Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob555/84 1Ob707/87 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0070705

Geschäftszahl

2Ob555/84; 1Ob707/87; 3Ob508/88; 2Ob562/88; 7Ob657/88; 8Ob609/90; 7Ob570/91; 7Ob576/91; 7Ob578/91; 6Ob576/91; 8Ob563/91; 6Ob9/02w; 3Ob216/03s; 2Ob79/03m; 8Ob94/12z; 3Ob181/13h; 8Ob105/14w; 7Ob204/14x; 5Ob217/16x; 9Ob21/19f

Entscheidungsdatum

22.05.1984

Norm

MRG §30 Abs2 Z13

Rechtssatz

Ein als wichtig und bedeutsam bezeichneter Umstand kann nur dann als Kündigungsgrund gewertet werden, wenn er den anderen im § 30 Abs 2 MRG aufgezählten Fällen an Bedeutung nahekommt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 555/84
    Entscheidungstext OGH 22.05.1984 2 Ob 555/84
    Veröff: MietSlg XXXVI/20
  • 1 Ob 707/87
    Entscheidungstext OGH 20.01.1988 1 Ob 707/87
  • 3 Ob 508/88
    Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 508/88
    Veröff: SZ 61/52 = MietSlg XL/11
  • 2 Ob 562/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 562/88
  • 7 Ob 657/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 657/88
    Veröff: ImmZ 1989,153
  • 8 Ob 609/90
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 8 Ob 609/90
    Beisatz: Hier: Es kann also nicht der Eigenbedarf schlechthin, sondern nur ein ganz bestimmter Fall von Eigenbedarf als Endigungsgrund für das Mietverhältnis rechtswirksam vereinbart werden und dieser Fall muss sodann tatsächlich eingetreten sein. (T1)
    Veröff: WoBl 1992/18 , 21
  • 7 Ob 570/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 570/91
    Veröff: ImmZ 1991,388
  • 7 Ob 576/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 576/91
  • 7 Ob 578/91
    Entscheidungstext OGH 04.09.1991 7 Ob 578/91
    Beisatz: Die Veräußerung des Bestandobjektes für sich allein ist kein wichtiger Umstand für die Kündigung. (T2)
  • 6 Ob 576/91
    Entscheidungstext OGH 12.09.1991 6 Ob 576/91
  • 8 Ob 563/91
    Entscheidungstext OGH 10.10.1991 8 Ob 563/91
    Veröff: EvBl 1992/102 S 446 = JBl 1992,534
  • 6 Ob 9/02w
    Entscheidungstext OGH 12.09.2002 6 Ob 9/02w
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 216/03s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 3 Ob 216/03s
    Vgl auch; Beisatz: Welcher nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG im Vertrag schriftlich als Kündigungsgrund vereinbarte Umstand als für den Vermieter "wichtig und bedeutsam" anzusehen ist, ist jedenfalls eine Frage der Wertung des Einzelfalls. Nichts anderes gilt für die von der Judikatur des Obersten Gerichtshofs geforderte Bestimmtheit. (T3)
  • 2 Ob 79/03m
    Entscheidungstext OGH 12.02.2004 2 Ob 79/03m
    Auch; Beisatz: Ein Erfordernis, bereits in den Mietvertrag aufzunehmen, dass der vereinbarte Kündigungsgrund, der ohnehin einem wichtigen Kündigungsgrund nahekommen muss, für den Vermieter "wichtig und bedeutsam" ist, bzw, aus welchen Gründen dieser vereinbarte Kündigungsgrund "wichtig und bedeutsam" sein soll, lässt sich dem Gesetz nicht entnehmen. (T4)
  • 8 Ob 94/12z
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 94/12z
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 181/13h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 181/13h
    Beisatz: Hier: Beendigung eines Fruchtgenussrechts. (T5)
  • 8 Ob 105/14w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 105/14w
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 204/14x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 204/14x
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch
  • 9 Ob 21/19f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 21/19f
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Beurteilung folgender in den Nutzungsvertrag aufgenommenen Klausel: „Das Mitglied verpflichtet sich, innerhalb von sechs Monaten ab Vertragsbeginn bestehende Miet- oder sonstige Rechte an einer anderen Wohnung nachweislich aufzugeben und auf Verlangen der Genossenschaft entsprechende Urkunden, wie Kündigungsschreiben oder Aufhebungsvereinbarungen, vorzulegen. Sollte das Mitglied dieser Verpflichtung nicht nachkommen, wird dies ausdrücklich als wichtiger Kündigungsgrund im Sinne des § 30 Abs 1 und Abs 2 Z 13 MRG vereinbart […].“ (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0070705

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19840522_OGH0002_0020OB00555_8400000_001

Rechtssatz für 5Ob7/86 2Ob215/10x 5Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069659

