Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob13/50 6Ob331/66 6Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018798

Geschäftszahl

1Ob13/50; 6Ob331/66; 6Ob674/84; 3Ob539/89; 2Ob17/97g; 7Ob27/00x; 3Ob3/10b; 9Ob4/13y; 2Ob210/13s; 1Ob190/16x; 4Ob123/18v; 5Ob29/19d

Entscheidungsdatum

15.02.1950

Norm

ABGB §934
ABGB §1487

Rechtssatz

Die Einwendung der laesio enormis muss innerhalb von drei Jahren nach Vertragsabschluss erhoben werden, auch wenn die Verletzung über die Hälfte sich nur auf eine Vertragsklausel bezieht, die erst nach Ablauf von drei Jahren geltend gemacht worden ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 13/50
    Entscheidungstext OGH 15.02.1950 1 Ob 13/50
    Veröff: SZ 23/31
  • 6 Ob 331/66
    Entscheidungstext OGH 25.01.1967 6 Ob 331/66
  • 6 Ob 674/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1986 6 Ob 674/84
    nur: Die Einwendung der laesio enormis muss innerhalb von drei Jahren nach Vertragsabschluss erhoben werden. (T1)
  • 3 Ob 539/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 539/89
    nur T1
  • 2 Ob 17/97g
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 2 Ob 17/97g
    nur T1; Veröff: SZ 70/28
  • 7 Ob 27/00x
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 27/00x
    nur T1; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn ein Dritter in die Vertragsstellung eintritt. (T2)
  • 3 Ob 3/10b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 3/10b
    Auch
  • 9 Ob 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 4/13y
    Auch
  • 2 Ob 210/13s
    Entscheidungstext OGH 02.10.2014 2 Ob 210/13s
    Auch
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    nur T1; Veröff: SZ 2017/34
  • 4 Ob 123/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 123/18v
  • 5 Ob 29/19d
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 5 Ob 29/19d
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0018798

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19500215_OGH0002_0010OB00013_5000000_001

Rechtssatz für 3Ob782/54 5Ob408/58 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034016

Geschäftszahl

3Ob782/54; 5Ob408/58; 6Ob88/60; 2Ob378/55; 4Ob118/57; 7Ob265/56; 1Ob5/68; 6Ob149/69; 2Ob356/74; 8Ob92/79; 2Ob90/83; 14Ob126/86; 7Ob690/86; 2Ob27/89; 6Ob1622/91 (6Ob1623/91); 2Ob577/94; 4Ob546/95; 1Ob638/95; 4Ob274/97s; 4Ob303/98g; 1Ob110/99d; 7Ob64/01i; 8Ob51/04i; 6Ob51/05a; 10Ob70/06a; 4Ob72/11h; 6Ob88/11a; 6Ob110/12p; 7Ob9/13v; 6Ob179/14p; 10Ob51/16x; 1Ob190/16x; 1Ob235/17s; 7Ob246/18d

Entscheidungsdatum

16.03.1955

Norm

ABGB §1438 Bd
ABGB §1478
ZPO §391 Abs3 C

Rechtssatz

Ipso iure compensatur. Keine Verjährung der aufrechnungsweise eingewendeten Gegenforderung, wenn diese im Zeitpunkt der Entstehung der Hauptforderung noch nicht verjährt war.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 782/54
    Entscheidungstext OGH 16.03.1955 3 Ob 782/54
    Veröff: SZ 28/76
  • 5 Ob 408/58
    Entscheidungstext OGH 25.02.1959 5 Ob 408/58
  • 6 Ob 88/60
    Entscheidungstext OGH 06.04.1960 6 Ob 88/60
  • 2 Ob 378/55
    Entscheidungstext OGH 27.07.1955 2 Ob 378/55
    Veröff: SZ 28/181
  • 4 Ob 118/57
    Entscheidungstext OGH 26.03.1957 4 Ob 118/57
  • 7 Ob 265/56
    Entscheidungstext OGH 30.05.1956 7 Ob 265/56
  • 1 Ob 5/68
    Entscheidungstext OGH 25.01.1968 1 Ob 5/68
  • 6 Ob 149/69
    Entscheidungstext OGH 02.07.1969 6 Ob 149/69
  • 2 Ob 356/74
    Entscheidungstext OGH 03.07.1975 2 Ob 356/74
    Beisatz: Zeitpunkt, in dem einander die wechselseitigen Forderungen erstmals aufrechenbar gegenüberstanden, in dem also frühestens eine gültige - auch außergerichtliche - Aufrechnungserklärung abgegeben werden konnte. (T1)
    Veröff: SZ 48/79
  • 8 Ob 92/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 92/79
  • 2 Ob 90/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 90/83
    nur: Keine Verjährung der aufrechnungsweise eingewendeten Gegenforderung, wenn diese im Zeitpunkt der Entstehung der Hauptforderung noch nicht verjährt war. (T2)
  • 14 Ob 126/86
    Entscheidungstext OGH 15.07.1986 14 Ob 126/86
    nur T2; Veröff: SZ 59/137 = Arb 10544 = JBl 1987,127 (P Bydlinski)
  • 7 Ob 690/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 690/86
    nur T2; Beis wie T1
  • 2 Ob 27/89
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 27/89
    nur T2; Beis wie T1
  • 6 Ob 1622/91
    Entscheidungstext OGH 13.05.1993 6 Ob 1622/91
    nur T2; Veröff: JBl 1994,181 (E Eypeltauer)
  • 2 Ob 577/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 2 Ob 577/94
    nur T2
  • 4 Ob 546/95
    Entscheidungstext OGH 11.07.1995 4 Ob 546/95
    nur T2; Beisatz: Waren die Forderungen im Zeitpunkt der Aufrechnungslage nicht verjährt, dann kann die Aufrechnung auch noch nach Ablauf der Verjährungsfrist erklärt werden. Das gilt aber nicht für Forderungen, die im Zeitpunkt der Aufrechnungserklärung infolge Ablaufs einer Ausschlußfrist erloschen sind. (T3)
  • 1 Ob 638/95
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
    Auch; Beisatz: Die Rückwirkung der Aufrechnungserklärung bewirkt, dass die Kompensation selbst dann noch zulässig ist, wenn die Forderung des Aufrechnenden im Zeitpunkt seiner Aufrechnungserklärung bereits verjährt gewesen wäre. (T4)
    Veröff: SZ 69/57
  • 4 Ob 274/97s
    Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 274/97s
    Auch
  • 4 Ob 303/98g
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 303/98g
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 110/99d
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 110/99d
    Vgl auch; Beisatz: Auch mit verjährten Forderungen kann aufgerechnet werden, sofern sie in dem Zeitpunkt, in dem sich die gegenseitigen Forderungen erstmals aufrechenbar gegenüberstanden, noch nicht verjährt waren. (T5)
  • 7 Ob 64/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 64/01i
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 8 Ob 51/04i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2005 8 Ob 51/04i
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 51/05a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 51/05a
    Beisatz: Die Aufrechnung kann auch noch nach Ablauf der Verjährungsfrist erklärt werden, wenn die Forderungen im Zeitpunkt, in dem sie sich erstmals aufrechenbar gegenüberstanden (Aufrechnungslage), noch nicht verjährt waren. (T6)
  • 10 Ob 70/06a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 Ob 70/06a
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 4 Ob 72/11h
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 72/11h
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 88/11a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 88/11a
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 110/12p
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 110/12p
    Vgl; Beis wie T6; Beisatz: Von dieser Rechtsprechung abzugehen besteht kein Anlass. (T7)
    Bem: Ablehnung kritischer Lehrmeinungen. (T8)
    Veröff: SZ 2012/90
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
    Auch; Beisatz: Mangels Fälligstellung der Schadenersatzforderung innerhalb der Verjährungsfrist keine Aufrechnungslage. (T9)
  • 6 Ob 179/14p
    Entscheidungstext OGH 01.12.2015 6 Ob 179/14p
    Verstärkter Senat; Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2015/135
  • 10 Ob 51/16x
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 51/16x
    Beis ähnlich wie T3; Bei wie T5; Beis wie T6
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Fremdwährungskredit; Die genaue Schadenshöhe ist erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit (oder einer allfälligen früher erfolgten Konvertierung) bezifferbar, sodass hier vor Eintritt der Verjährung eine Aufrechnungslage nicht verwirklicht war. (T10); Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s
  • 7 Ob 246/18d
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 7 Ob 246/18d
    Vgl auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0034016

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19550316_OGH0002_0030OB00782_5400000_001

Rechtssatz für 7Ob293/57 6Ob11/59 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041647

Geschäftszahl

7Ob293/57; 6Ob11/59; 1Ob1033/52; 3Ob139/55; 6Ob348/65; 8Ob41/67; 2Ob142/67; 4Ob17/69; 6Ob121/69; 8Ob7/70; 3Ob8/70; 7Ob202/70; 8Ob311/71; 7Ob199/72 (7Ob200/72 -7Ob203/72); 3Ob215/73; 3Ob22/74; 3Ob201/73; 7Ob188/74; 1Ob41/75; 2Ob34/76; 3Ob134/76; 6Ob704/76; 3Ob668/77; 7Ob611/78; 7Ob739/78; 7Ob751/78; 4Ob18/80; 1Ob526/80; 6Ob3/80; 8Ob105/81; 1Ob561/81; 6Ob650/81; 7Ob633/81; 8Ob112/82; 5Ob38/82; 6Ob804/82; 8Ob554/82; 3Ob543/83; 6Ob544/83; 8Ob177/83; 3Ob156/83; 8Ob37/83; 8Ob196/83; 8Ob18/85; 8Ob1042/86; 3Ob1009/87; 3Ob1/87; 3Ob158/87; 3Ob1044/88; 4Ob548/89; 2Ob66/89; 2Ob529/91; 9ObA1003/96; 9ObA2274/96v; 1Ob2390/96v; 9ObA154/97f; 9ObA205/01i; 3Ob62/02t; 10ObS312/02h; 7Ob306/03f; 10ObS56/04i; 3Ob123/06v; 10ObS141/06t; 2Ob269/08k; 2Ob219/09h; 5Ob134/10g; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

26.06.1957

Norm

ZPO §419 A
ZPO §500 Abs2 IIF1

Rechtssatz

Wenn das Urteil des Berufungsgerichtes den im § 500 Abs 2 ZPO zwingend vorgesehenen Ausspruch über den Wert des Berufungsgegenstandes unterlässt, kann und muss dieser Fehler gemäß § 419 ZPO berichtigt werden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 293/57
    Entscheidungstext OGH 26.06.1957 7 Ob 293/57
  • 6 Ob 11/59
    Entscheidungstext OGH 28.01.1959 6 Ob 11/59
  • 1 Ob 1033/52
    Entscheidungstext OGH 23.12.1952 1 Ob 1033/52
  • 3 Ob 139/55
    Entscheidungstext OGH 09.03.1955 3 Ob 139/55
    Beisatz: Und zwar auch, wenn die Frist zur Erlassung eines Ergänzungsurteiles bereits verstrichen ist. (T1)
  • 6 Ob 348/65
    Entscheidungstext OGH 19.01.1966 6 Ob 348/65
  • 8 Ob 41/67
    Entscheidungstext OGH 21.02.1967 8 Ob 41/67
  • 2 Ob 142/67
    Entscheidungstext OGH 28.04.1967 2 Ob 142/67
    Ähnlich; Beisatz: Wenn der Ausspruch nach § 500 Abs 2 ZPO nur in den Entscheidungsgründen und nicht im Spruch enthalten ist, kann die Revision trotzdem sachlich erledigt werden. (T2)
    Veröff: JBl 1967,628
  • 4 Ob 17/69
    Entscheidungstext OGH 18.03.1969 4 Ob 17/69
  • 6 Ob 121/69
    Entscheidungstext OGH 21.03.1969 6 Ob 121/69
    Beisatz: Wiederaufnahme - im Hauptprozess bisher keine Bewertung. (T3)
    Veröff: RZ 1969,208 = JBl 1970,153
  • 8 Ob 7/70
    Entscheidungstext OGH 27.01.1970 8 Ob 7/70
    Beis wie T3
  • 3 Ob 8/70
    Entscheidungstext OGH 18.02.1970 3 Ob 8/70
  • 7 Ob 202/70
    Entscheidungstext OGH 04.11.1970 7 Ob 202/70
  • 8 Ob 311/71
    Entscheidungstext OGH 23.11.1971 8 Ob 311/71
    Beisatz: Bewertung bereits nach der Wertgrenze des BG vom 30. 6. 1971, BGBl 291. (T4)
  • 7 Ob 199/72
    Entscheidungstext OGH 06.09.1972 7 Ob 199/72
  • 3 Ob 215/73
    Entscheidungstext OGH 11.12.1973 3 Ob 215/73
  • 3 Ob 22/74
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 3 Ob 22/74
    Beisatz: Hier: Nachbarrechtliche Unterlassungsbegehren. (T5)
  • 3 Ob 201/73
    Entscheidungstext OGH 20.11.1973 3 Ob 201/73
    Beisatz: Unterlassung des Zusammentreffens der verpflichteten Parteien mit einer anderen Person (Ehestörung). (T6)
  • 7 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 7 Ob 188/74
  • 1 Ob 41/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1975 1 Ob 41/75
    Beisatz: Hier: Häufung von Feststellungsbegehren und Unterlassungsbegehren. (T7)
  • 2 Ob 34/76
    Entscheidungstext OGH 12.03.1976 2 Ob 34/76
  • 3 Ob 134/76
    Entscheidungstext OGH 28.09.1976 3 Ob 134/76
  • 6 Ob 704/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 6 Ob 704/76
    Auch; Beisatz: Unwirksamerklärung einer Exekution durch zwangsweise Pfandrechtsbegründung. (T8)
  • 3 Ob 668/77
    Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 668/77
  • 7 Ob 611/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 7 Ob 611/78
  • 7 Ob 739/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 7 Ob 739/78
  • 7 Ob 751/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 751/78
  • 4 Ob 18/80
    Entscheidungstext OGH 19.02.1980 4 Ob 18/80
    Beisatz: Feststellung einer bestimmten Dauer des zwischen den Prozessparteien bestandenen Arbeitsverhältnisses. (T9)
  • 1 Ob 526/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1980 1 Ob 526/80
    Beisatz: Bindung gemäß § 502 Abs 5 ZPO verneint. (T10)
  • 6 Ob 3/80
    Entscheidungstext OGH 03.09.1980 6 Ob 3/80
    Beisatz: Klage auf Einwilligung der Einverleibung der Löschung eines Vorverkaufsrechtes. (T11)
  • 8 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 8 Ob 105/81
    Beisatz: Feststellungsbegehren (T12)
  • 1 Ob 561/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 561/81
  • 6 Ob 650/81
    Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 650/81
    Auch
  • 7 Ob 633/81
    Entscheidungstext OGH 24.09.1981 7 Ob 633/81
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 8 Ob 112/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 8 Ob 112/82
  • 5 Ob 38/82
    Entscheidungstext OGH 28.07.1982 5 Ob 38/82
  • 6 Ob 804/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 6 Ob 804/82
  • 8 Ob 554/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 554/82
  • 3 Ob 543/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 3 Ob 543/83
  • 6 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 544/83
  • 8 Ob 177/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 177/83
  • 3 Ob 156/83
    Entscheidungstext OGH 11.01.1984 3 Ob 156/83
    Beisatz: Hier: Ausspruch im Sinne des § 500 Abs 2 Z 1 ZPO idF ZVN 1983. (T13)
    Veröff: SZ 57/5 = JBl 1984,617
  • 8 Ob 37/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 37/83
  • 8 Ob 196/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 196/83
    Beisatz: Hier: Unterlassung des Ausspruchs gemäß § 500 Abs 2 Z 3 ZPO nF. (T14)
  • 8 Ob 18/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 18/85
    Beisatz: Hier: § 500 Abs 2 Z 1 und Z 2 ZPO. (T15)
  • 8 Ob 1042/86
    Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 1042/86
    Beis wie T14
  • 3 Ob 1009/87
    Entscheidungstext OGH 01.04.1987 3 Ob 1009/87
  • 3 Ob 1/87
    Entscheidungstext OGH 18.03.1987 3 Ob 1/87
    Ähnlich; Beisatz: Kein Ergänzungsauftrag, wenn sich aus den Entscheidungsgründen ergibt, welchen Wert die zweite Instanz zugrundelegte. (T16)
    Veröff: JBl 1987,534
  • 3 Ob 158/87
    Entscheidungstext OGH 13.01.1988 3 Ob 158/87
    Beis wie T13
  • 3 Ob 1044/88
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 3 Ob 1044/88
    Auch
  • 4 Ob 548/89
    Entscheidungstext OGH 11.07.1989 4 Ob 548/89
    Auch; Beisatz: Sollte sich auch noch ein Anspruch gemäß § 500 Abs 3 ZPO notwendig erweisen, hat das Berufungsgericht, wenn es die Zulässigkeit der Revision verneint, die bereits erhobene Revision nach § 84 Abs 3 ZPO zur Verbesserung durch gesonderte Anführung der Gründe im Sinne des § 506 Abs 1 Z 5 ZPO zurückzustellen. (T17)
  • 2 Ob 66/89
    Entscheidungstext OGH 12.09.1989 2 Ob 66/89
  • 2 Ob 529/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 529/91
    Auch; Beis wie T17
  • 9 ObA 1003/96
    Entscheidungstext OGH 31.01.1996 9 ObA 1003/96
    Auch; Beisatz: Hier: § 46 Abs 3 Z 1 ASGG. (T18)
  • 9 ObA 2274/96v
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 9 ObA 2274/96v
    Beis wie T18
  • 1 Ob 2390/96v
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2390/96v
    Vgl; Beisatz: Hier: Fehlende Bewertung gemäß § 13 Abs 1 Z 1 AußStrG durch das Rekursgericht. (T19)
  • 9 ObA 154/97f
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 154/97f
    Auch
  • 9 ObA 205/01i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 ObA 205/01i
    Ähnlich; Beisatz: Die Unterlassung des Ausspruches über die Zulässigkeit der Revision stellt eine offenbare Unrichtigkeit dar, die nach § 419 ZPO berichtigt werden kann und muss. (T20)
  • 3 Ob 62/02t
    Entscheidungstext OGH 20.03.2002 3 Ob 62/02t
    Auch
  • 10 ObS 312/02h
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 312/02h
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T20
  • 7 Ob 306/03f
    Entscheidungstext OGH 13.02.2004 7 Ob 306/03f
    Auch; Beis wie T20; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes können und müssen die im Spruch eines Berufungsurteils fehlenden Aussprüche über den Wert des Entscheidungsgegenstands (§ 500 Abs 2 Z 1 ZPO) beziehungsweise darüber, ob die ordentliche Revision nach § 502 Abs 1 ZPO zulässig ist oder nicht (§ 500 Abs 2 Z 3 ZPO [§ 45 Abs 1 ASGG]), aber im Weg der Entscheidungsberichtigung nachgeholt werden. (T21)
  • 10 ObS 56/04i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 10 ObS 56/04i
    Auch; Beis wie T20; Beis ähnlich wie T21; Beisatz: Sollte es aussprechen, dass der Revisionsrekurs nicht zulässig ist, wäre dem Kläger Gelegenheit zu geben, ihr Rechtsmittel durch die Gründe, warum entgegen dem Ausspruch des Rekursgerichts der Revisionsrekurs für zulässig erachtet wird, zu ergänzen. (T22)
    Beisatz: Hier: Zurückweisungsbeschluss des Erstgerichtes wurde von Rekursgericht benötigt. (T23)
  • 3 Ob 123/06v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 123/06v
    Vgl; Beisatz: Hier: Fehlende Bewertung durch das Rekursgericht im Exekutionsverfahren. (T24)
  • 10 ObS 141/06t
    Entscheidungstext OGH 12.09.2006 10 ObS 141/06t
    Auch
  • 2 Ob 269/08k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 269/08k
    Auch
  • 2 Ob 219/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 219/09h
    Vgl; Beis wie T2
  • 5 Ob 134/10g
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 134/10g
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T16
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl auch; Beis wie T16; Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0041647

