Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob538/72 (4Ob539/72) 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047832

Geschäftszahl

4Ob538/72 (4Ob539/72); 1Ob250/72; 1Ob8/73; 3Ob120/73; 1Ob189/74; 5Ob83/75; 1Ob159/75; 5Ob211/75; 5Ob231/75; 4Ob541/77; 2Ob562/77; 5Ob591/78; 8Ob558/78; 6Ob775/78; 5Ob772/78; 7Ob573/79; 1Ob524/80; 8Ob506/80; 6Ob508/81; 7Ob599/81; 2Ob512/81; 6Ob583/83; 3Ob529/85; 1Ob530/85; 2Ob675/85; 2Ob543/87; 2Ob551/87; 4Ob523/88; 5Ob596/88; 7Ob655/88 (7Ob656/88); 7Ob653/89; 1Ob572/91; 7Ob632/91; 3Ob521/93; 8Ob501/94; 4Ob2075/96t; 6Ob190/97b; 3Ob269/97y; 6Ob318/97a; 9Ob5/98w; 6Ob35/99m; 8Ob179/99b; 7Ob114/01t; 7Ob216/01t; 7Ob253/01h; 7Ob193/07v; 1Ob40/08a; 5Ob168/10g; 5Ob163/11y; 2Ob153/12g; 3Ob141/15d; 3Ob230/15t; 9Ob39/16z; 6Ob200/16d; 4Ob111/17b; 5Ob10/18h; 9Ob12/19h

Entscheidungsdatum

25.04.1972

Norm

ABGB §142 Ca
ABGB aF §177 Abs2
ABGB §177 B
ABGB §177a Abs1

Rechtssatz

Nach § 142 ABGB müssen die Umstände bei dem einen Elternteil und die beim anderen in ihrer Gesamtheit gegenübergestellt werden. Neben dem materiellen Interesse an möglichst guter Verpflegung und guter Unterbringung der Kinder sind auch das Interesse an möglichst guter Erziehung, möglichst sorgfältiger Beaufsichtigung und an möglichst günstigen Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen seelischen und geistigen Entwicklung usw zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 538/72
    Entscheidungstext OGH 25.04.1972 4 Ob 538/72
    Veröff: EvBl 1972/244 S 462
  • 1 Ob 250/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 1 Ob 250/72
  • 1 Ob 8/73
    Entscheidungstext OGH 31.01.1973 1 Ob 8/73
  • 3 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 10.07.1973 3 Ob 120/73
  • 1 Ob 189/74
    Entscheidungstext OGH 04.12.1974 1 Ob 189/74
  • 5 Ob 83/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 5 Ob 83/75
  • 1 Ob 159/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 159/75
  • 5 Ob 211/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 5 Ob 211/75
  • 5 Ob 231/75
    Entscheidungstext OGH 25.11.1975 5 Ob 231/75
  • 4 Ob 541/77
    Entscheidungstext OGH 27.09.1977 4 Ob 541/77
    Veröff: RZ 1978/7 S 14
  • 2 Ob 562/77
    Entscheidungstext OGH 07.10.1977 2 Ob 562/77
  • 5 Ob 591/78
    Entscheidungstext OGH 30.05.1978 5 Ob 591/78
    Beisatz: Ebenso nach § 177 nF ABGB. (T1)
  • 8 Ob 558/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 558/78
    Beis wie T1
  • 6 Ob 775/78
    Entscheidungstext OGH 21.12.1978 6 Ob 775/78
    nur: Nach § 142 ABGB müssen die Umstände bei dem einen Elternteil und die beim anderen in ihrer Gesamtheit gegenübergestellt werden. (T2)
  • 5 Ob 772/78
    Entscheidungstext OGH 23.01.1979 5 Ob 772/78
    Beisatz: Neue Rechtslage. (T3) Veröff: EFSlg 33622
  • 7 Ob 573/79
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 573/79
    Veröff: EFSlg 33622
  • 1 Ob 524/80
    Entscheidungstext OGH 06.02.1980 1 Ob 524/80
    Beisatz: Die daraus erfließende Entscheidung hat im Falle der Auflösung der Ehe von Amtswegen zu ergehen. (T4) Veröff: SZ 53/23 = ÖA 1981,79
  • 8 Ob 506/80
    Entscheidungstext OGH 21.02.1980 8 Ob 506/80
    Veröff: EFSlg 36012
  • 6 Ob 508/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1981 6 Ob 508/81
  • 7 Ob 599/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 7 Ob 599/81
    Beisatz: Vater lebt von Gelegenheitsarbeiten - Mutter wohnt mit zwei Kindern im Frauenhaus mit Sozialhilfe. (T5)
  • 2 Ob 512/81
    Entscheidungstext OGH 30.06.1981 2 Ob 512/81
  • 6 Ob 583/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 583/83
    Beisatz: Dabei ist ausschließlich auf das Wohl des Kindes abzustellen. (T6)
  • 3 Ob 529/85
    Entscheidungstext OGH 20.03.1985 3 Ob 529/85
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 530/85
    Entscheidungstext OGH 17.04.1985 1 Ob 530/85
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 675/85
    Entscheidungstext OGH 21.01.1986 2 Ob 675/85
  • 2 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 2 Ob 543/87
  • 2 Ob 551/87
    Entscheidungstext OGH 07.04.1987 2 Ob 551/87
    nur T2
  • 4 Ob 523/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 4 Ob 523/88
    Auch; Beisatz: Bei einer Kollision verschiedener Leitgedanken kommt es auf die vorzunehmende Gesamtschau an. (T7)
  • 5 Ob 596/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 5 Ob 596/88
    Beis wie T7
  • 7 Ob 655/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 655/88
    Beisatz: Hier: Erstmalige Zuweisung eines Kindes. (T8)
  • 7 Ob 653/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 653/89
  • 1 Ob 572/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 1 Ob 572/91
    nur T2; Veröff: EvBl 1991/168 S 737
  • 7 Ob 632/91
    Entscheidungstext OGH 12.12.1991 7 Ob 632/91
  • 3 Ob 521/93
    Entscheidungstext OGH 12.05.1993 3 Ob 521/93
    Beis wie T6; Veröff: JBl 1994,41
  • 8 Ob 501/94
    Entscheidungstext OGH 20.01.1994 8 Ob 501/94
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 2075/96t
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2075/96t
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T6
  • 6 Ob 190/97b
    Entscheidungstext OGH 19.06.1997 6 Ob 190/97b
    nur T2
  • 3 Ob 269/97y
    Entscheidungstext OGH 17.09.1997 3 Ob 269/97y
    nur: Neben dem materiellen Interesse an möglichst guter Verpflegung und guter Unterbringung der Kinder sind auch das Interesse an möglichst guter Erziehung, möglichst sorgfältiger Beaufsichtigung und an möglichst günstigen Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen seelischen und geistigen Entwicklung usw zu berücksichtigen. (T9); Beisatz: Dabei ist insbesondere darauf zu achten, welcher Elternteil am ehestens ein intaktes Familienleben bieten kann. (T10)
  • 6 Ob 318/97a
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 6 Ob 318/97a
    Beisatz: Auch der mögliche Betreuungsbeitrag von Großeltern oder neuen Lebenspartnern kann dabei eine Rolle spielen. (T11)
  • 9 Ob 5/98w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 5/98w
    nur T2; Beis wie T7
  • 6 Ob 35/99m
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 35/99m
    Auch; nur T2; Beis wie T7
  • 8 Ob 179/99b
    Entscheidungstext OGH 08.07.1999 8 Ob 179/99b
    Auch; nur T2; Beis wie T7
  • 7 Ob 114/01t
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 114/01t
    nur T2; Beis wie T6
  • 7 Ob 216/01t
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 216/01t
    nur T2; Beis wie T7; Beis wie T10
  • 7 Ob 253/01h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 253/01h
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 193/07v
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 193/07v
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
  • 5 Ob 168/10g
    Entscheidungstext OGH 23.09.2010 5 Ob 168/10g
    Vgl; Beisatz: Bei einer Kollision mehrerer obsorgerechtlicher Leitgedanken ist stets eine Gesamtschau maßgeblich. (T12)
  • 5 Ob 163/11y
    Entscheidungstext OGH 07.10.2011 5 Ob 163/11y
    Auch; Beis wie T11
  • 2 Ob 153/12g
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 2 Ob 153/12g
    auch nur T2; Vgl Beis wie T12; Beisatz: Nach § 177a Abs 1 ABGB gebotene Gesamtschau einschließlich Zukunftsprognose. (T13)
  • 3 Ob 141/15d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 141/15d
    Auch; Beis wie T12
  • 3 Ob 230/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T12
  • 9 Ob 39/16z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 Ob 39/16z
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T12
  • 6 Ob 200/16d
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 200/16d
    Beis ähnlich wie T11; Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Hier: Die Erziehungsfähigkeit ist beim Vater unter Berücksichtigung der Unterstützung in der Betreuung durch seine Mutter zweifellos besser einzuschätzen als jene der Mutter. Die Betreuung findet hauptsächlich im Haushalt der väterlichen Großmutter durch diese und den Vater statt. (T14)
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Auch
  • 5 Ob 10/18h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 10/18h
    Auch
  • 9 Ob 12/19h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 Ob 12/19h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0047832

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19720425_OGH0002_0040OB00538_7200000_004

Rechtssatz für 7Ob534/78 6Ob762/78 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047941

Geschäftszahl

7Ob534/78; 6Ob762/78; 7Ob792/79; 5Ob608/81; 1Ob642/83; 1Ob637/85; 7Ob566/89; 5Ob514/90; 1Ob623/95; 8Ob121/03g; 1Ob40/08a; 3Ob129/13m; 4Ob111/17b

Entscheidungsdatum

16.03.1978

Norm

ABGB §144 B

Rechtssatz

Der Elternteil, dem die Pflege und Erziehung des Kindes übertragen wurde, muss diese keineswegs selbst besorgen, sondern kann sie auch anderen Personen überlassen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 534/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 7 Ob 534/78
    Veröff: EvBl 1978/127 S 396
  • 6 Ob 762/78
    Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 762/78
  • 7 Ob 792/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 7 Ob 792/79
    Veröff: EFSlg 35982
  • 5 Ob 608/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 5 Ob 608/81
  • 1 Ob 642/83
    Entscheidungstext OGH 15.06.1983 1 Ob 642/83
    Veröff: AnwBl 1983,719 (kritisch Grass)
  • 1 Ob 637/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 1 Ob 637/85
  • 7 Ob 566/89
    Entscheidungstext OGH 20.04.1989 7 Ob 566/89
  • 5 Ob 514/90
    Entscheidungstext OGH 30.01.1990 5 Ob 514/90
  • 1 Ob 623/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 623/95
    Auch, Beisatz: Allerdings muss ihm die Oberaufsicht über die Betreuung und die verantwortliche Leitung der Erziehung vorbehalten bleiben. (T1) Veröff: SZ 69/20
  • 8 Ob 121/03g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2003 8 Ob 121/03g
    Beis wie T1; Beisatz: Dies gilt auch für den Bereich des Haager Kindesentführungsübereinkommens. (T2)
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Es ist zulässig, dass der pflegende Elternteil seine Aufgaben teilweise an Dritte überträgt. (T3)
  • 3 Ob 129/13m
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 129/13m
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0047941

