach den §§ 182 und 194 ZPO verpflichtet, die Parteien zu befragen, ob sie entsprechende Behauptungen aufstellen; so schon SZ 7/247. (T4)
  • 2 Ob 380/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 2 Ob 380/70
    Veröff: EvBl 1971/179 S 323
  • 7 Ob 3/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1971 7 Ob 3/71
  • 8 Ob 21/71
    Entscheidungstext OGH 02.03.1971 8 Ob 21/71
  • 5 Ob 4/71
    Entscheidungstext OGH 04.07.1971 5 Ob 4/71
  • 2 Ob 76/71
    Entscheidungstext OGH 29.04.1971 2 Ob 76/71
  • 8 Ob 183/71
    Entscheidungstext OGH 31.08.1971 8 Ob 183/71
  • 2 Ob 214/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 2 Ob 214/71
  • 7 Ob 15/72
    Entscheidungstext OGH 09.02.1972 7 Ob 15/72
    nur T3
  • 2 Ob 105/71
    Entscheidungstext OGH 16.09.1971 2 Ob 105/71
  • 3 Ob 76/72
    Entscheidungstext OGH 16.08.1972 3 Ob 76/72
    nur T3; Veröff: SZ 45/84
  • 2 Ob 17/72
    Entscheidungstext OGH 06.10.1972 2 Ob 17/72
  • 8 Ob 25/73
    Entscheidungstext OGH 20.02.1973 8 Ob 25/73
    nur T3
  • 2 Ob 60/73
    Entscheidungstext OGH 07.06.1973 2 Ob 60/73
    Beisatz: Die Gerichte sind berechtigt, aber nicht verpflichtet. (T5)
  • 5 Ob 153/73
    Entscheidungstext OGH 03.10.1973 5 Ob 153/73
    Beis wie T5
  • 2 Ob 196/73
    Entscheidungstext OGH 22.11.1973 2 Ob 196/73
    nur T3
  • 7 Ob 246/73
    Entscheidungstext OGH 17.01.1974 7 Ob 246/73
    Auch; nur T3
  • 2 Ob 45/74
    Entscheidungstext OGH 14.03.1974 2 Ob 45/74
  • 3 Ob 51/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 3 Ob 51/74
    nur T3
  • 2 Ob 126/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 126/74
    nur T3
  • 1 Ob 118/74
    Entscheidungstext OGH 10.07.1974 1 Ob 118/74
    nur T3; Veröff: JBl 1975,369
  • 3 Ob 184/74
    Entscheidungstext OGH 11.02.1975 3 Ob 184/74
    nur T3
  • 8 Ob 65/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 8 Ob 65/75
    Beis wie T1
  • 3 Ob 120/75
    Entscheidungstext OGH 30.09.1975 3 Ob 120/75
    nur T3
  • 5 Ob 217/75
    Entscheidungstext OGH 11.11.1975 5 Ob 217/75
    Beis wie T1; Beisatz: Jedoch nur solche überschießende Beweisergebnisse, die in den Rahmen eines geltend gemachten Klagsgrundes oder einer bestimmten Einwendung fallen. (T6)
  • 7 Ob 506/76
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 7 Ob 506/76
    nur T3
  • 7 Ob 5/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 5/76
    Beis wie T5
  • 3 Ob 259/75
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 3 Ob 259/75
    nur T3
  • 4 Ob 527/77
    Entscheidungstext OGH 18.10.1977 4 Ob 527/77
  • 2 Ob 10/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 2 Ob 10/78
  • 1 Ob 575/78
    Entscheidungstext OGH 22.05.1978 1 Ob 575/78
    nur: Der Umstand, dass die Untergerichte über das Parteivorbringen hinausgehende Beweisergebnisse berücksichtigt haben, kann nicht mit dem Revisionsgrund des § 503 Z 2 ZPO gerügt werden. (T7)
  • 6 Ob 703/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 6 Ob 703/78
    nur T7; Beis wie T6
  • 2 Ob 141/78
    Entscheidungstext OGH 21.09.1978 2 Ob 141/78
    nur T3
  • 7 Ob 47/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 7 Ob 47/78
    nur T3
  • 5 Ob 763/78
    Entscheidungstext OGH 20.02.1979 5 Ob 763/78
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 6 Ob 550/79
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 6 Ob 550/79
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 541/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 2 Ob 541/79
  • 8 Ob 132/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 132/79
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 5 Ob 701/79
    Entscheidungstext OGH 12.02.1980 5 Ob 701/79
    nur T3; Beis wie T4; Veröff: JBl 1981,157
  • 7 Ob 801/79
    Entscheidungstext OGH 14.02.1980 7 Ob 801/79
    nur T3
  • 3 Ob 526/80
    Entscheidungstext OGH 30.04.1980 3 Ob 526/80
    nur T7
  • 8 Ob 514/80
    Entscheidungstext OGH 03.07.1980 8 Ob 514/80
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 3 Ob 641/80
    Entscheidungstext OGH 03.12.1980 3 Ob 641/80
  • 7 Ob 67/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 7 Ob 67/80
    Beis wie T1; Beis wie T6; Veröff: SZ 54/7
  • 2 Ob 53/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 2 Ob 53/81
    nur T7
  • 2 Ob 90/81
    Entscheidungstext OGH 16.06.1981 2 Ob 90/81
  • 2 Ob 556/81
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 556/81
    nur T3
  • 7 Ob 802/81
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 802/81
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 5 Ob 625/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 625/82
    nur T3
  • 7 Ob 639/82
    Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 639/82
    Beis wie T1; Beis wie T5
  • 8 Ob 529/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 529/82
    Beis wie T5
  • 2 Ob 25/82
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 2 Ob 25/82
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 2 Ob 54/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 54/83
  • 6 Ob 650/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 6 Ob 650/85
    Vgl aber; nur T7; Beisatz: In nicht vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Verfahren kann es nicht als Feststellungsmangel angesehen werden, wenn eine mögliche überschießende Feststellung nicht getroffen wurde. (T8)
  • 2 Ob 580/86
    Entscheidungstext OGH 08.07.1986 2 Ob 580/86
  • 7 Ob 690/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 690/86
  • 7 Ob 560/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 560/87
  • 2 Ob 23/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 2 Ob 23/87
    Beis wie T1; Beis wie T6; Veröff: SZ 61/1 = ZVR 1988/111 S 237
  • 6 Ob 575/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 6 Ob 575/88
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 4 Ob 534/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 534/89
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 8 Ob 1545/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 8 Ob 1545/89
    Auch
  • 7 Ob 635/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 635/89
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 8 Ob 11/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 8 Ob 11/89
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Veröff: SZ 63/138 = ÖBA 1991,138
  • 9 Ob 901/91
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 9 Ob 901/91
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 555/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 555/93
    Beis wie T1; Beis wie T6
  • 4 Ob 169/93
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 4 Ob 169/93
    nur T7; Beis wie T2
  • 7 Ob 543/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 7 Ob 543/94
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6
  • 7 Ob 2022/96w
    Entscheidungstext OGH 28.02.1996 7 Ob 2022/96w
    Beis wie T6
  • 5 Ob 2090/96f
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 5 Ob 2090/96f
    Vgl auch; Beisatz: Überschießende Feststellungen sind der Entscheidung zugrunde zu legen, wenn eine diesbezügliche Mangelhaftigkeit des Verfahrens nie geltend gemacht wurde. (T9)
  • 4 Ob 2338/96v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2338/96v
    Auch; nur T7; Beis wie T6; Beisatz: Werden der Entscheidung (unzulässige) überschießende Feststellungen zugrunde gelegt, so wird damit nicht gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sondern die Sache wird rechtlich unrichtig beurteilt. Eine Rüge ist daher nicht notwendig. (T10)
  • 7 Ob 135/99z
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 135/99z
    nur T7
  • 3 Ob 127/99v
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 127/99v
    nur T7
  • 6 Ob 76/04a
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 76/04a
    Vgl
  • 7 Ob 51/05h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 51/05h
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T10
  • 2 Ob 179/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 179/06x
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T9
  • 2 Ob 123/06m
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 123/06m
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 113/08m
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 113/08m
    nur T7; Beisatz: Es kann dies aber allenfalls zu einer unrichtigen rechtlichen Beurteilung der Sache führen. (T11)
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Vgl; Beis ähnlich wie T6
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Auch; nur T7; Beis wie T10 nur: Werden der Entscheidung (unzulässige) überschießende Feststellungen zugrunde gelegt, so wird damit nicht gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sondern die Sache wird rechtlich unrichtig beurteilt. (T12)
  • 7 Ob 9/11s
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 9/11s
    Vgl aber; Beis wie T12
  • 5 Ob 32/11h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 32/11h
    Auch; nur ähnlich T7; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T12
  • 6 Ob 69/12h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 6 Ob 69/12h
    Vgl aber; Beis wie T10
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T10; Beis ähnlich wie T12
  • 7 Ob 226/14g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 226/14g
    Vgl aber; Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 7 Ob 112/15v
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 112/15v
    Vgl aber; Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 7 Ob 139/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 139/15i
    Beis wie T6
  • 1 Ob 93/16g
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 93/16g
    Beis ähnlich T10; Beis ähnlich T12
  • 9 ObA 139/16f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 139/16f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    tw. abweichend; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12; nur T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1948:RS0036933

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19480908_OGH0002_0010OB00271_4800000_001

Rechtssatz für 7Ob77/72 7Ob33/81 7Ob62...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0080451

Geschäftszahl

7Ob77/72; 7Ob33/81; 7Ob62/82; 7Ob14/89; 7Ob28/90; 7Ob196/14w; 7Ob63/15p; 7Ob120/15w; 7Ob174/17i

Entscheidungsdatum

10.05.1972

Norm

AHVB Art5 III Z4 lita
VersVG §62

Rechtssatz

Nach § 62 VersVG ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, bei Eintritt des Versicherungsfalles den Schaden möglichst abzuwenden oder zu mindern. Er hat unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Ersatz des Rettungsaufwandes durch den Versicherer. Mit dem Beginn eines Ereignisses, das in seiner Folge wahrscheinlich den Schaden herbeiführen wird, beginnt die Abwendungspflicht und Milderungspflicht (Prölß VersVG 17.Auflage S 287 Anmerkung 1 und die dort bezogenen weiteren Belegstellen). Der Anspruch auf Ersatz des Aufwandes teilt das rechtliche Schicksal des Anspruches auf Ersatz des Grundschadens; der Anspruch auf Rettungsaufwand wird mit dem Hauptanspruch fällig, er verjährt mit diesem und er fehlt, wenn der Versicherer zufolge Risikoausschlusses oder Anspruchsverwirkung leistungsfrei ist (Ehrenzweig Versicherungsvertragsrecht S 277). Für die Wirksamkeit der Ausschlussklausel des Art 5 III Z 4 lit a AHVB ist erforderlich, dass der Sachschaden auf ein allmähliches Einwirken von Feuchtigkeit zurückzuführen ist, wobei unter Feuchtigkeit das Einsickern oder Einwirken geringer Flüssigkeitsmengen zu verstehen ist (vgl Wussow AHB 6.Auflage S 323 bei Kommentierung des in dieser Beziehung vom Art 5 III Z 4 lit a AHVB inhaltlich nicht abweichenden § 4 I Z 4 AHB). (Hier wurde der Anspruch des Versicherungsnehmer auf Ersatz der Kosten verneint, die durch die Entfernung und Wiederaufbringung des Straßenbelages einer Brücke entstanden, welche Arbeiten erforderlich geworden waren, um eine vom Versicherungsnehmer aufgebrachte schadhafte Polyesterschicht zu erneuern, damit die Brückenkonstruktion nicht durch eindringendes streusalzhältiges Niederschlagswasser Schaden leide).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 77/72
    Entscheidungstext OGH 10.05.1972 7 Ob 77/72
    Veröff: SZ 45/62 = EvBl 1972/285 S 552 = VersR 1973,46 = ZVR 1973/204 S 276
  • 7 Ob 33/81
    Entscheidungstext OGH 15.10.1981 7 Ob 33/81
    nur: Für die Wirksamkeit der Ausschlussklausel des Art 5 III Z 4 lit a AHVB ist erforderlich, dass der Sachschaden auf ein allmähliches Einwirken von Feuchtigkeit zurückzuführen ist, wobei unter Feuchtigkeit das Einsickern oder Einwirken geringer Flüssigkeitsmengen zu verstehen ist (vgl Wussow AHB 6.Auflage S 323 bei Kommentierung des in dieser Beziehung vom Art 5 III Z 4 lit a AHVB inhaltlich nicht abweichenden § 4 I Z 4 AHB). (T1)
    Beisatz: Es genügt eine Kausalität im Sinne der Lehre von der adäquaten Verursachung, um die Ausschlussklausel wirksam zu machen. Daraus folgt schon nach allgemeinen Grundsätzen, daß der Sachverhalt, der unter die Ausschlussklausel fällt, nicht die alleinige Ursache oder auch nur die überwiegende Ursache zu sein braucht. Es genügt, wenn diese Ursache im Zusammenwirken mit anderen Ursachen im normalen Geschehensablauf als adäquat für den eingetretenen Schaden angesehen werden muss. (T2)
  • 7 Ob 62/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 62/82
    Auch; nur: Nach § 62 VersVG ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, bei Eintritt des Versicherungsfalles den Schaden möglichst abzuwenden oder zu mindern. Er hat unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Ersatz des Rettungsaufwandes durch den Versicherer. Mit dem Beginn eines Ereignisses, das in seiner Folge wahrscheinlich den Schaden herbeiführen wird, beginnt die Abwendungspflicht und Milderungspflicht (Prölß VersVG 17.Auflage S 287 Anmerkung 1 und die dort bezogenen weiteren Belegstellen). (T3)
    nur: Der Anspruch auf Ersatz des Aufwandes teilt das rechtliche Schicksal des Anspruches auf Ersatz des Grundschadens; der Anspruch auf Rettungsaufwand wird mit dem Hauptanspruch fällig, er verjährt mit diesem und er fehlt, wenn der Versicherer zufolge Risikoausschlusses oder Anspruchsverwirkung leistungsfrei ist. (T4)
    Veröff: SZ 56/66 = VersR 1985,197
  • 7 Ob 14/89
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 7 Ob 14/89
    nur T4
  • 7 Ob 28/90
    Entscheidungstext OGH 10.01.1991 7 Ob 28/90
    Vgl; nur T3; Veröff: EvBl 1991/124 S 566 = VersRdSch 1991,262
  • 7 Ob 196/14w
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 196/14w
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 63/15p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 63/15p
    Veröff: SZ 2015/44
  • 7 Ob 120/15w
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 120/15w
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    Auch; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0080451

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19720510_OGH0002_0070OB00077_7200000_001

Rechtssatz für 7Ob195/73 7Ob40/74 7Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0081313

