Rechtssatz für 2Ob71/10w 7Ob117/16f

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126099

Geschäftszahl

2Ob71/10w; 7Ob117/16f

Entscheidungsdatum

24.10.2016

Norm

ABGB §148 A
AußStrG 2005 §110
  1. ABGB § 148 heute
  2. ABGB § 148 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 148 gültig von 01.07.2001 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  4. ABGB § 148 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Eine Besuchsrechtsregelung soll so klar formuliert sein, dass sie gegebenenfalls zwangsweise durchgesetzt werden kann.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 71/10w
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 2 Ob 71/10w
    Bem: So schon 9 Ob 35/08z. (T1)
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126099

Im RIS seit

09.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2016

Dokumentnummer

JJR_20100527_OGH0002_0020OB00071_10W0000_001

Rechtssatz für 2Ob19/11z 7Ob117/16f 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127159

Geschäftszahl

2Ob19/11z; 7Ob117/16f; 9Ob90/16z; 4Ob131/17v; 10Ob82/18h

Entscheidungsdatum

22.01.2019

Norm

AußStrG 2005 §105

Rechtssatz

Die Befragung soll vor allem auch dazu dienen, dem Richter oder der Richterin einen persönlichen Eindruck von dem Kind zu verschaffen. Der Anhörung vor dem erkennenden Gericht ist daher grundsätzlich der Vorzug zu geben.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 19/11z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 19/11z
    Beisatz: Maßgeblich für die Beurteilung dieser Frage sind die unter Bedachtnahme auf das Kindeswohl abzuwägenden jeweiligen Umstände, wie die Dringlichkeit der Maßnahme, die bisherige Verfahrensdauer, die zu erwartende (weitere) Verzögerung einer Entscheidung durch ein Rechtshilfeersuchen sowie die Möglichkeit und Zumutbarkeit der Anreise des obsorgeberechtigten Elternteils und des Kindes. (T1)
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
  • 9 Ob 90/16z
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 Ob 90/16z
    Vgl auch; Beisatz: Das Gericht hat Minderjährige in Verfahren über Pflege und Erziehung oder das Recht auf persönlichen Verkehr grundsätzlich persönlich zu hören, es sei denn, es liegt einer der in § 105 Abs 1 Satz 2 AußStrG aufgezählten Fälle vor. (T2)
  • 4 Ob 131/17v
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 131/17v
    Beisatz: Das Gebot zur Befragung des Kindes dient dazu, dessen grundsätzliche Einstellung zu den zu beurteilenden Fragen zu ermitteln. Bei einem Minderjährigen darf somit die Befragung nur aus den in § 105 Abs 2 AußStrG genannten zwei Gründen unterbleiben. (T3)
  • 10 Ob 82/18h
    Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 82/18h
    Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127159

Im RIS seit

04.02.2013

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20110530_OGH0002_0020OB00019_11Z0000_007

Rechtssatz für 7Ob546/79 (7Ob547/79) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007336

Geschäftszahl

7Ob546/79 (7Ob547/79); 2Ob606/83; 7Ob617/87; 7Ob581/90 (7Ob610/90); 8Ob129/01f; 8Ob73/06b; 1Ob107/09f; 6Ob68/09g; 2Ob19/11z; 7Ob117/16f; 3Ob66/17b; 4Ob219/20i; 3Ob206/20w; 7Ob195/21h

Entscheidungsdatum

12.01.2022

Norm

ABGB §177 B
AußStrG §19 Abs1
AußStrG 2005 §110
  1. ABGB § 177 heute
  2. ABGB § 177 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 177 gültig von 01.07.2001 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  4. ABGB § 177 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Der mit einem Verkehrsrechtstitel Belastete muss über die Abstandnahme von einer negativen Beeinflussung des Kindes hinaus alles ihm Zumutbare unternehmen, um in aktiver Weise dem daraus Berechtigten den persönlichen Verkehr mit dem Kind selbst gegen dessen Willen zu ermöglichen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 546/79
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 7 Ob 546/79
  • 2 Ob 606/83
    Entscheidungstext OGH 13.12.1983 2 Ob 606/83
  • 7 Ob 617/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 617/87
  • 7 Ob 581/90
    Entscheidungstext OGH 07.06.1990 7 Ob 581/90
  • 8 Ob 129/01f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2001 8 Ob 129/01f
  • 8 Ob 73/06b
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 73/06b
  • 1 Ob 107/09f
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 107/09f
    Auch
  • 6 Ob 68/09g
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 68/09g
  • 2 Ob 19/11z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 19/11z
    Auch; Beisatz: Selbst wenn der Weigerungsgrund des Kindes nicht in einer negativen Beeinflussung durch die Mutter liegt, muss sich diese dennoch bemühen, Widerständen des Kindes entgegenzutreten. (T1)
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
  • 3 Ob 66/17b
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 66/17b
  • 4 Ob 219/20i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2021 4 Ob 219/20i
  • 3 Ob 206/20w
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 206/20w
  • 7 Ob 195/21h
    Entscheidungstext OGH 12.01.2022 7 Ob 195/21h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0007336

