Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob775/82 2Ob85/83 3Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043277

Geschäftszahl

6Ob775/82; 2Ob85/83; 3Ob590/84; 7Ob639/88; 8Ob710/89; 8Ob1518/92; 1Ob564/94; 9ObA46/95; 9ObA250/97y; 9Ob289/00s; 2Ob258/99a; 10ObS340/01z; 7Ob113/01w; 8Ob139/02b; 10ObS314/02b; 9ObA225/02g; 9Ob37/03m; 9ObA60/03v; 7Ob245/03k; 7Ob142/04i; 3Ob272/04b; 9Ob15/06f; 9Ob146/06w; 16Ok7/07; 9ObA9/08a; 4Ob250/07d; 1Ob33/08x; 8Ob3/09p; 4Ob202/08x; 9ObA67/09g; 16Ok1/10; 9ObA86/10b; 9ObA75/10k; 4Ob190/10k; 6Ob136/11k; 10Ob61/11k; 1Ob4/12p; 1Ob226/12k; 1Ob50/13d; 1Ob127/13b; 4Ob220/13a; 10Ob11/14m; 4Ob112/14w; 4Ob51/15a; 9ObA33/16t; 6Ob22/17d; 6Ob56/17d; 5Ob69/18k; 4Ob170/18f; 8Ob41/19s

Entscheidungsdatum

16.12.1982

Norm

ZPO §503 Z3 D

Rechtssatz

Eine vom Berufungsgericht vorgenommene Wertung kann nie eine Aktenwidrigkeit im Sinne des Gesetzes darstellen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 775/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 6 Ob 775/82
  • 2 Ob 85/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 85/83
  • 3 Ob 590/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1985 3 Ob 590/84
    Auch
  • 7 Ob 639/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 639/88
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Argumentation des Berufungsgerichtes. (T1)
  • 8 Ob 710/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 8 Ob 710/89
  • 8 Ob 1518/92
    Entscheidungstext OGH 20.02.1992 8 Ob 1518/92
    Vgl auch; Beisatz: Eine Aktenwidrigkeit ist nur dann gegeben, wenn ein Widerspruch zwischen dem Akteninhalt und der darauf beruhenden wesentlichen Tatsachenfeststellung im Urteil vorliegt, der nicht das Ergebnis eines richterlichen Werturteils ist. (T2)
  • 1 Ob 564/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 564/94
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Wenn ein Widerspruch zwischen dem Akteninhalt und der darauf beruhenden - wesentlichen - Tatsachenfeststellung im Urteil seine Ursache nicht im Übertragungsvorgang hat, sondern vom Ergebnis von Schlussfolgerungen des Richters ist, liegt keine Aktenwidrigkeit vor. (T3) Veröff: SZ 67/101
  • 9 ObA 46/95
    Entscheidungstext OGH 10.05.1995 9 ObA 46/95
    Auch
  • 9 ObA 250/97y
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 ObA 250/97y
  • 9 Ob 289/00s
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 289/00s
  • 2 Ob 258/99a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 2 Ob 258/99a
    Vgl auch; Beisatz: Eine Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für die bekämpften Tatsachenfeststellungen überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht, nicht aber dann, wenn sie - wie hier - durch Schlussfolgerungen aus Urkunden gewonnen werden. (T4)
  • 10 ObS 340/01z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2001 10 ObS 340/01z
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Erwägungen der Tatsacheninstanzen, weshalb ein Sachverhalt als erwiesen angenommen wird oder bestimmte Feststellungen nicht getroffen werden können, fallen in das Gebiet der Beweiswürdigung und können daher eine Aktenwidrigkeit nicht begründen. (T5)
  • 7 Ob 113/01w
    Entscheidungstext OGH 07.05.2002 7 Ob 113/01w
    Vgl auch; Beis wie T4 nur: Eine Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für die bekämpften Tatsachenfeststellungen überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht. (T6) Beisatz: Dass eine angestrebte Feststellung nicht getroffen wurde, kann daher nicht aktenwidrig sein. (T7)
  • 8 Ob 139/02b
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 139/02b
    Auch
  • 10 ObS 314/02b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 314/02b
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Keine Aktenwidrigkeit, wenn die bekämpfte Tatsachenfeststellung durch die Beurteilung eines Prozessvorbringens als schlüssiges Geständnis gewonnen wurde. (T8)
  • 9 ObA 225/02g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 ObA 225/02g
  • 9 Ob 37/03m
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 37/03m
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 60/03v
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 9 ObA 60/03v
  • 7 Ob 245/03k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 245/03k
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 142/04i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 142/04i
    Auch
  • 3 Ob 272/04b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 272/04b
  • 9 Ob 15/06f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 9 Ob 15/06f
  • 9 Ob 146/06w
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 Ob 146/06w
  • 16 Ok 7/07
    Entscheidungstext OGH 21.01.2008 16 Ok 7/07
    Beis wie T2
  • 9 ObA 9/08a
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 9 ObA 9/08a
  • 4 Ob 250/07d
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 4 Ob 250/07d
    Beis wie T2
  • 1 Ob 33/08x
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 33/08x
    Beis wie T4
  • 8 Ob 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 3/09p
    Beisatz: Keine Aktenwidrigkeit, wenn das Berufungsgericht das Klagebegehren als schlüssig beurteilt hat. (T9)
  • 4 Ob 202/08x
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 202/08x
    Auch
  • 9 ObA 67/09g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 ObA 67/09g
  • 16 Ok 1/10
    Entscheidungstext OGH 09.06.2010 16 Ok 1/10
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 86/10b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 86/10b
    Beis wie T1
  • 9 ObA 75/10k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 ObA 75/10k
    Auch
  • 4 Ob 190/10k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 190/10k
    Beis wie T6
  • 6 Ob 136/11k
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 136/11k
  • 10 Ob 61/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 Ob 61/11k
    Auch
  • 1 Ob 4/12p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 4/12p
  • 1 Ob 226/12k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 226/12k
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Auch
  • 1 Ob 127/13b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 127/13b
    Veröff: SZ 2013/78
  • 4 Ob 220/13a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 220/13a
    Auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 11/14m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 11/14m
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 112/14w
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 112/14w
    Auch
  • 4 Ob 51/15a
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 51/15a
  • 9 ObA 33/16t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 33/16t
    Auch
  • 6 Ob 22/17d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 6 Ob 22/17d
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 6 Ob 56/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 56/17d
  • 5 Ob 69/18k
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 69/18k
    Vgl auch
  • 4 Ob 170/18f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 170/18f
  • 8 Ob 41/19s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 41/19s
    Auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0043277

