Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob831/53 3Ob44/56 8Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013881

Geschäftszahl

2Ob831/53; 3Ob44/56; 8Ob31/67; 7Ob123/71; 3Ob150/74; 1Ob29/80; 1Ob193/98h; 1Ob24/05v; 9Ob30/08i; 6Ob256/10f; 6Ob273/11g; 7Ob62/13p; 7Ob27/13s; 1Ob202/13g; 2Ob22/17z; 9Ob77/17i; 1Ob12/19z

Entscheidungsdatum

07.04.1954

Norm

ABGB §851
ABGB §1380 A
ABGB §1385 A

Rechtssatz

In der Einigung, die Grenze gemäß dem Stande der Katastralmappe festzustellen und zu vermarken, liegt eine Vereinbarung über strittige Rechte an bestimmten Grundteilen, die als ein Vergleich iS des § 1380 ABGB anzusehen ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 831/53
    Entscheidungstext OGH 07.04.1954 2 Ob 831/53
  • 3 Ob 44/56
    Entscheidungstext OGH 22.02.1956 3 Ob 44/56
    Auch
  • 8 Ob 31/67
    Entscheidungstext OGH 28.02.1967 8 Ob 31/67
    Veröff: SZ 40/29
  • 7 Ob 123/71
    Entscheidungstext OGH 10.09.1971 7 Ob 123/71
  • 3 Ob 150/74
    Entscheidungstext OGH 17.09.1974 3 Ob 150/74
  • 1 Ob 29/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 29/80
  • 1 Ob 193/98h
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 193/98h
    Ähnlich
  • 1 Ob 24/05v
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 24/05v
    Auch; Beisatz: Für die Irrtumsanfechtung eines vor einem Zivilgeometer geschlossenen außergerichtlichen Vergleichs über den Grenzverlauf gelten die Grundsätze der §§ 1385 ff ABGB. (T1)
  • 9 Ob 30/08i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 30/08i
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 256/10f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 256/10f
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Eine vergleichsweise vorgenommene Festlegung der Grenze hat unmittelbar Bedeutung für die Eigentumsverhältnisse. Es ist lediglich zu prüfen, ob ein wirklicher Streit über die Grenze vorlag oder die Parteien nur eine Eigentumsübertragung verschleiern wollten. (T2)
  • 6 Ob 273/11g
    Entscheidungstext OGH 12.01.2012 6 Ob 273/11g
  • 7 Ob 62/13p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 62/13p
    Beis wie T2; Beisatz: Die Zustimmungsfiktion des § 25 Abs 2 und 5 VermG greift immer dann, wenn ein Grundeigentümer nicht fristgerecht das Gericht anruft. Ein solcher Fall hat genauso wie eine vergleichsweise Grenzfestlegung unmittelbare Bedeutung für die Eigentumsverhältnisse. Bereits nach Fristablauf stehen die Eigentumsverhältnisse an der fraglichen Grenze kraft unwiderlegbar fingierter Zustimmung und mit unmittelbarer sachenrechtlicher Wirkung auf das Eigentumsrecht fest, ohne dass es auf eine Ersichtlichmachung im Grenzkataster, eine Verbücherung oder den Bescheid einer Behörde ankäme. Einer dem Eintragungsgrundsatz entsprechenden Einverleibung bedarf es nicht. Durch die unwiderlegbare Zustimmungsfiktion des § 25 Abs 5 VermG wird der Grenzverlauf neu in konstitutiver Weise festgelegt. (T3)
    Veröff: SZ 2013/39
  • 7 Ob 27/13s
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 27/13s
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2013/52
  • 1 Ob 202/13g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 202/13g
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Die Wirksamkeit des Vergleichs über den Verlauf der Grundstücksgrenze hängt nicht vom vorherigen Vermarken in der Natur ab. Nach dem Grundsatz der Privatautonomie steht es den Parteien frei, die strittige Grenze unter Hinweis auf die Katastralmappe festzulegen, ohne dass dies die Kenntnis voraussetzt, wie diese Grenze in der Natur tatsächlich verläuft. (T4)
    Beisatz: Ein Vergleich über den Grenzverlauf führt bei nicht in den Grenzkataster aufgenommenen Grundstücken zu einer Berichtigung der Grenze, ohne dass es weiterer Schritte bedürfte. (T5)
  • 9 Ob 77/17i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 77/17i
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 12/19z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 12/19z
    Vgl auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0013881

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19540407_OGH0002_0020OB00831_5300000_001

Rechtssatz für 3Ob394/61 7Ob305/62 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0049559

Geschäftszahl

3Ob394/61; 7Ob305/62; 5Ob333/64; 8Ob504/78; 1Ob29/80; 8Ob626/84; 6Ob656/87; 7Ob628/89; 1Ob38/92 (1Ob39/92); 1Ob512/96; 1Ob53/97v; 4Ob266/97i; 6Ob12/98b; 6Ob230/98m; 7Ob239/04d; 10Ob18/05b; 9Ob18/08z; 4Ob94/08i; 6Ob102/08f; 6Ob256/10f; 1Ob181/14w; 1Ob77/16d; 2Ob22/17z; 1Ob14/17s; 9Ob34/17s; 9Ob77/17i