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19780316_OGH0002_0070OB00534_7800000_002

Rechtssatz für 5Ob576/78 1Ob641/78 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047911

Geschäftszahl

5Ob576/78; 1Ob641/78; 4Ob580/78; 7Ob546/79 (7Ob547/79); 8Ob532/80; 2Ob634/84; 5Ob515/85; 3Ob599/86; 1Ob706/87; 6Ob660/89; 8Ob501/94; 7Ob548/95; 4Ob1610/95; 9Ob5/98w; 6Ob190/99f; 7Ob165/01t; 7Ob216/01t; 1Ob50/02p; 7Ob140/07z; 7Ob193/07v; 1Ob40/08a; 4Ob83/10z; 4Ob111/17b; 6Ob10/19t

Entscheidungsdatum

04.04.1978

Norm

ABGB §144 B
ABGB aF §177 Abs2
ABGB §177 Abs2 B
ABGB §177a Abs1

Rechtssatz

Kein Elternteil hat unabhängig vom Wohl des Kindes ein Vorrecht auf Pflege und Erziehung des Kindes.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 576/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 5 Ob 576/78
  • 1 Ob 641/78
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 641/78
  • 4 Ob 580/78
    Entscheidungstext OGH 19.12.1978 4 Ob 580/78
  • 7 Ob 546/79
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 7 Ob 546/79
    Ähnlich; Veröff: EFSlg 35085
  • 8 Ob 532/80
    Entscheidungstext OGH 03.07.1980 8 Ob 532/80
    Veröff: EFSlg 36022
  • 2 Ob 634/84
    Entscheidungstext OGH 30.10.1984 2 Ob 634/84
    Auch
  • 5 Ob 515/85
    Entscheidungstext OGH 26.03.1985 5 Ob 515/85
    Vgl; Beisatz: Minderjährige im Alter von siebeneinhalb und vier Jahren sind bei sonst annähernd gleichartigen Pflegeverhältnissen und Erziehungsverhältnissen vorzüglich der Mutter zuzuweisen. (T1)
  • 3 Ob 599/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 3 Ob 599/86
    Auch; Beisatz: Kein Vorrecht der Mutter. (T2)
  • 1 Ob 706/87
    Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 706/87
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 660/89
    Entscheidungstext OGH 07.09.1989 6 Ob 660/89
    Beis wie T2
  • 8 Ob 501/94
    Entscheidungstext OGH 20.01.1994 8 Ob 501/94
    Auch
  • 7 Ob 548/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 7 Ob 548/95
    Vgl; Beisatz: Bei sonst annähernd gleichartigen Pflegeverhältnissen und Erziehungsverhältnissen ist aber doch der Betreuung von Kleinkindern der Mutter der Vorzug zu geben ist, weil Kleinkinder im allgemeinen der unersetzbaren mütterlichen Zuneigung, Gefühle und Wärme bedürfen und im erhöhten Maß auch noch körperlich betreut werden müssen (hier: 2 1/2 jähriges Kind). (T3)
  • 4 Ob 1610/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1610/95
  • 9 Ob 5/98w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 5/98w
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 190/99f
    Entscheidungstext OGH 04.08.1999 6 Ob 190/99f
    Vgl; Beis wie T3 nur: Bei sonst annähernd gleichartigen Pflegeverhältnissen und Erziehungsverhältnissen ist aber doch der Betreuung von Kleinkindern der Mutter der Vorzug zu geben. (T4)
  • 7 Ob 165/01t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 165/01t
    Auch
  • 7 Ob 216/01t
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 216/01t
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 50/02p
    Entscheidungstext OGH 02.04.2002 1 Ob 50/02p
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 7 Ob 140/07z
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 140/07z
    Beis wie T4
  • 7 Ob 193/07v
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 193/07v
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
  • 4 Ob 83/10z
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 83/10z
    Auch
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Beisatz: Dies gilt umso mehr für andere Verwandte. (T5)
  • 6 Ob 10/19t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 6 Ob 10/19t
    Beis ähnlich wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0047911

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19780404_OGH0002_0050OB00576_7800000_001

Rechtssatz für 7Ob573/79 8Ob501/80 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0048969

Geschäftszahl

7Ob573/79; 8Ob501/80; 5Ob767/81; 1Ob736/82; 7Ob815/82; 6Ob583/83; 7Ob508/84; 6Ob537/84; 7Ob608/84; 3Ob599/86; 2Ob543/87; 7Ob619/87; 1Ob706/87; 8Ob600/88; 8Ob686/88; 7Ob653/89; 7Ob632/91; 4Ob2075/96t; 1Ob2296/96w; 9Ob5/98w; 7Ob165/01t; 6Ob146/02t; 7Ob253/01h; 7Ob140/07z; 1Ob40/08a; 6Ob79/10a; 1Ob146/10t; 3Ob155/12h; 4Ob111/17b

Entscheidungsdatum

19.04.1979

Norm

ABGB §177 Abs2 B

Rechtssatz

Bei der Entscheidung im Sinne des § 177 Abs 2 ABGB hat stets das Wohl des Kindes im Vordergrund zu stehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 573/79
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 573/79
    Veröff: EFSlg 33621
  • 8 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 06.03.1980 8 Ob 501/80
  • 5 Ob 767/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 5 Ob 767/81
  • 1 Ob 736/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 1 Ob 736/82
  • 7 Ob 815/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 815/82
  • 6 Ob 583/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 583/83
    Auch
  • 7 Ob 508/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 7 Ob 508/84
  • 6 Ob 537/84
    Entscheidungstext OGH 15.03.1984 6 Ob 537/84
  • 7 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 19.07.1984 7 Ob 608/84
  • 3 Ob 599/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 3 Ob 599/86
  • 2 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 2 Ob 543/87
  • 7 Ob 619/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 619/87
  • 1 Ob 706/87
    Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 706/87
  • 8 Ob 600/88
    Entscheidungstext OGH 07.07.1988 8 Ob 600/88
  • 8 Ob 686/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 8 Ob 686/88
    Auch
  • 7 Ob 653/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 653/89
  • 7 Ob 632/91
    Entscheidungstext OGH 12.12.1991 7 Ob 632/91
  • 4 Ob 2075/96t
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2075/96t
    Auch
  • 1 Ob 2296/96w
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2296/96w
    Auch; Beisatz: Die Interessen der Eltern haben zurückzutreten. (T1)
  • 9 Ob 5/98w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 5/98w
    Beis wie T1
  • 7 Ob 165/01t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 165/01t
    Beisatz: Die Interessen der (Großeltern) Eltern haben zurückzutreten. (T2)
  • 6 Ob 146/02t
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 146/02t
    Auch
  • 7 Ob 253/01h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 253/01h
    Beis wie T2
  • 7 Ob 140/07z
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 140/07z
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
  • 6 Ob 79/10a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 79/10a
  • 1 Ob 146/10t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 146/10t
  • 3 Ob 155/12h
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 155/12h
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0048969

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19790419_OGH0002_0070OB00573_7900000_001

Rechtssatz für 8Ob586/90 8Ob1591/92 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007101

Geschäftszahl

8Ob586/90; 8Ob1591/92; 8Ob1511/93; 8Ob1689/93; 8Ob501/94; 3Ob518/94; 5Ob513/95; 9Ob1536/95; 4Ob1610/95; 1Ob1531/96; 1Ob2296/96w; 6Ob190/97b; 9Ob254/97m; 9Ob5/98w; 8Ob356/97d; 5Ob229/98g; 6Ob35/99m; 9Ob43/99k; 6Ob190/99f; 10Ob115/99f; 8Ob179/99b; 8Ob212/99f; 10Ob355/99z; 7Ob325/99s; 7Ob114/01t; 7Ob129/01y; 7Ob165/01t; 6Ob185/01a; 1Ob169/01m; 9Ob268/01d; 7Ob31/02p; 6Ob27/02t; 9Ob12/02h; 9Ob8/02w; 5Ob56/02z; 6Ob146/02t; 7Ob253/01h; 9Ob210/02a; 1Ob17/02k; 7Ob65/03i; 9Ob18/03t; 5Ob8/03t; 1Ob119/03m; 3Ob204/03a; 3Ob227/03h; 7Ob184/04s; 7Ob269/04s; 4Ob247/04h; 7Ob22/06w; 3Ob51/06f; 10Ob31/06s; 7Ob47/06x; 6Ob179/06a; 6Ob160/06g; 9Ob20/07t; 6Ob78/07z; 4Ob2/07h; 1Ob123/07f; 1Ob176/07z; 9Ob13/08i; 1Ob40/08a; 1Ob93/08w; 6Ob124/08s; 8Ob49/09b; 5Ob80/09i; 3Ob122/09a; 3Ob208/09y; 8Ob116/09f; 4Ob220/09w; 6Ob7/10p; 6Ob48/10f; 10Ob18/10k; 8Ob153/09x; 6Ob79/10a; 4Ob83/10z; 1Ob146/10t; 6Ob165/10y; 1Ob160/10a; 4Ob232/10m; 8Ob144/10z; 9Ob20/11y; 3Ob66/11v; 5Ob188/11z; 9Ob71/11y; 5Ob258/11v; 3Ob27/12k; 8Ob10/12x; 7Ob80/12h; 8Ob70/12w; 9Ob48/11s; 9Ob38/12x; 1Ob241/12s; 1Ob20/13t; 1Ob226/12k; 8Ob65/13m; 9Ob8/14p; 4Ob79/14t; 1Ob94/14a; 5Ob144/14h; 1Ob163/14y; 3Ob179/14s; 7Ob198/14i; 1Ob250/14t; 2Ob240/14d; 7Ob227/14d; 10Ob12/15k; 6Ob194/14v; 7Ob229/14y; 3Ob110/15w; 9Ob21/15a; 3Ob141/15d; 3Ob230/15t; 1Ob46/16w; 10Ob24/16a; 4Ob226/16p; 6Ob200/16d; 4Ob245/16g; 1Ob99/17s; 4Ob113/17x; 4Ob111/17b; 1Ob136/17g; 3Ob153/17x; 9Ob75/17w; 4Ob71/18x; 7Ob94/18a; 6Ob106/18h; 5Ob118/18s; 1Ob238/18h; 4Ob246/18g; 8Ob15/19t; 5Ob60/19p; 1Ob57/19t

Entscheidungsdatum

28.06.1990

Norm

ABGB idF KindNamRÄG 2013 §181
AußStrG idF WGN 1989 §14 Abs1 C2d1
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1d1

