Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob51/23 1Ob530/76 (1Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0059939

Geschäftszahl

2Ob51/23; 1Ob530/76 (1Ob531/76); 1Ob706/78; 4Ob517/80; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

30.01.1923

Norm

GmbHG §76

Rechtssatz

Zur Rechtswirksamkeit des Vertrages über die Abtretung eines Geschäftsanteiles an einer GmbH ist die Beurkundung der Abtretungserklärung des Abtretenden und der Übernahmeerklärung des Erwerbers in einem Notariatsakte erforderlich.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 51/23
    Entscheidungstext OGH 30.01.1923 2 Ob 51/23
    Veröff: SZ 5/22
  • 1 Ob 530/76
    Entscheidungstext OGH 18.02.1976 1 Ob 530/76
    Beisatz: Erfolgt die Übertragung in zwei gesonderten Urkunden, bedürfen beide der Form des Notariatsaktes. (T1) Veröff: SZ 49/23 = GesRZ 1976,130
  • 1 Ob 706/78
    Entscheidungstext OGH 08.11.1978 1 Ob 706/78
    Beis wie T1; Veröff: GesRZ 1979,76
  • 4 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 517/80
    Beis wie T1; Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1923:RS0059939

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19230130_OGH0002_0020OB00051_2300000_001

Rechtssatz für 3Ob433/26 1Ob109/63 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0059900

Geschäftszahl

3Ob433/26; 1Ob109/63; 4Ob517/80; 6Ob542/90; 1Ob510/95; 4Ob52/95; 6Ob241/98d; 6Ob23/99x; 7Ob208/00i; 7Ob182/01t; 9Ob165/02h; 7Ob287/03m; 6Ob121/05w; 2Ob134/07f; 6Ob233/12a; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

23.06.1926

Norm

GmbHG §76

Rechtssatz

Die Formvorschrift des § 76 GmbHG bezieht sich auch auf alle Rechtsgeschäfte, die auf die künftige Abtretung von Geschäftsanteilen gerichtet sind, und gilt auch für Personen, die im Zeitpunkt der Vertragsschließung nicht Gesellschafter sind.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 433/26
    Entscheidungstext OGH 23.06.1926 3 Ob 433/26
    Veröff: SZ 8/204
  • 1 Ob 109/63
    Entscheidungstext OGH 10.07.1963 1 Ob 109/63
    Beisatz: Donauturm (T1)
  • 4 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 517/80
    nur: Die Formvorschrift des § 76 GmbHG bezieht sich auch auf alle Rechtsgeschäfte, die auf die künftige Abtretung von Geschäftsanteilen gerichtet sind. (T2) Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
  • 6 Ob 542/90
    Entscheidungstext OGH 26.04.1990 6 Ob 542/90
    nur T2; Veröff: ecolex 1990,551 = NZ 1990,276
  • 1 Ob 510/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 510/95
    Auch; Veröff: SZ 68/193
  • 4 Ob 52/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 52/95
    Auch; nur T2; Beisatz: Da die rechtsgeschäftliche Übertragung eines Geschäftsanteiles gemäß § 76 Abs 2 GmbHG notariatsaktpflichtig ist, sind formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteiles unwirksam; aus ihnen kann daher auch nicht auf Erfüllung, das heißt auf Errichtung eines Notariatsaktes über die Abtretung oder auf Unterfertigung einer dazu dienenden Spezialvollmacht geklagt werden. (T3) Veröff: SZ 68/178
  • 6 Ob 241/98d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 241/98d
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Aus einem formfrei geschlossenen Vertrag kann nicht auf Erfüllung, also auf Errichtung eines Notariatsaktes über die Abtretung, geklagt werden. (T4)
  • 6 Ob 23/99x
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 23/99x
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/88
  • 7 Ob 208/00i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 208/00i
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 182/01t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 182/01t
    Auch; Beisatz: Ebenso bedarf die Verpflichtung, einen Geschäftsanteil künftig zu übernehmen, für ihre Wirksamkeit der Einhaltung der Form. (T5)
  • 9 Ob 165/02h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 165/02h
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 287/03m
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 287/03m
    Auch
  • 6 Ob 121/05w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 121/05w
    Vgl; Beisatz: Formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteils sind unwirksam. (T6)
  • 2 Ob 134/07f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 134/07f
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 233/12a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 6 Ob 233/12a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufgriffsrechte. (T7)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Vgl; Beisatz: Bei einem Aufgriffsrecht muss auch die Ausübung wiederum in der vorgeschriebenen Form des Notariatsakts erfolgen. Es steht der Satzung auch nicht zu, diesbezüglich eine Erleichterung vorzusehen (so bereits 6 Ob 542/90). (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1926:RS0059900

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19260623_OGH0002_0030OB00433_2600000_001

Rechtssatz für 1Ob795/52 4Ob115/78 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0059756

Geschäftszahl

1Ob795/52; 4Ob115/78; 5Ob615/79; 8Ob624/84 (8Ob625/84); 1Ob518/86; 8Ob565/87; 1Ob510/95; 9Ob42/98m; 7Ob208/00i; 7Ob182/01t; 8Ob259/02z; 7Ob287/03m; 7Ob110/04h; 6Ob121/05w; 7Ob203/06p; 6Ob214/16p; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

05.11.1952

Norm

GmbHG §4
GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Der Abschluss eines Vorvertrages, der den künftigen Abschluss eines GmbH - Gesellschaftsvertrages zum Gegenstand hat, oder die Vereinbarung über die künftige Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer GmbH bedarf der Notariatsform.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 795/52
    Entscheidungstext OGH 05.11.1952 1 Ob 795/52
    Veröff: HS 2158
  • 4 Ob 115/78
    Entscheidungstext OGH 27.03.1979 4 Ob 115/78
    nur: Der Abschluss eines Vorvertrages, der den künftigen Abschluss eines GmbH - Gesellschaftsvertrages zum Gegenstand hat, bedarf der Notariatsform. (T1) Veröff: HS X/XI/18 = DRdA 1980,314 (mit Anmerkung von Ostheim)
  • 5 Ob 615/79
    Entscheidungstext OGH 11.09.1979 5 Ob 615/79
    nur T1
  • 8 Ob 624/84
    Entscheidungstext OGH 14.02.1985 8 Ob 624/84
    Veröff: NZ 1986,37
  • 1 Ob 518/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1986 1 Ob 518/86
    Beisatz: Gilt auch für Optionen. (T2) Veröff: RdW 1986,268 = NZ 1987,42 = GesRZ 1987,149
  • 8 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 565/87
    Auch; Veröff: SZ 61/153 = RdW 1988,384 = GesRZ 1988,229 (hiezu Lessiek, 217)
  • 1 Ob 510/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 510/95
    Auch; Veröff: SZ 68/193
  • 9 Ob 42/98m
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 Ob 42/98m
    Auch; Beisatz: Bei sonstiger Unwirksamkeit. (T3)
  • 7 Ob 208/00i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 208/00i
    Auch
  • 7 Ob 182/01t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 182/01t
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Ebenso bedarf die Verpflichtung, einen Geschäftsanteil künftig zu übernehmen, für ihre Wirksamkeit der Einhaltung der Form. (T4)
  • 8 Ob 259/02z
    Entscheidungstext OGH 28.08.2003 8 Ob 259/02z
    Auch; Beisatz: Von der Formpflicht sind sowohl Verpflichtungsgeschäft als auch Verfügungsgeschäft erfasst. (T5); Beisatz: Ausnahme von der Notariatspflicht für die Treuhandbindung, wenn der Geschäftsanteil von vorneherein für den Treugeber erworben wird. (T6)
  • 7 Ob 287/03m
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 287/03m
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beis ähnlich wie T6
  • 7 Ob 110/04h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 110/04h
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 6 Ob 121/05w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 121/05w
    Vgl; Beisatz: Formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteils sind unwirksam. (T7)
  • 7 Ob 203/06p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 203/06p
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Dass die Verpflichtung des Treuhänders zur (Rück)übereignung beziehungsweise (Rück-)Zession keiner Notariatsaktform bedarf, ändert nichts daran, dass das Verfügungsgeschäft (also die (Rück)übertragung der Geschäftsanteile) eines Notariatsaktes oder eines diesen ersetzenden Urteiles bedarf. Für die Erfüllung der Übertragungsverpflichtung ist also auch im Treuhandverhältnis die Errichtung eines Notariatsaktes erforderlich. (T8)
  • 6 Ob 214/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 214/16p
    Vgl; Beisatz: Demgegenüber ist der Verzicht auf Ansprüche aus einem Abtretungsangebot formfrei möglich. Gleiches gilt für die Verkürzung einer vereinbarten Bindungsfrist. (T9)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0059756

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19521105_OGH0002_0010OB00795_5200000_001

Rechtssatz für Rkv8/56 4Ob517/80 5Ob69...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0060256

Geschäftszahl

Rkv8/56; 4Ob517/80; 5Ob690/81; 8Ob663/86; 8Ob565/87; 6Ob640/91; 1Ob510/95; 4Ob52/95; 6Ob241/98d; 4Ob99/99h; 6Ob23/99x; 4Ob255/99z; 6Ob18/00s; 7Ob182/01t; 7Ob287/03m; 7Ob110/04h; 6Ob121/05w; 2Ob134/07f; 6Ob150/08i; 6Ob63/10y; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

28.01.1956

Norm

GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Nicht nur die Übertragung eines Geschäftsanteiles an einer GmbH durch Rechtsgeschäfte unter Lebenden, sondern auch eine Vereinbarung oder Verpflichtung, einen solchen Geschäftsanteil (künftig) zu übertragen, bedarf zu ihrer Gültigkeit der Form eines Notariatsaktes. Ohne Notariatsform ist ein derartiges Rechtsgeschäft nicht rechtswirksam, ja gar nicht vorhanden und es kann auch durch einen derartigen Vorgang ein klagbarer Anspruch nicht erworben werden.