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2022

Dokumentnummer

JJR_19790328_OGH0002_0070OB00546_7900000_002

Rechtssatz für 8Ob549/78 5Ob769/78 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0047955

Geschäftszahl

8Ob549/78; 5Ob769/78; 3Ob660/79; 1Ob717/80; 1Ob779/80; 3Ob585/80; 6Ob798/81; 5Ob733/82; 1Ob610/82; 7Ob707/83; 2Ob577/83; 8Ob545/83; 8Ob609/84; 8Ob606/84; 7Ob683/85; 3Ob555/86; 7Ob628/86; 2Ob595/87; 1Ob648/88; 4Ob626/88; 3Ob558/88; 7Ob619/89; 8Ob596/91; 1Ob504/95; 5Ob279/01t; 6Ob171/05y; 4Ob131/06b; 8Ob73/06b; 3Ob174/06v; 9Ob35/08z; 1Ob107/09f; 8Ob59/09y; 5Ob167/09h; 2Ob19/11z; 5Ob238/11b; 7Ob117/16f; 1Ob136/17g; 5Ob219/17t; 5Ob94/19p; 8Ob57/19v; 9Ob42/19w; 1Ob58/20s; 4Ob122/21a; 8Ob1/22p

Entscheidungsdatum

25.01.2022

Norm

ABGB §142 Da
ABGB §148 A
AußStrG 2005 §110 Abs2
AußStrG 2005 §110 Abs3
  1. ABGB § 142 heute
  2. ABGB § 142 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ABGB § 142 gültig von 12.01.2013 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 142 gültig von 01.01.1978 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. ABGB § 148 heute
  2. ABGB § 148 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 148 gültig von 01.07.2001 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  4. ABGB § 148 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Der Gesetzgeber wünscht auch weiterhin die Ausübung des Besuchsrechtes durch den nicht pflegeberechtigten und erziehungsberechtigten Elternteil aufrecht zu halten, um den persönlichen Kontakt zwischen diesem und dem Kind nicht abreißen zu lassen. Eine Unterbindung dieses Kontaktes ist nur in Ausnahmefällen aus besonders schwerwiegenden Gründen zulässig.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 549/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 549/78
  • 5 Ob 769/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 5 Ob 769/78
  • 3 Ob 660/79
    Entscheidungstext OGH 19.03.1980 3 Ob 660/79
    nur: Eine Unterbindung dieses Kontaktes ist nur in Ausnahmefällen aus besonders schwerwiegenden Gründen zulässig. (T1)
    Veröff: EFSlg 35898
  • 1 Ob 717/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 717/80
    Veröff: EvBl 1981/143 S 433
  • 1 Ob 779/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 779/80
    nur T1
  • 3 Ob 585/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 585/80
    nur T1
  • 6 Ob 798/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 6 Ob 798/81
    nur T1; Beisatz: Die Mutter kann sich, wenn sie selbst die Ausübung des Besuchsrechtes durch den Vater drei Jahre hindurch verhindert hat, nun nicht darauf berufen, dass dieser drei Jahre hindurch keinen Kontakt zu seinem Kind gehabt habe und hiedurch eine Entfremdung zwischen dem Vater und seinem Kind eingetreten sei. (T2)
  • 5 Ob 733/82
    Entscheidungstext OGH 05.10.1982 5 Ob 733/82
  • 1 Ob 610/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 610/82
    nur T1
  • 7 Ob 707/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 7 Ob 707/83
    nur T1
  • 2 Ob 577/83
    Entscheidungstext OGH 25.10.1983 2 Ob 577/83
    nur T1
  • 8 Ob 545/83
    Entscheidungstext OGH 03.11.1983 8 Ob 545/83
  • 8 Ob 609/84
    Entscheidungstext OGH 04.10.1984 8 Ob 609/84
    nur T1
  • 8 Ob 606/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 606/84
    nur T1
  • 7 Ob 683/85
    Entscheidungstext OGH 12.12.1985 7 Ob 683/85
    Beisatz: Spannungen zwischen den Eltern hindern das Besuchsrecht nur, wenn sie das Kindeswohl gefährden. (T3)
  • 3 Ob 555/86
    Entscheidungstext OGH 02.07.1986 3 Ob 555/86
    nur T1
  • 7 Ob 628/86
    Entscheidungstext OGH 30.07.1986 7 Ob 628/86
    nur T1
  • 2 Ob 595/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 595/87
  • 1 Ob 648/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 1 Ob 648/88
    nur T1
  • 4 Ob 626/88
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 4 Ob 626/88
    nur T1
  • 3 Ob 558/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 558/88