Entscheidungsdatum

18.10.1961

Norm

ABGB §523 A
ZPO §272 A
AllgGAG §3

Rechtssatz

Die Grundbuchmappe beurkundet nicht die Grenze; sie ist nur ein Beweismittel wie jedes anderes.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 394/61
    Entscheidungstext OGH 18.10.1961 3 Ob 394/61
  • 7 Ob 305/62
    Entscheidungstext OGH 24.10.1962 7 Ob 305/62
  • 5 Ob 333/64
    Entscheidungstext OGH 21.01.1965 5 Ob 333/64
  • 8 Ob 504/78
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 8 Ob 504/78
    nur: Die Grundbuchmappe beurkundet nicht die Grenze. (T1)
    Veröff: SZ 51/64
  • 1 Ob 29/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 29/80
    Auch
  • 8 Ob 626/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 626/84
    Auch
  • 6 Ob 656/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 656/87
    Beisatz: Erst durch die Eintragung der Grundstücke im Grenzkataster wird die "Papiergrenze" verbindlich. (T2)
  • 7 Ob 628/89
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 7 Ob 628/89
    nur T1
  • 1 Ob 38/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 38/92
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Behauptung eines bestimmten Grenzverlaufs kann weder durch Grundbuchsauszüge noch durch Mappenkopien bewiesen werden. (T3)
    Veröff: SZ 66/11 = EvBl 1993/193 S 810
  • 1 Ob 512/96
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 512/96
    Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 69/187
  • 1 Ob 53/97v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 53/97v
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 266/97i
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 266/97i
    Vgl auch; Veröff: SZ 70/185
  • 6 Ob 12/98b
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 6 Ob 12/98b
    Beis wie T3
  • 6 Ob 230/98m
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 230/98m
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, wo die natürliche Grenze verläuft, ist eine Frage der Würdigung aller Beweise einschließlich der Katastermappe und Grundbuchsmappe sowie eine Frage der Feststellung von Tatsachen. Dazu gehört auch die Frage der Kulturgattungen. (T4)
  • 7 Ob 239/04d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 7 Ob 239/04d
    Auch
  • 10 Ob 18/05b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 10 Ob 18/05b
    Auch
  • 9 Ob 18/08z
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 18/08z
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 94/08i
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 94/08i
    Beis wie T3
  • 6 Ob 102/08f
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 102/08f
    Beis wie T2; Beis wie T4
  • 6 Ob 256/10f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 256/10f
    Vgl; nur T2
  • 1 Ob 181/14w
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 181/14w
    Vgl auch; Beisatz: Nach § 8 Z 1 VermG erbringt der Grenzkataster den verbindlichen Nachweis für die darin enthaltenen Grundstücksgrenzen. (T5)
  • 1 Ob 77/16d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 77/16d
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Vgl
  • 1 Ob 14/17s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 14/17s
  • 9 Ob 34/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 Ob 34/17s
    Vgl auch; Beis wie T4 nur: Die Frage, wo die natürliche Grenze verläuft, ist eine Frage der Würdigung aller Beweise sowie eine Frage der Feststellung von Tatsachen. (T6)
  • 9 Ob 77/17i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 77/17i
    Vgl auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0049559

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19611018_OGH0002_0030OB00394_6100000_001

Rechtssatz für 8Ob147/63 1Ob501/78 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038593

Geschäftszahl

8Ob147/63; 1Ob501/78; 1Ob193/98h; 6Ob256/10f; 1Ob100/13g; 2Ob22/17z; 1Ob14/17s; 9Ob77/17i; 5Ob57/18w

Entscheidungsdatum

25.06.1963

Norm

ABGB §431
AllgGAG §3
GV §43

Rechtssatz

Da weder die Katastralmappe noch die Grundbuchsmappe einen Beweis über die Richtigkeit der eingezeichneten Grenzen machen, ist aus dem in den Mappen aufscheinenden Grenzverlauf nichts zu gewinnen, wenn feststeht, daß der Weg, der nach den Mappen die Grenze bildet, im Laufe der Jahre in den Grundbesitz eines Anrainers "hineingewandert" ist.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 147/63
    Entscheidungstext OGH 25.06.1963 8 Ob 147/63
  • 1 Ob 501/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 501/78
    Auch
  • 1 Ob 193/98h
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 193/98h
    nur: Weder die Katastralmappe noch die Grundbuchsmappe machen einen Beweis über die Richtigkeit der eingezeichneten Grenzen. (T1)
  • 6 Ob 256/10f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 256/10f
    nur T1
  • 1 Ob 100/13g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 100/13g
    Auch
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    nur T1; Beisatz: Die Katastralmappe des Grundsteuerkatasters ist für noch nicht in den Grenzkataster aufgenommene Grundstücke weiterzuführen (§ 52 VermG). (T2)
  • 1 Ob 14/17s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 14/17s
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 77/17i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 77/17i
    Vgl auch; nur T1
  • 5 Ob 57/18w
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 57/18w
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0038593

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19630625_OGH0002_0080OB00147_6300000_001

Rechtssatz für 7Ob202/73 6Ob668/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034350

Geschäftszahl

7Ob202/73; 6Ob668/79; 6Ob674/84; 1Ob550/87; 1Ob507/89; 3Ob563/95; 9Ob142/02a; 6Ob60/10g; 4Ob62/11p; 9Ob29/13z; 2Ob22/17z

Entscheidungsdatum

05.12.1973

Norm

ABGB §1487

Rechtssatz

Die dreijährige Verjährungsfrist des § 1487 ABGB für die Vertragsanfechtung wegen eines Irrtums, wobei sich der andere vertragschließende Teil keiner List schuldig gemacht hat, beginnt schon mit dem Vertragsabschluss zu laufen (Klang in Klang 2.Auflage VI 630, SZ 39/56 ua).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 202/73
    Entscheidungstext OGH 05.12.1973 7 Ob 202/73
    Veröff: NZ 1974,155
  • 6 Ob 668/79
    Entscheidungstext OGH 24.10.1979 6 Ob 668/79
  • 6 Ob 674/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1986 6 Ob 674/84
    Auch
  • 1 Ob 550/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 550/87
  • 1 Ob 507/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 1 Ob 507/89
    Veröff: RdW 1989,190
  • 3 Ob 563/95
    Entscheidungstext OGH 31.08.1995 3 Ob 563/95
  • 9 Ob 142/02a
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 142/02a
  • 6 Ob 60/10g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 60/10g
  • 4 Ob 62/11p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 62/11p
    Auch; Veröff: SZ 2011/84
  • 9 Ob 29/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 29/13z
    Beisatz: Ist die Verjährung eingetreten, so kann auch keine Einrede mehr erhoben werden. (T1)
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0034350

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19731205_OGH0002_0070OB00202_7300000_003

Rechtssatz für 2Ob179/74 1Ob662/76 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0032543

Geschäftszahl

2Ob179/74; 1Ob662/76; 1Ob628/77; 5Ob505/79; 2Ob48/79; 7Ob607/79; 2Ob542/79 (2Ob543/79); 8Ob154/79; 8Ob7/80; 3Ob548/81; 1Ob589/83 (1Ob590/83); 3Ob547/83; 8Ob84/87; 9ObA116/89; 9ObA250/89; 9ObA214/92; 4Ob510/93; 9ObA303/93 (9ObA304/93); 8Ob2361/96f; 4Ob275/97p; 7Ob387/97f; 1Ob193/98h; 9Ob105/00g; 9ObA137/00p; 8ObA88/01a; 8ObA58/01i; 3Ob280/02a; 10Ob62/03w; 1Ob24/05v; 7Ob206/05b; 9Ob30/08i; 8ObA36/10t; 9ObA111/10d; 7Ob29/11g; 3Ob163/13m; 2Ob22/17z; 1Ob17/17g; 8Ob91/17s