Geschäftszahl

5Ob7/86; 2Ob215/10x; 5Ob33/16p; 5Ob217/16x; 5Ob223/17f

Entscheidungsdatum

11.03.1986

Norm

MRG §9 Abs1

Rechtssatz

Unwesentliche und daher ohne Zustimmung des Vermieters ja selbst ohne seine Befassung gestattete Änderungen am Bestandobjekt sind nur solche, die geringfügig, nicht erheblich und leicht wieder zu beseitigen sind, schutzwürdigen Interessen des Vermieters nicht widersprechen und Bestand und Wert des Mietgegenstandes nicht beeinträchtigen können.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 7/86
    Entscheidungstext OGH 11.03.1986 5 Ob 7/86
    Veröff: MietSlg XXXVIII/13
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Beisatz: Wann eine Veränderung wesentlich und wann sie unwesentlich ist, konkretisiert die Verkehrsauffassung. (T1)
    Veröff: SZ 2012/20
  • 5 Ob 33/16p
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 5 Ob 33/16p
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch; nur: Unwesentliche Änderungen sind ohne Zustimmung des Vermieters ja selbst ohne seine Befassung gestattet. (T2)
  • 5 Ob 223/17f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 5 Ob 223/17f
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0069659

Im RIS seit

06.02.2018

Zuletzt aktualisiert am

06.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19860311_OGH0002_0050OB00007_8600000_001

Rechtssatz für 5Ob96/88 5Ob78/00g 5Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083344

Geschäftszahl

5Ob96/88; 5Ob78/00g; 5Ob111/02p; 5Ob72/14w; 5Ob162/14f; 5Ob156/14y; 5Ob187/14g; 5Ob169/14k; 5Ob64/14v; 5Ob126/16i; 5Ob183/16x; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

31.10.1989

Norm

WGG 1979 §14

Rechtssatz

Das Sollentgelt im Sinne des Kostendeckungsprinzips bedeutet nicht, daß die danach errechneten Beträge ohne Rücksicht auf die zwischen dem Mieter oder Nutzungsberechtigten und der gemeinnützigen Bauvereinigung bestehende Vereinbarung eingehoben werden könnten. (hier: Aufwertung des Mietzinses nach SEBG 1954).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 96/88
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 5 Ob 96/88
    Veröff: WoBl 1990,22 (Würth) = MietSlg XLI/32
  • 5 Ob 78/00g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 5 Ob 78/00g
    Vgl; Beisatz: Die Rechtsprechung zur Rechtslage vor dem 2. WÄG ließ eine Entgeltserhöhung im Wege der Berücksichtigung der Schillingeröffnungsbilanz nicht zu. (T1)
  • 5 Ob 111/02p
    Entscheidungstext OGH 14.05.2002 5 Ob 111/02p
    Vgl auch; nur: Das Sollentgelt im Sinne des Kostendeckungsprinzips bedeutet nicht, daß die danach errechneten Beträge ohne Rücksicht auf die zwischen dem Mieter oder Nutzungsberechtigten und der gemeinnützigen Bauvereinigung bestehende Vereinbarung eingehoben werden könnten. (T2); Beisatz: Das WGG verfolgt kein Konzept gesetzlicher Mietzinse, sondern erfordert die zumindest konkludente Vereinbarung des Mietzinses, bzw aller seiner Komponenten gemäß § 14 Abs 1 WGG. (T3)
  • 5 Ob 72/14w
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 72/14w
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 162/14f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 162/14f
    Vgl auch
  • 5 Ob 156/14y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 156/14y
    Vgl auch
  • 5 Ob 187/14g
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 187/14g
    Vgl auch
  • 5 Ob 169/14k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 169/14k
    Vgl auch
  • 5 Ob 64/14v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 64/14v
    Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/129
  • 5 Ob 126/16i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 5 Ob 126/16i
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 183/16x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 183/16x
    nur T2; Beis wie T3
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch; nur T2; Bei ähnlich wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0083344

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19891031_OGH0002_0050OB00096_8800000_001

Rechtssatz für 7Ob570/91 7Ob576/91 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0070739

Geschäftszahl

7Ob570/91; 7Ob576/91; 3Ob185/07p; 5Ob205/07v; 1Ob180/09s; 3Ob181/13h; 8Ob105/14w; 7Ob204/14x; 5Ob183/16x; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