    Auch
  • 7 Ob 619/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 619/89
  • 8 Ob 596/91
    Entscheidungstext OGH 29.08.1991 8 Ob 596/91
    Vgl auch; Beisatz: Das Besuchsrecht soll die Verbundenheit zwischen dem Kind und dem nicht obsorgeberechtigten Elternteil herstellen oder bewahren. Eigeninteressen eines Elternteils, aber auch nacheheliche Konflikte der Eltern haben dabei zurückzutreten. Nur wenn die tatsächliche Ausübung des Besuchsrecht beim Kind merkbare und nicht bloß vorübergehende, seinem Wohl daher abträgliche Auswirkungen zeitigen sollte, ist das Besuchsrecht des Vaters vorübergehend zu untersagen. (T4)
  • 1 Ob 504/95
    Entscheidungstext OGH 10.01.1995 1 Ob 504/95
    nur T1
  • 5 Ob 279/01t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2001 5 Ob 279/01t
    Auch; nur T1; Beisatz: Die gänzliche Unterbindung des persönlichen Kontaktes zwischen einem Elternteil und seinem Kind hat die Ausnahme zu sein; jede sich ohne Gefährdung des Kindeswohls bietende Möglichkeit einer Kontaktaufnahme muss genutzt werden. (T5)
  • 6 Ob 171/05y
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 171/05y
    Auch; Beisatz: Nur bei massiver Gefährdung des Kindeswohls hat in einem - selbst unverschuldeten - Konfliktfall der Besuchsrechtsanspruch eines Elternteiles gegenüber dem Kindeswohl zurückzutreten. (T6)
  • 4 Ob 131/06b
    Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 131/06b
    Beis wie T6
  • 8 Ob 73/06b
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 73/06b
    Auch; Beisatz: Bloße Unlustgefühle der Mutter und der Minderjährigen reichen jedenfalls für die Annahme einer Gefährdung des Kindeswohles durch Ausübung des väterlichen Besuchsrechts nicht aus. Vielmehr haben Eigeninteressen eines Elternteiles, aber auch nacheheliche Konflikte der Eltern zurückzutreten. (T7)
  • 3 Ob 174/06v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 174/06v
    Beis ähnlich wie T4
  • 9 Ob 35/08z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 9 Ob 35/08z
    Vgl; Beisatz: Das Gericht hat - auf Antrag oder von Amts wegen - zur Durchsetzung von Besuchsrechtsregelungen denjenigen, der den Vollzug der Regelung vereitelt, durch die Verhängung angemessener Zwangsmittel nach § 79 Abs 2 AußStrG zur Einhaltung der Regelung zu bewegen. Voraussetzung der zwangsweisen Durchsetzung einer Besuchsrechtsregelung nach § 110 AußStrG ist, dass diese hinreichend bestimmt ist. Sie muss so klar und eindeutig formuliert sein, dass sie gegebenenfalls zwangsweise durchgesetzt werden kann. (T8)
    Beisatz: Die Regelungstiefe einer gerichtlichen Besuchsrechtsregelung steigt naturgemäß mit der mangelnden Fähigkeit der Eltern zu einer einvernehmlichen Gestaltung des Besuchsrechts und deren Konfliktneigung. (T9)
  • 1 Ob 107/09f
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 107/09f
    Auch
  • 8 Ob 59/09y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 59/09y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T9
  • 5 Ob 167/09h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 167/09h
    Vgl; Beis wie T6
  • 2 Ob 19/11z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 19/11z
    Auch
  • 5 Ob 238/11b
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 238/11b
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 136/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 136/17g
  • 5 Ob 219/17t
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 219/17t
  • 5 Ob 94/19p
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 94/19p
    Vgl; Beis wie T6
  • 8 Ob 57/19v
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 Ob 57/19v
    Auch
  • 9 Ob 42/19w
    Entscheidungstext OGH 23.09.2019 9 Ob 42/19w
    Vgl; nur T1
  • 1 Ob 58/20s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 1 Ob 58/20s
    Beis wie T5
  • 4 Ob 122/21a
    Entscheidungstext OGH 21.10.2021 4 Ob 122/21a
    nur T1
  • 8 Ob 1/22p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 8 Ob 1/22p
    nur T1