Entscheidungsdatum

26.09.1974

Norm

ABGB §870 A
ABGB §871 A
ABGB §871 BIV
ABGB §1380 A
ABGB §1385 A
ABGB §1387

Rechtssatz

Die Anfechtung eines Vergleiches nach § 1385 ABGB setzt die Geltendmachung eines Irrtums über Umstände voraus, die die Parteien beim Abschluss des Vergleiches als feststehend, unzweifelhaft und unstreitig angenommen haben.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 179/74
    Entscheidungstext OGH 26.09.1974 2 Ob 179/74
    Veröff: SZ 47/102 = EvBl 1975/90 S 185 = ZVR 1975/147 S 209
  • 1 Ob 662/76
    Entscheidungstext OGH 14.06.1976 1 Ob 662/76
  • 1 Ob 628/77
    Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 628/77
    Beisatz: Auch konstitutives Anerkenntnis. (T1)
  • 5 Ob 505/79
    Entscheidungstext OGH 13.02.1979 5 Ob 505/79
    Veröff: EFSlg 33838
  • 2 Ob 48/79
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 2 Ob 48/79
  • 7 Ob 607/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 607/79
  • 2 Ob 542/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 2 Ob 542/79
  • 8 Ob 154/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 154/79
  • 8 Ob 7/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 7/80
  • 3 Ob 548/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 548/81
  • 1 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 589/83
  • 3 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 3 Ob 547/83
  • 8 Ob 84/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 8 Ob 84/87
    Beisatz: Die sie daher nicht der Streitbereinigung unterwerfen wollten. (T2)
    Veröff: ZVR 1989/15 S 22
  • 9 ObA 116/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 9 ObA 116/89
    Auch; Beisatz: Auch ein Rechtsirrtum einer Partei berechtigt daher nicht zur Anfechtung eines Vergleiches. Der Irrtum über einen von der Bereinigungswirkung erfassten Streitpunkt (Vergleichspunkt) berechtigt nur bei listiger Irreführung durch den Gegner zur Anfechtung. (T3)
    Veröff: JBl 1990,333
  • 9 ObA 250/89
    Entscheidungstext OGH 18.10.1989 9 ObA 250/89
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 214/92
    Entscheidungstext OGH 30.09.1992 9 ObA 214/92
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Auch ein Rechtsirrtum einer Partei berechtigt daher nicht zur Anfechtung eines Vergleiches. (T4)
  • 4 Ob 510/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 510/93
  • 9 ObA 303/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 9 ObA 303/93
    Vgl auch; Veröff: SZ 67/31
  • 8 Ob 2361/96f
    Entscheidungstext OGH 12.12.1996 8 Ob 2361/96f
  • 4 Ob 275/97p
    Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 275/97p
    Auch; Beisatz: Ob der Irrende den Irrtum vermeiden hätte können, spielt, wie ganz allgemein bei der Irrtumsanfechtung nach §§ 871ff ABGB, in der Regel keine Rolle. (T5)
  • 7 Ob 387/97f
    Entscheidungstext OGH 05.05.1998 7 Ob 387/97f
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Anerkenntnis. (T6)
  • 1 Ob 193/98h
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 193/98h
    Auch; Beis wie T4
  • 9 Ob 105/00g
    Entscheidungstext OGH 31.05.2000 9 Ob 105/00g
  • 9 ObA 137/00p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 ObA 137/00p
    Beis wie T2; Beis wie T4
  • 8 ObA 88/01a
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 8 ObA 88/01a
  • 8 ObA 58/01i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 ObA 58/01i
    Beisatz: Für die Voraussetzungen der Irrtumsanfechtung trifft grundsätzlich die Behauptungslast und Beweislast den Anfechtenden. (T7)
    Beisatz: Es können jedoch nur solche Umstände als unstrittige Vergleichsgrundlage angesehen werden, bei denen auch dem Vertragspartner ersichtlich ist, dass insoweit eine übereinstimmende Ansicht beider Vertragsparteien vorliegt. (T8)
  • 3 Ob 280/02a
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 280/02a
    Vgl auch; Beisatz: Ein Irrtum über die Streitpunkte kann im Allgemeinen nicht zur Anfechtung des Vergleichs führen. (T9)
  • 10 Ob 62/03w
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 10 Ob 62/03w
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Irrtum über Vergleichsgrundlage bejaht. (T10)
  • 1 Ob 24/05v
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 24/05v
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Beide Parteien legten zur Zeit des Vertragsabschlusses ihren Erklärungen zu Grunde, dass der vom Zivilgeometer herangezogene Straßenvermessungsplan richtig erstellt sei. (T11)
    Beisatz: Der auf einer unrichtigen Grundlage beruhende Vergleich kann nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich von jedem der Streitteile angefochten werden. (T12)
  • 7 Ob 206/05b
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 206/05b
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Anfechtung eines angenommenen Abfindungsanbotes. (T13)
  • 9 Ob 30/08i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 30/08i
    Auch; Hier: einvernehmliche Festlegung einer Grundgrenze. (T14)
  • 8 ObA 36/10t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 ObA 36/10t
  • 9 ObA 111/10d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 ObA 111/10d
  • 7 Ob 29/11g
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 7 Ob 29/11g
    Vgl; Beis wie T7
  • 3 Ob 163/13m
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 163/13m
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Vgl auch
  • 1 Ob 17/17g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 17/17g
    Beis wie T7; Beis wie T8
  • 8 Ob 91/17s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 91/17s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0032543

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19740926_OGH0002_0020OB00179_7400000_002

Rechtssatz für 7Ob552/78 7Ob653/79 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0012186

Geschäftszahl

7Ob552/78; 7Ob653/79; 1Ob29/80; 3Ob606/80; 7Ob614/84; 1Ob515/90; 1Ob24/91; 1Ob516/96; 1Ob512/96; 1Ob2003/96g; 10Ob69/98i; 6Ob80/98b; 4Ob288/99b; 5Ob157/03d; 6Ob95/04w; 4Ob94/08i; 5Ob262/08b; 5Ob281/08x; 8Ob126/12f; 8Ob69/12y; 1Ob185/13g; 1Ob210/15m; 1Ob218/15p; 1Ob226/16s; 2Ob22/17z; 6Ob52/17s; 9Ob34/17s; 8Ob48/17t; 9Ob77/17i; 1Ob12/19z; 8Ob41/19s; 4Ob162/19f