Rechtssatz

Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, welchem Elternteil bei Gegenüberstellung der Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände (RZ 1973,198; ÖA 1985,77 ua) die Obsorge für das Kind übertragen werden soll, ist immer eine solche des Einzelfalls, der in der Regel keine grundsätzliche Bedeutung im Sinn des § 14 Abs 1 AußStrG idF WGN 1989 zuerkannt werden kann.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 586/90
    Entscheidungstext OGH 28.06.1990 8 Ob 586/90
    Veröff: ÖA 1991,54 = ÖA 1992,22
  • 8 Ob 1591/92
    Entscheidungstext OGH 25.06.1992 8 Ob 1591/92
  • 8 Ob 1511/93
    Entscheidungstext OGH 28.01.1993 8 Ob 1511/93
    Auch; Beisatz: Wenn - wie hier - die Entscheidung das Kindeswohl als oberstes Prinzip des Pflegschaftsverfahrens wahrt. (T1)
  • 8 Ob 1689/93
    Entscheidungstext OGH 17.12.1993 8 Ob 1689/93
    Auch
  • 8 Ob 501/94
    Entscheidungstext OGH 20.01.1994 8 Ob 501/94
    Auch; Beisatz: Dies gilt nicht, wenn bei dieser Abwägung im Ergebnis das Kindeswohl verletzt wird. (T2)
  • 3 Ob 518/94
    Entscheidungstext OGH 23.03.1994 3 Ob 518/94
    Auch; Beisatz: Zulässigkeit des außerordentlichen Revisionsrekurses, wenn das Wohl der Kinder nicht ausreichend bedacht wurde. (T3)
  • 5 Ob 513/95
    Entscheidungstext OGH 16.05.1995 5 Ob 513/95
    Auch; Beisatz: Zulässigkeit des außerordentlichen Revisionsrekurses, wenn die Änderung des Obsorgeverhältnisses nicht die äußerste Notmaßnahme darstellt. (T4)
  • 9 Ob 1536/95
    Entscheidungstext OGH 10.05.1995 9 Ob 1536/95
    Beis wie T1
  • 4 Ob 1610/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1610/95
    Auch
  • 1 Ob 1531/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1531/96
    Beis wie T3
  • 1 Ob 2296/96w
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2296/96w
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 190/97b
    Entscheidungstext OGH 19.06.1997 6 Ob 190/97b
  • 9 Ob 254/97m
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 Ob 254/97m
    Beis wie T2
  • 9 Ob 5/98w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 5/98w
    Auch
  • 8 Ob 356/97d
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 Ob 356/97d
    Auch
  • 5 Ob 229/98g
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 5 Ob 229/98g
  • 6 Ob 35/99m
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 35/99m
    Beis wie T2
  • 9 Ob 43/99k
    Entscheidungstext OGH 05.05.1999 9 Ob 43/99k
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 190/99f
    Entscheidungstext OGH 04.08.1999 6 Ob 190/99f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 10 Ob 115/99f
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 10 Ob 115/99f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 179/99b
    Entscheidungstext OGH 08.07.1999 8 Ob 179/99b
  • 8 Ob 212/99f
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 212/99f
    Auch
  • 10 Ob 355/99z
    Entscheidungstext OGH 11.01.2000 10 Ob 355/99z
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 325/99s
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 325/99s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufhebung der Adoption. (T5)
  • 7 Ob 114/01t
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 114/01t
  • 7 Ob 129/01y
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 129/01y
    Beisatz: Dies gilt auch für die Entscheidung über einen Antrag nach § 181 Abs 3 ABGB, die verweigerte Zustimmung des Vaters des minderjährigen Wahlkindes zur Adoption zu ersetzen. (T6)
  • 7 Ob 165/01t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 165/01t
  • 6 Ob 185/01a
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 185/01a
  • 1 Ob 169/01m
    Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 169/01m
  • 9 Ob 268/01d
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 9 Ob 268/01d
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 31/02p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2002 7 Ob 31/02p
  • 6 Ob 27/02t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 27/02t
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 Ob 12/02h
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 12/02h
    Beisatz: Abgesehen von Fällen krasser Fehlbeurteilung durch das Rekursgericht. (T7)
  • 9 Ob 8/02w
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 8/02w
    Beis wie T1
  • 5 Ob 56/02z
    Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 56/02z
    Vgl aber; Beisatz: Die Entscheidung, welchem Elternteil die Kindesobsorge übertragen werden soll, ist nur dann eine solche des Einzelfalls, der keine grundsätzliche Bedeutung im Sinn des § 14 Abs 1 AußStrG zukommt, wenn dabei auf das Kindeswohl ausreichend Bedacht genommen wurde. (T8)
  • 6 Ob 146/02t
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 146/02t
    Beis wie T3
  • 7 Ob 253/01h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 253/01h
  • 9 Ob 210/02a
    Entscheidungstext OGH 02.10.2002 9 Ob 210/02a
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 17/02k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 17/02k
  • 7 Ob 65/03i
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 65/03i
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 18/03t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 Ob 18/03t
    Beis wie T7
  • 5 Ob 8/03t
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 5 Ob 8/03t
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T8
  • 1 Ob 119/03m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 119/03m
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob die Übertragung der Obsorge im konkreten Fall Zweckmäßigkeitskriterien entspricht. (T9)
    Beisatz: Hier: Zuständigkeitsübergang auf den nach § 215a ABGB zuständigen Jugendwohlfahrtsträger. (T10)
  • 3 Ob 204/03a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 204/03a
    Vgl auch
  • 3 Ob 227/03h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 227/03h
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 184/04s
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 184/04s
    Auch; Beisatz: Hier: Übertragung der Obsorge auf den Jugendwohlfahrtsträger. (T11)
  • 7 Ob 269/04s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 7 Ob 269/04s
    Auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 247/04h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2004 4 Ob 247/04h
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 22/06w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 7 Ob 22/06w
    Auch; Beis wie T11
  • 3 Ob 51/06f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 51/06f
    Auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 31/06s
    Entscheidungstext OGH 22.05.2006 10 Ob 31/06s
    Auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 47/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 47/06x
    Vgl aber; Beis wie T8
  • 6 Ob 179/06a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 179/06a
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 160/06g
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 160/06g
    Beisatz: Hier: Einstweilige Entscheidung über die Obsorge und den persönlichen Verkehr gemäß § 107 Abs 2 AußStrG 2005. (T12)
  • 9 Ob 20/07t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 20/07t
  • 6 Ob 78/07z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2007 6 Ob 78/07z
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 2/07h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
    Vgl aber; Beis wie T3; Veröff: SZ 2007/75
  • 1 Ob 123/07f
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 123/07f
    Auch
  • 1 Ob 176/07z
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 176/07z
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 9 Ob 13/08i
    Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 Ob 13/08i
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
    Beis wie T3
  • 1 Ob 93/08w
    Entscheidungstext OGH 30.05.2008 1 Ob 93/08w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T12 nur: Hier: Einstweilige Entscheidung über die Obsorge gemäß § 107 Abs 2 AußStrG 2005. (T13)
  • 6 Ob 124/08s
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 124/08s
    Beis wie T13
  • 8 Ob 49/09b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 8 Ob 49/09b
  • 5 Ob 80/09i
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 80/09i
  • 3 Ob 122/09a
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 122/09a
    Beis wie T1
  • 3 Ob 208/09y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 208/09y
    Auch; Beis wie T11
  • 8 Ob 116/09f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 116/09f
    Auch; Beisatz: Hier: Erteilung von Auflagen (Einräumung von Kontrollrechten des Jugendwohlfahrtsträgers) an die allein obsorgeberechtigte Kindesmutter aufgrund Vernachlässigung ihrer Erziehungsaufgaben ist Einzelfallentscheidung. (T14)
  • 4 Ob 220/09w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 4 Ob 220/09w
  • 6 Ob 7/10p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 7/10p
    Beis wie T1
  • 6 Ob 48/10t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 48/10t
    Beis wie T7
  • 10 Ob 18/10k
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 10 Ob 18/10k
    Beis wie T1
  • 8 Ob 153/09x
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 153/09x
    Auch
  • 6 Ob 79/10a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 79/10a
    Vgl auch
  • 4 Ob 83/10z
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 83/10z
    Auch
  • 1 Ob 146/10t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 146/10t
    Beis wie T8
  • 6 Ob 165/10y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 6 Ob 165/10y
    Beis wie T12
  • 1 Ob 160/10a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 160/10a
    Auch
  • 4 Ob 232/10m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 232/10m
    Auch
  • 8 Ob 144/10z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 144/10z
    Auch; Beis wie T11
  • 9 Ob 20/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 Ob 20/11y
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 66/11v
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 66/11v
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 188/11z
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 188/11z
    Auch; Beisatz: Die Entscheidung, ob ein kinderpsychologisches Gutachten einzuholen ist, obliegt den Tatsacheninstanzen. (T15)
  • 9 Ob 71/11y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 Ob 71/11y
    Beis wie T1
  • 5 Ob 258/11v
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 258/11v
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 27/12k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 27/12k
  • 8 Ob 10/12x
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 10/12x
    Auch
  • 7 Ob 80/12h
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 7 Ob 80/12h
    Bem: Nunmehr § 62 Abs 1 AußStrG. (T16)
  • 8 Ob 70/12w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 70/12w
  • 9 Ob 48/11s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2012 9 Ob 48/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 Ob 38/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 Ob 38/12x
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 1 Ob 241/12s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 241/12s
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 20/13t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 1 Ob 20/13t
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 226/12k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 226/12k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 8 Ob 65/13m
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 Ob 65/13m
  • 9 Ob 8/14p
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 8/14p
    Auch
  • 4 Ob 79/14t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 79/14t
    Auch
  • 1 Ob 94/14a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 94/14a
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 144/14h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 144/14h
    Auch; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: Vorläufige Obsorge (T17)
  • 1 Ob 163/14y
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 163/14y
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Vorläufige Obsorgeentscheidung nach § 107 Abs 2 AußStrG idF KindNamRÄG 2013. (T18)
  • 3 Ob 179/14s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 179/14s
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 7 Ob 198/14i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 198/14i
    Auch
  • 1 Ob 250/14t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 250/14t
    Auch
  • 2 Ob 240/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 2 Ob 240/14d
    Auch
  • 7 Ob 227/14d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 227/14d
    Auch
  • 10 Ob 12/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 12/15k
    Auch
  • 6 Ob 194/14v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 194/14v
    Auch; nur T13
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
    Auch
  • 3 Ob 110/15w
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 110/15w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 9 Ob 21/15a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 21/15a
    Auch; Beis wie T17
  • 3 Ob 141/15d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 141/15d
    Auch
  • 3 Ob 230/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
    Auch
  • 1 Ob 46/16w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 46/16w
    Auch
  • 10 Ob 24/16a
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 Ob 24/16a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8
  • 4 Ob 226/16p
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 226/16p
    Auch
  • 6 Ob 200/16d
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 200/16d
    Vgl; Beisatz: Die Frage, welchem Elternteil bei der Entscheidung nach § 180 Abs 2 ABGB die hauptsächliche Betreuung zukommen soll, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, sodass regelmäßig keine Frage im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG zu beantworten ist. (T19)
  • 4 Ob 245/16g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 245/16g
    Auch; Beisatz: Kontaktrecht. (T20)
  • 1 Ob 99/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 99/17s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Die Frage, ob die Voraussetzungen für eine Obsorgeübertragung (gemäß § 181 ABGB) erfüllt sind und eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und wirft keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG auf, wenn dabei ausreichend auf das Kindeswohl Bedacht genommen wurde. (T21)
  • 4 Ob 113/17x
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 113/17x
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 136/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 136/17g
    Vgl; Beis wie T8
  • 3 Ob 153/17x
    Entscheidungstext OGH 20.09.2017 3 Ob 153/17x
    Beis wie T21
  • 9 Ob 75/17w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 75/17w
  • 4 Ob 71/18x
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 71/18x
  • 7 Ob 94/18a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 94/18a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T11; Beis wie T21
  • 6 Ob 106/18h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 6 Ob 106/18h
    Auch; Beis wie T11
  • 5 Ob 118/18s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 118/18s
    Beis wie T8; Beis wie T11; Beis wie T21
  • 1 Ob 238/18h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 238/18h
    Auch; Beis wie T21
  • 4 Ob 246/18g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 246/18g
  • 8 Ob 15/19t
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 15/19t
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 60/19p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 60/19p
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 1 Ob 57/19t
    Entscheidungstext OGH 03.04.2019 1 Ob 57/19t
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T18