Schlagworte

Die Gleichstellungen ab 1 Ob 610/82 erfolgten ohne Bezug auf § 148 ABGB.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0047955

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2022

Dokumentnummer

JJR_19780712_OGH0002_0080OB00549_7800000_001

Rechtssatz für 5Ob15/60 1Ob165/61 4Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007310

Geschäftszahl

5Ob15/60; 1Ob165/61; 4Ob560/68; 4Ob526/76; 1Ob539/77; 7Ob704/82; 1Ob701/83; 7Ob617/87; 1Ob2025/96t; 7Ob186/02g; 1Ob58/03s; 9Ob98/03g; 6Ob64/04m; 6Ob212/03z; 3Ob174/06v; 9Ob55/08s; 6Ob68/09g; 5Ob167/09h; 1Ob67/10z; 3Ob19/11g (3Ob37/11d); 7Ob159/11z; 10Ob61/15s; 8Ob71/16y; 7Ob117/16f; 6Ob129/16p; 6Ob147/17m; 1Ob219/19s; 7Ob195/21h; 9Ob40/22f

Entscheidungsdatum

19.05.2022

Norm

AußStrG §19 Abs1
AußStrG 2005 §79
AußStrG 2005 §110 Abs1
AußStrG 2005 §110 Abs2

Rechtssatz

Die Anwendung von Zwangsmitteln nach § 19 Abs 1 AußStrG kann auch bei unverschuldeter Nichtbefolgung eines gerichtlichen Auftrages erfolgen. Die Zwangsmittel des § 19 Abs 1 AußStrG sind nicht mehr anzuwenden, wenn die Leistung unmöglich geworden ist, was von Amts wegen berücksichtigt werden muss.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 15/60
    Entscheidungstext OGH 02.03.1960 5 Ob 15/60
    Veröff: EvBl 1960/209 S 355
  • 1 Ob 165/61
    Entscheidungstext OGH 05.04.1961 1 Ob 165/61
  • 4 Ob 560/68
    Entscheidungstext OGH 06.12.1968 4 Ob 560/68
    nur: Die Anwendung von Zwangsmitteln nach § 19 Abs 1 AußStrG kann auch bei unverschuldeter Nichtbefolgung eines gerichtlichen Auftrages erfolgen. (T1)
    Veröff: NZ 1970,12
  • 4 Ob 526/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 526/76
    nur: Die Zwangsmittel des § 19 Abs 1 AußStrG sind nicht mehr anzuwenden, wenn die Leistung unmöglich geworden ist, was von Amts wegen berücksichtigt werden muss. (T2)
    Beisatz: Zwangsmaßnahmen die nur den Zweck haben, das aufgetragene Verhalten zu erreichen sind daher entbehrlich, wenn dieses Verhalten bereits beachtet oder die aufgetragene Leistung unmöglich wird. (Durchführung einer Besuchsregelung). (T3)
  • 1 Ob 539/77
    Entscheidungstext OGH 16.03.1977 1 Ob 539/77
    nur T1; Veröff: EFSlg 30587
  • 7 Ob 704/82
    Entscheidungstext OGH 09.09.1982 7 Ob 704/82
    nur T1
  • 1 Ob 701/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 701/83
    Auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Das Gericht kann Zwangsmaßnahmen auch vorläufig verweigern. (T4)
  • 7 Ob 617/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 617/87
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Sie sollen lediglich dazu dienen, dem Besuchsrecht in Zukunft zum Durchbruch zu verhelfen. Lehnen bereits mündige Minderjährige das Besuchsrecht entschieden ab, so ist dem auch bei der Erwägung einer Beugestrafe gegen den Erziehungsberechtigten Rechnung zu tragen. (T5)
  • 1 Ob 2025/96t
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2025/96t
    nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Entbehrlichkeit der Zwangsmaßnahmen, wenn auch in Zukunft anzunehmen ist, dass der angeordnete Zweck ohne Beugestrafe erreicht wird. (T6)
  • 7 Ob 186/02g
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 186/02g
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 58/03s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 58/03s
    nur T2
  • 9 Ob 98/03g
    Entscheidungstext OGH 24.09.2003 9 Ob 98/03g
    Auch; nur T2; Beis wie T5 nur: Sie sollen lediglich dazu dienen, dem Besuchsrecht in Zukunft zum Durchbruch zu verhelfen. (T7) Beisatz: Bei den Zwangsmitteln des § 19 Abs 1 AußStrG zur Durchsetzung des Besuchsrechtes handelt es sich nicht um Strafen für die Missachtung einer gerichtlichen Verfügung. (T8)