25.07.1991

Norm

MRG §30 Abs2 Z13

Rechtssatz

Jene Tatsache, die nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG einen Kündigungsgrund bilden soll, muss bereits im Mietvertrag zur Gänze konkret angeführt sein. Es geht nicht an, nur einen allgemeinen Tatbestand (zB Verkauf oder Eigenbedarf) zu nennen und die Konkretisierung der Kündigung zu überlassen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 570/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 570/91
    Veröff: ImmZ 1991,388
  • 7 Ob 576/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 576/91
  • 3 Ob 185/07p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 185/07p
    Auch; Beisatz: Hier: Mit der Vertragsformulierung „... für Eisenbahnbetriebszwecke benötigt" wird nur ganz allgemein der Eigenbedarf des Eisenbahnunternehmens angeführt - Bestimmtheit verneint. (T1)
  • 5 Ob 205/07v
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 205/07v
    Auch; Beisatz: Hier: Eine Auslegung des Vertrags im Sinn einer Einschränkung auf gewichtige Änderungen kommt wegen des Bestimmtheitserfordernisses nicht in Betracht, weil die Kündigungsvereinbarung den geltend gemachten Kündigungstatbestand nicht einmal andeutungsweise erläutert. (T2)
  • 1 Ob 180/09s
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 180/09s
  • 3 Ob 181/13h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 181/13h
  • 8 Ob 105/14w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 105/14w
    Auch; Beisatz: Dem Mieter soll dadurch klar vor Augen geführt werden, welche künftigen Ereignisse zu einer Auflösung des Mietvertrages führen können. (T3)
  • 7 Ob 204/14x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 204/14x
  • 5 Ob 183/16x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 183/16x
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0070739

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19910725_OGH0002_0070OB00570_9100000_001

Rechtssatz für 3Ob542/91 2Ob545/91 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0070752

Geschäftszahl

3Ob542/91; 2Ob545/91; 6Ob628/94; 6Ob9/02w; 3Ob216/03s; 2Ob79/03m; 3Ob185/07p; 5Ob205/07v; 1Ob180/09s; 8Ob94/12z; 3Ob181/13h; 8Ob105/14w; 7Ob204/14x; 5Ob217/16x; 4Ob133/18i; 9Ob21/19f

Entscheidungsdatum

28.08.1991

Norm

MRG §30 Abs2 Z13

Rechtssatz

Der im Mietvertrag angegebenen Umstand muss bestimmt bezeichnet, für den Vermieter objektiv bedeutsam und den sonst in § 30 Abs 2 MRG angeführten Gründen zwar nicht gleich, aber doch nahekommen (SZ 61/52).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 542/91
    Entscheidungstext OGH 28.08.1991 3 Ob 542/91
  • 2 Ob 545/91
    Entscheidungstext OGH 11.12.1991 2 Ob 545/91
  • 6 Ob 628/94
    Entscheidungstext OGH 07.12.1994 6 Ob 628/94
  • 6 Ob 9/02w
    Entscheidungstext OGH 12.09.2002 6 Ob 9/02w
    Auch
  • 3 Ob 216/03s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 3 Ob 216/03s
    Vgl auch; Beisatz: Welcher nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG im Vertrag schriftlich als Kündigungsgrund vereinbarte Umstand als für den Vermieter "wichtig und bedeutsam" anzusehen ist, ist jedenfalls eine Frage der Wertung des Einzelfalls. Nichts anderes gilt für die von der Judikatur des Obersten Gerichtshofs geforderte Bestimmtheit. (T1)
  • 2 Ob 79/03m
    Entscheidungstext OGH 12.02.2004 2 Ob 79/03m
    Auch; Beisatz: Ein Erfordernis, bereits in den Mietvertrag aufzunehmen, dass der vereinbarte Kündigungsgrund, der ohnehin einem wichtigen Kündigungsgrund nahekommen muss, für den Vermieter "wichtig und bedeutsam" ist, bzw, aus welchen Gründen dieser vereinbarte Kündigungsgrund "wichtig und bedeutsam" sein soll, lässt sich dem Gesetz nicht entnehmen. (T2)
  • 3 Ob 185/07p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 185/07p
    Auch; Beisatz: Hier: Mit der Vertragsformulierung „... für Eisenbahnbetriebszwecke benötigt" wird nur ganz allgemein der Eigenbedarf des Eisenbahnunternehmens angeführt - Bestimmtheit verneint. (T3)
  • 5 Ob 205/07v
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 205/07v
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Eine Vereinbarung, wonach jede Änderung vereinsrechtlicher Verhältnisse, damit auch jeder Wechsel eines Vereinsvorstands, den Kündigungstatbestand herstellen würde, käme den übrigen in § 30 Abs 2 MRG angeführten Gründen an Gewicht keineswegs nahe. (T4)
    Beisatz: Hier: Eine Auslegung des Vertrags im Sinn einer Einschränkung auf gewichtige Änderungen kommt wegen des Bestimmtheitserfordernisses nicht in Betracht, weil die Kündigungsvereinbarung den geltend gemachten Kündigungstatbestand nicht einmal andeutungsweise erläutert. (T5)
  • 1 Ob 180/09s
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 180/09s
    Auch
  • 8 Ob 94/12z
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 94/12z
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 181/13h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 181/13h
    Beisatz: Hier: Beendigung eines Fruchtgenussrechts. (T6)
  • 8 Ob 105/14w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 105/14w
    Beisatz: Die Beurteilung, ob diese Voraussetzungen gegeben sind, betrifft typisch den Einzelfall und begründet im Allgemeinen keine erhebliche Rechtsfrage. (T7)
  • 7 Ob 204/14x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 204/14x
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
  • 4 Ob 133/18i
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 133/18i
  • 9 Ob 21/19f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 21/19f
    Beis wie T1; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Beurteilung folgender in den Nutzungsvertrag aufgenommenen Klausel: „Das Mitglied verpflichtet sich, innerhalb von sechs Monaten ab Vertragsbeginn bestehende Miet- oder sonstige Rechte an einer anderen Wohnung nachweislich aufzugeben und auf Verlangen der Genossenschaft entsprechende Urkunden, wie Kündigungsschreiben oder Aufhebungsvereinbarungen, vorzulegen. Sollte das Mitglied dieser Verpflichtung nicht nachkommen, wird dies ausdrücklich als wichtiger Kündigungsgrund im Sinne des § 30 Abs 1 und Abs 2 Z 13 MRG vereinbart […].“ (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0070752