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0007101

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19900628_OGH0002_0080OB00586_9000000_001

Rechtssatz für 7Ob528/92 3Ob1520/92 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0048632

Geschäftszahl

7Ob528/92; 3Ob1520/92; 7Ob523/93; 2Ob565/93; 5Ob513/95; 4Ob1610/95; 1Ob623/95; 1Ob1531/96; 1Ob601/95; 1Ob2155/96k; 1Ob2296/96w; 6Ob318/97a; 9Ob143/98i; 5Ob229/98g; 4Ob311/99k; 10Ob92/00b; 7Ob174/00i; 8Ob304/00i; 10Ob92/01d; 7Ob165/01t; 4Ob186/01h; 1Ob172/01b; 9Ob8/02w; 5Ob56/02z; 6Ob148/02m; 7Ob253/01h; 1Ob5/02w; 4Ob17/03h; 5Ob8/03t; 4Ob146/03d; 2Ob197/03i; 3Ob204/03a; 7Ob79/05a; 7Ob22/06w; 7Ob74/06t; 3Ob78/06a; 7Ob47/06x; 3Ob179/06d; 4Ob2/07h; 7Ob126/07s; 1Ob123/07f; 7Ob140/07z; 6Ob196/07b; 1Ob40/08a; 1Ob93/08w; 5Ob207/08i; 8Ob116/09f; 6Ob48/10t; 10Ob18/10k; 6Ob79/10a; 5Ob103/10y; 7Ob25/11v; 4Ob8/11x; 5Ob163/11y; 5Ob173/11v; 3Ob27/12k; 7Ob60/12t; 7Ob80/12h; 9Ob48/11s; 3Ob155/12h; 9Ob38/12x; 3Ob240/12h; 3Ob38/13d; 1Ob126/13f; 4Ob165/13p; 6Ob179/13m; 4Ob14/14h; 8Ob7/14h; 7Ob64/14h; 6Ob160/14v; 1Ob167/14m; 7Ob198/14i; 8Ob13/15t; 7Ob229/14y; 3Ob141/15d; 10Ob81/15g; 3Ob230/15t; 9Ob39/16z; 1Ob45/16y; 1Ob99/16i; 6Ob182/16g; 6Ob200/16d; 6Ob11/17m; 8Ob49/17i; 4Ob111/17b; 3Ob153/17x; 7Ob170/17a; 5Ob10/18h; 1Ob43/18g; 6Ob27/18s; 9Ob6/18z; 3Ob25/18z; 8Ob17/18k; 1Ob189/18b; 3Ob198/18s; 7Ob213/18a; 9Ob12/19h; 5Ob60/19p

Entscheidungsdatum

20.02.1992

Norm

ABGB §176 B
ABGB §176 C
ABGB §177 B
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §181
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §185 Abs1
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §185 Abs2

Rechtssatz

Bei der Entscheidung über die Obsorge für ein Kind ist ausschließlich dessen Wohl maßgebend, wobei nicht nur von der momentanen Situation ausgegangen werden darf, sondern auch Zukunftsprognosen zu stellen sind.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 528/92
    Entscheidungstext OGH 20.02.1992 7 Ob 528/92
  • 3 Ob 1520/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1992 3 Ob 1520/92
    nur: Bei der Entscheidung über die Obsorge für ein Kind ist ausschließlich dessen Wohl maßgebend. (T1)
  • 7 Ob 523/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 523/93
    Auch; Beisatz: Nur sichere Prognosen für eine erhebliche Förderung des Kindeswohls gestatten eine Änderung. (T2)
  • 2 Ob 565/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 2 Ob 565/93
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 513/95
    Entscheidungstext OGH 16.05.1995 5 Ob 513/95
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kein Wechsel der Pflegeverhältnisse und Erziehungsverhältnisse wenn keine sicheren Prognosen über den Einfluss eines Obsorgewechsels vorliegen (Vierzehnjähriger, der durch die Rückholaktion seiner Mutter massiv irritiert wurde und selbst einen Wechsel des Pflegeplatzes zum Vater anstrebt). (T3)
  • 4 Ob 1610/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1610/95
    nur T1
  • 1 Ob 623/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 623/95
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 69/20
  • 1 Ob 1531/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1531/96
    Auch
  • 1 Ob 601/95
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 601/95
    Auch; Beisatz: Die Obsorgeentscheidung ist zukunftsbezogene Rechtsgestaltung und nur dann sachgerecht, wenn sie auf aktueller Sachverhaltsgrundlage beruht. (T4)
  • 1 Ob 2155/96k
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2155/96k
    Auch; nur T1; Beisatz: Die gerichtlichen Entscheidungen haben nicht auf die Wahrung der Elternrechte abzustellen. (T5)
  • 1 Ob 2296/96w
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2296/96w
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 318/97a
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 6 Ob 318/97a
    Beis wie T4
  • 9 Ob 143/98i
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 143/98i
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 229/98g
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 5 Ob 229/98g
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Kein Wechsel der Pflegeverhältnisse und Erziehungsverhältnisse wenn keine sicheren Prognosen über den Einfluss eines Obsorgewechsels vorliegen. (T6)
  • 4 Ob 311/99k
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 311/99k
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 92/00b
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 10 Ob 92/00b
    nur T1
  • 7 Ob 174/00i
    Entscheidungstext OGH 27.09.2000 7 Ob 174/00i
    Auch; nur T1; Beis wie T6
  • 8 Ob 304/00i
    Entscheidungstext OGH 11.01.2001 8 Ob 304/00i
    Auch; Beis wie T6
  • 10 Ob 92/01d
    Entscheidungstext OGH 08.05.2001 10 Ob 92/01d
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 165/01t
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 165/01t
  • 4 Ob 186/01h
    Entscheidungstext OGH 12.09.2001 4 Ob 186/01h
    nur T1; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Im Spannungsverhältnis zwischen Elternrechten und dem Kindeswohl haben erstere naturgemäß zurückzutreten. (T7)
  • 1 Ob 172/01b
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 172/01b
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 9 Ob 8/02w
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 8/02w
    Beis wie T4; Beis wie T7
  • 5 Ob 56/02z
    Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 56/02z
    Auch; Beis wie T4 nur: Die Obsorgeentscheidung ist zukunftsbezogene Rechtsgestaltung. (T8)
    Beis ähnlich wie T6
  • 6 Ob 148/02m
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 148/02m
    nur T1
  • 7 Ob 253/01h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 253/01h
    Beis wie T4
  • 1 Ob 5/02w
    Entscheidungstext OGH 25.10.2002 1 Ob 5/02w
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T5
  • 4 Ob 17/03h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 4 Ob 17/03h
    Beis wie T7
  • 5 Ob 8/03t
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 5 Ob 8/03t
    Auch
  • 4 Ob 146/03d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 4 Ob 146/03d
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Angestrebter Obsorgewechsel mit der Begründung der im Inland günstigeren Lebensverhältnisse. (T9) Beisatz: Die - aus inländischer Sicht - ungünstigeren Entwicklungsbedingungen im Ausland begründen vor allem dann für sich allein noch keine Gefährdung des Kindeswohls, wenn die Familie von dort stammt. Im Übrigen gehören seine Eltern und deren sozio-ökonomischen Verhältnisse grundsätzlich zum Schicksal und Lebensrisiko eines Kindes. (T10)
  • 2 Ob 197/03i
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 197/03i
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T9; Beisatz: Ebenso wie bei einer Wohnsitzverlegung bedarf auch die Beurteilung, ob im Fall einer drohenden zwangsweisen Abschiebung aus dem Inland das Kindeswohl gefährdet ist, einer Interessenabwägung im Einzelfall. (T11)
  • 3 Ob 204/03a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 204/03a
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 79/05a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 7 Ob 79/05a
  • 7 Ob 22/06w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 7 Ob 22/06w
  • 7 Ob 74/06t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 74/06t
  • 3 Ob 78/06a
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 78/06a
  • 7 Ob 47/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 47/06x
  • 3 Ob 179/06d
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 179/06d
    Auch
  • 4 Ob 2/07h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
    Auch; Veröff: SZ 2007/75
  • 7 Ob 126/07s
    Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 126/07s
  • 1 Ob 123/07f
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 123/07f
    nur T1
  • 7 Ob 140/07z
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 140/07z
  • 6 Ob 196/07b
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 196/07b
    Auch, nur T1
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
  • 1 Ob 93/08w
    Entscheidungstext OGH 30.05.2008 1 Ob 93/08w
    Beis wie T7
  • 5 Ob 207/08i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 207/08i
    Vgl; Beisatz: Hier: Bei Maßnahmen nach § 107 Abs 2 AußStrG 2005 ist ausschließlich das Kindeswohl relevant. (T12)
  • 8 Ob 116/09f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 116/09f
    Auch
  • 6 Ob 48/10t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 48/10t
  • 10 Ob 18/10k
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 10 Ob 18/10k
  • 6 Ob 79/10a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 79/10a
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 103/10y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 103/10y
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T6
  • 7 Ob 25/11v
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 25/11v
  • 4 Ob 8/11x
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 8/11x
    Vgl; nur ähnlich T1; Beis ähnlich wie T5; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Verletzt ein Elternteil schuldhaft die sich aus § 145b ABGB ergebenden Pflichten und beeinträchtigt er dadurch die Eltern‑Kind‑Beziehung des anderen, können sich Schadenersatzansprüche ergeben. (T13)
    Veröff: SZ 2011/48
  • 5 Ob 163/11y
    Entscheidungstext OGH 07.10.2011 5 Ob 163/11y
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 173/11v
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 173/11v
    Ähnlich; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Bei der Frage, ob das Kindeswohl durch eine Übersiedlung gefährdet ist, handelt es sich um eine nach pflichtgemäßen Ermessen zu treffende Entscheidung im Einzelfall, der keine grundsätzliche Bedeutung zuerkannt werden kann. (T14)
  • 3 Ob 27/12k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 27/12k
  • 7 Ob 60/12t
    Entscheidungstext OGH 25.04.2012 7 Ob 60/12t
  • 7 Ob 80/12h
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 7 Ob 80/12h
  • 9 Ob 48/11s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2012 9 Ob 48/11s
    Vgl auch; Beisatz: Oberstes Prinzip bei Obsorgerechtsentscheidungen ist stets die Wahrung des Kindeswohls; demgegenüber sind die Interessen der Eltern nachrangig. (T15)
  • 3 Ob 155/12h
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 155/12h
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 38/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 Ob 38/12x
    nur T1
  • 3 Ob 240/12h
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 240/12h
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T8
  • 3 Ob 38/13d
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 38/13d
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 126/13f
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 126/13f
    Vgl
  • 4 Ob 165/13p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 165/13p
  • 6 Ob 179/13m
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 6 Ob 179/13m
    Vgl; Beisatz: Hier reichen die Feststellungen für eine (von den Vorinstanzen zwar nicht ausdrücklich, aber implizit vorgenommene) negative Zukunftsprognose aus. (T16)
  • 4 Ob 14/14h
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 14/14h
  • 8 Ob 7/14h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 7/14h
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Entscheidung über eine Obsorgeentziehung müssen auch die zwangsläufig belastenden Auswirkungen dieser Maßnahme auf das Kindeswohl mit berücksichtigt werden. (T17)
  • 7 Ob 64/14h
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 64/14h
  • 6 Ob 160/14v
    Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 160/14v
    Auch; nur T7
  • 1 Ob 167/14m
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 167/14m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 198/14i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 198/14i
  • 8 Ob 13/15t
    Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 Ob 13/15t
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
  • 3 Ob 141/15d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 141/15d
    Auch
  • 10 Ob 81/15g
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 Ob 81/15g
    Beis wie T7
  • 3 Ob 230/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
    Auch
  • 9 Ob 39/16z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 Ob 39/16z
  • 1 Ob 45/16y
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 45/16y
  • 1 Ob 99/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 99/16i
    Vgl
  • 6 Ob 182/16g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 182/16g
    Beisatz: Es reicht aus, wenn die Vorinstanzen die zukünftigen Aussichten zwar nicht ausdrücklich, aber implizit berücksichtigt haben. (T18)
  • 6 Ob 200/16d
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 200/16d
  • 6 Ob 11/17m
    Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 11/17m
    Auch; Beisatz: Hier: Den Eltern wurde die Obsorge entzogen, weil sie das Wohl ihres Kindes, das seit seinem vierten Lebensmonat bei Pflegeeltern lebt, dadurch gefährden, dass sie sich seit Jahren beharrlich weigern, den Pflegeeltern oder dem Kinder- und Jugendhilfeträger ein Reisedokument für das Kind zur Verfügung zu stellen, und so ihrem Kind entgegen seinen berechtigten Entwicklungsbedürfnissen seit Jahren gemeinsame Urlaubsreisen mit den Pflegeeltern ins Ausland und damit verbundene neue Erlebnisse und Erfahrungen sowie nach Beginn der schulischen Ausbildung die Teilnahme an Auslandsaufenthalten im schulischen Kontext verwehren. (T19)
  • 8 Ob 49/17i
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 Ob 49/17i
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T11; Beis wie T14; Beis wie T17
  • 3 Ob 153/17x
    Entscheidungstext OGH 20.09.2017 3 Ob 153/17x
  • 7 Ob 170/17a
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 170/17a
  • 5 Ob 10/18h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 10/18h
  • 1 Ob 43/18g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 43/18g
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T14; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 6 Ob 27/18s
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 6 Ob 27/18s
  • 9 Ob 6/18z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 Ob 6/18z
    nur T1
  • 3 Ob 25/18z
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 3 Ob 25/18z
  • 8 Ob 17/18k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 17/18k
  • 1 Ob 189/18b
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 189/18b
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T17
  • 3 Ob 198/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 198/18s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T17
  • 7 Ob 213/18a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 7 Ob 213/18a
    Beisatz: Hier: § 185 Abs 1 und 2 ABGB. (T20)
  • 9 Ob 12/19h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 Ob 12/19h
    Auch
  • 5 Ob 60/19p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 60/19p
    Beis wie T2; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048632