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19570626_OGH0002_0070OB00293_5700000_002

Rechtssatz für 6Ob222/61 1Ob37/66 6Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019052

Geschäftszahl

6Ob222/61; 1Ob37/66; 6Ob331/66; 1Ob708/76; 4Ob516/78; 5Ob702/81; 1Ob686/81; 6Ob674/84; 3Ob45/88; 6Ob1579/90; 7Ob27/00x; 3Ob3/10b; 9Ob29/13z; 9Ob4/13y; 2Ob210/13s; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

07.06.1961

Norm

ABGB §934
ABGB §1487

Rechtssatz

Beginn der Verjährung bei der Einrede der Verletzung über die Hälfte.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 222/61
    Entscheidungstext OGH 07.06.1961 6 Ob 222/61
    Veröff: EvBl 1961/357 S 463
  • 1 Ob 37/66
    Entscheidungstext OGH 03.03.1966 1 Ob 37/66
  • 6 Ob 331/66
    Entscheidungstext OGH 25.01.1967 6 Ob 331/66
  • 1 Ob 708/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 708/76
    Beisatz: Ab Vertragsabschluss. (T1)
    Veröff: GesRZ 1977,23
  • 4 Ob 516/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 4 Ob 516/78
  • 5 Ob 702/81
    Entscheidungstext OGH 27.10.1981 5 Ob 702/81
    Beis wie T1; Beisatz: Selbst wenn der Verkäufer sich weiterhin im Besitz der Sache befindet. (T2)
  • 1 Ob 686/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 686/81
    Beis wie T2; Beis wie T1; Beisatz: Und ungeachtet des Erfordernisses einer verwaltungsbehördlichen Genehmigung des Vertrages. (T3)
  • 6 Ob 674/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1986 6 Ob 674/84
    Beis wie T1
  • 3 Ob 45/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 3 Ob 45/88
    Veröff: SZ 61/126
  • 6 Ob 1579/90
    Entscheidungstext OGH 07.09.1990 6 Ob 1579/90
  • 7 Ob 27/00x
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 27/00x
    Beis wie T1
  • 3 Ob 3/10b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 3/10b
    Beis wie T1
  • 9 Ob 29/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 29/13z
    Beisatz: Ist die Verjährung eingetreten, so kann auch keine Einrede mehr erhoben werden. (T4)
  • 9 Ob 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 4/13y
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 210/13s
    Entscheidungstext OGH 02.10.2014 2 Ob 210/13s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0019052

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19610607_OGH0002_0060OB00222_6100000_001

Rechtssatz für 6Ob13/65 1Ob285/71 10Os...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0033904

Geschäftszahl

6Ob13/65; 1Ob285/71; 10Os192/71; 1Ob3/73; 1Ob30/74; 8Ob182/76; 6Ob617/77; 3Ob518/77; 3Ob529/78; 2Ob512/79; 8Ob92/79; 3Ob637/79; 7Ob535/81; 1Ob572/81; 6Ob759/82; 6Ob557/85; 14Ob126/86; 8Ob26/86 (8Ob27/86); 7Ob604/86; 2Ob725/86; 8Ob1597/90; 5Ob1524/92; 3Ob520/93; 4Ob545/95; 4Ob596/95; 1Ob638/95; 2Ob57/98s; 4Ob303/98g; 2Ob275/97y; 3Ob76/97s; 3Ob235/97y; 7Ob308/99s; 7Ob64/01i; 9ObA46/03k; 8Ob10/04k; 2Ob207/06i; 3Ob82/08t; 5Ob29/09i; 7Ob9/13v; 4Ob241/14s; 4Ob194/15f; 7Ob139/15i; 1Ob190/16x; 1Ob235/17s

Entscheidungsdatum

20.01.1965

Norm

ABGB §1438 Bb
ABGB §1438 Bc

Rechtssatz

Das gegenseitige Zusammentreffen aufrechenbarer Forderungen führt nicht schon deren Aufrechnung herbei, sondern gibt nur das Recht, auf Aufrechnung zu dringen. Die Wirkung der Aufrechnung wird allerdings auf den Zeitpunkt zurückbezogen, in welchem die Forderung zuerst aufrechenbar gegenüberstanden (JBl 1957,564).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 13/65
    Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 13/65
    Veröff: EvBl 1965/452 S 662
  • 1 Ob 285/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 285/71
    Veröff: EvBl 1972/187 S 349
  • 10 Os 192/71
    Entscheidungstext OGH 03.12.1971 10 Os 192/71
  • 1 Ob 3/73
    Entscheidungstext OGH 17.01.1973 1 Ob 3/73
    Veröff: RZ 1973/85 S 65
  • 1 Ob 30/74
    Entscheidungstext OGH 03.04.1974 1 Ob 30/74
  • 8 Ob 182/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 182/76
    nur: Die Wirkung der Aufrechnung wird allerdings auf den Zeitpunkt zurückbezogen, in welchem die Forderung zuerst aufrechenbar gegenüberstanden. (T1)
    Veröff: ZVR 1977/173 S 212
  • 6 Ob 617/77
    Entscheidungstext OGH 20.10.1977 6 Ob 617/77
    nur T1; Veröff: SZ 50/134
  • 3 Ob 518/77
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 3 Ob 518/77
  • 3 Ob 529/78
    Entscheidungstext OGH 21.03.1979 3 Ob 529/78
  • 2 Ob 512/79
    Entscheidungstext OGH 29.05.1979 2 Ob 512/79
    Auch
  • 8 Ob 92/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 92/79
  • 3 Ob 637/79
    Entscheidungstext OGH 21.01.1981 3 Ob 637/79
    nur T1
  • 7 Ob 535/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 7 Ob 535/81
    nur T1
  • 1 Ob 572/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 572/81
    nur T1
  • 6 Ob 759/82
    Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 759/82
    nur T1
  • 6 Ob 557/85
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 6 Ob 557/85
    nur T1
  • 14 Ob 126/86
    Entscheidungstext OGH 15.07.1986 14 Ob 126/86
    nur T1; Veröff: SZ 59/137 = Arb 10544 = JBl 1987,127 (P. Bydlinski)
  • 8 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 26/86
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 604/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 604/86
    nur T1; Beisatz: Damit enden auch die Verzugsfolgen. (T2)
    Veröff: WBl 1987,66
  • 2 Ob 725/86
    Entscheidungstext OGH 10.11.1987 2 Ob 725/86
    nur T1; Veröff: WBl 1988,87 (Koch)
  • 8 Ob 1597/90
    Entscheidungstext OGH 14.02.1991 8 Ob 1597/90
    nur T1
  • 5 Ob 1524/92
    Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 1524/92
    nur T1
  • 3 Ob 520/93
    Entscheidungstext OGH 28.04.1993 3 Ob 520/93
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 545/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 545/95
    nur T1
  • 4 Ob 596/95
    Entscheidungstext OGH 18.12.1995 4 Ob 596/95
    nur: Das gegenseitige Zusammentreffen aufrechenbarer Forderungen führt nicht schon deren Aufrechnung herbei, sondern gibt nur das Recht, auf Aufrechnung zu dringen. (T3)
    Beisatz: Lehnt der Kläger eine außergerichtliche Aufrechnung ab, dann muss die Aufrechnung im Prozess durchgeführt werden. (T4)
  • 1 Ob 638/95
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
    nur T1; Veröff: SZ 69/57
  • 2 Ob 57/98s
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 57/98s
    nur T1; Beisatz: Das ist bei Schadenersatzansprüchen aus Verkehrsunfällen in der Regel der Tag des Unfalles. (T5)
    Beisatz: Im Fall der Aufrechnung erlöschen daher ab dieser Aufrechnungslage beide Forderungen und somit sowohl die, gegen die aufgerechnet wurde, als auch die zur Aufrechnung verwendete. (T6)
  • 4 Ob 303/98g
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 303/98g
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 275/97y
    Entscheidungstext OGH 03.12.1998 2 Ob 275/97y
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 76/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 3 Ob 76/97s
    nur T1
  • 3 Ob 235/97y
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 235/97y
    Beis wie T2
  • 7 Ob 308/99s
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 7 Ob 308/99s
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 64/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 64/01i
    nur T1; Beis ähnlich wie T5
  • 9 ObA 46/03k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 ObA 46/03k
    nur T3; Beisatz: Eine entsprechende Aufrechnungserklärung ist erforderlich. (T7)
  • 8 Ob 10/04k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 10/04k
    nur T1
  • 2 Ob 207/06i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 207/06i
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 82/08t
    Entscheidungstext OGH 11.07.2008 3 Ob 82/08t
    Auch; Beis wie T7
  • 5 Ob 29/09i
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 29/09i
    nur T3
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
    Auch
  • 4 Ob 241/14s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 241/14s
    Auch; Beisatz: Hier: Kürzung einer Schlussrechnung aufgrund von Gegenforderungen. (T8)
  • 4 Ob 194/15f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 194/15f
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 7 Ob 139/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 139/15i
    Beis wie T7
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    nur T1; Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0033904

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19650120_OGH0002_0060OB00013_6500000_001

Rechtssatz für 2Ob181/68 6Ob177/68 (6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0023392

Geschäftszahl

2Ob181/68; 6Ob177/68 (6Ob178/68); 2Ob392/68; 2Ob74/71; 8Ob114/72; 5Ob204/72; 3Ob187/74; 8Ob244/75 (8Ob245/75); 6Ob703/76; 7Ob660/79 (7Ob661/79 -7Ob667/79, 7Ob670/79, 7Ob671/79); 5Ob710/80; 8Ob24/81; 8Ob138/81; 2Ob23/82; 3Ob677/82; 7Ob732/83 (7Ob733/83 -7Ob738/83); 2Ob40/88; 2Ob586/88; 2Ob9/89; 7Ob600/92; 1Ob32/94; 2Ob175/00z; 10Ob46/07y; 2Ob158/07k; 4Ob28/09k; 1Ob28/11s; 7Ob9/13v; 7Ob54/14p; 9Ob2/14f; 4Ob37/16v; 10Ob51/16x; 1Ob190/16x; 2Ob88/17f; 8Ob150/17t; 8Ob110/18m; 9ObA117/18y

Entscheidungsdatum

25.06.1968

Norm

ABGB §1295 Ia6
ABGB §1334

Rechtssatz

Die Fälligkeit einer Schadenersatzforderung tritt erst ein, wenn der Schaden feststellbar und zumindest vom Beschädigten zahlenmäßig bestimmt worden ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 181/68
    Entscheidungstext OGH 25.06.1968 2 Ob 181/68
    Veröff: SZ 41/79 = ZVR 1969/147 S 130
  • 6 Ob 177/68
    Entscheidungstext OGH 03.07.1968 6 Ob 177/68
  • 2 Ob 392/68
    Entscheidungstext OGH 23.01.1969 2 Ob 392/68
    Veröff: RZ 1969,169 = JBl 1969,664
  • 2 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 01.04.1971 2 Ob 74/71
    Veröff: SZ 44/42
  • 8 Ob 114/72
    Entscheidungstext OGH 13.06.1972 8 Ob 114/72
    Veröff: ZVR 1973/194 S 265
  • 5 Ob 204/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 204/72
    Beisatz: Hier: Geltendmachung eines Dachlawinenschadens gegenüber dem Haftpflichtversicherer des Hauseigentümers. (T1)
  • 3 Ob 187/74
    Entscheidungstext OGH 18.02.1975 3 Ob 187/74
  • 8 Ob 244/75
    Entscheidungstext OGH 26.11.1975 8 Ob 244/75
    Beisatz: Die bloße Ausschlusserklärung im Strafverfahren ohne Angabe der ziffernmässigen Ansprüche bewirkt nicht Fälligkeit. (T2)
  • 6 Ob 703/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 6 Ob 703/76
    Beisatz: Für den Eintritt der Fälligkeit ist es ohne Bedeutung, ob der Schaden vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführt wurde. (T3)
  • 7 Ob 660/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 7 Ob 660/79
    Ähnlich; Beisatz: Schaden durch Nichtanerkennung einer Abschreibung von Investitionen (§ 99 Abs 4 EStG). (T4)
  • 5 Ob 710/80
    Entscheidungstext OGH 28.10.1980 5 Ob 710/80
    Vgl
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
  • 8 Ob 138/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 138/81
    Auch; Veröff: SZ 54/119 = JBl 1982,656 = ZVR 1983/142 S 113
  • 2 Ob 23/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 23/82
    Auch; Beisatz: Verzugszinsen für Schmerzengeld ab dem Tag der Einmahnung. (T5)
  • 3 Ob 677/82
    Entscheidungstext OGH 16.02.1983 3 Ob 677/82
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 732/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1984 7 Ob 732/83
    Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 660/79
  • 2 Ob 40/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 40/88
    Beis wie T5
  • 2 Ob 586/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 586/88
  • 2 Ob 9/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 9/89
  • 7 Ob 600/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 7 Ob 600/92
  • 1 Ob 32/94
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 1 Ob 32/94
    Auch; Beisatz: Ein Ersatzanspruch wird erst mit der zahlenmäßig bestimmten Geltendmachung durch Mahnung, Klage oder Klagserweiterung fällig, sodass Verzugszinsen auch erst ab diesem Zeitpunkt mit Erfolg gefordert werden können. (T6)
  • 2 Ob 175/00z
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 2 Ob 175/00z
    Auch
  • 10 Ob 46/07y
    Entscheidungstext OGH 11.05.2007 10 Ob 46/07y
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 158/07k
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 158/07k
    Beisatz: Der Zeitpunkt des Nachweises der Schadenshöhe ist für den Eintritt der Fälligkeit hingegen bedeutungslos. (T7)
    Veröff: SZ 2008/91
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/48
  • 1 Ob 28/11s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 28/11s
    Beis wie T6
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
    Auch
  • 7 Ob 54/14p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 7 Ob 54/14p
    Auch; Beisatz: Eine Schadenersatzforderung wird erst dann fällig, wenn der Geschädigte den Schaden (zahlenmäßig bestimmt) eingemahnt hat. (T8)
  • 9 Ob 2/14f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 Ob 2/14f
    Auch
  • 4 Ob 37/16v
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 37/16v
    Auch
  • 10 Ob 51/16x
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 51/16x
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Zur Fälligkeit einer auf fehlerhafte Beratung bei Abschluss eines Fremdwährungskreditvertrags gestützten Schadenersatzforderung. (T9)
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Fremdwährungskredit; Die genaue Schadenshöhe ist erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit (oder einer allfälligen früher erfolgten Konvertierung) bezifferbar, sodass hier vor Eintritt der Verjährung eine Aufrechnungslage nicht verwirklicht war. (T10); Veröff: SZ 2017/34
  • 2 Ob 88/17f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 88/17f
    Beis wie T5; Beis wie T6
  • 8 Ob 150/17t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 Ob 150/17t
  • 8 Ob 110/18m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 110/18m
    Auch; Beis wie T8
  • 9 ObA 117/18y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 ObA 117/18y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0023392

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19680625_OGH0002_0020OB00181_6800000_001

Rechtssatz für 2Ob12/71 8Ob39/74 2Ob18...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014838

Geschäftszahl

2Ob12/71; 8Ob39/74; 2Ob186/74 (2Ob187/74); 2Ob108/74; 7Ob179/75; 7Ob544/76; 7Ob26/78; 2Ob15/79; 7Ob676/79; 8Ob146/83; 8Ob14/84; 3Ob594/84; 8Ob68/87; 7Ob13/88; 1Ob644/88; 7Ob588/91; 1Ob2/93; 8ObS14/95; 1Ob2341/96p; 2Ob113/97z; 1Ob131/00x; 1Ob68/01h; 9ObA86/01i; 2Ob201/04d; 9ObA97/05p; 3Ob40/07i; 9Ob13/09s; 7Ob156/10g; 8Ob26/10x; 2Ob63/12x; 9ObA46/12y; 2Ob92/11k; 1Ob12/13s; 9Ob62/13b; 3Ob205/13p; 6Ob149/14a; 9Ob43/14k; 9Ob2/15g; 7Ob153/15y; 1Ob258/15w; 7Ob146/15v; 9ObA98/16a; 1Ob190/16x; 1Ob28/17z; 6Ob120/17s; 4Ob240/17y; 9ObA24/18x; 1Ob78/18d; 1Ob104/18b; 9Ob65/18a; 7Ob160/18g; 1Ob127/18k; 3Ob117/19f; 8ObA62/18b