Entscheidungstexte

  • Rkv 8/56
    Entscheidungstext OGH 28.01.1956 Rkv 8/56
    Veröff: HS 2247
  • 4 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 517/80
    nur: Nicht nur die Übertragung eines Geschäftsanteiles an einer GmbH durch Rechtsgeschäfte unter Lebenden, sondern auch eine Vereinbarung oder Verpflichtung, einen solchen Geschäftsanteil (künftig) zu übertragen, bedarf zu ihrer Gültigkeit der Form eines Notariatsaktes. (T1) Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
  • 5 Ob 690/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 690/81
    Auch
  • 8 Ob 663/86
    Entscheidungstext OGH 12.03.1987 8 Ob 663/86
    nur T1; Beisatz: Somit auch Vereinbarungen über eine künftige Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer GmbH im Rahmen einer Treuhandvereinbarung. (T2) Veröff: NZ 1988,20 = RdW 1987,229
  • 8 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 565/87
    Auch; Beis wie T2; Veröff: RdW 1988,384 = GesRZ 1988,229; hiezu Lessiak, 217
  • 6 Ob 640/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1992 6 Ob 640/91
  • 1 Ob 510/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 510/95
    Auch; Veröff: SZ 68/193
  • 4 Ob 52/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 52/95
    Auch; nur T1; Beisatz: Da die rechtsgeschäftliche Übertragung eines Geschäftsanteiles gemäß § 76 Abs 2 GmbHG notariatsaktpflichtig ist, sind formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteiles unwirksam; aus ihnen kann daher auch nicht auf Erfüllung, d.h. auf Errichtung eines Notariatsaktes über die Abtretung oder auf Unterfertigung einer dazu dienenden Spezialvollmacht geklagt werden. (T3) Veröff: SZ 68/178
  • 6 Ob 241/98d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 241/98d
    Auch; Beisatz: Der Zweck der Formvorschrift liegt 1. in der Immobilisierung der Geschäftsanteile, 2. im Schutz der Parteien beim Erwerb einer Beteiligung und 3. in der Publizität. (T4)
  • 4 Ob 99/99h
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 99/99h
    Ähnlich; nur: Ohne Notariatsform ist ein derartiges Rechtsgeschäft nicht rechtswirksam, ja gar nicht vorhanden und es kann auch durch einen derartigen Vorgang ein klagbarer Anspruch nicht erworben werden. (T5); Beisatz: Selbst wenn der Abtretungspreis gezahlt wurde. (T6)
  • 6 Ob 23/99x
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 23/99x
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Somit auch Vereinbarungen über eine künftige Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer GmbH. (T7); Veröff: SZ 72/88
  • 4 Ob 255/99z
    Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 255/99z
    Auch; Veröff: SZ 72/149
  • 6 Ob 18/00s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 18/00s
    Ähnlich; Beis wie T4; Beisatz: Es besteht auch bei Berücksichtigung des Zweckes der Formvorschrift des § 76 Abs 2 GmbHG, kein Grund, zusätzlich zur öffentlichen Urkunde des Gerichtsbeschlusses im Verlassenschaftsverfahren einen Notariatsakt zu fordern. Durch die Überlassung eines Geschäftsanteiles eines Verstorbenen an Zahlungs Statt ohne Notariatsakt wird die Möglichkeit des freien Erwerbes von Geschäftsanteilen nicht eröffnet oder gefördert. Die notwendige Publizität wird durch den Gerichtsbeschluss ebenso gewahrt wie durch einen Notariatsakt. An die Stelle der notariellen tritt gerichtliche Kontrolle, muss doch auch die iure-crediti-Einantwortung der Sach- und Rechtslage entsprechen. Die erforderliche Antragstellung bei Gericht stellt keine entscheidend geringere Schwelle für den Erwerb des Geschäftsanteiles als das Betrauen eines Notars mit der Aufnahme eines Notariatsaktes dar. (T8)
  • 7 Ob 182/01t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 182/01t
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Ebenso bedarf die Verpflichtung, einen Geschäftsanteil künftig zu übernehmen, für ihre Wirksamkeit der Einhaltung der Form. (T9)
  • 7 Ob 287/03m
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 287/03m
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Die Formvorschrift bezweckt vor allem die Immobilisierung der Geschäftsanteile, also die Unterbindung der Umlauffähigkeit der Geschäftsanteile im Handelsverkehr, insbesondere im Börsenverkehr, weiters aber auch den Schutz der Parteien beim Erwerb einer Beteiligung vor Übereilung sowie die Sicherstellung, dass die Identität der jeweiligen Gesellschafter festgestellt werden kann. (T10); Beisatz: Die Missachtung dieses Formzwanges bei der Übertragung von Geschäftsanteilen oder bei der Übernahme der Verpflichtung zur künftigen Übertragung von Geschäftsanteilen an einer GmbH hat grundsätzlich die Unwirksamkeit der Übertragung beziehungsweise der Verpflichtung zur Folge. (T11)
  • 7 Ob 110/04h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 110/04h
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 6 Ob 121/05w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 121/05w
    Vgl; Beisatz: Formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteils sind unwirksam. (T12)
  • 2 Ob 134/07f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 134/07f
    Auch; nur T1; Beis wie T12
  • 6 Ob 150/08i
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 150/08i
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12; Beisatz: Ein Klarstellungsinteresse besteht aber auch dann, wenn die Satzung die Voraussetzungen des Übergangs des Gesellschaftsanteils regelt. Auch in derartigen Fällen können durchaus Zweifelsfragen auftauchen. So kann fraglich sein, ob überhaupt die Voraussetzungen für einen in der Satzung vorgesehenen ipso iure-Übergang des Geschäftsanteils erfüllt sind. Eintragung einer Klausel die den ipso iure-Übergang vorsieht ins Firmenbuch verweigert. (T13)
  • 6 Ob 63/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 63/10y
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0060256

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19560128_OGH0002_000RKV00008_5600000_001

Rechtssatz für 6Ob436/61 3Ob1503/89 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036586

Geschäftszahl

6Ob436/61; 3Ob1503/89; 1Ob274/06k; 2Ob57/08h; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

22.11.1961

Norm

ZPO §125
ZPO §126 Abs2
ZPO §222
ZPO §225

Rechtssatz

Die Bestimmung des § 1 Abs 1 des BG vom 01.02.1961, BGBl Nr 37/1961, vermag eine Ablaufhemmung der sechswöchentlichen Dauer der Gerichtsferien auch dann nicht zu bewirken, wenn der letzte Tag der Gerichtsferien (gemäß § 27 Abs 1 Geo: 25. August) ein Samstag, Sonntag oder Feiertag ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 436/61
    Entscheidungstext OGH 22.11.1961 6 Ob 436/61
    Veröff: EvBl 1962/236 S 270 = JBl 1962,452
  • 3 Ob 1503/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 1503/89
    Vgl
  • 1 Ob 274/06k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2007 1 Ob 274/06k
    Vgl auch; Beisatz: Bei Zustellung während der verhandlungsfreien Zeit beginnt die Rechtsmittelfrist daher mit 0:00 Uhr des ersten Tages nach dem Ende der verhandlungsfreien Zeit zu laufen. Dies gilt auch dann, wenn der 26. August ein Samstag ist. Die vierwöchige Berufungsfrist des § 464 Abs 1 ZPO beginnt daher mit 0:00 Uhr des 26. August und endet mit Ablauf des achtundzwanzigsten, der Partei voll zur Verfügung stehenden Tages, somit am 22. September um 24:00 Uhr. (T1)
  • 2 Ob 57/08h
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 57/08h
    Vgl; Vgl Beis wie T1
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Vgl; Bei einer Zustellung im Zeitraum der Fristenhemmung beginnt die Rechtsmittelfrist am 18.8. zu laufen. (T2)

Schlagworte

Verhandlungsfreie Zeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0036586

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19611122_OGH0002_0060OB00436_6100000_001

Rechtssatz für 7Ob109/74 3Ob551/80 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008816

Geschäftszahl

7Ob109/74; 3Ob551/80; 5Ob507/81; 5Ob664/83; 6Ob647/85; 1Ob586/94 (1Ob595/95); 4Ob334/98s; 6Ob178/99s; 2Ob196/01i; 3Ob152/02b; 2Ob51/05x; 7Ob54/05z; 10Ob3/06y; 7Ob274/07f; 10Ob36/07b; 2Ob138/08w; 6Ob280/08g; 6Ob194/09m; 1Ob125/09b; 5Ob130/09t; 6Ob180/17i; 5Ob28/17d; 5Ob94/18m

Entscheidungsdatum

29.06.1974

Norm

ABGB §6
ABGB §7
ABGB §915
GmbHG §4
GenG §5
VerG 2002 §8 Abs2

Rechtssatz

Unklare oder eine mehrfache Deutung zulassende Satzungsbestimmungen sind nach ihrem billigen und vernünftigen Sinn so auszulegen, dass bei ihrer Anwendung im konkreten Fall brauchbare Ergebnisse erzielt werden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 109/74
    Entscheidungstext OGH 29.06.1974 7 Ob 109/74
    Veröff: SZ 47/78 = NZ 1975,75 = RZ 1974/114 S 210
  • 3 Ob 551/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 3 Ob 551/80
    Beisatz: Regulativ der Wihup Genossenschaft (Taxiunternehmen). (T1)
  • 5 Ob 507/81
    Entscheidungstext OGH 10.02.1981 5 Ob 507/81
    Veröff: SZ 54/16 = EvBl 1981/129 S 392 = JBl 1982,41 = GesRZ 1981,102
  • 5 Ob 664/83
    Entscheidungstext OGH 13.03.1984 5 Ob 664/83
    Auch; Beisatz: Hier: Vereinsinterne Wahlordnung; Lückenfüllung, die den in der Regelung zum Ausdruck kommenden Wertmaßstäben Rechnung trägt und die allgemeinen und besonderen Bedürfnisse des Vereins berücksichtigt. (T2)
  • 6 Ob 647/85
    Entscheidungstext OGH 14.11.1985 6 Ob 647/85
    Veröff: SZ 58/178 = EvBl 1986/132 S 531
  • 1 Ob 586/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 586/94
    Veröff: SZ 68/144
  • 4 Ob 334/98s
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 4 Ob 334/98s
    Veröff: SZ 72/41
  • 6 Ob 178/99s
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 178/99s
    Vgl auch
  • 2 Ob 196/01i
    Entscheidungstext OGH 06.09.2001 2 Ob 196/01i
    Vgl auch
  • 3 Ob 152/02b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 152/02b
    Veröff: SZ 2003/132
  • 2 Ob 51/05x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 2 Ob 51/05x
    Veröff: SZ 2005/57
  • 7 Ob 54/05z
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 54/05z
  • 10 Ob 3/06y
    Entscheidungstext OGH 22.05.2006 10 Ob 3/06y
    Beisatz: Im vorliegenden Fall bejaht der Oberste Gerichtshof, dass die konkrete Schiedsklausel („Streitigkeiten aus dem Mitgliedsverhältnis zwischen der Gesellschaft einerseits und einem oder mehreren Mitgliedern andererseits") auch den Streit über den Ausschluss eines Genossenschaftsmitgliedes von der konkreten Schiedsklausel umfasst. (T3)
  • 7 Ob 274/07f
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 274/07f
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung von § 20 der Bestimmungen für Tischtennis-Wettbewerbe in Österreich des Dachverbandes der Landestischtennisverbände. (T4)
  • 10 Ob 36/07b
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 Ob 36/07b
    Auch
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
  • 6 Ob 280/08g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2009 6 Ob 280/08g
    Beisatz: Hier: Schiedsklausel in Vereinsstatut. (T5)
  • 6 Ob 194/09m
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 194/09m
    Beisatz: Hier: Vereinsstatuten, welche keine Regelung über den Umgang mit allfälligen Befangenheitsgründen bei Bestellung und Zusammensetzung des Schiedsgerichts enthalten, sind dahin auszulegen, dass sie den Erfordernissen des § 8 VerG 2002 entsprechen. (T6)
  • 1 Ob 125/09b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 125/09b
    Auch; Veröff: SZ 2009/135
  • 5 Ob 130/09t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 130/09t
    Bem: Hier: Vereinsstatuten. (T7)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch
  • 5 Ob 28/17d
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 28/17d
  • 5 Ob 94/18m
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 94/18m
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0008816