Geschäftszahl

7Ob195/73; 7Ob40/74; 7Ob51/74; 7Ob122/74; 7Ob201/74; 7Ob213/75; 7Ob18/76; 7Ob35/76; 7Ob36/76; 7Ob64/76; 7Ob58/76; 7Ob66/76; 7Ob72/76; 7Ob14/77; 7Ob32/77; 7Ob49/77; 7Ob57/77; 7Ob10/78; 7Ob12/78; 7Ob9/78; 7Ob42/78; 7Ob50/78; 7Ob69/78; 7Ob34/79; 7Ob35/79; 7Ob31/79; 7Ob39/79; 7Ob45/79; 7Ob11/80; 7Ob10/80; 7Ob29/80; 7Ob39/80; 7Ob53/80; 7Ob48/80; 7Ob10/81; 7Ob16/81; 7Ob22/81; 7Ob26/81; 7Ob47/81; 7Ob54/81; 7Ob58/81; 7Ob4/82; 7Ob53/81; 7Ob29/82; 7Ob34/82; 7Ob60/82; 7Ob66/82; 7Ob73/82; 7Ob47/82 (7Ob48/82); 7Ob10/83; 7Ob1/83; 7Ob38/83; 7Ob32/83; 7Ob3/84; 7Ob8/84; 7Ob59/83; 7Ob36/84; 7Ob38/84; 7Ob17/85; 7Ob41/85; 7Ob35/86; 7Ob59/86; 7Ob60/86; 7Ob10/88; 7Ob37/88; 7Ob35/88; 7Ob10/89; 7Ob31/89; 7Ob3/90; 7Ob9/90; 7Ob6/90; 7Ob20/92; 7Ob19/93; 7Ob16/94; 7Ob36/95; 7Ob7/94; 7Ob33/95; 7Ob2077/96h; 7Ob2146/96f; 7Ob6/97a; 7Ob158/97d; 7Ob210/98b; 7Ob246/98x; 7Ob238/98w; 7Ob74/00h; 7Ob17/01b; 7Ob319/01i; 7Ob63/02v; 7Ob232/02x; 7Ob222/02a; 7Ob72/03v; 7Ob80/04x; 7Ob113/04z; 7Ob216/04x; 7Ob259/05x; 7Ob45/06b; 7Ob36/06d; 7Ob280/06m; 7Ob27/07g; 7Ob219/07t; 7Ob4/08a; 7Ob152/08s; 7Ob158/08y; 7Ob88/08d; 7Ob157/08a; 7Ob33/09t; 7Ob97/09d; 7Ob23/11z; 7Ob200/11d; 7Ob34/12v; 7Ob66/12z; 7Ob239/12s; 7Ob89/13h; 7Ob150/13d; 1Ob197/13x; 7Ob12/14m; 7Ob40/14d; 7Ob98/14h; 7Ob177/14a; 7Ob210/14d; 7Ob70/15t; 7Ob81/15k; 7Ob119/15y; 7Ob141/15h; 7Ob174/15m; 7Ob1/16x; 7Ob234/15k; 7Ob33/16b; 1Ob37/17y; 7Ob20/17t; 7Ob37/17t; 7Ob110/17b; 7Ob59/17b; 7Ob174/17i; 7Ob209/17m; 7Ob159/18k

Entscheidungsdatum

17.10.1973

Norm

AFIB 1993 Art5 Z3.1
AHVB 1993 Art8
AKHB Art8 Abs1 Z1
VersVG §6 Abs3

Rechtssatz

Der Versicherer braucht nur den objektiven Tatbestand einer Obliegenheitsverletzung nachzuweisen, während es Sache des Versicherungsnehmers ist, zu behaupten und zu beweisen, dass er die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung weder vorsätzlich noch grob fahrlässig begangen habe. Dass - bei grob fahrlässiger Begehung einer Obliegenheitsverletzung - die Verletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung und den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung einen Einfluss gehabt hat, ist vom Versicherungsnehmer im Verfahren erster Instanz zu behaupten und zu beweisen (Prölß-Martin, VersVG 19.Auflage 98).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 195/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 7 Ob 195/73
    Veröff: SZ 46/106 = EvBl 1974/210 S 462 = VersR 1974,871
  • 7 Ob 40/74
    Entscheidungstext OGH 21.03.1974 7 Ob 40/74
    Veröff: VersR 1975,361
  • 7 Ob 51/74
    Entscheidungstext OGH 04.04.1974 7 Ob 51/74
    nur: Der Versicherer braucht nur den objektiven Tatbestand einer Obliegenheitsverletzung nachzuweisen, während es Sache des Versicherungsnehmers ist, zu behaupten und zu beweisen, dass er die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung weder vorsätzlich noch grob fahrlässig begangen habe. (T1)
    Veröff: VersR 1975,363
  • 7 Ob 122/74
    Entscheidungstext OGH 24.10.1974 7 Ob 122/74
    Beisatz: Hier ARB (Betrauung eines frei gewählten Rechtsanwaltes). (T2)
    Veröff: SZ 47/116 = EvBl 1975/163 S 326 = VersR 1975,961
  • 7 Ob 201/74
    Entscheidungstext OGH 07.11.1974 7 Ob 201/74
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1975/182 S 393 = VersR 1975,962
  • 7 Ob 213/75
    Entscheidungstext OGH 06.11.1975 7 Ob 213/75
    nur T1; Veröff: VersR 1977,167 = ZVR 1976/329 S 350
  • 7 Ob 18/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 18/76
    Beisatz: Der Versicherungsnehmer muss bei seinen Einwendungen nicht auch Fälle in Betracht ziehen, mit denen im Regelfall nicht im entferntesten zu rechnen ist. (T3)
    Veröff: ZVR 1978/267 S 305 (mit zustimmender Anmerkung von Migsch)
  • 7 Ob 35/76
    Entscheidungstext OGH 03.06.1976 7 Ob 35/76
    nur T1; Veröff: VersR 1977,535 = ZVR 1977/240 S 301
  • 7 Ob 36/76
    Entscheidungstext OGH 10.06.1976 7 Ob 36/76
    nur T1
  • 7 Ob 64/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 7 Ob 64/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/129 = VersR 1977,755
  • 7 Ob 58/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 7 Ob 58/76
    nur T1
  • 7 Ob 66/76
    Entscheidungstext OGH 18.11.1976 7 Ob 66/76
    nur T1
  • 7 Ob 72/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 72/76
    nur T1
  • 7 Ob 14/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 14/77
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/133 S 194
  • 7 Ob 32/77
    Entscheidungstext OGH 28.04.1977 7 Ob 32/77
    nur T1; Veröff: VersR 1978/264
  • 7 Ob 49/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 49/77
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/200 S 234
  • 7 Ob 57/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 57/77
  • 7 Ob 10/78
    Entscheidungstext OGH 02.03.1978 7 Ob 10/78
    nur T1
  • 7 Ob 12/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 7 Ob 12/78
  • 7 Ob 9/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 7 Ob 9/78
    nur T1; Beisatz: Hier AFB (T4)
    Veröff: SZ 51/32
  • 7 Ob 42/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 42/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/55 S 69
  • 7 Ob 50/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 7 Ob 50/78
    nur T1
  • 7 Ob 69/78
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 69/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/30 S 39 = VersR 1979,729
  • 7 Ob 34/79
    Entscheidungstext OGH 28.06.1979 7 Ob 34/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/108
  • 7 Ob 35/79
    Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 35/79
    nur T1
  • 7 Ob 31/79
    Entscheidungstext OGH 28.06.1979 7 Ob 31/79
    nur T1; Veröff: VersR 1981,666 = ZVR 1980/166 S 270
  • 7 Ob 39/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 7 Ob 39/79
    nur T1; Veröff: VersR 1981,968 = ZVR 1980/258 S 270
  • 7 Ob 45/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 7 Ob 45/79
    Veröff: SZ 52/149 = VersR 1981,1064
  • 7 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 7 Ob 11/80
    nur T1; Beisatz: Art 6 Abs 2 Z 3 AKIB (T5)
  • 7 Ob 10/80
    Entscheidungstext OGH 28.02.1980 7 Ob 10/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/351 S 381
  • 7 Ob 29/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 29/80
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 39/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 39/80
    Auch; nur T1; Beisatz: Dieser kann daher auch einen weiteren Entlastungsbeweis in Richtung leichter Fahrlässigkeit führen. Der Beweis wird ihm jedoch nur dann gelingen, wenn er Umstände beweisen kann (zum Beispiel dass er gar nicht die Absicht hatte, ein Kraftfahrzeug zu lenken), die sein einleitendes Verhalten in einem milderen Lichte erscheinen lassen. (T6)
    Veröff: ZVR 1981/174 S 219
  • 7 Ob 53/80
    Entscheidungstext OGH 23.10.1980 7 Ob 53/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/199 S 267
  • 7 Ob 48/80
    Entscheidungstext OGH 19.02.1981 7 Ob 48/80
    nur T1
  • 7 Ob 10/81
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 10/81
    nur T1; Beisatz: Weicht das Verhalten des Versicherten vom Idealverhalten nur geringfügig ab, kann hierin die Erfüllung des Tatbestandes der Obliegenheitsverletzung nicht erblickt werden. (T7)
    Veröff: VersR 1982,611
  • 7 Ob 16/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 7 Ob 16/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/117 S 88
  • 7 Ob 22/81
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 22/81
    nur T1; Veröff: VersR 1984,399 = ZVR 1982/363 S 300
  • 7 Ob 26/81
    Entscheidungstext OGH 17.09.1981 7 Ob 26/81
    Vgl; nur T1; Veröff: ZVR 1982/394 S 341
  • 7 Ob 47/81
    Entscheidungstext OGH 01.10.1981 7 Ob 47/81
    nur T1
  • 7 Ob 54/81
    Entscheidungstext OGH 10.12.1981 7 Ob 54/81
    nur T1
  • 7 Ob 58/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 58/81
    nur T1
  • 7 Ob 4/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 4/82
    nur T1
  • 7 Ob 53/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 53/81
    nur T1
  • 7 Ob 29/82
    Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 29/82
    nur T1; Veröff: RZ 1983/72 S 299 = VersR 1984,1000
  • 7 Ob 34/82
    Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 34/82
    nur T1
  • 7 Ob 60/82
    Entscheidungstext OGH 21.10.1982 7 Ob 60/82
    nur T1; Beis wie T5
  • 7 Ob 66/82
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 7 Ob 66/82
    nur T1
  • 7 Ob 73/82
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 7 Ob 73/82
    Auch
  • 7 Ob 47/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 47/82
    nur T1
  • 7 Ob 10/83
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 10/83
    nur T1; Veröff: VersR 1984,1183
  • 7 Ob 1/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 1/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/248 S 247
  • 7 Ob 38/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 38/83
    nur T1; Veröff: VersR 1985,75
  • 7 Ob 32/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 7 Ob 32/83
    nur T1
  • 7 Ob 3/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 7 Ob 3/84
    Veröff: ZVR 1984/329 S 351
  • 7 Ob 8/84
    Entscheidungstext OGH 22.03.1984 7 Ob 8/84
    nur T1; Veröff: VersR 1985,579
  • 7 Ob 59/83
    Entscheidungstext OGH 19.04.1984 7 Ob 59/83
    nur T1
  • 7 Ob 36/84
    Entscheidungstext OGH 18.10.1984 7 Ob 36/84
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Wenn der Verdacht der Obliegenheitsverletzung nicht vollständig ausgeräumt werden kann, tritt die Leistungsfreiheit ein. (T8)
    Veröff: RdW 1985,372
  • 7 Ob 38/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 38/84
    nur T1; Veröff: VersR 1985,772
  • 7 Ob 17/85
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 7 Ob 17/85
  • 7 Ob 41/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 7 Ob 41/85
  • 7 Ob 35/86
    Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 35/86
    nur T1
  • 7 Ob 59/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 59/86
  • 7 Ob 60/86
    Entscheidungstext OGH 29.01.1987 7 Ob 60/86
    Auch; nur T1; Veröff: RdW 1987,229 = VersR 1988,530
  • 7 Ob 10/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 10/88
    Auch; nur T1; Veröff: VersR 1989,424 = ZVR 1989/67 S 107 = VersRdSch 1989,184
  • 7 Ob 37/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 37/88
    nur T1; Veröff: VersR 1989,824
  • 7 Ob 35/88
    Entscheidungstext OGH 23.11.1988 7 Ob 35/88
    Veröff: VersR 1989,824 = VersRdSch 1989,283
  • 7 Ob 10/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 7 Ob 10/89
    Beis wie T8; Beisatz: Der Versicherungsnehmer muss auch die fehlende Kausalität beweisen. (T9)
    Veröff: VersRdSch 1990,82
  • 7 Ob 31/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 31/89
    nur T1; Veröff: VersRdSch 1990,154 = ZVR 1991/27 S 78
  • 7 Ob 3/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 3/90
    nur T1; Veröff: SZ 63/28 = VersR 1991,87
  • 7 Ob 9/90
    Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 9/90
    nur T1; Veröff: VersRdSch 1990,284
  • 7 Ob 6/90
    Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 6/90
    nur T1; Veröff: VersRdSch 1990,315
  • 7 Ob 20/92
    Entscheidungstext OGH 01.10.1992 7 Ob 20/92
    nur T1; Veröff: VersRdSch 1993,103 = VersR 1994,123
  • 7 Ob 19/93
    Entscheidungstext OGH 30.06.1993 7 Ob 19/93
    nur: Der Versicherer braucht nur den objektiven Tatbestand einer Obliegenheitsverletzung nachzuweisen. (T10)
    Beisatz: Hier: Verstoß gegen die "Führerscheinklausel". (T11)
    Veröff: EvBl 1993/179 S 740 = VersRdSch 1993,423
  • 7 Ob 16/94
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 7 Ob 16/94
    nur T10
  • 7 Ob 36/95
    Entscheidungstext OGH 29.11.1995 7 Ob 36/95
    nur T1; Beisatz: An den Gegenbeweis sind strenge Anforderungen zu stellen. Nicht erbracht ist der Kausalitätsgegenbeweis mit dem Nachweis, dass ein bestimmter Fahrfehler (hier plötzliches Einschlafen während der Fahrt) auch einem Fahrer mit Lenkerberechtigung unterlaufen kann. (T12)
  • 7 Ob 7/94
    Entscheidungstext OGH 20.12.1994 7 Ob 7/94
    nur T1
  • 7 Ob 33/95
    Entscheidungstext OGH 31.01.1996 7 Ob 33/95
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T12
  • 7 Ob 2077/96h
    Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 2077/96h
    Vgl
  • 7 Ob 2146/96f
    Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 2146/96f
    Vgl auch; Beisatz: Durch die Feststellung allein, dass nicht (mit Sicherheit) ausgeschlossen werden kann, dass der Beklagte zum Zeitpunkt seiner Weigerung, sich einem Alkotest zu unterziehen, zurechnungsunfähig war (wenngleich seine Dispositionsfähigkeit und Diskretionsfähigkeit beeinträchtigt war), hat der Beklagte den ihm obliegenden Beweis, dass ihm aufgrund der erlittenen Verletzung die Tragweite seiner Weigerung nicht bewusst war, zwar noch nicht erbracht, weil bei wie hier vom Versicherer nachgewiesener Obliegenheitsverletzung Zweifel zu Lasten des beklagten Versicherungsnehmers gehen. (T13)
  • 7 Ob 6/97a
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 6/97a
  • 7 Ob 158/97d
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 7 Ob 158/97d
  • 7 Ob 210/98b
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 7 Ob 210/98b
    Beis wie T9; Beisatz: Hier: Art 3 Abs 2 ABS. (T14)
  • 7 Ob 246/98x
    Entscheidungstext OGH 27.01.1999 7 Ob 246/98x
    nur T1; Beis wie T9
  • 7 Ob 238/98w
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 7 Ob 238/98w
    Auch; nur: Dass die Verletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung und den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung einen Einfluss gehabt hat, ist vom Versicherungsnehmer im Verfahren erster Instanz zu behaupten und zu beweisen. (T15)
  • 7 Ob 74/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 74/00h
    Beisatz: Der Versicherungsnehmer muss beweisen, dass es ihm bei der Obliegenheitsverletzung am Täuschungsvorsatz mangelte. (T16)
  • 7 Ob 17/01b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 17/01b
    nur T10; Beis wie T16
  • 7 Ob 319/01i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 7 Ob 319/01i
    Beis wie T16; Beisatz: Der Versicherer hat lediglich darzulegen, welche Maßnahmen er bei Erfüllung der Obliegenheit nach Art 8 Punkt 1.3.4 AHVB 1993 ergriffen und welchen Erfolg er sich davon versprochen hätte; dies hat der Versicherungsnehmer zu widerlegen. (T17)
    Beisatz: An den dem Versicherungsnehmer obliegenden Kausalitätsgegenbeweis sind hohe Anforderungen zu stellen beziehungsweise strenge Maßstäbe anzulegen. (T18)
    Beisatz: Jede verbleibende Unklarheit über den Unfallshergang beziehungsweise dessen Ursache geht zu Lasten desjenigen, der den Kausalitätsgegenbeweis zu führen hat. Der Nachweis einer Wahrscheinlichkeit des Unfallherganges genügt daher noch nicht. (T19)
  • 7 Ob 63/02v
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 63/02v
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 12 BW 1/95. (T20)
    Beisatz: Eine nur leichte Fahrlässigkeit bleibt demnach ohne Sanktion. Gelingt dem Versicherungsnehmer der Beweis der leichten Fahrlässigkeit nicht, so steht ihm nach § 6 Abs 3 VersVG auch bei schlicht vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung der Kausalitätsgegenbeweis offen. (T21)
  • 7 Ob 232/02x
    Entscheidungstext OGH 30.10.2002 7 Ob 232/02x
    Vgl auch; Beisatz: Sowohl bei grob fahrlässiger, als auch bei (schlicht: 7 Ob 35/95) vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung wird dem Versicherungsnehmer gemäß § 6 Abs 3 VersVG der sogenannte Kausalitätsgegenbeweis eröffnet und ist nur dann ausgeschlossen, wenn er die Obliegenheit mit Schädigungsvorsatz oder Verschleierungsvorsatz beziehungsweise Täuschungsvorsatz verletzt. (T22)
  • 7 Ob 222/02a
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 222/02a
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Die Obliegenheitsverletzung besteht im Verschweigen, dass ein von der Versicherung geforderter Nachweis einer ausländischen Firma über den Erwerb des versicherten Gutes vom Versicherungsnehmer selbst produziert wird, weil er auch Inhaber dieser Firma ist. (T23)
  • 7 Ob 72/03v
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 72/03v
    nur T1; Beis wie T22 nur: Sowohl bei grob fahrlässiger, als auch bei (schlicht: 7 Ob 35/95) vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung wird dem Versicherungsnehmer gemäß § 6 Abs 3 VersVG der sog. Kausalitätsgegenbeweis eröffnet. (T24)
  • 7 Ob 80/04x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 7 Ob 80/04x
    nur T1; Beis wie T22
  • 7 Ob 113/04z
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 113/04z
    Beis wie T18; Veröff: SZ 2004/95
  • 7 Ob 216/04x
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 7 Ob 216/04x
  • 7 Ob 259/05x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2005 7 Ob 259/05x
    Auch
  • 7 Ob 45/06b
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 45/06b
    nur T1; Veröff: SZ 2006/91
  • 7 Ob 36/06d
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 36/06d
    Beis wie T11
  • 7 Ob 280/06m
    Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 280/06m
    Auch; nur T10; Beisatz: Hier: Art 7 Pkt 2.2. AKKB 1996. (T25)
  • 7 Ob 27/07g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 27/07g
    nur T1; Beis wie T12 nur: An den Gegenbeweis sind strenge Anforderungen zu stellen. (T26)
    Beisatz: Hier: Art 8 Punkt 1.1. AHTB. (T27)
  • 7 Ob 219/07t
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 219/07t
    Auch; nur T10; Beis wie T25; Beis wie T26; Beisatz: Hier: Durch die Negativfeststellung, dass nicht (mit Sicherheit) ausgeschlossen werden kann, dass sich der Lenker den Fahrzeugschlüssel des Versicherungsnehmers unbemerkt angeeignet hat, hat der Versicherungsnehmer den ihm obliegenden Gegenbeweis des Ausschlusses einer (möglichen) Überlassung seines Fahrzeugs an einen gemäß Art 7.2.1 und 2 nicht geeigneten Lenker gerade nicht erbracht. (T28)
  • 7 Ob 4/08a
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 4/08a
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T28; Beisatz: Hier: Art 17 ARB 2002. (T29)
  • 7 Ob 152/08s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2008 7 Ob 152/08s
    Auch; nur T10
  • 7 Ob 158/08y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 158/08y
    Auch; Beisatz: Hier: Art 9.2.2 AEKHB. (T30)
  • 7 Ob 88/08d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 88/08d
    Auch
  • 7 Ob 157/08a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 157/08a
    Auch; Beisatz: Hier: Vorlage von Tachografenscheiben durch den Masseverwalter erst im Verfahren. (T31)
  • 7 Ob 33/09t
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 33/09t
    Auch
  • 7 Ob 97/09d
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 97/09d
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 23/11z
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 23/11z
    Auch
  • 7 Ob 200/11d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 200/11d
    Auch
  • 7 Ob 34/12v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 34/12v
    nur T1
  • 7 Ob 66/12z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 66/12z
    nur T1
  • 7 Ob 239/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 239/12s
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 89/13h
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 89/13h
    nur T1
  • 7 Ob 150/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 150/13d
    nur T1
  • 1 Ob 197/13x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2013 1 Ob 197/13x
    Auch
  • 7 Ob 12/14m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 12/14m
    Auch; Beisatz: Den Versicherer trifft die Beweislast für das Vorliegen des objektiven Tatbestands einer Obliegenheitsverletzung. Im Fall eines solchen Nachweises ist es dann Sache des Versicherungsnehmers, zu behaupten und zu beweisen, dass er die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung weder vorsätzlich noch grob fahrlässig begangen hat. (T32)
  • 7 Ob 40/14d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 40/14d
    Auch; Beis wie T32
  • 7 Ob 98/14h
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 98/14h
    Auch; Beis wie T32
  • 7 Ob 177/14a
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 177/14a
    Beis wie T32
  • 7 Ob 210/14d
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 210/14d
    Vgl; Veröff: SZ 2015/17
  • 7 Ob 70/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 70/15t
    Auch; Beis wie T21
  • 7 Ob 81/15k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 81/15k
    nur T1; Veröff: SZ 2015/69
  • 7 Ob 119/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 119/15y
    Vgl; Beis wie T18; Beis wie T26
  • 7 Ob 141/15h
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 141/15h
    Beis wie T32
  • 7 Ob 174/15m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 174/15m
    Auch
  • 7 Ob 1/16x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 1/16x
    Auch
  • 7 Ob 234/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 234/15k
    Auch
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
  • 1 Ob 37/17y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 37/17y
    Vgl auch
  • 7 Ob 20/17t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 20/17t
    Vgl
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
  • 7 Ob 110/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 110/17b
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
  • 7 Ob 209/17m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 209/17m
  • 7 Ob 159/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 159/18k
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T18