Entscheidungsdatum

21.10.1971

Norm

ABGB §870 CIII
ABGB §870 CIV
ABGB §1502

Rechtssatz

Die Verjährungseinrede verstößt gegen Treu und Glauben, wenn die Fristversäumnis des Berechtigten auf ein Verhalten seines Gegners zurückzuführen ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 12/71
    Entscheidungstext OGH 21.10.1971 2 Ob 12/71
    Veröff: EvBl 1972/123 S 234 = ZVR 1972/158 S 305
  • 8 Ob 39/74
    Entscheidungstext OGH 26.02.1974 8 Ob 39/74
    Veröff: SZ 47/17
  • 2 Ob 186/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 2 Ob 186/74
  • 2 Ob 108/74
    Entscheidungstext OGH 13.06.1975 2 Ob 108/74
    Veröff: SZ 48/67
  • 7 Ob 179/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 179/75
    Vgl auch
  • 7 Ob 544/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 544/76
    Beisatz: Vereinbarung des Ruhens auf Vorschlag des Gegners genügt nicht. (T1)
  • 7 Ob 26/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 26/78
    Auch; Beisatz: Ausschlussfrist (T2)
    Veröff: VersR 1979,169 = ZVR 1979/44 S 52
  • 2 Ob 15/79
    Entscheidungstext OGH 27.02.1979 2 Ob 15/79
  • 7 Ob 676/79
    Entscheidungstext OGH 30.08.1979 7 Ob 676/79
    Auch
  • 8 Ob 146/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 146/83
    Auch
  • 8 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 14/84
    Auch; Beisatz: Hier: Verjährungsverzicht (T3)
  • 3 Ob 594/84
    Entscheidungstext OGH 13.02.1985 3 Ob 594/84
    Auch
  • 8 Ob 68/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 68/87
    Beisatz: Hier: Befristeter Verzicht auf Erhebung der Verjährungseinrede. (T4)
  • 7 Ob 13/88
    Entscheidungstext OGH 28.04.1988 7 Ob 13/88
    Veröff: VersRdSch 1988,60
  • 1 Ob 644/88
    Entscheidungstext OGH 09.11.1988 1 Ob 644/88
    Vgl; Veröff: SZ 61/233
  • 7 Ob 588/91
    Entscheidungstext OGH 04.09.1991 7 Ob 588/91
    Veröff: ZVR 1993/10 S 26 = VersR 1993,907
  • 1 Ob 2/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 2/93
    Auch; Beisatz: Dazu zählt nicht nur ein aktives Vorgehen des Schuldners so, wenn er den Gläubiger geradezu abhält, die Verjährung durch Einklagung vorzubeugen, sondern es verstößt auch ein Verhalten des Schuldners gegen die guten Sitten, auf Grund dessen der Gläubiger nach objektiven Maßstäben der Auffassung sein konnte, sein Anspruch werde entweder ohne Rechtsstreit befriedigt oder nur mit sachlichen Einwendungen bekämpft, sodass er aus diesem Gründen eine rechtzeitige Klagsführung unterlassen hat. (T5)
  • 8 ObS 14/95
    Entscheidungstext OGH 22.06.1995 8 ObS 14/95
    Auch; Beisatz: Es reicht aus, dass durch die Verzichtserklärung des Arbeitgebers der Arbeitnehmer dazu bewegt wurde, seinen Urlaub nicht in vollem Umfang zu konsumieren. (T6)
  • 1 Ob 2341/96p
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2341/96p
    Vgl; Beisatz: Hier: Wenn die klagende Partei aus dem Verhalten der beklagten Partei mit Recht annehmen konnte, die Käuferin werde ihren Prozessstandpunkt, bisher seien lediglich erfolglose Mängelbehebungsversuche unternommen worden, beibehalten, sich auf sachliche Einwendungen beschränken und die Einrede der Verjährung nicht arglistig erheben. (T7)
  • 2 Ob 113/97z
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 113/97z
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 131/00x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 1 Ob 131/00x
    Auch; Beisatz: Ein Besteller, der als Beklagter zunächst immer wieder (neue) Mängelrügen erhoben und auf Mängelbehebung beharrt hat, schließlich aber völlig überraschend behauptet, das gelieferte Werk sei ohnehin mängelfrei gewesen, doch sei die Werklohnforderung verjährt, verstößt gegen Treu und Glauben, sodass der Werkunternehmer mit Recht hätte annehmen dürfen, der Besteller werde seinen Prozessstandpunkt, bisher seien lediglich erfolglose Mängelbehebungsversuche unternommen worden, beibehalten, und er würde sich auf sachliche Einwendungen beschränken und die Einrede der Verjährung nicht arglistig erheben. (T8)
  • 1 Ob 68/01h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 68/01h
    Beis wie T5
  • 9 ObA 86/01i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2001 9 ObA 86/01i
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ein Verstoß gegen Treu und Glauben ist auch dann anzunehmen, wenn es der Arbeitgeber geradezu darauf anlegt, die (rechtzeitige) Anspruchsdurchsetzung durch den Arbeitnehmer zu verhindern. (T9)
    Beisatz: Hier: Drohung des Arbeitgebers mit Kündigung. (T10)
  • 2 Ob 201/04d
    Entscheidungstext OGH 04.11.2004 2 Ob 201/04d
    Beisatz: Etwa wenn sich der Schuldner so verhalten hat, dass der Gläubiger mit Recht annehmen durfte, der Schuldner werde sich im Fall der Klagsführung nach Ablauf der Verjährungsfrist auf sachliche Einwendungen beschränken. (T11)
  • 9 ObA 97/05p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2005 9 ObA 97/05p
    Beis wie T5
  • 3 Ob 40/07i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 40/07i
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: Anlageberater teilt Anleger während der Laufzeit der Anleihe mit, dass Staaten „nicht Pleite gehen" könnten und bei Länderanleihen „bei Fälligkeit doch wieder 100 % ausbezahlt werden". (T12)
  • 9 Ob 13/09s
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 Ob 13/09s
    Auch
  • 7 Ob 156/10g
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 7 Ob 156/10g
    Beisatz: Hier: Außerstreitiges Unterhaltsverfahren. (T13)
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
  • 2 Ob 63/12x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 63/12x
    Vgl auch; Vgl Beis wie T12; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat im Rahmen der einschlägigen Rechtsprechung aufgrund beschwichtigender Äußerungen des Beraters den Beginn der Verjährungsfrist des § 1489 ABGB nicht schon mit Kenntnis vom Kursverlust, sondern erst mit der Kenntnis davon, keine risikoarme Veranlagung gewählt zu haben, angenommen. (T14)
  • 9 ObA 46/12y
    Entscheidungstext OGH 25.07.2012 9 ObA 46/12y
    Vgl auch; Beisatz: Ob dies vorliegt ist im Einzelfall zu beurteilen und begründet daher idR keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO. (T15)
  • 2 Ob 92/11k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 92/11k
    Auch; Veröff: SZ 2012/81
  • 1 Ob 12/13s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 12/13s
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 9 Ob 62/13b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 62/13b
    Beis wie T11
  • 3 Ob 205/13p
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 205/13p
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 6 Ob 149/14a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 149/14a
    Beis wie T5; Beisatz: Der Gesamterbe als Rechtsnachfolger muss sich das Verhalten des gesetzlichen Vertreters des Verstorbenen zurechnen lassen. (T16)
  • 9 Ob 43/14k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 Ob 43/14k
    Auch; Beis wie T15
  • 9 Ob 2/15g
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 2/15g
  • 7 Ob 153/15y
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 153/15y
    Beis wie T15
  • 1 Ob 258/15w
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 258/15w
    Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 7 Ob 146/15v
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 146/15v
    Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 9 ObA 98/16a
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 98/16a
    Beis wie T15
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten unsicher gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann nach der Judikatur in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegengehalten werden kann (mwN). (T17)
    Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 28/17z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 28/17z
    Vgl; Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten nervös gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann nach der Judikatur in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegengehalten werden kann (so schon 9 Ob 17/07a; 6 Ob 103/08b; 1 Ob 12/13s). (T18)
  • 6 Ob 120/17s
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 120/17s
    Beis wie T15; Beisatz: Hier: Beschwichtigungsversuche durch einen Steuerberater im Zusammenhang mit Abgabenverfahren. (T19)
  • 4 Ob 240/17y
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 240/17y
    Auch
  • 9 ObA 24/18x
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 24/18x
    Beis wie T5
  • 1 Ob 78/18d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 78/18d
    Beis wie T5; Beis wie T15
  • 1 Ob 104/18b
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 104/18b
    Beis wie T5
  • 9 Ob 65/18a
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 65/18a
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 7 Ob 160/18g
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 160/18g
    Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T15
  • 1 Ob 127/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 127/18k
    Beis wie T13
  • 3 Ob 117/19f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 117/19f
  • 8 ObA 62/18b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 ObA 62/18b
    Beis wie T9; Beisatz: Wenn der Arbeitgeber die gerichtliche Geltendmachung des Urlaubsanspruchs innerhalb der dreijährigen Frist durch Handeln wider Treu und Glauben verhindert hat, kann der Arbeitnehmer einem Verjährungseinwand die Replik der Arglist entgegensetzen. Die unterschiedliche Auffassung über die rechtliche Qualifikation eines Beschäftigungsverhältnisses begründet den Vorwurf der Arglist im Regelfall nicht. (T20)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0014838

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19711021_OGH0002_0020OB00012_7100000_002

Rechtssatz für 8Ob17/72 6Ob617/77 8Ob9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0033973

Geschäftszahl

8Ob17/72; 6Ob617/77; 8Ob92/79; 3Ob69/81; 3Ob598/82; 2Ob90/83; 6Ob759/82; 6Ob818/83; 8Ob26/86 (8Ob27/86); 2Ob540/90; 4Ob545/95; 3Ob31/97y; 7Ob64/01i; 9ObA28/04i; 2Ob207/06i; 3Ob82/08t; 7Ob9/13v; 1Ob190/16x; 1Ob235/17s

Entscheidungsdatum

22.02.1972

Norm

ABGB §1438 Bb
ABGB §1438 Bc

Rechtssatz

Die später erklärte Aufrechnung ist auf den Zeitpunkt der Aufrechenbarkeit zurückzubeziehen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 17/72
    Entscheidungstext OGH 22.02.1972 8 Ob 17/72
    Veröff: SZ 45/18 = JBl 1973,201
  • 6 Ob 617/77
    Entscheidungstext OGH 20.10.1977 6 Ob 617/77
    Veröff: SZ 50/134
  • 8 Ob 92/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 92/79
  • 3 Ob 69/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 69/81
  • 3 Ob 598/82
    Entscheidungstext OGH 08.09.1982 3 Ob 598/82
    Veröff: SZ 55/121
  • 2 Ob 90/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 90/83
  • 6 Ob 759/82
    Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 759/82
  • 6 Ob 818/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 818/83
    Auch; Beisatz: Zeitpunkt, in welchem die Fälligkeit beider Forderungen eingetreten ist. (T1)
    Veröff: SZ 58/50
  • 8 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 26/86
    Auch; Veröff: ZVR 1987/96 S 286
  • 2 Ob 540/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 2 Ob 540/90
    Veröff: JBl 1991,379
  • 4 Ob 545/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 545/95
    Auch
  • 3 Ob 31/97y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 3 Ob 31/97y
  • 7 Ob 64/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 64/01i
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 ObA 28/04i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 9 ObA 28/04i
    Auch; Beisatz: So auch eine Prozessaufrechnung. (T2)
  • 2 Ob 207/06i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 207/06i
  • 3 Ob 82/08t
    Entscheidungstext OGH 11.07.2008 3 Ob 82/08t
    Auch; Beisatz: Die Tilgung tritt mit Zugang der Aufrechnungserklärung rückwirkend in dem Zeitpunkt ein, in dem sich die Forderungen erstmals aufrechenbar gegenüberstanden. (T3)
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
    Auch; Beisatz: Mangels Fälligstellung der Schadenersatzforderung innerhalb der Verjährungsfrist keine Aufrechnungslage. (T4)
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0033973

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19720222_OGH0002_0080OB00017_7200000_003

Rechtssatz für 4Ob313/76 1Ob598/80 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008866

Geschäftszahl

4Ob313/76; 1Ob598/80; 1Ob778/81; 6Ob547/84; 5Ob607/84; 6Ob697/85; 6Ob16/85 (6Ob17/85); 14Ob154/86; 1Ob605/88; 10ObS21/89; 10ObS330/88; 9ObA221/89; 10ObS316/89; 10ObS222/89; 1Ob692/89; 3Ob583/90; 10ObS216/90; 7Ob586/91; 10ObS71/92; 3Ob557/92; Prä1040/93-2; 9ObA605/93; 9ObA194/91; 9ObA159/93; 8Ob23/93 (8Ob24/93); 10ObS101/94; 15Os189/94 (15Os190/94); 10ObS134/94; 1Ob7/95; 4Ob2074/96w; 3Ob2090/96s; 1Ob2131/96f; 8Ob2233/96g; 10ObS2354/96s; 1Ob2416/96t; 7Ob2430/96w; 9Ob2065/96h; 10ObS88/98h; 5Ob42/98g; 10ObS56/98b; 10ObS261/98z; 10ObS329/98z; 1Ob235/98k; 1Ob265/98x; 5Ob9/99f; 10ObS312/98z; 5Ob323/98f; 8Ob41/99h; 9ObA343/98a; 4Ob137/99x; 10ObS266/99m; 1Ob315/99a; 5Ob334/99z; 10ObS236/99z; 3Ob201/01g; Rkv1/01; 10ObS91/02h; 10ObS360/01s; 3Ob215/02t (3Ob321/02f); 4Ob7/04i; 8ObA75/04v; 9ObA61/05v; 16Ok52/05; 10Ob29/06x; 8ObA76/06v; 4Ob193/06w; 8ObA107/06b; 5Ob234/07h; 5Ob52/08w; 9ObA41/08g; 10ObS118/09i; 6Ob261/09i; 10ObS25/10i; 7Ob13/10b; 16Ok3/10; 5Ob63/10s; 8ObA60/10x; 5Ob190/10t; 10Ob23/11x; 9ObA53/11a; 7Ob124/11b; 7Ob215/11k; 5Ob52/12a; 8ObA17/12a; 7Ob212/11v; 1Ob148/12i; 5Ob191/12t; 15Os102/12g (15Os103/12d); 1Ob88/13t; 10ObS100/13y; 10ObS114/13g; 2Ob165/13y; 10ObS1/13i; 1Ob215/13v; 6Ob160/13t; 10ObS12/14h; 5Ob205/13b; 7Ob1/14v; 10Ob46/14h; 4Ob126/14d; 8ObA57/14m; 10ObS63/14h; 10ObS17/15w; 3Ob136/15v; 5Ob154/15f; 10ObS67/15y; 5Ob88/15z; 1Ob190/16x; 9ObA107/17a; 9ObA99/17z; 10ObS154/17w; 10ObS10/18w; 8Ob79/18b; 6Ob126/18z; 7Ob241/18v