  • 6 Ob 64/04m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 64/04m
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 212/03z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 212/03z
    Auch
  • 3 Ob 174/06v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 174/06v
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beisatz: Die in § 79 Abs 2 AußStrG 2005 angeführten Zwangsmittel entsprechen im Wesentlichen jenen nach dem AußStrG 1854 - auf die bisherige Rechtsprechung kann daher zurückgegriffen werden. (T9)
  • 9 Ob 55/08s
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 55/08s
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Zweck der in § 79 Abs 2 AußStrG angeführten Maßnahmen ist es, nicht für die Vergangenheit zu bestrafen, sondern dem Besuchsrecht in Zukunft zum Durchbruch zu verhelfen. (T10)
  • 6 Ob 68/09g
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 68/09g
    Vgl; Beisatz: Die Vorgangsweise, die Geldstrafe zunächst dem Grunde nach zu verhängen und die Strafhöhe erst später (nach Anhörung des Verpflichteten) festzusetzen, ist unzulässig. (T11)
    Beisatz: Insbesonders wenn der besuchsberechtigte Elternteil den Antrag auf zwangsweise Durchsetzung seines Besuchsrechts nicht unmittelbar nach dem Scheitern der Kontaktaufnahme, sondern erst einige Zeit (hier: ca 6 Monate) später gestellt hat, ist bei der Entscheidung zu berücksichtigen, ob das Verstreichen eines langen Zeitraums ohne Besuchskontakte zu einer verstärkten Entfremdung geführt hat, deren (zwangsweise) Überwindung zu einer Gefährdung des Kindeswohls führen könnte. (T12)
  • 5 Ob 167/09h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 167/09h
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 1 Ob 67/10z
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 1 Ob 67/10z
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 3 Ob 19/11g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 19/11g
    Vgl; vgl auch Beis wie T9
  • 7 Ob 159/11z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 7 Ob 159/11z
  • 10 Ob 61/15s
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 61/15s
    Auch
  • 8 Ob 71/16y
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 71/16y
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Ob es zur Durchsetzung einer Kontaktrechtsregelung notwendig ist, eine Zwangsmaßnahme zu verhängen, ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T13)
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 129/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 129/16p
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 147/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 147/17m
    Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Beugestrafen zur Durchsetzung eines (früheren) Kontaktrechts scheiden aus, wenn aufgrund geänderter Umstände zugleich eine neue Kontaktsrechtsregelung rechtskräftig beschlossen wird, die die frühere Regelung nicht bloß erweitert, sondern die Modalitäten wesentlich ändert. (T14)
  • 1 Ob 219/19s
    Entscheidungstext OGH 16.12.2019 1 Ob 219/19s
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 7 Ob 195/21h
    Entscheidungstext OGH 12.01.2022 7 Ob 195/21h
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 9 Ob 40/22f
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 40/22f
    Vgl; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0007310

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19600302_OGH0002_0050OB00015_6000000_001