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19821216_OGH0002_0060OB00775_8200000_001

Rechtssatz für 1Ob60/98z 1Ob302/99i 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110837

Geschäftszahl

1Ob60/98z; 1Ob302/99i; 6Ob188/00s; 1Ob200/00v; 7Ob52/01z; 1Ob169/00k; 1Ob301/00x; 1Ob253/00p; 7Ob85/01b; 7Ob77/01a; 9Ob102/01t; 9Ob103/01i; 1Ob105/01z; 10Ob182/01i; 1Ob291/01b; 9Ob43/02t; 8Ob72/02z; 8Ob275/01a; 7Ob164/02x; 1Ob155/02d; 7Ob115/03t; 9Ob52/03t; 7Ob123/03v; 1Ob138/03f; 8Ob38/04b; 7Ob157/04w; 7Ob254/04k; 9Ob62/05s; 8Ob47/06d; 6Ob144/06d; 5Ob59/07y; 8Ob53/07p; 1Ob234/07d; 1Ob164/07k; 1Ob90/07b; 1Ob57/08a; 1Ob44/08i; 5Ob171/08w; 1Ob86/09t; 6Ob3/10z; 1Ob255/09w; 8Ob139/10i; 6Ob28/11b; 2Ob192/10i; 5Ob8/11d; 1Ob6/11f; 1Ob68/11y; 9Ob36/11a; 10Ob64/11a; 10Ob82/11y; 10ObS73/11z; 1Ob214/11v; 1Ob213/11x; 1Ob192/11h; 1Ob30/12m; 1Ob29/12i; 9ObA52/12f; 1Ob4/12p; 1Ob162/12y; 1Ob89/12p; 1Ob239/12x; 1Ob237/12b; 1Ob168/12f; 7Ob229/12w; 1Ob217/12m; 1Ob232/12t; 4Ob21/13m; 1Ob61/13x; 10Ob9/13s; 1Ob136/14b; 1Ob230/14a; 1Ob121/15y; 1Ob164/15x; 3Ob195/16x; 1Ob194/16k; 1Ob216/16w; 1Ob236/16m; 1Ob37/17y; 6Ob56/17d; 1Ob86/17d; 1Ob171/17d; 1Ob207/17y; 1Ob236/17p; 1Ob5/18v; 1Ob239/17d; 1Ob14/18t; 1Ob174/18x; 1Ob209/18v; 1Ob232/18a