Entscheidungsdatum

23.03.1976

Norm

ABGB §7

Rechtssatz

Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts, gemessen am Maßstab der gesamten geltenden Rechtsordnung. Das Gesetz ist in einem solchen Fall, gemessen an seiner eigenen Absicht und immanenten Teleologie, ergänzungsbedürftig, ohne dass seine Ergänzung einer vom Gesetz gewollten Beschränkung widerspricht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 313/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1976 4 Ob 313/76
    Veröff: SZ 49/45 = EvBl 1976/263 S 606 = ÖBl 1976,113 = JBl 1976,490 = GRURInt 1977,211; hiezu Besprechung von Federsel im ÖBl 1977,26
  • 1 Ob 598/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 598/80
    Vgl auch
  • 1 Ob 778/81
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 778/81
    Veröff: SZ 55/51
  • 6 Ob 547/84
    Entscheidungstext OGH 26.04.1984 6 Ob 547/84
    Vgl auch; Veröff: JBl 1984,675 = ZVR 1985/133 S 244
  • 5 Ob 607/84
    Entscheidungstext OGH 11.12.1984 5 Ob 607/84
    Vgl auch; Veröff: SZ 57/194
  • 6 Ob 697/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 6 Ob 697/85
    Vgl auch; Veröff: SZ 59/12
  • 6 Ob 16/85
    Entscheidungstext OGH 12.12.1985 6 Ob 16/85
    Auch; Beisatz: Eine Gesetzeslücke liegt vor, wenn die Regelung eines Sachbereiches keine Bestimmung für eine Frage enthält, die im Zusammenhang mit dieser Regelung an sich geregelt werden müsste. (T1)
    Veröff: SZ 58/206 = NZ 1987,14
  • 14 Ob 154/86
    Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 154/86
    Beis wie T1; Veröff: SZ 59/177 = EvBl 1987/9 S 52 = Arb 10560 = RZ 1987/24 S 111 = DRdA 1987,428 (Cerny)
  • 1 Ob 605/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 1 Ob 605/88
    Veröff: SZ 61/206 = RZ 1990/2 S 20
  • 10 ObS 21/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 10 ObS 21/89
    Veröff: SSV - NF 3/20
  • 10 ObS 330/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 10 ObS 330/88
    Auch; Beisatz: Eine planwidrige Gesetzeslücke ist durch Analogie zu schließen. (T2)
    Veröff: SZ 62/3
  • 9 ObA 221/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 221/89
    Beisatz: § 48 ASGG (T3)
  • 10 ObS 316/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 10 ObS 316/89
  • 10 ObS 222/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 222/89
    Beis wie T2; Veröff: SZ 62/194 = SSV - NF 3/143
  • 1 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 692/89
    Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468
  • 3 Ob 583/90
    Entscheidungstext OGH 17.10.1990 3 Ob 583/90
    Auch; Veröff: RZ 1991/12 S 73
  • 10 ObS 216/90
    Entscheidungstext OGH 23.10.1990 10 ObS 216/90
    Vgl auch; nur: Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts, gemessen am Maßstab der gesamten geltenden Rechtsordnung. (T4)
  • 7 Ob 586/91
    Entscheidungstext OGH 04.09.1991 7 Ob 586/91
    nur: Das Gesetz ist in einem solchen Fall, gemessen an seiner eigenen Absicht und immanenten Teleologie, ergänzungsbedürftig, ohne dass seine Ergänzung einer vom Gesetz gewollten Beschränkung widerspricht. (T5)
    Beisatz: Dass eine Regelung wünschenswert wäre, rechtfertigt noch nicht die Annahme einer Gesetzeslücke. (T6)
  • 10 ObS 71/92
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 10 ObS 71/92
    nur T5; Beis wie T1
  • 3 Ob 557/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 3 Ob 557/92
    Auch; nur T4; Veröff: SZ 65/78
  • Prä 1040/93-2
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 Prä 1040/93-2
    Vgl auch
  • 9 ObA 605/93
    Entscheidungstext OGH 15.04.1993 9 ObA 605/93
    nur T4; Personalsenat des OGH
  • 9 ObA 194/91
    Entscheidungstext OGH 11.08.1993 9 ObA 194/91
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 159/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 159/93
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 23/93
    Entscheidungstext OGH 03.02.1994 8 Ob 23/93
    Beis wie T1; Veröff: SZ 67/21
  • 10 ObS 101/94
    Entscheidungstext OGH 18.10.1994 10 ObS 101/94
    Auch; Veröff: SZ 67/176
  • 15 Os 189/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 15 Os 189/94
    Vgl auch
  • 10 ObS 134/94
    Entscheidungstext OGH 31.05.1994 10 ObS 134/94
    Vgl auch; nur T4
  • 1 Ob 7/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 7/95
    Vgl; Beisatz: Eine solche Unvollständigkeit liegt jedoch nur vor, wenn eine anzuwendende Rechtsvorschrift zwar vorhanden, aber in einer bestimmten Richtung nicht präzisiert (unvollständig) ist. Durch Analogie ist nicht eine beliebige, sondern nur eine im System liegende Lösung anzustreben. Eine unechte Lücke liegt vor, wenn man von einem bestimmten Standpunkt aus die konkrete Regelung eines Sachverhalts erwartet, eine solche aber fehlt. (T7)
    Veröff: SZ 68/102
  • 4 Ob 2074/96w
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2074/96w
    Auch; nur T4; Beis wie T1; Veröff: SZ 69/109
  • 3 Ob 2090/96s
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 3 Ob 2090/96s
    nur T4; Veröff: SZ 69/82
  • 1 Ob 2131/96f
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2131/96f
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 69/146
  • 8 Ob 2233/96g
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 8 Ob 2233/96g
    Auch
  • 10 ObS 2354/96s
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 ObS 2354/96s
    nur T5; Beis wie T1; Beis wie T6; Beisatz: Wurde von der Gesetzgebungsinstanz für einen bestimmten Sachverhalt eine bestimmte Rechtsfolge bewusst nicht angeordnet, so fehlt es an einer Gesetzeslücke und daher auch an der Möglichkeit ergänzender Rechtsfindung. (T8)
  • 1 Ob 2416/96t
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2416/96t
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 2430/96w
    Entscheidungstext OGH 02.04.1997 7 Ob 2430/96w
    Auch
  • 9 Ob 2065/96h
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 Ob 2065/96h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 88/98h
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 10 ObS 88/98h
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 5 Ob 42/98g
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 5 Ob 42/98g
    Auch; nur T5; Beisatz: Eine Gesetzeslücke liegt vor, wenn die aus der konkreten gesetzlichen Regelung hervorleuchtenden Zwecke und Werte die Annahme nahelegen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T9)
  • 10 ObS 56/98b
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 56/98b
    Auch; Beis wie T1
  • 10 ObS 261/98z
    Entscheidungstext OGH 18.08.1998 10 ObS 261/98z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 10 ObS 329/98z
    Entscheidungstext OGH 20.10.1998 10 ObS 329/98z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 1 Ob 235/98k
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 235/98k
    Auch; Beisatz: Das bloß rechtspolitisch Erwünschte vermag dagegen der ergänzenden Rechtsfindung durch Analogiebildung nicht als ausreichende Grundlage zu dienen. Eine Gesetzeslücke ist nur dann anzunehmen, wenn Wertungen und Zweck der konkreten gesetzlichen Regelung die Annahme rechtfertigen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T10)
  • 1 Ob 265/98x
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 265/98x
    Auch; nur: Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts. (T11)
    Beis wie T10 nur: Das bloß rechtspolitisch Erwünschte vermag dagegen der ergänzenden Rechtsfindung durch Analogiebildung nicht als ausreichende Grundlage zu dienen. (T12)
    Beisatz: Hat der Gesetzgeber eine bestimmte Rechtsfolge für einen bestimmten Sachverhalt bewusst nicht angeordnet, so fehlt es an einer Gesetzeslücke und demgemäß auch an der Grundvoraussetzung einer ergänzenden Rechtsfindung. (T13)
  • 5 Ob 9/99f
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 5 Ob 9/99f
    Vgl; Beis ähnlich wie T2
  • 10 ObS 312/98z
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 10 ObS 312/98z
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; nur T11; Beis wie T12; Beis wie T13
    Veröff: SZ 72/1
  • 5 Ob 323/98f
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 5 Ob 323/98f
    Vgl; Beis wie T2
  • 8 Ob 41/99h
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 8 Ob 41/99h
    Vgl; nur T11; Beis ähnlich wie T12
  • 9 ObA 343/98a
    Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 ObA 343/98a
    Auch; Beis wie T6
    Veröff: SZ 72/44
  • 4 Ob 137/99x
    Entscheidungstext OGH 01.06.1999 4 Ob 137/99x
    Auch; nur T5
  • 10 ObS 266/99m
    Entscheidungstext OGH 09.11.1999 10 ObS 266/99m
    Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T13; Beisatz: Hier: § 11 Abs 2 KGG. (T14)
  • 1 Ob 315/99a
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 315/99a
    Auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 73/7
  • 5 Ob 334/99z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 334/99z
    Vgl auch; nur T11; Beisatz: Hier: Keine analoge Anwendung des § 13 Abs 2 WEG. (T15)
    Veröff: SZ 73/17
  • 10 ObS 236/99z
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 10 ObS 236/99z
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Ohne Vorliegen einer Gesetzeslücke gleichsam an die Stelle des Gesetzgebers zu treten und einen Regelungsinhalt (rechtsfortbildend) zu schaffen, dessen Herbeiführung ausschließlich diesem obläge, steht den Gerichten nicht zu. (T16)
    Veröff: SZ 73/92
  • 3 Ob 201/01g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 201/01g
    Auch; Veröff: SZ 74/141
  • Rkv 1/01
    Entscheidungstext OGH 28.11.2001 Rkv 1/01
    nur T5; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 10 ObS 91/02h
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 10 ObS 91/02h
    Auch
  • 10 ObS 360/01s
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 360/01s
    Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16
  • 3 Ob 215/02t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 215/02t
    Vgl auch; Beis wie T16
    Veröff: SZ 2002/178
  • 4 Ob 7/04i
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 7/04i
    Vgl auch; Beisatz: Ob eine Gesetzeslücke vorliegt, ist auf Grund der Rechtsordnung einschließlich aller auch als Auslegungskriterien heranzuziehenden Maßstäbe zu beurteilen. Eine teleologische Lücke liegt vor, wenn die - mit Hilfe der Interpretationsregeln ermittelte - ratio legis (das höhere Rechtsprinzip) in Verbindung mit dem Gleichheitsgrundsatz die Erstreckung der Rechtsfolgenanordnung (der Werttendenz) einer gesetzlichen Norm (oder auch mehrerer Vorschriften) auf den gesetzlichen nicht unmittelbar geregelten Fall fordert. (T17)
    Beisatz: Hier: Analoge Anwendung des § 18 Abs 4 ECG im Bereich des TKG. (T18)
    Veröff: SZ 2004/33
  • 8 ObA 75/04v
    Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 ObA 75/04v
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T16
  • 9 ObA 61/05v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 ObA 61/05v
    Auch
  • 16 Ok 52/05
    Entscheidungstext OGH 27.02.2006 16 Ok 52/05
    Beisatz: Hier: Die kartellrechtliche Geldbuße ist eine Sanktion mit strafrechtsähnlichem Charakter. Nach Auffassung des Senats bedeutet es einen Wertungswiderspruch, gäbe es im Kartellrecht - anders als im Straf- und Verwaltungsstrafrecht - keine Möglichkeit, von der Verhängung einer Strafe abzusehen, wenn das Verschulden des Beschuldigten geringfügig ist und die Folgen der Übertretung unbedeutend sind. (T19)
    Veröff: SZ 2006/30
  • 10 Ob 29/06x
    Entscheidungstext OGH 22.05.2006 10 Ob 29/06x
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16
  • 8 ObA 76/06v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 76/06v
    Auch; Beisatz: Hier: Annahme einer Gesetzeslücke in § 10 Abs 7 MuttSchG; analoge Anwendung der §§ 10 Abs 2, 10a MuttSchG für den Fall der schriftlichen einvernehmlichen Auflösung in Unkenntnis der Schwangerschaft. (T20)
    Veröff: SZ 2006/174
  • 4 Ob 193/06w
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 193/06w
    Auch; nur T5; Beis wie T17
    Veröff: SZ 2006/173
  • 8 ObA 107/06b
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 ObA 107/06b
    Auch; Beisatz: Annahme einer Gesetzeslücke in § 177 Abs 3 ArbVG, welche durch analoge Anwendung der aus der Bestimmung des § 91 Abs 1 ArbVG abzuleitenden allgemeinen Informationsverpflichtungen, die nach § 177 Abs 3 ArbVG auch im Verhältnis zwischen den „Schwesterunternehmen" zum Tragen kommen, geschlossen werden kann. (T21)
  • 5 Ob 234/07h
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 5 Ob 234/07h
    Beisatz: Hier: Die für Notare und Gerichte maßgebliche Rechtsentwicklung in Richtung einer Identitätsprüfung durch einen Lichtbildausweis hat der Gesetzgeber bei den Legalisatoren nicht nachvollzogen. Die Beglaubigung durch den Legalisator auf Grund einer (bloßen) Identitätsprüfung an Hand eines Lichtbildausweises ist daher durch den unverändert gebliebenen Wortlaut des Art IV § 8 Abs 1 Vlbg GARG nicht gedeckt. Insoweit besteht aber auch keine durch Analogie (etwa zu § 55 Abs 1 Z 5 NO) zu schließende Gesetzeslücke. (T22)
    Beis wie T16; Beis wie T10
  • 5 Ob 52/08w
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 52/08w
    Vgl auch; Beisatz: Begnügt sich der Gesetzgeber bei der Novellierung von Ausländergrunderwerbsgesetzen trotz des Gesetzeszwecks, die Umgehung des Ausländergrundverkehrsrechts zu verhindern, mit einer im Vergleich zu anderen Landesgesetzen engeren Definition der Ausländereigenschaft, können auf rechtspolitisch vielleicht wünschenswerte Ergebnisse gestützte Überlegungen eine extensive Auslegung nicht rechtfertigen. (T23)
    Beisatz: Hier: § 2 Z 3 Wr Ausländergrunderwerbsgesetz. (T24)
  • 9 ObA 41/08g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 ObA 41/08g
    nur T5; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 10 ObS 118/09i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 10 ObS 118/09i
    Auch; Beis wie T17
  • 6 Ob 261/09i
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 261/09i
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Bem: Hier: Die Frage der Zulässigkeit einer analogen Anwendung des § 215 AktG im Privatstiftungsrecht wird ausdrücklich offen gelassen (mit eingehender Darstellung der Lehre). (T25)
  • 10 ObS 25/10i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 10 ObS 25/10i
    Vgl; Beisatz: Der rechtspolitische Wunsch, dass eine bestimmte Regelung gerecht(er) wäre, vermag für sich allein eine planwidrige Lücke nicht zu begründen. (T26)
  • 7 Ob 13/10b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 13/10b
  • 16 Ok 3/10
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 16 Ok 3/10
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/74
  • 5 Ob 63/10s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 63/10s
    Beis wie T10 nur: Eine Gesetzeslücke ist nur dann anzunehmen, wenn Wertungen und Zweck der konkreten gesetzlichen Regelung die Annahme rechtfertigen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T27)
    Beis wie T16
    Veröff: SZ 2010/104
  • 8 ObA 60/10x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObA 60/10x
    Auch; nur T5; Beis ähnlich wie T6
  • 5 Ob 190/10t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 190/10t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Regelungslücke bei § 10 Abs 3 und 4 WEG. (T28)
  • 10 Ob 23/11x
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 23/11x
    Vgl auch; nur T4; Beis wie T8
  • 9 ObA 53/11a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 53/11a
  • 7 Ob 124/11b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 124/11b
    Auch; Beis wie T27
    Veröff: SZ 2011/140
  • 7 Ob 215/11k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 215/11k
    Vgl auch; nur T5
    Veröff: SZ 2012/21
  • 5 Ob 52/12a
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 52/12a
    Vgl
  • 8 ObA 17/12a
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 ObA 17/12a
    Auch
  • 7 Ob 212/11v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 212/11v
    Auch
  • 1 Ob 148/12i
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 148/12i
    Auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 191/12t
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 5 Ob 191/12t
    Auch; Ähnlich Beis wie T6; Beis wie T9; Veröff: SZ 2013/17
  • 15 Os 102/12g
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 15 Os 102/12g
    Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T16; Beis wie T18
  • 1 Ob 88/13t
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 88/13t
    Vgl auch
  • 10 ObS 100/13y
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 100/13y
    Beis wie T6; Beis wie T16
  • 10 ObS 114/13g
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 114/13g
    Beis wie T6; Beis wie T16; Veröff: SZ 2013/100
  • 2 Ob 165/13y
    Entscheidungstext OGH 14.11.2013 2 Ob 165/13y
    Auch; Beisatz: Hier: Problematik des Mietzinsminderungsanspruchs nach Mängelbehebung durch den Mieter; keine analoge Anwendung des § 1096 ABGB mangels planwidriger Gesetzeslücke. Mit ausführlicher Darstellung der Gesetzesmaterialien zur WRN 2006. (T29)
  • 10 ObS 1/13i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 10 ObS 1/13i
    Auch
  • 1 Ob 215/13v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 215/13v
    Auch; Beis wie T27
  • 6 Ob 160/13t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 160/13t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Das Fehlen einer § 142 UGB entsprechenden Regelung im Genossenschaftsrecht kann nicht als planwidrige Unvollständigkeit des Umgründungsrechts angesehen werden. (T30);
    Veröff: SZ 2013/123
  • 10 ObS 12/14h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 ObS 12/14h
    Beis wie T17; Beisatz: Hier: § 255 Abs 2 ASVG. (T31)
  • 5 Ob 205/13b
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 205/13b
    Auch; Beisatz: Keine analoge Anwendung des § 15 KSchG. (T32); Veröff: SZ 2014/23
  • 7 Ob 1/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 1/14v
    Auch; Beis wie T27; Veröff: SZ 2014/36
  • 10 Ob 46/14h
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 Ob 46/14h
    Auch; Beis wie T16
  • 4 Ob 126/14d
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 126/14d
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Keine Analogie zu § 25 Abs 3 GlücksspielG hinsichtlich Spekulationsgeschäften an der Börse. (T33)
  • 8 ObA 57/14m
    Entscheidungstext OGH 29.09.2014 8 ObA 57/14m
    Beisatz: Hier: Mutterschaftsaustritt iSd § 15r MSchG als rückforderungsschädliche Beendigung nach § 2d Abs 4 Z 3 AVRAG. (T34)
    Veröff: SZ 2014/88
  • 10 ObS 63/14h
    Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 63/14h
    Beis wie T16; Veröff: SZ 2014/90
  • 10 ObS 17/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 ObS 17/15w
    Veröff: SZ 2015/43
  • 3 Ob 136/15v
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 136/15v
    Auch; Beis wie T17; Beisatz: Bei der Ermittlung der ratio legis ist auf die Rechtsentwicklung Bedacht zu nehmen; dies kann zur Feststellung einer „nachträglichen“ Gesetzeslücke führen. (T35); Veröff: SZ 2015/70
  • 5 Ob 154/15f
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 5 Ob 154/15f
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T13; Veröff: SZ 2015/102
  • 10 ObS 67/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 67/15y
    Auch; Beis wie T16
  • 5 Ob 88/15z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 88/15z
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T12; Beis wie T26
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; nur T4; nur T11; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T27; Beisatz: Fremdwährungskredit; keine analoge Anwendung des § 27 KSchG. (T36); Veröff: SZ 2017/34
  • 9 ObA 107/17a
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 107/17a
    Auch
  • 9 ObA 99/17z
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 99/17z
    Auch
  • 10 ObS 154/17w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 10 ObS 154/17w
    Auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 10/18w
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 ObS 10/18w
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T27
  • 8 Ob 79/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 79/18b
    Beis wie T6
  • 6 Ob 126/18z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 6 Ob 126/18z
    Auch
  • 7 Ob 241/18v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 241/18v
    Beisatz: Hier: § 165a VersVG idF BGBl Nr 90/1993. (T37)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0008866

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19760323_OGH0002_0040OB00313_7600000_001

Rechtssatz für 8Ob218/76 8Ob245/76 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008757

Geschäftszahl

8Ob218/76; 8Ob245/76; 1Ob23/76; 4Ob16/78; 5Ob18/78; 4Ob79/79 (4Ob80/79 -4Ob106/79); 4Ob56/79 (4Ob57/79 -4Ob59/79); 4Ob60/79; 1Ob598/80; 1Ob703/81; 4Ob29/83; 7Ob592/84; 14Ob154/86; 9ObA17/93; 9ObA159/93; 10ObS262/94; 1Ob2131/96f; 10ObS2354/96s; 10ObS236/99z; 8ObA75/04v; 5Ob234/07h; 5Ob63/10s; 7Ob124/11b; 8Ob62/12v; 10ObS100/13y; 10ObS114/13g; 10ObS1/13i; 1Ob215/13v; 7Ob1/14v; 10ObS63/14h; 8ObA6/15p; 10ObS67/15y; 5Ob100/16s; 1Ob190/16x; 10ObS154/17w; 8Ob79/18b; 7Ob241/18v

Entscheidungsdatum

23.03.1977

Norm

ABGB §6
ABGB §7

Rechtssatz

Liegt eine "planwidrige Unvollständigkeit" des Gesetzes nicht vor, sind die Voraussetzungen für eine Gesetzeslücke nicht gegeben.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 218/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1977 8 Ob 218/76
    Veröff: SZ 50/45 = EvBl 1977/251 S 606
  • 8 Ob 245/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1977 8 Ob 245/76
  • 1 Ob 23/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 23/76
  • 4 Ob 16/78
    Entscheidungstext OGH 06.06.1978 4 Ob 16/78
    Veröff: DRdA 1979,214 (mit Anmerkung von Grillberger) = JBl 1979,382 = Ind 1980 4,1200 = SozM IAe,1165
  • 5 Ob 18/78
    Entscheidungstext OGH 04.07.1978 5 Ob 18/78
  • 4 Ob 79/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 4 Ob 79/79
    Veröff: JBl 1980,555
  • 4 Ob 56/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 4 Ob 56/79
  • 4 Ob 60/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 4 Ob 60/79
    Veröff: Arb 9844
  • 1 Ob 598/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 598/80
    Vgl auch
  • 1 Ob 703/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 703/81
    Veröff: EvBl 1982/82 S 295
  • 4 Ob 29/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 29/83
    Auch
  • 7 Ob 592/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 592/84
    Auch; Veröff: NZ 1987,98
  • 14 Ob 154/86
    Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 154/86
    Auch; Veröff: SZ 59/177 = EvBl 1987/9 S 52 = RZ 1987/24 S 111 = Arb 10560 = DRdA 1987,428 (Czerny)
  • 9 ObA 17/93
    Entscheidungstext OGH 13.01.1993 9 ObA 17/93
    Vgl; Veröff: SZ 66/2 = EvBl 1993/156 S 637 = WBl 1993,190 = Arb 11055 = DRdA 1993,479 (Pferl) = SozArb 1993 H6,9
  • 9 ObA 159/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 159/93
    Auch; Veröff: DRdA 1994,309 (Widon)
  • 10 ObS 262/94
    Entscheidungstext OGH 19.12.1994 10 ObS 262/94
    Auch
  • 1 Ob 2131/96f
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2131/96f
    Vgl; Veröff: SZ 69/146
  • 10 ObS 2354/96s
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 ObS 2354/96s
    Auch; Beisatz: Wurde von der Gesetzgebungsinstanz für einen bestimmten Sachverhalt eine bestimmte Rechtsfolge bewusst nicht angeordnet, so fehlt es an einer Gesetzeslücke und daher auch an der Möglichkeit ergänzender Rechtsfindung. (T1)
  • 10 ObS 236/99z
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 10 ObS 236/99z
    Auch; Beisatz: Die bloße Meinung des Rechtsanwenders, eine Regelung sei wünschenswert, rechtfertigt die Annahme einer Gesetzeslücke noch nicht. Ohne Vorliegen einer Gesetzeslücke gleichsam an die Stelle des Gesetzgebers zu treten und einen Regelungsinhalt (rechtsfortbildend) zu schaffen, dessen Herbeiführung ausschließlich diesem obläge, steht den Gerichten nicht zu. (T2)
    Veröff: SZ 73/92
  • 8 ObA 75/04v
    Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 ObA 75/04v
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 234/07h
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 5 Ob 234/07h
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 63/10s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 63/10s
    Beis wie T2; Veröff: SZ 2010/104
  • 7 Ob 124/11b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 124/11b
    Auch; Veröff: SZ 2011/140
  • 8 Ob 62/12v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 62/12v
    Vgl auch
    Veröff: SZ 2012/67
  • 10 ObS 100/13y
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 100/13y
    Beis wie T2
  • 10 ObS 114/13g
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 114/13g
    Beis wie T2; Veröff: SZ 2013/100
  • 10 ObS 1/13i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 10 ObS 1/13i
    Auch
  • 1 Ob 215/13v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 215/13v
    Vgl
  • 7 Ob 1/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 1/14v
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2014/36
  • 10 ObS 63/14h
    Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 63/14h
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 2014/90
  • 8 ObA 6/15p
    Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 ObA 6/15p
    Auch; Beis wie T2
  • 10 ObS 67/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 67/15y
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 100/16s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 100/16s
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Fremdwährungskredit; keine analoge Anwendung des § 27 KSchG. (T3); Veröff: SZ 2017/34
  • 10 ObS 154/17w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 10 ObS 154/17w
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 79/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 79/18b
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 241/18v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 241/18v
    Beisatz: Hier: § 165a VersVG idF BGBl Nr 90/1993. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0008757