Rechtssatz für 6Ob511/82 2Ob514/88 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0008614

Geschäftszahl

6Ob511/82; 2Ob514/88; 6Ob587/88; 1Ob590/88; 7Ob503/93; 4Ob2288/96s; 5Ob152/00i; 3Ob273/00v; 10Ob37/03v; 6Ob212/03z; 6Ob209/03h; 10Ob26/05d; 8Ob73/06b; 1Ob107/09f; 6Ob68/09g; 2Ob8/10f; 5Ob260/09k; 5Ob257/09v; 1Ob67/10z; 7Ob159/11z; 7Ob168/13a; 4Ob131/14i; 10Ob61/15s; 3Ob122/16m; 7Ob117/16f; 3Ob66/17b; 4Ob219/20i; 3Ob206/20w; 7Ob195/21h; 9Ob40/22f

Entscheidungsdatum

19.05.2022

Norm

AußStrG §19
AußStrG 2005 §79 Abs2
AußStrG 2005 §110 Abs3

Rechtssatz

Von der Anordnung jeder Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie dem Kindeswohl zuwiderläuft, oder die Beziehung des Kindes zum pflegeberechtigten Elternteil unerträglich stört. Von einer bestimmten Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie nach konkreten Umständen zur Erreichung des angestrebten Zweckes untauglich - oder auch unverhältnismäßig - und in diesem Sinn "untauglich" ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 511/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1982 6 Ob 511/82
    Veröff: EvBl 1982/78 S 267
  • 2 Ob 514/88
    Entscheidungstext OGH 16.02.1988 2 Ob 514/88
    nur: Von der Anordnung jeder Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie dem Kindeswohl zuwiderläuft, oder die Beziehung des Kindes zum pflegeberechtigten Elternteil unerträglich stört. (T1)
  • 6 Ob 587/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 6 Ob 587/88
    Vgl
  • 1 Ob 590/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 590/88
    nur T1
  • 7 Ob 503/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 503/93
    nur: Von einer bestimmten Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie nach den konkreten Umständen zur Erreichung des angestrebten Zweckes untauglich - oder auch unverhältnismäßig - und in diesem Sinn "untauglich" ist. (T2)
    Veröff: EvBl 1993/104 S 429 = RZ 1994/48 S 141
  • 4 Ob 2288/96s
    Entscheidungstext OGH 15.10.1996 4 Ob 2288/96s
    nur: Von der Anordnung jeder Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie dem Kindeswohl zuwiderläuft. Von einer bestimmten Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie nach konkreten Umständen zur Erreichung des angestrebten Zweckes untauglich oder auch unverhältnismäßig ist. (T3)
  • 5 Ob 152/00i
    Entscheidungstext OGH 07.11.2000 5 Ob 152/00i
    Auch
  • 3 Ob 273/00v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 273/00v
    Beisatz: In der Regel kommt der Frage, ob im Einzelfall eine Zwangsmaßnahme zu verhängen ist, keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und damit auch nicht die Qualität einer Rechtsfrage nach § 14 Abs 1 AußStrG zu. (T4)
  • 10 Ob 37/03v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2003 10 Ob 37/03v
    nur T1
  • 6 Ob 212/03z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 212/03z
    Vgl auch; Beisatz: Mit diesen in Rechtsfürsorgeverfahren (Pflegschaftsverfahren) ergangenen Entscheidungen ist das amtswegige Zwangsstrafenverfahren zur Erzwingung der Offenlegungspflichten von Kapitalgesellschaften nicht (völlig) vergleichbar. Hier geht es nicht um der clausula rebus sic stantibus unterliegende Dauerrechtsverhältnisse von unter dem besonderen Fürsorgeschutz stehenden Personen, sondern um die Durchsetzung einer im öffentlichen Interesse verhängten Zwangsstrafe außerhalb eines Rechtsfürsorgeverfahrens. (T5)