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0081313

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19731017_OGH0002_0070OB00195_7300000_003

Rechtssatz für 3Ob51/74 3Ob184/74 3Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037972

Geschäftszahl

3Ob51/74; 3Ob184/74; 3Ob120/75; 5Ob217/75; 5Ob574/76 (5Ob575/76 -5Ob585/76); 8Ob147/77; 8Ob78/78; 6Ob703/78; 8Ob609/78; 8Ob515/79; 7Ob753/79; 8Ob132/79 (8Ob133/79); 5Ob701/79; 2Ob208/79 (2Ob209/79); 2Ob551/80; 2Ob160/80; 7Ob58/80; 8Ob200/80; 8Ob520/80; 7Ob696/80; 2Ob62/81; 3Ob531/81; 1Ob641/81 (1Ob642/81, 1Ob643/81); 7Ob36/81; 6Ob641/81; 1Ob742/81; 6Ob820/81; 3Ob618/81; 6Ob591/81; 7Ob695/81; 3Ob104/81; 2Ob78/82; 3Ob596/82; 3Ob583/82; 8Ob120/82; 5Ob747/82; 7Ob46/82; 2Ob22/83; 7Ob736/82; 5Ob736/82; 4Ob366/83; 4Ob367/83; 7Ob660/83; 8Ob539/82; 7Ob581/83; 8Ob299/82; 2Ob553/83 (2Ob554/83); 6Ob549/83; 7Ob1501/85; 7Ob645/85; 8Ob526/85; 2Ob679/85; 14Ob101/86 (14Ob102/86); 2Ob35/86; 6Ob551/85; 7Ob501/87; 5Ob523/87; 7Ob6/87; 7Ob541/87; 9ObA20/87; 3Ob1024/87; 3Ob154/87; 10Ob523/87; 7Ob734/87; 7Ob564/88; 4Ob23/88; 7Ob601/88; 4Ob595/88; 8Ob504/88; 4Ob77/89; 3Ob558/89; 7Ob679/89; 7Ob710/89; 7Ob685/89; 2Ob545/89; 7Ob25/90; 1Ob3/91; 9ObA250/91; 5Ob134/91; 6Ob627/91; 4Ob49/93; 3Ob531/93; 10Ob509/93; 9ObA69/94; 4Ob74/94; 4Ob555/94; 3Ob553/94; 7Ob8/95; 4Ob529/95; 4Ob1512/96; 10Ob2063/96x; 10Ob2299/96b; 7Ob2361/96y; 4Ob2338/96v; 10Ob2470/96z; 8ObA21/97i; 2Ob2077/96x; 4Ob355/97b; 4Ob13/98k; 8Ob56/98p; 1Ob163/98x; 9ObA257/98d; 7Ob135/99z; 1Ob340/99b; 4Ob190/00w; 7Ob185/00g; 6Ob72/00g; 8ObA182/00y; 3Ob73/01h; 10ObS121/01v; 4Ob102/02g; 1Ob316/01d; 2Ob163/02p; 7Ob164/02x; 7Ob256/01z; 6Ob244/02d; 3Ob130/04w; 5Ob81/04d; 7Ob51/05h; 8Ob104/06m; 2Ob179/06x; 8Ob48/06a; 8Ob79/07m; 6Ob294/07i; 1Ob113/08m; 7Ob199/08b; 6Ob252/08i; 5Ob223/08t; 4Ob55/09f; 17Ob12/09b; 5Ob154/09x; 4Ob148/09g; 4Ob130/09k; 6Ob123/10x; 3Ob77/10k; 4Ob113/10m; 4Ob205/10s; 7Ob9/11s; 17Ob1/11p; 5Ob95/11y; 3Ob126/11t; 7Ob193/11z; 3Ob53/12h; 9ObA15/12i; 1Ob151/12f; 1Ob168/12f; 3Ob124/13a; 8Ob116/13m; 4Ob190/13i; 9ObA30/14y; 1Ob229/14d; 4Ob39/15m; 7Ob226/14g; 7Ob139/15i; 8ObA59/15g; 3Ob116/16d; 3Ob204/16w; 7Ob44/17x; 3Ob165/17m; 2Ob147/17g; 7Ob174/17i; 4Ob20/18x; 5Ob91/18w; 1Ob166/18w

Entscheidungsdatum

02.04.1974

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §272 E
ZPO §503 C6
ZPO §503 Z4 E1