Entscheidungsdatum

29.09.1998

Norm

ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §502 Abs1 HIII7
AHG §1 Abs1 Ca
AHG §1 Abs1 G
EheG §49 B
EheG §49 Cb

Rechtssatz

Die Prüfung der Vertretbarkeit einer Rechtsauffassung als Verschuldenselement ist ganz von den Umständen des Einzelfalls abhängig und entzieht sich deshalb regelmäßig einer Beurteilung als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 60/98z
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 1 Ob 60/98z
  • 1 Ob 302/99i
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 302/99i
  • 6 Ob 188/00s
    Entscheidungstext OGH 13.07.2000 6 Ob 188/00s
    Auch; Beisatz: Hier: Die Prüfung der Vertretbarkeit einer Rechtsauffassung zum Verschulden der Eheleute an der Zerrüttung der Ehe hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T1)
  • 1 Ob 200/00v
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 200/00v
  • 7 Ob 52/01z
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 52/01z
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 169/00k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 169/00k
  • 1 Ob 301/00x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 301/00x
  • 1 Ob 253/00p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 253/00p
  • 7 Ob 85/01b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 85/01b
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 77/01a
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 77/01a
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 102/01t
    Entscheidungstext OGH 09.05.2001 9 Ob 102/01t
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 103/01i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 9 Ob 103/01i
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 105/01z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 105/01z
  • 10 Ob 182/01i
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 Ob 182/01i
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 291/01b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2001 1 Ob 291/01b
    Auch; Beisatz: Die Frage nach der Vertretbarkeit einer Rechtsauffassung stellt nur dann eine erhebliche Rechtsfrage dar, wenn eine gravierende Fehlbeurteilung gegeben ist. (T2)
  • 9 Ob 43/02t
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 43/02t
    Auch
  • 8 Ob 72/02z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 Ob 72/02z
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 275/01a
    Entscheidungstext OGH 13.06.2002 8 Ob 275/01a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 164/02x
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 164/02x
    Beis wie T1; Beis ähnlich wie T2
  • 1 Ob 155/02d
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 155/02d
  • 7 Ob 115/03t
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 115/03t
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob eine Eheverfehlung subjektiv vorwerfbar ist, oder - etwa weil sie auf einer geistigen Störung im Sinne des § 50 EheG beruht - nicht als Verschulden angesehen werden kann, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. (T3)
  • 9 Ob 52/03t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 52/03t
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 7 Ob 123/03v
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 123/03v
    Beis wie T1
  • 1 Ob 138/03f
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 138/03f
  • 8 Ob 38/04b
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 8 Ob 38/04b
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 7 Ob 157/04w
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 157/04w
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 254/04k
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 254/04k
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 62/05s
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 Ob 62/05s
    Beis wie T1
  • 8 Ob 47/06d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 Ob 47/06d
  • 6 Ob 144/06d
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 6 Ob 144/06d
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 59/07y
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 5 Ob 59/07y
    Beis wie T1
  • 8 Ob 53/07p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 53/07p
  • 1 Ob 234/07d
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 234/07d
    Auch; Beisatz: Die für die Verhängung der Untersuchungshaft erforderliche Prognoseentscheidung, ob auf Grund bestimmter Tatsachen die (konkrete) Gefahr besteht, ein Beschuldigter werde auf freiem Fuß ungeachtet des gegen ihn geführten Strafverfahrens eine gegen dasselbe Rechtsgut gerichtete strafbare Handlung mit schweren Folgen begehen, hängt von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab. (T4)
  • 1 Ob 164/07k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 1 Ob 164/07k
    Auch
  • 1 Ob 90/07b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 90/07b
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2007/160
  • 1 Ob 57/08a
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 57/08a
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 44/08i
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 44/08i
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 171/08w
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 171/08w
  • 1 Ob 86/09t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2009 1 Ob 86/09t
    Auch
  • 6 Ob 3/10z
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 3/10z
  • 1 Ob 255/09w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 255/09w
    Beis wie T2
  • 8 Ob 139/10i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 139/10i
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 28/11b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 6 Ob 28/11b
  • 2 Ob 192/10i
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 192/10i
    Vgl
  • 5 Ob 8/11d
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 8/11d