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19740629_OGH0002_0070OB00109_7400000_001

Rechtssatz für 5Ob11/75 3Ob154/78 1Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042993

Geschäftszahl

5Ob11/75; 3Ob154/78; 1Ob612/79; 8Ob132/79 (8Ob133/79); 5Ob736/81; 3Ob505/83; 7Ob571/83; 4Ob141/93; 9ObA15/99t; 10ObS339/00a; 10ObS89/01p; 9Ob16/02x; 6Ob63/04i; 5Ob122/06m; 4Ob129/08m; 7Ob253/10x; 2Ob146/11a; 1Ob184/12h; 7Ob163/13s; 1Ob3/16x; 6Ob180/17i; 7Ob178/18d

Entscheidungsdatum

18.02.1975

Norm

ZPO §503 Z2 C1a

Rechtssatz

Das Berufungsverfahren bleibt mangelhaft, wenn sich das Berufungsgericht mit der Beweisrüge überhaupt nicht auseinandersetzt, weil ein Sachverständigen - Kostenvorschuss nicht rechtzeitig erlegt wird. Das Berufungsgericht hat sich vielmehr im Einzelnen mit den Ausführungen des Berufungswerbers zur Beweiswürdigung des Erstgerichtes soweit zu befassen, als dies ohne Beiziehung eines Sachverständigen möglich ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 11/75
    Entscheidungstext OGH 18.02.1975 5 Ob 11/75
  • 3 Ob 154/78
    Entscheidungstext OGH 31.10.1978 3 Ob 154/78
    nur: Das Berufungsverfahren bleibt mangelhaft, wenn sich das Berufungsgericht mit der Beweisrüge überhaupt nicht auseinandersetzt. (T1)
  • 1 Ob 612/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 612/79
    Beisatz: Knappe Begründung, die aber doch erkennen lässt, dass eine Überprüfung der Beweiswürdigung stattgefunden hat, genügt. (T2)
  • 8 Ob 132/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 132/79
    nur T1
  • 5 Ob 736/81
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 5 Ob 736/81
    nur T1
  • 3 Ob 505/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 505/83
    nur T1
  • 7 Ob 571/83
    Entscheidungstext OGH 26.05.1983 7 Ob 571/83
    nur T1
  • 4 Ob 141/93
    Entscheidungstext OGH 19.01.1993 4 Ob 141/93
    Auch; Beisatz: Die bloße Äußerung, dass Feststellungen als unbedenklich zu übernehmen seien, ist keine gesetzmäßige Erledigung der Beweisrüge. Das Berufungsgericht muss darlegen, aus welchen Gründen es die Einwendungen gegen die Beweiswürdigung für nicht stichhältig hält. (T3)
  • 9 ObA 15/99t
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 ObA 15/99t
    nur T1
  • 10 ObS 339/00a
    Entscheidungstext OGH 16.01.2001 10 ObS 339/00a
    nur T1
  • 10 ObS 89/01p
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 10 ObS 89/01p
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 16/02x
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 16/02x
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 63/04i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 63/04i
    Vgl
  • 5 Ob 122/06m
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 5 Ob 122/06m
    nur T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 129/08m
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 129/08m
    nur T1
  • 7 Ob 253/10x
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 253/10x
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 146/11a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 146/11a
    nur T1
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    nur T1
  • 7 Ob 163/13s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2013 7 Ob 163/13s
    nur T1
  • 1 Ob 3/16x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 3/16x
    Vgl; nur T1
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 178/18d
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 178/18d
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0042993

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19750218_OGH0002_0050OB00011_7500000_003

Rechtssatz für 1Ob530/76 (1Ob531/76) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0060244

Geschäftszahl

1Ob530/76 (1Ob531/76); 4Ob517/80; 5Ob690/81; 7Ob598/82; 8Ob624/84 (8Ob625/84); 8Ob663/86; 8Ob565/87; 1Ob519/90; 4Ob99/99h; 5Ob41/01t; 7Ob287/03m; 7Ob110/04h; 6Ob121/05w; 6Ob150/08i; 6Ob1/10f; 6Ob63/10y; 6Ob214/16p; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

18.02.1976

Norm

GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Das Formerfordernis beruht darauf, dass die Geschäftsanteile nicht zum Gegenstand des Handelsverkehrs werden sollen; insbesondere sollen sie nicht in den Börsenverkehr geraten und nicht zum Gegenstand der Agiotage werden; das Formerfordernis dient außerdem der Beweissicherung.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 530/76
    Entscheidungstext OGH 18.02.1976 1 Ob 530/76
    Veröff: SZ 49/23 = GesRZ 1976,130
  • 4 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 517/80
    Auch; Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
  • 5 Ob 690/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 690/81
    nur: Das Formerfordernis beruht darauf, dass die Geschäftsanteile nicht zum Gegenstand des Handelsverkehrs werden sollen; insbesondere sollen sie nicht in den Börsenverkehr geraten und nicht zum Gegenstand der Agiotage werden. (T1)
  • 7 Ob 598/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 598/82
    Auch; Veröff: SZ 56/119
  • 8 Ob 624/84
    Entscheidungstext OGH 14.02.1985 8 Ob 624/84
    nur T1; Veröff: NZ 1986,37
  • 8 Ob 663/86
    Entscheidungstext OGH 12.03.1987 8 Ob 663/86
    nur T1; Veröff: WBl 1987,160 = NZ 1988,20 = RdW 1987,229
  • 8 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 565/87
    Beisatz: Das Formgebot des § 76 Abs 2 GmbHG bezweckt die Formbindung der Veränderung der wirtschaftlichen Zuordnung des Geschäftsanteiles. (T2) Veröff: SZ 61/153 = RdW 1988,384 = GesRZ 1988,229; hiezu Lessiak, 217
  • 1 Ob 519/90
    Entscheidungstext OGH 21.02.1990 1 Ob 519/90
    Veröff: JBl 1990,715 = RdW 1990,287 = WBl 1990,219 = ecolex 1990,486
  • 4 Ob 99/99h
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 99/99h
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 41/01t
    Entscheidungstext OGH 15.05.2001 5 Ob 41/01t
    Auch; nur T1; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung bezweckt die Formvorschrift des § 76 Abs 2 GmbHG vor allem die Immobilisierung der Geschäftsanteile, weiters aber auch den Schutz der Parteien beim Erwerb einer Beteiligung vor Übereilung sowie die Sicherstellung, dass die Identität der jeweiligen Gesellschafter festgestellt werden kann. (T3); Beisatz: Der Schutz vor übereiltem Erwerb eines Geschäftsanteils wird darin gesehen, dass der Interessent vor dem Erwerb einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, deren Gebarungskontrolle gegenüber der Aktiengesellschaft für die Öffentlichkeit entscheidend weniger einsichtig bleibt, zu reiflicher Überlegung angehalten werden soll (6 Ob 640/91, 6 Ob 525/89). (T4); Beisatz: Der Notariatsakt soll dem Bewerber die Risken, die mit einem Erwerb einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft einhergehen, bewusst machen. Es geht darum, dass sich der Erwerber mit dem Kaufobjekt als solchen und den damit üblicherweise verbundenen Gefahren auseinandersetzt. (T5); Beisatz: Der Kaufpreis selbst gehört zwar zu den Hauptbestandteilen des Vertrages, birgt aber in sich keine anderen Risken, als dies bei jedem anderen, nicht formbedürftigen Kauf auch der Fall ist. Nur auf die mit dem Erwerb von Geschäftsanteilen einer GmbH typischerweise verbundenen besonderen Gefahren und Risken kann der Notar hinweisen. Darin liegt der Schutz des Erwerbers. In wirtschaftlichen Belangen ist es - wie bei jedem anderen Rechtsgeschäft - Sache des Erwerbers, seine Entscheidungen zu treffen. (T6)
  • 7 Ob 287/03m
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 287/03m
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 110/04h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 110/04h
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 6 Ob 121/05w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 121/05w
    Vgl; Beisatz: Formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteils sind unwirksam. (T7)
  • 6 Ob 150/08i
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 150/08i
    Vgl; Beis wie T3
  • 6 Ob 1/10f
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 1/10f
    Vgl auch; Bem: Hier: Die Frage, ob der Formmangel des Verfügungsgeschäfts heilbar ist, wird ausdrücklich offen gelassen. (T8)
  • 6 Ob 63/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 63/10y
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 214/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 214/16p
    Beis wie T3
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0060244

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19760218_OGH0002_0010OB00530_7600000_004

Rechtssatz für 5Ob560/79 7Ob598/82 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0059754

Geschäftszahl

5Ob560/79; 7Ob598/82; 4Ob532/89; 7Ob110/04h; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

24.04.1979

Norm

GmbHG §4
GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Die Heilung des Formmangels bei Übertragung von Geschäftsanteilen beseitigt die wegen dieses Mangels bestandene Ungültigkeit des gesamten Übernahmevertrages in der Fassung im Zeitpunkt der Errichtung des Notariatsaktes.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 560/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 5 Ob 560/79
    Veröff: EvBl 1979/191 S 494 = GesRZ 1979,167
  • 7 Ob 598/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 598/82
    Auch; Veröff: SZ 56/119
  • 4 Ob 532/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 532/89
    Auch
  • 7 Ob 110/04h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 110/04h
    Vgl auch; Beisatz: Keine generelle Heilung des Formmangels durch Erfüllung (Entgegennahme des vereinbarten Entgeltes und "Überlassen der Gesellschafterstellung"). (T1)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beisatz: Eine „Rückwirkung“ der Heilung auf den Zeitpunkt der nicht formwirksamen Erklärung kommt nicht in Betracht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0059754