Rechtssatz

Sogenannte "überschießende Feststellungen" der ersten Instanz - tatsächliche Feststellungen, die an sich nicht durch ein entsprechendes Prozessvorbringen gedeckt sind, können bei der rechtlichen Beurteilung nicht unberücksichtigt bleiben.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 51/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 3 Ob 51/74
  • 3 Ob 184/74
    Entscheidungstext OGH 11.02.1975 3 Ob 184/74
    Veröff: ÖBl 1976,27
  • 3 Ob 120/75
    Entscheidungstext OGH 30.09.1975 3 Ob 120/75
    Auch
  • 5 Ob 217/75
    Entscheidungstext OGH 11.11.1975 5 Ob 217/75
    Vgl; Beisatz: Jedoch nur solche überschießende Beweisergebnisse, die in den Rahmen eines geltend gemachten Klagegrundes oder einer bestimmten Einwendung fallen. (T1)
  • 5 Ob 574/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 5 Ob 574/76
    Beis wie T1
  • 8 Ob 147/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 8 Ob 147/77
    Beis wie T1
  • 8 Ob 78/78
    Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 78/78
    Beis wie T1
  • 6 Ob 703/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 6 Ob 703/78
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 609/78
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 8 Ob 609/78
    Beis wie T1
  • 8 Ob 515/79
    Entscheidungstext OGH 27.09.1979 8 Ob 515/79
  • 7 Ob 753/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 753/79
    Beisatz: Urteilsgrundlage bildet nämlich nicht nur das Vorbringen der Parteien, sondern auch die Ergebnisse der Beweisaufnahme also das gesamte vom Richter gesammelte Prozessmaterial. (T2)
  • 8 Ob 132/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 132/79
    Beis wie T1
  • 5 Ob 701/79
    Entscheidungstext OGH 12.02.1980 5 Ob 701/79
    Auch
  • 2 Ob 208/79
    Entscheidungstext OGH 20.05.1980 2 Ob 208/79
    Auch
  • 2 Ob 551/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 551/80
    Beis wie T1
  • 2 Ob 160/80
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 2 Ob 160/80
    Beis wie T1
  • 7 Ob 58/80
    Entscheidungstext OGH 13.11.1980 7 Ob 58/80
  • 8 Ob 200/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 200/80
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 520/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 520/80
    Beis wie T1
  • 7 Ob 696/80
    Entscheidungstext OGH 19.03.1981 7 Ob 696/80
    Vgl; Beis wie T1
  • 2 Ob 62/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 62/81
    Veröff: SZ 54/70
  • 3 Ob 531/81
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 531/81
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 641/81
    Entscheidungstext OGH 26.08.1981 1 Ob 641/81
    Veröff: NZ 1982,154
  • 7 Ob 36/81
    Entscheidungstext OGH 17.09.1991 7 Ob 36/81
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 641/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 6 Ob 641/81
  • 1 Ob 742/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 742/81
    Beisatz: Berufungsgericht darf daher überschießende Feststellungen des Erstgerichtes nicht außer Acht lassen. (T3)
  • 6 Ob 820/81
    Entscheidungstext OGH 23.12.1981 6 Ob 820/81
    Beis wie T1
  • 3 Ob 618/81
    Entscheidungstext OGH 20.01.1982 3 Ob 618/81
    Beis wie T1
  • 6 Ob 591/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 6 Ob 591/81
    Auch; Beisatz: Die Unterlassung einer Erörterung dieser Umstände mit den Parteien begründet keinen Verfahrensmangel. (T4)
  • 7 Ob 695/81
    Entscheidungstext OGH 02.04.1982 7 Ob 695/81
    Beisatz: Reichen aber die überschießenden Feststellungen zu der vom Rechtsmittelwerber angestrebten rechtlichen Beurteilung nicht aus, so kann das angefochtene Urteil nicht bloß zu dem Zweck aufgehoben werden, dass weitere über das Parteienvorbringen hinausgehende Feststellungen getroffen werden können (7 Ob 12/77, 7 Ob 47/78, 7 Ob 58/80). (T5)
  • 3 Ob 104/81
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 104/81
    Beis wie T2; Beis wie T1
  • 2 Ob 78/82
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 2 Ob 78/82
  • 3 Ob 596/82
    Entscheidungstext OGH 20.10.1982 3 Ob 596/82
  • 3 Ob 583/82
    Entscheidungstext OGH 20.10.1982 3 Ob 583/82
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 120/82
    Entscheidungstext OGH 14.10.1982 8 Ob 120/82
    Beis wie T1
  • 5 Ob 747/82
    Entscheidungstext OGH 07.12.1982 5 Ob 747/82
    Beis wie T1
  • 7 Ob 46/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 46/82
    Vgl; Beis wie T1
  • 2 Ob 22/83
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 2 Ob 22/83
    Beis wie T1
  • 7 Ob 736/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 736/82
    Vgl; Beis wie T1
  • 5 Ob 736/82
    Entscheidungstext OGH 01.03.1983 5 Ob 736/82
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 366/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 366/83
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Maßgebend ist allein das Klagebegehren; überschießende Feststellungen bedeutungslos. (T6)
  • 4 Ob 367/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 367/83
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T6
  • 7 Ob 660/83
    Entscheidungstext OGH 01.09.1983 7 Ob 660/83
  • 8 Ob 539/82
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 8 Ob 539/82
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 581/83
    Entscheidungstext OGH 01.09.1983 7 Ob 581/83
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 299/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 299/82
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 553/83
    Beis wie T1
  • 6 Ob 549/83
    Entscheidungstext OGH 07.06.1984 6 Ob 549/83
  • 7 Ob 1501/85
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 1501/85
    Veröff: JBl 1986,121
  • 7 Ob 645/85
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 7 Ob 645/85
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 526/85
    Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 526/85
    Beis wie T1
  • 2 Ob 679/85
    Entscheidungstext OGH 21.01.1986 2 Ob 679/85
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Ob 101/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1986 14 Ob 101/86
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 35/86
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 2 Ob 35/86
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 551/85
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 551/85
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 501/87
    Entscheidungstext OGH 29.01.1987 7 Ob 501/87
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 523/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 5 Ob 523/87
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Vom Berufungsgericht amtswegig getroffene überschießende Feststellungen ohne entsprechendes Sachvorbringen können nicht berücksichtigt werden. (T7)
  • 7 Ob 6/87
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 7 Ob 6/87
  • 7 Ob 541/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 7 Ob 541/87
    Beis wie T1; Veröff: ÖBA 1987,918 (Koziol)
  • 9 ObA 20/87
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 9 ObA 20/87
    Auch; Beisatz: Soweit sie sich im Rahmen der Prozessbehauptungen halten. (T8)
  • 3 Ob 1024/87
    Entscheidungstext OGH 07.10.1987 3 Ob 1024/87
    Beis wie T1
  • 3 Ob 154/87
    Entscheidungstext OGH 16.12.1987 3 Ob 154/87
    Vgl; Beis wie T1
  • 10 Ob 523/87
    Entscheidungstext OGH 23.02.1988 10 Ob 523/87
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 734/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 734/87
  • 7 Ob 564/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 564/88
    Vgl; Beis wie T8
  • 4 Ob 23/88
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 4 Ob 23/88
    Beis wie T1; Veröff: SZ 61/135 = ÖBl 1989,118
  • 7 Ob 601/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 7 Ob 601/88
    Vgl; Beis wie T8
  • 4 Ob 595/88
    Entscheidungstext OGH 15.11.1988 4 Ob 595/88
    Beis wie T1
  • 8 Ob 504/88
    Entscheidungstext OGH 24.11.1988 8 Ob 504/88
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 77/89
    Entscheidungstext OGH 11.07.1989 4 Ob 77/89
    Beis wie T1; Veröff: ÖBl 1990,24
  • 3 Ob 558/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1989 3 Ob 558/89
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T5; Veröff: RZ 1992/59 S 155
  • 7 Ob 679/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 679/89
  • 7 Ob 710/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 710/89
  • 7 Ob 685/89
    Entscheidungstext OGH 14.12.1989 7 Ob 685/89
    Vgl; Beisatz: Sogenannte "überschießende" Feststellungen sind nur insoweit zu berücksichtigen, als sie in den Rahmen des geltend gemachten Klagegrundes oder der erhobenen Einrede fallen. (T9)
  • 2 Ob 545/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 545/89
    Auch; Beis wie T1; Veröff: JBl 1990,786
  • 7 Ob 25/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 25/90
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: VersRdSch 1991,203
  • 1 Ob 3/91
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 1 Ob 3/91
    Auch; Beis wie T1; Veröff: ÖA 1992,90
  • 9 ObA 250/91
    Entscheidungstext OGH 04.12.1991 9 ObA 250/91
    Beis wie T1; Veröff: ZAS 1992/24 S 194 (Adamovich) = Arb 10981
  • 5 Ob 134/91
    Entscheidungstext OGH 10.03.1992 5 Ob 134/91
    Beis wie T1; Beis wie T9; Beisatz: Je weiter die Sachaufklärungspflicht des Gerichtes geht, desto weniger ist es gehindert, losgelöst vom Vorbringen der Parteien den wahren Sachverhalt zur Grundlage seiner Entscheidung zu machen (hier: Verfahren nach § 26 WEG). (T10)
    Veröff: WoBl 1992,208 (Call)
  • 6 Ob 627/91
    Entscheidungstext OGH 06.02.1992 6 Ob 627/91
    Veröff: JBl 1992,709
  • 4 Ob 49/93
    Entscheidungstext OGH 18.05.1993 4 Ob 49/93
    Beis wie T1
  • 3 Ob 531/93
    Entscheidungstext OGH 15.09.1993 3 Ob 531/93
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 10 Ob 509/93
    Entscheidungstext OGH 14.10.1993 10 Ob 509/93
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T9
  • 9 ObA 69/94
    Entscheidungstext OGH 20.04.1994 9 ObA 69/94
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 74/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 74/94
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 555/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 555/94
    Beis wie T1
  • 3 Ob 553/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 553/94
    Beis wie T1
  • 7 Ob 8/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 7 Ob 8/95
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 529/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 529/95
    Vgl aber; Beis wie T7
  • 4 Ob 1512/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 4 Ob 1512/96
    Auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 2063/96x
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 10 Ob 2063/96x
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 2299/96b
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 10 Ob 2299/96b
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 2361/96y
    Entscheidungstext OGH 29.01.1997 7 Ob 2361/96y
    Beis wie T1; Beis wie T9
  • 4 Ob 2338/96v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2338/96v
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Werden der Entscheidung (unzulässige) überschießende Feststellungen zugrunde gelegt, so wird damit nicht gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sondern die Sache wird rechtlich unrichtig beurteilt. (T11)
  • 10 Ob 2470/96z
    Entscheidungstext OGH 15.04.1997 10 Ob 2470/96z
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T11
  • 8 ObA 21/97i
    Entscheidungstext OGH 23.05.1997 8 ObA 21/97i
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 2077/96x
    Entscheidungstext OGH 20.11.1997 2 Ob 2077/96x
    Beis wie T1
  • 4 Ob 355/97b
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 4 Ob 355/97b
    Auch
  • 4 Ob 13/98k
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 13/98k
    Auch
  • 8 Ob 56/98p
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 Ob 56/98p
    Vgl; Beis wie T11
  • 1 Ob 163/98x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 163/98x
    Auch; Beisatz: Aus der möglichen Berücksichtigung solcher überschießenden Feststellungen kann indes nicht der Schluss abgeleitet werden, der Erstrichter wäre verpflichtet gewesen, weitere, vom Klagevorbringen nicht gedeckten Feststellungen zu treffen. Es ist daher jedenfalls in einem nicht vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Verfahren kein Feststellungsmangel, wenn Feststellungen nicht getroffen werden, denen eine Behauptungsgrundlage fehlt. (T12)
  • 9 ObA 257/98d
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 257/98d
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T9
  • 7 Ob 135/99z
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 135/99z
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 340/99b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 340/99b
    Auch; Beisatz: Soweit sie in den Rahmen einer bestimmten Einwendung fallen. (T13)
  • 4 Ob 190/00w
    Entscheidungstext OGH 17.08.2000 4 Ob 190/00w
    Auch
  • 7 Ob 185/00g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 185/00g
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T9
  • 6 Ob 72/00g
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 72/00g
    Auch; Beis wie T8
  • 8 ObA 182/00y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2001 8 ObA 182/00y
    Vgl aber; Beisatz: Feststellungen, die im Parteivorbringen keinerlei Grundlage finden sind als "überschießend" nicht zu berücksichtigen. (T14)
    Veröff: SZ 74/22
  • 3 Ob 73/01h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 3 Ob 73/01h
    Vgl auch; Beisatz: Ob sogenannte "überschießende" Feststellungen in den Rahmen des geltend gemachten Rechtsgrundes oder der Einwendungen fallen und daher nach der stRsp zu berücksichtigen sind, ist eine Frage des Einzelfalles. (T15)
  • 10 ObS 121/01v
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 10 ObS 121/01v
    Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T9
  • 4 Ob 102/02g
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 4 Ob 102/02g
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2002/72
  • 1 Ob 316/01d
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 316/01d
    Auch; Beis wie T11
  • 2 Ob 163/02p
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 2 Ob 163/02p
    Auch; Beis wie T15
  • 7 Ob 164/02x
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 164/02x
    Vgl; Beis wie T15
  • 7 Ob 256/01z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 256/01z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T15
  • 6 Ob 244/02d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2003 6 Ob 244/02d
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T11
  • 3 Ob 130/04w
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 130/04w
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T9; Beis wie T15
  • 5 Ob 81/04d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2004 5 Ob 81/04d
    Vgl; Beis wie T9; Beis wie T11
  • 7 Ob 51/05h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 51/05h
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 8 Ob 104/06m
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 Ob 104/06m
    Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T15
  • 2 Ob 179/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 179/06x
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T11
  • 8 Ob 48/06a
    Entscheidungstext OGH 15.03.2007 8 Ob 48/06a
    Vgl auch; Beis wie T15; Beisatz: Abgesehen von Fällen krasser Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz. (T16)
  • 8 Ob 79/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 79/07m
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T14
  • 6 Ob 294/07i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 294/07i
    Vgl auch; Beis wie T15; Beis wie T16
  • 1 Ob 113/08m
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 113/08m
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T14
  • 7 Ob 199/08b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 199/08b
    Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9
  • 6 Ob 252/08i
    Entscheidungstext OGH 15.01.2009 6 Ob 252/08i
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T15
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9
  • 4 Ob 55/09f
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 4 Ob 55/09f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T15
  • 17 Ob 12/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 17 Ob 12/09b
    Vgl
  • 5 Ob 154/09x
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 154/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach §§ 8 Abs 2, 37 Abs 1 Z 5 MRG. (T17)
  • 4 Ob 148/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 148/09g
    Auch
  • 4 Ob 130/09k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 4 Ob 130/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/127
  • 6 Ob 123/10x
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 123/10x
    Vgl; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 3 Ob 77/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 77/10k
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 113/10m
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 113/10m
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 205/10s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 205/10s
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 7 Ob 9/11s
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 9/11s
    Gegenteilig; Beis wie T11
  • 17 Ob 1/11p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 17 Ob 1/11p
    Vgl auch
  • 5 Ob 95/11y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 5 Ob 95/11y
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T15
  • 3 Ob 126/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
    Vgl aber; Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T9; Auch Beis wie T14
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Vgl; Beis wie T11
  • 3 Ob 53/12h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 53/12h
    Vgl aber; Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T9; Auch Beis wie T14
  • 9 ObA 15/12i
    Entscheidungstext OGH 20.06.2012 9 ObA 15/12i
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 151/12f
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 151/12f
    Vgl; Beis wie T6
  • 1 Ob 168/12f
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 168/12f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Auch Beis wie T8; Beis wie T9
  • 3 Ob 124/13a
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 124/13a
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T14
  • 8 Ob 116/13m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 116/13m
    Beis ähnlich wie T6; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Unzulässige überschießende Feststellungen sind unbeachtlich. (T18)
    Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T17) auf (T18) - März 2014 (T18a)
  • 4 Ob 190/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 190/13i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T11
  • 9 ObA 30/14y
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 9 ObA 30/14y
    Vgl aber; Beis wie T14
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 4 Ob 39/15m
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 39/15m
    Beis wie T15; Beis wie T16
  • 7 Ob 226/14g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 226/14g
    Vgl aber; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 7 Ob 139/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 139/15i
    Auch
  • 8 ObA 59/15g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 59/15g
    Auch
  • 3 Ob 116/16d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 116/16d
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T16
  • 3 Ob 204/16w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 204/16w
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
    Vgl aber; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 3 Ob 165/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 165/17m
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 2 Ob 147/17g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 147/17g
    Auch
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    tw abweichend; Beis wie T11; Beis wie T9
  • 4 Ob 20/18x
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 20/18x
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 91/18w
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 91/18w
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T16
  • 1 Ob 166/18w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 166/18w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T9; Beis wie T13; Beis wie T15

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0037972

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19740402_OGH0002_0030OB00051_7400000_003

Rechtssatz für 7Ob59/82 7Ob44/83 7Ob7/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0080003

Geschäftszahl

7Ob59/82; 7Ob44/83; 7Ob7/88; 7Ob45/89; 7Ob2073/96w; 7Ob2094/96h; 7Ob2351/96b; 7Ob372/98a; 7Ob74/00h; 7Ob78/02z; 7Ob289/02d (7Ob290/02a); 7Ob157/03v; 7Ob67/04k; 7Ob101/04k; 7Ob48/05t; 7Ob191/06y; 7Ob72/09b; 7Ob210/09x; 7Ob149/09a; 7Ob237/09t; 7Ob130/10h; 7Ob197/11p; 7Ob208/11f; 7Ob76/13x; 7Ob122/13m; 7Ob67/15a; 7Ob206/16v; 7Ob174/17i; 7Ob211/17f; 7Ob161/18d; 7Ob115/19s