    Vgl auch; Auch Beis wie T1
  • 1 Ob 6/11f
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 6/11f
    Beis wie T2
  • 1 Ob 68/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 68/11y
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 36/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 36/11a
    Auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 64/11a
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 64/11a
    Auch
  • 10 Ob 82/11y
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 82/11y
    Auch; Beis wie T1
  • 10 ObS 73/11z
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 10 ObS 73/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Schuldhafte Meldepflichtverletzung nach § 107 ASVG. (T5)
  • 1 Ob 214/11v
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 214/11v
    Auch
  • 1 Ob 213/11x
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 213/11x
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Auslegung eines unbestimmten Gesetzesbegriffs, und zwar des „wichtigen dienstlichen Interesses“ iSd § 38 Abs 2 BDG. (T6)
  • 1 Ob 192/11h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 192/11h
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Investorenwarnung und Pressemitteilung. (T7)
  • 1 Ob 30/12m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2012 1 Ob 30/12m
    Beis wie T2
  • 1 Ob 29/12i
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 29/12i
    Auch
  • 9 ObA 52/12f
    Entscheidungstext OGH 25.07.2012 9 ObA 52/12f
    Auch; Beisatz: Hier: Lohnsteuerschaden des Arbeitnehmers anlässlich der Nachzahlung der Bezüge infolge einer in einem arbeitsgerichtlichen Verfahren als nicht gerechtfertigt erkannten Entlassung. (T8)
  • 1 Ob 4/12p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 4/12p
    Beis wie T2
  • 1 Ob 162/12y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 162/12y
    Auch
  • 1 Ob 89/12p
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 1 Ob 89/12p
    Auch
  • 1 Ob 239/12x
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 239/12x
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 237/12b
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 237/12b
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 168/12f
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 168/12f
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 229/12w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 229/12w
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 1 Ob 217/12m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 217/12m
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 232/12t
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 232/12t
    Beis wie T2
  • 4 Ob 21/13m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 21/13m
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 61/13x
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 61/13x
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Keine Fehlbeurteilung, dass der Verordnungsgeber (Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales) bei der Festlegung von Zuschlagssätzen zum Arbeitslosenversicherungsbeitrag nach § 12 Abs 1 Z 4 IESG idF BGBl I 1997/107 in vertretbarer Rechtsanwendung handelte. (T9)
  • 10 Ob 9/13s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2014 10 Ob 9/13s
    Auch
  • 1 Ob 136/14b
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 136/14b
    Beisatz: Das gilt auch für die Beurteilung, ob ein Abweichen von einer klaren Gesetzeslage oder ständigen Rechtsprechung als (un‑)vertretbar anzusehen ist. (T10)
  • 1 Ob 230/14a
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 230/14a
    Auch
  • 1 Ob 121/15y
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 121/15y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Die hier erforderlichen Prognoseentscheidungen (hier: Gewährung des Ausgangs nach § 99a Abs 1 StVG) hängen von den Umständen des Einzelfalls ab und entziehen sich damit einer Beurteilung als Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung. (T11)
  • 1 Ob 164/15x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 164/15x
  • 3 Ob 195/16x
    Entscheidungstext OGH 18.10.2016 3 Ob 195/16x
    Beis wie T1
  • 1 Ob 194/16k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 194/16k
  • 1 Ob 216/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 216/16w
  • 1 Ob 236/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 236/16m
  • 1 Ob 37/17y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 37/17y
  • 6 Ob 56/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 56/17d
  • 1 Ob 86/17d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 86/17d
  • 1 Ob 171/17d
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 171/17d
  • 1 Ob 207/17y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 207/17y
  • 1 Ob 236/17p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 236/17p
  • 1 Ob 5/18v
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 5/18v
  • 1 Ob 239/17d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 239/17d
    Beisatz: Ebenso wie die Beurteilung, ob ein offenkundiger Verstoß gegen das Unionsrecht vorliegt. (T12)
  • 1 Ob 14/18t
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 14/18t
    Beis wie T12
  • 1 Ob 174/18x
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 174/18x
  • 1 Ob 209/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 209/18v
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Zu den Regelungen über die Glücksspielabgabe gemäß den §§ 57ff GspG. (T13)
  • 1 Ob 232/18a
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 232/18a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110837

Im RIS seit

29.10.1998

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19980929_OGH0002_0010OB00060_98Z0000_001

Rechtssatz für 5Ob160/03w 5Ob248/03m 7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0118125