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19790424_OGH0002_0050OB00560_7900000_001

Rechtssatz für 4Ob517/80 1Ob606/84 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0060195

Geschäftszahl

4Ob517/80; 1Ob606/84; 6Ob502/94; 8Ob259/02z; 7Ob203/06p; 6Ob214/16p; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

15.04.1980

Norm

GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

§ 76 Abs 2 Satz 2 GmbHG kann sinnvoll nur dahin verstanden werden, dass nicht nur die Verpflichtung zur künftigen Abtretung eines Geschäftsanteiles, sondern ebenso auch die Verpflichtung, einen solchen Anteil künftig zu übernehmen, der Form des Notariatsaktes bedarf.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 517/80
    Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980/147
  • 1 Ob 606/84
    Entscheidungstext OGH 11.07.1984 1 Ob 606/84
    Veröff: RZ 1985/15 S 66
  • 6 Ob 502/94
    Entscheidungstext OGH 22.02.1994 6 Ob 502/94
    Veröff: ZfRV 1994,166
  • 8 Ob 259/02z
    Entscheidungstext OGH 28.08.2003 8 Ob 259/02z
    Vgl auch; Beisatz: Diese Bestimmung bezieht sich auf alle obligatorischen Geschäfte, die auf eine künftige Abtretung von Geschäftsanteilen gerichtet sind, gleichviel, ob eine Person, die bereits Gesellschafter ist, oder ein Nichtgesellschafter den Geschäftsanteil erwerben soll. Von der Formpflicht sind sowohl Verpflichtungsgeschäft als auch Verfügungsgeschäft erfasst. (T1)
  • 7 Ob 203/06p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 203/06p
    Vgl; Beisatz: Das die Verpflichtung des Treuhänders zur (Rück)übereignung beziehungsweise (Rück-)Zession keiner Notariatsaktform bedarf, ändert nichts daran, dass das Verfügungsgeschäft (also die (Rück)übertragung der Geschäftsanteile) eines Notariatsaktes oder eines diesen ersetzenden Urteiles bedarf. Für die Erfüllung der Übertragungsverpflichtung ist also auch im Treuhandverhältnis die Errichtung eines Notariatsaktes erforderlich. (T2)
  • 6 Ob 214/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 214/16p
    Vgl; Beisatz: Demgegenüber ist der Verzicht auf Ansprüche aus einem Abtretungsangebot formfrei möglich. Gleiches gilt für die Verkürzung einer vereinbarten Bindungsfrist. (T3)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0060195

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19800415_OGH0002_0040OB00517_8000000_002

Rechtssatz für 7Ob523/81 2Ob605/85 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043027

Geschäftszahl

7Ob523/81; 2Ob605/85; 3Ob9/90 (3Ob10/90 -3Ob16/90); 7Ob538/90; 9ObA5/93; 9ObA100/95; 8ObA117/99k; 3Ob15/02f; 3Ob86/05a; 9Ob109/06d; 7Ob67/07i; 7Ob24/07s; 2Ob26/07y; 9Ob96/06t; 1Ob184/07a; 2Ob99/07h; 9ObA106/06p; 5Ob143/08b; 4Ob71/08g; 8Ob125/08b; 4Ob44/09p; 5Ob106/09p; 3Ob136/09k; 2Ob68/09b; 8Ob41/09a; 6Ob178/10k; 7Ob123/10d; 10Ob9/11p; 7Ob8/11v; 17Ob12/11f; 6Ob112/11f; 16Ok8/10; 3Ob230/11m; 5Ob253/11h; 5Ob153/12d; 2Ob174/12w; 9Ob61/12d; 1Ob25/13b; 10Ob43/13s (10Ob44/13p); 10ObS166/13d; 4Ob180/13v; 4Ob192/13h; 4Ob200/13k; 5Ob188/13b; 16Ok2/14; 7Ob64/14h; 10ObS87/14p; 7Ob205/14v; 3Ob43/15t; 7Ob35/15w; 7Ob72/15m; 4Ob99/15k; 7Ob81/15k; 7Ob159/15f; 10ObS77/15v; 9ObA150/15x; 16Ok10/15d (16Ok11/15a; 16Ok12/15y; 16Ok13/15w); 7Ob40/16g; 1Ob127/16g; 1Ob149/16t; 6Ob196/16s; 1Ob111/16d; 1Ob193/16p; 7Ob170/16z; 1Ob173/16x; 6Ob22/17d; 7Ob22/17m; 3Ob90/17g; 5Ob68/17m; 6Ob180/17i; 4Ob26/18d; 1Ob203/17k; 1Ob242/17w; 8Ob61/18f; 1Ob94/18g; 1Ob61/18d; 3Ob180/18v; 2Ob181/18h; 7Ob213/18a; 8ObA13/19y; 5Ob90/19z

Entscheidungsdatum

21.05.1981

Norm

AußStrG §16 BII3c
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z2 AIIB
ZPO §503 Z2 C1a

Rechtssatz

Ein dem Berufungsgericht unterlaufener Verfahrensverstoß bildet nur dann den Revisionsgrund des § 503 Z 2 ZPO, wenn er abstrakt geeignet war, eine unrichtige Entscheidung des Gerichtes zweiter Instanz herbeizuführen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 523/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 7 Ob 523/81
  • 2 Ob 605/85
    Entscheidungstext OGH 08.10.1985 2 Ob 605/85
    Beisatz: Diese Behauptung hat der Rechtsmittelwerber aufzustellen. (T1)
  • 3 Ob 9/90
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 9/90
    Auch
  • 7 Ob 538/90
    Entscheidungstext OGH 06.04.1990 7 Ob 538/90
    Veröff: RZ 1991/5 S 45
  • 9 ObA 5/93
    Entscheidungstext OGH 27.01.1993 9 ObA 5/93
    Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T2)
  • 9 ObA 100/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 ObA 100/95
    Auch
  • 8 ObA 117/99k
    Entscheidungstext OGH 09.09.1999 8 ObA 117/99k
    Vgl; Beisatz: Befasst sich das Berufungsgericht mit der Beweiswürdigungsrüge nicht oder nur so mangelhaft, dass keine nachvollziehbaren Überlegungen über die Beweiswürdigung angestellt und im Urteil festgehalten sind, liegt der Revisionsgrund des § 503 Z 2 ZPO vor. (T3)
  • 3 Ob 15/02f
    Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 15/02f
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für das Rekursverfahren in Außerstreitsachen. (T4)
  • 3 Ob 86/05a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2005 3 Ob 86/05a
    Beis wie T4
  • 9 Ob 109/06d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 Ob 109/06d
    Auch
  • 7 Ob 67/07i
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 67/07i
  • 7 Ob 24/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 24/07s
    Beisatz: Hier: Dem Berufungsgericht unterlief zwar ein Verfahrensverstoß, weil es, ohne auf die bereits erhobene Beweisrüge einzugehen, zusätzlich nach § 473a Abs 1 ZPO vorging; dieser ist jedoch nicht erheblich und nicht geeignet, eine unrichtige Entscheidung des Berufungsgerichtes herbeizuführen, weil das Berufungsgericht ohnehin über die schon in der Berufungsbeantwortung erhobene Beweisrüge hätte entscheiden müssen. (T5)
  • 2 Ob 26/07y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 26/07y
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Auch in einem Besuchsrechtsverfahren begründen Verfahrensverstöße aber nur dann eine relevante Mangelhaftigkeit des Verfahrens, wenn sie abstrakt geeignet sind, eine unrichtige, dem Kindeswohl widerstreitende Entscheidung herbeizuführen, wobei der Rechtsmittelwerber die Erheblichkeit des Mangels darzulegen hat. (T6)
  • 9 Ob 96/06t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 96/06t
    Auch
  • 1 Ob 184/07a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 184/07a
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 99/07h
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 99/07h
  • 9 ObA 106/06p
    Entscheidungstext OGH 19.12.2007 9 ObA 106/06p
    Veröff: SZ 2007/210
  • 5 Ob 143/08b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 143/08b
    Auch; Beisatz: Bei fehlender Schlüssigkeit des Sachantrags hat die Partei darzulegen, welches konkrete Sachvorbringen sie erstattet hätte, um ihren Sachantrag schlüssig zu machen. (T7)
    Beisatz: Hier: Außerstreitiges Verfahren. (T8)
  • 4 Ob 71/08g
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 71/08g
    Auch
  • 8 Ob 125/08b
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 125/08b
  • 4 Ob 44/09p
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 4 Ob 44/09p
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Ersatzanspruch nach § 394 EO. (T9)
  • 5 Ob 106/09p
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 106/09p
    Vgl; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber ist zur Dartuung der abstrakten Eignung des Verfahrensmangels gehalten, wenn die Erheblichkeit des Mangels nicht offenkundig ist. (T10)
  • 3 Ob 136/09k
    Entscheidungstext OGH 22.07.2009 3 Ob 136/09k
  • 2 Ob 68/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 68/09b
    Auch Beis wie T3
    Veröff: SZ 2009/143
  • 8 Ob 41/09a
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 41/09a
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 6 Ob 178/10k
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 178/10k
    Vgl
  • 7 Ob 123/10d
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 123/10d
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 9/11p
    Entscheidungstext OGH 01.03.2011 10 Ob 9/11p
    Auch
  • 7 Ob 8/11v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 8/11v
  • 17 Ob 12/11f
    Entscheidungstext OGH 19.09.2011 17 Ob 12/11f
    Auch; Beisatz: Hier: Revisionsrekurs im Provisorialverfahren. (T11)
  • 6 Ob 112/11f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 6 Ob 112/11f
    Auch; Beis wie T4
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T12)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 3 Ob 230/11m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 230/11m
  • 5 Ob 253/11h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 253/11h
    Beis auch wie T1; Beis ähnlich wie T10
  • 5 Ob 153/12d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2012 5 Ob 153/12d
    Auch; Auch Beis wie T4; Ähnlich Beis wie T6
  • 2 Ob 174/12w
    Entscheidungstext OGH 20.12.2012 2 Ob 174/12w
    Auch; Beis wie T10
  • 9 Ob 61/12d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 61/12d
    Beis wie T10
  • 1 Ob 25/13b
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 25/13b
    Vgl
  • 10 Ob 43/13s
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 43/13s
    Vgl; Beis wie T4
  • 10 ObS 166/13d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 166/13d
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 180/13v
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 180/13v
    Vgl auch
  • 4 Ob 192/13h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 192/13h
  • 4 Ob 200/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 200/13k
    Auch
  • 5 Ob 188/13b
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 188/13b
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 16 Ok 2/14
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 16 Ok 2/14
    Auch; Beis wie T12
  • 7 Ob 64/14h
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 64/14h
    Auch; Beisatz: Dass Verfahrensverstöße nur dann eine Mangelhaftigkeit des Verfahrens bilden, wenn sie abstrakt geeignet sind, eine unrichtige Entscheidung herbeizuführen, und dass die Erheblichkeit des Mangels in diesem Sinn vom Rechtsmittelwerber darzulegen ist, gilt auch im Außerstreitverfahren. (T13)
  • 10 ObS 87/14p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 87/14p
  • 7 Ob 205/14v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 205/14v
    Auch
  • 3 Ob 43/15t
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 43/15t
    Auch
  • 7 Ob 35/15w
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 35/15w
  • 7 Ob 72/15m
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 72/15m
    Beis wie T10
  • 4 Ob 99/15k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 99/15k
    Beis wie T1; Beis wie T10
  • 7 Ob 81/15k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 81/15k
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T13; Veröff: SZ 2015/69
  • 7 Ob 159/15f
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 159/15f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 10 ObS 77/15v
    Entscheidungstext OGH 01.10.2015 10 ObS 77/15v
    Veröff: SZ 2015/108
  • 9 ObA 150/15x
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 9 ObA 150/15x
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T13
  • 16 Ok 10/15d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 16 Ok 10/15d
    Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 7 Ob 40/16g
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 40/16g
    Auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 127/16g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 127/16g
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 149/16t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 149/16t
    Auch; Beis wie T13
  • 6 Ob 196/16s
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 196/16s
    Auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 111/16d
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 111/16d
    Auch
  • 1 Ob 193/16p
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 193/16p
    Beis wie T1; Beis wie T10
  • 7 Ob 170/16z
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 170/16z
    Beis wie T1; Beis wie T10
  • 1 Ob 173/16x
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 173/16x
    Auch
  • 6 Ob 22/17d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 6 Ob 22/17d
    Vgl; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Vernehmung eines Zeugen durch die Übernahmekommission im Wege der Videokonferenz, was dem Unmittelbarkeitsgrundsatz jedenfalls eher entspricht als die bloße Verlesung einer schriftlichen Äußerung des Zeugen. (T14)
  • 7 Ob 22/17m
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 22/17m
  • 3 Ob 90/17g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 90/17g
    Vgl; Beis wie T13
  • 5 Ob 68/17m
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 68/17m
    Auch
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10
  • 4 Ob 26/18d
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 26/18d
  • 1 Ob 203/17k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 203/17k
    Beis wie T8; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Kontaktrechtsverfahren. (T15)
    Beisatz: Hier: Unterlassene Einholung eines Sachverständigengutachtens; Rekursgericht setzt sich mit der diesbezüglichen (ausreichend begründeten) Mängelrüge nicht auseinander. (T16)
  • 1 Ob 242/17w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 242/17w
    Auch; Beis wie T13
  • 8 Ob 61/18f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 61/18f
    Auch
  • 1 Ob 94/18g
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 94/18g
    Beis ähnlich wie T7
  • 1 Ob 61/18d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 61/18d
    Beis wie T6; Beis wie T10
  • 3 Ob 180/18v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 3 Ob 180/18v
    Vgl
  • 2 Ob 181/18h
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 181/18h
    Beis wie T1
  • 7 Ob 213/18a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 7 Ob 213/18a
    Auch; Beis wie T13
  • 8 ObA 13/19y
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 ObA 13/19y
    Auch; Beisatz: Mit einer bloßen Hilfsbegründung im Zusammenhang stehenden Verfahrensverstößen des Berufungsgerichts fehlt es an Enstcheidungsrelevanz. (T17)
  • 5 Ob 90/19z
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 90/19z
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0043027