Entscheidungsdatum

16.12.1982

Norm

ARB 2003 Art 2.1
VersVG §1
VersVG §6 D

Rechtssatz

Der Versicherungsnehmer, der eine Versicherungsleistung beansprucht, muss die anspruchsbegründende Voraussetzung des Eintrittes des Versicherungsfalls beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 59/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 59/82
    Veröff: VersR 1985,100
  • 7 Ob 44/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 7 Ob 44/83
    Veröff: SZ 56/145 = RZ 1984/75 S 234
  • 7 Ob 7/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 7/88
    Veröff: VersRdSch 1988,302
  • 7 Ob 45/89
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 45/89
    Auch; Veröff: VersR 1990,1040 = VersRdSch 1990,282
  • 7 Ob 2073/96w
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 2073/96w
  • 7 Ob 2094/96h
    Entscheidungstext OGH 26.06.1996 7 Ob 2094/96h
    Auch
  • 7 Ob 2351/96b
    Entscheidungstext OGH 15.01.1997 7 Ob 2351/96b
  • 7 Ob 372/98a
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 372/98a
    Auch; Veröff: SZ 72/83
  • 7 Ob 74/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 74/00h
    Auch
  • 7 Ob 78/02z
    Entscheidungstext OGH 07.05.2002 7 Ob 78/02z
  • 7 Ob 289/02d
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 289/02d
  • 7 Ob 157/03v
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 157/03v
  • 7 Ob 67/04k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 7 Ob 67/04k
  • 7 Ob 101/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 101/04k
  • 7 Ob 48/05t
    Entscheidungstext OGH 30.03.2005 7 Ob 48/05t
  • 7 Ob 191/06y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 191/06y
  • 7 Ob 72/09b
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 72/09b
    Beisatz: Hier: § 21 VersVG; Eintritt des Versicherungsfalls vor Rücktritt des Versicherers. (T1)
  • 7 Ob 210/09x
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 210/09x
  • 7 Ob 149/09a
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 149/09a
  • 7 Ob 237/09t
    Entscheidungstext OGH 18.11.2009 7 Ob 237/09t
  • 7 Ob 130/10h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 130/10h
    Veröff: SZ 2011/41
  • 7 Ob 197/11p
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 197/11p
  • 7 Ob 208/11f
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 208/11f
  • 7 Ob 76/13x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 76/13x
  • 7 Ob 122/13m
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 122/13m
  • 7 Ob 67/15a
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 67/15a
  • 7 Ob 206/16v
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 206/16v
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
  • 7 Ob 211/17f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 211/17f
  • 7 Ob 161/18d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 161/18d
  • 7 Ob 115/19s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 115/19s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0080003

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19821216_OGH0002_0070OB00059_8200000_001

Rechtssatz für 7Ob18/90 7Ob7/91 7Ob24/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043728

Geschäftszahl

7Ob18/90; 7Ob7/91; 7Ob24/93; 7Ob43/95; 7Ob43/98v; 7Ob17/01b; 7Ob102/01b; 7Ob63/02v; 7Ob105/02w; 7Ob222/02a; 7Ob72/03v; 7Ob80/04x; 7Ob41/04m; 7Ob259/05x; 7Ob152/08s; 7Ob88/08d; 7Ob157/08a; 7Ob256/08k; 7Ob33/09t; 7Ob97/09d; 7Ob23/11z; 7Ob200/11d; 7Ob34/12v; 7Ob66/12z; 7Ob109/12y; 7Ob239/12s; 7Ob150/13d; 1Ob197/13x; 7Ob12/14m; 7Ob239/13t; 7Ob40/14d; 7Ob98/14h; 7Ob177/14a; 7Ob210/14d; 7Ob9/15x; 7Ob70/15t; 7Ob81/15k; 7Ob119/15y; 7Ob141/15h; 7Ob190/15i; 7Ob174/15m; 7Ob1/16x; 7Ob234/15k; 7Ob33/16b; 1Ob37/17y; 7Ob20/17t; 7Ob110/17b; 7Ob174/17i; 7Ob159/18k

Entscheidungsdatum

25.04.1990

Norm

VersVG §6 E
ZPO §503 E4c22

Rechtssatz

Der Versicherer muss die objektive Verletzung der Obliegenheit durch den Versicherungsnehmer (oder eine Person, für die er haftet), der Versicherungsnehmer - nachdem diese bewiesen worden ist - mangelndes Verschulden (oder einen geringeren Schuldgrad als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz) sowie mangelnde Kausalität beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 18/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 18/90
    Veröff: VersRdSch 1990,346 = VersR 1991,571
  • 7 Ob 7/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 7/91
    nur: Der Versicherer muss die objektive Verletzung der Obliegenheit durch den Versicherungsnehmer beweisen. (T1)
    Veröff: VersRdSch 1992,23 = VersR 1992,728
  • 7 Ob 24/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1994 7 Ob 24/93
    Auch; Beisatz: Für die mangelnde Kausalität der Obliegenheitsverletzung für das Unfallgeschehen ist der Versicherte beweispflichtig. (T2)
    Veröff: SZ 67/49
  • 7 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 10.01.1996 7 Ob 43/95
  • 7 Ob 43/98v
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 7 Ob 43/98v
    Vgl auch; nur: Der Versicherer muss die objektive Verletzung der Obliegenheit durch den Versicherungsnehmer, der Versicherungsnehmer mangelndes Verschulden (oder einen geringeren Schuldgrad als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz) beweisen. (T3)
  • 7 Ob 17/01b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 17/01b
    Vgl auch; nur T3
  • 7 Ob 102/01b
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 102/01b
    Auch
  • 7 Ob 63/02v
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 63/02v
    Auch; nur T3; Beisatz: Eine nur leichte Fahrlässigkeit bleibt demnach ohne Sanktion. (T4)
  • 7 Ob 105/02w
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 105/02w
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 222/02a
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 222/02a
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 72/03v
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 72/03v
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 80/04x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 7 Ob 80/04x
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 41/04m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 41/04m
    Auch; Veröff: SZ 2004/104
  • 7 Ob 259/05x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2005 7 Ob 259/05x
    Auch
  • 7 Ob 152/08s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2008 7 Ob 152/08s
    Auch; Beisatz: Es ist Sache des Versicherers, den objektiven Tatbestand einer Obliegenheitsverletzung nachzuweisen. (T5)
  • 7 Ob 88/08d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 88/08d
    Auch
  • 7 Ob 157/08a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 157/08a
    Auch; Beisatz: Vorlage von Tachografenscheiben durch den Masseverwalter erst im Verfahren. (T6)
  • 7 Ob 256/08k
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 256/08k
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 33/09t
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 33/09t
    Auch
  • 7 Ob 97/09d
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 97/09d
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 23/11z
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 23/11z
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 200/11d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 200/11d
    Auch
  • 7 Ob 34/12v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 34/12v
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 66/12z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 66/12z
    Vgl auch
  • 7 Ob 109/12y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 109/12y
    Auch; Auch Beis wie T4
  • 7 Ob 239/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 239/12s
  • 7 Ob 150/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 150/13d
    Beis wie T4
  • 1 Ob 197/13x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2013 1 Ob 197/13x
    Auch
  • 7 Ob 12/14m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 12/14m
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 239/13t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 239/13t
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 40/14d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 40/14d
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 98/14h
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 98/14h
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 177/14a
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 177/14a
    Beis wie T4
  • 7 Ob 210/14d
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 210/14d
    Auch; Veröff: SZ 2015/17
  • 7 Ob 9/15x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 9/15x
    nur T1
  • 7 Ob 70/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 70/15t
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 81/15k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 81/15k
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5; Veröff: SZ 2015/69
  • 7 Ob 119/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 119/15y
    Auch
  • 7 Ob 141/15h
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 141/15h
    Beis wie T4
  • 7 Ob 190/15i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 190/15i
  • 7 Ob 174/15m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 174/15m
    Beis wie T4
  • 7 Ob 1/16x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 1/16x
    Auch
  • 7 Ob 234/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 234/15k
    Auch
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
    Beis wie T4
  • 1 Ob 37/17y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 37/17y
    Auch
  • 7 Ob 20/17t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 20/17t
    Auch
  • 7 Ob 110/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 110/17b
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 159/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 159/18k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0043728

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19900425_OGH0002_0070OB00018_9000000_001

Rechtssatz für 1Ob586/93 7Ob543/94 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0040318

Geschäftszahl

1Ob586/93; 7Ob543/94; 6Ob1579/94; 4Ob1520/95 (4Ob1521/95); 10Ob1608/95; 6Ob2030/96i; 4Ob2338/96v; 1Ob2297/96t; 8Ob56/98p; 2Ob147/98a; 6Ob105/98d; 5Ob334/98y; 7Ob135/99z; 3Ob127/99v; 9ObA112/99g; 1Ob214/99y; 10ObS253/99z; 6Ob220/00x; 8Ob198/00a; 7Ob185/00g; 6Ob277/00d; 10Ob29/01i; 8Ob57/01t; 2Ob102/01s; 3Ob73/01h; 1Ob195/00h; 4Ob102/02g; 7Ob164/02x; 7Ob256/01z; 2Ob17/03v; 4Ob61/03d; 6Ob145/03x; 3Ob239/03y; 8ObA38/04b; 3Ob130/04w; 7Ob51/05h; 3Ob224/05w; 3Ob259/05t; 8Ob104/06m; 2Ob179/06x; 2Ob253/06d; 2Ob123/06m; 6Ob132/06i; 2Ob274/06t; 8Ob79/07m; 8ObA54/07k; 7Ob233/07a; 2Ob115/07m; 6Ob42/08g; 1Ob113/08m; 7Ob199/08b; 2Ob204/08a; 2Ob219/08g; 2Ob236/08g; 4Ob55/09f; 6Ob71/09y; 17Ob12/09b; 5Ob154/09x; 4Ob130/09k; 8ObA7/10b; 4Ob50/10x; 3Ob77/10k; 8Ob43/10x; 4Ob131/10h; 4Ob113/10m; 2Ob41/10h; 7Ob9/11s; 5Ob32/11h; 5Ob95/11y; 4Ob137/11t; 7Ob193/11z; 2Ob30/11t; 9ObA15/12i; 1Ob168/12f; 8Ob116/13m; 4Ob190/13i; 5Ob213/13d; 2Ob30/14x; 5Ob118/13h; 5Ob82/14s; 1Ob229/14d; 8ObA29/15w; 2Ob59/15p; 4Ob39/15m; 7Ob91/15f; 2Ob144/15p; 7Ob226/14g; 7Ob112/15v; 1Ob226/15i; 7Ob139/15i; 8ObA59/15g; 1Ob153/16f; 4Ob266/16w; 9ObA139/16f; 6Ob126/16x; 2Ob159/16w; 2Ob147/17g; 7Ob174/17i; 4Ob16/18h; 9ObA18/17p; 9ObA40/18z