Geschäftszahl

5Ob160/03w; 5Ob248/03m; 7Ob254/04k; 3Ob316/04y; 7Ob121/06d; 3Ob238/06f; 7Ob191/07z; 9Ob47/07p; 7Ob8/08i; 10Ob29/08z; 8Ob24/08z; 6Ob7/09m; 7Ob95/09k; 2Ob59/09d; 6Ob3/10z; 3Ob16/10i; 8Ob139/10i; 4Ob205/10s; 6Ob28/11b; 2Ob192/10i; 5Ob8/11d; 9Ob64/10t; 1Ob79/11s; 9Ob36/11a; 10Ob64/11a; 10Ob82/11y; 3Ob208/11a; 8Ob9/12z; 8Ob89/12i; 7Ob173/12k; 7Ob229/12w; 4Ob21/13m; 7Ob81/13g; 2Ob107/13v; 8Ob115/13i; 8Ob122/13v; 8Ob37/14w; 9Ob69/14h; 6Ob206/14h; 10Ob80/14h; 10Ob83/14z; 3Ob7/15y; 7Ob61/15v; 7Ob193/15f; 6Ob56/17d; 7Ob26/17z; 7Ob96/17v; 3Ob33/18i; 3Ob48/18g; 5Ob70/18g; 5Ob85/18p; 3Ob232/18s; 8Ob9/20m; 1Ob103/20h; 5Ob112/20m; 6Ob197/20v; 3Ob5/21p; 1Ob99/21x; 4Ob56/21w

Entscheidungsdatum

09.09.2003

Norm

EheG §60
ZPO §502 Abs1

Rechtssatz

Welchem Ehepartner Eheverfehlungen zur Last fallen und welchen das überwiegende Verschulden an der Zerrüttung der Ehe trifft, ist eine Frage des konkreten Einzelfalles, die - von Fällen krasser Fehlbeurteilung abgesehen - nicht als erheblich iSd § 502 Abs 1 ZPO zu beurteilen ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 160/03w
    Entscheidungstext OGH 09.09.2003 5 Ob 160/03w
  • 5 Ob 248/03m
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 5 Ob 248/03m
    Auch
  • 7 Ob 254/04k
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 254/04k
  • 3 Ob 316/04y
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 316/04y
  • 7 Ob 121/06d
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 121/06d
  • 3 Ob 238/06f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 238/06f
    Ähnlich; Beisatz: Die Beurteilung der Frage, ob ein Ehepartner dem anderen die angelasteten Eheverfehlungen verziehen hat (§ 56 EheG), ist immer von den Umständen des Einzelfalls abhängig. (T1)
  • 7 Ob 191/07z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 191/07z
  • 9 Ob 47/07p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2007 9 Ob 47/07p
  • 7 Ob 8/08i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 8/08i
  • 10 Ob 29/08z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 10 Ob 29/08z
    Auch
  • 8 Ob 24/08z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 24/08z
  • 6 Ob 7/09m
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 6 Ob 7/09m
    Beisatz: Ob ein bestimmtes Verhalten eines Ehepartners eine Eheverfehlung darstellt, ist eine typische Frage des konkreten Einzelfalls, die gewöhnlich keine Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO aufwirft. (T2)
  • 7 Ob 95/09k
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 95/09k
  • 2 Ob 59/09d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 59/09d
  • 6 Ob 3/10z
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 3/10z
    Beis wie T2
  • 3 Ob 16/10i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 16/10i
  • 8 Ob 139/10i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 139/10i
  • 4 Ob 205/10s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 205/10s
  • 6 Ob 28/11b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 6 Ob 28/11b
  • 2 Ob 192/10i
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 192/10i
    Auch
  • 5 Ob 8/11d
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 8/11d
  • 9 Ob 64/10t
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 64/10t
  • 1 Ob 79/11s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 79/11s
  • 9 Ob 36/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 36/11a
  • 10 Ob 64/11a
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 64/11a
    Auch
  • 10 Ob 82/11y
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 82/11y
    Auch
  • 3 Ob 208/11a
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 208/11a
  • 8 Ob 9/12z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 9/12z
  • 8 Ob 89/12i
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 89/12i
    Beis wie T1
  • 7 Ob 173/12k
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 173/12k
    Auch
  • 7 Ob 229/12w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 229/12w
    Auch
  • 4 Ob 21/13m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 21/13m
    Vgl auch
  • 7 Ob 81/13g
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 81/13g
  • 2 Ob 107/13v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 107/13v
    Auch
  • 8 Ob 115/13i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 115/13i
    Beisatz: Welchem Ehepartner Eheverfehlungen zur Last fallen, wann die unheilbare Zerrüttung der Ehe eintrat und welchen Teil das überwiegende Verschulden trifft, sind irreversible Fragen des Einzelfalls. (T3)
  • 8 Ob 122/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 122/13v
  • 8 Ob 37/14w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 37/14w
  • 9 Ob 69/14h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 Ob 69/14h
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 6 Ob 206/14h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 206/14h
    Auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 80/14h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 80/14h
  • 10 Ob 83/14z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 83/14z
    Auch
  • 3 Ob 7/15y
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 7/15y
    Auch
  • 7 Ob 61/15v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 61/15v
  • 7 Ob 193/15f
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 193/15f
  • 6 Ob 56/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 56/17d
  • 7 Ob 26/17z
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 26/17z
  • 7 Ob 96/17v
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 96/17v
  • 3 Ob 33/18i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 33/18i
  • 3 Ob 48/18g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 48/18g
  • 5 Ob 70/18g
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 70/18g
    Vgl
  • 5 Ob 85/18p
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 85/18p
  • 3 Ob 232/18s
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Ob 232/18s
    Auch
  • 8 Ob 9/20m
    Entscheidungstext OGH 14.04.2020 8 Ob 9/20m
  • 1 Ob 103/20h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2020 1 Ob 103/20h
    Beisatz: Welchem Ehepartner Eheverfehlungen zur Last fallen, wann die unheilbare Zerrüttung der Ehe eintrat und welchen Teil das überwiegende Verschulden trifft, sind regelmäßig irrevisible Fragen des Einzelfalls. (T4)
  • 5 Ob 112/20m
    Entscheidungstext OGH 07.12.2020 5 Ob 112/20m
  • 6 Ob 197/20v
    Entscheidungstext OGH 02.12.2020 6 Ob 197/20v
  • 3 Ob 5/21p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 5/21p
  • 1 Ob 99/21x
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 99/21x
  • 4 Ob 56/21w
    Entscheidungstext OGH 27.07.2021 4 Ob 56/21w
    Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118125