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19910828_OGH0002_0030OB00542_9100000_001

Rechtssatz für 5Ob92/91 5Ob97/91 5Ob10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083326

Geschäftszahl

5Ob92/91; 5Ob97/91; 5Ob100/91; 5Ob91/91; 5Ob99/91; 5Ob96/91; 5Ob94/91; 5Ob95/91; 5Ob98/91; 5Ob106/91; 5Ob93/91; 5Ob17/92; 5Ob117/11h; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

22.10.1991

Norm

WGG 1979 §13 Abs1
WGG 1979 §14

Rechtssatz

Ausgehend von dem in § 13 Abs 1 WGG normierten Kostendeckungsprinzip dürfen den Mietern bzw Nutzungsberechtigten unter den genannten Titeln (Planung, örtliche Bauaufsicht, Bauverwaltung, Bauüberwachung) keine höheren als die den tatsächlichen Kosten entsprechenden angerechnet werden. Insbesondere darf eine bestimmte Leistung nur einmal, nicht aber mehrmals, zB einmal als Bestandteil eines Pauschalbetrages (Bauverwaltung und Bauüberwachung), das andere Mal unter dem Titel örtliche Bauaufsicht oder Planung verrechnet werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 92/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 92/91
  • 5 Ob 97/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 97/91
  • 5 Ob 100/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 100/91
  • 5 Ob 91/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 91/91
  • 5 Ob 99/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 99/91
    Veröff: WoBl 1992,37
  • 5 Ob 96/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 96/91
  • 5 Ob 94/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 94/91
  • 5 Ob 95/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 95/91
  • 5 Ob 98/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 98/91
  • 5 Ob 106/91
    Entscheidungstext OGH 12.11.1991 5 Ob 106/91
  • 5 Ob 93/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 93/91
  • 5 Ob 17/92
    Entscheidungstext OGH 10.03.1992 5 Ob 17/92
  • 5 Ob 117/11h
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 117/11h
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0083326

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19911022_OGH0002_0050OB00092_9100000_007

Rechtssatz für 7Ob613/93 5Ob87/94 5Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069646

Geschäftszahl

7Ob613/93; 5Ob87/94; 5Ob233/99x; 5Ob307/01k; 6Ob229/11m; 5Ob69/13b; 8Ob47/14s; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

10.11.1993

Norm

MRG §9

Rechtssatz

Der Anwendungsbereich des § 9 MRG betrifft nur Veränderungen innerhalb des Mietgegenstandes.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 613/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 613/93
    Veröff: EvBl 1993/98 S 507
  • 5 Ob 87/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 87/94
    Vgl auch; Beisatz: Veränderungen im Rahmen des § 9 Abs 2 Z 5 MRG sind davon ausgenommen. (T1)
  • 5 Ob 233/99x
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 5 Ob 233/99x
    Vgl auch; Beisatz: Sofern Sicherheitsgitter nicht außerhalb des Türstockbereichs angebracht sind, gehören sie örtlich und begrifflich noch zum Bereich der Wohnungseingangstür, deren Verstärkung sie bewirken sollen. (T2)
  • 5 Ob 307/01k
    Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 307/01k
    Vgl aber; Beisatz: Unter den Voraussetzungen des § 9 Abs 1 Z 1 und Z 3 bis 7 MRG hat der Vermieter u.a. die Errichtung von Gasleitungsanlagen und Beheizungsanlagen zu dulden. Hiefür müssen im Regelfall auch Teile der Liegenschaft in Anspruch genommen werden, die nicht zum eigentlichen Mietgegenstand gehören bzw. nicht mitgemietet sind. Die dem Vermieter diesbezüglich auferlegte Duldungspflicht kann nur so verstanden werden, dass sie durch notwendige Eingriffe in sein Eigentum nicht ausgeschlossen wird. Der notwendige Interessenausgleich ist darin zu suchen, dass die Veränderung keine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen des Vermieters nach sich ziehen darf. In gleicher Weise sind die Interessen anderer Mieter des Hauses geschützt, was ein zusätzlicher Beleg dafür ist, dass der Gesetzgeber bei einzelnen Regelungen des § 9 MRG nicht nur Veränderungen innerhalb eines Mietgegenstands im Auge gehabt hat. (T3)
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
    Beisatz: In der jüngeren Rechtsprechung ist eine Tendenz erkennbar, den Anwendungsbereich von § 9 MRG etwas weiter zu ziehen. (T4)
    Beisatz: Hier: Die Videoüberwachungsanlage befindet sich teilweise innerhalb (digitales Aufzeichnungsgerät) und teilweise außerhalb (Videokamera) des Mietgegenstandes. Dieser Fall ist dem § 9 MRG zu unterstellen. (T5)
  • 5 Ob 69/13b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 69/13b
    Vgl aber; Beisatz: Anbringung einer Videokamera außerhalb des Bestandobjekts. (T6)
  • 8 Ob 47/14s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 47/14s
    Auch; Beisatz: Hier: Die Mieterin montierte Videokameraattrappen an der Außenwand des Hauses im Bereich des mitgemieteten Gartens und an der Innenwand der Garage bei dem von ihr gemieteten Kfz-Abstellplatz. In der hier vorliegenden Sonderkonstellation macht die Klägerin keinen Anspruch aus § 9 MRG geltend. (T7)
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0069646