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19770323_OGH0002_0080OB00218_7600000_001

Rechtssatz für 4Ob521/84 7Ob594/94 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042926

Geschäftszahl

4Ob521/84; 7Ob594/94; 4Ob183/98k; 3Ob94/00w; 1Ob76/09x; 4Ob205/16z; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

09.10.1984

Norm

KSchG §3 Abs3 Z1
ZPO §502 Abs4 Z1 HIII5

Rechtssatz

Die richtige Konkretisierung des allgemein gefassten Gesetzesbegriffes des "Anbahnens", ist dann zu prüfen, wenn aus der Judikatur noch nicht ohne weiteres die Lösung des zu entscheidenden Falles abzuleiten ist; die Aufnahme von Vorverhandlungen ist nämlich in den verschiedensten immer wiederkehrenden und damit nicht nur für den Einzelfall bedeutsamen Formen möglich.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 521/84
    Entscheidungstext OGH 09.10.1984 4 Ob 521/84
    Veröff: SZ 57/152
  • 7 Ob 594/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 594/94
    Vgl; Beisatz: Unter "Anbahnen" wird ein Verhalten verstanden, durch das dem Unternehmer gegenüber zum Ausdruck gebracht wird, man wolle in Vorverhandlungen zwecks Abschlusses eines bestimmten Geschäftes treten. Das Verhalten des Verbrauchers muss daher einen eindeutigen Schluss auf seine Initiative und die Bereitschaft zum Abschluss eines bestimmten Verbrauchergeschäftes zulassen. (T1)
  • 4 Ob 183/98k
    Entscheidungstext OGH 14.07.1998 4 Ob 183/98k
    Auch; nur: Die Aufnahme von Vorverhandlungen ist nämlich in den verschiedensten immer wiederkehrenden und damit nicht nur für den Einzelfall bedeutsamen Formen möglich. (T2)
    Veröff: SZ 71/125
  • 3 Ob 94/00w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2000 3 Ob 94/00w
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 76/09x
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 76/09x
    Vgl auch; Beisatz: Lässt sich die im Revisionsverfahren entscheidungsrelevante Frage des kongruenten Anbahnens anhand der in Judikatur und Lehre entwickelten Kriterien beantworten, schließt dies das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage grundsätzlich aus. (T3)
  • 4 Ob 205/16z
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 205/16z
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042926

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19841009_OGH0002_0040OB00521_8400000_001

Rechtssatz für 7Ob592/84 7Ob515/90 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008870

Geschäftszahl

7Ob592/84; 7Ob515/90; 3Ob511/94; 10Ob2014/96s; 10ObS360/01s; 6Ob261/09i; 7Ob13/10b; 16Ok3/10; 5Ob190/10t; 10Ob23/11x; 7Ob124/11b; 5Ob66/12k; 1Ob35/12x; 10Ob88/11f; 7Ob1/14v; 8ObA6/15p; 5Ob154/15f; 1Ob190/16x; 9ObA99/17z; 8ObA61/17d; 8Ob79/18b; 7Ob241/18v

Entscheidungsdatum

22.11.1984

Norm

ABGB §7

Rechtssatz

Vom Gesetzgeber beabsichtigte Lücken rechtfertigen einen Umkehrschluss; Analogie ist hingegen geboten, wenn für eine verschiedene Behandlung der Sachverhalte kein Grund zu finden ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 592/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 592/84
    Veröff: NZ 1987,98
  • 7 Ob 515/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 515/90
    Veröff: RZ 1990/73 S 174
  • 3 Ob 511/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 511/94
    Auch; nur: Vom Gesetzgeber beabsichtigte Lücken rechtfertigen einen Umkehrschluss. (T1)
    Veröff: SZ 67/145
  • 10 Ob 2014/96s
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2014/96s
    Auch; Beisatz: Die bloße Meinung, eine Regelung sei wünschenswert, rechtfertigt nicht die Annahme einer Gesetzeslücke. (T2)
  • 10 ObS 360/01s
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 360/01s
    Auch; Beisatz: Hat der Gesetzgeber eine bestimmte Rechtsfolge für einen bestimmten Sachverhalt "ausdrücklich" nicht angeordnet, so fehlt es an einer planwidrigen Gesetzeslücke und damit an der Grundvoraussetzung der ergänzenden Rechtsfindung; steht es den Gerichten doch nicht zu, in einem solchen Fall gleichsam an die Stelle des Gesetzgebers zu treten und einen Regelungsinhalt (rechtsfortbildend) zu schaffen, dessen Herbeiführung ausschließlich diesem obläge. (T3)
  • 6 Ob 261/09i
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 261/09i
    Auch; Beis wie T3 nur: Hat der Gesetzgeber eine bestimmte Rechtsfolge für einen bestimmten Sachverhalt "ausdrücklich" nicht angeordnet, so fehlt es an einer planwidrigen Gesetzeslücke und damit an der Grundvoraussetzung der ergänzenden Rechtsfindung. (T4)
    Bem: Hier: Die Frage der Zulässigkeit einer analogen Anwendung des § 215 AktG im Privatstiftungsrecht wird ausdrücklich offen gelassen (mit eingehender Darstellung der Lehre). (T5)
  • 7 Ob 13/10b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 13/10b
    Auch
  • 16 Ok 3/10
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 16 Ok 3/10
    Auch; Veröff: SZ 2010/74
  • 5 Ob 190/10t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 190/10t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Regelungslücke bei § 10 Abs 3 und 4 WEG. (T6)
  • 10 Ob 23/11x
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 23/11x
    Vgl auch
  • 7 Ob 124/11b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 124/11b
    Auch; Veröff: SZ 2011/140
  • 5 Ob 66/12k
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 5 Ob 66/12k
  • 1 Ob 35/12x
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 35/12x
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2012/77
  • 10 Ob 88/11f
    Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 Ob 88/11f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 1/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 1/14v
    Auch; Beisatz: Wollte der Gesetzgeber den ungeregelten Fall bewusst anders als den geregelten entschieden wissen, ist daher ein Umkehrschluss zu ziehen. (T7)
    Veröff: SZ 2014/36
  • 8 ObA 6/15p
    Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 ObA 6/15p
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 154/15f
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 5 Ob 154/15f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Veröff: SZ 2015/102
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Fremdwährungskredit; keine analoge Anwendung des § 27 KSchG. (T8); Veröff: SZ 2017/34
  • 9 ObA 99/17z
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 99/17z
    Auch
  • 8 ObA 61/17d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 ObA 61/17d
    nur T1
  • 8 Ob 79/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 79/18b
    Beis wie T2
  • 7 Ob 241/18v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 241/18v
    Vgl; Beisatz: Hier: § 165a VersVG idF BGBl Nr 90/1993. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0008870

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19841122_OGH0002_0070OB00592_8400000_002

Rechtssatz für 6Ob818/83 10Ob70/06a 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0033731

Geschäftszahl

6Ob818/83; 10Ob70/06a; 3Ob252/09v; 2Ob204/10d; 7Ob9/13v; 7Ob54/14p; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

28.03.1985

Norm

ABGB §1438 Ae
ABGB §1439

Rechtssatz

Nur für die Forderung des Aufrechnungsgegners, gegen die aufgerechnet werden soll, ist die Fälligkeit dann nicht zu fordern, wenn der Aufrechnende berechtigt ist, vorzeitig zu zahlen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 818/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 818/83
    Veröff: SZ 58/50
  • 10 Ob 70/06a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 Ob 70/06a
    Auch
  • 3 Ob 252/09v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 252/09v
  • 2 Ob 204/10d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 204/10d
    Auch; Veröff: SZ 2011/127
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
  • 7 Ob 54/14p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 7 Ob 54/14p
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Auch; Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0033731

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19850328_OGH0002_0060OB00818_8300000_001

Rechtssatz für 6Ob818/83 7Ob64/01i 10O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0033762

Geschäftszahl

6Ob818/83; 7Ob64/01i; 10Ob70/06a; 3Ob252/09v; 8Ob18/12y; 7Ob9/13v; 1Ob190/16x; 8Ob110/18m

Entscheidungsdatum

28.03.1985

Norm

ABGB §1438 Ae
ABGB §1438 Bc
ABGB §1439

Rechtssatz

Im Falle einer vorzeitig zahlbaren Schuld des Aufrechnenden wirkt die spätere Aufrechnungserklärung auf den Zeitpunkt zurück, in dem die Forderung des Aufrechnenden fällig und die Forderung des Aufrechnungsgegners vorzeitig erfüllbar waren und sich so gegenüberstanden. Eine Rückwirkung auf den Zeitpunkt des Beginnes des Bestehens der beiden Forderungen tritt nicht ein.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 818/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 818/83
    Veröff: SZ 58/50
  • 7 Ob 64/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 64/01i
    nur: Im Falle einer vorzeitig zahlbaren Schuld des Aufrechnenden wirkt die spätere Aufrechnungserklärung auf den Zeitpunkt zurück, in dem die Forderung des Aufrechnenden fällig und die Forderung des Aufrechnungsgegners vorzeitig erfüllbar waren und sich so gegenüberstanden. (T1)
  • 10 Ob 70/06a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 Ob 70/06a
    nur T1
  • 3 Ob 252/09v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 252/09v
    nur T1
  • 8 Ob 18/12y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 18/12y
    Vgl auch
    Veröff: SZ 2012/29
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
    Auch; Beisatz: Mangels Fälligstellung der Schadenersatzforderung innerhalb der Verjährungsfrist keine Aufrechnungslage. (T2)
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Fremdwährungskredit; Die genaue Schadenshöhe ist erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit (oder einer allfälligen früher erfolgten Konvertierung) bezifferbar, sodass hier vor Eintritt der Verjährung eine Aufrechnungslage nicht verwirklicht war. (T3); Veröff: SZ 2017/34
  • 8 Ob 110/18m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 110/18m
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0033762

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19850328_OGH0002_0060OB00818_8300000_002

Rechtssatz für 5Ob74/91 5Ob506/94 5Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042390

Geschäftszahl

5Ob74/91; 5Ob506/94; 5Ob545/93; 5Ob544/95; 5Ob49/95; 6Ob153/07d; 2Ob219/09h; 10Ob25/11s; 1Ob190/16x; 2Ob49/17w

Entscheidungsdatum

17.09.1991

Norm

ZPO §500 IIH
ZPO §500 Abs2 Z1 IIJ
ZPO §527 B5
ZPO §528 J

Rechtssatz

Eine Nachholung des Bewertungsausspruches erscheint dort entbehrlich, wo das Rekursgericht gemäß § 527 Abs 2 ZPO die Zulässigkeit des Rekurses an den Obersten Gerichtshof ausgesprochen hat und hiebei die Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 528 ZPO (auch die des § 528 Abs 2 Z 1 ZPO) zu beachten hatte. Ein solcher Ausspruch inkludiert logischerweise die Feststellung, dass der Wert des Entscheidungsgegenstandes 50.000,-- S übersteigt.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 74/91
    Entscheidungstext OGH 17.09.1991 5 Ob 74/91
  • 5 Ob 506/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 5 Ob 506/94
    Gegenteilig
  • 5 Ob 545/93
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 545/93
    Gegenteilig
  • 5 Ob 544/95
    Entscheidungstext OGH 28.11.1995 5 Ob 544/95
    Gegenteilig
  • 5 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 29.01.1996 5 Ob 49/95
    Vgl; Beisatz: Eine nachträgliche Ergänzung des Beschlusses des Rekursgerichtes durch einen Bewertungsausspruch ist dann entbehrlich, wenn sich schon aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergibt, dass das Rekursgericht von einem 50000,-- S übersteigenden Wert des Entscheidungsgegenstandes ausging (vgl 5 Ob 549/93). (Anmerkung zu 5 Ob 74/91: Ein Zulässigkeitsausspruch nach § 527 Abs 2 ZPO inkludiert aber nicht logischerweise die Feststellung, dass der Wert des Entscheidungsgegenstandes 50.000,-- S übersteigt; (hier: die für den maßgebenden Zeitraum betreffende Überschreitung des zulässigen Mietzinses liegt über 50.000,-- S)). (T1)
  • 6 Ob 153/07d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 153/07d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat es zwar unterlassen auszusprechen, ob der Entscheidungsgegenstand 4.000 EUR übersteigt. Im Hinblick auf die von den Vorinstanzen festgestellten Werte der übergebenen Sache und die vom Beklagten erbrachten Gegenleistungen kann davon aber zwanglos ausgegangen werden, sodass sich eine Ergänzung der Entscheidung des Berufungsgerichts erübrigt. (T2)
  • 2 Ob 219/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 219/09h
    Vgl; Auch Beis wie T1 nur: Eine nachträgliche Ergänzung des Beschlusses des Rekursgerichtes durch einen Bewertungsausspruch ist dann entbehrlich, wenn sich schon aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergibt, dass das Rekursgericht von einem 50.000,-- S [nunmehr 30.000 EUR] übersteigenden Wert des Entscheidungsgegenstandes ausging. (T3)
  • 10 Ob 25/11s
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 25/11s
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Ein Ergänzungsauftrag zur Nachholung des Bewertungsausspruchs erübrigt sich, wenn das Berufungsgericht einen Ausspruch, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 5.000 Euro übersteigt, zwar im Spruch nicht vorgenommen, in seiner rechtlichen Beurteilung aber festgehalten hat, es bestehe kein Anlass, von der durch die klagende Partei mit einem 30.000 Euro übersteigenden Betrag vorgenommenen Bewertung abzugeben. (T4); Veröff: SZ 2017/34
  • 2 Ob 49/17w
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 49/17w
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0042390

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19910917_OGH0002_0050OB00074_9100000_001

Rechtssatz für 1Ob41/94 (1Ob42/94) 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087615

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob1004/96; 4Ob2197/96h; 7Ob253/97z; 6Ob187/98p; 8Ob74/98k; 9Ob244/00y; 1Ob281/03k; 2Ob192/05g; 8Ob96/07m; 2Ob32/09h; 5Ob120/10y; 1Ob191/10k; 8Ob26/10x; 10Ob18/13i; 7Ob18/13t; 1Ob221/13a; 4Ob124/14k; 7Ob56/15h; 6Ob90/15a; 6Ob153/15s; 5Ob177/15p; 1Ob212/15f; 10Ob51/16x; 1Ob88/16x; 5Ob186/16p; 3Ob240/16i; 1Ob190/16x; 1Ob28/17z; 6Ob118/17x; 1Ob67/18m; 3Ob82/18g; 2Ob160/18w; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Norm

ABGB §1489 IIA
ABGB §1489 IIB

Rechtssatz

Die kurze Verjährungszeit beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Eintritt der Rechtsgutverletzung (also des "Primärschadens oder Erstschadens") zu laufen, mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber nach ständiger Rechtsprechung aber auch schon dann in Gang gesetzt, wenn der Geschädigte die Höhe seines Schadens noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt bzw diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte mit einer Feststellungsklage begegnen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Auch
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T1)
  • 7 Ob 253/97z
    Entscheidungstext OGH 03.12.1997 7 Ob 253/97z
    Vgl auch
  • 6 Ob 187/98p
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
    Auch
  • 8 Ob 74/98k
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 8 Ob 74/98k
    Auch
  • 9 Ob 244/00y
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 244/00y
  • 1 Ob 281/03k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 1 Ob 281/03k
    Auch
  • 2 Ob 192/05g
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 192/05g
  • 8 Ob 96/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 96/07m
    Auch
  • 2 Ob 32/09h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 32/09h
    Vgl; Beisatz: Hier: Erkennbarkeit eines Erstschadens bei Wertpapiergeschäften durch Erkennbarkeit von Kursverlusten und der Risikoträchtigkeit von Wertpapieren. (T2)
  • 5 Ob 120/10y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 120/10y
  • 1 Ob 191/10k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 191/10k
    Vgl auch; nur: Die kurze Verjährungszeit beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Eintritt der Rechtsgutverletzung (also des "Primärschadens oder Erstschadens") zu laufen, mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber nach ständiger Rechtsprechung aber auch schon dann in Gang gesetzt, wenn der Geschädigte die Höhe seines Schadens noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt bzw diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. (T3)
    Beisatz: Hier: Beendigung des Fruchtgenussrechts. (T4)
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Auch
  • 10 Ob 18/13i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 18/13i
    Beis wie T2; Beisatz: Ein nach Erkennen der Risikoträchtigkeit der gewählten Anlageform eingetretener weiterer Schaden ist als bloßer Folgeschaden zu qualifizieren, dessen Verjährung gleichfalls mit der Kenntnis vom Eintritt des Erstschadens beginnt. (T5)
  • 7 Ob 18/13t
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 18/13t
  • 1 Ob 221/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 221/13a
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 124/14k
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 124/14k
    Auch
  • 7 Ob 56/15h
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 56/15h
  • 6 Ob 90/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 90/15a
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5
  • 6 Ob 153/15s
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 6 Ob 153/15s
    Beis wie T2; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Selbst eine im Zeitpunkt des Erkennens vorliegende Zukunftsprognose, die auf eine positivere Kursentwicklung hoffen lässt, ändert nichts am Verjährungsbeginn. (T6)
    Beisatz: Diese Rechtsprechung will ein „Spekulieren auf dem Rücken des Beraters“ verhindern. Stört den Anleger das ungewollte ‑ und nunmehr erkannte ‑ Risiko, so soll er seine Ansprüche umgehend geltend machen. (T7)
    Beisatz: Auch bei Fremdwährungskrediten ist daher auf den „Vertragsabschlussschaden“ abzustellen; für eine gesonderte Verjährung des „Mehraufwendungsschadens“ besteht in der Regel keine Grundlage, da damit entgegen der Einheitstheorie der an sich einheitliche Schaden in einen Primär‑ und Folgeschaden zerlegt würde. Bereits der Abschluss eines ‑ in dieser Form nicht gewollten ‑ Vertrags stellt daher den Schaden dar. (T8)
  • 5 Ob 177/15p
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 177/15p
    Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Finanzierungskonzept mit Fremdwährungskredit und Tilgungsträger. (T9)
  • 1 Ob 212/15f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 212/15f
    Beis wie T5; Beis wie T8
  • 10 Ob 51/16x
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 51/16x
    Auch; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 1 Ob 88/16x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 88/16x
    Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Entscheidend für den Beginn des Fristenlaufs ist bei derartigen Modellen, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzept – entgegen den Zusagen – nicht oder nicht im zugesagten Ausmaß risikolos ist. (T10)
  • 5 Ob 186/16p
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 5 Ob 186/16p
    Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 3 Ob 240/16i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 240/16i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Veranlagungskonzept mit Fremdwährungskredit und Tilgungsträger. (T11)
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T10; Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 28/17z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 28/17z
    Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T11; Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten nervös gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann nach der Judikatur in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegengehalten werden kann (so schon 9 Ob 17/07a; 6 Ob 103/08b; 1 Ob 12/13s). (T12)
  • 6 Ob 118/17x
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 118/17x
    Vgl; Beis wie t10
  • 1 Ob 67/18m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 67/18m
  • 3 Ob 82/18g
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 82/18g
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 2 Ob 160/18w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2018 2 Ob 160/18w
    Beis wie T6
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Vgl; Beis wie T12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087615