Entscheidungsdatum

20.04.1978

Norm

ABGB §523 Cd
ZPO §503 Z4 E4c/17

Rechtssatz

Bei der Negatorienklage hat der Kläger sein Eigentum und den Eingriff des Beklagten, dieser hingegen die Berechtigung seines Eingriffs zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 552/78
    Entscheidungstext OGH 20.04.1978 7 Ob 552/78
  • 7 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 653/79
  • 1 Ob 29/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 29/80
  • 3 Ob 606/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 606/80
  • 7 Ob 614/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 614/84
    Auch; nur: Dieser hingegen die Berechtigung seines Eingriffs zu beweisen. (T1)
    Veröff: SZ 57/183
  • 1 Ob 515/90
    Entscheidungstext OGH 02.05.1990 1 Ob 515/90
    Veröff: SZ 63/73 = JBl 1991, 446 (Hoyer/Pfersmann)
  • 1 Ob 24/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 24/91
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 516/96
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 516/96
    Veröff: SZ 69/135
  • 1 Ob 512/96
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 512/96
    Auch; Veröff: SZ 69/187
  • 1 Ob 2003/96g
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2003/96g
    Auch
  • 10 Ob 69/98i
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 Ob 69/98i
    Auch
  • 6 Ob 80/98b
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 80/98b
    Auch; Beisatz: Wenn der ein Servitutsrecht behauptende Beklagte einen Titel nachzuweisen vermag, ist es Sache des Eigentumsfreiheitsklägers, eine dennoch vorliegende materielle Anspruchsvoraussetzung zur Begründung der Freiheit seines Eigentums nachzuweisen.. (T2)
  • 4 Ob 288/99b
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 288/99b
    Auch; Veröff: SZ 72/186
  • 5 Ob 157/03d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 5 Ob 157/03d
  • 6 Ob 95/04w
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 95/04w
    Vgl auch; Beisatz: Den Servitutsberechtigten, der sich auf eine auf der ersteigerten Liegenschaft zu seinen Gunsten lastende offenkundige, nichtverbücherte Servitut stützt, trifft, unabhängig davon, ob er den Ersteher mit Servitutenklage belangt oder von diesem mit Servitutenfreiheitsklage belangt wird, die Behauptungs- und Beweislast für alle das Aufrechtbleiben dieser Dienstbarkeit begründenden Tatsachen, insbesondere dass nach den im Zeitpunkt des Zuschlags gegebenen tatsächlichen Rang- und Belastungsverhältnissen die offenkundige Dienstbarkeit zu übernehmen war; Hier: Betrifft Rechtslage vor der EO-Novelle 2000. (T3)
  • 4 Ob 94/08i
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 94/08i
  • 5 Ob 262/08b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 262/08b
  • 5 Ob 281/08x
    Entscheidungstext OGH 10.02.2009 5 Ob 281/08x
    Vgl; Beisatz: Den Servitutsberechtigten, der sich auf eine auf der ersteigerten Liegenschaft zu seinen Gunsten lastende, nicht verbücherte Servitut stützt, weil dem Erwerber Schlechtgläubigkeit anzulasten ist, trifft die Behauptungs- und Beweislast für alle das Aufrechtbleiben dieser Dienstbarkeit begründenden Tatsachen. (T4)
    Bem: Hier: Rechtslage nach der EO-Novelle 2000. (T5)
  • 8 Ob 126/12f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2012 8 Ob 126/12f
    Auch; Veröff: SZ 2012/129
  • 8 Ob 69/12y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 8 Ob 69/12y
    nur T1
  • 1 Ob 185/13g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2013 1 Ob 185/13g
  • 1 Ob 210/15m
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 210/15m
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 218/15p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 218/15p
  • 1 Ob 226/16s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 1 Ob 226/16s
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Beisatz: Gegenstand der Behauptungs- und Beweislast des Klägers ist auch die richtige Grenze, weil nur danach Eigentum und Eingriff geprüft werden können. Ist der Verlauf der richtigen Grenze strittig, ist darüber als Vorfrage im streitigen Verfahren zu entscheiden. (T6)
  • 6 Ob 52/17s
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 52/17s
    Beis wie T6 nur: Gegenstand der Behauptungs- und Beweislast des Klägers ist auch die richtige Grenze, weil nur danach Eigentum und Eingriff geprüft werden können. (T7)
  • 9 Ob 34/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 Ob 34/17s
    Beis wie T6
  • 8 Ob 48/17t
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 48/17t
  • 9 Ob 77/17i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 77/17i
    Beis wie T6
  • 1 Ob 12/19z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 12/19z
    Beis wie T6
  • 8 Ob 41/19s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 41/19s
  • 4 Ob 162/19f
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 4 Ob 162/19f
    Vgl; Beisatz: Der Kläger muss auch beweisen, dass sich der Beklagte als Eigentümer des vom Klagebegehren erfassten vermeintlich herrschenden Grundstücks ein Gebrauchsrecht anmaßt, ein solches also behauptet hat. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0012186

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19780420_OGH0002_0070OB00552_7800000_001

Rechtssatz für 9Ob501/95 4Ob1660/95 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039843

Geschäftszahl

9Ob501/95; 4Ob1660/95; 8ObA291/95; 5Ob502/96; 5Ob2152/96y; 7Ob334/97m; 5Ob12/99x; 6Ob59/99s; 7Ob184/99f; 5Ob123/00z; 5Ob85/01p; 6Ob130/01p; 5Ob128/01m; 5Ob205/01k; 5Ob274/01g; 1Ob201/02v; 1Ob35/02g; 7Ob304/04p; 6Ob61/05x; 6Ob18/06z; 3Ob66/06m; 6Ob176/06k; 7Ob56/06w; 2Ob161/06z; 5Ob236/06a; 8ObA68/07v; 2Ob19/08w; 2Ob71/07s; 1Ob83/08z; 6Ob43/08d; 2Ob27/09y; 5Ob75/09d; 1Ob5/10g; 8Ob13/10k; 7Ob254/10v; 2Ob167/10p; 9ObA23/11i; 4Ob16/11y; 8ObA19/11v; 7Ob116/11a; 2Ob160/11k; 5Ob19/12y; 9Ob33/12m; 2Ob180/12b; 2Ob66/13i; 5Ob50/13h; 9ObA55/14z; 1Ob37/14v; 5Ob141/14t; 8Ob40/14m; 2Ob14/15w; 4Ob221/14z; 7Ob31/15g; 10Ob34/15w; 7Ob112/15v; 1Ob28/15x; 8ObA1/16d; 2Ob22/17z; 9ObA56/16z; 3Ob62/17i; 1Ob47/17v; 8Ob26/17g; 9ObA117/17x; 8ObA6/18t; 9Ob39/18b; 2Ob137/18p; 3Ob181/18s; 5Ob102/19i

Entscheidungsdatum

11.01.1995

Norm

ZPO §236 F
ZPO §259 Abs2
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Bindungswirkung des Vorprozesses für den Folgeprozess.