Entscheidungsdatum

25.08.1993

Norm

ZPO §272 E

Rechtssatz

Das Gericht darf die bei seiner Beweisaufnahme hervorkommenden Umstände nur insoweit berücksichtigen, als sie im Parteivorbringen Deckung finden. Solche sogenannten "überschießenden" Feststellungen dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie sich im Rahmen des geltend gemachten Klagsgrundes oder der erhobenen Einwendungen halten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 586/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 586/93
  • 7 Ob 543/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 7 Ob 543/94
  • 6 Ob 1579/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1995 6 Ob 1579/94
  • 4 Ob 1520/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1995 4 Ob 1520/95
  • 10 Ob 1608/95
    Entscheidungstext OGH 09.01.1996 10 Ob 1608/95
  • 6 Ob 2030/96i
    Entscheidungstext OGH 14.03.1996 6 Ob 2030/96i
    nur: Solche sogenannten "überschießenden" Feststellungen dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie sich im Rahmen des geltend gemachten Klagsgrundes oder der erhobenen Einwendungen halten. (T1)
  • 4 Ob 2338/96v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2338/96v
    nur T1; Beisatz: Werden der Entscheidung (unzulässige) überschießende Feststellungen zugrunde gelegt, so wird damit nicht gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sondern die Sache wird rechtlich unrichtig beurteilt. (T2)
  • 1 Ob 2297/96t
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 1 Ob 2297/96t
    nur T1
  • 8 Ob 56/98p
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 Ob 56/98p
    Vgl auch
  • 2 Ob 147/98a
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 147/98a
    Vgl auch
  • 6 Ob 105/98d
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 105/98d
  • 5 Ob 334/98y
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 5 Ob 334/98y
  • 7 Ob 135/99z
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 135/99z
    nur T1
  • 3 Ob 127/99v
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 127/99v
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 9 ObA 112/99g
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 112/99g
    nur T1
  • 1 Ob 214/99y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 1 Ob 214/99y
    nur T1
  • 10 ObS 253/99z
    Entscheidungstext OGH 09.11.1999 10 ObS 253/99z
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 220/00x
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 220/00x
  • 8 Ob 198/00a
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 198/00a
  • 7 Ob 185/00g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 185/00g
  • 6 Ob 277/00d
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 277/00d
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 10 Ob 29/01i
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 29/01i
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob vom Berufungsgericht "überschießende" Feststellungen berücksichtigt werden können, wenn sie sich im Rahmen des geltend gemachten Klagegrundes oder der erhobenen Einwendungen halten, hat grundsätzlich keine über den einzelnen Rechtsstreit hinausgehende Bedeutung (3 Ob 127/99v; 4 Ob 190/00w; 7 Ob 185/00g). (T3)
  • 8 Ob 57/01t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 8 Ob 57/01t
  • 2 Ob 102/01s
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 2 Ob 102/01s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Ein "Zuviel" an Feststellungen kann schon begrifflich keinen Verfahrensmangel darstellen. (T4)
  • 3 Ob 73/01h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 3 Ob 73/01h
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 195/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 195/00h
    Auch; Beisatz: Soweit das Erstgericht auf Grund von Aussagen der zu diesem Vorbringen geführten Zeugen ergänzende weitergehende Feststellungen getroffen hat, bewegen sich diese jedenfalls im Rahmen dieses Vorbringens und sind daher zulässigerweise der Entscheidung zu Grunde gelegt worden. (T5)
  • 4 Ob 102/02g
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 4 Ob 102/02g
    Veröff: SZ 2002/72
  • 7 Ob 164/02x
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 164/02x
    Vgl; Beis wie T3
  • 7 Ob 256/01z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 256/01z
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 17/03v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 2 Ob 17/03v
  • 4 Ob 61/03d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 4 Ob 61/03d
    nur: "Überschießende" Feststellungen dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie sich im Rahmen des geltend gemachten Klagsgrunds oder der erhobenen Einwendungen halten. (T6)
  • 6 Ob 145/03x
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 145/03x
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 239/03y
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 239/03y
  • 8 ObA 38/04b
    Entscheidungstext OGH 24.06.2004 8 ObA 38/04b
    Vgl auch; Beisatz: Eine Parteieneinvernahme kann ein entsprechendes Vorbringen nicht ersetzen. (T7)
  • 3 Ob 130/04w
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 130/04w
    Vgl auch
  • 7 Ob 51/05h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 51/05h
    Beis wie T3; Beis wie T7
  • 3 Ob 224/05w
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 224/05w
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 259/05t
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 259/05t
    nur T1
  • 8 Ob 104/06m
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 Ob 104/06m
    nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 179/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 179/06x
    Auch
  • 2 Ob 253/06d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 253/06d
    Auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 123/06m
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 123/06m
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 6 Ob 132/06i
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 132/06i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 274/06t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 274/06t
    Auch, Beis wie T3
  • 8 Ob 79/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 79/07m
  • 8 ObA 54/07k
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObA 54/07k
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 233/07a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 7 Ob 233/07a
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 115/07m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 115/07m
    nur T1; Beis wie T3
  • 6 Ob 42/08g
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 42/08g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 113/08m
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 113/08m
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 199/08b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 199/08b
  • 2 Ob 204/08a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 204/08a
    Vgl
  • 2 Ob 219/08g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 219/08g
    Beis wie T3
  • 2 Ob 236/08g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 236/08g
    Auch
  • 4 Ob 55/09f
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 4 Ob 55/09f
    Vgl; Beis ähnlich wie T3
  • 6 Ob 71/09y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 71/09y
    Beis wie T3
  • 17 Ob 12/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 17 Ob 12/09b
    Auch
  • 5 Ob 154/09x
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 154/09x
    Auch; Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach §§ 8 Abs 2, 37 Abs 1 Z 5 MRG. (T8)
  • 4 Ob 130/09k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 4 Ob 130/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/127
  • 8 ObA 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 7/10b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 50/10x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 50/10x
    Vgl
  • 3 Ob 77/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 77/10k
    Beis wie T3
  • 8 Ob 43/10x
    Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 Ob 43/10x
    Auch
  • 4 Ob 131/10h
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 131/10h
    Vgl auch
  • 4 Ob 113/10m
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 113/10m
    Auch; nur: Das Gericht darf die bei seiner Beweisaufnahme hervorkommenden Umstände nur insoweit berücksichtigen, als sie im Parteivorbringen Deckung finden. (T9)
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 9/11s
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 9/11s
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 32/11h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 32/11h
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 5 Ob 95/11y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 5 Ob 95/11y
    Auch; Beis wie T2; Auch Beis wie T3
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Vgl auch
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 30/11t
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 30/11t
    Auch
  • 9 ObA 15/12i
    Entscheidungstext OGH 20.06.2012 9 ObA 15/12i
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 168/12f
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 168/12f
    nur T1; nur T6
  • 8 Ob 116/13m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 116/13m
    nur T6
  • 4 Ob 190/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 190/13i
    nur T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 213/13d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 213/13d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 30/14x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2014 2 Ob 30/14x
  • 5 Ob 118/13h
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 118/13h
    Auch
  • 5 Ob 82/14s
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 82/14s
    nur T1
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2
  • 8 ObA 29/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 ObA 29/15w
    Vgl
  • 2 Ob 59/15p
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 59/15p
    Beisatz: Hier: Kläger stützt sich auf Vorbringen ausschließlich des Erstbeklagten, der am Revisionsverfahren nicht mehr beteiligt ist - „überschießende“ Feststellungen. (T10)
  • 4 Ob 39/15m
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 39/15m
    Beis wie T5
  • 7 Ob 91/15f
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 91/15f
    Vgl auch
  • 2 Ob 144/15p
    Entscheidungstext OGH 09.09.2015 2 Ob 144/15p
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 226/14g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 226/14g
    Beis wie T2
  • 7 Ob 112/15v
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 112/15v
    Beis wie T2
  • 1 Ob 226/15i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 226/15i
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 139/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 139/15i
  • 8 ObA 59/15g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 59/15g
    Auch; Ähnlich nur T1
  • 1 Ob 153/16f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 1 Ob 153/16f
    Vgl auch
  • 4 Ob 266/16w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 4 Ob 266/16w
    Auch
  • 9 ObA 139/16f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 139/16f
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 126/16x
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 126/16x
    Auch; Beisatz: Hier: Wenn die Klägerin vorbringt, die Parteien hätten einen Kaufpreis von 300.000 EUR vereinbart ohne dabei ausdrücklich auf eine mündliche Vereinbarung zu rekurrieren, ist der Schluss nicht zulässig, sie habe sich ausdrücklich und ausschließlich auf schriftliche Vereinbarungen gestützt. (T11)
  • 2 Ob 159/16w
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 159/16w
    Beis wie T2
  • 2 Ob 147/17g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 147/17g
    Auch
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    Beis wie T2
  • 4 Ob 16/18h
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 16/18h
    Auch
  • 9 ObA 18/17p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 18/17p
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 40/18z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 ObA 40/18z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0040318

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19930825_OGH0002_0010OB00586_9300000_001

Rechtssatz für 4Ob79/99t 5Ob43/06v 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0112213

Geschäftszahl

4Ob79/99t; 5Ob43/06v; 2Ob179/06x; 7Ob233/07a; 2Ob41/10h; 5Ob95/11y; 7Ob193/11z; 6Ob241/12b; 9Ob41/12p; 8ObA33/13f; 8Ob116/13m; 4Ob190/13i; 3Ob243/13a; 2Ob30/14x; 1Ob229/14d; 2Ob185/14s; 7Ob226/14g; 4Ob25/16d; 1Ob93/16g; 3Ob116/16d; 9ObA139/16f; 7Ob174/17i; 3Ob15/18d; 5Ob91/18w

Entscheidungsdatum

27.04.1999

Norm

ZPO §482 Abs1 B2
ZPO §496 Abs3
ZPO §503 Z2

Rechtssatz

Bejaht das Berufungsgericht - etwa aufgrund überschießender Feststellungen - einen erstmals im Berufungsverfahren geltend gemachten Anspruch oder eine dort neu erhobene Einrede, so wird dadurch - anders als im Falle der Ergänzung des Verfahrens durch Aufnahme neuer Beweismittel oder durch die Feststellung neu behaupteter Tatsachen im Zuge einer Beweisergänzung (§ 496 Abs 3 ZPO) - die gründliche, das heißt richtige Beurteilung der "Streitsache" im Sinn des § 503 Z 2 ZPO sehr wohl gehindert.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 79/99t
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 79/99t
    Veröff: SZ 72/78
  • 5 Ob 43/06v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 5 Ob 43/06v
    Vgl
  • 2 Ob 179/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 179/06x
    Auch; Beisatz: Werden „überschießende Feststellungen", die in den Prozessbehauptungen der Parteien keinerlei Deckung finden, der Entscheidung zugrunde gelegt, wird damit die Sache unrichtig rechtlich beurteilt, was auch ohne Verfahrensrüge wahrzunehmen ist. (T1)
  • 7 Ob 233/07a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 7 Ob 233/07a
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Vgl; Auch Beis wie T1
  • 5 Ob 95/11y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 5 Ob 95/11y
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 241/12b
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 241/12b
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung, ob das Berufungsgericht unter unzulässiger Berücksichtigung von Neuerungen beziehungsweise „überschießender Feststellungen“ entschieden hat, ist allerdings regelmäßig eine solche des Einzelfalls. (T2)
  • 9 Ob 41/12p
    Entscheidungstext OGH 31.07.2013 9 Ob 41/12p
    Auch; Beisatz: Hier: Erstmalige Einrede der Formungültigkeit einer Bürgschaftserklärung in der Berufung. (T3)
    Veröff: SZ 2013/72
  • 8 ObA 33/13f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 ObA 33/13f
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 116/13m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 116/13m
    Auch; Beis wie T1 nur: Werden „überschießende Feststellungen", die in den Prozessbehauptungen der Parteien keinerlei Deckung finden, der Entscheidung zugrunde gelegt, wird damit die Sache unrichtig rechtlich beurteilt. (T4)
  • 4 Ob 190/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 190/13i
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 243/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 243/13a
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 30/14x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2014 2 Ob 30/14x
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 226/14g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 226/14g
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 25/16d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 25/16d
    Auch; Beisatz: Gleiches hat auch im umgekehrten Fall zu gelten, wenn Feststellungen als „überschießend“ qualifiziert werden und nicht berücksichtigt werden, obwohl sie vom Vorbringen gedeckt sind. (T5)
  • 1 Ob 93/16g
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 93/16g
    Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 116/16d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 116/16d
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 139/16f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 139/16f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 3 Ob 15/18d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 15/18d
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 91/18w
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 91/18w
    Vgl auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112213

Im RIS seit

27.05.1999

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19990427_OGH0002_0040OB00079_99T0000_001

Rechtssatz für 7Ob63/02v 7Ob222/02a 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116978

Geschäftszahl

7Ob63/02v; 7Ob222/02a; 7Ob72/03v; 7Ob256/08k; 7Ob34/12v; 7Ob150/13d; 7Ob12/14m; 7Ob40/14d; 7Ob98/14h; 7Ob97/14m; 7Ob177/14a; 7Ob70/15t; 7Ob81/15k; 7Ob141/15h; 7Ob174/15m; 7Ob33/16b; 7Ob37/17t; 7Ob110/17b; 7Ob59/17b; 7Ob174/17i; 7Ob209/17m

Entscheidungsdatum

08.07.2002

Norm

BW 1/95 Art12
VersVG §6 Abs3 A

Rechtssatz

Obliegenheiten nach dem Versicherungsfall dienen dem Zweck, den Versicherer vor vermeidbaren Belastungen und ungerechtfertigten Ansprüchen zu schützen. Die Drohung mit dem Anspruchsverlust soll den Versicherungsnehmer motivieren, die Verhaltensregeln ordnungsgemäß zu erfüllen; ihr kommt eine generalpräventive Funktion zu.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 63/02v
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 63/02v
  • 7 Ob 222/02a
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 222/02a
  • 7 Ob 72/03v
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 72/03v
  • 7 Ob 256/08k
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 256/08k
  • 7 Ob 34/12v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 34/12v
  • 7 Ob 150/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 150/13d
  • 7 Ob 12/14m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 12/14m
  • 7 Ob 40/14d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 40/14d
  • 7 Ob 98/14h
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 98/14h
  • 7 Ob 97/14m
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 97/14m
  • 7 Ob 177/14a
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 177/14a
  • 7 Ob 70/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 70/15t
  • 7 Ob 81/15k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 81/15k
    Veröff: SZ 2015/69
  • 7 Ob 141/15h
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 141/15h
  • 7 Ob 174/15m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 174/15m
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
  • 7 Ob 110/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 110/17b
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
  • 7 Ob 209/17m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 209/17m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116978

Im RIS seit

07.08.2002

Zuletzt aktualisiert am

11.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20020708_OGH0002_0070OB00063_02V0000_001

Rechtssatz für 7Ob63/02v 7Ob105/02w 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116979

Geschäftszahl

7Ob63/02v; 7Ob105/02w; 7Ob222/02a; 7Ob44/03a; 7Ob72/03v; 7Ob80/04x; 7Ob113/04z; 7Ob41/04m; 7Ob216/04x; 7Ob259/05x; 6Ob272/05a; 7Ob183/06x; 7Ob88/08d; 7Ob157/08a; 7Ob224/08d; 7Ob256/08k; 7Ob33/09t; 7Ob97/09d; 7Ob201/10z; 7Ob16/11w; 7Ob2/11m; 7Ob23/11z; 7Ob34/12v; 7Ob109/12y; 7Ob150/13d; 1Ob197/13x; 7Ob186/13y; 7Ob12/14m; 7Ob40/14d; 7Ob98/14h; 7Ob177/14a; 7Ob70/15t; 7Ob81/15k; 7Ob119/15y; 7Ob141/15h; 7Ob174/15m; 7Ob33/16b; 7Ob37/17t; 7Ob110/17b; 7Ob59/17b; 7Ob174/17i; 7Ob159/18k

Entscheidungsdatum

08.07.2002

Norm

VersVG §6 Abs3 A

Rechtssatz

Unter Kausalitätsgegenbeweis ist der Nachweis zu verstehen, dass die Obliegenheitsverletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers einen Einfluss gehabt hat (7 Ob 238/98w, 7 Ob 319/01i). Dieser kann zum Gesamtschaden oder für einen Teil des Schadens gelingen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 63/02v
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 63/02v
  • 7 Ob 105/02w
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 105/02w
  • 7 Ob 222/02a
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 222/02a
  • 7 Ob 44/03a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 44/03a
    Vgl auch; Beisatz: Der Versicherungsnehmer allein hat zu behaupten und zu beweisen, dass die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung nicht in der Absicht erfolgte, den Versicherer zu täuschen, um sich die Versicherungsleistung zu erschwindeln oder die Abwicklung zu erleichtern beziehungsweise dass nur grobe Fahrlässigkeit vorliegt und die begangene Obliegenheitsverletzung keinen Einfluss auf die Leistungsverpflichtung des Versicherers genommen hat. (T1)
  • 7 Ob 72/03v
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 72/03v
    Beis wie T1
  • 7 Ob 80/04x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 7 Ob 80/04x
    Beis wie T1 nur: Der Versicherungsnehmer allein hat zu behaupten und zu beweisen, dass die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung nicht in der Absicht erfolgte, den Versicherer zu täuschen. (T2)
  • 7 Ob 113/04z
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 113/04z
    Veröff: SZ 2004/95
  • 7 Ob 41/04m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 41/04m
    Veröff: SZ 2004/104
  • 7 Ob 216/04x
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 7 Ob 216/04x
  • 7 Ob 259/05x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2005 7 Ob 259/05x
  • 6 Ob 272/05a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 272/05a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Dass der Kläger vor Überstellung des Fahrzeuges in die Werkstätte ein Beweissicherungsverfahren durchführte, stellt jedenfalls keine Obliegenheitsverletzung dar, wurde doch dadurch die Beweislage nicht verschlechtert, sondern ganz im Gegenteil deutlich verbessert. Die Weiterbenützung des Fahrzeuges bestand ausschließlich im stationären Betrieb, bei dem keine Beanspruchung des beschädigten Getriebes erfolgte. (T3)
    Veröff: SZ 2006/19
  • 7 Ob 183/06x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 183/06x
    Auch; Beisatz: Hier: Anzeigepflicht nach Art 6 ABVN. (T4)
  • 7 Ob 88/08d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 88/08d
  • 7 Ob 157/08a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 157/08a
    Beisatz: Vorlage von Tachografenscheiben durch den Masseverwalter erst im Verfahren. (T5)
  • 7 Ob 224/08d
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 224/08d
    Vgl auch
  • 7 Ob 256/08k
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 256/08k
    Auch
  • 7 Ob 33/09t
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 33/09t
    Auch; nur: Unter Kausalitätsgegenbeweis ist der Nachweis zu verstehen, dass die Obliegenheitsverletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers einen Einfluss gehabt hat. (T6)
  • 7 Ob 97/09d
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 97/09d
    Auch
  • 7 Ob 201/10z
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 7 Ob 201/10z
    Auch
  • 7 Ob 16/11w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 16/11w
    Beisatz: Hier: ABH 2007; AWB 2002/2: Obliegenheit, in länger als 72 Stunden unbewohnten Gebäuden die wasserführenden Leitungen (Hauptwasserhahn) abzusperren. (T7)
  • 7 Ob 2/11m
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 2/11m
  • 7 Ob 23/11z
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 23/11z
  • 7 Ob 34/12v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 34/12v
    nur T6
  • 7 Ob 109/12y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 109/12y
    nur T6
  • 7 Ob 150/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 150/13d
    nur T6
  • 1 Ob 197/13x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2013 1 Ob 197/13x
    Auch
  • 7 Ob 186/13y
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 186/13y
    nur T6
  • 7 Ob 12/14m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 12/14m
    Auch; nur T6; Beisatz: Gelingt dem Versicherungsnehmer der Beweis der leichten Fahrlässigkeit nicht, so steht ihm nach § 6 Abs 3 VersVG auch bei „schlicht“ vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung der Kausalitätsgegenbeweis offen. (T8)
  • 7 Ob 40/14d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 40/14d
    Auch; nur T6; Beis wie T8
  • 7 Ob 98/14h
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 98/14h
    Auch; nur T6; Beis wie T8
  • 7 Ob 177/14a
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 177/14a
    nur T6
  • 7 Ob 70/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 70/15t
  • 7 Ob 81/15k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 81/15k
    nur T6; Beis wie T8; Veröff: SZ 2015/69
  • 7 Ob 119/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 119/15y
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; nur T6
  • 7 Ob 141/15h
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 141/15h
  • 7 Ob 174/15m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 174/15m
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
    Auch
  • 7 Ob 110/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 110/17b
    Auch
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
    Vgl
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
  • 7 Ob 159/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 159/18k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116979