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19920220_OGH0002_0070OB00528_9200000_001

Rechtssatz für 6Ob219/00z 3Ob161/07h 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114147

Geschäftszahl

6Ob219/00z; 3Ob161/07h; 3Ob236/07p; 10Ob50/08p; 6Ob175/08s; 2Ob66/10k; 7Ob198/14i; 4Ob111/17b; 5Ob10/18h; 5Ob118/18s

Entscheidungsdatum

05.10.2000

Norm

AußStrG §15 Z2
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1c
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1d1

Rechtssatz

In der Ansicht, dass die umfangreichen Beweisanbote des Vaters nach bereits einjährigem, durch zahlreiche vorangehende Eingaben gekennzeichneten Obsorgestreit schon nach dem jeweils hiezu angeführten Beweisthema keine wesentlichen Erkenntnisse erwarten ließen und nur zu einer offenbar vom Vater angestrebten, aber dem Kindeswohl nicht dienlichen Verzögerung der Obsorgeentscheidung führen würden, kann eine Fehlbeurteilung der Vorinstanzen nicht erblickt werden. Dies gilt auch für die Frage, welchen von mehreren Gutachten bei Widersprüchlichkeiten zu folgen ist und ob nochmals Stellungnahmen der Sachverständigen einzuholen oder weitere Sachverständige beizuziehen sind.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 219/00z
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 219/00z
  • 3 Ob 161/07h
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 161/07h
    Ähnlich; Beisatz: Die Frage, welche konkreten Beweise bei der Obsorgeentscheidung aufzunehmen sind und in welchem Umfang Beweisanboten einer Partei zu entsprechen ist, hängt von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab (so schon 6 Ob 219/00z). (T1)
  • 3 Ob 236/07p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 236/07p
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 10 Ob 50/08p
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 50/08p
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 6 Ob 175/08s
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 175/08s
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 66/10k
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 66/10k
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 7 Ob 198/14i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 198/14i
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 10/18h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 10/18h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 118/18s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 118/18s
    Vgl auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114147

Im RIS seit

04.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2018

Dokumentnummer

JJR_20001005_OGH0002_0060OB00219_00Z0000_001

Rechtssatz für 4Ob186/01h 9Ob8/02w 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0115719

Geschäftszahl

4Ob186/01h; 9Ob8/02w; 5Ob56/02z; 9Ob210/02a; 1Ob5/02w; 7Ob65/03i; 5Ob8/03t; 7Ob184/04s; 6Ob120/05y; 7Ob22/06w; 7Ob74/06t; 7Ob47/06x; 6Ob78/07z; 4Ob2/07h; 3Ob161/07h; 1Ob190/07h; 6Ob196/07b; 1Ob40/08a; 5Ob207/08i; 3Ob122/09a; 6Ob181/09z; 3Ob208/09y; 8Ob116/09f; 4Ob220/09w; 6Ob7/10p; 6Ob48/10f; 6Ob79/10a; 7Ob81/10b (7Ob97/10f); 1Ob146/10t; 5Ob168/10g; 1Ob160/10a; 8Ob1/11x; 4Ob232/10m; 8Ob144/10z; 9Ob20/11y; 7Ob88/11h; 3Ob66/11v; 5Ob188/11z; 3Ob17/12i; 9Ob71/11y; 5Ob258/11v; 3Ob27/12k; 8Ob10/12x; 7Ob60/12t; 8Ob70/12w; 9Ob48/11s; 8Ob88/12t; 8Ob107/12m; 8Ob123/12i; 1Ob241/12s; 8Ob16/13f; 7Ob16/13y; 5Ob43/13d; 1Ob20/13t; 6Ob74/13w; 8Ob65/13m; 5Ob227/13p; 4Ob79/14t; 1Ob94/14a; 5Ob144/14h; 1Ob167/14m; 7Ob198/14i; 2Ob240/14d; 10Ob12/15k; 7Ob229/14y; 9Ob21/15a; 3Ob141/15d; 3Ob144/15w; 7Ob159/15f; 8Ob103/15b; 3Ob166/15f; 8Ob81/15t; 4Ob181/15v; 3Ob230/15t; 1Ob46/16w; 9Ob39/16z; 9Ob47/16a; 6Ob182/16g; 4Ob226/16p; 4Ob245/16g; 1Ob61/17b; 1Ob99/17s; 4Ob111/17b; 1Ob136/17g; 2Ob160/17v; 9Ob75/17w; 9Ob6/18z; 7Ob94/18a; 5Ob118/18s; 4Ob246/18g; 8Ob15/19t; 4Ob70/19a; 5Ob60/19p; 3Ob72/19p; 5Ob104/19h; 5Ob122/19f

Entscheidungsdatum

12.09.2001

Norm

ABGB §176 Abs1 B
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §181
AußStrG §14 C2d1
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1d1