Im RIS seit

09.10.2003

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2021

Dokumentnummer

JJR_20030909_OGH0002_0050OB00160_03W0000_001

Rechtssatz für 8Ob94/04p 3Ob316/04y 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0119414

Geschäftszahl

8Ob94/04p; 3Ob316/04y; 8Ob6/05y; 7Ob121/06d; 8Ob147/06k; 1Ob155/07m; 7Ob191/07z; 7Ob8/08i; 8Ob22/08f; 8Ob24/08z; 9Ob15/08h; 3Ob218/08t; 7Ob95/09k; 9Ob66/10m; 4Ob205/10s; 7Ob92/10w; 6Ob28/11b; 2Ob192/10i; 5Ob8/11d; 1Ob79/11s; 9Ob36/11a; 5Ob161/11d; 10Ob64/11a; 3Ob208/11a; 8Ob9/12z; 8Ob47/12p; 8Ob89/12i; 7Ob229/12w; 8Ob18/13z; 4Ob21/13m; 2Ob107/13v; 4Ob114/13p; 8Ob115/13i; 6Ob206/14h; 3Ob7/15y; 9Ob29/15b; 7Ob61/15v; 3Ob195/16x; 3Ob11/17i; 1Ob32/17p; 6Ob56/17d; 10Ob23/17f; 8Ob73/17v; 6Ob112/17i; 8Ob88/17z; 3Ob105/18i; 5Ob70/18g; 5Ob85/18p; 3Ob232/18s; 3Ob66/19f; 8Ob9/20m; 1Ob103/20h; 5Ob112/20m; 6Ob197/20v; 3Ob5/21p; 6Ob98/21m; 1Ob99/21x; 1Ob100/21v