Entscheidungstexte

  • 9 Ob 501/95
    Entscheidungstext OGH 11.01.1995 9 Ob 501/95
    Veröff: SZ 68/2
  • 4 Ob 1660/95
    Entscheidungstext OGH 24.10.1995 4 Ob 1660/95
  • 8 ObA 291/95
    Entscheidungstext OGH 18.01.1996 8 ObA 291/95
    Auch; Beisatz: Dies dann, wenn zwar keine Identität der Begehren vorliegt, aber gewisse Fälle der Präjudizialität gegeben sind. (T1)
    Beisatz: Hier: War das Klagebegehren im Vorprozess auf Feststellung des aufrechten Bestehens des Dienstverhältnisses gerichtet, stellt die Annahme im Vorprozess, das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers sei aufgrund unberechtigten Austrittes gelöst worden, eine der Rechtskraft nicht fähige Vorfrage dar. (T2)
  • 5 Ob 502/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 5 Ob 502/96
    Vgl; Beisatz: Für die Beurteilung des von der Rechtskraftwirkung erfassten Streitgegenstandes sind jedoch nur jene Tatsachenbehauptungen maßgeblich, die die Begründung des erhobenen Sachantrages (Urteilsbegehrens) erforderte. Die Präklusionswirkung der materiellen Rechtskraft einer Vorentscheidung für den Folgeprozess erstreckt sich demnach auf das Vorbringen von Tatsachen, die zur Vervollständigung oder Entkräftung jenes rechtserzeugenden Sachverhalts dienten, aus dem das erste Urteilsbegehren abgeleitet wurde; die rechtskräftige Verneinung eines Anspruchs ist auf den vom Gericht zur Abweisung herangezogenen Sachverhalt - den "maßgeblichen" Sachverhalt - beschränkt. (T3)
  • 5 Ob 2152/96y
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2152/96y
    Beisatz: Hier: Verfahrensgegenstand war im Vorverfahren die gesetzlich zulässige Mindestzinshöhe; ein durchaus zulässiger Zwischenantrag (oder auch Hauptantrag) betreffend die maßgebende Ausstattungskategorie war dort nicht gestellt gewesen, daher: Bindung an die im Wege der Vorfragenbeurteilung vorgenommene Einstufung der Wohnung der Antragstellerin in eine bestimmte Ausstattungskategorie ist zu verneinen. (T4)
  • 7 Ob 334/97m
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 7 Ob 334/97m
    Auch; Beisatz: Ein zur Bindung führender Sonderfall der Präjudizialität liegt vor, wenn ein bestimmtes Rechtsverhältnis als Ganzes den Gegenstand der Vorentscheidung bildete. (T5)
  • 5 Ob 12/99x
    Entscheidungstext OGH 09.02.1999 5 Ob 12/99x
    Vgl; Beisatz: Nur die Entscheidung über einen (zulässigen) Zwischenantrag oder Hauptantrag betreffend die maßgebende Ausstattungskategorie kann Bindungswirkung auf nachfolgende Verfahren entfalten. Ist eine solche Entscheidung nicht ergangen, so besteht (für einen neuerlichen Hauptmietzinsüberprüfungsantrag) keine Bindung an die Vorentscheidung, mit welcher ebenfalls nur über einen Zinsüberprüfungsantrag abgesprochen wurde. (T6)
  • 6 Ob 59/99s
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 59/99s
    Auch; Beis wie T6 nur: Nur die Entscheidung über einen (zulässigen) Zwischenantrag oder Hauptantrag betreffend die maßgebende Ausstattungskategorie kann Bindungswirkung auf nachfolgende Verfahren entfalten. (T7)
  • 7 Ob 184/99f
    Entscheidungstext OGH 13.10.1999 7 Ob 184/99f
    Vgl
  • 5 Ob 123/00z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2000 5 Ob 123/00z
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 5 Ob 85/01p
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 5 Ob 85/01p
    Auch; Beisatz: Entscheidungen über Sachanträge, die sich auf unterschiedliche Zinsperioden erstrecken, entfalten hinsichtlich Vorfragen keine bindende Wirkung für nachfolgende Verfahren über die selbe Vorfragen. (T8)
    Beisatz: Hier: Mangels Bindungswirkung der im Vorverfahren ergangenen Entscheidung ist die Vorfrage der Unwirksamkeit der Mietzinsvereinbarung hier neu zu überprüfen und die zwischenzeitig eingetretene Präklusion nach § 16 Abs 8 MRG zu berücksichtigen. (T9)
  • 6 Ob 130/01p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 6 Ob 130/01p
    Beisatz: Die materielle Rechtskraft und Bindungswirkung des Urteils im Vorprozess schneidet die Geltendmachung von Rechtsgründen ab, die releviert und entschieden wurden oder deren Geltendmachung unterblieben ist. (T10)
  • 5 Ob 128/01m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 5 Ob 128/01m
    Beisatz: Die Präklusionswirkung der materiellen Rechtskraft einer Vorentscheidung für den Folgeprozess erstreckt sich auf das Vorbringen von Tatsachen, die zur Vervollständigung oder Entkräftung jenes rechtserzeugenden Sachverhalts dienten, aus dem das Ersturteilsbegehren abgeleitet wurde, sohin auf den "maßgeblichen" Sachverhalt. Von dieser Vorentscheidung kann nur dann und soweit abgegangen werden, als sich der zu Grunde liegende Sachverhalt geändert hat. (T11)
    Veröff: SZ 74/142
  • 5 Ob 205/01k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 5 Ob 205/01k
    Beis wie T7; Beis wie T8
  • 5 Ob 274/01g
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 5 Ob 274/01g
    Vgl; Beisatz: Hier: Rechtskräftiges Urteil, in welchem der Kläger schuldig erkannt wurde, Mietzinse für bestimmte Monate zu bezahlen. Für Zeiträume vor und nach jenen, die vom rechtskräftigen Urteil umfasst sind, stellt die Beurteilung der Zulässigkeit des begehrten Mietzinses nur eine Vorfrage dar, deren Beurteilung keine Bindungswirkung für andere Zeiträume umfasst. (T12)
  • 1 Ob 201/02v
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 201/02v
    Beis wie T3 nur: Die rechtskräftige Verneinung eines Anspruchs ist auf den vom Gericht zur Abweisung herangezogenen Sachverhalt - den "maßgeblichen" Sachverhalt - beschränkt. (T13)
    Beisatz: Die (Einmaligkeitswirkung der) Rechtskraft schließt nur die neuerliche Entscheidung über das gleiche Begehren auf Grund derselben Sachlage und auch die Geltendmachung des gleichen Begehrens auf Grund von Tatsachen, die bereits vor Schluss der mündlichen Verhandlung des Vorprozesses vorhanden und der verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren, aber infolge Verletzung einer prozessualen Diligenzpflicht der Parteien nicht zum Gegenstand des Verfahrens gemacht wurden, aus. (T14)
  • 1 Ob 35/02g
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 35/02g