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19931110_OGH0002_0070OB00613_9300000_002

Rechtssatz für 5Ob18/95 5Ob248/01h 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083301

Geschäftszahl

5Ob18/95; 5Ob248/01h; 5Ob111/02p; 7Ob298/02b; 5Ob270/02w; 8Ob59/10z; 5Ob64/14v; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

14.03.1995

Norm

WGG 1979 §13
WGG 1979 §14 Abs1
WGG 1979 §21 Abs1 Z1

Rechtssatz

Preisvereinbarungen, die im Anwendungsbereich des WGG vom Kostendeckungsprinzip des § 13 WGG abweichen, sind nur relativ, dh insoweit nichtig, als sie den Vertragspartner der gemeinnützigen Bauvereinigung benachteiligen. (Hier: nicht von vornherein als rechtsunwirksam angesehen werden kann eine Preisvereinbarung, wonach die Wohnungseigentumsbewerber die vom Amt der oö Landesregierung bei Überprüfung der Endabrechnung endgültig festgesetzte Baukostensumme, höchstens aber die nach dem Kostendeckungsprinzip des § 13 WGG gerechtfertigten Baukosten aufzubringen haben; insoweit bestehen auch keine Bedenken gegen die Verabredung eines vom Träger der Wohnbauförderung im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung festzusetzenden oder zu errechnenden Preises, da dem Vertragspartner der gemeinnützigen Bauvereinigung alle aus dem Günstigkeitsprinzip des § 21 Abs 1 Z 1 WGG ableitbaren Einwendungen erhalten bleiben.)

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 14.03.1995 5 Ob 18/95
    Veröff: SZ 58/52
  • 5 Ob 248/01h
    Entscheidungstext OGH 13.11.2001 5 Ob 248/01h
    Auch; nur: Preisvereinbarungen, die im Anwendungsbereich des WGG vom Kostendeckungsprinzip des § 13 WGG abweichen, sind nur relativ, dh insoweit nichtig, als sie den Vertragspartner der gemeinnützigen Bauvereinigung benachteiligen. (T1) Beisatz: Rechtsunwirksam ist eine mit einer gemeinnützigen Bauvereinigung abgeschlossene Entgeltsvereinbarung oder Preisvereinbarung gemäß § 21 Abs 1 Z 1 WGG 1979 nur dann, wenn sie zum Nachteil ihres Partners von den Bestimmungen der §§ 13 bis 15, 15b bis 20 und 22 WGG 1979 abweicht. (T2) Beisatz: Eine Vereinbarung, in der die gemeinnützige Bauvereinigung das Entgelt oder den Preis für ein Wohnungseigentumsobjekt von vorn herein niedriger ansetzt, als sie nach den Preisbildungsvorschriften des WGG 1979 verlangen dürfte, ist bindend. (T3)
  • 5 Ob 111/02p
    Entscheidungstext OGH 14.05.2002 5 Ob 111/02p
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Entgeltsbildungsregeln des WGG sind einseitig zwingendes Zivilrecht. (T4)
  • 7 Ob 298/02b
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 298/02b
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Vereinbarungen, die zum Nachteil des Vertragspartners der Bauvereinigung von der Kostendeckung oder einem anderen als Obergrenze normierten Parameter abweichen, sind insoweit rechtsunwirksam. Weichen aber die Vereinbarungen der Wohnungswerber begünstigend von den §§13ff WGG ab, so sind sie wirksam. (T5)
  • 5 Ob 270/02w
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 5 Ob 270/02w
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 8 Ob 59/10z
    Entscheidungstext OGH 15.07.2011 8 Ob 59/10z
    Auch; nur T1; Beis wie T5 nur: Vereinbarungen, die zum Nachteil des Vertragspartners der Bauvereinigung von der Kostendeckung oder einem anderen als Obergrenze normierten Parameter abweichen, sind insoweit rechtsunwirksam. (T6)
  • 5 Ob 64/14v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 64/14v
    Auch; Veröff: SZ 2014/129
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0083301