Entscheidungsdatum

20.10.2004

Norm

ZPO §502 Abs1
EheG §60

Rechtssatz

Die Verschuldenszumessung bei der Scheidung erfolgt nach den Umständen des Einzelfalls und kann in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage begründen (vergleiche 10 Ob 66/97x; 9 Ob 121/01m; 6 Ob 271/01y; 8 Ob 142/03w uva).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 94/04p
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 94/04p
  • 3 Ob 316/04y
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 316/04y
    Auch
  • 8 Ob 6/05y
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 Ob 6/05y
  • 7 Ob 121/06d
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 121/06d
  • 8 Ob 147/06k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 Ob 147/06k
    Auch; Beisatz: Abgesehen von Fällen krasser Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz. (T1)
  • 1 Ob 155/07m
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 155/07m
    Beis wie T1
  • 7 Ob 191/07z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 191/07z
  • 7 Ob 8/08i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 8/08i
  • 8 Ob 22/08f
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 22/08f
    Beis wie T1
  • 8 Ob 24/08z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 24/08z
    Auch
  • 9 Ob 15/08h
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 15/08h
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 218/08t
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 218/08t
    Beis wie T1
  • 7 Ob 95/09k
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 95/09k
    Auch
  • 9 Ob 66/10m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 Ob 66/10m
    Beis wie T1
  • 4 Ob 205/10s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 205/10s
    Auch
  • 7 Ob 92/10w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 92/10w
    Auch
  • 6 Ob 28/11b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 6 Ob 28/11b
  • 2 Ob 192/10i
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 192/10i
  • 5 Ob 8/11d
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 8/11d
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 79/11s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 79/11s
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 36/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 36/11a
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 161/11d
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 161/11d
  • 10 Ob 64/11a
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 64/11a
    Auch
  • 3 Ob 208/11a
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 208/11a
    Auch
  • 8 Ob 9/12z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 9/12z
    Auch
  • 8 Ob 47/12p
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 Ob 47/12p
    Beis wie T1
  • 8 Ob 89/12i
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 89/12i
  • 7 Ob 229/12w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 229/12w
  • 8 Ob 18/13z
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 18/13z
  • 4 Ob 21/13m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 21/13m
  • 2 Ob 107/13v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 107/13v
  • 4 Ob 114/13p
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 114/13p
    Auch
  • 8 Ob 115/13i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 115/13i
    Vgl; Beisatz: Welchem Ehepartner Eheverfehlungen zur Last fallen, wann die unheilbare Zerrüttung der Ehe eintrat und welchen Teil das überwiegende Verschulden trifft, sind irreversible Fragen des Einzelfalls. (T2)
  • 6 Ob 206/14h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 206/14h
    Auch
  • 3 Ob 7/15y
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 7/15y
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 29/15b
    Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 Ob 29/15b
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 61/15v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 61/15v
  • 3 Ob 195/16x
    Entscheidungstext OGH 18.10.2016 3 Ob 195/16x
  • 3 Ob 11/17i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 11/17i
  • 1 Ob 32/17p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 32/17p
  • 6 Ob 56/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 56/17d
  • 10 Ob 23/17f
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 10 Ob 23/17f
    Beis wie T2
  • 8 Ob 73/17v
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 Ob 73/17v
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 112/17i
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 112/17i
    Beis wie T1
  • 8 Ob 88/17z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 88/17z
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 3 Ob 105/18i
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 3 Ob 105/18i
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 70/18g
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 70/18g
    Vgl
  • 5 Ob 85/18p
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 85/18p
  • 3 Ob 232/18s
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Ob 232/18s
  • 3 Ob 66/19f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 66/19f
  • 8 Ob 9/20m
    Entscheidungstext OGH 14.04.2020 8 Ob 9/20m
  • 1 Ob 103/20h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2020 1 Ob 103/20h
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus versehen mit der Kennzeichnung T3 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T2 wurde gelöscht. - Februar 2021 (T3)
  • 5 Ob 112/20m
    Entscheidungstext OGH 07.12.2020 5 Ob 112/20m
  • 6 Ob 197/20v
    Entscheidungstext OGH 02.12.2020 6 Ob 197/20v
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 5/21p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 5/21p
  • 6 Ob 98/21m
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 98/21m
    Beis wie T2
  • 1 Ob 99/21x
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 99/21x
    Beis wie T1
  • 1 Ob 100/21v
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 100/21v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119414

Im RIS seit

19.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2021

Dokumentnummer

JJR_20041020_OGH0002_0080OB00094_04P0000_001

Entscheidungstext 6Ob56/17d

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

6Ob56/17d

Entscheidungsdatum

19.04.2017

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Kuras als Vorsitzenden und durch die Hofräte Dr. Schramm, Dr. Gitschthaler, Univ.-Prof. Dr. Kodek und Dr. Nowotny als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden und widerbeklagten Partei P*****, vertreten durch Mag. Martin Kratky, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte und widerklagende Partei Dr. M*****, vertreten durch Stanek Raidl Konlechner Rechtsanwälte OG in Wien, wegen Ehescheidung, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Berufungsgericht vom 31. Jänner 2017, GZ 45 R 356/16k-304, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