    Beisatz: Eine Bindungswirkung kann nur dann eintreten, wenn die diesbezüglichen Feststellungen in dem im Vorprozess ergangenen Urteil entscheidungswesentlich waren, denn sonst hätten diese (aufgrund mangelnder Beschwer) im Vorprozess nicht bekämpft werden können. (T15)
  • 7 Ob 304/04p
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 7 Ob 304/04p
    Vgl auch; Beisatz: Die Einmaligkeitswirkung der Rechtskraft des Vorprozesses schließt damit die neuerliche Entscheidung über das gleiche Begehren aufgrund derselben Sachlage samt Geltendmachung des gleichen Betrages aus. (T16)
  • 6 Ob 61/05x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 61/05x
    Vgl auch; Beisatz: Die Entscheidungsgründe sind für sich allein aber nicht der Rechtskraft fähig. Der Spruch über die Kosten eines Vorprozesses kann keine Bindungswirkung hinsichtlich des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtes oder Rechtsverhältnisses entfalten. Die Begründung der Kostenentscheidung dient nicht zur Abgrenzung des dem Vorverfahren zugrundeliegenden maßgebenden Sachverhalts. (T17)
  • 6 Ob 18/06z
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 18/06z
    Auch; Beis wie T13; Veröff: SZ 2006/57
  • 3 Ob 66/06m
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 66/06m
    Beisatz: Mangels Parteienidentität und infolge unterschiedlicher Entscheidungsgegenstände scheidet eine Bindung an eine in einem Vorprozess in der Entscheidungsbegründung getroffene Vorfragenlösung aus. (T18)
  • 6 Ob 176/06k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 176/06k
    Auch; Beisatz: Die ganz überwiegende jüngere oberstgerichtliche Rechtsprechung nimmt eine Bindungswirkung aber nur an die im Vorprozess entschiedene Hauptfrage, nicht aber eine dort beurteilte Vorfrage an. Die österreichische ZPO kennt mit dem Zwischenantrag auf Feststellung ein Institut, das - ausnahmsweise - die Möglichkeit einer rechtskräftigen Feststellung von Vorfragen eröffnet. Die Annahme, dass auch die Feststellungen über eine Vorfrage im Vorprozess selbständig rechtskräftig werden können, würde diesen Zwischenantrag auf Feststellung völlig entwerten und überdies dem Wortlaut des § 411 ZPO widersprechen, wonach präjudizielle Rechtsverhältnisse dann rechtskräftig entschieden werden, wenn sie zum Inhalt eines Zwischenfeststellungsantrags gemacht wurden. (T19)
  • 7 Ob 56/06w
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 56/06w
    Auch; Beis wie T19; Beisatz: Eine prozessrechtliche Bindungswirkung im Sinn einer Bindung an den im Vorprozess festgestellten Verteilungsplan ist zu verneinen (hier: Nach den Bestimmungen der §§ 155, 156 VersVG aufgestellter Verteilungsplan). (T20)
  • 2 Ob 161/06z
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 2 Ob 161/06z
    Auch; Beis wie T19 nur: Die ganz überwiegende jüngere oberstgerichtliche Rechtsprechung nimmt eine Bindungswirkung aber nur an die im Vorprozess entschiedene Hauptfrage, nicht aber eine dort beurteilte Vorfrage an. (T21)
    Beisatz: Hier war Hauptfrage des früheren Verfahrens ausschließlich, ob der Beklagte einen Kündigungsgrund gesetzt hatte oder nicht. Zufolge der Verneinung von Kündigungsgründen und der daraus folgenden Aufhebung der Aufkündigung ist daher nur die Beurteilung bindend, dass die im Aufkündigungsverfahren geltend gemachten Kündigungsgründe nicht vorgelegen haben. Hingegen besteht keine bindende Vorgabe, dass (wegen Geschäftsfähigkeit) ein gültiger Mietvertrag besteht. (T22)
  • 5 Ob 236/06a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 5 Ob 236/06a
    Auch; Beis wie T21
  • 8 ObA 68/07v
    Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 ObA 68/07v
    Beisatz: Bloße Vorfragenbeurteilungen entfalten keine Bindungswirkung. (T23)
    Beisatz: Hier: Frage der Berechtigung der Entlassung war in den Vorverfahren lediglich Vorfrage für die Entscheidung des dort gestellten Zahlungsbegehrens. (T24)
  • 2 Ob 19/08w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 19/08w
    Auch; Beis wie T21
  • 2 Ob 71/07s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 71/07s
    Vgl; Beis wie T13; Beisatz: Nicht gehindert wird die Geltendmachung desselben Begehrens aus anderen rechtserzeugenden Tatsachen. (T25)
    Beisatz: Bei der Prüfung der Rechtskraftwirkung einer Vorentscheidung kommt es nicht darauf an, ob diese richtig war. (T26)
  • 1 Ob 83/08z
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 83/08z
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 6 Ob 43/08d
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 43/08d
    Vgl; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Abweisende Entscheidung des Strafgerichts im medienrechtlichen Entschädigungsverfahren nach den §§ 6, 7, 7a, 7b oder 7c MedienG und Unterlassungsanspruch wegen Verletzung des § 78 UrhG. (T27)
    Beisatz: Der im medienrechtlichen Entschädigungsverfahren entschiedene Anspruch ist keine Vorfrage, also das bedingende Rechtsverhältnis für den Unterlassungsanspruch wegen Verletzung des § 78 UrhG. (T28)
  • 2 Ob 27/09y
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 27/09y
    Vgl; Beisatz: Bei nicht identen Streitgegenständen keine Bindungswirkung der Entscheidung des Vorprozesses. (T29)
  • 5 Ob 75/09d
    Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 75/09d
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T23; Beisatz: Ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl bindet nur hinsichtlich jener Fragen, die (im Bestreitungsfalle) als Hauptfragen zu beurteilen waren (gewesen wären), nicht aber hinsichtlich der im Verfahren über die Mahnklage allenfalls als Vorfrage zu beurteilenden Fragen. (T30)
  • 1 Ob 5/10g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 5/10g
    Beis ähnlich wie T10; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T26
  • 8 Ob 13/10k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 13/10k
    Beis wie T23
  • 7 Ob 254/10v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 254/10v
    Vgl; Beis ähnlich wie T18
  • 2 Ob 167/10p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 167/10p