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19950314_OGH0002_0050OB00018_9500000_002

Rechtssatz für 5Ob78/95 5Ob80/95 5Ob21...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083424

Geschäftszahl

5Ob78/95; 5Ob80/95; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

21.09.1995

Norm

WGG 1979 §14 Abs1 Z6
WGG 1979 §21 Abs1 Z1

Rechtssatz

Gemäß § 14 Abs 1 Z 6 WGG darf die gemeinnützige Bauvereinigung zur Deckung der ihr entstehenden Verwaltungskosten - dazu gehören ganz eindeutig auch die mit der Beendigung des Mietvertrages oder Nutzungsvertrages im Zusammenhang stehenden, teils schon vorher, teils unmittelbar im Zusammenhang mit der Beendigung des Vertragsverhältnisses zu erbringenden administrativen Tätigkeiten - von den Mietern oder Nutzungsberechtigten nur den im Sinne der Grundsätze des § 23 WGG (Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit) gerechtfertigten Betrag begehren. Jede darüber hinausgehende Vereinbarung ist nach § 21 Abs 1 Z 1 WGG unwirksam.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 78/95
    Entscheidungstext OGH 21.09.1995 5 Ob 78/95
    Veröff: SZ 68/173
  • 5 Ob 80/95
    Entscheidungstext OGH 21.09.1995 5 Ob 80/95
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0083424

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19950921_OGH0002_0050OB00078_9500000_003

Rechtssatz für 5Ob95/95 5Ob15/97k 5Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0062318

Geschäftszahl

5Ob95/95; 5Ob15/97k; 5Ob224/99y; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

21.09.1995

Norm

EntgRV §9
MRG §27 Abs1 Z1
MRG §27 Abs1 Z3
WGG §14 Abs1 Z6
WGG §22 Abs1 Z13

Rechtssatz

Das einer GBV gemäß § 14 Abs 1 Z 6 WGG iVm § 9 EntgRV zufließende Verwaltungskostenpauschale deckt auch die gewöhnlich mit einer Neuvermietung oder Weitervermietung zusammenhängenden Aufwendungen, insbesondere jene der Vertragserrichtung; die Belastung des Mieters bzw Nutzungsberechtigten mit zusätzlichen Kosten begründet gemäß § 27 Abs 1 Z 1 und Abs 3 MRG iVm § 22 Abs 1 Z 13 WGG einen im außerstreitigen Verfahren geltend zu machenden Rückforderungsanspruch, sofern hiefür keine über die gewöhnliche Verwaltertätigkeit hinausgehende Gegenleistung erbracht wurde.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 95/95
    Entscheidungstext OGH 21.09.1995 5 Ob 95/95
  • 5 Ob 15/97k
    Entscheidungstext OGH 11.02.1997 5 Ob 15/97k
    Vgl; Beisatz: Dieser Rückersatzanspruch erfaßt keineswegs nur die Kosten schlichter Formularverträge. (T1)
  • 5 Ob 224/99y
    Entscheidungstext OGH 28.09.1999 5 Ob 224/99y
    Vgl auch
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Vgl; Beisatz: Die bei Abschluss eines schriftlichen Mietvertrags anfallende Rechtsgeschäftsgebühr dient aber gerade nicht der Abgeltung der Verwaltungsätigkeit der Bauvereinigung. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0062318

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19950921_OGH0002_0050OB00095_9500000_001

Rechtssatz für 7Ob131/06z 7Ob140/06y 7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0121726

Geschäftszahl

7Ob131/06z; 7Ob140/06y; 7Ob173/06a; 7Ob23/07v; 7Ob82/07w; 7Ob263/07p; 1Ob164/10i; 1Ob164/10i; 4Ob141/11f; 8Ob49/12g; 3Ob109/13w; 3Ob73/16f; 9Ob31/15x; 5Ob183/16x; 5Ob217/16x; 10Ob60/17x; 8Ob128/17g