Rechtssatz

Die Entscheidung, welchem Elternteil die Kindesobsorge übertragen werden soll, ist dann eine solche des Einzelfalls, der keine grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 14 Abs 1 AußStrG zukommt, wenn dabei auf das Kindeswohl ausreichend Bedacht genommen wurde.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 186/01h
    Entscheidungstext OGH 12.09.2001 4 Ob 186/01h
  • 9 Ob 8/02w
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 8/02w
  • 5 Ob 56/02z
    Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 56/02z
  • 9 Ob 210/02a
    Entscheidungstext OGH 02.10.2002 9 Ob 210/02a
  • 1 Ob 5/02w
    Entscheidungstext OGH 25.10.2002 1 Ob 5/02w
  • 7 Ob 65/03i
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 65/03i
    Auch
  • 5 Ob 8/03t
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 5 Ob 8/03t
    Auch
  • 7 Ob 184/04s
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 184/04s
    Auch; Beisatz: Und keine Verletzung der leitenden Grundsätze der Rechtsprechung vorliegt. (T1)
    Beisatz: Hier: Übertragung der Obsorge auf den Jugendwohlfahrtsträger. (T2)
  • 6 Ob 120/05y
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 120/05y
  • 7 Ob 22/06w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 7 Ob 22/06w
    Beis wie T2
  • 7 Ob 74/06t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 74/06t
  • 7 Ob 47/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 47/06x
    Beisatz: Nunmehr § 62 Abs 1 AußStrG 2005. (T3)
  • 6 Ob 78/07z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2007 6 Ob 78/07z
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 2/07h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
    Veröff: SZ 2007/75
  • 3 Ob 161/07h
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 161/07h
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 190/07h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 190/07h
    Auch
  • 6 Ob 196/07b
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 196/07b
    Beisatz: Die Entscheidung, welcher potentielle Obsorgeträger in den Fällen des § 145 Abs 1 ABGB bei Tod des allein obsorgeberechtigten Elternteils zu betrauen ist, ist stets eine solche des Einzelfalles, der keine grundsätzliche Bedeutung iSd § 62 Abs 1 AußStrG zukommt. Sie ist immer nur aufgrund einer singulären familiären Situation unter Bedachtnahme auf die jeweils einzelfallbezogene (Gesamt-)Situation zu treffen. (T4)
  • 1 Ob 40/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
    Auch
  • 5 Ob 207/08i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 207/08i
    Bem: Hier: Erlassung einer vorläufigen Maßnahme nach § 107 Abs 2 AußStrG 2005. (T5)
  • 3 Ob 122/09a
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 122/09a
    Auch; Beisatz: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, welchem Elternteil bei Gegenüberstellung der Persönlichkeiten, Eigenschaften und Lebensumstände die Obsorge für das Kind übertragen werden soll, ist immer eine solche des Einzelfalls, der keine grundsätzliche Bedeutung iSd § 62 Abs 1 AußStrG zukommt, wenn die Entscheidung das Kindeswohl als oberstes Prinzip des Pflegschaftsverfahrens wahrt. (T6)
  • 6 Ob 181/09z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 181/09z
    Vgl
  • 3 Ob 208/09y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 208/09y
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 116/09f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 116/09f
    Auch; Beisatz: Entscheidungen über die Kindesobsorge stellen, sofern dabei auf das Kindeswohl ausreichend Bedacht genommen wurde, solche des Einzelfalls dar, denen keine grundsätzliche Bedeutung im Sinn des § 62 AußStrG zukommt. (T7)
    Beisatz: Hier: Erteilung von Auflagen (Einräumung von Kontrollrechten des Jugendwohlfahrtsträgers) an die allein obsorgeberechtigte Kindesmutter aufgrund Vernachlässigung ihrer Erziehungsaufgaben ist Einzelfallentscheidung. (T8)
  • 4 Ob 220/09w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 4 Ob 220/09w
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 7/10p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 7/10p
    Beis wie T1
  • 6 Ob 48/10t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 48/10t
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 6 Ob 79/10a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 79/10a
    Vgl; Beis ähnlich wie T7
  • 7 Ob 81/10b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 7 Ob 81/10b
  • 1 Ob 146/10t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 146/10t
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 5 Ob 168/10g
    Entscheidungstext OGH 23.09.2010 5 Ob 168/10g
    Beisatz: Hier: Abwägung bei der Kollision mehrerer obsorgerechtlicher Leitgedanken. (T9)
  • 1 Ob 160/10a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 160/10a
    Beis wie T3
  • 8 Ob 1/11x
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 1/11x
    Auch
  • 4 Ob 232/10m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 232/10m
    Auch
  • 8 Ob 144/10z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 144/10z
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 20/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 Ob 20/11y
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 88/11h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 7 Ob 88/11h
    Auch
  • 3 Ob 66/11v
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 66/11v
    Auch; Beis wie T7
  • 5 Ob 188/11z
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 188/11z
    Vgl; Beisatz: Die Entscheidung, ob ein kinderpsychologisches Gutachten einzuholen ist, obliegt den Tatsacheninstanzen. (T10)
  • 3 Ob 17/12i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 17/12i
    Beis wie T7
  • 9 Ob 71/11y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 Ob 71/11y
  • 5 Ob 258/11v
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 258/11v
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 3 Ob 27/12k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 27/12k
    Auch
  • 8 Ob 10/12x
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 10/12x
    Auch
  • 7 Ob 60/12t
    Entscheidungstext OGH 25.04.2012 7 Ob 60/12t
    Beisatz: § 62 Abs 1 AußStrG 2005 (T11)
  • 8 Ob 70/12w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 70/12w
    Beis wie T11
  • 9 Ob 48/11s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2012 9 Ob 48/11s
    Vgl auch
  • 8 Ob 88/12t
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 88/12t
  • 8 Ob 107/12m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2012 8 Ob 107/12m
  • 8 Ob 123/12i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2012 8 Ob 123/12i
  • 1 Ob 241/12s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 241/12s
    Beis wie T2; Beis wie T7
  • 8 Ob 16/13f
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 16/13f
  • 7 Ob 16/13y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 16/13y
    Beis wie T2
  • 5 Ob 43/13d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2013 5 Ob 43/13d
    Auch
  • 1 Ob 20/13t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 1 Ob 20/13t
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 74/13w
    Entscheidungstext OGH 04.07.2013 6 Ob 74/13w
    Vgl auch; Beisatz: Ob das Wohl des Kindes ein Vorgehen nach § 180 Abs 1 Z 2 ABGB idF KindNamRÄG 2013 erfordert, ist eine Frage des Einzelfalls, die in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 62 Abs 1 AußStrG begründet. (T12)
  • 8 Ob 65/13m
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 Ob 65/13m
  • 5 Ob 227/13p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 227/13p
    Beis wie T12
  • 4 Ob 79/14t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 79/14t
    Auch; Beis wie T12
  • 1 Ob 94/14a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 94/14a
    Auch
  • 5 Ob 144/14h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 144/14h
    Auch; Beisatz: Hier: Verletzung des Kindeswohls bei Entscheidung über die vorläufige Obsorge. (T13)
  • 1 Ob 167/14m
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 167/14m
    Auch
  • 7 Ob 198/14i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 198/14i
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 2 Ob 240/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 2 Ob 240/14d
    Auch
  • 10 Ob 12/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 12/15k
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
    Auch
  • 9 Ob 21/15a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 21/15a
    Auch
  • 3 Ob 141/15d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 141/15d
    Auch
  • 3 Ob 144/15w
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 144/15w
    Auch
  • 7 Ob 159/15f
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 159/15f
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 103/15b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2015 8 Ob 103/15b
    Beis wie T2; Beis wie T7
  • 3 Ob 166/15f
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 166/15f
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 81/15t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2015 8 Ob 81/15t
  • 4 Ob 181/15v
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 181/15v
  • 3 Ob 230/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
    Auch
  • 1 Ob 46/16w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 46/16w
    Auch
  • 9 Ob 39/16z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 Ob 39/16z
  • 9 Ob 47/16a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 9 Ob 47/16a
    Auch
  • 6 Ob 182/16g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 182/16g
  • 4 Ob 226/16p
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 226/16p
    Auch; Beisatz: Auch bei der Frage der hauptsächlichen Betreuung im Haushalt bei gemeinsamer Obsorge. (T14)
  • 4 Ob 245/16g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 245/16g
    Auch; Beisatz: Hier: Kontaktrecht. (T15)
  • 1 Ob 61/17b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 61/17b
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 99/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 99/17s
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob die Voraussetzungen für eine Obsorgeübertragung (gemäß § 181 ABGB) erfüllt sind und eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und wirft keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG auf, wenn dabei ausreichend auf das Kindeswohl Bedacht genommen wurde. (T16)
    Beis wie T7
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Beis wie T12
  • 1 Ob 136/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 136/17g
    Auch
  • 2 Ob 160/17v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 2 Ob 160/17v
    Vgl auch
  • 9 Ob 75/17w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 75/17w
  • 9 Ob 6/18z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 Ob 6/18z
  • 7 Ob 94/18a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 94/18a
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 118/18s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 118/18s
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T16
  • 4 Ob 246/18g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 246/18g
    Beis wie T10
  • 8 Ob 15/19t
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 15/19t
  • 4 Ob 70/19a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 4 Ob 70/19a
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 60/19p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 60/19p
    Beis wie T1
  • 3 Ob 72/19p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 72/19p
    Auch; Beis wie T14
  • 5 Ob 104/19h
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 104/19h
    Auch
  • 5 Ob 122/19f
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 122/19f
    Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115719

Im RIS seit

12.10.2001

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2019

Dokumentnummer

JJR_20010912_OGH0002_0040OB00186_01H0000_001

Rechtssatz für 4Ob2/07h 1Ob176/07z 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0122192

Geschäftszahl

4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 1Ob157/09h; 9Ob24/10k; 3Ob68/10m; 6Ob258/10z; 10Ob70/11h; 2Ob162/11d; 1Ob241/12s; 7Ob16/13y; 7Ob111/13v; 5Ob131/13w; 7Ob149/15k; 8Ob25/16h; 7Ob237/16b (7Ob16/17d); 4Ob111/17b; 5Ob10/18h; 9Ob20/18h; 7Ob94/18a; 4Ob246/18g; 8Ob103/19h

Entscheidungsdatum

22.05.2007

Norm

AußStrG 2005 §66 Abs2 B
ABGB §137 Abs1

Rechtssatz

Der Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch nach Inkrafttreten des AußStrG BGBl I 2003/111 dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, - ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots - auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 2/07h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
    Veröff: SZ 2007/75
  • 1 Ob 176/07z
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 176/07z
    Auch; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T1)
  • 1 Ob 157/09h
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 157/09h
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 24/10k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 24/10k
  • 3 Ob 68/10m
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 68/10m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Sachwalterschaftsverfahren. (T2)
  • 6 Ob 258/10z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 258/10z
    Vgl
  • 10 Ob 70/11h
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 70/11h
    Vgl auch
  • 2 Ob 162/11d
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 162/11d
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 1 Ob 241/12s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 241/12s
    Vgl auch
  • 7 Ob 16/13y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 16/13y
    Vgl auch; Beisatz: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände; außerdem ist das Neuerungsverbot im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls nur insofern durchbrochen, als der Oberste Gerichtshof solche ‑ nach der Beschlussfassung der Vorinstanzen eingetretene Entwicklungen ‑ lediglich dann zu berücksichtigen hat, wenn die bisherige Tatsachengrundlage dadurch wesentlich verändert wird. Im Übrigen sind daher neue Tatsachenbehauptungen in einem Rechtsmittel nicht zu berücksichtigen. Vor allem ist zu bedenken, dass bei wesentlicher Änderung der für die Obsorgefrage maßgeblichen Umstände den Parteien ohnehin die Möglichkeit einer neuerlichen Antragstellung offensteht. Allein das neue Vorbringen im Rechtsmittel macht die betreffende Behauptung nicht schon zur aktenkundigen und deshalb zu berücksichtigenden Tatsachengrundlage. (T3)
  • 7 Ob 111/13v
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 111/13v
    Auch
  • 5 Ob 131/13w
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 131/13w
    Auch
  • 7 Ob 149/15k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 149/15k
    Auch
  • 8 Ob 25/16h
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 25/16h
    Auch
  • 7 Ob 237/16b
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 7 Ob 237/16b
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 5 Ob 10/18h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 10/18h
  • 9 Ob 20/18h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 20/18h
    Auch
  • 7 Ob 94/18a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 94/18a
    Beis wie T3
  • 4 Ob 246/18g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 246/18g
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 103/19h
    Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 Ob 103/19h
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122192