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19810521_OGH0002_0070OB00523_8100000_003

Rechtssatz für 1Ob719/89 1Ob2005/96a 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013908

Geschäftszahl

1Ob719/89; 1Ob2005/96a; 3Ob217/10y; 3Ob21/13d; 3Ob144/14v; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

17.01.1990

Norm

ABGB §859

Rechtssatz

Gestaltungsrechte verleihen ihrem Inhaber die Rechtsmacht, durch einseitige (außergerichtliche oder gerichtliche) Willenserklärung ohne Mitwirkung eines anderen eine Veränderung der bestehenden Rechtslage herbeizuführen, Rechte zum Entstehen oder zum Erlöschen zu bringen oder zu ändern; sie können gesetzlich oder vertraglich begründet sein. Zu den Gestaltungsrechten zählt auch das Recht auf Rücktritt vom Vertrag.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 719/89
    Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 719/89
    Veröff: JBl 1990,717
  • 1 Ob 2005/96a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 2005/96a
    Auch
  • 3 Ob 217/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 217/10y
    Auch
  • 3 Ob 21/13d
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 21/13d
    Auch
  • 3 Ob 144/14v
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 144/14v
    Auch; Veröff: SZ 2015/51
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Vgl; Beisatz: Ein Aufgriffsrecht in Bezug auf einen Anteil an einer GmbH gibt dem Berechtigten die Möglichkeit, einseitig durch Erklärung den Anteil aufzugreifen. Inhalt der Aufgriffsklausel ist die Verpflichtung, in diesem Fall den Anteil abtreten zu müssen. Eine „Annahmeerklärung“ des Aufgriffs ist nicht erforderlich. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0013908

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19900117_OGH0002_0010OB00719_8900000_001

Rechtssatz für 1Ob519/90 6Ob542/90 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0060234

Geschäftszahl

1Ob519/90; 6Ob542/90; 9Ob165/02h; 6Ob112/06y; 6Ob150/08i; 6Ob1/10f; 6Ob63/10y; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

21.02.1990

Norm

GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Zweck des Formgebotes ist nicht bloß die Immobilisierung der Geschäftsanteile, sondern auch die Nötigung des Interessenten zur reiflichen Überlegung und die möglichst weitgehende Evidenzhaltung der Gesellschafter. Die Einräumung der Gesellschafterstellung als tatsächliche Ausführung des Verpflichtungsgeschäftes darf sich nicht auf eine bloße Leerfloskel beschränken, soll das Formgebot seines Sinngehaltes nicht gänzlich beraubt werden. Die tatsächliche Ausführung des Verpflichtungsgeschäftes setzt vor allem voraus, dass der Käufer die Mitgliedschaftsrechte bereits tatsächlich längere Zeit ausgeübt hat.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 519/90
    Entscheidungstext OGH 21.02.1990 1 Ob 519/90
    Veröff: JBl 1990,715 = RdW 1990,287 = ecolex 1990,486
  • 6 Ob 542/90
    Entscheidungstext OGH 26.04.1990 6 Ob 542/90
    nur: Zweck des Formgebotes ist nicht bloß die Immobilisierung der Geschäftsanteile, sondern auch die Nötigung des Interessenten zur reiflichen Überlegung und die möglichst weitgehende Evidenzhaltung der Gesellschafter. (T1) Veröff: ecolex 1990,551
  • 9 Ob 165/02h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 165/02h
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Formpflicht im Bereich des § 76 GmbHG kommt auch eine Klarstellungsfunktion zu. (T2)
  • 6 Ob 112/06y
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 6 Ob 112/06y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Den Zweck der Erschwerung der freien Handelbarkeit von Geschäftsanteilen erfüllt eine konkursgerichtliche Genehmigung einer nicht dem § 117 Abs 1 Z 1 KO unterliegenden Veräußerung nicht, weil der Masseverwalter die Genehmigung nicht einholen muss und ihre Erteilung für die Wirksamkeit des Geschäfts im Außenverhältnis nicht notwendig ist. (T3)
  • 6 Ob 150/08i
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 150/08i
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Ein Klarstellungsinteresse besteht aber auch dann, wenn die Satzung die Voraussetzungen des Übergangs des Gesellschaftsanteils regelt. Auch in derartigen Fällen können durchaus Zweifelsfragen auftauchen. So kann fraglich sein, ob überhaupt die Voraussetzungen für einen in der Satzung vorgesehenen ipso iure-Übergang des Geschäftsanteils erfüllt sind. (T4)
  • 6 Ob 1/10f
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 1/10f
    Vgl auch; Bem: Hier: Die Frage, ob der Formmangel des Verfügungsgeschäfts heilbar ist, wird ausdrücklich offen gelassen. (T5)
  • 6 Ob 63/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 63/10y
    Vgl
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Der Klarstellungsfunktion kommt auch deshalb Bedeutung zu, weil die Eintragung der Gesellschafter im Firmenbuch einer rechtssicheren Grundlage bedarf. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0060234

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19900221_OGH0002_0010OB00519_9000000_001

Rechtssatz für 7Ob517/91 (7Ob518/91) 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042450

Geschäftszahl

7Ob517/91 (7Ob518/91); 7Ob528/91; 2Ob32/91; 1Ob624/91; 3Ob4/93 (3Ob5/93); 6Ob515/93; 7Ob563/93; 1Ob557/94; 7Ob606/94; 4Ob536/95; 2Ob558/95; 1Ob577/95; 4Ob2263/96i; 3Ob2222/96b; 7Ob2370/96x; 7Ob2434/96h; 4Ob2380/96w; 3Ob78/97k; 1Ob171/97x; 1Ob53/97v; 3Ob85/98s; 10Ob152/98w; 6Ob296/98t; 6Ob307/98k; 5Ob207/99y; 2Ob244/99t; 3Ob53/00s; 8Ob262/99h; 2Ob205/00m; 1Ob196/00f; 1Ob243/00t; 6Ob118/01y; 1Ob214/01d; 3Ob187/02z; 3Ob250/03s; 7Ob48/04s; 3Ob206/05y; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 3Ob41/06k; 3Ob38/06v; 1Ob244/06y; 10Ob60/06f; 5Ob241/07p; 7Ob34/08p; 5Ob122/08i; 3Ob157/08x; 1Ob132/08f; 1Ob234/08f; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 3Ob70/09d; 5Ob91/09g; 4Ob102/09t; 17Ob28/09f; 5Ob100/10g; 6Ob131/10y; 17Ob13/10a; 4Ob168/10z; 1Ob4/11m; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 1Ob75/11b; 3Ob2/11g; 5Ob156/11v; 2Ob8/12h; 1Ob68/12z; 4Ob95/12t; 4Ob147/12i; 4Ob176/12d; 4Ob152/13a; 4Ob150/13g; 4Ob61/14w; 5Ob92/14m; 7Ob231/14t; 5Ob91/15s; 5Ob102/15h; 5Ob130/15a; 3Ob250/15h; 5Ob175/15v; 1Ob78/16a; 3Ob114/17m; 3Ob22/17g; 8Ob112/17d; 6Ob180/17i; 3Ob6/18f; 5Ob22/18y; 5Ob74/19x; 5Ob138/19h