Entscheidungsdatum

17.01.2007

Norm

KSchG §28 Abs1

Rechtssatz

Bei einer Verbandsklage ist auf individuelle Vereinbarungen, die zwischen dem Versicherer und einem Versicherungsnehmer geschlossen wurden, keine Rücksicht zu nehmen. Auch wenn eine an sich intransparente Klausel auf Grund zusätzlicher Darlegungen des Versicherers ausreichend verständlich gemacht wurde, hat dies keinen Einfluss auf die gerichtliche Beurteilung der Klausel auf Grund einer Verbandsklage.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 131/06z
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 131/06z
    Beisatz: Hier: Lebensversicherung. (T1)
    Veröff: SZ 2007/2
  • 7 Ob 140/06y
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 140/06y
    Beis wie T1
  • 7 Ob 173/06a
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 173/06a
    Beis wie T1
  • 7 Ob 23/07v
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 23/07v
    Beisatz: Hier: Fondsgebundene Lebensversicherung. (T2)
  • 7 Ob 82/07w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2007 7 Ob 82/07w
    Beis wie T2
  • 7 Ob 263/07p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 263/07p
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 164/10i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 164/10i
    nur: Bei einer Verbandsklage ist auf individuelle Vereinbarungen keine Rücksicht zu nehmen. Auch wenn eine an sich intransparente Klausel auf Grund zusätzlicher Darlegungen des Verwenders der AGB ausreichend verständlich gemacht wurde, hat dies keinen Einfluss auf die gerichtliche Beurteilung der Klausel auf Grund einer Verbandsklage. (T3)
  • 4 Ob 141/11f
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 141/11f
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 49/12g
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 49/12g
    Vgl; Beisatz: Im Verbandsprozess kann weder auf die praktische Handhabung noch auf individuelle Erklärungen oder Vereinbarungen Rücksicht genommen werden. (T4)
  • 3 Ob 109/13w
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 109/13w
    Vgl
  • 3 Ob 73/16f
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 73/16f
    Auch; Beis wie T4
  • 9 Ob 31/15x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 Ob 31/15x
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 183/16x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 183/16x
    Auch
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch
  • 10 Ob 60/17x
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 Ob 60/17x
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Veröff: SZ 2018/10
  • 8 Ob 128/17g
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 128/17g
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121726

Im RIS seit

16.02.2007

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2019

Dokumentnummer

JJR_20070117_OGH0002_0070OB00131_06Z0000_001

Rechtssatz für 4Ob221/06p 9Ob26/15m 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0121951

Geschäftszahl

4Ob221/06p; 9Ob26/15m; 2Ob20/15b; 5Ob217/16x; 8Ob24/18i; 6Ob56/19g

Entscheidungsdatum

20.03.2007

Norm

KSchG §6 Abs3
KSchG §18

Rechtssatz

Das Transparenzgebot erfordert in aller Regel nicht die vollständige Wiedergabe des Gesetzestextes samt dessen Erläuterungen; der bloße Hinweis auf eine in einem bestimmten Paragraphen geregelte Ausnahme kann aber den aus dem Transparenzgebot abzuleitenden Geboten der Erkennbarkeit, Verständlichkeit und Vollständigkeit der Regelung nicht Genüge tun.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 221/06p
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 221/06p
    Beisatz: Hier: Ausschluss von Einwendungen aus dem drittfinanzierten Kaufvertrag gegenüber der Bank, „soweit nicht § 18 KSchG Platz greift" und „sofern dem nicht die Bestimmungen des KSchG entgegenstehen" (Klauseln 16 und 17). (T1)
  • 9 Ob 26/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 Ob 26/15m
    Auch; nur: Das Transparenzgebot erfordert zwar in der Regel nicht die vollständige Wiedergabe des Gesetzestextes. Der Unternehmer kann aber bei Beachtung des Transparenzgebots auch dann zur Vollständigkeit verpflichtet sein, wenn andernfalls die Auswirkungen einer Klausel für den Verbraucher unklar blieben. (T2)
  • 2 Ob 20/15b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 20/15b
    Beisatz: Hier: Hinweis „unbeschadet der Bestimmungen des § 14 KSchG. (T3)
    Veröff: SZ 2016/22
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Beisatz: Klauseln, die der Aufklärung des Verbrauchers dienen sollen, sind nach § 6 Abs 3 KSchG intransparent, wenn sie dabei dem Verbraucher ein unrichtiges Bild der Rechtslage vermitteln und geeignet sind, den Vertragspartner des Verwenders von der Durchsetzung seiner Rechte abzuhalten. (T4)
    Beisatz: Der bloße Hinweis auf § 9 Abs 2 MRG lässt nicht erkennen, wie umfangreich die gesetzlichen Ausnahmetatbestände sind. (T5)
  • 8 Ob 24/18i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 24/18i
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 56/19g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 6 Ob 56/19g
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Indem die beanstandete Klausel auf nicht weiter konkretisierte gesetzliche Rechte im Zusammenhang mit der „Ablöse“ von Gutscheinen in Bargeld hinweist, wird unter Zugrundelegung der gebotenen verbraucherfeindlichsten Auslegung der Eindruck erweckt, dass eine gesetzliche Grundlage für ein – wie immer ausgestaltetes – Recht auf „Barablöse“ von Gutscheinen bestehe, das gegen die Verwenderin der Klausel geltend gemacht werden könne. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121951

Im RIS seit

19.04.2007

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2019

Dokumentnummer

JJR_20070320_OGH0002_0040OB00221_06P0000_010

Rechtssatz für 2Ob1/09z 2Ob215/10x 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0126158