Im RIS seit

21.06.2007

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2019

Dokumentnummer

JJR_20070522_OGH0002_0040OB00002_07H0000_001

Rechtssatz für 6Ob41/13t 4Ob32/13d 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0128812

Geschäftszahl

6Ob41/13t; 4Ob32/13d; 6Ob74/13w; 4Ob58/13b; 1Ob126/13f; 6Ob155/13g; 3Ob145/13i; 3Ob103/13p; 7Ob211/13z; 5Ob227/13p; 1Ob220/13d; 10Ob53/13m; 7Ob64/14h; 4Ob88/14s; 5Ob144/14h; 3Ob128/14s; 1Ob156/14v; 3Ob149/14d; 7Ob198/14i; 1Ob250/14t; 2Ob240/14d; 8Ob7/15k; 7Ob229/14y; 8Ob40/15p; 3Ob126/15y; 5Ob163/15d; 7Ob159/15f; 8Ob146/15a; 10Ob22/16g; 3Ob37/16m; 10Ob53/16s; 9Ob51/16i; 1Ob241/16x; 3Ob7/17a; 4Ob67/17g; 4Ob111/17b; 1Ob136/17g; 3Ob142/17d; 8Ob29/17y; 8Ob152/17m; 1Ob93/18k; 7Ob147/18w; 7Ob209/18p; 7Ob217/18i; 7Ob9/19b; 10Ob8/19b; 3Ob22/19k; 5Ob185/19w

Entscheidungsdatum

08.05.2013

Norm

ABGB idF KindNamRÄG 2013 §180

Rechtssatz

Auch wenn das Gesetz keine näheren Kriterien dafür aufstellt, ob eine Alleinobsorge eines Elternteils oder eine Obsorge beider Eltern anzuordnen ist, so kommt es doch darauf an, ob die Alleinobsorge eines Elternteils oder die Obsorge beider Eltern dem Wohl des Kindes besser entspricht. Eine sinnvolle Ausübung der Obsorge beider Eltern setzt dabei allerdings ein gewisses Mindestmaß an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit beider voraus. Um Entscheidungen gemeinsam im Sinn des Kindeswohls treffen zu können, ist es erforderlich, in entsprechend sachlicher Form Informationen auszutauschen und einen Entschluss zu fassen. Es ist also eine Beurteilung dahin vorzunehmen, ob bereits jetzt eine entsprechende Gesprächsbasis zwischen den Eltern vorhanden ist oder ob zumindest in absehbarer Zeit mit einer solchen gerechnet werden kann.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 41/13t
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 41/13t
  • 4 Ob 32/13d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 32/13d
    Auch
  • 6 Ob 74/13w
    Entscheidungstext OGH 04.07.2013 6 Ob 74/13w
    Vgl; nur: Um Entscheidungen gemeinsam im Sinn des Kindeswohls treffen zu können, ist es erforderlich, in entsprechend sachlicher Form Informationen auszutauschen und einen Entschluss zu fassen. (T1)
    Beisatz: Es kommt daher darauf an, ob zumindest in absehbarer Zeit mit einer entsprechenden Gesprächsbasis gerechnet werden kann. (T2)
  • 4 Ob 58/13b
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 58/13b
    Auch
  • 1 Ob 126/13f
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 126/13f
    Vgl auch
  • 6 Ob 155/13g
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 155/13g
    Vgl auch; Beisatz: Hier: In der Auffassung, die Möglichkeit einer Übernahme von Erziehungs‑ und Betreuungsaufgaben im Wege der Skype‑Telefonie über das Internet stelle keine taugliche, in Ansehung des noch kindlichen Alters der Minderjährigen in der Umsetzung noch dazu erst recht von einer konfliktentkleideten Kommunikations‑ und Mitwirkungsbereitschaft beider Eltern abhängige Beteiligungsmaßnahme an der Alltags‑ und Lernstoffbewältigung der Minderjährigen dar, ist keine vom Obersten Gerichtshof im Interesse der Rechtssicherheit aufzugreifende Fehlbeurteilung zu erblicken. (T3)
  • 3 Ob 145/13i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 145/13i
    Auch
  • 3 Ob 103/13p
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 103/13p
  • 7 Ob 211/13z
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 211/13z
  • 5 Ob 227/13p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 227/13p
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 220/13d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 220/13d
    Auch
  • 10 Ob 53/13m
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 10 Ob 53/13m
  • 7 Ob 64/14h
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 64/14h
  • 4 Ob 88/14s
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 88/14s
    nur: Eine sinnvolle Ausübung der Obsorge beider Eltern setzt dabei allerdings ein gewisses Mindestmaß an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit beider voraus. Um Entscheidungen gemeinsam im Sinn des Kindeswohls treffen zu können, ist es erforderlich, in entsprechend sachlicher Form Informationen auszutauschen und einen Entschluss zu fassen. Es ist also eine Beurteilung dahin vorzunehmen, ob bereits jetzt eine entsprechende Gesprächsbasis zwischen den Eltern vorhanden ist oder ob zumindest in absehbarer Zeit mit einer solchen gerechnet werden kann. (T4)
    Beisatz: Ob das zutrifft, hängt in hohem Maß von den Umständen des Einzelfalls ab und begründet daher im Allgemeinen keine Rechtsfrage erheblicher Bedeutung. (T5)
  • 5 Ob 144/14h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 144/14h
    Auch
  • 3 Ob 128/14s
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 128/14s
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 156/14v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 156/14v
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Ob beide Elternteile mit der Obsorge betraut werden sollen, hängt wesentlich davon ab, ob beide bereit und in der Lage sind, an der Erfüllung der mit der Obsorge verbundenen Aufgaben mitzuwirken. (T6)
  • 3 Ob 149/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 149/14d
  • 7 Ob 198/14i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 198/14i
    Beis wie T5
  • 1 Ob 250/14t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 250/14t
    Auch; nur T4; Beis wie T6
  • 2 Ob 240/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 2 Ob 240/14d
    Auch; Beisatz: Die Rechtsansicht, dass die zwischen den Eltern ausschließlich per SMS und E-Mail geführte Kommunikation keine Basis sei, um den Anforderungen einer gemeinsamen Obsorge gerecht zu werden, sodass diese nicht im Kindeswohl liege, ist nicht korrekturbedürftig. (T7)
  • 8 Ob 7/15k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 Ob 7/15k
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Die Frage, ob die Obsorge beider Eltern dem Kindeswohl entspricht und ob mit einer sinnvollen Ausübung der beiderseitigen Obsorge zu rechnen ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T8)
    Beisatz: Eine gesetzliche Vorgabe dahin, dass die Obsorgeentscheidung in jedem Fall erst nach einer Anordnung von Maßnahmen nach § 107 Abs 3 AußStrG und Eintreten des angestrebten Ergebnisses getroffen werden dürfte, besteht nicht. (T9)
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
    nur T4; nur T5
  • 8 Ob 40/15p
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 8 Ob 40/15p
    Beisatz: Zur Herstellung der erforderlichen Gesprächsbasis ist bei begründeter Aussicht auf Erfolg auch auf die Mittel des § 107 Abs 3 AußStrG zurückzugreifen. (T10)
    Beisatz: Ein die Alleinobsorge anstrebender Elternteil darf die Kooperation und Kommunikation nicht schuldhaft verweigern oder erschweren, weil er es sonst in der Hand hätte, die Belassung bzw Anordnung der beiderseitigen Obsorge einseitig zu verhindern. (T11)
    Veröff: SZ 2015/53
  • 3 Ob 126/15y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 126/15y
    Auch
  • 5 Ob 163/15d
    Entscheidungstext OGH 23.09.2015 5 Ob 163/15d
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 159/15f
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 159/15f
    Auch; nur T4; Beis wie T5
  • 8 Ob 146/15a
    Entscheidungstext OGH 29.03.2016 8 Ob 146/15a
    Auch; nur T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Veröff: SZ 2016/38
  • 10 Ob 22/16g
    Entscheidungstext OGH 13.04.2016 10 Ob 22/16g
    Beis wie T5
  • 3 Ob 37/16m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 37/16m
    Auch; Beisatz: Kommunikation der getrennt lebenden Eltern nur noch per SMS genügt nicht. (T12)
  • 10 Ob 53/16s
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 53/16s
    Auch; nur: Für die Anordnung der beiderseitigen Obsorge kommt es darauf an, ob die Alleinobsorge eines Elternteils oder die Obsorge beider Eltern dem Wohl des Kindes besser entspricht. (T13)
    Beisatz: Zwischen den Eltern bestehende Kommunikationsprobleme sind kein Ausschlussgrund für die Anordnung der gemeinsamen Obsorge bei zeitlich gleichteiliger Betreuung des Kindes („Doppelresidenzmodell“). (T14)
  • 9 Ob 51/16i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 Ob 51/16i
    Auch; nur T4; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T5; Beis ähnlich wie T10; Beisatz: Ob eine ausreichende Kommunikationsbasis besteht, kann nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden. (T15)
    Beisatz: Inwieweit nach Art und Umfang der Kommunikation eine ausreichende Gesprächsbasis für eine gemeinsame Entscheidungsfindung anzunehmen ist, ist nicht verallgemeinerungsfähig. (T16)
    Beisatz: Es kommt nicht auf die Art der Nachrichtenübermittlung an, sondern auf die jeweilige Bereitschaft zum Informationsaustausch. (T17)
    Beisatz: Es ist zu klären, ob Aufträge an die Eltern nach § 107 Abs 3 AußStrG zweckmäßig sind. Ebenso wird das wechselseitige Bemühen der Eltern, auf den jeweiligen anderen Elternteil zuzugehen und dessen Beiträge bei der Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung zuzulassen, festzustellen und allenfalls auch zu klären sein, welcher Beitrag dem jeweiligen Elternteil am Scheitern der Herstellung der nötigen Gesprächsbasis zukommt. (T18)
  • 1 Ob 241/16x
    Entscheidungstext OGH 10.02.2017 1 Ob 241/16x
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Die gemeinsame Obsorge beider Eltern kommt nur dann in Frage, wenn ein Mindestmaß an Kooperationsbereitschaft vorhanden ist und beide Elternteile bereit und in der Lage sind, an der gemeinsamen Erfüllung der mit der Obsorge verbundenen Aufgaben mitzuwirken. Ob ein solches Mindestmaß an Verständnis und Kooperation vorhanden ist, ist stets eine Frage des Einzelfalls. (T19)
  • 3 Ob 7/17a
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 7/17a
    Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T15; Beis wie T19
  • 4 Ob 67/17g
    Entscheidungstext OGH 03.05.2017 4 Ob 67/17g
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 111/17b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 136/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 136/17g
    Auch
  • 3 Ob 142/17d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 142/17d
    Auch; Beis wie T19
  • 8 Ob 29/17y
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 29/17y
    nur T4
  • 8 Ob 152/17m
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 Ob 152/17m
    Vgl auch; Beis abweichend zu T7; Beis wie T10; Beis wie T11;
    Beisatz: Bevor vom Regelfall der beiderseitigen Obsorge abgewichen werden darf, hat bei ausreichender Aussicht auf Erfolg eine fachkundige Beurteilung dahin zu erfolgen, ob die Anordnung von Maßnahmen iSd § 107 Abs 3 AußStrG eine Verbesserung der Gesprächssituation und die Herstellung einer ausreichenden Kommunikationsbasis erwarten lässt. (T20)
    Beisatz: Bei der Beurteilung, ob zwischen den Eltern eine ausreichende Kommunikationsbasis für die Ausübung der gemeinsamen Obsorge besteht, kommt es in erster Linie auf die jeweilige Bereitschaft zum Informationsaustausch und nicht auf die Art der Nachrichtenübermittlung an. (T21)
  • 1 Ob 93/18k
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 93/18k
    nur T4; Beis wie T10; Beis wie T20; Beis wie T15; Beis wie T5
  • 7 Ob 147/18w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 147/18w
  • 7 Ob 209/18p
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 209/18p
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T17; Beis wie T21
  • 7 Ob 217/18i
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 217/18i
    Beis wie T10; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T17; Beis wie T21
  • 7 Ob 9/19b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 7 Ob 9/19b
    Auch
  • 10 Ob 8/19b
    Entscheidungstext OGH 19.02.2019 10 Ob 8/19b
    Beis wie T15; Beisatz: Ein Grundsatz, wonach eine Kommunikation der Eltern per SMS und E‑Mail für eine sinnvolle Ausübung einer beiderseitigen Obsorge nicht genüge, besteht nicht. Vielmehr kommt es für eine verantwortungsvolle Kommunikation in erster Linie auf die jeweilige Bereitschaft zum Informationsaustausch an und nicht auf die Art der Nachrichtenübermittlung. (T22)
  • 3 Ob 22/19k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 22/19k
    Auch
  • 5 Ob 185/19w
    Entscheidungstext OGH 18.12.2019 5 Ob 185/19w
    Beis wie T5; Beis wie T20; Beis wie T22