  • 6 Ob 209/03h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 6 Ob 209/03h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zwangsstrafe gemäß § 283 HGB. (T6)
    Beisatz: Nach Erlassung eines Zahlungsauftrags und insbesondere nach Einleitung eines Exekutionsverfahrens trifft dies aber nicht mehr zu. (T7)
  • 10 Ob 26/05d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 10 Ob 26/05d
    Auch
  • 8 Ob 73/06b
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 73/06b
    Beisatz: Gemäß dem nun anwendbaren § 110 Abs 3 AußStrG kann das Gericht von der Fortsetzung der Durchsetzung auch von Amts wegen nur absehen, wenn und solange sie das Wohl des Minderjährigen gefährdet. (T8)
  • 1 Ob 107/09f
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 107/09f
    Auch; nur: Von der Anordnung jeder Vollzugsmaßnahme ist abzustehen, wenn sie dem Kindeswohl zuwiderläuft. (T9)
    Beis wie T4
  • 6 Ob 68/09g
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 68/09g
    Vgl; Beisatz: Insbesonders wenn der besuchsberechtigte Elternteil den Antrag auf zwangsweise Durchsetzung seines Besuchsrechts nicht unmittelbar nach dem Scheitern der Kontaktaufnahme, sondern erst einige Zeit (hier: ca 6 Monate) später gestellt hat, ist bei der Entscheidung zu berücksichtigen, ob das Verstreichen eines langen Zeitraums ohne Besuchskontakte zu einer verstärkten Entfremdung geführt hat, deren (zwangsweise) Überwindung zu einer Gefährdung des Kindeswohls führen könnte. (T10)
  • 2 Ob 8/10f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 8/10f
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 260/09k
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 260/09k
    nur T9; Bem: Verfahren über die Durchsetzung der rechtskräftigen Rückführungsanordnung gemäß Art 12 Abs 1 HKÜ. (T11)
  • 5 Ob 257/09v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 257/09v
    Vgl aber; Beisatz: Das Argument, die Verhängung von Zwangsstrafen gefährde das Wohl des Kindes und den von der Mutter zu leistenden Naturalunterhalt, zwingt zu keiner anderen Beurteilung, wenn ihr Verhalten selbst Ursache für die Notwendigkeit von (bislang erfolglosen) Zwangsmaßnahmen ist. (T12)
  • 1 Ob 67/10z
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 1 Ob 67/10z
    nur T9; Beis wie T8
  • 7 Ob 159/11z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 7 Ob 159/11z
  • 7 Ob 168/13a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2013 7 Ob 168/13a
    Auch
  • 4 Ob 131/14i
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 131/14i
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 61/15s
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 61/15s
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 122/16m
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 122/16m
    Veröff: SZ 2016/91
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 66/17b
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 66/17b
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 219/20i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2021 4 Ob 219/20i
    Beisatz: Bloße Stellung eines neuen Antrags reicht nicht. (T13); Beis wie T4
  • 3 Ob 206/20w
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 206/20w
    Vgl; Beis wie T4
  • 7 Ob 195/21h
    Entscheidungstext OGH 12.01.2022 7 Ob 195/21h
    Vgl
  • 9 Ob 40/22f
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 40/22f
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0008614