Geschäftszahl

2Ob1/09z; 2Ob215/10x; 8Ob58/14h; 9Ob26/15m; 7Ob206/15t; 8Ob132/15t; 10Ob45/16i; 5Ob183/16x; 5Ob217/16x; 1Ob113/17z; 6Ob228/16x; 2Ob155/16g; 9Ob73/17a; 9Ob76/18v

Entscheidungsdatum

22.04.2010

Norm

KSchG §6 Abs3
KSchG §28

Rechtssatz

Auch bei der Auslegung von Klauseln im Verbandsprozess ist entsprechend der diesbezüglichen Rechtsprechung zum Transparenzgebot des § 6 Abs 3 KSchG auf das Verständnis des für die jeweilige Vertragsart typischen Durchschnittskunden abzustellen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 1/09z
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 1/09z
    Veröff: SZ 2010/41
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Veröff: SZ 2012/20
  • 8 Ob 58/14h
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 8 Ob 58/14h
  • 9 Ob 26/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 Ob 26/15m
  • 7 Ob 206/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 206/15t
  • 8 Ob 132/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2017 8 Ob 132/15t
  • 10 Ob 45/16i
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 10 Ob 45/16i
  • 5 Ob 183/16x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 183/16x
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch
  • 1 Ob 113/17z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 113/17z
  • 6 Ob 228/16x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 228/16x
  • 2 Ob 155/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 155/16g
  • 9 Ob 73/17a
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 73/17a
    Auch
  • 9 Ob 76/18v
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 9 Ob 76/18v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126158

Im RIS seit

05.10.2010

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20100422_OGH0002_0020OB00001_09Z0000_007

Rechtssatz für 5Ob217/16x 5Ob183/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0131600

Geschäftszahl

5Ob217/16x; 5Ob183/16x

Entscheidungsdatum

20.07.2017

Norm

ABGB §879 Abs3 E
WGG §14

Rechtssatz

Im Anwendungsbereich des WGG stellt die in einem Vertragsformblatt vorgesehene Pflicht des Mieters, die (gesamten) Mietvertragsgebühren zu tragen, keine gröbliche Benachteiligung des Mieters iSd § 879 Abs 3 ABGB dar.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
  • 5 Ob 183/16x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 183/16x
    Auch

Schlagworte

Vergebührung; Rechtsgeschäftsgebühr für Mietverträge

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131600

Im RIS seit

28.09.2017

Zuletzt aktualisiert am

25.10.2017

Dokumentnummer

JJR_20170720_OGH0002_0050OB00217_16X0000_001

Rechtssatz für 5Ob217/16x 2Ob155/16g 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0131601

Geschäftszahl

5Ob217/16x; 2Ob155/16g; 8Ob24/17p; 10Ob60/17x

Entscheidungsdatum

20.07.2017

Norm

KSchG §6 Abs3
KSchG §28 Abs1

Rechtssatz

§ 28 Abs 1 KSchG bezieht sich auf gesetz- oder sittenwidrige Vertragsbedingungen, worunter im Kern die Kontrolle von Willenserklärungen zu verstehen ist. Dient ein Satz bloß der Aufklärung des Verbrauchers, ist er grundsätzlich unbedenklich.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Beisatz: Wird eine von Gesetzes wegen ohnehin eintretende Rechtsfolge nicht ausreichend deutlich gemacht, liegt darin keine Intransparenz iSd § 6 Abs 3 KschG. (T1)
    Beisatz: Dies gilt aber nur, soweit die Rechtslage durch die Klausel nicht verschleiert wird. (T2)
  • 2 Ob 155/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 155/16g
    nur: Eine Formulierung ist grundsätzlich unbedenklich, wenn sie keine Willenserklärung des Verbrauchers enthält, sondern bloß dessen Aufklärung dient. (T3)
    Beisatz: Beisatz: Dies gilt aber nicht, wenn die Klausel dahin verstanden werden kann, dass der Verbraucher über eine Regelung nicht bloß informiert wird, sondern ihr – durch Akzeptieren der AGB – auch zustimmt. (T4)
    Beisatz: Hier: Information über bzw. Zustimmung zur Datenübermittlung (Klauseln 6 und 9). (T5)
  • 8 Ob 24/17p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 24/17p
    Auch
  • 10 Ob 60/17x
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 Ob 60/17x
    Veröff: SZ 2018/10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131601

Im RIS seit

28.09.2017

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2019

Dokumentnummer

JJR_20170720_OGH0002_0050OB00217_16X0000_002

Rechtssatz für 5Ob217/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0131602

Geschäftszahl

5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

20.07.2017

Norm

MRG §9
KSchG §6 Abs3

Rechtssatz

Eine Klausel in Vertragsformblättern für Mietverträge, die den Eindruck erweckt, dass alle Veränderungen an der Außenseite des Nutzungsgegenstands der Zustimmung des Vermieters bedürfen, verstößt gegen § 6 Abs 3 KSchG.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131602

Im RIS seit

28.09.2017

Zuletzt aktualisiert am

28.09.2017

Dokumentnummer

JJR_20170720_OGH0002_0050OB00217_16X0000_003