    Vgl; Vgl Beis wie T12; Beisatz: War Gegenstand der Vorprozesse das Begehren auf Verdienstentgang in bestimmten Zeiträumen, so ist der andere Zeiträume umfassende Streitgegenstand des Folgeprozesses mit jenem der Vorprozesse nicht ident. (T31)
  • 9 ObA 23/11i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 23/11i
    Auch; Beis wie T21
  • 4 Ob 16/11y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 16/11y
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 8 ObA 19/11v
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 19/11v
    Auch; Beis ähnlich wie T10; Beis ähnlich wie T21; Beisatz: Zur Individualisierung des von der Rechtskraftwirkung erfassten Streitgegenstands sind die rechtserzeugenden Tatsachen und der rechtliche Subsumtionsschluss heranzuziehen. (T32)
  • 7 Ob 116/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 116/11a
    Auch; Beis ähnlich wie T11; Beis ähnlich wie T14
  • 2 Ob 160/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 160/11k
  • 5 Ob 19/12y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 19/12y
    Vgl aber; Beisatz: Keine Bindung besteht bei begründungsloser Abweisung eines Antrags im Protokoll. (T33)
    Beisatz: Hier: Zwischenantrag auf Feststellung. (T34)
  • 9 Ob 33/12m
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 33/12m
    Auch; Beis wie T19
  • 2 Ob 180/12b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 180/12b
    Beisatz: Ist der in einem Verfahren als Hauptfrage entschiedene Anspruch eine Vorfrage für ein weiteres Verfahren zwischen denselben Parteien, entfaltet die Vorentscheidung Bindungswirkung. (T35)
  • 2 Ob 66/13i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 66/13i
    Vgl; Beis wie T29; Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 27/09y. (T36)
  • 5 Ob 50/13h
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 50/13h
    Vgl; Ähnlich Beis wie T19; Beisatz: Im Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG kann die Feststellung der Zulässigkeit bzw Unzulässigkeit konkreter Mietzinsvorschreibungen für bestimmte Zinsperioden begehrt werden. Andere, vom Antrag nicht umfasste Zinsperioden sind dann allerdings von der Bindungswirkung der Entscheidung nicht umfasst. (T37)
  • 9 ObA 55/14z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 ObA 55/14z
    Beis wie T11; Beis wie T35; Beis wie T21
  • 1 Ob 37/14v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 37/14v
    Vgl auch; Beis wie T21; Veröff: SZ 2014/84
  • 5 Ob 141/14t
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 141/14t
    Vgl auch
  • 8 Ob 40/14m
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 40/14m
    Beis ähnlich wie T3; Beis wie T19; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Servitutenklage im Vorprozess, gerichtet auf die Beseitigung von Beeinträchtigungen der Ausübung der behaupteten Dienstbarkeit. Die Entscheidung über den nunmehr zu beurteilenden Anspruch auf Verbücherung der auf den gleichen rechtserzeugenden Sachverhalt gegründeten Dienstbarkeit erfordert notwendig auch eine gleiche rechtliche Qualifikation. (T38)
  • 2 Ob 14/15w
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 14/15w
    Vgl; Beis wie T19; Beis wie T21; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Zentrale Frage der Kausalität in dem aufgrund der Wiederaufnahmsklage beseitigten Urteil nur vorfrageweise beurteilt. (T39)
  • 4 Ob 221/14z
    Entscheidungstext OGH 22.04.2015 4 Ob 221/14z
    Beis wie T16
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T10; Beis wie T21; Beis wie T35
  • 10 Ob 34/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 34/15w
    Vgl auch; Beis ähnlich T15
  • 7 Ob 112/15v
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 112/15v
    Beis wie T3
  • 1 Ob 28/15x
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 28/15x
    Vgl auch; Beis wie T19
  • 3 Ob 181/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 181/18s
    Vgl auch; Beis wie T19
  • 8 ObA 1/16d
    Entscheidungstext OGH 26.02.2016 8 ObA 1/16d
    Auch; Beisatz: Die materielle Rechtskraft und Bindungswirkung des Urteils im Vorprozess unterbindet die Geltendmachung von Rechtsgründen, die releviert und entschieden wurden oder deren mögliche Geltendmachung unterblieben ist. (T40)
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Vgl; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 9 ObA 56/16z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 56/16z
    Beis wie T8
  • 3 Ob 62/17i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 62/17i
    Beis wie T35
  • 1 Ob 47/17v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 1 Ob 47/17v
    Beis wie T21; Beisatz: Hier war das Bestehen einer konkludent zustande gekommenen Dienstbarkeitsvereinbarung zwischen den Parteien für den Vorprozess nur Vorfrage. Die Rechtskraft des Urteils im Vorprozess umfasste nicht die Feststellung, dass die von den dortigen Beklagten und nunmehrigen Klägern behauptete Servitut tatsächlich bestehe und muss daher diese Frage im nunmehr zu beurteilenden Rechtsstreit über die Einverleibung der behaupteten Grunddienstbarkeit (Rechtsgrund, Art und Umfang des Rechts) neu geprüft werden. (T41)
  • 8 Ob 26/17g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 Ob 26/17g
    Beis wie T21; Beis wie T23
  • 9 ObA 117/17x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 117/17x
    Auch; Beis wie T26
  • 8 ObA 6/18t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 ObA 6/18t
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 9 Ob 39/18b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 Ob 39/18b
    Auch; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T33; Beis wie T34
  • 2 Ob 137/18p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2018 2 Ob 137/18p
    Vgl; Beisatz: Materielle Nahebeziehungen oder Abhängigkeiten zwischen den Streitgegenständen, Sinnzusammenhänge der Entscheidungsgegenstände oder Rechtsverhältnisse, das Gebot der Entscheidungsharmonie oder das Bedürfnis nach Rechtssicherheit sind keine hinreichenden Gründe für eine Erweiterung der Bindungswirkung. (T42)
  • 5 Ob 102/19i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 102/19i
    Beis wie T10; Beis wie T21; Beis wie T26