Entscheidungsdatum

21.03.1991

Norm

ZPO §500 Abs2 Z1 IIE1
ZPO §500 Abs3 IIIa
ZPO §500 Abs4 IIIa
ZPO §500 Abs4 IV
AußStrG 2005 §59 Abs2
AußStrG 2005 §59 Abs3
AußStrG 2005 §59 Abs4 Satz1

Rechtssatz

Den Ausspruch des Berufungsgerichtes nach § 500 Abs 2 Z 1 ZPO kann der OGH nur dahin überprüfen, ob zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 517/91
    Entscheidungstext OGH 21.03.1991 7 Ob 517/91
    Veröff: RZ 1992/1 S 17
  • 7 Ob 528/91
    Entscheidungstext OGH 04.04.1991 7 Ob 528/91
    Veröff: RZ 1992/16 S 42
  • 2 Ob 32/91
    Entscheidungstext OGH 12.06.1991 2 Ob 32/91
    Auch
  • 1 Ob 624/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 624/91
    Auch
  • 3 Ob 4/93
    Entscheidungstext OGH 20.01.1993 3 Ob 4/93
  • 6 Ob 515/93
    Entscheidungstext OGH 11.03.1993 6 Ob 515/93
  • 7 Ob 563/93
    Entscheidungstext OGH 30.06.1993 7 Ob 563/93
  • 1 Ob 557/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 557/94
    Auch
  • 7 Ob 606/94
    Entscheidungstext OGH 12.10.1994 7 Ob 606/94
  • 4 Ob 536/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 536/95
  • 2 Ob 558/95
    Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 558/95
    Auch
  • 1 Ob 577/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 577/95
    Auch
  • 4 Ob 2263/96i
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2263/96i
    Beisatz: Bei seinem Ausspruch über den Wert des nicht ausschließlich in Geld bestehenden Entscheidungsgegenstandes ist das Berufungsgericht an die Bewertung des Klägers nach § 56 Abs 2, § 59 JN nicht gebunden. Der Umstand, dass der Beklagte die Streitwertangabe des Klägers nicht (gemäß § 7 RATG) bemängelt und das Erstgericht keine Streitwertherabsetzung nach § 60 Abs 1 JN vorgenommen hat, ist für die Bewertung durch das Berufungsgericht ohne Belang. (T1)
  • 3 Ob 2222/96b
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 3 Ob 2222/96b
    Auch
  • 7 Ob 2370/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2370/96x
  • 7 Ob 2434/96h
    Entscheidungstext OGH 15.01.1997 7 Ob 2434/96h
  • 4 Ob 2380/96w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 2380/96w
    Beis wie T1 nur: Bei seinem Ausspruch über den Wert des nicht ausschließlich in Geld bestehenden Entscheidungsgegenstandes ist das Berufungsgericht an die Bewertung des Klägers nach § 56 Abs 2, § 59 JN nicht gebunden. (T2); Beisatz: Hat das Berufungsgericht die wirtschaftliche Bedeutung des Rechtsstreites und damit das Interesse der klagenden Partei an der von ihr begehrten Unterlassung von der Bewertung des Streitgegenstandes in der Klage abgehend selbständig eingeschätzt und diese Einschätzung auch begründet, so entzieht sich seine im Ermessensbereich vorgenommene Bewertung einer Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof. (T3)
  • 3 Ob 78/97k
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 78/97k
  • 1 Ob 171/97x
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 171/97x
  • 1 Ob 53/97v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 53/97v
    Auch; Beisatz: § 60 Abs 2 JN ist eine zwingende Bewertungsvorschrift. (T4)
  • 3 Ob 85/98s
    Entscheidungstext OGH 25.03.1998 3 Ob 85/98s
  • 10 Ob 152/98w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 Ob 152/98w
    Beis wie T2
  • 6 Ob 296/98t
    Entscheidungstext OGH 26.11.1998 6 Ob 296/98t
    Beis wie T3; Beisatz: Irrelevant ist, dass der Kläger bei der seinerzeitigen Bewertung im Jahr 1996 noch nicht an die durch die WGN 1997 vorgenommene Änderung der Rechtsmittelzulässigkeitsvorschriften denken konnte. (T5)
  • 6 Ob 307/98k
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 6 Ob 307/98k
    Auch
  • 5 Ob 207/99y
    Entscheidungstext OGH 31.08.1999 5 Ob 207/99y
    Auch
  • 2 Ob 244/99t
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 2 Ob 244/99t
  • 3 Ob 53/00s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2000 3 Ob 53/00s
    Auch
  • 8 Ob 262/99h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 262/99h
    Beis wie T2
  • 2 Ob 205/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 205/00m
    Vgl auch
  • 1 Ob 196/00f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 196/00f
    Beis wie T2
  • 1 Ob 243/00t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 243/00t
  • 6 Ob 118/01y
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 118/01y
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 214/01d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 214/01d
    Beis wie T1 nur: Bei seinem Ausspruch über den Wert des nicht ausschließlich in Geld bestehenden Entscheidungsgegenstandes ist das Berufungsgericht an die Bewertung des Klägers nach § 56 Abs 2, § 59 JN nicht gebunden. (T6)
  • 3 Ob 187/02z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 187/02z
  • 3 Ob 250/03s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 250/03s
    Auch
  • 7 Ob 48/04s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 48/04s
    Auch
  • 3 Ob 206/05y
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 206/05y
    Beis wie T2
  • 6 Ob 63/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 63/05s
    Beisatz: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten; Hier: Rechtsstreit über die Löschung oder Aufrechterhaltung einer Wegeservitut. (T7)
  • 3 Ob 41/06k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 41/06k
  • 3 Ob 38/06v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 38/06v
    Beis wie T6
  • 1 Ob 244/06y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 1 Ob 244/06y
    Auch; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Berufungsgerichts gemäß § 500 Abs 2 Z 1 ZPO ist unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T8)
  • 10 Ob 60/06f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 Ob 60/06f
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T8
  • 5 Ob 241/07p
    Entscheidungstext OGH 20.11.2007 5 Ob 241/07p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 59 Abs 2 AußStrG 2005. (T9)
  • 7 Ob 34/08p
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 34/08p
    Beis wie T1
  • 5 Ob 122/08i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 122/08i
    Vgl; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Verfahren wegen §§ 52 Abs 1 Z 8, 21 Abs 3 WEG 2002. (T10)
  • 3 Ob 157/08x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 157/08x
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Exszindierungsklage - gesetzwidriger Bewertungsausspruch. (T11)
  • 1 Ob 132/08f
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 132/08f
    Auch
  • 1 Ob 234/08f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 1 Ob 234/08f
    Auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 216/08f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 216/08f
    Auch; Beisatz: Hier: Feststellung des Bestehens eines Fahrrechts und Einwilligung in die Einverleibung. (T12)
  • 2 Ob 5/09p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 5/09p
    Auch; Auch Beis wie T8
  • 3 Ob 70/09d
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 70/09d
    Auch; Beisatz: Hier: Exszindierungsklage. (T13); Beisatz: Der Streitwert einer Exszindierungsklage richtet sich primär nach der Höhe der betriebenen Forderung, jedoch mit der Einschränkung, dass der allenfalls niederere Wert der gepfändeten Sache maßgeblich ist. (T14)
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Nur dann, wenn das Erstgericht über einen 2.000 EUR nicht übersteigenden Streitgegenstand entschieden hätte, wäre der Oberste Gerichtshof an eine höhere Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht nicht gebunden, was auch für den Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss des Gerichts zweiter Instanz gilt. Der vom Berufungsgericht vorgenommenen Korrektur einer offensichtlichen Unterbewertung steht aber auch diese Ausnahmeregelung nicht entgegen. (T15)
  • 4 Ob 102/09t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 102/09t
    Auch; Beis wie T3
  • 17 Ob 28/09f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 17 Ob 28/09f
    Beisatz: Weder die Bewertung durch den Kläger nach § 56 Abs 2 Satz 1 ZPO noch der Zweifelsstreitwert nach § 56 Abs 2 Satz 3 ZPO sind zwingende Bewertungsvorschriften. (T16)
  • 5 Ob 100/10g
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 100/10g
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Grundbuchsverfahren. (T17)
  • 6 Ob 131/10y
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 131/10y
    Vgl; Beisatz: Eine Streitwertherabsetzung nach § 60 Abs 1 JN hat keine Auswirkungen auf die Zulässigkeit von Rechtsmitteln. (T18)
  • 17 Ob 13/10a
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 17 Ob 13/10a
    Auch
  • 4 Ob 168/10z
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 168/10z
  • 1 Ob 4/11m
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 4/11m
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 55/11v
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 55/11v
    Auch; Vgl Beis wie T12
  • 1 Ob 75/11b
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 75/11b
    Auch; Beis wie T8
  • 3 Ob 2/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 2/11g
    Auch
  • 5 Ob 156/11v
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 156/11v
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 8/12h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 8/12h
    Auch; Auch Beis wie T3
  • 1 Ob 68/12z
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 68/12z
    Auch; Beis wie T7 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Diese Bewertung ist grundsätzlich für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T19)
  • 4 Ob 95/12t
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 4 Ob 95/12t
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T19
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Vgl; Beis ähnlich wie T8
  • 4 Ob 176/12d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 176/12d
    Vgl; Beis ähnlich wie T19
  • 4 Ob 152/13a
    Entscheidungstext OGH 23.09.2013 4 Ob 152/13a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T19
  • 4 Ob 150/13g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 150/13g
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T19
  • 4 Ob 61/14w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 61/14w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T19
  • 5 Ob 92/14m
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 92/14m
  • 7 Ob 231/14t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 231/14t
    Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T19
  • 5 Ob 91/15s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 91/15s
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 130/15a
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 130/15a
    Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T19
  • 3 Ob 250/15h
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 250/15h
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 175/15v
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 175/15v
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T19
  • 1 Ob 78/16a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 78/16a
    Beis wie T8; Beis wie T19
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
    Beis wie T8
  • 3 Ob 22/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 22/17g
    Beis wie T8; Beis wie T19
  • 8 Ob 112/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 112/17d
    Beis wie T19
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Vgl; Beis wie T8
  • 3 Ob 6/18f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 6/18f
    Beis wie T8
  • 5 Ob 22/18y
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 22/18y
    Beis wie T8
  • 5 Ob 74/19x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 74/19x
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 138/19h
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 138/19h
    Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0042450