Im RIS seit

07.08.2002

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2019

Dokumentnummer

JJR_20020708_OGH0002_0070OB00063_02V0000_002

Entscheidungstext 7Ob174/17i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

ecolex 2019/95 S 222 (Ertl) - ecolex 2019,222 (Ertl)

Geschäftszahl

7Ob174/17i

Entscheidungsdatum

20.12.2017

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Senatspräsidentin Dr. Kalivoda als Vorsitzende und die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Höllwerth, Dr. E. Solé, Mag. Malesich und MMag. Matzka als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei M***** H*****, vertreten durch Dr. Gunther Huber, Rechtsanwalt in Traun, gegen die beklagte Partei W***** AG *****, vertreten durch Dr. Herbert Laimböck, Rechtsanwalt in Wien, wegen 6.070,25 EUR sA, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 7. Juni 2017, GZ 14 R 93/17w-14, womit das Urteil des Bezirksgerichts Linz vom 23. März 2017, GZ 10 C 855/16p-10, bestätigt wurde, zu Recht erkannt:

Spruch

 

Der Revision wird teilweise Folge gegeben.

Die Urteile der Vorinstanzen werden teilweise abgeändert, sodass die Entscheidung insgesamt zu lauten hat:

„Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei den Betrag von 4.987,08 EUR samt 4 % Zinsen seit 13. 10. 2015 binnen 14 Tagen zu zahlen.

Das Mehrbegehren, die beklagte Partei sei weiters schuldig, der klagenden Partei den Betrag von 1.083,17 EUR samt 4 % Zinsen seit 13. 10. 2015 zu zahlen, wird abgewiesen.“

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 3.998,85 EUR (darin enthalten 450,40 EUR an USt und 1.277,56 EUR an Barauslagen) bestimmten Kosten des Verfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Zwischen den Streitteilen besteht ein Gebäudeversicherungsvertrag, dem die „10T-Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Fassung 1995“, „Allgemeine Bedingungen für Versicherungen gegen Leitungswasserschäden/AWB“, „12T-Allgemeine Bedingungen für die Sturmschadenversicherung (AStB)“ und die „Besonderen Bedingungen für die Eigenheimversicherung System Plus“ zugrunde liegen. Die maßgeblichen Bestimmungen lauten:

Allgemeine Bedingungen für Versicherungen gegen Leitungswasserschäden (AWB)

Artikel 1

Versicherte Gefahren und Schäden

1. Der Versicherer bietet Versicherungsschutz gegen Schäden, die an den versicherten Sachen dadurch entstehen, dass Wasser aus Zu- oder Ablaufleitungsrohren oder angeschlossenen Einrichtungen von Wasserleitungs-, Warmwasserversorgungs- oder Zentralheizungsanlagen sowie aus Etagenheizungen austritt. Zu ersetzen sind Schäden, die in der Zerstörung oder Beschädigung der versicherten Sachen bestehen, wenn sie auf der unmittelbaren Einwirkung von ausgetretenem Leitungswasser beruhen und die unvermeidliche Folge eines solchen Ereignisses sind.

2. Bei der Versicherung von Gebäuden umfasst der Versicherungsschutz ferner:

[…]

d) Suchkosten; darunter sind Aufwendungen zur Auffindung der Schadensstelle an den versicherten Rohren anlässlich eines ersatzpflichtigen Schadens zu verstehen.

[…]

4. Mitversichert sind:

a) Aufräumungskosten; darunter sind Aufwendungen für das Ausräumen der Schadenstätte und für die Abführung des Schuttes und nicht mehr verwendbarer Reste bis zur nächsten geeigneten und gestatteten Ablagerungsstätte zu verstehen, soweit sie die versicherten Sachen betreffen

b) Abbruchkosten; darunter sind die Kosten für einen im Schadenfall notwendig werdenden Abbruch stehengebliebener Teile versicherter Sachen und deren Abführung bis zur nächsten geeigneten und gestatteten Ablagerungsstätte zu verstehen

c) Reinigungs- und Abdeckkosten; unter Reinigungskosten sind Aufwendungen zur Schlussreinigung an den versicherten Sachen, unter Abdeckkosten Aufwendungen zur Vermeidung von Verunreinigungen oder Verschmutzungen anlässlich der Behebung eines versicherten Schadens zu verstehen

d) De- und Remontagekosten; darunter sind Aufwendungen für die unvermeidbare Entfernung und Wiedermontage von Einrichtungen zur Behebung eines entschädigungspflichtigen Schadens zu verstehen

[…]

Art 3

Nicht versicherte Gefahren und Schäden

1. Die Versicherung erstreckt sich nicht auf

[…]

d) Schäden durch Grundwasser, Hochwasser, Wasser aus Witterungsniederschlägen oder dadurch verursachten Rückstau

[…]

Art 7

Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadenfall

[…]

2. Der Versicherungsnehmer hat alle schriftlichen und mündlichen Angaben im Zuge der Schadenerhebung dem Versicherer richtig und vollständig zu machen

3. Verletzt der Versicherungsnehmer eine der vorstehenden Obliegenheiten, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, dass die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht.

[…]“

Allgemeine Bedingungen für die Sturmschaden-Versicherung (AStB)

Art 1

Versicherte Gefahren und Schäden

1. Der Versicherer gewährt nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen Versicherungsschutz gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch

[…]

7. Der Versicherer haftet nicht

[…]

e) für Schäden, die dadurch entstanden sind, dass sich die versicherten Gebäude in einem baufälligen Zustand befanden bzw ganz oder teilweise mangelhaft instandgehalten wurden oder dass im Zuge von Umbauten Baubestandteile aus der üblichen Verankerung oder Befestigung gelöst wurden oder noch nicht entsprechend mit dem sonstigen Bauwerk verbunden worden sind; diese Ersatzpflicht des Versicherers besteht aber, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass der Schaden mit diesen Mängeln in keinem ursächlichen Zusammenhang steht.

[…]

Art 4

Sicherheitsvorschriften

Ergänzung zu Art 3 ABS:

Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, die versicherten Gebäude, vor allem das Dach laufend instand zu halten.

Diese Sicherheitsvorschrift gilt als vereinbarte Sicherheitsvorschrift iSd Art 3 ABS.“

Besondere Bedingungen für die Eigenheimversicherung System Plus

„[…]

Spezielle Deckungsverbesserungen

[…]

7. Leitungswasserschadenversicherung

[…]

7.2 Erweiterung des Versicherungsschutzes (Dichtungsschäden an Rohren, Schäden an angeschlossenen Einrichtungen und Armaturen, Verstopfungsschäden)

In Erweiterung des Art 1 Abs 2 lit a AWB umfasst der Versicherungsschutz auch die Kosten für die Behebung von Dichtungsschäden an Zu- und Ableitungsrohren, nicht jedoch an angeschlossenen Einrichtungen und Armaturen, innerhalb des versicherten Gebäudes.

[…]

Erweiterter Elementargefahrenschutz

12. Schäden durch Überschwemmung, Oberflächenwasser, Vermurung, Rückstau, Lawinen- und Lawinenluftdruck sowie Erdbeben.

12.1 Schäden am Gebäude

In Erweiterung von Art 1 AStB sind Schäden durch Überschwemmung, Oberflächenwasser, Vermurungen und Rückstau als Folge von Witterungsniederschlägen und Hochwasser, Lawinen- und Lawinenluftdruck sowie durch Erdbeben mitversichert.“

Im September/Oktober 2014 wurden beim Waschbecken im Kinderbadezimmer ein neuer Mischer, eine neue Ablaufgarnitur und ein neuer Siphon montiert.

Im April 2015 bemerkte die Klägerin einen Wasserschaden im Mansardenbereich des Gebäudes, und zwar in der Diele, im Kinderzimmer, im Bereich der Mauer vor dem Kinderbad und im Parterre im Bereich der Schleuse zwischen Garage und Dach des Wohnhauses.

Unmittelbar nach Schadenseintritt wurden die Wasserschäden von einem Professionisten begutachtet. „Es kann nicht festgestellt werden, ob der Siphon im Kinderbadezimmer gelockert war und in weiterer Folge fixiert wurde.“

Danach wurde über Auftrag der Klägerin das Dach überprüft und repariert, die Fenster wurden ausgeputzt, Lüfter und Garage abgedichtet, wofür die Klägerin 1.083,17 EUR leistete.

Ab 2. 6. 2015 beauftragte die Klägerin eine Leckortung, anlässlich der drei Druckproben im Badezimmer durchgeführt wurden, die Druckverluste im Rohrsystem ergaben.

Zur Feststellung des Schadens und zur Schadensbewertung wurde in der Folge von der Beklagten die S***** GmbH (in weiterer Folge: S GmbH) beigezogen.

Am 12. 6. 2015 erfolgte eine weitere Besichtigung, bei welcher auch ein Sachverständiger der S GmbH und die Klägerin anwesend waren. Sie schloss diesem gegenüber aus, dass Ursache für die Wasserschäden ein Fehler am Flachdach der Garage sein könnte. Die Klägerin teilte auch nicht mit, dass nach Eintritt des Wasserschadens eine Überprüfung des Flachdachs erfolgt und Abdichtungsarbeiten durchgeführt worden waren. Zur Ermittlung der Schadensursachen wurden „dabei“ zerstörende Maßnahmen zur Freilegung der Rohrleitungen im Kinderbadezimmer durch die S GmbH angeordnet. Nachdem Rohrleitungen und Dusche freigelegt waren, fanden am 18. Juni 2015 erneut Leckortungsarbeiten statt. Bei einer Druckprobe der Wasserleitungen wurde kein Druckverlust festgestellt. Im Bereich des Mischers der Dusche wurden erhöhte Feuchtigkeitswerte gemessen. An den restlichen Mauerwerken im Bereich um das Kinderbadezimmer konnte ein Rückgang der Feuchtigkeit festgestellt werden. Das Flachdach der Garage wurde ebenfalls überprüft, wobei keine Fehlerquellen gefunden wurden.

Am 6. Juli 2015 fanden erneut Feuchtigkeitsmessungen statt, wobei ein Rückgang der Feuchtigkeit verzeichnet wurde. Lediglich im Bereich des Mischers der Dusche und im Mauerwerk des Kinderbadezimmers waren die Feuchtigkeitswerte höher.

Am 14. Juli 2015 wurden weitere Rohrleitungen im Kinderbadezimmer, welche zuvor freigelegt worden waren, überprüft. Diese waren frei von Mängeln. Die Feuchtigkeitswerte bei den in weiterer Folge durchgeführten Feuchtigkeitsmessungen waren weiterhin rückläufig.

Mit Rechnungsprüfungsbericht vom 12. Juli 2016 teilte die S GmbH der Beklagten mit, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Mängel an der Verblechung des Garagenflachdachs ursächlich für den Wassereintritt aufgrund Niederschlags in das Kinderbadezimmer gewesen seien und andere Schadensursachen ausgeschlossen würden.

„Es kann nicht festgestellt werden, welches Ereignis für den Eintritt des Wasserschadens im Bereich des Kinderbadezimmers ursächlich war.“

Im Mai 2016 wurde das Kinderbadezimmer „saniert“. Die Kosten dafür betrugen 4.987,08 EUR und wurden von der Klägerin beglichen.

Das Erstgericht traf diese Feststellungen ohne Einholung von Sachverständigengutachten und ohne Begründung dazu, warum es dem Beweisantrag der Klägerin nicht folgte.

Die Klägerin begehrt die Zahlung von 6.070,25 EUR sA. Im Frühjahr 2015 sei in ihrem Wohnhaus ein Wasserschaden aufgrund ausgetretenen Leitungswassers aufgetreten. Im Oktober 2014 seien die Armaturen im Bad erneuert worden, weshalb sie als Schadensursache ein gelockertes Anschlussrohr unterhalb des Waschbeckens vermutet habe. Nach Kontaktierung einer Sanierungsfirma und nach Besichtigung durch diese sei das Anschlussrohr mit Dichtmaterial fixiert worden. Als mögliche weitere Schadensursache sei der Klägerin ein Wassereintritt über das Dach genannt worden. Die Klägerin habe sodann die Durchsicht des Dachs beauftragt. Dabei seien Stellen im Bereich des Hauptdachs und des Garagenflachdachs nachsilikoniert und Lüfter abgedichtet worden. Die Kosten dafür hätten 1.083,17 EUR betragen. In weiterer Folge seien zur Leckortung Dusch- und Brausetasse demontiert und Rohrleitungen freigelegt worden. Nachdem bis zur letzten Überprüfung am 13. Juli 2015 alle Feuchtigkeitswerte rückläufig gewesen seien und kein Rohrgebrechen habe festgestellt werden können, seien die Leckorter von einem einmaligen Wassereintritt über das Dach nach Niederschlägen ausgegangen. Hilfsweise liege daher ein Elementarschaden durch Oberflächenwasser infolge Witterungsschäden vor. Die Sanierung und Wiederherstellung des zerstörten Duschbereichs samt Wandverfliesung und Wandanstrich habe 4.987,08 EUR gekostet. Die Beklagte habe für diese Kosten einzustehen. Es liege kein die Leistungsfreiheit begründender Risikoausschluss und keine schuldhafte Obliegenheitsverletzung vor.