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_003

Rechtssatz für 2Ob2019/96t 2Ob13/96 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0097976

Geschäftszahl

2Ob2019/96t; 2Ob13/96; 7Ob54/97k; 4Ob2197/96h; 4Ob2356/96s; 2Ob153/97g; 2Ob263/98k; 5Ob333/98a; 2Ob362/97t; 6Ob82/99y; 3Ob89/99f; 8Ob123/00x; 2Ob188/00m; 2Ob259/01d; 1Ob12/05d; 10Ob72/07x; 2Ob241/06i; 8Ob96/07m; 1Ob66/08z; 3Ob3/09a; 1Ob4/09h; 4Ob190/09h; 2Ob32/09h; 7Ob67/10v; 8ObA66/09b; 8ObA50/10a; 3Ob192/10x; 8Ob81/10k; 1Ob85/11y; 3Ob200/11z; 10Ob18/13i; 8Ob66/12g; 4Ob102/13y; 3Ob23/14z; 1Ob81/15s; 5Ob177/15p; 1Ob214/15z; 10Ob51/16x; 1Ob88/16x; 3Ob153/16w; 3Ob240/16i; 1Ob190/16x; 1Ob28/17z; 9Ob39/17a; 7Ob95/17x; 4Ob94/17b; 1Ob109/18p; 5Ob68/18p; 9Ob66/18y

Entscheidungsdatum

29.02.1996

Norm

ABGB §1489 IIA
ABGB §1489 IIB
ABGB §1489 IIC
ABGB §1489 IID
ZPO §228 B1aa
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechtes verbietet es, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Veröff: SZ 69/55
  • 2 Ob 13/96
    Entscheidungstext OGH 14.03.1996 2 Ob 13/96
  • 7 Ob 54/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 54/97k
    Auch
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T1)
  • 4 Ob 2356/96s
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 2356/96s
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
  • 2 Ob 263/98k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 263/98k
    Auch; nur: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechtes verbietet es, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen. (T2)
  • 5 Ob 333/98a
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 5 Ob 333/98a
  • 2 Ob 362/97t
    Entscheidungstext OGH 24.09.1999 2 Ob 362/97t
    Vgl auch
  • 6 Ob 82/99y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 82/99y
    Vgl auch
  • 3 Ob 89/99f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 3 Ob 89/99f
  • 8 Ob 123/00x
    Entscheidungstext OGH 29.06.2000 8 Ob 123/00x
  • 2 Ob 188/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 188/00m
    nur: Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T3)
  • 2 Ob 259/01d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2001 2 Ob 259/01d
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 12/05d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 12/05d
    Auch; nur T3
  • 10 Ob 72/07x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 72/07x
    Beisatz: Haben sich somit aus einer einzelnen schädigenden Handlung fortlaufend gleichartige schädliche Folgen entwickelt, die in überschaubarem Zusammenhang stehend schon ursprünglich voraussehbar waren, so handelt es sich um einen einheitlichen Schaden, der schon durch die erste schädliche Auswirkung entstanden ist. Für nicht vorhersehbare schädigende Wirkungen eines Schadensfalles beginnt hingegen vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme beziehungsweise sobald - nach einem „Primärschaden" im dargestellten Sinn - mit künftigen Schäden „mit Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist", die Verjährungsfrist neu zu laufen. (T4)
  • 2 Ob 241/06i
    Entscheidungstext OGH 12.07.2007 2 Ob 241/06i
    Auch
  • 8 Ob 96/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 96/07m
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht der ständigen Rechtsprechung, dass die dreijährige Verjährungsfrist zu laufen beginnt, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe zwar noch nicht beziffern kann und ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt sind beziehungsweise diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind, er jedoch Kenntnis vom Schadenseintritt hat, wobei auch schon der Eintritt eines Teilschadens ausreicht. (T5)
  • 1 Ob 66/08z
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 66/08z
    Auch
  • 3 Ob 3/09a
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 3/09a
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Auch
  • 4 Ob 190/09h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 4 Ob 190/09h
    Vgl
  • 2 Ob 32/09h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 32/09h
    Vgl; Beisatz: Hier: Erkennbarkeit eines Erstschadens bei Wertpapiergeschäften durch Erkennbarkeit von Kursverlusten und der Risikoträchtigkeit von Wertpapieren. (T6)
  • 7 Ob 67/10v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 67/10v
    Auch
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
    Auch
  • 8 ObA 50/10a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 ObA 50/10a
    Auch
  • 3 Ob 192/10x
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 192/10x
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 85/11y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 85/11y
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 200/11z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 200/11z
    Vgl auch; nur T3
  • 10 Ob 18/13i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 18/13i
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2013/33
  • 4 Ob 102/13y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 102/13y
    Vgl auch; nur T3
  • 3 Ob 23/14z
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 3 Ob 23/14z
    Auch
  • 1 Ob 81/15s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 81/15s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob bei einem Verdienstausfall durch einen Krankenstand wegen psychischer Beeinträchtigungen typischerweise auch (erheblich höhere) Einkommensverluste wegen einer künftigen Frühpensionierung wegen Dienstunfähigkeit voraussehbar sind. (T7)
    Veröff: SZ 2015/52
  • 5 Ob 177/15p
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 177/15p
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: Finanzierungskonzept mit Fremdwährungskredit und Tilgungsträger. (T8)
  • 1 Ob 214/15z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 214/15z
    Auch
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch
  • 10 Ob 51/16x
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 51/16x
  • 1 Ob 88/16x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 88/16x
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8, Beisatz: Entscheidend für den Beginn des Fristenlaufs ist bei derartigen Modellen, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzept – entgegen den Zusagen – nicht oder nicht im zugesagten Ausmaß risikolos ist. (T9)
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Vgl auch
  • 3 Ob 240/16i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 240/16i
    Auch
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Beis wie T6; Beis wie T8; Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 28/17z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 28/17z
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Für die Frage des Beginns der Verjährungsfrist bei Beratungsfehlern in Bezug auf Veranlagungs‑ und/oder Finanzierungskonzepte, die eine Kombination von Fremdwährungskrediten mit verschiedenen Tilgungsträgern vorsehen, ist entscheidend, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt oder erkennen musste, dass das Gesamtkonzept den Zusagen nicht entspricht. (T10)
  • 9 Ob 39/17a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 39/17a
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch
  • 4 Ob 94/17b
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 94/17b
    Auch
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verjährung nach § 6 Abs 1 AHG. (T11)
  • 9 Ob 66/18y
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 66/18y
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0097976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19960229_OGH0002_0020OB02019_96T0000_001

Rechtssatz für 7Ob23/00h 1Ob190/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114404

Geschäftszahl

7Ob23/00h; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

27.09.2000

Norm

KSchG §27

Rechtssatz

§ 27 KSchG räumt dem Käufer bei Vorauszahlungskäufen, bei denen der Käufer den Kaufpreis in Teilbeträgen vorauszuzahlen hat, dann ein Rücktrittsrecht ein, wenn entweder die Ware bloß durch Erklärung der Vertragspartner bestimmbar (1. Fall) oder der Preis nicht nach den Preisverhältnissen zur Zeit der Vertragsschließung festgelegt ist (2. Fall). Dieses Rücktrittsrecht besteht bis zur vollständigen Erfüllung des Vertrages.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 23/00h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2000 7 Ob 23/00h
    Veröff: SZ 73/147
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; Beisatz: Als Zweck dieser Regelung wird allgemein angesehen, dass der Verbraucher vor Verträgen geschützt werden soll, bei denen die mangelnde Bestimmtheit des Kaufgegenstands oder des Preises eine volle Abschätzung der wirtschaftlichen Tragweite des Vertrags nicht ermöglicht. (T1)
    Beisatz: § 27 KSchG ist auf Fremdwährungskredite nicht ‑ auch nicht analog ‑ anzuwenden. (T2); Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114404

Im RIS seit

27.10.2000

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20000927_OGH0002_0070OB00023_00H0000_001

Rechtssatz für 7Ob23/00h 1Ob190/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114405

Geschäftszahl

7Ob23/00h; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

27.09.2000

Norm

KSchG §27

Rechtssatz

Das Rücktrittsrecht nach § 27 KSchG dient dazu, dem Konsumenten in einer spezifischen Vertragssituation allein schon wegen der mangelnden Bestimmtheit des Austauschverhältnisses und der Leistungen eine Auflösung des Vertrages zu ermöglichen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 23/00h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2000 7 Ob 23/00h
    Veröff: SZ 73/147
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Vgl; Beisatz: Als Zweck dieser Regelung wird allgemein angesehen, dass der Verbraucher vor Verträgen geschützt werden soll, bei denen die mangelnde Bestimmtheit des Kaufgegenstands oder des Preises eine volle Abschätzung der wirtschaftlichen Tragweite des Vertrags nicht ermöglicht. (T1)
    Beisatz: § 27 KSchG ist auf Fremdwährungskredite nicht ‑ auch nicht analog ‑ anzuwenden. (T2);Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114405

Im RIS seit

27.10.2000

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20000927_OGH0002_0070OB00023_00H0000_002

Rechtssatz für 3Ob112/04y 1Ob76/09x 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0119797

Geschäftszahl

3Ob112/04y; 1Ob76/09x; 1Ob85/11y; 1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

16.02.2005

Norm

KSchG §3 Abs3 Z1

Rechtssatz

Eine kongruente Anbahnung iSd § 3 Abs 3 Z 1 KSchG liegt nur dann vor, wenn der Verbraucher gegenüber dem späteren Vertragspartner zum Ausdruck bringt, in Verhandlungen zum Abschluss eines konkret bestimmten Rechtsgeschäfts treten zu wollen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 112/04y
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 112/04y
  • 1 Ob 76/09x
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 76/09x
    Auch; Beisatz: Maßgeblich ist nur eine kongruente Anbahnung: Der Verbraucher muss gerade jenen Vertrag angebahnt haben, der geschlossen wurde. (T1)
    Beisatz: Hier: Kongruente Anbahnung eines Kaufvertrags über einen Neuwagen verneint. (T2)
  • 1 Ob 85/11y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 85/11y
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119797

Im RIS seit

18.03.2005

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20050216_OGH0002_0030OB00112_04Y0000_001

Rechtssatz für 1Ob190/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0131330

Geschäftszahl

1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

16.03.2017

Norm

KSchG §27

Rechtssatz

§ 27 KSchG, der ein Rücktrittsrecht des Verbrauchers für „Vorauszahlungskäufe“ unter ganz bestimmten Voraussetzungen vorsieht, ist auf Fremdwährungskredite nicht, auch nicht analog, anwendbar. Die Einräumung eines Rücktrittsrechts des Verbrauchers mit der Wirkung, dass sich dieser bis zur Erfüllung eines (endfälligen) Fremdwährungskredits vom Vertrag lösen könnte, ohne dass ein relevanter Willensmangel behauptet werden müsste oder dem Kreditgeber die Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten vorzuwerfen wäre, kann weder mit dem Wortlaut dieser Bestimmung noch mit den Wertungen und dem Zweck dieser Regelung in Einklang gebracht werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Veröff: SZ 2017/34

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131330

Im RIS seit

05.05.2017

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20170316_OGH0002_0010OB00190_16X0000_001

Entscheidungstext 1Ob190/16x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

VbR 2017/68 S 103 (Klauser) - VbR 2017,103 (Klauser) = ÖBA 2017,434/2352 - ÖBA 2017/2352 = JBl 2017,390 = Jus-Extra OGH-Z 6207 = RdW 2017/340 S 488 - RdW 2017,488 = ZFR 2017/219 S 450 - ZFR 2017,450 = RZ 2017,191 EÜ132 - RZ 2017 EÜ132 = EvBl 2018/3 S 30 - EvBl 2018,30 = ecolex 2017/431 S 1058 - ecolex 2017,1058 = SZ 2017/34

Geschäftszahl

1Ob190/16x

Entscheidungsdatum

16.03.2017

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Sailer als Vorsitzenden sowie die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Bydlinski, Mag. Wurzer, Mag. Dr. Wurdinger und die Hofrätin Dr. Hofer-Zeni-Rennhofer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei S***** S*****, vertreten durch die Brauneis Klauser Prändl Rechtsanwälte GmbH, Wien, gegen die beklagte Partei L*****bank ***** Aktiengesellschaft, *****, vertreten durch die ScherbaumSeebacher Rechtsanwälte GmbH, Graz, wegen Feststellung, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Graz als Berufungsgericht vom 26. Juli 2016, GZ 3 R 68/16v-67, mit dem das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz vom 31. März 2016, GZ 22 Cg 19/13p-60, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses vom 2. Mai 2016, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

 

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit 2.040,48 EUR (darin enthalten 340,08 EUR USt) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Die Klägerin investierte im Jahr 2006 im Rahmen eines Veranlagungsmodells in ein Finanzprodukt („Pro Futura Vorsorgeplan“) einer Consulting GmbH, das sich aus einem endfälligen Fremdwährungskredit (Schweizer Franken) im (damaligen) Gegenwert von 266.250 EUR, mit der Verpflichtung zur Rückzahlung des Kapitals zum 30. 6. 2026, zwei fondsgebundenen Lebensversicherungen und aus der Veranlagung in Wertpapiere (85 Stück) eines thesaurierenden Miteigentumsfonds mit der Produktbezeichnung „Hypo-Star ausgewogen“ zusammensetzt.

Mit ihrer am 20. 7. 2012 bei Gericht eingelangten Klage begehrte sie die Feststellung der Haftung der Beklagten für eingetretene, aber der Höhe nach noch nicht feststehende und/oder noch entstehende Schäden durch den von ihr vorgenommenen Abschluss des Finanzprodukts und die Feststellung, dass sie der Beklagten aus dem Kreditvertrag nicht den von der Beklagten behaupteten Betrag von 391.149,03 EUR schulde, sondern – insbesondere infolge wirksamer Aufrechnung mit einer Gegenforderung oder aufgrund eines ihr gegen die Beklagte zustehenden Gegenrechts in Höhe von mindestens 223.011,65 EUR lediglich maximal restliche 168.137,38 EUR, sowie der Haftung für alle allfälligen weiteren Schäden. Dazu erhob sie insgesamt sechs Eventualbegehren, unter anderem gerichtet auf Feststellung der Unwirksamkeit/Aufhebung der Verträge infolge Rücktritts und/oder Anfechtung bzw Zahlung von 223.011,65 EUR sA und Feststellung der Haftung für allfällige weitere Schäden.

Sie begründete ihre Begehren zusammengefasst damit, dass sie das Finanzprodukt über Mitarbeiter der Beklagten sowie einer Consulting GmbH, die der Beklagten als Erfüllungsgehilfin gemäß § 1313a ABGB zuzurechnen sei, erworben habe, ohne von der Beklagten über die zahllosen Risiken, insbesondere die Wechselkurs- und Zinsrisiken, aufgeklärt worden zu sein. Die Beklagte habe das Finanzprodukt so dargestellt, dass zusätzlich zu den laufenden Erträgen aus der Lebensversicherung, die zur Deckung der Franken-Kreditzinsen benutzt werden sollten, am Ende der Laufzeit nach Deckung der aushaftenden Kreditvaluta noch ein Überschuss in annähernd gleicher Höhe wie die ursprüngliche Kreditsumme erwachsen werde. Sie sei über die Sicherheit des Produkts arglistig in die Irre geführt worden und hätte bei richtiger und vollständiger Aufklärung die ihr bei Abschluss der Verträge zur Veranlagung zur Verfügung gestandenen 8.000 EUR auf einem Sparbuch bei einer Verzinsung von 3 % belassen und keinen endfälligen Fremdwährungskredit aufgenommen. Ihre Ansprüche seien nicht verjährt, weil sie Mitarbeiter der Beklagten im Jahr 2008 beruhigt hätten, und sie die Aufrechnung mit ihren Ansprüchen erklärt habe; die wechselseitigen Ansprüche seien einander spätestens 2011 aufrechenbar gegenübergestanden. Darüber hinaus sei die Beratung zum Abstattungskredit nicht in den Geschäftsräumlichkeiten der Beklagten durchgeführt worden, weshalb sie über das Rücktrittsrecht im Sinne des KSchG hätte belehrt werden müssen. Aufgrund der Unterlassung dieser Belehrung stehe ihr das Rücktrittsrecht noch zu.

Mit Schriftsatz vom 2. 6. 2015 erklärte sie den Rücktritt vom Abstattungskreditvertrag gemäß §§ 3 und 3a KSchG, aber auch gestützt auf § 27 KSchG. Aufgrund wirksamer Rücktritts- und Anfechtungserklärungen sei sie von der gesamten Kreditverbindlichkeit Zug um Zug gegen Übertragung der Vermögenswerte, die sie mit dieser Kreditvaluta erworben habe, zu befreien. Im Übrigen stütze sie ihre Ansprüche auch auf Gesetz- und Sittenwidrigkeit und Schadloshaltung wegen Verkürzung über die Hälfte.