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128812

Im RIS seit

09.07.2013

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2020

Dokumentnummer

JJR_20130508_OGH0002_0060OB00041_13T0000_004

Entscheidungstext 4Ob111/17b

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

ZfG 2017,138 = iFamZ 2017/210 S 377 - iFamZ 2017,377

Geschäftszahl

4Ob111/17b

Entscheidungsdatum

27.07.2017

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Vogel als Vorsitzenden sowie die Hofräte Dr. Jensik, Dr. Schwarzenbacher, Dr. Rassi und MMag. Matzka als weitere Richter in der Pflegschaftssache des mj L***** U*****, geboren am ***** 2013, vertreten durch den Kinder- und Jugendhilfeträger Bezirkshauptmannschaft L*****, wohnhaft in der familiären Krisenpflegeeinrichtung *****, Pflegeeltern: M***** H***** und S***** H*****, Mutter: I***** U*****, diese vertreten durch Dr. Thomas Riedler, Rechtsanwalt in Linz, als Verfahrenshelfer, mütterliche Großeltern: B***** U***** und W***** U*****, beide vertreten durch die Zauner & Mühlböck Rechtsanwälte KG in Linz, wegen Übertragung der Obsorge, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der mütterlichen Großeltern gegen den Beschluss des Landesgerichts Linz als Rekursgericht vom 9. November 2016, GZ 15 R 388/16h-62, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Der dreieinhalb Jahre alte Minderjährige befindet sich seit 2014 in einer Krisenpflegeeinrichtung, und zwar aufgrund einer freiwilligen Vereinbarung mit der Mutter, die die bis dahin bestehende Obsorge aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit nicht mehr leisten konnte. Der Bub wird von Pflegeeltern betreut, bei denen es ihm sehr gut geht und wo er sich sehr gut entwickelt; er hat regelmäßigen Kontakt sowohl mit der Mutter als auch den Großeltern. Zwischen Mutter und Großeltern besteht hingegen kein Kontakt.

Dem Antrag der mütterlichen Großeltern, ihnen die Obsorge zu übertragen (dem der Kinder- und Jugendhilfeträger grundsätzlich zugestimmt hatte, gegen den sich aber Mutter und Pflegeeltern ausgesprochen hatten), gab das Erstgericht statt.

Das Rekursgericht gab jedoch dem Rekurs der Mutter Folge und wies den Obsorgeantrag der Großeltern ab. Das Wohl des sich bei den Pflegeeltern sehr wohl fühlenden und gut entwickelnden Kindes, insbesondere der Grundsatz der Kontinuität der Erziehung, gehe dem aus dem Angehörigenverhältnis abgeleiteten Interesse der Großeltern vor.

Rechtliche Beurteilung

Der (verfehlterweise als ordentliches Rechtsmittel bezeichnete und mit einem Abänderungsantrag verbundene, richtig jedoch) außerordentliche Revisionsrekurs der Großeltern zeigt dagegen keine erhebliche Rechtsfrage auf.

Der Entscheidung über die Übertragung der Obsorge kommt im Einzelfall keine grundsätzliche Bedeutung im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG zu, wenn dabei ausreichend auf das Kindeswohl Bedacht genommen wurde (RIS-Justiz RS0115719; RS0007101 [T11];

RS0048632 [T11, T14]). Auch die Frage, welche Beweisaufnahmen notwendig sind, bevor das Gericht eine Obsorgeentscheidung fällen kann, ist einzelfallbezogen (RIS-Justiz RS0128812 [T5]; RS0114147 [T1]). Obsorge- und Kontaktrechtsentscheidungen begründen als Entscheidungen des Einzelfalls nur dann erhebliche Rechtsfragen, wenn leitende Rechtsprechungsgrundsätze verletzt werden (RIS-Justiz RS0007101; RS0115719 [T12]; RS0097114 [T10]; 4 Ob 79/14t; 7 Ob 198/14i; 4 Ob 245/16g).

Bei der Entscheidung über die Obsorge für ein Kind ist ausschließlich dessen Wohl maßgebend (RIS-Justiz RS0048969), wobei nicht nur von der momentanen Situation ausgegangen werden darf, sondern auch Zukunftsprognosen zu stellen sind (RIS-Justiz

RS0048632); nur sichere Prognosen für eine erhebliche Förderung des Kindeswohls gestatten eine Änderung (RIS-Justiz

RS0048632 [T2, T3, T6]). Bei der Entscheidung sind neben den materiellen Interessen an möglichst guter Verpflegung und guter Unterbringung der Kinder auch das Interesse an möglichst guter Erziehung, möglichst sorgfältiger Beaufsichtigung und an möglichst günstigen Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen seelischen und geistigen Entwicklung zu berücksichtigen (RIS-Justiz RS0047832). Die Obsorgeentscheidung ist zukunftsbezogene Rechtsgestaltung und nur dann sachgerecht, wenn sie auf aktueller Sachverhaltsgrundlage beruht (RIS-Justiz

RS0048632 [T4, T8]). Bei der Entscheidung über eine Obsorgeentziehung müssen auch die zwangsläufig belastenden Auswirkungen dieser Maßnahme auf das Kindeswohl mit berücksichtigt werden (RIS-Justiz

RS0048632 [T17]).

Kein Elternteil hat ein unabhängig vom Wohl des Kindes bestehendes Vorrecht auf dessen Pflege und Erziehung (vgl RIS-Justiz RS0047911), was umso mehr für andere Verwandte gilt; niemandem kommt bloß aufgrund des Statusverhältnisses ein Vorrecht zu (vgl 9 Ob 8/02w).

Der Elternteil, dem die Pflege und Erziehung des Kindes übertragen wurde, muss diese keineswegs selbst besorgen, sondern kann sie auch anderen Personen überlassen (RIS-Justiz RS0047941); allerdings muss ihm die Oberaufsicht über die Betreuung und die verantwortliche Leitung der Erziehung vorbehalten bleiben (RIS-Justiz RS0047941 [T1]).

Der Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind (RIS-Justiz RS0122192). Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände; außerdem ist das Neuerungsverbot im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls nur insofern durchbrochen, als der Oberste Gerichtshof solche – nach der Beschlussfassung der Vorinstanzen eingetretene – Entwicklungen lediglich dann zu berücksichtigen hat, wenn die bisherige Tatsachengrundlage dadurch wesentlich verändert wird. Im Übrigen sind daher neue Tatsachenbehauptungen in einem Rechtsmittel nicht zu berücksichtigen. Vor allem ist zu bedenken, dass bei wesentlicher Änderung der für die Obsorgefrage maßgeblichen Umstände den Parteien ohnehin die Möglichkeit einer neuerlichen Antragstellung offensteht. Allein neues Vorbringen im Rechtsmittel macht die betreffende Behauptung nicht schon zur aktenkundigen und deshalb zu berücksichtigenden Tatsachengrundlage (RIS-Justiz RS0122192 [T3]). Eine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände besteht dagegen nicht (RIS-Justiz RS0122192 [T1]).

Aus den von den Großeltern in ihrem Revisionsrekurs behaupteten jüngeren Entwicklungen – die Mutter nehme die Besuchsrechtskontakte zu ihrem Sohn zwischenzeitig nicht mehr wahr – erschließt sich keine vom Obersten Gerichtshof erstmals aufzugreifende, die Tatsachengrundlage gesichert verändernde – und dringende Maßnahmen erfordernde (RIS-Justiz RS0048699) – Entwicklung. Aktuell sind – insbesondere im Hinblick auf die gelingende Betreuung durch die Pflegeeltern, aber auch auf einen von den Rechtsmittelwerbern selbst angesprochenen „Hilfeplan“ – weder eine akute Gefährdung des Kindeswohls bei Belassung der Obsorgesituation einerseits noch eine gesichert zu erwartende Förderung des Kindeswohls durch deren Änderung im beantragten Sinne andererseits ersichtlich.

Mangels einer Rechtsfrage von der Qualität des § 62 Abs 1 AußStrG war der Revisionsrekurs daher zurückzuweisen, was keiner weiteren Begründung bedarf (§ 71 Abs 3 AußStrG).

Schlagworte

1 Generalabonnement

Textnummer

E119081

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:0040OB00111.17B.0727.000

Im RIS seit

24.08.2017

Zuletzt aktualisiert am

25.01.2018

Dokumentnummer

JJT_20170727_OGH0002_0040OB00111_17B0000_000