Die Beklagte beantragt die Abweisung des Klagebegehrens. Die Klägerin habe der Beklagten einen Gebäudeschaden durch Niederschlagswasser gemeldet, welcher sich am 12. Juni 2015 ereignet haben soll. Der von der Beklagten beauftragte Sachverständige habe festgestellt, dass kein Schaden an Druckleitungen oder dem Ablauf des Duschbereichs vorgelegen habe. Ursache für die Feuchtigkeitsschäden sei vielmehr eine Undichtheit des Flachdachs gewesen. Schadenskausal sei nicht ein Leitungsrohrgebrechen oder Oberflächenwasser, sondern das baufällige oder mangelhafte Dach der Klägerin. Es bestehe daher Leistungsfreiheit aufgrund des Risikoausschlusses gemäß Art 1.7e AStB oder aufgrund der grob schuldhaften Verletzung der Instandhaltungspflicht gemäß Art 4 AStB. Im Übrigen sei die Beklage leistungsfrei, weil die Klägerin ihre Auskunftsobliegenheit im Zuge der Schadenerhebung schuldhaft verletzt habe, indem sie den Sachverständigen der Beklagten nicht über die bereits am Dach durchgeführten Sanierungsarbeiten in Kenntnis gesetzt habe.

Das Erstgericht wies das Klagebegehren ab. Die Beweislast für die anspruchsbegründende Voraussetzung des Eintritts des Versicherungsfalls treffe den eine Versicherungsleistung beanspruchenden Versicherungsnehmer. Die Negativfeststellung zum Schadenereignis gehe zu Lasten der Klägerin.

Das Berufungsgericht bestätigte dieses Urteil. Die Klägerin habe das Vorliegen eines Versicherungsfalls nicht unter Beweis gestellt. Soweit die Klägerin die Kosten für die Durchführung der Arbeiten am Dach als Aufwendungen im Sinne der §§ 63 Abs 1 und 66 Abs 1 VersVG ersetzt wissen möchte, scheitere dies daran, dass der Anspruch auf Ersatz dieses Aufwands – sollte ein solcher tatsächlich vorliegen – das rechtliche Schicksal des Anspruchs auf Ersatz des Grundschadens teile. Im Übrigen habe die Klägerin dem Sachverständigen der Beklagten nicht mitgeteilt, dass nach Eintritt des Wasserschadens und vor dem Besichtigungstermin am 12. Juni 2015 bereits eine Überprüfung des Flachdachs der Garage und Abdichtungsarbeiten durchgeführt worden seien. Damit habe sie ihre Obliegenheit gemäß Art 7.2 AWB schuldhaft verletzt. Die Nichterwähnung der Reparatur des Dachs sei wesentlich für die weiteren Anordnungen des Sachverständigen gewesen.

Das Berufungsgericht erklärt die Revision nachträglich für zulässig. Die Klägerin werfe dem Berufungsgericht einen Verstoß gegen die Bestimmungen der §§ 182, 182a ZPO insoweit vor, als es einen falschen Maßstab an die Bestimmtheitserfordernisse eines Antrags auf Einholung eines Sachverständigengutachtens angelegt haben soll.

Gegen dieses Urteil wendet sich die Revision der Klägerin mit einem Abänderungsantrag; hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Beklagte begehrt, die Revision zurückzuweisen; hilfsweise ihr keine Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist aus Gründen der Rechtssicherheit zulässig, sie ist teilweise berechtigt.

1. Die Gebäudeversicherung umfasst hier eine Elementarschaden- und eine Leitungswasserschadenversicherung. Die Klägerin geht vorrangig vom Eintritt eines Schadens durch austretendes Leitungswasser aus; hilfsweise von einem in der Elementarschadenversicherung gedeckten Eintritt von Oberflächenwasser nach Niederschlägen über das Dach. Die Beklagte hält dem entgegen, Ursache des Schadenfalls sei ein Wassereintritt aufgrund einer Undichtheit des Dachs gewesen, wofür nach Art 1.7e bzw Art 4 AStB kein Deckungsschutz bestehe.

2.1 Die Vorinstanzen wiesen das Klagebegehren ab, weil die zum Schadenereignis getroffene Negativfeststellung zu Lasten des Versicherungsnehmers gehe, den die Beweislast für die anspruchsbegründenden Voraussetzungen des Eintritts des Versicherungsfalls treffe.

2.2 Nach ständiger Rechtsprechung wird eine Rechtssache unrichtig beurteilt, wenn der Entscheidung unzulässige überschießende Feststellungen zugrunde gelegt werden (RIS-Justiz RS0040318 [T2]; RS0036933 [T10, T11, T12]; RS0037972 [T11]; RS0112213 [T1, T4]). Das Gericht darf grundsätzlich die bei einer Beweisaufnahme hervorgekommenen Umstände nur soweit berücksichtigen, als sie im Parteivorbringen Deckung finden. Darüber hinausgehende „überschießende“ Feststellungen dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie sich im Rahmen des geltend gemachten Klagsgrundes oder der erhobenen Einwendungen halten (RIS-Justiz RS0037972 [T9]; RS0036933 [T7]).

2.3  Das Prozessvorbringen im vorliegenden Fall beinhaltet den Schadenseintritt durch Leitungswasser (Klägerin) oder durch den Eintritt von Niederschlagswasser über das Dach (Beklagte; hilfsweise auch die Klägerin). Soweit damit die Negativfeststellung des Erstgerichts auf die Möglichkeit einer weiteren, von diesem Parteivorbringen der Streitteile nicht umfassten, und auch gar nicht indizierten anderen Ursache abzielt, ist dies als überschießend nicht zu berücksichtigen. Damit kommt der „Negativfeststellung“ des Erstgerichts lediglich die Bedeutung zu, dass der Schadensfall entweder durch den Austritt von Leitungswasser oder durch über das Dach eintretendes Niederschlagswasser verursacht wurde.

3. Der Versicherungsnehmer, der eine Versicherungsleistung beansprucht, muss die anspruchsbegründenden Voraussetzungen des Eintritts des Versicherungsfalls beweisen (RIS-Justiz RS0080003).

Dies ist der Klägerin hier insoweit gelungen, als sie bewiesen hat, dass entweder der Versicherungsfall nach Art 1.1 AWB oder jener nach Art 12.1 der Besonderen Bedingungen für die Eigenheimversicherung System Plus eingetreten ist.  Der vorliegende Fall ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klägerin vor dem Hintergrund des Bestehens des Versicherungsschutzes für beide in Frage kommenden Risiken bei nicht eindeutiger Schadensursache Such- und Kontrolltätigkeiten entfaltete.

4. Zu diesem Zweck beauftragte sie eine Firma mit der Überprüfung des Dachs. Dabei wurde dieses kontrolliert, repariert, die Fenster ausgeputzt, Lüfter und Garage abgedichtet, wofür sie 1.083,17 EUR aufwendete.

Erkennend, dass aufgrund der Bedingungslage in der Elementarschadenversicherung für derartige Aufwendungen keine Deckungspflicht vereinbart wurde, begründet die Klägerin ihren Ersatzanspruch hier mit § 63 Abs 1 VersVG (Rettungskosten) oder § 66 Abs 1 VersVG (Ermittlungs- und Feststellungskosten).

4.1 Nach § 62 VersVG ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, bei Eintritt des Versicherungsfalls den Schaden möglichst abzuwenden oder zu mindern. Er hat unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Ersatz des Rettungsaufwands durch den Versicherer. Mit dem Beginn eines Ereignisses, das in seiner Folge wahrscheinlich den Schaden herbeiführen wird, beginnt die Abwendungs- und Minderungspflicht (RIS-Justiz RS0080451 [T3]). Nach § 63 Abs 1 VersVG fallen dem Versicherer auch erfolglose Aufwendungen des Versicherungsnehmers gemäß § 62 VersVG zur Last, soweit sie der Versicherungsnehmer den Umständen nach für geboten halten durfte. Voraussetzung für die Anwendung der §§ 62 ff VersVG ist aber, dass der Versicherungsfall unmittelbar bevorstand oder der Versicherungsnehmer subjektiv dies annehmen durfte, wofür stets den Versicherungsnehmer die Beweislast trifft (7 Ob 307/00y).

In der Regel nicht zu den Rettungskosten iSd § 63 VersVG zählen demgegenüber Sacherhaltungs- bzw Schadensverhütungskosten, die vom Versicherungsnehmer nicht in Kontext mit der Abwehr (oder zumindest Minderung) eines der versicherten Sache unmittelbar drohenden Schadens aufgewendet werden. Dies hat die Ursache darin, dass derartige Aufwendungen vom – grundsätzlich auf den Ersatz des Primärschadens gerichteten – Versicherungsschutz nicht umfasst sind (Vonkilch in Fenyves/Schauer VersVG § 63 Rz 22).

Die Klägerin hat nicht dargetan, inwieweit die von ihr getätigten Aufwendungen geboten waren, um einen unmittelbar bevorstehenden Schaden abzuwenden oder sie dies annehmen durfte, sodass ein Ersatz als Rettungskosten nicht in Betracht kommt.

4.2 Nach § 66 Abs 1 VersVG hat der Versicherer die Kosten, die durch die Ermittlung und Feststellung des ihm zur Last fallenden Schadens entstehen, dem Versicherungsnehmer insoweit zu ersetzen, als die Aufwendungen den Umständen nach geboten waren.

Ermittlung bedeutet die Erforschung des Schadens als technischen Sachverhalt; Feststellung ist dagegen auf den Schaden im Hinblick auf die Entschädigungspflicht bezogen und umfasst insbesondere jede Tätigkeit, die auf die Konstatierung der Schadenshöhe gerichtet ist (Beckmann in Honsell Berliner Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz § 66 Rn 6 mwN; vgl auch Ertl in Fenyves/Schauer VersVG § 66 Rz 9). Typische Ermittlungs- und Feststellungskosten sind Auslagen für Sachverständige oder Spesen für die Beschaffung von Urkunden (Ertl aaO Rz 10).

Inwieweit die geltend gemachten Aufwendungen, für die die Klägerin hier Ersatz begehrt, der Ermittlung bzw der Feststellung dienten, lässt der bloße Verweis auf die Gesetzesstelle nicht erkennen. Eine Ersatzpflicht der Beklagten wurde auch hier nicht dargelegt.

4.3 Der Ersatz der Aufwendungen in Höhe von 1.083,17 EUR gebührt demnach nicht, sodass es einer weiteren Prüfung des Vorliegens der geltend gemachten Ausschlusstatbestände des Art 1.7e und Art 4 AStB nicht bedurfte.

5.1 Anders verhält es sich mit den Aufwendungen im Zusammenhang mit den Leckortungen und der De- und Remontage des Kinderbadezimmers in Höhe von 4.987,08 EUR. Diese Kosten stehen im Zusammenhang mit der Suche nach einer Schadensstelle an den versicherten Rohren, wobei die Durchführung der mit diesen Aufwendungen verbundenen Tätigkeiten über ausdrückliche Weisung der Beklagten erfolgte. Dass diese Kosten grundsätzlich vom Versicherungsschutz umfasst sind, wird von der Beklagten auch nicht bezweifelt.

5.2 Die Beklagte beruft sich aber darauf, dass die Klägerin ihre Auskunftsobliegenheit im Zuge der Schadenerhebung verletzt habe, indem sie den Sachverständigen nicht auf bereits erfolgte Arbeiten am Dach hingewiesen, sondern vielmehr einen Fehler am Dach als Ursache für den Wassereintritt sogar ausgeschlossen habe.

5.3 Obliegenheiten nach dem Versicherungsfall dienen dem Zweck, den Versicherer vor vermeidbaren Belastungen und ungerechtfertigten Ansprüchen zu schützen. Die Drohung mit dem Anspruchsverlust soll den Versicherungsnehmer motivieren, die Verhaltensregeln ordnungsgemäß zu erfüllen; ihr kommt eine generalpräventive Funktion zu (RIS-Justiz RS0116978). Der Versicherer braucht nur den objektiven Tatbestand einer Obliegenheitsverletzung nachzuweisen, während es Sache des Versicherungsnehmers ist, zu behaupten und zu beweisen, dass er die ihm angelastete Obliegenheitsverletzung weder vorsätzlich noch grob fahrlässig begangen habe. Dass – bei grob fahrlässiger Begehung einer Obliegenheitsverletzung – die Verletzung weder auf die Feststellung eines Versicherungsfalls noch auf die Feststellung und den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistungen Einfluss gehabt hat, ist vom Versicherungsnehmer im Verfahren erster Instanz zu behaupten und zu beweisen (RIS-Justiz RS0081313). Eine nur leichte Fahrlässigkeit bleibt demnach ohne Sanktion (RIS-Justiz RS0043728 [T4]). Gelingt dem Versicherungsnehmer der Beweis der leichten Fahrlässigkeit nicht, so steht ihm nach § 6 Abs 3 VersVG auch bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung der Kausalitätsgegenbeweis offen. Unter Kausalitätsgegenbeweis ist der Nachweis zu verstehen, dass die Obliegenheitsverletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers einen Einfluss gehabt hat. Dies kann für den Gesamtschaden oder einen Teil des Schadens gelingen (RIS-Justiz RS0116979).

5.4 Die Revision zieht die vom Berufungsgericht bejahte Verletzung der Auskunftsobliegenheit nicht in Zweifel, sie verweist jedoch darauf, dass die Obliegenheitsverletzung auf leichter Fahrlässigkeit beruhe.

Der Versicherungsnehmer kann davon ausgehen, dass ein Versicherer, dem das Weisungsrecht zukommt, gerade bei nicht eindeutiger Schadensursache – wie hier – selbst entscheidet, welche Kontroll- und Suchtätigkeiten er entfalten will und er sich dabei nicht auf die laienhafte Meinung des Versicherungsnehmers oder auf Meinungen oder Handlungen von nicht von ihm beauftragten Handwerkern verlassen wird, ohne sich selbst über die Situation eine Meinung durch seine Sachverständigen zu bilden. Das heißt, es war zu erwarten, dass der Versicherer das Dach kontrollieren lässt, wenn er dort die Schadensursache vermutet, unabhängig davon, ob ihm die Klägerin die vermisste Aufklärung erteilt hat oder nicht. Der Versicherer muss entscheiden, was er aufgrund der jederzeit zu begutachtenden unklaren Situation für zweckmäßig hält. Ordnet er daher von sich aus an, dass zuerst Abbrucharbeiten im Kinderbadezimmer zur Leckortung vorgenommen werden sollen, bevor er das Dach kontrollieren lässt, dann kann das Unterbleiben der Aufklärung nur leichte Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers begründen.

5.5 Die geltend gemachte Leistungsfreiheit infolge Obliegenheitsverletzung ist daher zu verneinen, die Beklagte hat den Betrag von 4.987,08 EUR zu ersetzen.

6. Der Revision ist damit teilweise Folge zu geben, ein Eingehen auf die geltend gemachte Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens erübrigt sich.

7. Die Kostenentscheidung gründet sich hinsichtlich des erstgerichtlichen Verfahrens auf § 43 Abs 1 ZPO, hinsichtlich des Rechtsmittelverfahrens auf die §§ 50, 43 Abs 1 ZPO. Die Klägerin obsiegte mit 82 %. Sie erhält 64 % ihrer Kosten ersetzt. Die Gerichtsgebühren sind im Ausmaß des tatsächlichen Obsiegens zu ersetzen.

Textnummer

E120446

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:0070OB00174.17I.1220.000

Im RIS seit

26.01.2018

Zuletzt aktualisiert am

23.04.2019

Dokumentnummer

JJT_20171220_OGH0002_0070OB00174_17I0000_000