B e g r ü n d u n g :

Rechtliche Beurteilung

Die Revisionswerberin sieht einen Verfahrensmangel darin, dass das Berufungsgericht gegen zwingende Denkgesetze und gegen zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks verstoßen habe. Dies trifft nicht zu:

Auch wenn „Initiative“ als „erster tätiger Anstoß zu einer Handlung“ verstanden wird (Duden, Das große Fremdwörterbuch4 [2007]), so liegt doch kein aufzugreifender Verstoß gegen Denkgesetze vor, weil das Berufungsgericht in der bemängelten Passage bloß zum Ausdruck bringt, dass unabhängig vom Verhalten des Beklagten jedenfalls auch die Klägerin die Ehescheidung betrieben habe. Auch wenn das Berufungsgericht die – bei isolierter Betrachtung – vielleicht unklaren Feststellungen des Erstgerichts dahingehend interpretiert, dass gerade nicht festgestellt worden sei, der Beklagte hätte Druck auf die Klägerin ausgeübt, so ist das nicht zu beanstanden, hat doch das Erstgericht dies weder ausdrücklich festgestellt noch in der rechtlichen Beurteilung erwähnt, sondern vielmehr im Rahmen der Beweiswürdigung auf die damals neulich von der Klägerin ausgehende Initiative zur Ehescheidung verwiesen. Damit sind die Entscheidungsgründe des Berufungsgerichts jedenfalls nachvollziehbar.

Die behauptete Aktenwidrigkeit liegt nicht vor. Wenn das Berufungsgericht das richtig wiedergegebene Vorbringen der Klägerin in der Berufungsschrift dahingehend wertet, dass es der Klägerin nicht gelungen sei eine Erheblichkeit des behaupteten Verfahrensmangels ausreichend darzulegen, weil sie nicht präzisiert habe, welche konkreten Beweise zu welchen Beweisthemen aufzunehmen gewesen wären und welche konkreten Feststellungen sich daraus ergeben hätten, so handelte es sich um eine Wertung des Berufungsgerichts, die keine Aktenwidrigkeit begründen kann (RIS-Justiz RS0043277). Angebliche Mängel des Verfahrens erster Instanz, die vom Berufungsgericht verneint wurden, können nicht mit Revision geltend gemacht werden (RIS-Justiz RS0042963, RS0106371).

Die Revisionswerberin behauptet, das Berufungsgericht sei von der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs abgewichen, weil es auch Verhaltensweisen nach Eintritt der Zerrüttung der Ehe berücksichtigt, keine Gesamtabwägung vorgenommen und Verfehlungen des Beklagten unberücksichtigt gelassen hätte.

Das Berufungsgericht hat aber auf Seite 30 f der Urteilsausfertigung zur Beurteilung des Verschuldens an der Zerrüttung der Ehe nur Verhaltensweisen vor Zerrüttung der Ehe beurteilt, eine Gesamtabwägung vorgenommen und dabei auch das Verschulden des Beklagten an der Verletzung seiner Unterhaltspflicht berücksichtigt.

Die Verschuldenszumessung bei der Scheidung erfolgt nach den Umständen des Einzelfalls und kann in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage begründen (RIS-Justiz RS0119414). Welchem Ehepartner Eheverfehlungen zur Last fallen und welchen das überwiegende Verschulden an der Zerrüttung der Ehe trifft, ist eine Frage des konkreten Einzelfalls, die – von Fällen krasser Fehlbeurteilung abgesehen – nicht als erheblich im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO zu beurteilen ist (RIS-Justiz RS0118125). Die Beurteilung der Vertretbarkeit einer Rechtsauffassung als Verschuldenselement ist ganz von den Umständen des Einzelfalls abhängig und entzieht sich deshalb regelmäßig der Beurteilung als erhebliche Rechtsfrage (RIS-Justiz RS0110837). Eine aufzugreifende Fehlbeurteilung ist nicht ersichtlich.

Textnummer

E117932

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:0060OB00056.17D.0419.000

Im RIS seit

08.05.2017

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2017

Dokumentnummer

JJT_20170419_OGH0002_0060OB00056_17D0000_000