Die beklagte Bank wendete im Wesentlichen ein, die Ansprüche der Klägerin seien verjährt, weil sie bereits am 19. 4. 2008 durch ihre Zuzahlung auf das Verrechnungskonto die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten samt der für sie ungünstigen Entwicklung erkennen habe können. Auch sei die Klägerin, die Kenntnisse über Anleihefonds, gemischte Fonds und Aktienfonds mitgebracht habe, sowohl mündlich als auch schriftlich über die sich während der Kreditlaufzeit möglicherweise ergebenden Zins- und Währungs-schwankungen aufgeklärt und darauf hingewiesen worden, dass die Tilgungsträger und/oder das darin angesparte Kapital möglicherweise nicht zur Deckung des Kreditbetrags ausreichen könnten und sie in einem solchen Fall verpflichtet sei, die erforderlichen Mittel zur Kreditabdeckung zusätzlich aufzubringen. Eine arglistige Irreführung liege daher nicht vor.

Mangels Vorliegens einer der taxativ aufgezählten Rücktrittsgründe lägen die Voraussetzungen für einen Rücktritt nach den §§ 3 und 3a KSchG nicht vor. Da mit der Investition der Klägerin in das Finanzprodukt der Consulting GmbH auch die mit den Versicherungen abgeschlossenen Verträge vollständig erfüllt worden seien, scheide ein Rücktrittsrecht nach § 27 KSchG aus.

Das Erstgericht wies das Hauptbegehren und alle Eventualbegehren wegen eingetretener Verjährung ab. Dazu stellte es fest, dass die Klägerin, noch bevor sie Kontakt zu Mitarbeitern der Beklagten gehabt hatte, am 22. 5. 2006 die Consulting GmbH bevollmächtigte, sie bis auf Weiteres in allen Finanzdienstleistungsangelegenheiten zu vertreten. Die Klägerin habe dann im August 2006 über einen Mitarbeiter der von ihr bevollmächtigten Gesellschaft veranlasst, dass der Termin für den Kreditvertragsabschluss mit der Beklagten zur Finanzierung der Tilgungsträger für den 9. 6. 2006 an ihrer Arbeitsstelle vereinbart wurde. Bei diesem Termin habe ein Mitarbeiter der Beklagten der Klägerin das Wesen des von der Beklagten angebotenen Finanzprodukts, nämlich des Tilgungsträgers „Hypo Star ausgewogen“, und das mit dem Fremdwährungskredit verbundene Kursschwankungs- und Währungsrisiko erklärt und sie auf die Risikoeinstufung hingewiesen, nach der es sich um einen Kredit mit mittlerem Risiko handle, bei dem 50 % des Kapitals verloren gehen können.

Weiters stellte das Erstgericht fest:

Die Klägerin schloss am 1. 4. 2008 bei einem weiteren Finanzdienstleister einen Portfolioverwaltungs-vertrag ab, weil sie aufgrund der ihr aus den Medien bekannten Kurs- und Währungsschwankungen des Schweizer Frankens eine Absicherung des von ihr erworbenen Finanzierungsmodelles wünschte. Noch im April 2008 gelangte das Verrechnungskonto der Beklagten erstmals ins Minus, worauf sie den Außenstand von 894,48 EUR durch eine Zuzahlung ausglich. Aufgrund eines neuerlichen Minusstandes des Verrechnungskontos im dritten Quartal 2008 erhielt sie zusätzlich zu den Konto-, Kredit- sowie Tilgungsträgerwert-Auszügen eine Mahnung zugesandt. Die Klägerin deckte auch diesen Außenstand durch Nachzahlung auf dem bei der Beklagten geführten Konto ab. Damit war ihr jedenfalls bewusst, dass die 2006 erworbene Veranlagung nicht die „von ihr erwarteten Eigenschaften“ aufwies. Zudem erkannte sie spätestens im dritten Quartal 2008 aus den Mitteilungen zu den Tilgungsträgern, dass diese weniger als prognostiziert wert sind und das Finanzierungsmodell nicht die erwarteten Hoffnungen erfüllt. Aus Anlass einer neuerlichen Bonitätsüberprüfung der Klägerin im August 2008 sprach ein Mitarbeiter der Beklagten zwar die Möglichkeit einer Erholung der Wirtschaftslage in der noch offenstehenden weiteren 18-jährigen Kreditvertragslaufzeit an, sicherte der Klägerin eine solche Erholung aber nicht zu.

Das Berufungsgericht bestätigte das Urteil des Erstgerichts. Bereits im Jahr 2008 hätten die von der Klägerin getätigten Investitionen nicht mehr ausgereicht, um die laufenden Fremdwährungskreditzinsen und die laufenden Beiträge zu den Tilgungsträgern zu bedienen, sodass sie Zusatzzahlungen leisten und daher damit rechnen habe müssen, dass weitere Deckungslücken entstehen könnten. Für den Beginn des Laufs der Verjährungsfrist sei entscheidend, ob der Geschädigte erkennen habe können, dass die von ihm gewählte Veranlagung entgegen seinen Vorstellungen nicht risikolos sei, sondern die Gefahr eines Kapitalverlusts in sich berge. Dies sei der Klägerin spätestens im Herbst 2008 bekannt gewesen, sodass ihr Anspruch im Zeitpunkt der Klageeinbringung bereits verjährt gewesen sei. Die von ihr geltend gemachten Ansprüche habe sie gegenüber der Beklagten vorab nie geltend gemacht und/oder eingemahnt, weshalb mangels Fälligkeit eine Aufrechnungslage nie eingetreten sei. Damit könne sie ihre (verjährte) Forderung gegenüber der Darlehensforderung der Beklagten auch nicht aufrechnen. Da auch die Voraussetzungen für die von der Klägerin behaupteten Rücktrittsrechte gemäß §§ 3 und 3a sowie § 27 KSchG nicht vorlägen und auch die Anfechtung wegen arglistiger Irreführung, Gesetz- oder Sittenwidrigkeit bzw Verkürzung über die Hälfte ins Leere gingen, seien das Haupt- und die Eventualbegehren insgesamt nicht berechtigt.

Die Revision erklärte das Berufungsgericht für zulässig, weil zur Frage, inwieweit ein Kunde bei noch offenem Kredit seine Schadenersatzforderung aufrechnungsweise (oder als „gegenverrechnet“) gegenüber der den Fremdwährungskredit gewährenden Bank geltend machen könne, eine gefestigte Rechtsprechung noch nicht vorliege.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision der Klägerin ist zwar nicht aus dem vom Berufungsgericht genannten Grund, aber deshalb zulässig, weil der Oberste Gerichtshof zu § 27 KSchG im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten inhaltlich noch nicht (vgl jüngst 3 Ob 240/16i) Stellung genommen hat; sie ist aber nicht berechtigt.

I. Allgemeines

Das Hauptbegehren der Klägerin ist auf Feststellung gerichtet. Damit bedarf es grundsätzlich eines Ausspruchs über den Wert des Entscheidungsgegenstands (§ 500 Abs 2 Z 1 ZPO). Einen Ausspruch, dass dieser Wert 5.000 EUR übersteigt (§ 502 Abs 2 ZPO) hat das Berufungsgericht zwar im Spruch nicht vorgenommen, in seiner rechtlichen Beurteilung aber festgehalten, es bestehe kein Anlass, von der durch die Klägerin mit einem 30.000 EUR übersteigenden Betrag vorgenommenen Bewertung abzugehen. Bei dieser Sachlage erübrigte sich ein Ergänzungsauftrag zur Nachholung des Bewertungsausspruchs (RIS-Justiz RS0042390 [T3]; vgl RS0041647 [T16]).

II. Zur Verjährung

1. Nach gefestigter Rechtsprechung liegt der Primärschaden im Fall einer fehlerhaften Anlageberatung bereits darin, dass sich das Vermögen des Anlegers wegen einer Fehlinformation des Schädigers anders zusammensetzt, als es bei pflichtgemäßem Verhalten des Beraters der Fall wäre. Ein Schaden aus einer fehlerhaften Anlageberatung ist also schon durch den Erwerb des in Wahrheit nicht gewollten Finanzprodukts eingetreten (RIS-Justiz RS0022537 [T22, T24]; RS0129706). Die dreijährige Verjährungsfrist nach § 1489 ABGB beginnt grundsätzlich mit Kenntnis des Primärschadens, auch wenn der Geschädigte die Höhe des Schadens noch nicht beziffern kann, ihm nicht alle Schadensfolgen bekannt oder diese noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte mit einer Feststellungsklage begegnen (RIS-Justiz RS0087615; RS0097976).

2. Zur Frage des Beginns der Verjährungsfrist bei Beratungsfehlern in Bezug auf Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzepte, die – wie auch im vorliegenden Fall – eine Kombination von Fremdwährungskrediten mit verschiedenen Tilgungsträgern vorsehen, hat der Oberste Gerichtshof bereits mehrfach Stellung genommen (6 Ob 153/15s; 1 Ob 212/15f; 5 Ob 177/15p mwN). Bei derartigen Modellen ist demnach entscheidend, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Gesamtkonzept den Zusagen nicht entsprochen hat. Eine – den Zusagen widersprechende und daher den Primärschaden darstellende – Risikoträchtigkeit des Gesamtkonzepts liegt jedenfalls dann vor, wenn sich dieses rein rechnerisch nicht mehr ohne zusätzliche Vermögensverminderung im Vergleich zur (herkömmlichen) Tilgung und Geldmittelbeschaffung entwickeln konnte. Ein nach Erkennen der Risikoträchtigkeit eintretender weiterer Schaden ist als bloßer Folgeschaden zu qualifizieren, dessen Verjährung gleichfalls mit der Kenntnis vom Eintritt des Primärschadens beginnt. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte dann mit einer Feststellungsklage begegnen (RIS-Justiz RS0087615; RS0097976).

3.1 Die Entscheidungen der Vorinstanzen folgen diesen Grundsätzen. Dadurch, dass die Klägerin spätestens im Herbst 2008 über die Risikoträchtigkeit ihrer Veranlagung und damit über das Fehlen (angeblich) zugesagter wesentlicher Eigenschaften der Finanzierung in Kenntnis war, wurde die Verjährungsfrist in Gang gesetzt, auch wenn der Klägerin nicht alle Schadensfolgen bekannt oder noch nicht zur Gänze eingetreten waren.

3.2 Auch die Revisionswerberin bezweifelt im Grunde nicht, dass ihr der Eintritt des Primärschadens spätestens ab Herbst 2008 bekannt war. Wenn sie dennoch meint, es dürfe ihr aus verjährungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zum Nachteil gereichen, dass sie zunächst einmal, und sei es auch über einen längeren Zeitraum (gemeint wohl bis zur Erhebung der Klage), alles versucht habe, um das schlecht verlaufende komplexe Finanzprodukt wieder „ins Lot zu bringen“, übersieht sie, dass die oben wiedergegebene Rechtsprechung zum Beginn der Verjährung gerade ein „Spekulieren auf dem Rücken des Beraters“ verhindern will (RIS-Justiz RS0087615 [T7]; dazu auch GKodek, Ausgewählte Fragen der Schadenshöhe bei Anlegerschäden, ÖBA 2012, 11 [15]).

3.3 Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten unsicher gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann nach der Judikatur in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegengehalten werden kann (9 Ob 17/07a; 6 Ob 103/08b = ÖBA 2009/1528, 144 [PBydlinski]; 1 Ob 12/13s; 4 Ob 102/13y; RIS-Justiz RS0014838). In welcher Form konkret solche Beschwichtigungsversuche stattgefunden haben sollen, legt die Revisionswerberin nicht dar, wenn sie pauschal auf Gespräche mit Vertretern der Consulting GmbH oder der beklagten Bank verweist. Keinesfalls war der Hinweis eines Mitarbeiters der Beklagten im August 2008, die Wirtschaftslage könne sich in der noch offenstehenden weiteren 18-jährigen Kreditvertragslaufzeit auch wieder erholen, geeignet, die Klägerin durch ein „In-Sicherheit-Wiegen“ von der Anspruchsverfolgung abzuhalten. Selbst eine Zukunftsprognose, die auf eine positivere Kursentwicklung hoffen lässt, ändert nämlich nichts am Verjährungsbeginn (RIS-Justiz RS0087615 [T6]).

4. Die Klägerin sieht die Frage der Verjährung auch deswegen unrichtig gelöst, weil sie eine Gegenforderung aus dem Titel des Schadenersatzes erhoben und gegen die Kreditforderung der Klägerin aufgerechnet habe. Unter Verjährungsgesichtspunkten sei sie daher „wie eine Aufrechnungsberechtigte oder eine Faustpfandgläubigerin“ zu betrachten, mit der Konsequenz, dass ihre Ansprüche im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht verjährt gewesen seien.

4.1 Mit Fragen der Aufrechnung mit einer auf fehlerhafte Anlageberatung gestützten – verjährten – Schadenersatzforderung gegen eine Darlehensforderung setzte sich der Oberste Gerichtshof bereits in der Entscheidung 7 Ob 9/13v auseinander. Darin führte er aus, dass eine gültige Aufrechnungserklärung auf den Zeitpunkt zurückwirke, in welchem sich Forderung und Gegenforderung zum ersten Mal aufrechenbar gegenübergestanden seien (RIS-Justiz RS0033973, RS0033904), sodass die Kompensation auch dann zulässig sei, wenn die Forderung des Aufrechnenden im Zeitpunkt seiner Aufrechnungserklärung bereits verjährt sei, solange dies nur nicht im Zeitpunkt der Aufrechnungslage der Fall gewesen sei (RIS-Justiz RS0034016). Gemäß § 1439 ABGB setze die gesetzliche Aufrechnung die Fälligkeit beider Forderungen voraus, sodass vor Fälligkeit beider Forderungen die Aufrechenbarkeit grundsätzlich nicht gegeben sei. Eine Ausnahme bestehe nur für die Forderung des Aufrechnungsgegners, gegen die aufgerechnet werden solle, wenn der Aufrechnende berechtigt sei, vorzeitig zu zahlen (RIS-Justiz RS0033731; RS0033762). Unter Berufung auf die ständige Rechtsprechung und die überwiegende Lehre, wonach eine Schadenersatzforderung erst dann fällig wird, wenn der Geschädigte den Schaden (zahlenmäßig bestimmt) eingemahnt hat (RIS-Justiz RS0023392; Reischauer in Rummel³, § 1323 Rz 16 mwN [vgl nunmehr Harrer/Wagner in Schwimann/Kodek ABGB4 § 1323 Rz 63]), gelangte der Oberste Gerichtshof zum Ergebnis, dass mangels Fälligkeit der Schadenersatzforderung vor Eintritt der Verjährung eine Aufrechnungslage nicht verwirklicht sei.

4.2 Diese Entscheidung wurde in der Literatur mehrfach besprochen (ÖBA 2014/2002, 448 [Madl]; VbR 2014/26, 40 [Schopper]; ZFR 2013/161, 281 [Lenz]), wobei die angeführten Kommentatoren dieser Entscheidung überwiegend zumindest im Ergebnis zustimmten (eher wohl abl Leupold, Fehlberatung beim Fremdwährungskredit und Verjährung, VbR 2013/41, 63).

4.3 Sogar eine Entscheidung, die bisher die einzige ist, kann für das Vorliegen einer gesicherten Rechtsprechung grundsätzlich ausreichen (vgl RIS-Justiz RS0103384 [T5]). Darüber hinaus hat aber der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung 10 Ob 51/16x an dieser Rechtsprechung auch unter Berücksichtigung des Umstands, dass bei endfälligen Fremdwährungskrediten die genaue Schadenshöhe regelmäßig erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit (oder einer allfälligen früher erfolgten Konvertierung) bezifferbar ist, festgehalten, weil andernfalls dem Fremdwährungskreditnehmer über die „Hintertür der Aufrechnung ein Zuwarten und Beobachten der weiteren Entwicklung bis zur Endfälligkeit (und damit ein „Spekulieren auf dem Rücken des Beraters“) ermöglicht werde, was abzulehnen sei.

4.4 Damit liegt zu der vom Berufungsgericht als erheblich erachteten Rechtsfrage bereits Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs vor, an der auch für den vorliegenden Fall festzuhalten ist. Auch bei dem von der Klägerin erworbenen Finanzprodukt ist die genaue Schadenshöhe erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit (oder einer allfälligen früher erfolgten Konvertierung) bezifferbar, sodass sie der drohenden Verjährung mit einer Feststellungsklage zu begegnen gehabt hätte. Losgelöst von der Frage, ob die Klägerin

überhaupt zur vorzeitigen Rückzahlung des endfälligen Fremdwährungskredits berechtigt ist, standen einander Forderung und Gegenforderung vor Ablauf der Verjährungsfrist schon mangels Bezifferbarkeit eines mit Geldersatz ausgleichsfähigen Schadens nie aufrechenbar gegenüber, sodass das Berufungsgericht zutreffend zum Ergebnis gelangte, dass vor Verjährung eine Aufrechnungslage nicht verwirklicht war. Soweit die Klägerin auf GKodek (Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei Fremdwährungskrediten – ein Denkanstoß, in Leupold [Hrsg], Forum Verbraucherrecht 2015, 71 ff; ders, Der schadenersatzrechtliche Freistellungsanspruch – das unbekannte Wesen, Zak 2015/377, 204) Bezug nimmt, muss aus Anlass der vorliegenden Klage darauf schon deswegen nicht näher eingegangen werden, weil nach dieser Ansicht die Geltendmachung eines als Freistellungsanspruch bezeichneten Rechts im Weg der Einrede unbefristet, jedenfalls bis zur Erhebung einer Klage durch die Bank, zustehen soll, was hier aber nicht zu beurteilen ist.

III. Zu § 27 KSchG

1. Die Klägerin legt einen Schwerpunkt ihrer Revision auf die Bestimmung des § 27 KSchG und meint dazu (zusammengefasst), der Wortlaut dieser Bestimmung erlaube auch eine Anwendung außerhalb des Kaufrechts, solange der zukünftige Austausch von Ware und Preis dem Verhältnis nach unbestimmt ist. Kauf sei eine Sonderform des Tausches, wobei sie sich verpflichtet habe, am Tag der vereinbarten Kreditrückzahlung die in EUR ausbezahlte Kreditschuld in Fremdwährung zu begleichen. Der Erwerb der Fremdwährung sei dem Erwerb einer beweglichen körperlichen Sache gleichzuhalten.