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19910321_OGH0002_0070OB00517_9100000_001

Rechtssatz für 4Ob512/91 1Ob624/91 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043252

Geschäftszahl

4Ob512/91; 1Ob624/91; 1Ob526/93; 3Ob521/94; 1Ob1702/94; 1Ob138/99x; 6Ob272/03y; 4Ob159/05v; 2Ob30/08p; 5Ob150/08g; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 9Ob2/10z; 8Ob147/09h; 9Ob41/10k; 17Ob13/10a; 3Ob23/11w; 10Ob20/11f; 1Ob223/11t; 10Ob3/12g; 1Ob9/12y; 4Ob39/14k; 1Ob128/14a; 1Ob149/14i; 8Ob62/14x; 7Ob66/15d; 5Ob102/15h; 5Ob130/15a; 7Ob48/15g; 7Ob218/15g; 1Ob4/16v; 3Ob114/17m; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

09.04.1991

Norm

ZPO §500 Abs3 IIIb
JN §56 Abs2

Rechtssatz

Das Berufungsgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. Das wird zwar in § 500 Abs 3 ZPO idF der WGN 1989 - anders als in § 500 Abs 3 ZPO alter Fassung - nicht mehr ausdrücklich gesagt, gilt aber dennoch weiterhin. Ganz abgesehen davon, dass kein Anhaltspunkt für eine Absicht des Gesetzgebers besteht, in diesem Belang eine Änderung vorzunehmen (siehe 991 BlgNr 17. GP 9 zu Z 21), ergibt sich die fehlende Bindung nun aus der Zitierung der anzuwendenden Bestimmungen der Jurisdiktionsnorm.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 512/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 512/91
    Veröff: WoBl 1991,208 (Würth)
  • 1 Ob 624/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 624/91
  • 1 Ob 526/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 526/93
  • 3 Ob 521/94
    Entscheidungstext OGH 27.04.1994 3 Ob 521/94
    nur: Das Berufungsgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. (T1)
  • 1 Ob 1702/94
    Entscheidungstext OGH 10.01.1995 1 Ob 1702/94
  • 1 Ob 138/99x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 138/99x
    nur T1
  • 6 Ob 272/03y
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 272/03y
    Auch
  • 4 Ob 159/05v
    Entscheidungstext OGH 08.11.2005 4 Ob 159/05v
    Auch
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    nur T1
  • 5 Ob 150/08g
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 150/08g
    nur T1
  • 9 Ob 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 9 Ob 25/08d
    Auch; nur T1; Beisatz: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T2)
  • 9 Ob 2/10z
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 9 Ob 2/10z
    nur T1
  • 8 Ob 147/09h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 Ob 147/09h
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 Ob 41/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 Ob 41/10k
    Auch; nur T1
  • 17 Ob 13/10a
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 17 Ob 13/10a
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 10 Ob 20/11f
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
    Auch
  • 1 Ob 223/11t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 223/11t
    nur T1
  • 10 Ob 3/12g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 3/12g
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    Vgl auch; nur T1; Vgl auch Beis wie T2 nur: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungsgericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T3)
  • 4 Ob 39/14k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 39/14k
    Vgl auch
  • 1 Ob 128/14a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 128/14a
    Auch
  • 1 Ob 149/14i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 149/14i
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 62/14x
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 62/14x
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 66/15d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 66/15d
    Auch
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
    Auch
  • 5 Ob 130/15a
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 130/15a
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 7 Ob 48/15g
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 48/15g
    Auch
  • 7 Ob 218/15g
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 218/15g
    Auch
  • 1 Ob 4/16v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 4/16v
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
    nur T1
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0043252

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19910409_OGH0002_0040OB00512_9100000_001

Rechtssatz für 4Ob61/93 1Ob504/94 1Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036272

Geschäftszahl

4Ob61/93; 1Ob504/94; 1Ob535/94 (1Ob1551/94); 4Ob39/04w; 7Ob11/09g; 1Ob90/10g; 4Ob94/11v; 1Ob255/12z; 2Ob172/13b; 1Ob122/14v; 1Ob233/15v; 6Ob180/17i; 4Ob178/17f; 3Ob228/18b

Entscheidungsdatum

08.06.1993

Norm

ZPO §64 Abs2
ZPO §125
ZPO §222 Abs1
ZPO §225 Abs1
ZPO §464 Abs2

Rechtssatz

Die Frist wird in ihrem Ablauf gehemmt, die Zustellung gilt aber sehr wohl als in den Gerichtsferien vollzogen. Es besteht keinerlei Grundlage dafür, erst den ersten Tag nach den Gerichtsferien, als den Tag der Zustellung zu behandeln, von dem an (§ 464 Abs 2 ZPO) die Frist nach § 125 ZPO zu berechnen ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 61/93
    Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 61/93
    Veröff: EvBl 1993/195 S 813 = RZ 1994/60 S 197
  • 1 Ob 504/94
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 504/94
  • 1 Ob 535/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1994 1 Ob 535/94
    nur: Die Frist wird in ihrem Ablauf gehemmt, die Zustellung gilt aber sehr wohl als in den Gerichtsferien vollzogen. (T1)
  • 4 Ob 39/04w
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 39/04w
    Auch
  • 7 Ob 11/09g
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 11/09g
    Auch
  • 1 Ob 90/10g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 90/10g
    nur: Es besteht keinerlei Grundlage dafür, erst den ersten Tag nach den Gerichtsferien, als den Tag der Zustellung zu behandeln, von dem an (§ 464 Abs 2 ZPO) die Frist nach § 125 ZPO zu berechnen ist. (T2)
  • 4 Ob 94/11v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 94/11v
    Auch
  • 1 Ob 255/12z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 255/12z
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 172/13b
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 172/13b
    Auch; Beisatz: Fällt der Beginn einer Notfrist in den Zeitraum iSd § 222 Abs 1 ZPO, wird die Notfrist um den bei ihrem Beginn noch übrigen Teil dieses Zeitraums verlängert. (T3)
  • 1 Ob 122/14v
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 122/14v
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 233/15v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 233/15v
    Vgl; Beisatz: Erfolgte die Zustellung eines Beschlusses während des in § 222 Abs 1 Satz 1 ZPO vorgesehenen Zeitraums zwischen dem 15. 7. und dem 17. 8. steht den Prozessparteien dieselbe Frist zur Verfügung, als hätte eine Zustellung am letzten Tag der verhandlungsfreien Zeit stattgefunden. Eine 14‑tägige Rekursfrist endet in diesem Fall stets am 31. 8. (um 24:00 Uhr), der somit als letzter Tag für die Erhebung des Rechtsmittels zur Verfügung steht. (T4)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
  • 4 Ob 178/17f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 178/17f
    Auch; Beisatz: Die vierwöchige Revisionsfrist (§ 505 Abs 2 ZPO) begann damit am 17. August 2017 und endete nach 28 Tagen am 14. September 2017. (T5)
  • 3 Ob 228/18b
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 3 Ob 228/18b
    Beisatz: Hier: Antrag nach § 508 ZPO. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0036272

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19930608_OGH0002_0040OB00061_9300000_001

Rechtssatz für 1Ob510/95 6Ob180/17i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0086631

Geschäftszahl

1Ob510/95; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

17.10.1995

Norm

GmbHG §76 Abs2

Rechtssatz

Auf die Einhaltung dieser Formvorschrift ist streng zu achten. Die erforderliche Notariatsaktsform kann auch durch den Gesellschaftsvertrag nicht abbedungen werden (vergleiche NZ 1990, 279).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 510/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 510/95
    Veröff: SZ 68/193
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Beisatz: Der Gesellschaftsvertrag kann zwar ein Aufgriffsrecht vorsehen, nicht aber für den Fall der Ausübung die Einhaltung der Form ersetzen. Anderes würde nur dann gelten, wenn in der Aufgriffsklausel im Gesellschaftsvertrag bereits eine vollständige Einigung über die Abtretung von Geschäftsanteilen zu schon festgelegten Bedingungen stipuliert wäre. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086631

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19951017_OGH0002_0010OB00510_9500000_001

Rechtssatz für 1Ob61/97w 6Ob335/97a 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108891

Geschäftszahl

1Ob61/97w; 6Ob335/97a; 7Ob38/98h; 6Ob241/98d; 6Ob214/99k; 6Ob116/01d; 6Ob221/01w; 4Ob216/01w; 6Ob106/03m; 6Ob231/05x; 10Ob3/06y; 9ObA18/06x; 2Ob220/06a; 10Ob32/07i; 3Ob59/07h; 4Ob229/07s; 2Ob138/08w; 6Ob48/09s; 6Ob136/09g; 5Ob130/09t; 6Ob99/11v; 3Ob177/10s; 6Ob202/10i; 6Ob221/11k; 2Ob209/10i; 6Ob233/12a; 6Ob135/12i; 6Ob164/12d; 3Ob73/14b; 6Ob198/13f; 6Ob169/16w; 6Ob251/16d; 6Ob122/16h; 6Ob180/17i; 6Ob104/17p; 5Ob28/17d; 6Ob57/19d; 6Ob145/19w