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0039843

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19950111_OGH0002_0090OB00501_9500000_001

Rechtssatz für 4Ob574/94 1Ob574/95 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042554

Geschäftszahl

4Ob574/94; 1Ob574/95; 1Ob40/95; 4Ob581/95; 3Ob2438/96t; 4Ob187/97x; 8ObA87/99y; 3Ob96/01s; 5Ob205/01k; 10ObS176/02h; 9ObA104/04s; 6Ob61/05x; 3Ob66/06m; 7Ob56/06w; 4Ob151/07w; 1Ob83/08z; 7Ob198/08f; 4Ob173/08g; 5Ob214/10x; 9ObA23/11i; 7Ob214/10m; 5Ob212/10b; 8Ob40/14m; 2Ob14/15w; 7Ob60/15x; 1Ob28/15x; 2Ob22/17z; 8Ob26/17g; 9ObA37/17g; 2Ob164/17g; 4Ob99/18i; 2Ob137/18p; 7Ob132/18i; 3Ob181/18s

Entscheidungsdatum

07.03.1995

Norm

ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Nur dann, wenn eine bestimmte Tatsache im Vorprozess nicht den Hauptgegenstand des Verfahrens bildete, sondern lediglich als Vorfrage zu beurteilen war, kommt der Entscheidung dieser Vorfrage im Vorprozess keine bindende Wirkung im folgenden Prozess zu (JBl 1990,52 mit weiteren Nachweisen; NZ 1994,228), wobei diese Bindungswirkung jedenfalls bei teilbaren Ansprüchen dann ihr Ende findet, wenn in der ersten Klage nur ein verhältnismäßig kleiner Teil eines Anspruchs geltend gemacht wurde.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 574/94
    Entscheidungstext OGH 07.03.1995 4 Ob 574/94
  • 1 Ob 574/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 574/95
    nur: Nur dann, wenn eine bestimmte Tatsache im Vorprozess nicht den Hauptgegenstand des Verfahrens bildete, sondern lediglich als Vorfrage zu beurteilen war, kommt der Entscheidung dieser Vorfrage im Vorprozess keine bindende Wirkung im folgenden Prozess zu. (T1)
  • 1 Ob 40/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 40/95
    nur T1
  • 4 Ob 581/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 581/95
    nur T1
  • 3 Ob 2438/96t
    Entscheidungstext OGH 29.01.1997 3 Ob 2438/96t
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 187/97x
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 4 Ob 187/97x
    nur T1
  • 8 ObA 87/99y
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 ObA 87/99y
    Beisatz: Für die Beurteilung der Qualität als Hauptfrage kommt es ausschlaggebend darauf an, ob ein bestimmtes Rechtsverhältnis als Ganzes Gegenstand der Entscheidung im ersten Prozess gewesen ist. (T2)
  • 3 Ob 96/01s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 3 Ob 96/01s
    Vgl
  • 5 Ob 205/01k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 5 Ob 205/01k
    Vgl auch; nur T1
  • 10 ObS 176/02h
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 176/02h
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 104/04s
    Entscheidungstext OGH 13.10.2004 9 ObA 104/04s
    Auch; nur T1; Beisatz: Hauptfrage in einem Anfechtungsprozess gemäß § 106 Abs 2 ArbVG ist, ob das Arbeitsverhältnis durch die Entlassungserklärung aufgelöst wurde oder aber - wegen der Rückwirkung einer erfolgreichen Anfechtung - als fortbestehend anzusehen ist. Als (bloße) Vorfragen zu beurteilen sind hingegen, ob ein gesetzlicher Anfechtungsgrund (hier: Sozialwidrigkeit) vorliegt und ob der Arbeitnehmer keinen Entlassungsgrund gesetzt hat. (T3)
  • 6 Ob 61/05x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 61/05x
    Auch; Beisatz: Die Entscheidungsgründe sind für sich allein aber nicht der Rechtskraft fähig. Der Spruch über die Kosten eines Vorprozesses kann keine Bindungswirkung hinsichtlich des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtes oder Rechtsverhältnisses entfalten. Die Begründung der Kostenentscheidung dient nicht zur Abgrenzung des dem Vorverfahren zugrundeliegenden maßgebenden Sachverhalts. (T4)
  • 3 Ob 66/06m
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 66/06m
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 56/06w
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 56/06w
    Auch; nur T1; Beisatz: Eine prozessrechtliche Bindungswirkung im Sinn einer Bindung an den im Vorprozess festgestellten Verteilungsplan ist zu verneinen (hier: Nach den Bestimmungen der §§ 155, 156 VersVG aufgestellten Verteilungsplanes). (T5)
  • 4 Ob 151/07w
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 4 Ob 151/07w
    nur T1
  • 1 Ob 83/08z
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 83/08z
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 198/08f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 198/08f
    Auch
  • 4 Ob 173/08g
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 173/08g
    Vgl; Beisatz: Die Rechtskraft einer Entscheidung erstreckt sich nicht auf die Beurteilung von Vorfragen. (T6)
  • 5 Ob 214/10x
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 5 Ob 214/10x
    nur T1
  • 9 ObA 23/11i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 23/11i
    nur T1
  • 7 Ob 214/10m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 7 Ob 214/10m
    Auch
  • 5 Ob 212/10b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 212/10b
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 40/14m
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 40/14m
    Auch
  • 2 Ob 14/15w
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 14/15w
    Vgl; Beisatz: Hier: Zentrale Frage der Kausalität in dem aufgrund der Wiederaufnahmsklage beseitigten Urteil nur vorfrageweise beurteilt. (T7)
  • 7 Ob 60/15x
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 60/15x
    Auch; Veröff: SZ 2015/68
  • 1 Ob 28/15x
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 28/15x
    Auch
  • 2 Ob 22/17z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 22/17z
    Vgl auch
  • 8 Ob 26/17g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 Ob 26/17g
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 37/17g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 37/17g
    Auch
  • 2 Ob 164/17g
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 164/17g
    Vgl auch; Beisatz: Verletzung der Schadensminderungspflicht ist nur Vorfrage. (T8)
  • 4 Ob 99/18i
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 99/18i
    Auch
  • 2 Ob 137/18p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2018 2 Ob 137/18p
    Auch
  • 7 Ob 132/18i
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 132/18i
    Auch
  • 3 Ob 181/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 181/18s
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0042554

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19950307_OGH0002_0040OB00574_9400000_001