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19820120_OGH0002_0060OB00511_8200000_002

Rechtssatz für 1Ob2078/96m 9Ob143/98i...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106312

Geschäftszahl

1Ob2078/96m; 9Ob143/98i; 7Ob47/06x; 4Ob2/07h; 1Ob146/10t; 7Ob215/10h; 8Ob54/11s; 5Ob188/11z; 3Ob155/11g; 3Ob165/11b; 3Ob41/12v; 3Ob240/12h; 3Ob241/12f; 6Ob41/13t; 3Ob145/13i; 5Ob63/13w; 8Ob86/13z; 3Ob238/14t; 3Ob141/15d; 3Ob230/15t; 9Ob39/16z; 7Ob117/16f; 9Ob20/17g; 9Ob41/17w; 7Ob147/18w; 1Ob237/18m; 7Ob9/19b; 5Ob143/19v; 5Ob41/20w; 3Ob217/20p; 8Ob19/21h; 5Ob134/21y; 9Ob60/21w; 4Ob205/21g; 7Ob67/22m

Entscheidungsdatum

29.06.2022

Norm

ABGB §176 B
ABGB §177 B
  1. ABGB § 176 heute
  2. ABGB § 176 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ABGB § 176 gültig von 01.02.2013 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 176 gültig von 01.07.2001 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  5. ABGB § 176 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989
  1. ABGB § 177 heute
  2. ABGB § 177 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 177 gültig von 01.07.2001 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  4. ABGB § 177 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Obsorgeentscheidungen haben eine zukunftsbezogene Rechtsgestaltung zum Inhalt. Sie können nur dann sachgerecht sein, wenn sie auf einer aktuellen bis in die jüngste Gegenwart reichenden Tatsachengrundlage beruhen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 2078/96m
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2078/96m
  • 9 Ob 143/98i
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 143/98i
    Auch
  • 7 Ob 47/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 47/06x
  • 4 Ob 2/07h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
    Veröff: SZ 2007/75
  • 1 Ob 146/10t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 146/10t
    Auch
  • 7 Ob 215/10h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 215/10h
  • 8 Ob 54/11s
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 Ob 54/11s
    Auch
  • 5 Ob 188/11z
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 188/11z
  • 3 Ob 155/11g
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 3 Ob 155/11g
    Vgl; Beisatz: Das gemäß § 66 Abs 2 AußStrG 2005 im Revisionsrekursverfahren an sich geltende Neuerungsverbot ist im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls insofern unterbrochen, als der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind. (T1)
  • 3 Ob 165/11b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 165/11b
    Vgl auch
  • 3 Ob 41/12v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 41/12v
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T1; Beisatz: Eine wesentliche Veränderung der Tatsachengrundlage darf bei Obsorgeentscheidungen nicht unberücksichtigt bleiben (hier: nachträglich erklärte Bereitschaft der Mutter zu Aufnahme in eine betreute Wohngemeinschaft samt faktischer Umsetzung, verbunden mit einer Zusammenführung von Mutter und Kind seit mehreren Monaten). (T2)
  • 3 Ob 240/12h
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 240/12h
  • 3 Ob 241/12f
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 241/12f
  • 6 Ob 41/13t
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 41/13t
    Vgl; Beisatz: Hier: Entscheidung aufgrund einer möglicherweise veralteten Gutachtenserstellung. (T3)
  • 3 Ob 145/13i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 145/13i
    Auch
  • 5 Ob 63/13w
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 63/13w
    Vgl auch; Beisatz: Noch im Revisionsrekursverfahren hätten die Revisionsrekurswerber, weil im Obsorgeverfahren insoweit kein Neuerungsverbot besteht, Tatsachen behaupten und Beweise zur Unrichtigkeit der Stellungnahme des Jugendwohlfahrtsträgers anbieten können, wonach keine anderen Personen zur Übernahme der Obsorge bereit wären. (T4)
  • 8 Ob 86/13z
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 Ob 86/13z
  • 3 Ob 238/14t
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 238/14t
  • 3 Ob 141/15d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 141/15d
    Auch
  • 3 Ob 230/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
    Auch
  • 9 Ob 39/16z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 Ob 39/16z
  • 7 Ob 117/16f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 7 Ob 117/16f
  • 9 Ob 20/17g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 Ob 20/17g
  • 9 Ob 41/17w
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 41/17w
    Beisatz: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern. (T5)
    Beisatz: Hier: Kontaktrecht. (T6)
  • 7 Ob 147/18w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 147/18w
  • 1 Ob 237/18m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 237/18m
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 9/19b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 7 Ob 9/19b
  • 5 Ob 143/19v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 143/19v
    Beis wie T1
  • 5 Ob 41/20w
    Entscheidungstext OGH 29.06.2020 5 Ob 41/20w
    Beis wie T1
  • 3 Ob 217/20p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 217/20p
    Vgl; Beis wie T6

  • 8 Ob 19/21h
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 8 Ob 19/21h
    Vgl; Beisatz: Bei der Beurteilung darf nicht nur von der momentanen Situation ausgegangen werden, sondern sind auch Zukunftsprognosen anzustellen. (T7)
  • 5 Ob 134/21y
    Entscheidungstext OGH 09.12.2021 5 Ob 134/21y
    Beis wie T7
  • 9 Ob 60/21w
    Entscheidungstext OGH 25.11.2021 9 Ob 60/21w
    Vgl
  • 4 Ob 205/21g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 4 Ob 205/21g
  • 7 Ob 67/22m
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 7 Ob 67/22m
    Beisatz: Eine Entscheidung, die auf einer veralteten Gutachtenserstellung beruht, ist problematisch. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106312

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.09.2022

Dokumentnummer

JJR_19960726_OGH0002_0010OB02078_96M0000_006