2. Die Bestimmung des § 27 KSchG räumt allgemein dem Käufer bei Vorauszahlungskäufen, bei denen er den Kaufpreis in Teilbeträgen vorauszuzahlen hat, ein Rücktrittsrecht ein. Sie hat folgenden Wortlaut:

„Von einem Vertrag über die Lieferung einer beweglichen körperlichen Sache, mit dem sich der Verbraucher verpflichtet, den Kaufpreis in Teilbeträgen vorauszuzahlen, kann er zurücktreten, sofern die Ware bloß durch Erklärung der Vertragspartner bestimmbar oder der Preis nicht nach den Preisverhältnissen zur Zeit der Vertragsschließung festgelegt und solange der Vertrag nicht beiderseits vollständig erfüllt ist. Für die Rückstellung bereits erbrachter Leistungen gilt der § 4 sinngemäß.“

Die Erläuterungen der Regierungsvorlage (744 BlgNR 14. GP 35 f) halten dazu ua Folgendes fest:

„[…] Im Rahmen der anderen (Anm.: neben der nicht zu beanstandenden Variante behandelten) Erscheinungsform sind hingegen die Waren nur ihrer Art nach (Wäsche, Möbel) vorausbestimmt; zur näheren Bestimmung des Kaufgegenstandes ist der Käufer erst mit dem Zeitpunkt berechtigt, da er den 'anzusparenden' Gesamtbetrag geleistet hat; überdies ist er in seiner Spezifikationsbefugnis auf das zu diesem Zeitpunkt bestehende Warenangebot des Verkäufers beschränkt; als Preis ist derjenige vereinbart, den der Käufer zu dem besagten Zeitpunkt für die vom Käufer schließlich bestimmten Waren allgemein verlangt; das Entgelt wird vom Käufer durch Abschlag auf den von ihm angesparten Gesamtbetrag geleistet. […] Diese Ansparverträge werden wiederholt von jungen Mädchen, besonders als Wäsche- oder Möbelansparausstattungsverträge, geschlossen; sie meinen, auf diese Weise sinnvoll für ihre Heiratsausstattung vorzusorgen. Es ist augenscheinlich, dass diese Erscheinungsform von Verträgen – schon mit Rücksicht auf die zumindest europaweit zu beobachtende Wirtschaftslage – nicht nur nachteilig, sondern schon unbillig für die Ansparer ist.“

3. Als Zweck dieser Regelung wird allgemein angesehen, dass der Verbraucher vor Verträgen geschützt werden soll, bei denen die mangelnde Bestimmtheit des Kaufgegenstands oder des Preises eine volle Abschätzung der wirtschaftlichen Tragweite des Vertrags nicht ermöglicht (Apathy in Schwimann/Kodek, ABGB4 Va § 27 KSchG Rz 2; Krejci in Rummel, ABGB³ § 27 KSchG Rz 1; Kolba in Kosesnik-Wehrle, KSchG4 [2015], § 27 Rz 2; Mayrhofer in Fenyves/Kerschner/Vonkilch, Klang³ § 27 KSchG Rz 1; ähnlich Welser/Zöchling-Jud, Bürgerliches Recht II14 Rz 1257; Kalss/Lurger, Rücktrittsrechte 63 f; vgl auch Graf, Warum § 27 KSchG keine Anwendung auf Fremdwährungskredite finden kann, ÖBA 2016, 497 [500]). In der – soweit überblickbar – bislang einzigen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu dieser Bestimmung wurde betont, dass der verschiedentlich vertretene Ansatz, § 27 KSchG verfolge auch den Zweck, den Verbraucher vor der „Härte der langfristigen Bindung“ zu schützen, dem Gesetzestext nicht entnommen werden könne, weil darin nicht auf das Ausmaß der Dauer der Bindung abgestellt werde. Das Rücktrittsrecht nach § 27 KSchG diene dazu, dem Verbraucher in einer spezifischen Vertragssituation allein schon wegen der mangelnden Bestimmtheit des Austauschverhältnisses und der Leistungen eine Auflösung des Vertrags zu ermöglichen, wenn entweder die Ware nicht bestimmt und/oder der Preis nicht nach den Verhältnissen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt ist (7 Ob 23/00h = SZ 73/147). Voraussetzung ist nach dem Gesetzestext, dass es sich beim Vertragsgegenstand um eine bewegliche körperlich Sache handelt (Mayrhofer aaO Rz 2; Krejci aaO Rz 2).

4.1 Ein Fremdwährungskredit liegt vor, wenn der Kredit ganz oder teilweise in einer anderen Währung als in Euro gewährt wird (vgl die Definition in § 2 Abs 12 VkrG, BGBl I 2010/28). Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Kredit in einer anderen Währung als Euro ausbezahlt wird (Heinrich in Schwimann/Kodek, ABGB4 Va § 2 VkrG Rz 58; Schefold in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch4 § 115 Rz 147; zur Unterscheidung echter [effektiver] und einfacher Fremdwährungsschulden ebenda § 115 Rz 131 ff; 1 Ob 163/15z). Maßgebend ist allein, dass die fremde Währung die Rechnungsgrundlage für die Rückzahlungsverpflichtung des Kreditnehmers bildet (Bollenberger in Apathy/Iro/Koziol, Bankvertragsrecht² IV Rz 2/203; Wendehorst in Wendehorst/Zöchling-Jud, Verbraucherkreditrecht [2010] § 2 Rz 57). Im Fall vereinbarter Endfälligkeit erfolgt die Rückführung der laufenden Zinsen und des Kapitalbetrags zum Laufzeitende in der Fremdwährung.

4.2 Zum Teil wird jüngst (nach Erhebung der vorliegenden Klage und in demselben Jahr, in dem das Klagebegehren erstmals auf § 27 KSchG gestützt wurde) in der Literatur erwogen, § 27 KSchG sei („möglicherweise“) wertungsmäßig auch auf endfällige Fremdwährungskredite anzuwenden, weil offen sei, wieviel Euro der Kreditnehmer werde aufwenden müssen, um den Kredit in der Fremdwährung zurückzuzahlen, und damit eine ähnliche Übereilungsgefahr für Verbraucher vorliege (Kolba aaO Rz 5a, der offenbar als erster in einem Satz auf eine ähnliche „Übereilungsgefahr“ hinweist, ohne Analogie anzusprechen; ihm folgend Klauser, Praktische Durchsetzung von Verbraucheransprüchen aus Fremdwährungskrediten, in Leupold [Hrsg], Forum Verbraucherrecht 2015, 103 [141], der seine Ausführungen „eher als Praxistipps bzw als Checkliste denn als wissenschaftliche Abhandlung“ versteht). Nach anderer Ansicht kommt eine Anwendung dieser Bestimmung auf Fremdwährungskredite nicht in Betracht (Graf, Warum § 27 KSchG keine Anwendung auf Fremdwährungskredite finden kann, ÖBA 2016, 497).

4.3

 Beim endfälligen Fremdwährungskredit ist am Fälligkeitstag der Gegenwert des Kapitalbetrags in der Fremdwährung nach dem Tageskurs samt Zinsen zurückzuzahlen. Der zur Begleichung der Schuld erforderliche Betrag ist daher zum dann geltenden Tageskurs zu konvertieren, was den Erwerb der fremden Währung als

Ware und damit deren Kauf erfordert (vgl dazu Aicher in Rummel, ABGB3 § 1046 ABGB Rz 3). Das ändert aber nichts daran, dass es dabei um die dem Willen der Vertragsparteien entsprechende Erfüllung eines Kreditvertrags, bei dem die Rückführung der Kreditsumme und

das Entgelt für die Zurverfügungstellung des Darlehens geschuldet wird, und nicht um die Abstattung eines Kaufpreises in Teilbeträgen für Waren geht, die entweder erst durch einen der Vertragsteile zu bestimmen sind, oder deren Preis nicht nach den Preisverhältnissen zur Zeit der Vertragsschließung festgelegt wurde (vgl Graf aaO 500 f). Der Kreditvertrag ist schon nach der Definition des § 988 ABGB nicht Kauf, sondern entgeltlicher Darlehensvertrag. Selbst wenn man, wie die Klägerin den Charakter des Gesamtgeschäfts vernachlässigt und primär auf den Ankauf der für die Tilgung notwendigen Devisen abstellt, gilt es zu berücksichtigen, dass beim endfälligen Kredit mit Tilgungsträger die Zahlungen des Verbrauchers zunächst nicht der Tilgung des Kreditbetrags, sondern der Bildung von Kapital auf einem Tilgungsträger dienen und vorgesehen ist, dass der Kredit später zumindest teilweise mit Hilfe des Tilgungsträgers zurückgezahlt wird (vgl dazu die Definition in § 2 Abs 13 VkrG). Auch unter diesem Gesichtspunkt liegt nicht eine Vorleistung des Kaufpreises in Teilbeträgen vor, sondern ein Ansparen zur Kapitalbildung (vgl dazu Heinrich aaO Rz 62) mit dem Zweck vor, die Kreditverbindlichkeit zu erfüllen. Der Devisenerwerb dient keinem anderen Zweck und macht das Kreditgeschäft damit auch nicht zum Kaufvertrag. Schon ihrem Wortlaut nach ist die Bestimmung des § 27 KSchG auf Fremd-währungskredite daher nicht anwendbar.

4.4 Auch für eine Anwendung dieser Bestimmung per analogiam verbleibt kein Raum. Eine Analogie setzt die planwidrige Unvollständigkeit des Gesetzes voraus (RIS-Justiz RS0106092; RS0008866 [T2; T4; T11]; RS0008870). Eine solche Lücke kann aber nur dann angenommen werden, wenn Wertungen und Zweck der konkreten gesetzlichen Regelung die Annahme rechtfertigen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen (RIS-Justiz RS0008866 [T27]). Wenn der Gesetzgeber aber für einen bestimmten Sachverhalt eine bestimmte Rechtsfolge bewusst nicht anordnet, liegt keine durch Analogie zu schließende echte Gesetzeslücke vor (RIS-Justiz RS0008870 [T3, T4]; RS0008866 [T8, T13]).

4.5 Wie dargelegt soll § 27 KSchG vor den Risiken schützen, die sich bei einem Vorauszahlungskaufvertrag daraus ergeben können, dass entweder die Ware nicht oder nur der Art nach bestimmt und/oder der Preis nicht nach den Verhältnissen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt ist. Beim Fremdwährungskredit weiß der Verbraucher, dass er zum Fälligkeitszeitpunkt einen bestimmten Betrag in fremder Währung zahlen muss. Dass der Kaufpreis für die Devisen und damit die endgültige Höhe der Kreditbelastung „nach den Preisverhältnissen zur Zeit der Vertragsschließung“ ex ante nicht festgelegt werden kann, ist Ausfluss der Wechselkursunterschiede und -schwankungen, die gewollter Bestandteil eines solchen Finanzierungsmodells sind. Der erkennende Senat hat im Zusammenhang mit der erforderlichen Bekanntgabe der Gesamtbelastung eines Kredits (konkret

nach § 33 BWG) bereits dargelegt, dass das Währungsrisiko (ex ante) nicht ausgedrückt werden kann, ist doch die Berechnung einer Gesamtbelastung, in der nicht vorhersehbare Wechselkursschwankungen berücksichtigt sind, nicht möglich (1 Ob 163/15z). Anders als nach dem Regelungsinhalt des § 27 KSchG, nach dem das Unterlassen der grundsätzlich möglichen Preisbestimmung nach den Verhältnissen zur Zeit des Vertragsabschlusses verpönt ist, sind die Wechselkursschwankungen und damit die Gesamtbelastung aus einem solchen Finanzierungsmodell am Fälligkeitstag auch für die Kreditgeberin ex ante (dem Grunde nach) vorhersehbar. Damit liegt auch kein nach den Maßstäben des § 27 KSchG regelungsbedürftiger Sachverhalt vor, der die Annahme einer Gesetzeslücke rechtfertigen könnte (so im Ergebnis auch Graf aaO 500 ff). Die bloße Meinung, eine analoge Anwendung dieser Bestimmung sei aus Gründen des Verbraucherschutzes wünschenswert, kann die Annahme einer solchen Lücke nicht rechtfertigen (RIS-Justiz RS0008757 [T2]). Es steht den Gerichten nicht zu, ohne Vorliegen einer Gesetzeslücke einen Regelungsinhalt (rechtsfortbildend) zu schaffen, dessen Herbeiführung ausschließlich dem Gesetzgeber obläge (RIS-Justiz RS0008757 [T2]; RS0008866 [T16]; RS0098756 [T3, T5]). Dass der Gesetzgeber selbst eine solche Lücke offensichtlich nicht zu erkennen vermochte, zeigen nicht nur die Erläuterungen der Regierungsvorlage (744 BlgNR 14. GP 35 f), sondern letztlich auch das mit 11. 6. 2010 in Kraft getretene Verbraucherkreditgesetz, BGBl I 2010/28, in das auch Regelungen über Fremdwährungskredite und Tilgungsträger aufgenommen wurden, ohne dass dem Verbraucher ein dem § 27 KSchG vergleichbares Recht eingeräumt worden wäre.

4.6 Zusammengefasst ist daher festzuhalten, dass § 27 KSchG, der ein Rücktrittsrecht des Verbrauchers für „Vorauszahlungskäufe“ unter ganz bestimmten Voraussetzungen vorsieht, auf Fremdwährungskredite nicht, auch nicht analog, anwendbar ist. Die Einräumung eines Rücktrittsrechts des Verbrauchers mit der Wirkung, dass sich dieser bis zur Erfüllung eines (endfälligen) Fremdwährungskredits vom Vertrag lösen könnte, ohne dass ein relevanter Willensmangel behauptet werden müsste oder dem Kreditgeber die Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten vorzuwerfen wäre, kann weder mit dem Wortlaut dieser Bestimmung noch mit den Wertungen und dem Zweck dieser Regelung in Einklang gebracht werden (zutr Graf aaO 497 ff).

IV. Zu den sonstigen Einwendungen der Klägerin:

1. Eine kongruente Anbahnung gemäß § 3 Abs 3 Z 1 KSchG liegt vor, wenn der Verbraucher gegenüber dem späteren Vertragspartner zum Ausdruck bringt, in Verhandlungen zum Abschluss eines konkret bestimmten Rechtsgeschäfts treten zu wollen (RIS-Justiz RS0119797). Ob ein solches „Anbahnen“ vorliegt, ist grundsätzlich eine im Einzelfall zu beurteilende Frage (RIS-Justiz RS0042926 [T3]). Nach den Feststellungen ersuchte die Klägerin über Mitarbeiter der von ihr bevollmächtigten Consulting GmbH, dass der Kreditvertrag an ihrer Arbeitsstelle abgeschlossen werde und veranlasste so ein entsprechendes Treffen mit dem Mitarbeiter der Beklagten. Warum bei dieser Sachlage ein der Klägerin zuzurechnendes Anbahnen nicht gegeben sein soll, ist ebenso wenig nachvollziehbar wie ihr wiederholt vorgetragener Schluss, die Beklagte habe durch ein unsubstantiiertes Bestreiten ihres Rücktrittsvorbringens einen solchen zugestanden. Damit vermag die Klägerin der zutreffenden Beurteilung des Berufungsgerichts, wonach die Initiative und die Bereitschaft zum Abschluss der Verträge von ihr selbst ausging (vgl dazu RIS-Justiz RS0042926 [T1]), auch nichts Stichhältiges entgegenzusetzen. Auch begründet es keine relevante Aktenwidrigkeit, wenn das Berufungsgericht zu Unrecht darauf hingewiesen hat, dass bereits das Erstgericht die Voraussetzung für einen Rücktritt nach § 3 KSchG verneinte.

Auf einen Rücktritt nach § 3a KSchG kommt die Klägerin im Revisionsverfahren nicht mehr zurück.

2. Bereits das Berufungsgericht hat die von der Klägerin geltend gemachte Nichtigkeit des erstinstanzlichen Verfahrens verneint. Eine solche Verneinung der Nichtigkeit ist unanfechtbar (RIS-Justiz RS0042981; RS0043405). Inwieweit die behauptete Nichtigkeit auf das Verfahren zweiter Instanz „durchschlagen soll“, wie die Klägerin in ihrer Revision geltend macht, ist nicht zu erkennen. In Wahrheit strebt sie mit ihrer Argumentation eine ihr günstigere Sachverhaltsgrundlage an, vermag damit aber weder eine Mangelhaftigkeit noch eine Nichtigkeit des Verfahrens zweiter Instanz aufzuzeigen.

3. Auch noch im Revisionsverfahren beruft sich die Klägerin auf Arglist und Irrtum, ohne dass ihre Ausführungen dazu auf den festgestellten Sachverhalt Bezug nehmen würden. Dass der festgestellte Sachverhalt diese Anfechtungstatbestände nicht zu tragen vermag, hat bereits das Berufungsgericht zutreffend aufgezeigt. Darauf kann verwiesen werden (§ 510 Abs 3 ZPO). Ebenso wenig lässt sich aus dem festgestellten Sachverhalt die behauptete Gesetz- und Sittenwidrigkeit ableiten.

4. Die Revisionswerberin vermisst auch Feststellung zur Beurteilung des von ihr unter Berufung auf § 934 ABGB erklärten Vertragsrücktritts, ohne sich jedoch mit den Voraussetzungen dieser Gesetzesstelle näher auseinanderzusetzen. Die Schadloshaltung wegen Verkürzung über die Hälfte stellt schon nach dem Gesetzeswortlaut auf ein Missverhältnis der Werte zum Zeitpunkt des geschlossenen Geschäfts ab (vgl Reischauer in Rummel, ABGB³ § 934 Rz 5). Hinzu kommt, dass die dreijährige Verjährungsfrist (§ 1487 ABGB) für deren Geltendmachung nach ständiger Rechtsprechung und einhelliger Lehre mit dem Vertragsabschluss beginnt (RIS-Justiz RS0019052 [T1], RS0018798; Vollmaier in Fenyves/Kerschner/Vonkilch, Klang3 § 1487 Rz 20; P. Bydlinski in KBB4 § 934 Rz 5; M. Bydlinski in Rummel³ § 1487 ABGB Rz 6; Madl in Kletečka/Schauer, ABGB-ON1.03 § 1487 Rz 14; Dehn in KBB4 § 1487 Rz 3) und bei Einbringung der vorliegenden Klage längst abgelaufen war. Schon aus diesen Gründen hat das Berufungsgericht die Voraussetzungen für eine Vertragsanfechtung nach § 934 ABGB zutreffend verneint.

V. Der Revision ist damit insgesamt ein Erfolg zu versagen.

VI. Die Kostenentscheidung beruht auf §§ 41 Abs 1 ZPO iVm 50 Abs 1 ZPO.

Textnummer

E117691

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:0010OB00190.16X.0316.000

Im RIS seit

11.04.2017

Zuletzt aktualisiert am

15.02.2019

Dokumentnummer

JJT_20170316_OGH0002_0010OB00190_16X0000_000