Entscheidungsdatum

25.11.1997

Norm

ABGB §6
ABGB §9
ABGB §914 IIIg
GmbHG §4

Rechtssatz

Korporative Regelungen des Gesellschaftsvertrags sind jedenfalls solche, die nicht nur für derzeitige, sondern auch für künftige Gesellschafter und Dritte von Bedeutung sind, also der Komplex der Gesellschaftsorganisation als Verbandsverfassung. Derartige als Satzung im materiellen Sinn zu qualifizierende korporative Regelungen sind nach deren Wortlaut und Zweck in ihrem systematischen Zusammenhang objektiv (normativ) auszulegen. Wird ein Kernbereich der gewillkürten korporativen Gesamtverfassung der Gesellschaft, der einen sachlich abgrenzbaren Bereich des Gesellschaftsvertrages vollständig regelt, durch eine spätere lex generalis umfassend und daher auch abschließend neu geordnet, ist eine dieser Änderung inhaltlich widersprechende lex specialis im Zweifel nicht mehr weiter anwendbar (hier bezogen auf die Mehrheitserfordernisse für Beschlüsse der Generalversammlung).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 61/97w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 61/97w
    Veröff: SZ 70/242
  • 6 Ob 335/97a
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 6 Ob 335/97a
    nur: Korporative Regelungen des Gesellschaftsvertrags sind jedenfalls solche, die nicht nur für derzeitige, sondern auch für künftige Gesellschafter und Dritte von Bedeutung sind, also der Komplex der Gesellschaftsorganisation als Verbandsverfassung. Derartige als Satzung im materiellen Sinn zu qualifizierenden korporative Regelungen sind nach deren Wortlaut und Zweck in ihrem systematischen Zusammenhang objektiv (normativ) auszulegen. (T1)
    Veröff: SZ 71/42
  • 7 Ob 38/98h
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 38/98h
    Auch; nur: Korporative Regelungen des Gesellschaftsvertrags sind nach deren Wortlaut und Zweck in ihrem systematischen Zusammenhang objektiv (normativ) auszulegen. (T2)
  • 6 Ob 241/98d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 241/98d
    Auch; nur: Korporative Regelungen des Gesellschaftsvertrags sind jedenfalls solche, die nicht nur für derzeitige, sondern auch für künftige Gesellschafter und Dritte von Bedeutung sind, also der Komplex der Gesellschaftsorganisation als Verbandsverfassung. (T3)
  • 6 Ob 214/99k
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 214/99k
    nur T2; Veröff: SZ 72/157
  • 6 Ob 116/01d
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 116/01d
    Auch; nur: Derartige als Satzung im materiellen Sinn zu qualifizierenden korporative Regelungen sind nach deren Wortlaut und Zweck in ihrem systematischen Zusammenhang objektiv (normativ) auszulegen. (T4)
    Beisatz: Die für Satzungen juristischer Personen entwickelten Auslegungskriterien sind auch für Stiftungen anzuwenden. (T5)
  • 6 Ob 221/01w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2001 6 Ob 221/01w
    nur: Korporative Regelungen des Gesellschaftsvertrags sind jedenfalls solche, die nicht nur für derzeitige, sondern auch für künftige Gesellschafter und Dritte von Bedeutung sind. (T6)
    Beisatz: Bei der Gesetzesauslegung als auch bei der Auslegung korporativer Satzungsbestimmungen kommt es nicht auf den subjektiven Willen der für Satzungsänderungen zuständigen Hauptversammlung an, es ist nur der einer objektiven Auslegung zugängliche Wortlaut entscheidend. (T7)
  • 4 Ob 216/01w
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 4 Ob 216/01w
    nur T4
  • 6 Ob 106/03m
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 106/03m
    Vgl; Veröff: SZ 2003/105
  • 6 Ob 231/05x
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 231/05x
    Beisatz: Aufgriffsrechte zählen zu den korporativen Satzungsbestandteilen und sind daher objektiv auszulegen. (T8)
  • 10 Ob 3/06y
    Entscheidungstext OGH 22.05.2006 10 Ob 3/06y
    Auch; Beisatz: Als Satzung im materiellen Sinn zu qualifizierende korporative Regelungen sind nicht wie Verträge, sondern normativ - unter Anwendung der Auslegungsgrundsätze der §§ 6 und 7 ABGB - auszulegen. (T9)
  • 9 ObA 18/06x
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 18/06x
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: "Auslegung eines ..... Pensionskassenvertrags." (T10)
  • 2 Ob 220/06a
    Entscheidungstext OGH 08.03.2007 2 Ob 220/06a
    Auch; Beisatz: Die Satzung ist nach Wortlaut und Zweck grundsätzlich objektiv zu interpretieren. Im vorliegenden Fall allerdings verweist der Gesellschaftsvertrag auf das „Fachgutachten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder", welches sowohl subjektive, als auch objektivierte Unternehmensbewertungen anbietet. Die Wahl der Ermittlungsmethode hat daher danach zu erfolgen, welche Methode am besten den Umständen des Einzelfalls gerecht wird. (T11)
  • 10 Ob 32/07i
    Entscheidungstext OGH 11.05.2007 10 Ob 32/07i
    Vgl auch; Veröff: SZ 2007/71
  • 3 Ob 59/07h
    Entscheidungstext OGH 23.05.2007 3 Ob 59/07h
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Satzungsbestimmungen, die die Kompetenzen von Organen der Gesellschaft verschieben. (T12)
    Veröff: SZ 2007/81
  • 4 Ob 229/07s
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 229/07s
    Vgl aber; Beisatz: Für typische Personengesellschaften sind jedoch die allgemeinen Vertragsauslegungsregeln des § 914 ABGB maßgeblich (siehe RS0109668). (T13)
    Beisatz: Hier: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR). (T14)
    Veröff: SZ 2008/65
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
    Auch; nur T4; Beis wie T9; Beisatz: Auch der objektiven Auslegung korporativer Regelungen eines Gesellschaftsvertrags kommt keine über den Einzelfall hinausreichende Bedeutung zu. (T15)
  • 6 Ob 48/09s
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 48/09s
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn eine andere Auslegung ebenfalls vertretbar wäre. (T16)
  • 6 Ob 136/09g
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 136/09g
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2009/122
  • 5 Ob 130/09t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 130/09t
    Ähnlich; Beisatz: Vereinsstatuten sind nach ständiger Rechtsprechung nach den §§ 6 und 7 ABGB auszulegen. (T17)
    Beisatz: Maßgebend ist der objektive Sinn statutarischer Bestimmungen. Unklare oder eine mehrfache Deutung zulassende Bestimmungen sind in vernünftiger und billiger Weise so auszulegen, dass ihre Anwendung im Einzelfall brauchbare und vernünftige Ergebnisse zeitigt. (T18)
  • 6 Ob 99/11v
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 99/11v
    Vgl; nur T1; Veröff: SZ 2011/73
  • 3 Ob 177/10s
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 3 Ob 177/10s
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T5; Veröff: SZ 2011/90
  • 6 Ob 202/10i
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 202/10i
    Auch; nur T2; Beisatz: Eine objektive Auslegung einer echten (notwendig materiellen) Satzungsregelung einer GmbH hat auch dann zu erfolgen, wenn an dem Rechtsstreit nur die Gründungsgesellschafter oder die Gesellschaft, die die Satzung änderten, beteiligt sind, oder die Gesellschaft personalistisch oder kapitalistisch strukturiert ist. (T19)
    Veröff: SZ 2011/125
  • 6 Ob 221/11k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 221/11k
    Vgl auch
  • 2 Ob 209/10i
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 209/10i
    Vgl; nur T2; Beis wie T15; Beisatz: Auch bei der objektiven Auslegung korporativer Regelungen eines Gesellschaftsvertrags ist, zu beachten, dass unklare und eine mehrfache Deutung zulassende Bestimmungen dennoch stets in vernünftiger und billiger Weise so auszulegen sind, dass ihre Anwendung im Einzelfall brauchbare und vernünftige Ergebnisse zeitigt. (T20)
  • 6 Ob 233/12a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 6 Ob 233/12a
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 6 Ob 135/12i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 135/12i
    Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Dabei ist wegen möglicher Interessen Dritter einer am Wortlaut orientierten Auslegung der Vorrang einzuräumen. (T21)
    Veröff: SZ 2013/24
  • 6 Ob 164/12d
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 6 Ob 164/12d
    nur T2; Beisatz: Hier: Regelungen der Zuständigkeit zu Bestellung der Mitglieder des Stiftungsvorstands sind korporative Regelungen der Stiftungsurkunde. (T22)
  • 3 Ob 73/14b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 73/14b
    Auch; nur T1; Beis wie T21
  • 6 Ob 198/13f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 198/13f
    Auch; nur T4; Beis wie T5; Beis wie T21; Beisatz: Der Stifterwille ist aus der Stiftungserklärung durch Auslegung derselben zu ermitteln. (T23)
    Veröff: SZ 2014/92
  • 6 Ob 169/16w
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 169/16w
    Auch; nur T3; nur T4; Beis ähnlich wie T19; Beisatz: Gewinnverwendungsvorschriften müssen - wie grundsätzlich alle korporativen Satzungsbestimmungen - deutlich formuliert sein (so bereits 3 Ob 59/07h). (T24); Veröff: SZ 2016/109
  • 6 Ob 251/16d
    Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 251/16d
    Vgl auch; Beisatz: Fragen der Auslegung einer Stiftungs(zusatz‑)urkunde im Einzelfall kommt keine erhebliche Bedeutung zu, es sei denn, dem Berufungsgericht wäre eine auffallende Fehlbeurteilung unterlaufen. (T25)
  • 6 Ob 122/16h
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 122/16h
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Das Wort „gemeinsam“ im korporativen Teil einer Stiftungsurkunde bedeutet nicht nur „einstimmig“. (T26)
    Bem: Siehe auch RS0131284. (T27); Veröff: SZ 2017/25
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; nur T2; Beis wie T8
  • 6 Ob 104/17p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 104/17p
    Auch; ähnlich nur T1; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T19
  • 5 Ob 28/17d
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 28/17d
    Vgl auch; nur T4; Beis ähnlich wie T9; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 6 Ob 57/19d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 6 Ob 57/19d
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T18; Beis wie T19; Beisatz: Eine objektive Auslegung kann durchaus auch berücksichtigen, welches Interesse mit einer Regelung verfolgt wird. (T28)
  • 6 Ob 145/19w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 6 Ob 145/19w
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108891

Im RIS seit

25.12.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2020

Dokumentnummer

JJR_19971125_OGH0002_0010OB00061_97W0000_001

Rechtssatz für 4Ob99/99h 4Ob255/99z 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0111866

Geschäftszahl

4Ob99/99h; 4Ob255/99z; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

13.04.1999

Norm

GmbHG §76

Rechtssatz

Umfaßt der Formmangel (§76 GmbHG) das Verpflichtungsgeschäft und das Verfügungsgeschäft für die Abtretung des Geschäftsanteiles, kann nicht auf Zahlung des Abtretungspreises geklagt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 99/99h
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 99/99h
  • 4 Ob 255/99z
    Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 255/99z
    Auch; Veröff: SZ 72/149
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Beisatz: Ein bereits bezahlter Abtretungspreis kann zurückgefordert werden (so bereits 1 Ob 519/90). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111866

Im RIS seit

13.05.1999

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19990413_OGH0002_0040OB00099_99H0000_001

Rechtssatz für 6Ob150/08i 6Ob180/17i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0124080

Geschäftszahl

6Ob150/08i; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

07.08.2008

Norm

GmbHG §76 Abs1

Rechtssatz

Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist es - anders als bei Personengesellschaften des Handelsrechts - nicht möglich zu vereinbaren, dass der Anteil eines Gesellschafters dem anderen ohne weiteres zuwächst.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 150/08i
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 150/08i
    Beisat: Die Unzulässigkeit der Vereinbarung eines ipso iure-Übergangs eines Gesellschaftsanteils ist nicht auf den Fall des Todes eines Gesellschafters eingeschränkt. (T1)
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124080

Im RIS seit

06.09.2008

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_20080807_OGH0002_0060OB00150_08I0000_001